JojoElbe

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About JojoElbe

Freiwillige Angaben

  • Schwerpunkt im Modellbau
    Seenotrettungsboote, 1:20
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    HH

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  1. Die Kiste passte perfekt ins Auto, Höhe passt unter den Deckel im Kombi (hätte ich natürlich vorher ausmessen können, aber tiefer geht's kaum). Neben al dem anderen Krams konnte ich die Lübeck am kleinen Badestrand von Wiek auf dem Darß (direkt neben dem Hafen) ins Boddenwasser setzen. Mit ein paar mehr Angelblei an Bord lag sie eindeutig zu tief, egal wie weit die Akkus nach hinten geschoben wurden der Bug war zu tief im Wasser. Da die Lage im Wasser bis auf die Luftziehende Schraube bei schnelklem Rückwärtsgang aber eigentlich ganz gut aussah, kamen die extra Gewichte wieder raus und die Akkus wieder etwas weiter nach vorne. Der ca. 10m breite 'Badestrand' hat dort links einen Steg und rechts den Hafensteg, ideal auch wenn der WInd zu stark ist. Im Hintergrund liegt die Stralsund (8.5m Seenotrettungsboot). Aber immer nur im geschützten Bereich bringt's ja auch keinen Spass, so hab ich das Deck nochmal extra fest gezogen und auf minimale Wasseraufnahme gehofft. Und dann ging es aus dem geschützten Bereich raus 'auf See'. Da war schon gleich mehr los. Wellen seitlich, gingen bis zum Decksaufbau. 'Surfen' mit Wellen von achtern. Einsatzübung Flugshow ... und platsch Dafür ist sie gebaut! Irgendein Deckel kommt aber noch, das hat wirklich viel Spass gebracht. Es war natürlich ein bischen Wasser im Boot, aber das ist eindeutig über das Deck reingekommen und nicht durch die Wellendichtung. Schließlich kam dann ein Rundfahrtschiff und hat die Wellen etwas entschärft. Wenn ich mir die Bilder jetzt so anschaue, sollte ich den Decksmann vielleicht doch lieber abnehmbar gestalten, der musste ja ganz schön was aushalten. Die Fotos sind mit 'nem 400er Tele (x1.6) in der rechten und der Fernbedienung in der linken Hand gemacht. Beim Einpacken hat's dann die Leiter zerbröselt - Schwund kommt vor... Schöne Grüße und immer ein paar mm Wasser unterm Kiel, Joerg
  2. Führ Kinderfahttäder gibts doch soche Stangen mit fähnchen, das wär doch ne Möglichkeit um gesehen zu werden. ;o) Wenns denn mit dem austarieren klappt wirds schon gut werden. Gegen unaumersame Flitzer hat es den Vorteil, dass die 'drüberfliegen' können und nicht durchfahren wie bei anderen Booten. Aber vielleicht eine Verstärkung im Kontaktbeteich Deck Rumpf nachdenken. LG Joerg
  3. 9mm Wellenhöhe... fahrbereit bei Windstärke 0,0 ich sag ja, Ballasttanks, die kannan vorm Absaufen leerpumpen Grüße, Jörg
  4. Moin moin Christian, Ich hab den aktuellen stehenden Vormann genommen den Mützenschirm minimal gekürzt und an den Seiten und hinten noch ein paar Klebeschichten angefügt, so dass es etwas mehr nach Elbsegler als nach Basecap aussieht. Der Rest ist Farbe. Der Vormann mit Fernglass hat eine Jacke an, kein Overall, bei dem geht das ummalen noch. Schöne Grüße, Joerg
  5. Cool, zu der Zeit hat mein Opa noch auf der Werft gearbeitet. Wenn man sieht wie die Schuten teilweise beladen sind und werden, wären feste Lampen ziemlich zerstörungsanfällig. Mit dem V oder Y schleppen, das ist eigene Erfahrung beim Abschleppen anderer Sportboote, aber auch das klappt nicht immer, wäre aber eine Option, weil so beim abweichen vom Kurs immer gleich Gegenzug entsteht. Bei mehreren Schuten ziehen die hinteren den Verband wohl durch ihr Gewicht gerader. Wenn du im Film auf den Schlepper achtest, kannst du sehen, daß er sie nicht mittig auf den Haken nimmt sondern bei sich seitlich vetäut hat, damit geht das Schraubenwasser in der Seite der Schute vorbei und drückt sie ein wenig nach aussen, was sie dann daran hindert hin und her zu pendeln. Gewicht ist ein wichtiger Punkt. Im Endeffekt heisst es aber ausprobieren wie es am besten geht, dann kommt die Diskussion bestimmt noch einmal auf. Hafenschipper: die typischen Petroleumlampen, die Gehäuse sind ja auch mit Gas (s.o.) und später sogar auf Strom umgerüstet worden. Die Rickmer Bock dürfte verdammt ähnliche gehabt haben (Bj. 1944). So schöner Hafen - ok, nochn bisschen kaputt alles - aber wen ich dagegen heute die Hafencity und die Musicaltheater sehe ...
  6. Bei dem hin- und hergestelle ist der Vormann im Turmfahrstand umgekippt und hat sich festgeruckelt. Das erinnerte mich an das festgekelmmte Sofa im Treppenhaus in "Der Elektrische Mönch: Dirk Gently's Holistische Detektei Roman (Die Dirk-Gently-Serie, Band 1)" von Douglas Adams (per Anhalter durch die Galaxis). Dort sind die Möbelpacker mit dem Sofa im Treppenhaus nicht um die Ecke gekommen, schliesslich steckte es fest und war nicht mehr loszubekommen. Wenn ich richtig erinnere haben Mathematiker oder sowas ähnliches später ausgerechnet, dass sich das Sofa unmöglich in diese Position kommen konnte. Ich glaube am Ende wurde es zersägt ... Der Vormann hatte mehr Glück mit ein wenig ruckeln hab ich ihn nach einigen Versuche doch noch frei bekommen. Zur Belohnung bekam er ein Loch in den Fuss gebohrt, Messingstange eingeklebt und dann Loch in Bodenbretter und Turmboden und wieder die Messingstange festgeklebt. Jetzt kann ers sich zwar nicht mehr schlafen legen aber andererseits bekommt er seine Augen ja auch nicht vom Fernglas weg... Schönes Wochenende Joerg
  7. Der Holzfussboden in Plicht und Turmfahrstand ist fertig lackiert. Es fehlen noch kleine Anpassungen. Morgen geht's in Kurzurlaub und die Lübeck kommt mit! Dafür brauchte ich aber noch eine neue Transportbox, da sie leider länger als das Feuerlöschboot ist. Für die Wilma hatte ich schon Pappelsperrholz und Kieferleisten verwendet, was relativ stabil und trotzdem leicht und kostengünstig ist. Da ich keine Tischler meines Vertrauens besitze und ich mangels Zeit auch keinen suchen konnte, hab ich mir tatsächlich die Boxseiten aus 3mm Papelsperrholz und die Frontscheibe aus 3mm Plexiglas im Internet bestellt. Bearbeitungszeit und Lieferzeit hat funktioniert und so konnte ich an den letzten beiden Abenden die grobe Box erstellen. Die verschiedenen Kieferleisten sind aus dem Baumarkt (und Reste). Boden und Deckel sowie die Seiten wurden mit den Leisten beklebt (Holzleim)... ... rundherum zusammengefügt und dann die Rückseite aufgeklebt. so ergibt sich schonmal der erste Größen-Eindruck der Box. die Plexiglasscheibe wird ganz einfach in ein U-Profil aus Alu gestellt und später oben mit zwei Magneten gehalten. Ist schon erstaunlich, dass alles passte, gut gesägt und ich hab mich tatsächlich mal nicht verrechnet Am zweiten Tag wurde die 'Grundbox' noch mit weiteren Leisten verstärkt ... (erlich gesagt standen diese Leisten am ersten Abend noch im Baumarkt ...) so sieht es schliesslich aus, oben und unten jeweils 3 Leisten längs (die unteren darunter) und an den Seiten noch diagonale Streben die gegen das 'verdrehen' der leeren Box helfen. Hier frisch mit Holzgrund bestrichen, im Bad weil es draussen schüttet und blitz wie hulle. Wenn ich es schaffe bohre ich noch die Löcher für die Metallplättchen in die Plexiglasplatte und dazu zwei Löcher für ein Band um es öffnen zu können. Wenn nicht muss erstmal Tape reichen. Ein bischen Luftpolsterfolie an allen Seiten ums Schiff und ab ins Auto ... Richtige Farbe und Trageriemen oder so bekommt die Kiste dan später.
  8. Auf den Fotos in den Büchern kann man aber auch erkennen, daß Schuten an einer relativ kurzen Leine hinter dem Schlepper/der Barkasse geschleppt wurden (auf einem Bild sogar abenteuerliche 24 Schuten hinter einer Hafenbarkasse). Bilder, auf denen Schuten längsseits geschleppt werden, habe ich dort nicht gefunden - evtl. ist das erst in späterer Zeit üblich geworden(?) Das hatte ich ganz vergessen, entweder zwei Taue, also Dreieck, das stabilisiert bei langsamfahrt. Bei schneller Fahrt gibt's bei jedem Schiff die typische Heckwelle, je nach Taulänge schwingt der Anhang hin und her wie blöd (surft manchmal die Welle hinunter) oder hat im anderen Extrem viel Druck auf dem Tau. Die Kunst ist es, den richtigen Abstand einzustellen. Einige Schuten (längst nicht alle) haben ein Ruder hinten um gegenzusteuern, so wie das Model. Das könnte man mit einem zweiten Empfänger auch versuchen, aber dann wird das Fahren Stress. Vielleicht kännte man eine Art Treibanker hinter die Schute packen (oder 2) der 'zieht' dann von hinten gegen und hält sie gerade. Neben dem Schlepper gebunden geht auch, ist aber nicht der Normalfall. J
  9. es gibt neue Frästeile, d.h. da Modell an sich bleibt gleich?! Mein Bruder hat nämlich eine Gullberson und ist an der Lackierung des Aufbaus aufgrund des weichen Materials schier verzweifelt. ...aber bei weitem nicht so wie bei der Bernhard Gruben - Top Modell Flop Baukasten. Es bleibt das 9.5m Modell mit mehr oder weniger dem alten Zubehör, vielleicht ist es nicht 1:1 im Zubehör gleich, aber die aktuellen 10.1m Boote und die 'recycleten' haben z.B. extra Scheinwerfer und eine andere Reling mit Sicherheitsleine viele Kleinigkeiten. Der Aufbau vom alten Bausatz ist Schrott gewesen, viel zu dünnes Material, da platzt die Frabe schneller ab als man malen kann und einreissen tuts auch. Es gibt zwar das neue Modell noch nicht, aber den Bauplan kann man sich schon ziehen.... Was wären die oberbayrischen Pfützenkapitäne ohne die Nordlichter :mrgreen: Wenn ich jetzt eine Eisenbahn mit Bergkulisse bauen würde wäre es bestimmt andersherum. Im Hafenmusem auf so einer Schute hat mir mal ein Ehrenamtlicher erzählt, dass sie nach dem Krieg auf so einem Ding gewohnt haben (einige haben vorn ein (sehr) kleine Kabine), es war ja alles zerbombt, da war man froh, wenn man ein Dach über dem Kopf hatte. Wenn er aus der Schule kam, wusste er nie ob sein 'Zuhause' noch da lag oder gerade unterwegs war. Taucher: Hätte ich auch drauf kommen können, macht natürlich mehr Sinn und ist billiger, wenn der Schlepper das Lampenset mitführt. Die Lampen kannst du natürlich auch selbst bauen, ein Grundmodell mit mehreren Schichten PS erweitern, schleifen, feilen usw. ich bin zwar kein Filigrantechniker aber von weitem sieht's bei der Lübeck auf jeden Fall besser aus als die mitgelieferten. Grüße, Joerg
  10. Bringt nicht Graupner heuer die 9,5m Klasse wieder neu raus? Wär auch eine Alternative für meinen Sohn... Aber ohne Wasserspritze... Ist im Prinzip das alte Modell, nur eben mehr Frästeile. Die aktuellen haben schon einiges an Unterschieden, gerade in den Kleinteilen... Reeling, Mast, Beleuchtung usw. Mal sehen, ist ja noch ein bischen hin, erst für Herbst geplant... (also der Austausch auf Wangerooge, nicht der Modellbau). LG Joerg
  11. Ist das Tagfahrzeichen der auf dem Bild von Ralp sichtbare Rhombus?? aber erst ab 200m Gesamtlänge (Bug Schlepper zum Heck Schute, Tau zählt mit). Gibt ja solche und solche Schuten, eine Möglichkeit ist einfach eine aufgesteckte Eisenstange mit der Laterne dran. Auf allen Fotos die ich so finden kann sin die Schuten ohne Beleuchtung, was für eine Steckvariante spricht. Ach ja, die anderen Projekte ... Wobei ich wohl auf den Nachfolger der Wilma Sikorski warten werde und mir dann Gedanken machen muss, wie ich den 9,5m Rumpf auf 10.1m verlängern kann... frohes Schaffen, J
  12. Moin Christian, die Lichterführung heutzutage ist klar: https://de.wikipedia.org/wiki/Lichterführung Die Frage wird eher sein, wie war es zu der Zeit als der Schlepper noch 'frisch' war, ein ähnliches Problem wirst du ja auch mit der Rickmer Bock haben und den beiden Blinklichtern im Mast... Die grünen Fahrwassertonnen (See) gibt's schliesslich auch erst seit ca. 1978 ... Richtig cool auf alt getrimmt wäre es wenn du 3 verschiedene Petroleumlampen (nachbauten) dafür nutzen würdest, da die Schuten wohl selten Strom an Bord hatten und die Lampen zum einen billig und zum anderen schnell verstaut waren. Diese Art Schute hat wohl in den seltendsten Fällen wirklich lange Reisen unternommen sonder war eher in den und um die Häfen als Zwischentransporter unterwegs. Füllen könntest du sie ja mit der Rickmer Bock, jenachdem welches Schiff eher fertig ist Schöne Grüße, Joerg
  13. Hi Christian, das Bild was ich im Kopf hatte hab ich leider nicht gefunden. Dafür aber vom Hafenmuseum eine alte Schute mit nem alten Schlepper- so viel länger als der Schlepper sind die Schuten nicht gewesen, hilft wahrscheinlich nicht viel weiter, aber die Schutengröße ist nicht genormt, auch wenn die meisten ähnlich sind. Soviel 1:25 typische Bauteile sind bei dem Schutenbausatz auch nicht dabei. Von der Form passt sie doch ganz gut zum Schlepper, und wenn du zwei nimmst fällt die ähnliche Länge kaum mehr auf Du könntest natürlich auch nachfragen, ob die den Bausatz auch in 1:20 herstellen können, da gibt's bestimmt andere im Forum die da schon Erfahrungen haben ob sowas möglich ist. Schöne Grüße, Joerg
  14. Ich bin gespannt drauf, gutes gelingen ! Joerg