Ralph Cornell

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About Ralph Cornell

Freiwillige Angaben

  • Schwerpunkt im Modellbau
    Modellbau (Flug und Boot)
  • Wohnort
    Berlin
  • Interessen
    Modellbau, Fantasyliteratur
  • Beruf
    Rentner. Urspr. Hausmeister, Mechaniker
  1. Habe die Anleitung an meinen Bekannten weitergegeben; genauer gesagt, den Link, den Matthias eingestellt hat. Und der meint, das sei es, was er gesucht und nicht gefunden hat. Er ist zufrieden, ich bin's auch, also kann das Thema geschlossen werden. Danke an alle.
  2. Ja, das dürfte es sein! Danke!
  3. Hallo, Leute! Ein Bekannter von mir hat ein Soundmodul NAVY von Robbe erhalten - wohl ein älteres Exemplar. Sein Problem: Bedienungsanleitung und Schaltskizze/Schaltschema waren nicht dabei. Und jetzt kommt der Punkt, wo er bedauert, keiner Modellbau-Community anzugehören. So muss ich für ihn fragen: Hat jemand noch so etwas? Auch als Fotokopie. Oder kann mir (ihm) jemand sagen, wo im Netz ich derartiges finden kann?
  4. Diese Frässtrukturen auf den Props - einfach schön. Wobei mit was in den Sinn kommt... War da nicht vor kurzem was hier im Forum? Optimierte Propeller? Selbst gefräst?
  5. Ich hatte diesen Effekt auch schon mal. In meinem Fall war nicht die Mischung das Problem, sondern ein zu knapper Radius. Da ich ein fauler Knochen bin, habe ich diese Stelle nicht neu angefertigt, sondern einfach dünnflüssigen Sekundenkleber zwischen die Matten laufen lassen und dann zusammengedrückt. Das hält auch. Nachher war dann aber auch spachteln und Schleifen angesagt.
  6. Vorsicht! Die Beimischung von Pigmenten könnte die Eigenschaften des Harzes verändern! Am besten reine Pigmente aus dem Künstlerbedarf verwenden. Die gibt es trocken, in Pulverform. Die Idee, Lackkratzern mit dem Einfärben des Basismaterials vorzubeugen, ist gut - nur leider macht dabei das Brechungsverhalten des Lichts dabei Probleme, Ein Kratzer wird sich wahrscheinlich immer als heller Strich abzeichnen. Aber eine Verbesserung ist es allemal. Ich habe, als ich die Teile der Selbstschutzanlage meiner WESER abgeformt und in Resin gegossen habe, auch Pigmente beigemischt. Es geht.
  7. Richtig. Der Möglichkeiten sind so viele, daß ich mir z.B. für mein EMS eine Abdeckung gebaut habe, in die ich je nach dem verwendeten Boot ein Blatt mit der Schalterzuordnung einschieben kann. Nachteil: Bei Nachtfahrten ist diese Winzschrift für mich nicht mehr lesbar - es sei denn, ich trüge eine Kopflampe oder hätte eine kleine Taschenlampe zwischen den Zähnen...
  8. Nu... Verzicht auf eine Funktion, die man machen könnte... Schwer! Und man macht ja manchmal doch eine Nachtfahrt... Für mich persönlich ist das keine Frage - alle meine Boote mit Ausnahme des Seglers und der ganz kleinen sind mit Ankerwinden ausgestattet, die ein Ankermanöver erlauben - und dazu gehört auch das Ankerlicht. Aber wenn das Boot so etwas gar nicht hat, ist m. E. ein funktionierendes Ankerlicht überflüssig.
  9. Mit Robbe kenne ich mich nicht so gut aus - aber es wäre möglich, daß Dein Sender die Möglichkeit hat, zwischen PCM und PPM zu wechseln. Da müsstest Du mal in der Funktionsbeschreibung nachsehen. Wenn Du vorher PCM drin hattest und jetzt PPM nutzen willst, muss auch der Sender auf PPM umgestellt werden. Trottel, der ich bin - hätte Dein Post besser lesen sollen. Hast Du ja schon gemacht.
  10. So weit richtig. Wie ein Kanal als Multikanal eingestellt wird, wurde ja schon beschrieben. Und diese Einstellungen gelten dann nur für den entsprechenden Modellspeicher. Wenn es knapp wird mit den Gebern, kann man auch noch Phasen aktivieren, und in jeder Phase wären dann die möglichen Geberzuordnungen andere, wenn man will. Man muss nur bei den Geberzuordnungen die Geber statt mit GL (Global) mit PH (Phasenabhängig) belegen. So wäre es dann möglich, in einer Phase mit einem Geber ein Servo anzusteuern und in der nächsten Phase ein ganz anderes. Ich nutze diese Möglichkeit in meiner Weser. Mein dritter Kreuzknüppel steuert einmal die Drehung des Scheinwerfermastes, und in der anderen Phase dient er zur Bedienung des Krans. Natürlich - wenn das Schaltmodul in jeder Phase funktionieren soll, muß man ihm auch entweder in jeder Phase den gleichen Kanal zuodnen... oder diesen Kanal von vornherein als Global definieren. Übrigens kannst Du bei der 32 auch die Funktionen der Knüppel frei zuordnen - bis auf Kanal 1. Der ist nicht veränderbar.
  11. Ich habe jetzt mal eine ganze Versuchsserie durchlaufen lassen und bin dabei zu folgenden Erkenntnissen gelangt: Das "Aufstellen" der Kettenglieder im entlasteten Teil der Ankerkette tritt immer dann auf, wenn sich zur Last des Ankers auch die der Kette gesellt - wenn also beim Aufwinden der Anker freikommt und direkt unter dem Boot hängt. Wie schon erwähnt ist das erst einmal ein "Trockentest". Später, wenn die Winde auf einem Boot werkelt, ist ja der Zug geringer, weil das von Kette und Anker verdrängte Wasser ein wenig Auftrieb verleiht. Um das zu testen warte ich aber erst einmal besseres Wetter ab. Hier in Berlin ist es derzeit wirklich mies. Sei es, wie es will: Sowohl in meinem "Demonstrator" als auch an Bord meines NEPTUN werkeln jetzt zwei Shapeways-Nüsse - die kleinere Version Kettennuss für die Stegkette Best.Nr. 4825 von STEBA, also 1,9 X 3,1 mm. Bei beiden trat das Durchrutschen der Kette auf. Und zwar nicht so, wie bei den alten Elde-Nüssen, wo die Teilungslänge nicht stimmte und die Kette deshalb zum Einrasten eine Vierteldrehung beschrieb - bei den Shapeways-Nüssen rutschte die Kette einfach nur um ein Glied durch, ohne sich zu drehen und rastete in dem selben Winkel wieder ein. Und bei beiden Nüssen kam es nicht mehr zu diesem Durchrutschen, sobald ich den Umschlingungswinkel vergrößerte, indem ich die Kette vor dem Fall in den Kettenkasten über das Antriebsritzel führte. Ich vermute, daß bei der geringen Größe der Nuss die hinteren Wände der Kettentaschen einfach zu flach ansteigen und die Kette deshalb durchrutscht. Der Effekt ist wahrscheinlich ähnlich dem eines Zahnrads mit korregierten Zahnflanken - optimiert für perfektes Abrollen, so daß sich die Kette sehr gut aus den Taschen löst, aber der flache Winkel der Taschenwandungen reicht bei starkem Zug einfach nicht mehr aus. Ich habe mal ein kurzes Video von der Ankerwinde an Bord meines NEPTUN gedreht: Ankerwinde Das Video zeigt die Geschwindigkeit, mit der die Kette beim Ausrauschen durch die Kettennuss peitscht. Tatsächlich habe ich mehrfach beobachtet, daß die Zentripetalkraft so stark war, daß sich die Kette aus der Nuss löste - sozusagen abhob. Wenn man jetzt bedenkt, daß die Winde auf einem nach hinten geneigten Deck steht, nimmt es nicht Wunder, daß bei der alten Elde-Nuss die Kette absprang und auf die Antriebszahnräder fiel - und dann, beim Aufwinden, gerieten die Kettenglieder natürlich zwischen die Zahnräder... Zum Glück sind bei den Shapeways-Nüssen die Seitenwände der Nuss höher. Und im Wasser fällt der Anker auch eher gebremst. so daß ich hoffe, daß dieses Abheben nicht mehr eintritt. Sobald das Wetter wieder besser wird, startet der "Feldversuch". Ich halte euch unterrichtet!
  12. Ein Außenborder für das Beiboot wäre letztlich gar nicht so schwierig. Wir hatten ja schon häufiger über mögliche Varianten diskutiert, und die Lösung mit dem "ferngesteuerten Bagel" scheint mir brauchbar. Also: Ein kleines Servo für den oberen Motorkörper (etwa das S18JST von der SOL-EXPERT-group) und unten dran ein Träger, der wiederum einen weiteren Coreless-Motor hält. Es sollte nicht übermäßig schwer sein, so ein Teil im 3D-Druck herzustellen. Kleinste Fernsteuerkomponenten gibt es sowohl bei Graupner als auch bei der Sol-EXPERT. Und ein Beibootkran ist möglich - sowohl ein einfaches Exemplar nur zum Schwenken und Fieren wie an Bord der "Düsseldorf" oder vollhydraulische Varianten wie der an Bord meiner WESER. Nur Mut, Thandor, die Pionierarbeit ist schon geleistet!
  13. Tja, nun, Ümmi... Es ist die ganz gewöhnliche 4825-Stegkette von STEBA. Und ich glaube nicht, daß sie schon so abgenutzt ist, daß die Kettenglieder sich gelängt haben könnten (durch Abnutzung der Innenseiten der Radien). Ich halte mehrere Faktoren für möglich: Einmal habe ich meine Nuss bemalt, mit einer dünnen Schicht Metallic-Lack (Humbrol). Es wäre schon denkbar, daß diese Lackschicht die Eingriffsfähigkeit der Taschen verändert hat. Eine weitere Möglichkeit sehe ich in der Tatsache, daß Du bei Deinen Versuchen eine stärkere Kette auf einer größeren Nuss verwendet hast, eine, die womöglich noch besser passt. Ich habe jedenfalls festgestellt, daß dieses Durchrutschen nur auftritt, wenn Last auf der Kette liegt (Der Anker, der verhältnismäßig schwer ist). Möglicherweise ist es auch ein Charakteristikum der Stegketten. Sei es, wie es will: Durch die Vergrößerung des Umschlingungswinkels, indem ich die Kette auch über das Ritzel geführt habe, konnte ich das Durchrutschen völlig abstellen. Der eigentliche Härtetest kommt ja noch. Die zweite Winde an Bord des NEPTUN steht auf dem nach hinten geneigten Bugdeck, also etwas schräg. Bei der Elde-Nuss hatte ich jedenfalls den Effekt, daß beim Ausrauschen die Kette so stark schlug, daß sie hin und wieder aus der Nuss sprang; leider in Richtung der Zahnräder, und da klemmte sie sich dann fest. Das, hoffe ich, wird bei der von Dir konstruierten Nuss nicht auftreten, deren Taschen viel tiefer sind. Und notfalls könnte man auch noch eine Scheibe aus dünnem Blech aufkleben, als Trennung zu den Zahnrädern. Was mich besorgt macht, ist eher das Material der Nuss. Es ist halt nur Kunststoff, und wie es da mit der Abnutzung und der Standfestigkeit aussieht... warten wir's ab. Es ist eben eine Art Dauerversuch im Feld.
  14. Und wieder eine Ergänzung nach langer Pause. Ümmi, sei nicht böse, daß ich dich mit den ständigen Fragen nach den Kettennüssen genervt habe... Ich habe mir jetzt zwei der von Dir konstruierten Kettennüsse bei Shapeways bestellt, und am Dienstag sind sie eingetroffen. Heute bin ich endlich dazu gekommen, Versuche mit ihnen zu machen. Also:Kettennuss Das Prinzip der Reibkupplung sollte beibehalten werden. Damit die Nuss anstelle der Elde-Nuss in die Winde passt, musste ich sie etwas bearbeiten. Der Bund an der einen Seite musste ab, so daß die Nuss auf 4 mm Breite begrenzt war. Außerdem hat die axiale Bohrung der Shapeway-Nuss 3 mm Durchmesser, wärend meine Achse in der Ankerwinde nur 2 mm hat - die Nuss mußte also ausgebuchst werden. Alles kein Problem, wozu gibt es Messingrohr? Und an eine Seite der Nuss musste wieder eine Gummifläche für den Reibantrieb, wie zuvor auch bei der Elde-Nuss. Auch kein Ding, ein kleines Stückchen alter Fahradschlauch genügte. Und zuletzt zeigte sich, daß der Durchmesser der Nuss für meine Ankerwinde eine Winzigkeit zu groß war - auf ein Stück Gewindestange gesteckt, in die Drehbank eingespannt, vorsichtig mit Schleifpapier dran - und schon passte es. Alles zusammengebaut, und dann kam der große Moment: Ausrauschen lassen und dann den Aufwindemotor ein... Es funktionierte, aber nicht ganz störungsfrei. Sobald Last auf die Kette kam (Der Anker), rutschte hin und wieder die Kette um ein Glied durch. Und ein- oder zweimal wickelte sich die Kette beim Aufwinden um die Nuss. Ich vermutete, daß der Umschlingungswinkel (es befand sich bei meiner Konfiguration immer nur ein Viertel der Nuss im Eingriff) zu gering war. Eine mögliche Lösung habe ich schon in meinem Post vom 6. Sept '15 (Seite 2) geschildert: Wenn man die Kette, statt sie frei in den Kettenkasten hängen zu lassen, über den Zapfen des Antriebsritzels führt, wird der Umschlingungswinkel vergrößert. Außerdem dreht ja das Ritzel in der selben Richtung wie die einlaufende Kette und trägt so zu deren Streckung bei. Als ich die Kettenführung in der geschilderten Weise änderte, funktionierte es störungsfrei. Nun bleibt natürlich noch abzuwarten, wie sich die Kunststoffnuss im Dauerbetrieb bewährt. Bisher sind noch keine Abnutzungsspuren an den Kettentaschen zu erkennen, aber... Man müßte einen Abguss in Messing haben! Die zweite Nuss werde ich in die Ankerwinde meines NEPTUN einbauen! Und dann werden wir ja sehen!
  15. Also, wenn der Kahn braun sein soll - warum nicht vor der Oberflächenbehandlung beizen? Holz ist ja hervorragend geeignet dafür, und die Maserung tritt dabei schön hervor. Ich würde da zu Spiritus-Beize raten - die dringt besser in das Holz ein und bleibt nicht an der Oberfläche wie Wasser-Beize. Da kann man nach dem Beizen schleifen (und evtl. noch mal beizen), ohne daß der Grundton des Holzes wieder hervor kommt. Übrigens, der "klare" Bootslack ist gar nicht so farblos - ist ganz leicht braun-gelblich. Und eine gebeizte Oberfläche wird durch den Lackauftrag um einiges dunkler. Als ob man Glas darüber legen würde.