gaffeltoni

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About gaffeltoni

Freiwillige Angaben

  • Schwerpunkt im Modellbau
    original- u. naturgetreu motor + segelschiffe, rc-plastik 1:144, 1:35
  • Wohnort
    bei Bonn
  • Interessen
    Modellbau, Smart fahren + schrauben, Amateurfunk
  • Beruf
    Orgelpfeifenmacher i.R.

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  1. ja genau, vorsicht ist die mutter der porzellankiste wie geschrieben, die menge ist so knapp 3/4 ltr und da wäre ein milchtopf evtl. zu klein....aber mit unser aller hilfe wird er das schon wuppen !
  2. ...obwohl so ein kochkessel von max. 25cm du. für das schmelzen besser wäre. da kommt man auch mit einem schaumlöffel o.ä. besser rein, um die schlacke abzuschöpfen. wenn die erste grobschlacke raus ist, bildet sich eine bläuliche haut, so ähnlich wie bei heißer milch; das ist dann die oxydierung und kann mit dem löffel nach hinten geschoben werden und dann ist die ausgießschnute/lippe frei. wichtig ist , daß mit dem schaumlöffel gut bis zum boden gerührt wird, daß das blei einen strudel bildet und sich die schlacke dann oben in der mitte sammelt. bei der größe des kessels könnte man auch mit einem metallenem teesieb "abschlacken"
  3. ...hat doch eine rege diskussion angestoßen... die entsorgung evtl. auch beim dachdecker anfragen, der das dann zu seinen bleiresten tut....wie auch chris da schreibt, kein grund zur hysterie ! als handschuhe würden mir da grillhandschuhe mit langer stulpe einfallen, die wären ideal! - und, wie sankt philippus schreibt, genügend blei schmelzen. was über bleibt, kann immer noch dann in blechdosen oder sonstigen formen gegossen werden als trimmgewichte.das fällt bei einem modellbauer nie durch mmn íst ein atemschutz dreimal wichtiger, wenn man balsa, gfk, cfk oder sogar eichenholz/leisten sägt und schleift. da sollte man seine lunge wirklich schützen. das bleigießen kann man draußen machen und da ist es mit den dämpfen halb so wild. jeder grill qualmt mehr....... @ steinbeisser: womit soll ich denn dann meine schiffe zum see bringen ???? der maserati ist mir zu schade....
  4. ralph, schon richtig, einen rest (mit der schlacke) sollte man im kessel lassen. auch sollte man darauf achten, das blei nicht zu heiß werden zu lassen, denn dann bildet sich die schlacke schneller. bei uns sind damals eimerweise schlacke, hier "zinnasche" genannt, angefallen und die ist dann von einer poliermittelfirma aufgekauft worden. aber sonderentsorgung ist schon angebracht ! wir bleiben am thema, bis denne,
  5. geht mir aber genau so, da ist ruhiges nachrechnen angesagt und man muß ganz logisch vorgehen. das mit dem stahl macht die sache noch mehr tricky ! das mit dem eingießen von zwei gewindestangen ist sehr sinnvoll. das hab ich bei einer kielflosseauch gemacht und hatte die im schiff durch den and den stellen verstärkten kiel durchgeführt und verschraubt. für meinen gaffelkutter (siehe avatar) hatte ich auch wie im original ein teil des kiels, der aus eiche 10 x 30 besteht, ausgeschnitten und den dann mit blei ausgegossen. das waren schon mal knapp 2 kgs. den rest von 7 kgs habe ich dann direkt in den rumpf zwischen beplankung und eben diesen eichenkiel in die einzelnen spantsektionen gegossen. dabei habe ich den rumpf in einer wanne mit kaltem wasser gesetzt, fixiert und dann das flüssige blei mit einer kelle eingegossen. somit konnte ich auch kontrollieren, wie die gewichtsverteilung war. ich habe soviel eingegossen, daß die wasserlinie gut 2 cm aus dem wasser blieb. damit hatte ich gewichtsmäßig spielraum zum nachtrimmen mit losem blei. das habe ich dann zum schluß eingeklebt. war natürlich ne riesenstinkerei mit dem heißen blei aufs holz zu gießen, das aber durch das kalte wasser von außen gut gekühlt wurde und keine schäden verursachte. machen die im original auch. gut dieser dialog hier, so solls sein, dann kommt auch was richtiges bei rum..... ...wenn ich noch im beruf aktiv wäre, könnte ich dir eine gieß-session in einem betrieb anbieten, wo das ganze equipment zur verfügung stünde.....
  6. jou, etwas mehr im topf kann nicht schaden. besser was zuviel als zu wenig. wegen blei würde ich mal bei einem dachdecker fragen. die haben immer restblei von eindeckungen oder verschnitt von bleiblech da. einen betrag in die kaffeekasse und gut ist. so habe ichs gemacht, da neublei aus der firma wieder eingeschmolzen wurde und auch teurer war.- aber ich konnte unseren gießofen, der gasbefeuert war, benutzen. mit luftabsaugung und allen sicherheitsrelevanten klamotten usw. ich werde nochmal genau nachsehen und nachrechnen wg. der raumgröße der 7 kgs. wenn gravierend abweichend, melde ich mich nochmal. aber blei hat ein spez. gewicht von 11,3 und bei 7000grs würde das einen rauminhalt von 0,65ltr. ergeben - richtig ? wenn's jemand exakter weiß, melden. bin ja auch schon 4 jahre aus dem beruf und details, die man ewigkeiten nicht mehr benutzt hat, verblassen mit der zeit........habe das in der vorigen antwort falsch berechnet bzw. falsches spez. gewicht im kopf gehabt. bild 1 zeigt das einfüllen der zinn/blei-legierung in den gießschlitten, bild 2 zeigt die fertig gegossene zinnplatte, grundmaterial für orgelpfeifen......heute habe ich mit anderen pfeifen zu tun - ist dann aber ein anderes thema.....
  7. hallo ihr bleigießer... was der ümminger käptn schreibt, kommt der sache schon sehr nahe. ich hatte beruflich 50 jahre mit blei/legierungen und damit auch gießen zu tun ***und die erfahrungen sind auch beí mir mehrmals beim kiel-gießen im wahrsten sinne des wortes "eingeflossen"... wenn ich richtig gerechnet habe, müßten für das gewicht von +- 7 kgs etwa die raummenge von 1/3 ltr. flüssigkeit her. das sollte man in einem kochtopf mit zwei griffen - aber keinen aus alu - funktionieren, auch mit einem campingkocher. richtig, in kleinen mengen anschmelzen und dann immer beigeben. eine starke elektroplatte tuts auch. eine einzelplatte wäre gut. die form sollte gut stabilisiert sein, damit die beim gießen nicht umkippt. wer einmal einen flüssigblei-spritzer abbekommen hat, wird lange daran denken ! deshalb dicke lange hose , hohe lederschuhe, bedeckte arme, handschuhe aus leder evtl. mit stulpe, schutzbrille wären sehr erforderlich. wenn das blei flüssig ist, mit einer alten nudelkelle rühren und die sich in der mitte gesammelte schlacke abschöpfen. sonst hat man den ganzen dreck im kiel und fehlstellen.... blei zügig eingießen und erkalten lassen. nach einer viertelstunde kann man dann den kiel o.ä. aus der form nehmen, vorsicht, das blei bleibt lange heiß ! - oder ein paar stunden warten, wenn man zeit genug hat. das blei zieht sich beim erkalten minimal zusammen und läßt sich gut aus der form lösen. - meistens - wenn da jemand noch spezielle fragen hat, nicht verzagen, fragen ! ***siehe profilangaben !
  8. hi, da gibts doch super soundmitschnitte auf youtube mit den unterschiedlichsten schiffsdieseln. hab da mal weiter gesucht nach dem vorgeschlagenen video. also ich würde ja den klang nehmen, der aus dem auspuff kommt und nicht den vom maschinenraum...z.b. den > saturnus deutz 595 vollgas<, der hört sich doch richtig gut an und würde auch zur littorina passen - ist ja kein schnellboot... ! das videogeräusch läßt sich mit dem u-tube konverter kostenlos in eine mp3 datei konvertieren und dann runterladen ! wär doch was, oder ?
  9. jou, der "hype" mit den bürstenlosen bringt so einige problemchen mit sich.- ein interessanter thread - und - für mich wird klarer, warum ich bei meinen "hochglanzbürsten" bleibe, ob groß oder klein. die laufen alle sooo schööön langsam an. gabi kennt das ja von meinem "thai-shuttle-service"...und vom Z5 ! btw. es ist ja auch eine faszinierende technik bei rennbooten und flugzeugen/coptern, mit den b.l.'s
  10. ...kam mir nur in den sinn angesichts deiner bilder . bei meinen bauprojekten sieht es ja auch heftig aus, aber mit dir komme ich da nicht mit...aber manchmal überkommt mich auch mal so ein spontanobjekt - just for fun - ob's dann auch funktioniert, ist eine andere sache. aber versuchen sollte man es.! aber jeder hat so seinen eigenen stil - oder ?
  11. hi sankt philipus! ....wie heißt doch der zweite teil des spruchs:........., ein genie beherrscht das chaos.... daumen hoch für dein projekt !
  12. so skippers, heute nachmittag am see und es war ein voller erfolg !!! der satte V6 klang macht sich sehr gut auf dem wasser. alle kollegen waren voll des lobes. nun gut, euch allen ein schönes wochenende (am wasser?)
  13. jou, es muß ja nicht digital auf biegen und brechen sein------! wie heißt der spruch ?: haute cuture- vell ze düer ! das teil ist geil, könnte man sagen. habe das eben eingebaut und angelernt und es funzt wie sau ! das thai-longtail mit V8 sound, genial. wenn das morgen am wasser sich genau so anhört, wäre ich höchst zufrieden - und das für 30 ocken !!! werde berichten !
  14. ...die geschichte geht weiter ! heute abend beim großen "C" einen motor sound simulator von reely bekommen. das soll einen V8-motor simulieren. das gerät ist sehr kompakt und 60gr. leicht/schwer . anschlüsse an rx, fahrtregler und fahrspannung. wenn sich das auf dem thai-boot so anhört wie im demo-video, dann ist aber was los auf'm wasser........ morgen wird eingebaut und angelernt, samstag dann aufs wasser......ich werde berichten !
  15. oh-ha ! das liest sich ja sehr kompliziert......besonders für mich als "alten sack". dann werde ich mich doch nach einem analogen geräuschmacher umsehen. habe noch einen hier, ist aber laut beschreibung ein großdiesel. der ist aber garantiert abgasfrei !!! ich bau mal einen aus einem anderen schiff aus und probiere den im thai-boot aus. dann brauch ich ja jetzt keine zeit mehr in die suche nach einem micro-modul zu investieren. dann danke ich für die informationen und wünsche frohes schiffchenfahren rundherum ! anhängend ein bild vom "V6"-motor des thai-böötchens... erstes bild zeigt den antriebs-strang mit fakemotor mb 300 sl, zweites bild den versteckten e-motor....