chripsch

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About chripsch

Freiwillige Angaben

  • Schwerpunkt im Modellbau
    RC-Schiffe, RC-Autos, Flugzeuge 1:72, Modellbahn H0/H0e
  • Wohnort
    Rosenheim
  • Interessen
    Geschichte, Modellbau
  • Beruf
    Umschüler

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  1. Servus zusammen, nachdem ich ein lebenslanges Zweithobby habe, das mit K... beginnt und mein Urlaub vorbei ist komme ich erst jetzt zu einer Fortsetzung. Es hat sich inzwischen einiges getan. Zuerst habe ich mich um die Elektrik gekümmert. Nachdem ich mit einer einfachen 5-Kanal-Anlage (DX5e) fahre wird die Beleuchtung per Hand geschaltet. Ich habe 3 Schaltmöglichkeiten eingebaut. P - Nur die Positionslampen S - Für das Schlepplicht D - Für Decksbeleuchtung und Scheinwerfer Alles kann individuell geschaltet werden. Ein nebenbei als Ballast dienender 5 Ah NimH-Akku dient als Stromquelle und kann im Zweifelsfall als Reserve für den gleich beschaffenen Fahrakku verwendet werden. Maximal stehen somit 10 Ah Strom zur Verfügung. Zusätzlich kann der Akku per Schalter M - Motor, Fahrtregler in seinem eigenen zweiten Stromkreis elektrisch vom Fahrtregler getrennt werden der über keinen Ein/Aus-Schalter verfügt. Nachdem die Schaltung samt einer Platine zusammengebaut war habe ich sie in den Aufbau eingebaut. Anschliessend habe ich die + Drähte an der angelöteten Lochplatine angelötet. Dieser habe ich 3 mm-Holzleistchen untergeklebt damit ich beim Löten den Aufbau nicht zum dahinschmelzen bringe. Als zentralen Rückleiter habe ich eine 7 mm breite klebbares Kupferband aus dem Modellbahn Zubehör eingebaut und die Rückleiter hierauf verlötet um etwas Drahtverhau einzusparen. Auch hier erfolgte eine Wärmeisolierung durch eine 3 mm-Leiste. Das nächste Problem war etwas gravierender, da sicherheitsrelevant. Bei meiner Testfahrt habe ich festgestellt dass der Aufbau leicht ins Kippen kommt und gerne vom Süllrand abspringt. Auf See z.B. bei einer Kollission fatal. Hier war die einfachste Lösung mit je 1er Schraube vorne und hinten am Aufbau die beste, da auch die einzige mit brauchbarem Halteergebnis. Die Magnet-Lösung (Reste siehe oben im Bild) - habe ich wegen mangelndem Anzug ebenso verworfen wie eine Befestigung mit Gummizug. Der relativ hohe aber schmale Aufbau hatte eine wunderbare Hebelwirkung was das betrifft. Also habe ich zusammen mit meinem Bruder vorne und hinten je eine Schraubbefestigung eingebaut. In der Pflicht sichert eine Flügelmutter auf der Schnauze des Aufbaus eine als Aufbauteil verkleidete Mutter. In diesem Zusammenhang habe ich auch die vorderen Rettungsringhalter vom Bug aufs Oberdeck verlegt. Ich habe mir die zwei regelmässig beim Aufsetzen des Aufbaus auf den Süllrand abgerissen. Das allfällige Einwiegen hat zusätzlich zu den 2 NIMH-Akkus noch die Notwendigkeit von 840 Gramm Blei ergeben, d.h. insgesamt ca. 1600 Gramm Zuladung. Das Blei habe ich mit etwas Stabilit Express im Rumpf verklebt. Nach dem berühmten Badewannentest wurden gestern die gröbsten Restarbeiten erledigt. Die im dritten Anlauf endlich passsenden 33 mm Rettungsringe von RoMarin wurden auf historisch getrimmt -siehe auch JoJoElbes Beitrag zur Lübeck.- Es wurde der Mast abgespannt, sowie die Antennen und Flaggen angebracht. Hierbei war der Plan von Sievers wenig hilfreich. Nur die wenigsten Kabel- und Seilführungen vom Original wurden wiedergegeben. Die seitliche Abspannung z.B. hab ich nachträglich auf Grund von Fotos angebracht. Sie war im Plan nicht vorgesehen. In dieser Form harrt die Hans-Peter Schröder seiner für morgen geplanten Jungfernfahrt. Da "nur" noch die Detailarbeiten wie die Figuren zu erledigen sind und erstmals die Ergebnisse der Jungfernfahrt abgewartet werden müssen ist es Zeit ein wenig Bilanz zum Bausatz zu ziehen. Der Bausatz ist definitiv nichts für Angänger ohne Werkzeug, aber an sich problemlos zu bauen. Die Polystyrolteile sind sehr passgenau und fordern wenig Nacharbeit. Ebenso die Beschlagteile. Problematischer wirds wenn ein Teilchen fehlt. Der Service ist hier nicht der einfachste. Bezüglich auf die echte Bock ist der Bausatz von Sievers ein Konglomerat aus allen möglichen Bauzuständen die das Schiff in seiner Einsatzzeit durchlebt hat. In meinem Bauzustand (ca. 1944 - 1946*) hat es z.B. nie einen orangen Turm gegeben. Zudem ist auch der Mast nicht korrekt. Den Anbau hinten am Mast hatte das Schiff damals nicht. Ebenso die Schleuderscheibe oder das Panoramafenster aus Plexiglas. Wer historisch korrekt bauen will dem sei die über Ebay vertriebene Broschüre "Motorrettungsboot Rickmer Bock" von Andreas Borgert empfohlen. Mir hat sie sehr geholfen. Viele Grüße, Christian *Die Abspannvorrichtung vorne am Turm war nach dem Krieg ziemlich schnell Geschichte.
  2. Saludos Amigos, nachdem ich diese Woche wieder arbeiten durfte war der Fortschritt eher mässig, auch wenn ich mich auf der Zielgeraden befinde. Pflicht und Fahrstand wurden endlich mit Bodenbelag versehen. Diese Furnierleistchen habe ich am Boden anschliessend noch mit verdünntem Revell Klarlack matt (02) versiegelt. Für den Fahrstand werde ich allerdings noch Podeste anfertigen für die mir TitanicMax den entscheidenden Hinweis gegeben hat. Ohne die selben müsste ich noch ein Periskop einbauen damit die Mannschaft überhaupt nach Sicht steuern kann: Den fahrpraktischten Fortschitt der Woche hab ich JoJoElbe zu verdanken, der ein Foto zur Drainage der Pflicht hatte, die bei mir bis dato als wasserdichter Pool hergerichtet war. Ebenso wie der Fahrstand. Hier das Originalfoto von Jörg, dem ich hiermit für seine Recherche in der Frage und die Erlaubnis zur Veröffentlichung danken möchte. Ja, das kleine Loch ungefähr in der Bildmitte scheint des Rätsels Lösung darzustellen: Nun ersäuft meine Besatzung nicht mehr wenn mal Land unter auf der Pflicht ist. Ich habe links und rechts an der Pflicht an deren tiefster Stelle zwei 2 mm Löchlein gebohrt und aussen am Aufbau das im Foto sichtbare Loch nachgebildet. Sollte zumindestens für die Entsorgung von Gischt- und Regenwasser reichen. Der Fahrstand selbst hat ganz am Ende ganz unten BB und STB ebenfalls jeweils eine 2 mm Bohrung erhalten. Das ganze ist ein wenig sichtbarer als die Pflicht-Erfüllung, doch funktional sollte es sein. Last but not least habe ich heute die letzten Maskierungen entfernt und das Steuerrad montiert. Da beim Entfernen der Masken teilweise etwas Farbe mitgegangen ist werde ich nächste Woche noch ein wenig Nacharbeit leisten dürfen. Auch werden die Scheiben noch mit Aceton -hier Dank an meine Frau- von Kleber- und Farbresten befreit werden. Aktuell habe ich die Magnetfixierung des Aufbaus als Baustelle. Hier habe ich an jedem Ende des Süllrands kleine Brettchen aufgeklebt, auf die ich wiederum Beilagscheiben aufgeklebt habe. Im Aufbau selbst habe ich an den Gegenstellen kleine Magnete mit 10mm Durchmesser aufgeklebt. Insgesamt 6 Stück. Leider bin ich noch nicht mit dem Anzug der selben zufrieden. Ich vermute einen zu großen Abstand zwischen Beilagscheiben und Magneten. Hier werde ich analog dem Zahnarzt mit etwas Plastilin arbeiten dürfen um diesen Abstand zu ermitteln und letztendlich gegen Null zu reduzieren. Wenn das erledigt und auch die Nachlackierung Geschichte ist gehts an die elektrische Schaltung. Und an den Umbau der beiden Herren hier, die beide einen Friesennerz bekommen sollen: Morgen ist erstmal Baupause. Mein Kleiner feiert seinen zweiten Geburtstag. Viele Grüße, Christian
  3. Servus Jens, Danke für den Tipp mit dem Süllrand und den Unterlagscheiben. Ein bisserl Spiel Vor- und Rückwärts hätte ich hier bei der Bock. Sollte zum Einbau reichen. Zudem müsste ich nix groß rumfummeln wie bei zu mindestens bei meiner vorderen geplanten Einbauposition. Muss ich glatt ausprobieren sobald ich die Magnete hab. Viele Grüße, Christian
  4. MoinMoin Jörg, vielen dank für Deine Rückmeldung bezüglich der Halbschwester der Bock. Sind sich doch sehr ähnlich die zwei. ...werde von dem her auch nur 2 Stück einbauen. 1 kg "Anzug" pro 10 mm Durchmesser. Unter der Pflicht hab ich hinten noch 1,5 mm Luft und vor dem vorderen Ende des Süllrandes. Ggf. papp ich die Gegenmagneten unter Deck was dem Anzugsdruck noch etwas abmindern würde. Schlimmstenfalls halbier ich die Dinger. Nicht dass mir der Aufbau noch über Bord geht. Muss hier mal abwarten wie "dicht" ich das ganze bekomme. Ich hab Boote mit niedrigerem bzw. gar keinen Süllrand (Delfin von Aero-Naut und Felix von Krick) und bis dato kaum Wasserprobleme - außer die Welle benötigt mal wieder etwas Fett. Bin kein klassischer Sturmfahrer. Von dem her weiß ich nicht in wie weit sich die Sache rentiert. Behalte die Sache aber trotzdem im Auge. Zudem: So ein kleiner Pool ist nach ein paar Runden Vollgas im Kreis fahren stürmischer wie jeder normale See 15 - 20 cm hohe Wellen. Ich hab meinen Vormann schon über der Reling hängen sehen ...aber das Boot war innen vollständig trocken. Ich hab da noch was von diversen Tamiya 1:10er Autos. Zur Not nehm ich Modellbauers Allheilmittel: Heiligen Sekundenkleber... Und ja... Die 60 mm Originalschraube von meinem Schlepper liegt auch irgendwo 10 - 20 cm unter der Wasserlinie. Irgendwo zwischen Laub, Steinen und Schlamm. Zu dumm dass die schwarz und damit de facto unsichtbar war Archäologen werden sich eines fernen Tages darüber freuen. Ebenfalls im Rückwärtsgang eingebüßt. Servus, Christian
  5. MoinMoin zusammen Die erste Testfahrt der "Bock" erfolgte gestern Nachmittag auf 720 Meter Meereshöhe in einem sehr kühlen Swimmingpool. Der Brushless-Motor ist optimal dimensioniert und der Fahrtregler scheint auch optimal dazu zu passen. Ich kann sowohl im "1:20-Fußgänger-Tempo" als auch etwas flotter fahren wenn notwendig. Der "Bock" hat dank des großen Ruders einen sehr engen Wendekreis (ca. 50 cm). Einzig der Rückwärtsfahrtest ging in die Hose. Hier wurde beim ersten Versuch Luft angesaugt von der Schraube. Beim 2. Versuch verabschiedete sich die Selbe mit Autorotation in die Tiefe was einen Tauchgang meinerseits notwendig machte. Hier ist noch zu klären ob das am (noch) zu geringen Tiefgang liegt (vorne 1,5 - 2 cm zu wenig) oder an der Schraube. Ich werde auf jeden Fall trotz 2 Racing-Packs noch einige hundert Gramm Blei-Ballast (Sargblei) zugeben müssen. Dies mache ich allerdings erst ganz zum Schluss wenn alles andere fertig ver- und gebaut ist. Der zweite Malus war, dass bei enger Kurvenfahrt oder "anwandeln" aufgrund des relativ niedrigen Süllrandes (ca. 5 mm) der Aufbau ins Kippen kommt und verrutscht. Hier muss ich noch zusätzliche Sicherheit schaffen. Ich habe mich für Magnete entschieden und probiere es mal mit je 1 kg zusätzlicher Anziehkraft vorne und hinten am Aufbau. Schrauben möchte ich aufgrund der Sichtbarkeit nicht verwenden und Gummizug scheidet aus, da dieser nach relativ kurzer Zeit spröde wird und reißt. An sonsten bin ich derzeit nach wie vor am Ausbessern von Lackierfehlern und habe gestern Abend noch die 2 Rettungsring-Halterungen an der Reling vorne nach innen verlegt wie es gemäß der Fotos vom Original für die Zeit bis ca. 1955 korrekt ist. Die Platzierung außen gemäß der Fotos auf der Webseite von Sievers ist nicht korrekt. Zudem sind die Ringe damals nicht rot-weiß gewesen sondern bis in die 60er analog der Lübeck von JoJoElbe rein weiß mit schwarzem Schriftzug von Schiff und Heimathafen - garniert von 2 roten, schwarz umrandeten Kreuzen. Anbei 2 Fotos der Pool-Fahrt. Servus, Christian
  6. MoinMoin Jörg, ...grundsätzlich hast Du Recht. Der Mast ist Holz. Aber 1: Gemäß Sievers wäre Safrangelb RAL 1017 die richtige Farbe... Aber 2: Gemäß Broschüre gab es den Mast in mindestens drei Varianten soweit erkennbar (Teileweise s/w Fotos) Holz natur - so wie von Dir beschrieben Weiß Orange ...sprich hier kann man wieder alle möglichen Varianten lackieren. Streng genommen wären für meinen gebauten Zustand -Antennenabspann am U-Boot Turm- nur rein weiße Aufbauten und ein weißer Mast korrekt. Auch die Plexiglas-Rundum-Scheibe wäre durch eine gegliederte mit Aluminium-Stegen zu ersetzen. Der Antennenabspann scheint sehr sehr bald nach dem Krieg entfernt worden zu sein. Ich habe de facto nur Aufnahmen aus der Kriegszeit mit dem Turmvorbau... ...das will ich doch hoffen. Mein Bruder hat jedenfalls Angst dass ich statt einem Rettungs- ein Speedboot habe und die Motorenwahl (Brushless) problematisch ist. Viele Grüße, Christian
  7. MoinMoin, wieder zurück aus Hamburg gings heute wieder frisch, fromm, frei und fröhlich ans Werk. Neben diversen Abklebearbeiten war heute der große Rest der Lackierungsarbeiten dran: Grau-Lackierung (Revell 374) der Handläufe und des Fahrradkorbes Gelb-Lackierung (Revell 12) des Mastes Schwarz-Lackierung (Revell 302) der Auspuff-Spitze und der Scheinwerfer Braun-Lackierung (Revell 83) der eckigen Fenster Erste finale Korrekturarbeiten von Lackierungsfehlern Das Schiff geht also langsam auf die Zielgerade zu. Ich rechne noch mit ca. 1 - 2 Wochen Arbeit für die Ausbesserung der Lackfehler sowie den Einbau der Treppe und der Pflicht- und Fahrstandsgrätinge. Danach wir die Licht-Schaltung gefertigt, sowie die RC-Komponenten eingebaut und das Schifflein eingewogen. Bin schon ganz gespannt auf die Fahreigenschaften. Aktuell sieht die Bock wie folgt aus Viele Grüße, Christian
  8. Moinn Moin, keine Ahnung. Auf dem Turm oberhalb der Landungsbrücken war 41 angezeigt, ebenso an diversen Türmchen bis Finkenwerder. Aber es ist schon beeindruckend zu sehen dass ein Fluß plötzlich in die falsche Richtung fliesst und das mit ziemlichen Dampf. Ja. ein grüner Containerriese wurde von drei Schleppern begleitet und stromabwärts vom Museumshafen um 180 Grad gedreht. Am nächsten Morgen stand er mit dem Bug Stromabwärts zeigend an seinem Liegeplatz. War beeindruckend. Damals in Venedig hatte ich ja meist nur Kreuzfahrer. ...leider nicht genug. S3 und U3 an den Landungsbrücken haben z.B. weder Aufzüge noch Rolltreppen. Baumwall hat nur einen Aufzug und keine Rolltreppen. Zudem am "falschen Ende" um auf die Cap San zu gelangen. In München - U-Bahn ab 1972 gebaut- gabs schon zu meinen Studienzeiten (1999-2005) fast an jedem Bahnhofsende 2 Rolltreppen (1e pro Richtung) und einen Aufzug. Der Rest wurde mittlerweile nachgerüstet. Nööö - im Hellen. ;-) Bis auf etliche Obdachlose war die Reeperbahn ziemlich harmlos. Am Hansaplatz standen hingegen schon zur Mittagszeit Bordsteinschwalben, Trinker, Junkies und fast ausschliesslich Zugereiste aus Nord- und Schwarzafrika. Habt ihr echt mal -20°C ;-) Die Touristen hielten sich in Grenzen. Ich bin aus Venedig schlimmeres gewohnt. Habe dort in 4 Monaten gelernt Parallelstraßen zu nutzen um zum Einkaufen oder Einfach von A nach B zu gelangen. *grins* Und prompt wurde man genau wie die anderen Venezianer nicht mehr zertreten vom Touristenstrom. Erzähl das ja nicht meiner Frau. Die war etwas sauer dass wir das nicht mehr geschafft haben. Die hab ich allerdings mitgenommen. Besonders beeindruckend war das U-Boot. Da wir wie die echten U-Boot Fahrer von Schott zu Schott durchschlüpfen mussten bekam ich erstmals ein Gefühl wie schön es doch ist draussen an der frischen Luft zu sein. Im Havariefall keine Chance rauszukommen. Wenn jemand eine Panikattacke erleidet - viel Spaß.... und ich hatte mich schon amüsiert dass das Bett des Funkers der Rickmer Rickmers teilweise unter seinem Funkgerät stand... Alles geradezu luxeriös im Vergleich zu dem Russen U-Boot. 2 Klos für 84 Mann - davon eines nur für die Offiziere. Und das Ding ist groß im Vergleich zu unseren Booten im 2. Weltkrieg. Aber: Ich bin grad am Ankleben der Schutzbretter für die Bock. ;-) Morgen: Lackiergänge in grau. Viele Grüße, Christian
  9. Servus beisammen, das IMM haben wir bei nur 2 vollen Tagen Hamburg leider nicht mehr geschafft. Ebenso das Hafenmusueum. Hier haben wir nur kurz Zeit für den Bereich der Hafenbahn gehabt bevor uns die Abfahrt des Zuges nach Rosenheim zurück zum Hbf gerufen hat. Geschafft haben wir (4 Erwachsene und 2 Kinder 1 und 4): Aussen- & Binnenalster Cap San Diego Große Hafenrundfahrt mit Barkasse Rickmer Rickmers Michel Reeperbahn Miniaturwunderland UB-515 ("U-434") Alter Elbtunnel Museumshafen Oevelgönne Fährlinie 62 (Landungsbrücken - Finkenwerder) Apropos: Ich konnt mich des Eindrucks nicht erwehren dass die meisten Hafenrundfahrtsbarkassen einst ganz normale Arbeits-Barkassen analog der "Elbe" von Sievers waren. Eindeutige Umbauspuren. Liege ich hier richtig? Ach so, ich hatte bis dato die "Motorkiste" der "Felix" von Krick nur für ein Krick-Feature gehalten - aber der Motor unserer Barkasse war tatsächlich in einer "Kiste" ;-) Auch die live-Beobachtung des Tidenhubs (ca. 4,10 Meter) war für uns Landratten sehr intereressant. Die schiere Stärke und Geschwindigkeit der Tideströmung. Wahnsinn. Kein Wunder dass die Rickmer Bock des Öfteren im Watt jemanden abholen musste. Und: Besonders mein "Großer" wird noch lange von den Hamburg-Schiffen träumen. Besonders das Anlegemanöver von "Bugsier 18" mit Pirouette vor seiner Nase (Schottel-Antrieb ?) und die Container-Riesen wird er nicht so schnell vergessen. Negativ an Hamburg sind uns nur 2 Features aufgefallen: Kaum Rolltreppen und Aufzüge - speziell bei der Hochbahn - mit unserem Kinderbuggy waren es sehr sportliche Tage St. Georg. Eher eine in NRW liegende No-Go-Area als ansehnlich Viele Grüße, Christian
  10. Servus beisammen, nur eine kurze Rückmeldung ohne Bilder, da es dank Urlaub und Besuch nur langsam vorwärts geht. Der Turm ist mittlerweile fertig lackiert, ebenso das weiß des Aufbaus, des Flaggenstocks und der Positionslampen sowie der silbrige Teil des Kamins. Das "Weisseln" hat sich nicht nur dank meiner umtriebigen Söhne sehr in die Länge gezogen, sondern auch dadurch dass ich nachspachteln und abschleiffen musste damit die Verbindungsstellen verschwanden. Hier blieb trotz Abwaschen des Aufbaus etwas Schleifstaub zurück der dann Farbe und Pinsel kontaminiert hatte und nochmaliges Abschleifen zur Folge hatte. Auch das ständige Entfernen von Pinselhaaren kostete Zeit. Jetzt passt es so einigermassen. So einigermassen, denn die Lüfterhutzen von Sievers (Resin & GFK) liesen sich trotz schleifen nicht 100%ig plan und mackenfrei kriegen. Gut, 2 Meter vom Ufer weg sieht man das alles nicht mehr ;-) Als nächstes kommt die Lackierung der Reling und des Fahrradkorbes in grau dran. Hierzu sind aber vorbereitend noch mehrere Tage Abklebearbeiten zu leisten. Und die werden frühestens nächsten Donnserstag starten. Denn von morgen bis Mittwoch bin ich samt Familie und Besuch (Schwiegermutter & Zwillingsschwester) in Hamburg. Geplant sind unter anderem: Minitaturwunderland Cap San Diego Rickmer Rickmers Museumshafen Oevelgönne Und eine Hafenrundfahrt. Besonders mein Großer freut sich darauf dass er mal was längeres sieht wie die MS Edeltraud mit einer Lüa von 50,5 Meter. Jeden Tag zeichnet er ein "Hamburgschiff". Betreffend der Sieverschen Rettungsringe bin ich noch immer nicht glücklich. Die vom Modellbau-Kaufhaus sind zu klein, die von Simprop haben zwar den richtigen Aussendurchmesser, sind aber zu dick (360° gebogene Würste) ... und die von Graupner gibts leider noch nicht (mehr)?! Freu mich hier über jeden Tipp, da ich bereits 40 Euro in etwas investiert habe, was dann doch nicht so passte. Servus & mille grazie, Christian
  11. MoinMoin, 35 mm, d.h. 70 cm im Original wären durchaus sitimmig. Die Bock hatte Sievers anfangs ebenfalls für 1:25 im Angebot. Erst nachdem mir 70 cm Modell bei 14 m Originallänge spanisch vorkamen hat er den Maßstab korrigiert. ...voran gehen ist gut Eher auf der Stelle strampeln. Nachdem die Verzahnung der Polystyrolplatten im Aufbau doch nicht so plan ist wie ursprünglich gedacht, darf ich grad fleissig spachteln, schleifen und wieder drüber lackieren. Es ist echt blöd, dass man manche Fehlstellen erst nach der Lackierung erkennt. Auch an der bereits weißgrün-lackierten Pflicht... Spachteln - planschleifen - drüber lackieren... Ich bin zwar kein Nietenzähler, aber so halbwegs sauber gebaut sollte es schon aussehen Seh ich genauso. Vor allem sieht man das Signalorange besser aufm Wasser ... ein Vereinskollege der nur Schiffe in grau fährt soll gerüchtehalber mal sogar auf einem Feuerlöschteich sein Boot aus den Augen verloren haben. Das kann uns nicht passieren. Servus, Christian
  12. MoinMoin, mittlerweile bin ich am Aufbau Volldampf am Pinsel schwingen, wobei als Volldampf die 8,5 Knoten Höchstgeschwindigkeit des Originals anzusetzen ist. Zum einem waren nach der Lackierung der farngrünen Decks umfangreichere Maskierungsarbeiten notwendig. Ein wahres Puzzlespiel. Um sauber alle Ecken und Rundungen abkleben zu können habe ich mit kleinen sich überlappenden "Flicken" zur Maskierung gearbeitet die ich teilweise mit Pinzette und Zahnstocher eingebracht habe. Zum anderen waren bei den Polystyrol-Teilen des Aufbaus vier Lackschichten Revell-Email-Farben erforderlich um deckend arbeiten zu können. Die Haftung an sich ist gut, wenn auch nicht zu fest, auch ohne aufrauen. Den Turm z.B., aus GFK, habe ich nur mit Terpentin-Ersatz gereinigt. Bis dato haften die bisher verabeiteten Farben weißgrün, farngrün und orange jedenfalls so wie es sein sollte. Leider Gottes gab es trotz aller Maßnahmen einen Zwangsbaustopp, da ich ohne passende Rettungsringhalterung die Rückwand des Fahrstandes nicht lackieren konnte. Wie bereits in einem vorherigen Beitrag erwähnt, hatte ich den Verdacht, dass die Rettungsringe 1:25 sind, da auf der Ätzplatine der Halter "1:25" eingeäzt war. Ein Nachmessen erbrachte einen Ring-Durchmesser von 25 mm, sprich im Original 50 cm für 1:20. Eine kurze Recherche im Netz ergab dass die häufigsten Originalmaße 60 und 75 cm sind. Sprich ich musste mindestens auf 30 mm hochgehen. Also habe ich Ersatz im Modellbaukaufhaus geordert, die Lieferung selbst dauerte aber über eine Woche. Hier gabs eine Überraschung. Die als 30 mm angepriesenen Rettungsringe haben nur einen Durchmesser von 25 mm - wie die von Sievers. Die gelieferten Halterungen waren hingegen korrekt für 30 mm-Ringe. Auf Nachfrage bei Rainer Schörner wurde auf die Angaben des Herstellers verwiesen - 30 mm und dass man diese so übernommen habe. Nimmt man das Maß von den Halteseilen und nicht vom Ring ab käme man auf die vom Hersteller angegebenen 30 mm... Kurzum: Ich hab nun in der "Bucht" 30-mm Ersatz von Simprop bestellt. Wenigstens konnte ich nun aber die Rettungsring-Halterung an der Rückwand des Fahrstandes installieren und meine Lackierungsarbeiten nach der Zwangspause forstetzen. Ich habe mich für die Turmvariante "rundrum orange" entschieden. Gemäß meinen Quellen gäbe es noch die Variante "hinten weißgrün - sonst orange", die auch die aktuelle Bock trägt. Nach den ersten 2 Farblagen "Orange 30" von Revell durfte ich mich heute vor der Arbeit einer unangenehmen und haarigen Angelegenheit widmen. Etliche Haare meines Revell-Pinsels wollten mit zur See fahren. Mit Skalpell und Teppichmesser wurden diese entfernt, danach die jeweiligen Stellen etwas plangeschliffen. Nachdem noch (mindestens) 2 Lagen Farbe drüberkommen sollten die Folgen später unsichtbar sein. Zudem: 2 Meter vom Ufer weg sieht man kleinere Unebenheiten sowieso nicht mehr Aktueller Zustand:
  13. MoinMoin zusammen, mittlerweile ist der Aufbau der Bock so gut wie fertig gestellt. So gut wie, denn ich habe mich entschieden die 1:25 Rettungsringe mit 25 mm Durchmesser von Herrn Sievers durch solche mit 30 mm auszutauschen die ich mir im Modellbaukaufhaus samt Halterung relativ günstig nachbestellt habe. Grund war, dass im Original 60 cm eine gängige Größe der Ringe ist, die 25 mm Ringe aber nur auf 50 cm kommen würden. Und ich möchte ungern etwas rundere Menschen im Maßstab 1:20 von der Rettung ausschließen. Im Detail wurde zwischenzeitlich der Fahrstand mit der Halte-Reling innen und der Panoramascheibe komplettiert. Das Steuerrad werde ich erst ganz zum Schluss montieren um es nicht zu verlackieren. Bei der Panoramascheibe habe ich das Original von Sievers, das sehr, sehr dünn ist etwas mit Sekundenkleber verpappt. Ich habe es deshalb als Schablone verwendet und aus 0,75 mm PVC Ersatz geschaffen und diesen nach dem Einbau gleich mit Aceton von diversen Tappern befreit was sehr gut klappte. Danach wurden die maskierten Lampen geschwärzt (3 Lagen Revell 302) und aktuell wird der Aufbau Stück für Stück lackiert. Da ich nur 2 Schichten am Tage lackiere, 1 x vor der Arbeit, 1x vor dem ins-Bett-gehen werde ich hierfür noch 1 - 2 Wochen brauchen bevor alles farbtechnisch im Soll-Bereich ist. In dem Sinne Euch allen ein schönes Wochenende!
  14. MoinMoin, das Pfingstwochenende brachte bis dato einen gewissen Fortschritt. Der Fahrradkorb der Bock wurde am Freitag fertig. Und ich bereue es nicht, dass ich 2 Abende lang 1 mm Messingdraht zurechtgeschnitten habe. Das Ding ist stabil wie sonst noch was ...und der Reling-Oberdeck-Fehler konnte vemieden werden. Nur noch vor dem Einkleben ein wenig abschleifen, dann lackieren und guat is ganga. Nachdem ich gestern meine Schwiegermutter in München am Flaughafen abholen durfte nutzte ich die Fahrt in die Großstadt um bei Electronic Conrad noch Messingdraht für meine Reling zu kaufen. Mein bestellter Draht ist bis dato noch immer nicht angekommen und beim ausgeliehenen Draht gab es keinen mit 1,2 mm Durchmesser. Eine Notlösung, da Conrad für 50 cm Messingdraht genauso viel verlangt wie andere Anbieter für einen ganzen Meter. Aber so konnte ich wenigstens weiter bauen und die Reling einziehen. Da Aufgrund der vielen Ecken viel Biegarbeit notwendig war und es ab und an zu Drahtrbuch kam verlief hier der Bau nicht ganz reibungslos. Die großzügig einkalkulierte Reserve rettete hier den Abend. Als Anmerkung will ich mitgeben, dass die Leiter nur lose eingebaut ist. Ich werde sie zum Lackieren wieder entfernen. Beim Einziehen der Reling fiel mir zudem ein Fehler auf dem U-Boot Turm auf. Auf den Plänen weiter er sich oben nur nach aussen aus. Der mitgelieferte Turm weitete sich darüber aber wieder nach innen. Nach Fachsimpeln mit TitanicMax entschloss ich mich heute früh alles oberhalb des roten Striches wegzudremeln. Eine sehr staubige Angelegenheit, die gleich eine Dusche nach sich zog. Nicht nur für das Modell, aber jetzt habe ich auch endlich genug Klebefläche für die Panoramascheibenbasis. Und jetzt machen auch die Zeichnungen Sinn. Es ist eine der Stellen beim Bau der Rickmer Bock wo ich mir eine brauchbare Bauanleitung gewünscht hätte. So war ich gezwungen zufällig selber drüber zu stoplern.
  15. Servus, hab sie leider noch nicht systematisch gelesen, sondern nur abschnittsweise. ...aber ein interessanter, da ich den Dingern bis dato keine Funktion zuordnen konnte. ;-) Scheint ja in gewisser Art und Weise noch immer offen zu sein die Frage wozu die denn im Endeffekt dienten. Zumindest interpretiere ich Deine vielen Fragezeichen so. Mir gefällt Turm orange, Rest weiß ebenfalls besser. Ein oranges Vordeck empfände ich als sehr gewöhnungsbedürftig. Grün würde es hingegen ein bisserl zu dunkel werden das Schiff - zumindest vom Gefühl her. ...besonders wenn sie mit einem Rennboot durch Deine Aufbauten pflügen Siehe diverse Bilder auf der Webseite von Herrn Sievers. Servus, Christian