chripsch

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About chripsch

Freiwillige Angaben

  • Schwerpunkt im Modellbau
    RC-Schiffe, RC-Autos, Flugzeuge 1:72, Modellbahn H0/H0e
  • Wohnort
    Rosenheim
  • Interessen
    Geschichte, Modellbau
  • Beruf
    Umschüler

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  1. MoinMoin, mit etwas Verspätung der Testbericht zum letzten und bisher härtesten Test. Vorletzten Sonntag gelüstete es meinen Bruder zu einem Test der etwas feuchteren Art am Happingerausee bei Rosenheim. Normalerweise ein soachwarmes (=warm wie Urin) Badegewässer hatten wir den See an diesem teils ziemlich verregneten Sonntag fast alleine für uns. Nur ein mutiger Schwimmer kreuzte unsere Kiele während teils prasselnder Regen, Nebelschwaden und auch ein paar Wellen für etwas Äktschn sorgten. Als Zuckerl durfte die H-P-S dann noch in einer 50 cm tiefen Pfütze vor meinem Geburtshaus zusammen mit der Wilma ihre Runden drehen nachdem uns das Wetter im Landkreis und Stadt Rosenheim am vorletzten Wochenende ziemlich versenkt hatte. Die H-P-S hielt bis auf minimale Wassermengen komplett dicht. Diese bedingten aber gegen Ende unserer 2,5 stündigen See-Tour mit mehrfachen Regeneinlagen Emfangsstörungen wenn ich die Regler in Nullstellung hatte da sich wahrscheinlich aufgrund der Nähe des Empfängers zum Süllrand etwas Feuchtigkeit auf der Empfängerelektronik breit gemacht hatte. (Die Scheiben waren innen beschlagen). Der Empfänger wurde deshalb im Nachgang auf einen Raketenleitstab geklebt und mittig an das Podest für die Rudermaschine angeklebt. Zudem wurde die einzige erkannten direkte Wasserquelle, die Wartungsöffnung unter der Pflicht, (der Süllrand hielt trotz seiner geringen Höhe absolut dicht) noch ein wenig mehr mit Wellenfett abgedichtet. Der nächste Test kann kommen. Mittelfristig sind noch Experimente mit anderen Schiffsschrauben geplant damit ich endlich rückwärts fahren kann. Das Kupplungsproblem ist auf jeden Fall behoben. Die flexible Rennbootkupplung hat sich bewährt. Viel Spaß beim Lesen, Christian Hans-Peter Schröder und Bernhard Gruben (noch ohne Johann Fidi) sind am Start Manchmal haben auch Schiffe das Wasser nicht nur unter dem Kiel... ...und verstecken sich dann etwas im Nebel... ...bervor sie zu dritt in den Wellen schaukeln. Und noch eine Detailaufnahme von der H-P-S,... ...die sich zusammen mit der Wilma (Sikorsky) noch in einer großen Pfütze tummeln durfte. Etwas Rasen mähen eingeschlossen
  2. Servus Tommy, ich nehme Pinsel und Email. Aqua Color würde ich nicht nehmen. Wasserbasierte Farben haften weit schlechter als lösungsmittelbasierte. Hab bei einem Schiff aus Versehen mal wasserbasierte verwendet, da ich das Ettiket nicht genau gelesen hatte. Die Farbe platzte danach großflächig wieder ab. Der Rest wurde mit einem Teppichmesser abgekratzt. Danach abgeschliffen und wieder von Null beginnend neu lackiert. Mit Revell-Email-Farben. Seit ca. 7 Jahren hält die Farbe an diesem Schiff ohne Problem :-) Viele Grüße, Christian
  3. MoinMoin zusammen, ich war die letzten Tage ein wenig fleißig. Meine Figuren "Andi" und "SlAndi" sind nur fertig bemalt - und eingeklebt. Vorläufig mal ohne Podest. Die Herren stehen sicher hinter der Schanz und können beide durch die Panoramascheibe schauen ohne nass zu werden. Nachdem die Mützenform einer der beiden Herren eine frappierende Ähnlichkeit mit der einer Kopfbedeckung hatte, die ich selbst mit Anfang 20 tragen durfte bzw. musste hat er als Gag eine Bergmütze der Bundeswehr bekommen. Unser Mann mit dem Fernglas gibt sich hingegen mit einer klassischen Blauen Wollmütze zufrieden. Soll ja ab und an etwas windig sein auf der Nordsee. Das moderne Gurtzeug des Bergmützenträgers ist derweil unter etwas Spachtelmasse verschwunden. Aber seht selbst. An sonsten habe ich noch an meiner "Kabelverhausicherung der beweglichen Teile gebaut. Ist eine Art Kasten aus Polystyrol mit Aussparungen für den Motorträger und die Motorkabel. Hält auch ohne Festkleben sehr gut und kann jederzeit zur Wartungsarbeiten wieder rausgezogen werden. Jetzt warte ich nur noch auf die beiden Kupplungen die ich nachbestellt habe. Dann steht einer erneuten Testfahrt nichts mehr im Wege. Servus, Christian
  4. MoinMoin zusammen, heute hat die Hans-Peter Schröder aka Rickmer Bock ihre dritte Probefahrt absolviert. Die zweite letzten Freitag blieb ereignislos. Heute gab es erneut Probleme mit der Wellenkupplung. Nach 1/2 Stunde hatten sich die Madenschrauben an der Schiffswelle wieder gelockert gehabt obwohl der Motor an sich vibrationsfrei läuft. Auch wurden mittlerweile die Wellen angeschliffen und die silbernen Müll-Madenschrauben durch schwarze, richtig feste ersetzt. Über den Grund kann ich momentan nur spekulieren. Die Indizien: Sowohl Wellenkupplung (Messing) als auch die Schraubenwelle waren warm. Der Anschluss am Motor schlackert ein wenig wenn man daran rüttelt als wäre er nicht fest angezogen. Die Madenschrauben sind aber fest. Ich habe roten Abrieb am Aussenläufer entdeckt. In der Wellenkupplung selbst gab es schwarzen Abrieb auf Seite der Schraubenwelle. Auf Seite der Motorwelle war nichts feststellbar. Für mich kommen mehrere Ursachen in Frage: 1) Die Kabel oder Stecker im Inneren des Schiffs kamen mit Welle und Motor ins Gehege was eventuell Vibrationen verursacht hat was die Madenschrauben gelockert hat. 2) Die Wellenkupplung aus Messing ist Mist. E-Bay Kauf aus der Zeit als es nichts von den großen Herstellern gab. Das Gewinde für die Madenschrauben ist etwas weit. Zudem musste ich die Madenschrauben bereits ersetzen. 3) Nicht 100%ig gerader Motoreinbau. Schliesse ich eigentlich aus, da der Einbau mit Hilfe der Festkupplung als Hilfsrohr erfolgte und es keine spürbaren Vibrationen gibt. Auch Abrieb gibt es nicht. Als Gegenmassnahmen ist folgendes geplant: 1) Ersatz der Wellenkupplung durch eine Alu-Fixkupplung von Graupner bzw. eine Flexkupplung. Werde beide kaufen und testen. 2) Abdeckung von Motor und Wellenanlage um Kollission mit der Elektrik zu vermeiden. Daneben minimale Ausbesserungsarbeiten, da eine Antennenspitze sich von der Lötverbindung gelöst hat. ...und weiterbasteln an der Besatzung und dem Podest Viele Grüße, Christian P.S.: So stimmungsvoll kann Seenotrettung sein. SKR Bernhard Gruben & MRB Hans-Peter Schröder (Rickmer Bock)
  5. MoinMoin, soweit ich es beurteilen kann waren es flache. Die ganz normalen aus den Stellringen. Hab aber ehrlich gesagt nicht genau nachgeschaut bevor ich sie eingebaut hab. Mittlerweile rattert es jedenfalls nicht mehr wenn ich Gas gebe und der 20 Minuten-Test auf dem Pool verlief auch bei höherem Tempo ohne Probleme. Freitag zeigt sich dann ob alles tatsächlich so passt wie es scheint. Dann ist die zweite Testfahrt dran. Viele Grüße, Christian
  6. Servus zusammen, danke für Eure Tipps. Die Abflachung wurde bereits per Dremel vorgenommen ...und die verbliebenen silbernen Schrauben durch kannibalisierte Schwarze ersetzt. Morgen wird noch das Gewinde der Schraubungen nachgeschnitten, dann alles wieder eingebaut und dann kann nächsten Freitag der zweite Test kommen. Schade, dass mein Papa seinen Namensvetter nicht mehr erleben durfte. Er hätte ihm bestimmt gefallen. Die Resonanz der Vereinsmitglieder bezüglich des Schiffs war übrigens durchweg positiv... So was historisches findet man ja nicht wirklich oft. Viele Grüße, Christian
  7. MoinMoin zusammen, die erste "scharfe" Testfahrt der "Hans-Peter Schröder" auf dem Erlensee bei Schechen war ein kleines Abenteuer. Von 16.30 bis zur Regen- und Essenspause um 17.30 verlief alles nach Plan. Der Motor war zwar falsch gepolt und lief etwas langsam, doch die HPS zog ohne Probleme ihre Runde um den See. Auch das Playmobil-Polizeiboot im Schlepp konnte sie nicht aufhalten. Reichweite der 2,4 Ghz-Anlage, Trimmung und Co passten 1a. Auch blieb das innere "Pfurztrocken". Nach unserer durch den Regen erzwungenen Essenspause wurde um 1/2 7 Uhr zuerst der Motor richtig gepolt und gab auch die gewünschte Leistung ab und es ging wieder ins Wasser. Beim Beschleunigen vermeinte ich immer wieder kurzzeit ein Rattern zu hören das dann nach 5 Sekunden wieder verstummte. Nachdem wir die erste Runde um den See fast vollendet hatten wurde das Rattern permanent und ich konnte meine Geschwindigkeit nicht mehr halten. Ans Land geholt ergab sich eine lose Wellenkupplung. Vereinskollege Wolfgang zog sie wieder fest, aber nach 20 weiteren Metern war endgültig Schluß. Nachdem mein Bruder Richard und ich noch einmal um den See gehen wollten wurde die HPS sammt ihrem Anhängsel vom SKR Bernhard Gruben in Schlepp genommen. Der Dreier-Schleppzug endete nach einer viertelten Seerunde. Das Boot meines Sohnes Andi war weg. Die Schleppverbindung hatte sich gelöst und es lag Kieloben 20 - 30 Meter vom Ufer weg im See da es mutmasslich permanent ein wenig Wasser genommen hatte und schliesslich gekentert war. Zuerst versuchte es mein Bruder mit der Gruben sam HPS im Schlepp wieder ans Ufer zu bugsieren, dann ohne das havarierte MRB im Schlepp. Zu guter letzt schlug die Stunde des TB Johann Fidi. Zentimeter für Zentimeter bugsierte es das Boot an Land. Nach einer halben bis einer dreiviertel Stunde war es geschafft. Während das Polizeiboot in den Händen meines Sohnes zum Auto getragen wurde durfte die HPS ihre Seerunde im Schlepp der Bernhard Gruben vollenden. Daheim wurde als erstes die Wellenkupplung ausgebaut. Ursächlich für die Havarie waren mutmasslich 2 Dinge: 1) Ich hatte weder Motorwelle noch Schraubenwelle angeschliffen 2) Die Motorwelle war mit schwarzen Madenschrauben an der Starrkupplung fixiert und rutschte nicht durch - die Schraubenwelle mit den mitgelieferten silbernen Madenschrauben. Und diese sind irgendwann komplett durchgerutscht. Zudem sich von denen eine im Gewinde auch noch verkanntet hatte. Sprich ich habe einiges zu tun. Aber zuerst muss ich erstmal meine Steuererklärung endlich machen die bis dato dem Schiffsbau zum Opfer gefallen ist Viele Grüße, Christian
  8. Servus zusammen, nachdem ich ein lebenslanges Zweithobby habe, das mit K... beginnt und mein Urlaub vorbei ist komme ich erst jetzt zu einer Fortsetzung. Es hat sich inzwischen einiges getan. Zuerst habe ich mich um die Elektrik gekümmert. Nachdem ich mit einer einfachen 5-Kanal-Anlage (DX5e) fahre wird die Beleuchtung per Hand geschaltet. Ich habe 3 Schaltmöglichkeiten eingebaut. P - Nur die Positionslampen S - Für das Schlepplicht D - Für Decksbeleuchtung und Scheinwerfer Alles kann individuell geschaltet werden. Ein nebenbei als Ballast dienender 5 Ah NimH-Akku dient als Stromquelle und kann im Zweifelsfall als Reserve für den gleich beschaffenen Fahrakku verwendet werden. Maximal stehen somit 10 Ah Strom zur Verfügung. Zusätzlich kann der Akku per Schalter M - Motor, Fahrtregler in seinem eigenen zweiten Stromkreis elektrisch vom Fahrtregler getrennt werden der über keinen Ein/Aus-Schalter verfügt. Nachdem die Schaltung samt einer Platine zusammengebaut war habe ich sie in den Aufbau eingebaut. Anschliessend habe ich die + Drähte an der angelöteten Lochplatine angelötet. Dieser habe ich 3 mm-Holzleistchen untergeklebt damit ich beim Löten den Aufbau nicht zum dahinschmelzen bringe. Als zentralen Rückleiter habe ich eine 7 mm breite klebbares Kupferband aus dem Modellbahn Zubehör eingebaut und die Rückleiter hierauf verlötet um etwas Drahtverhau einzusparen. Auch hier erfolgte eine Wärmeisolierung durch eine 3 mm-Leiste. Das nächste Problem war etwas gravierender, da sicherheitsrelevant. Bei meiner Testfahrt habe ich festgestellt dass der Aufbau leicht ins Kippen kommt und gerne vom Süllrand abspringt. Auf See z.B. bei einer Kollission fatal. Hier war die einfachste Lösung mit je 1er Schraube vorne und hinten am Aufbau die beste, da auch die einzige mit brauchbarem Halteergebnis. Die Magnet-Lösung (Reste siehe oben im Bild) - habe ich wegen mangelndem Anzug ebenso verworfen wie eine Befestigung mit Gummizug. Der relativ hohe aber schmale Aufbau hatte eine wunderbare Hebelwirkung was das betrifft. Also habe ich zusammen mit meinem Bruder vorne und hinten je eine Schraubbefestigung eingebaut. In der Pflicht sichert eine Flügelmutter auf der Schnauze des Aufbaus eine als Aufbauteil verkleidete Mutter. In diesem Zusammenhang habe ich auch die vorderen Rettungsringhalter vom Bug aufs Oberdeck verlegt. Ich habe mir die zwei regelmässig beim Aufsetzen des Aufbaus auf den Süllrand abgerissen. Das allfällige Einwiegen hat zusätzlich zu den 2 NIMH-Akkus noch die Notwendigkeit von 840 Gramm Blei ergeben, d.h. insgesamt ca. 1600 Gramm Zuladung. Das Blei habe ich mit etwas Stabilit Express im Rumpf verklebt. Nach dem berühmten Badewannentest wurden gestern die gröbsten Restarbeiten erledigt. Die im dritten Anlauf endlich passsenden 33 mm Rettungsringe von RoMarin wurden auf historisch getrimmt -siehe auch JoJoElbes Beitrag zur Lübeck.- Es wurde der Mast abgespannt, sowie die Antennen und Flaggen angebracht. Hierbei war der Plan von Sievers wenig hilfreich. Nur die wenigsten Kabel- und Seilführungen vom Original wurden wiedergegeben. Die seitliche Abspannung z.B. hab ich nachträglich auf Grund von Fotos angebracht. Sie war im Plan nicht vorgesehen. In dieser Form harrt die Hans-Peter Schröder seiner für morgen geplanten Jungfernfahrt. Da "nur" noch die Detailarbeiten wie die Figuren zu erledigen sind und erstmals die Ergebnisse der Jungfernfahrt abgewartet werden müssen ist es Zeit ein wenig Bilanz zum Bausatz zu ziehen. Der Bausatz ist definitiv nichts für Angänger ohne Werkzeug, aber an sich problemlos zu bauen. Die Polystyrolteile sind sehr passgenau und fordern wenig Nacharbeit. Ebenso die Beschlagteile. Problematischer wirds wenn ein Teilchen fehlt. Der Service ist hier nicht der einfachste. Bezüglich auf die echte Bock ist der Bausatz von Sievers ein Konglomerat aus allen möglichen Bauzuständen die das Schiff in seiner Einsatzzeit durchlebt hat. In meinem Bauzustand (ca. 1944 - 1946*) hat es z.B. nie einen orangen Turm gegeben. Zudem ist auch der Mast nicht korrekt. Den Anbau hinten am Mast hatte das Schiff damals nicht. Ebenso die Schleuderscheibe oder das Panoramafenster aus Plexiglas. Wer historisch korrekt bauen will dem sei die über Ebay vertriebene Broschüre "Motorrettungsboot Rickmer Bock" von Andreas Borgert empfohlen. Mir hat sie sehr geholfen. Viele Grüße, Christian *Die Abspannvorrichtung vorne am Turm war nach dem Krieg ziemlich schnell Geschichte.
  9. Saludos Amigos, nachdem ich diese Woche wieder arbeiten durfte war der Fortschritt eher mässig, auch wenn ich mich auf der Zielgeraden befinde. Pflicht und Fahrstand wurden endlich mit Bodenbelag versehen. Diese Furnierleistchen habe ich am Boden anschliessend noch mit verdünntem Revell Klarlack matt (02) versiegelt. Für den Fahrstand werde ich allerdings noch Podeste anfertigen für die mir TitanicMax den entscheidenden Hinweis gegeben hat. Ohne die selben müsste ich noch ein Periskop einbauen damit die Mannschaft überhaupt nach Sicht steuern kann: Den fahrpraktischten Fortschitt der Woche hab ich JoJoElbe zu verdanken, der ein Foto zur Drainage der Pflicht hatte, die bei mir bis dato als wasserdichter Pool hergerichtet war. Ebenso wie der Fahrstand. Hier das Originalfoto von Jörg, dem ich hiermit für seine Recherche in der Frage und die Erlaubnis zur Veröffentlichung danken möchte. Ja, das kleine Loch ungefähr in der Bildmitte scheint des Rätsels Lösung darzustellen: Nun ersäuft meine Besatzung nicht mehr wenn mal Land unter auf der Pflicht ist. Ich habe links und rechts an der Pflicht an deren tiefster Stelle zwei 2 mm Löchlein gebohrt und aussen am Aufbau das im Foto sichtbare Loch nachgebildet. Sollte zumindestens für die Entsorgung von Gischt- und Regenwasser reichen. Der Fahrstand selbst hat ganz am Ende ganz unten BB und STB ebenfalls jeweils eine 2 mm Bohrung erhalten. Das ganze ist ein wenig sichtbarer als die Pflicht-Erfüllung, doch funktional sollte es sein. Last but not least habe ich heute die letzten Maskierungen entfernt und das Steuerrad montiert. Da beim Entfernen der Masken teilweise etwas Farbe mitgegangen ist werde ich nächste Woche noch ein wenig Nacharbeit leisten dürfen. Auch werden die Scheiben noch mit Aceton -hier Dank an meine Frau- von Kleber- und Farbresten befreit werden. Aktuell habe ich die Magnetfixierung des Aufbaus als Baustelle. Hier habe ich an jedem Ende des Süllrands kleine Brettchen aufgeklebt, auf die ich wiederum Beilagscheiben aufgeklebt habe. Im Aufbau selbst habe ich an den Gegenstellen kleine Magnete mit 10mm Durchmesser aufgeklebt. Insgesamt 6 Stück. Leider bin ich noch nicht mit dem Anzug der selben zufrieden. Ich vermute einen zu großen Abstand zwischen Beilagscheiben und Magneten. Hier werde ich analog dem Zahnarzt mit etwas Plastilin arbeiten dürfen um diesen Abstand zu ermitteln und letztendlich gegen Null zu reduzieren. Wenn das erledigt und auch die Nachlackierung Geschichte ist gehts an die elektrische Schaltung. Und an den Umbau der beiden Herren hier, die beide einen Friesennerz bekommen sollen: Morgen ist erstmal Baupause. Mein Kleiner feiert seinen zweiten Geburtstag. Viele Grüße, Christian
  10. Servus Jens, Danke für den Tipp mit dem Süllrand und den Unterlagscheiben. Ein bisserl Spiel Vor- und Rückwärts hätte ich hier bei der Bock. Sollte zum Einbau reichen. Zudem müsste ich nix groß rumfummeln wie bei zu mindestens bei meiner vorderen geplanten Einbauposition. Muss ich glatt ausprobieren sobald ich die Magnete hab. Viele Grüße, Christian
  11. MoinMoin Jörg, vielen dank für Deine Rückmeldung bezüglich der Halbschwester der Bock. Sind sich doch sehr ähnlich die zwei. ...werde von dem her auch nur 2 Stück einbauen. 1 kg "Anzug" pro 10 mm Durchmesser. Unter der Pflicht hab ich hinten noch 1,5 mm Luft und vor dem vorderen Ende des Süllrandes. Ggf. papp ich die Gegenmagneten unter Deck was dem Anzugsdruck noch etwas abmindern würde. Schlimmstenfalls halbier ich die Dinger. Nicht dass mir der Aufbau noch über Bord geht. Muss hier mal abwarten wie "dicht" ich das ganze bekomme. Ich hab Boote mit niedrigerem bzw. gar keinen Süllrand (Delfin von Aero-Naut und Felix von Krick) und bis dato kaum Wasserprobleme - außer die Welle benötigt mal wieder etwas Fett. Bin kein klassischer Sturmfahrer. Von dem her weiß ich nicht in wie weit sich die Sache rentiert. Behalte die Sache aber trotzdem im Auge. Zudem: So ein kleiner Pool ist nach ein paar Runden Vollgas im Kreis fahren stürmischer wie jeder normale See 15 - 20 cm hohe Wellen. Ich hab meinen Vormann schon über der Reling hängen sehen ...aber das Boot war innen vollständig trocken. Ich hab da noch was von diversen Tamiya 1:10er Autos. Zur Not nehm ich Modellbauers Allheilmittel: Heiligen Sekundenkleber... Und ja... Die 60 mm Originalschraube von meinem Schlepper liegt auch irgendwo 10 - 20 cm unter der Wasserlinie. Irgendwo zwischen Laub, Steinen und Schlamm. Zu dumm dass die schwarz und damit de facto unsichtbar war Archäologen werden sich eines fernen Tages darüber freuen. Ebenfalls im Rückwärtsgang eingebüßt. Servus, Christian
  12. MoinMoin zusammen Die erste Testfahrt der "Bock" erfolgte gestern Nachmittag auf 720 Meter Meereshöhe in einem sehr kühlen Swimmingpool. Der Brushless-Motor ist optimal dimensioniert und der Fahrtregler scheint auch optimal dazu zu passen. Ich kann sowohl im "1:20-Fußgänger-Tempo" als auch etwas flotter fahren wenn notwendig. Der "Bock" hat dank des großen Ruders einen sehr engen Wendekreis (ca. 50 cm). Einzig der Rückwärtsfahrtest ging in die Hose. Hier wurde beim ersten Versuch Luft angesaugt von der Schraube. Beim 2. Versuch verabschiedete sich die Selbe mit Autorotation in die Tiefe was einen Tauchgang meinerseits notwendig machte. Hier ist noch zu klären ob das am (noch) zu geringen Tiefgang liegt (vorne 1,5 - 2 cm zu wenig) oder an der Schraube. Ich werde auf jeden Fall trotz 2 Racing-Packs noch einige hundert Gramm Blei-Ballast (Sargblei) zugeben müssen. Dies mache ich allerdings erst ganz zum Schluss wenn alles andere fertig ver- und gebaut ist. Der zweite Malus war, dass bei enger Kurvenfahrt oder "anwandeln" aufgrund des relativ niedrigen Süllrandes (ca. 5 mm) der Aufbau ins Kippen kommt und verrutscht. Hier muss ich noch zusätzliche Sicherheit schaffen. Ich habe mich für Magnete entschieden und probiere es mal mit je 1 kg zusätzlicher Anziehkraft vorne und hinten am Aufbau. Schrauben möchte ich aufgrund der Sichtbarkeit nicht verwenden und Gummizug scheidet aus, da dieser nach relativ kurzer Zeit spröde wird und reißt. An sonsten bin ich derzeit nach wie vor am Ausbessern von Lackierfehlern und habe gestern Abend noch die 2 Rettungsring-Halterungen an der Reling vorne nach innen verlegt wie es gemäß der Fotos vom Original für die Zeit bis ca. 1955 korrekt ist. Die Platzierung außen gemäß der Fotos auf der Webseite von Sievers ist nicht korrekt. Zudem sind die Ringe damals nicht rot-weiß gewesen sondern bis in die 60er analog der Lübeck von JoJoElbe rein weiß mit schwarzem Schriftzug von Schiff und Heimathafen - garniert von 2 roten, schwarz umrandeten Kreuzen. Anbei 2 Fotos der Pool-Fahrt. Servus, Christian
  13. MoinMoin Jörg, ...grundsätzlich hast Du Recht. Der Mast ist Holz. Aber 1: Gemäß Sievers wäre Safrangelb RAL 1017 die richtige Farbe... Aber 2: Gemäß Broschüre gab es den Mast in mindestens drei Varianten soweit erkennbar (Teileweise s/w Fotos) Holz natur - so wie von Dir beschrieben Weiß Orange ...sprich hier kann man wieder alle möglichen Varianten lackieren. Streng genommen wären für meinen gebauten Zustand -Antennenabspann am U-Boot Turm- nur rein weiße Aufbauten und ein weißer Mast korrekt. Auch die Plexiglas-Rundum-Scheibe wäre durch eine gegliederte mit Aluminium-Stegen zu ersetzen. Der Antennenabspann scheint sehr sehr bald nach dem Krieg entfernt worden zu sein. Ich habe de facto nur Aufnahmen aus der Kriegszeit mit dem Turmvorbau... ...das will ich doch hoffen. Mein Bruder hat jedenfalls Angst dass ich statt einem Rettungs- ein Speedboot habe und die Motorenwahl (Brushless) problematisch ist. Viele Grüße, Christian
  14. MoinMoin, wieder zurück aus Hamburg gings heute wieder frisch, fromm, frei und fröhlich ans Werk. Neben diversen Abklebearbeiten war heute der große Rest der Lackierungsarbeiten dran: Grau-Lackierung (Revell 374) der Handläufe und des Fahrradkorbes Gelb-Lackierung (Revell 12) des Mastes Schwarz-Lackierung (Revell 302) der Auspuff-Spitze und der Scheinwerfer Braun-Lackierung (Revell 83) der eckigen Fenster Erste finale Korrekturarbeiten von Lackierungsfehlern Das Schiff geht also langsam auf die Zielgerade zu. Ich rechne noch mit ca. 1 - 2 Wochen Arbeit für die Ausbesserung der Lackfehler sowie den Einbau der Treppe und der Pflicht- und Fahrstandsgrätinge. Danach wir die Licht-Schaltung gefertigt, sowie die RC-Komponenten eingebaut und das Schifflein eingewogen. Bin schon ganz gespannt auf die Fahreigenschaften. Aktuell sieht die Bock wie folgt aus Viele Grüße, Christian
  15. Moinn Moin, keine Ahnung. Auf dem Turm oberhalb der Landungsbrücken war 41 angezeigt, ebenso an diversen Türmchen bis Finkenwerder. Aber es ist schon beeindruckend zu sehen dass ein Fluß plötzlich in die falsche Richtung fliesst und das mit ziemlichen Dampf. Ja. ein grüner Containerriese wurde von drei Schleppern begleitet und stromabwärts vom Museumshafen um 180 Grad gedreht. Am nächsten Morgen stand er mit dem Bug Stromabwärts zeigend an seinem Liegeplatz. War beeindruckend. Damals in Venedig hatte ich ja meist nur Kreuzfahrer. ...leider nicht genug. S3 und U3 an den Landungsbrücken haben z.B. weder Aufzüge noch Rolltreppen. Baumwall hat nur einen Aufzug und keine Rolltreppen. Zudem am "falschen Ende" um auf die Cap San zu gelangen. In München - U-Bahn ab 1972 gebaut- gabs schon zu meinen Studienzeiten (1999-2005) fast an jedem Bahnhofsende 2 Rolltreppen (1e pro Richtung) und einen Aufzug. Der Rest wurde mittlerweile nachgerüstet. Nööö - im Hellen. ;-) Bis auf etliche Obdachlose war die Reeperbahn ziemlich harmlos. Am Hansaplatz standen hingegen schon zur Mittagszeit Bordsteinschwalben, Trinker, Junkies und fast ausschliesslich Zugereiste aus Nord- und Schwarzafrika. Habt ihr echt mal -20°C ;-) Die Touristen hielten sich in Grenzen. Ich bin aus Venedig schlimmeres gewohnt. Habe dort in 4 Monaten gelernt Parallelstraßen zu nutzen um zum Einkaufen oder Einfach von A nach B zu gelangen. *grins* Und prompt wurde man genau wie die anderen Venezianer nicht mehr zertreten vom Touristenstrom. Erzähl das ja nicht meiner Frau. Die war etwas sauer dass wir das nicht mehr geschafft haben. Die hab ich allerdings mitgenommen. Besonders beeindruckend war das U-Boot. Da wir wie die echten U-Boot Fahrer von Schott zu Schott durchschlüpfen mussten bekam ich erstmals ein Gefühl wie schön es doch ist draussen an der frischen Luft zu sein. Im Havariefall keine Chance rauszukommen. Wenn jemand eine Panikattacke erleidet - viel Spaß.... und ich hatte mich schon amüsiert dass das Bett des Funkers der Rickmer Rickmers teilweise unter seinem Funkgerät stand... Alles geradezu luxeriös im Vergleich zu dem Russen U-Boot. 2 Klos für 84 Mann - davon eines nur für die Offiziere. Und das Ding ist groß im Vergleich zu unseren Booten im 2. Weltkrieg. Aber: Ich bin grad am Ankleben der Schutzbretter für die Bock. ;-) Morgen: Lackiergänge in grau. Viele Grüße, Christian