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  1. Wärtsilä Encyclopedia of Marine Technology

    Der finnische Motorenhersteller hat eine kostenlose maritime Enzyklopädie veröffentlicht.
    Zwar auf Englisch und geht nicht sonderlich tief, aber für fix mal was nachschlagen ganz gut. Besonders wenn man einen Englischen Begriff gefunden hat und keine Ahnung hat, was das grade sein soll. Die kurze Erklärung hilft vllt. dann detaillierter zu suchen.

     

    http://www.wartsila....rm=encyclopedia

     

    Hier auf "download pdf" klicken, Name und Email hinterlassen, dann kommt der Downloadlink per Mail.

    • 01 Okt 2016 16:22
    • von Admiral von Schneider
  2. Beispiele für die Segelsteuerung

    Die Frage nach einer funktionalen und effektiven Segelsteuerung taucht immer mal wieder auf, daher möchte ich hier mal die gängingsten Schotführungen bzw. Segelwinden-Systeme vorstellen.

     

    Die nachfolgenden Systeme sind bei mir bereits seit Jahren mit Erfolg im Einsatz.

     

    - System "Umlaufschot", dieses Systeme dürfte wohl am verbreitesten sein.

     

    4bc13f.jpg

     

    - System "Jojo" in verschiedenen Ausführungen, dieses System ist mein absoluter Favorit und ist bei fast allen meiner Segelboote im Einsatz.

     

    Version 1).
    74c442.jpg

     

    Version 2).
    3a968c.jpg

     

    Und so könnte das ganze im Modell eingebaut werden, hier am Beispiel mit dem System "Jojo / Version 2)".

     

    44407d.jpg

     

    Je nach Modell und Einsatzzweck muss diese Konstruktion eventuell etwas geändert und entsprechend eingebaut werden.

     

    Bei all diesen Systemen ist es auch möglich eine Schotführung auf Deck zu realisieren, dabei kann dann auf das Trägerrohr verzichtet werden.

     

    Beim Sytem "Jojo" kann das Jojo auch durch ein Gummiseil ersetzt werden, ausserdem kann bei diesem System auch eine progressive Trommel (Schnecke) verwendet werden, dies hat den Vorteil, dass bei Stellung Segel dicht durch den kleineren Trommeldurchmesser, die Segelwinde mehr Power hat und sich auch feinfühliger steuern lässt.

     

    Falls mehr Weg benötigt wird, kann statt eines Schlüssel/Skipass-Jojo auch ein Pflanzenjojo oder ein Kunststoff-Rollmaßband mit Automatikeinzug verwendet werden.

     

    All diese Konstruktionen müssen/können dem jeweiligem Modell angepasst werden.

     

    Es gibt natürlich noch weitere Möglichkeiten für ein Segelwinden-Sytem, aber dies sind die gängigsten und haben sich seit Jahren bewährt.

     

    Liebe Grüße
    Ralf

    • 18 Aug 2016 20:51
    • von Korsarentreiber
  3. Akkus und Ladegeräte

    Ein Akkumulator oder Akku ist ein wieder aufladbarer Speicher für elektrische Energie auf elektrochemischer Basis.
    Akkus in verschiedensten Typen Formen kommen im Modellbau zusammen, die für uns am wichtigsten sind hier mal zusammengefasst.

    • NiCd (Nickel Cadmium) und NiMh (Nickel-Metallhydrid)
      Während NiCd Akkus weitestgehend vom Markt verschwunden sind und durch NiMh ersetzt wurden, gehen wir nur soweit darauf ein, dass diese in billigen Einzelzellen der Größe AA (Mignon) gelegentlich noch erhältlich sind. In gleichen Bauformen werden auch NiMh Zellen angeboten, aber auch in speziellen Bauformen zu Batterien konfektionierten Packs die für den Modellbau Verwendung finden. Als Einzelzellen sind NiMh Akkus häufig in Hand- oder Pistolensendern zu finden, gelegentlich auch als Empfänger Akku in speziellen Haltern.
    • LiIo (Lithium Ionen) Diese wohl allen aus mobilen Geräten wir Telefon oder Notebook bekannten Akkutypen spielen für den Modellbau höchstens als Senderakku eine Rolle, meist in höherwertigen Handsendern, meistens jedoch in Pultsendern.
    • LiPoly oder LiPo (Lithium-Polymer) Akkus sind die derzeit am meisten verbreiteten Akkus im Modellbau. Zellen von der Größe einer halben Briefmarke bis Batterien von 42V für leistunsghungrige Anwendungen werden diese Akkus meistens für den Antrieb verwendet, seltener für die Empfängerversorgung. Gelegentlich werden LiPos auch in Sendern verwendet.
    • LiFePo (Lithium-Eisenphosphat) ist ein Verwandter der LiPo Akkus. Sie unterscheiden sich nur im Kathodenmaterial, bei diesen Akkus wird Lithium-Eisenphosphat (LiFePO4) anstelle von herkömmlichem Lithium-Cobalt(III)-oxid (LiCoO2) verwendet.
      LiFePos haben soweit die gleichen Bauformen wie LiPos, es gibt aber auch große Rundzellen mit hoher Kapazität.
    • Pb (Blei) Akkus, die im Modellbau lange verwendeten Blei-Gel Akkus verlieren langsam an Bedeutung und werden durch LiFePo ersetzt. LiFePo sind in der Lage einen höheren Strom zur Verfügung zu stellen als Blei-Gel Akkus, ohne in der Spannung einzubrechen.
    Bei der Akkuauswahl sollte man gleich auch ein entsprechendes Ladegerät denken.
    Je geringer die eigene Akkuvielfalt ist, desto günstiger wird das Ladegerät.
    Die Einzelzellen von Sendern können auch innerhalb des Senders geladen werden, dafür wird ein Ladekabel benötigt. Es ist allerdings zu bedenken, dass der Ladestrom nicht direkt den Akkus zugeführt wird, sondern über dünne Kabel innerhalb des Senders und/oder über die Elektronikplatine. Daher sollte der Ladestrom unterhalb von einem Ampere bleiben.
    Manche Sendersets beinhalten auch direkt ein entsprechendes Ladegerät, was aber nur den Senderakku laden kann.

    Ladegeräte fangen preislich bei etwa 50,-€ an. Möchte man den Bestand an Akkuzellen gering halten, sollte das Ladegerät sowohl mit Netzspannung als auch mit 12V ais der Autobatterie betrieben werden können, um gegebenenfalls an einem langen am See den Akku nachladen zu können..

    • 18 Jan 2015 16:13
    • von Administrator
  4. Der Einstieg in den Schiffsmodellbau

    Der Einsteiger sollte auf keinen Fall den Fehler machen mit einem großen und aufwendig zu bauenden Modell beginnen.
    Man ist bei der Auswahl eines Modells leicht geneigt, sich selbst zu überschätzen. Die wenigsten Kataloge, ob online oder Papier, sagen etwas über den Bauaufwand, den Schwierigkeitsgrad oder die benötigten Werkzeuge aus. Der Bau verzögert sich durch notwendige Anschaffungen oder einfach weil einem die Lösung eines Problems nicht einfällt.

    Der Frust steigt, schließlich soll das Modell ja auch mal aufs Wasser, man kommt aber nicht wirklich voran damit.
    Problemlösungen gibt es hier im SchiffsModell.net, bei den örtlichen Vereinen, aber auch auf Veranstaltungen.

    Gibt es denn auch fertige Modelle?
    Ja, die gibt es auch, in allen Preislagen und für jeden Geschmack.
    Auch wenn es verlockend ist, sollte die Preiskategorie unter 100€ getrost vergessen werden, die Modelle erzeugen in der Regel auch nur Frust. Die Reichweite lässt zu wünschen übrig, weil bei den Modellen keine hochwertige Steuertechnik eingesetzt wird, Dauerhaftigkeit der verwendeten Komponenten auf billigste Produktion ausgelegt sind.
    Das Betrifft alles, was unter anderem in den bekannten Spielwarendiscountern angeboten wird, oder in Onlineauktionshäusern reißerisch beworben wird. Riesig ist dann die Definition für etwa 40 Zentimeter, ein super Highspeedboot tuckert allenfalls mit der Geschwindigkeit eines Krabbenkutters beim Fang.
    Naturlich gibt es auch richtige Schiffsmodelle in diesen Auktionshäusern. Wohl dem, der ein Top gebautes funktionsfähiges Modell für einen guten Preis erwerben kann, obwohl die Preise manchmal utopisch sind. Im schlimmsten Fall gibt es außen Hui und innen Pfui Modell, wo der Elektrik und die Komponenten so marode sind, dass sie ersetzt werden müssen, wenn das Modell nicht direkt auf brutalste Weise ausgeschlachtet wurde und zur Entsorgung versteigert wurde.

    Gute Fertig- oder fastfertig Modelle gibt es im Modellbaufachhandel, im Ladengeschäft oder auch über deren Onlineshops. Aber vorsicht, auch hier gibt es schwarze Schafe, die zuvor genannte Fertigmodelle für den schnellen Euro verkaufen.

    Ein gutes RTR (Ready to Run) kann man ab etwa 300 Euro bekommen.
    Das sind meistens einfache Rennboote oder sogar Yachten. Segelschiffe sind meistens ARTS (Almost Ready to Sail), hier müssen noch kleine Montagearbeiten durchgeführt werden, es stellt sich aber auch schnell ein Erfolg ein. ARTS oder ARTR Modelle können auch schon mal ohne Sender verkauft werden, der dann wiederum separat erworben werden muss.
    Nach oben sind die Preise offen, das geht bis in den vierstelligen Bereich für entsprechende Modelle wir Frachter mit über einen Meter länger, oder auch die beliebten Seenotkreuzer.

    Segler
    Motorschiffe
    Werkzeug

    • 02 Jan 2015 09:53
    • von Administrator