Ralph Cornell

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About Ralph Cornell

Freiwillige Angaben

  • Schwerpunkt im Modellbau
    Modellbau (Flug und Boot)
  • Wohnort
    Berlin
  • Interessen
    Modellbau, Fantasyliteratur
  • Beruf
    Rentner. Urspr. Hausmeister, Mechaniker
  1. Einbau der Antriebseinheit

    Guck mal bei STEBA rein, Schrauben und Wellen. Die Wellenanlagen sind sogar solche mit Lippendichtungen.
  2. Sounds für Littorina

    Platt müsste man können! Mir schwebt da eine Szene für die Präsentation meiner "Weser" vor: Man hört das Geräusch einer Toilettenspülung, dann das Quietschen einer Tür. Und dann eine Stimme: "Hinnerk! Hinnerk!" Aus den Tiefen des Schiffsbauchs die Antwort: "Jo, was is denn?" "Hinnerk, mach doch mal 'nen Tropfen Öl auf die Angeln von der Klotür, die quietscht so! Und... Hinnerk!" "Jo, was is denn noch?" "Bring glieks mal Klopapier mit - is fast alle!" "Mann, bin ich Klofrau oder Feuerwehrmann? Hol' dir das Klopapier doch selbst!" "Und wo hast du dat verbunkert?" "Im Schap links hinter der Irminsul!" (Die "Irminsul" ist übrigens die Säule zwischen den beiden Abgaskaminen, in der der ausfahrbare Löschmonitor sitzt)
  3. Baubericht "Weser"

    Die Schäden am Bug der "Weser" sind doch gravierender, als ich dachte. Ich habe noch einmal eine Testfahrt gemacht - und es war Wasser in der Bugkammer; eine Leckstelle, die ich trotz intensiver Suche nicht finden konnte. Der obligatorische Badewannentest brachte nur das Ergebnis, daß irgendwo Wasser eindrang, wenn ich den Bug ins Wasser drückte. Einen Riss in der Bugsektion konnte ich unter vieler Mühe und Flüchen mit Glasmatte flicken, aber dicht war's immer noch nicht. Heute habe ich einen Wutanfall bekommen und sowohl die Ankertasche, mein ewiges Sorgenkind, und die Trennfuge zwischen Vordeck, Schanzkleid und Bugwandung mit Bauschaum ausgeschäumt. Und... was soll ich euch sagen? - An drei Stellen war nachher Bauschaum aus dieser Fuge nach außen gequollen. Es hatte also kleinere Lecks gegeben! Nun ist meine Hoffnung gering, den Termin bis Anfang November halten zu können. Auch die Smoker machen mir Sorgen. Die Rohrstutzen, die der gute Uwe Fleer da eingeklebt hat, sind einfach zu kurz. Die Schläuche rutschen immer ab. Das mache ich jetzt mal richtig. Auch scheint das Servo für die Scheinwerferkippung was abbekommen zu haben, oder da ist eine Lötstelle aufgegangen. Alles das zieht sich.
  4. Sounds für Littorina

    Tscha... Die, die es könnten und tun würden, haben wahrscheinlich nicht die rechte mundartliche Färbung.
  5. Kommentare zum Cajun Commander

    Ich hatte dieses Ruckeln auch erst kürzlich bei dem Regler für meine Hydraulikpumpe (BL). Ich hatte, um zu testen, den Motor dann in Minimalstellung von Hand angedreht. Er lief dann rucklig, aber er lief, und nach einiger Zeit stabilisierte sich der Lauf, und der Treibling lief sauber. Und seither habe ich nie wieder Probleme mit dem Ding gehabt, obwohl er häufig benutzt wird. Es könnte auch an Deiner Steuerung liegen. Was Du da benutzt, weiß ich nicht, aber manche Regler kommen mit der Übermittlungsrate von 10 My nicht zurecht. Notfalls, falls es bei Dir geht, die Übermittlungsrate auf 20 My umstellen - das könnte helfen.
  6. Versuch's doch mal so: Ein Y-Kabel am Kanalausgang für das Ruder. Am einen Ausgang das Ruderservo, am anderen ein Graupner SXM. Das schafft locker 3 A pro Ausgang und ist klein und leicht.
  7. Kommentare zum Baubericht GS Neuwerk in 1:50

    Hochinteressant! Aber - für Druckluft. Ob die Dichtungen auch Öl aushalten, ist fraglich. Immerhin haben die Zylinder wahrscheinlich eine Feder innen - und eine Entlüftungsöffnung an dem kolbenseitigen Zylinderkopf. Wenn man die Feder herauskriegt und in die Entlüftungsöffnung ein feines Gewinde einschneidet; etwa M2... ja, dann... Und man müsste den Druckluftanschluss entfernen und hier ein Gewinde einkleben für das Zylinder-Endstück, und auf die Kolbenstange müsste auch ein Endstück. Und ein neues Loch bohren für den Öleintritt, und da auch einen Mini-Nippel einsetzen... Vielleicht sollte man bei Festo mal anfragen, ob man die Kolbendichtungen und die Kolbenstangendichtungen solo bekommt. Die Zylinder könnte man sich dann selbst machen - die meisten Messingrohre wären wohl geeignet.
  8. Kommentare zum Baubericht GS Neuwerk in 1:50

    Die Grenze des Machbaren dürften in diesem Fall wirklich die Gummiteile sein. Stangendichtungen müssten bei 4 mm Durchmesser für 1mm Kolbenstangen sein - kleiner geht es wohl nicht. Bei 4 mm kommt nur 3,5 mm Rohr in Frage - Du brauchst ja auch etwas "Fleisch" zum Einlöten der Rohre. Dann bliebe zwischen Kolbenstange und Zylinderwandung (3,5 x 0,5) auf jeder Seite 2,5 mm... Wenig Raum zum Füllen und Drücken. Stangendichtung - wenn Dir etwas Ölverlust nichts ausmacht - es gibt sehr kleine O-Ringe. Dichtungen mit Abstreiflippe dürfte es in dem Durchmesser nicht mehr geben. Das könnte man sich aber notfalls selbst fertigen: Auf einen polierten Stahl dünn Gummilösung (Fahrradflickzeug) auftragen. Darauf sofort Baumwollfaden wickeln, immer mit Gummilösung tränken. Zum Schluss, nach dem Aushärten, vom Stahldorn streifen und in die Bohrung des Zylinderkopfes einsetzen. Wenn man die Dichtung entsprechend so fertigt, daß sie press im Zylinderkopf sitzt, sollte das dicht sein. Bei den Wandinger-Zylinder sind Zylinderköpfe und Rohre mit Feingewinde verschraubt und mit Loctite gesichert. Das wird wohl bei so kleinen Zylindern, wie Du Dir vorstellst, nicht mehr gehen. Aber Du hast ja Dein Widerstandslötgerät, damit könntest Du weich einlöten. Wie das allerdings mit den Schläuchen und Schlauchanschlüssen gehen sollte, weiß ich nicht. Miniaturisierung hat auch ihre Grenzen.
  9. Kommentare zum Baubericht GS Neuwerk in 1:50

    Hmm, die Wandinger-Zylinder haben in den Köpfen einen Max. Durchmesser von 7,2 mm, sonst sind es 7 mm. Die Rohre haben außen 6 mm. Ob es noch kleinere Kolbendichtungen als Durchmesser 5 mm gibt, da habe ich Zweifel. O-Ringe in noch geringeren Größen, die ja, aber keine X-Dichtungen, wie man sie für Kolben brauchen würde, und die kleinsten Stangendichtungen sind für 2 mm. Druckregelung - hast 'ne PM.
  10. Kommentare zum Baubericht GS Neuwerk in 1:50

    Wenn man, so wie ich es gemacht habe, die W.Praez-Zylinder mit Leimbach oder anderen Herstellern kreuzt, ist die minimale Schlauchdicke 2 mm. W.Praez ist noch kleiner, 1,6 mm, aber die Schlauchanschlüsse dicht zu bekommen ist eine königliche Qual. Dann lieber etwas größere Schlauchanschlüsse mit darüber liegenden Sicherungshülsen, die von außen über die Anschlussnippel geschoben werden. Da gibt es recht kleines bei den Schlauchanschlüssen, für 2 mm-Schläuche bei einer Schlüsselweite von 3 mm. Die lassen sich mit Loctite in die Wandinger-Winkeleinschrauber eindrehen und einkleben, und die Winkeleinschrauber müssen sowieso mit Loctite in den Zylinderköpfen fixiert werden. Die kleinen Anschlussnippel sind ausreichend fest - Messing. Noch kleiner geht wohl nicht - höchstens im Eigenbau. Wieviele Zylinder Du betätigen willst/musst, gibt dann auch die Zahl der Steuerventile vor. Da gibt es etliche mit M3-Gewindeanschlüssen, die für Leimbach oder andere Hersteller geeignet sind. Was die Pumpe, Tank, Filter, Manometer etc. angeht, würde ich zu Leimbach raten. Pumpe hast Du ja schon, Evtl. Tank und Filter kämen dazu. Von der Wandinger-Pumpe rate ich ab - die wäre was für den Flugmodellbau, weil klein, und sie erzeugt ausreichend Druck (10 Bar) aber die Lebensdauer ist begrenzt. Und auch von der Wandinger-Ventilsteuerung rate ich mittlerweile ab, weil sie absichtlich undicht konzipiert ist, damit die kleine Pumpe nicht gegen geschlossene Ventile anpumpen muss und dadurch überhitzt. Dadurch sacken die Zylinder zusammen, wenn man den Druck in ihnen nicht ständig aufrecht erhält. Ich hoffe, daß Deine Pumpe, die Du geschossen hast, eine Druckregelung hat. Wenn die Kräne nicht schwere Lasten heben müssen, reicht ein Arbeitsdruck von 10 Bar für die meisten Anwendungen aus. Dann kommen auch nicht die Kolbenstangen aus den Zylindern geschossen und der Kran schlägt nicht so wild um sich. Für meinen Kran an Bord der "Weser" habe ich den Maßstab 1:30 vorgegeben - das ist von den Zylindern her die Untergrenze. Noch kleinere Zylinder als Wandinger stellt niemand her. Größere Zylinder zu finden ist einfacher, da gibt es einige.
  11. Kommentare zum Baubericht "Weser"

    Dieses Problem habe ich seit der Umstellung auf die Beta-Software von Graupner-HoTT. Ich schätze, da ist ein Bug drin, der im Menü "Modelltyp" die Anwahl der Gasstellungsvorwahl von "Vorn" auf "Hinten" umspringen lässt. Nicht immer, aber doch hin und wieder.
  12. Kommentare zum Baubericht GS Neuwerk in 1:50

    Oh, nur eine Frage am Rande, Ümmi: Wozu brauchst Du eine Hydraulikpumpe? Willst Du was kraniges auf die Neuwerk stellen? Womöglich mit W.Praez-Zylindern? Da hätte ich ein paar Tips...
  13. Baubericht "Weser"

    "Gebrauchte" Tage... Das kennt ihr sicher. Und das war es, was mich am Wochende heimgesucht hat. Aber eine solche Serie von Missgeschicken... Alles schön der Reihe nach. Abfahren im Angkogelbad. Die "Weser" ins Wasser gesetzt. Und aus einem mir unerfindlichen Grund geht die Warnmeldung an meinem Sender los: Gas zu hoch! Also an der Programmierung gefummelt. Endlich geschafft, denke ich... fiep, fiep... Regler im Programmiermodus. Und nach langem Fummeln und neuer Initialisierung Boot ins Wasser. Trimmung und Wegeinstellung... Der Boostermotor springt voll an und die arme "Weser" donnert voll gegen den Pier des Hafens. Wellenbrecher am Bug zerbrochen, Bugschanzkleid weggeplatzt, Vordeck locker. Fein, was? Am nächsten Tag Notreparatur gemacht. Boot ins Wasser gesetzt, Fahrt gemacht... Differentialsteuerung geht nicht. Einer der Manövermotoren steht. Innenleben beguckt: Einer der Viper-Regler hat sich verabschiedet. Grrrrrr.... Das war's dann mit dem Fahren, sage ich mir. Aber ich kann das Boot wenigstens auf die Ausstellungsfläche stellen und ein bisschen mit den Sonderfunktionen spielen. Ein Besucher fragt mich, ob das Radar geht. Klar sage ich, schalte ein... Von wegen! Radar steht. Ausgerechnet jetzt hat der kleine Coreless-Motor die Grenze seiner technischen Halbwertszeit erreicht. Und dann sehe ich auch, daß bei dem Bums gegen den Hafen die Reelingstützen am Bug gebrochen sind und die meisten der Lötpunkte des Handlaufs auch - das Ding bammelt nur noch lose rum. Ankerwinde? Funktioniert auch nicht. Statt im Freifall auszurauschen eiert die Ankerkette gemütlich im Gegenlauf raus. Ich hätte schreien können! Und Regen, immer wieder Regen, stundenlang... Da reichte es mir. Obwohl der Sonntag bei uns ganz schön war, hatte ich nicht mehr den Nerv. Also das Boot eingepackt und nach Hause gefahren. Heute habe ich mir zunächst die Ankerwinde vorgenommen. Ungelogen habe ich das Ding ein dutzend Mal ausgebaut, wieder eingebaut... Das verrückte war, daß das Öffnen der Winde außerhalb des Bootes wunderbar funktionierte, aber sobald ich sie wieder einbaute - der alte Bettel, kein Freifall. Bis mich ein unheimlicher Verdacht beschlich. Das Öffnen der Winde wird bei den Dahmen-Winden durch einen kleinen Hebel erzielt, der in ein Malteserrad eingreift. Beim Aufwinden wird er beiseite geschoben und hüpft immer fröhlich auf und ab, aber nach dem Umpolen greift er in das Rad, und die Winde schiebt sich mit der Kraft des Windenmotors auf und öffnet. Was wäre, wenn etwas den Hebel blockiert? Dann läuft die Winde einfach rückwärts und öffnet nicht. Bisher hatte das immer hervorragend funktioniert, aber nun? Im Bugraum herumgetastet... Richtig. Bei dem Bums gegen den Hafen hatte sich ein Halbspant gelöst und hing nur noch an einer Klebestelle - das andere Ende ragte nach unten und war gerade tief genug, um den Hebel zu blockieren. Uff! Na schön. Nachdem das ausgebügelt war, habe ich mir den Handlauf auf dem Schanzkleid vorgenommen. Von den kupferkaschierten GFK-Reelingstützen, die der Kollege hier aus dem Forum gefräst hatte, hatte ich noch einige. Die kamen an die Stelle der alten Kunststoff-Exemplare. Und weil es so schön war, gleich einen neuen Handlauf gebogen, bei dem die halbrunden Enden an den Trossenpforten gleich Teil des Handlaufs sind. Und neue Stützen für den Handlauf, gleich mit eingeschliffenen Bettungen für die Auflage auf dem Schanzkleid und den Handlauf... Und löten... Und ausspachteln der Bruchstellen am Wellenbrecher... Den Radarmotor habe ich gleich mit ausgebaut und den Sockel des Radars mit 6 mm ausgebohrt, für einen der Pollin- Getriebemotoren, von denen ich schon berichtet habe. Die Dinger sind bestellt und schon unterwegs. Mal sehen, ob ich es schaffe, die "Weser" bis zum Anfang November in fahrfähigen Zustand zu versetzen. Dann ist noch einmal Ausstellung mit Einweihung des Beckens in der "Weißen Rose", wo ich dem Thandor helfe, die Jugendgruppe zu betreuen.
  14. Akkuschalter mit BTS555

    Danke JL, so etwas habe ich schon gesucht - und nicht gefunden. Ich grüble nämlich schon seit einiger Zeit herum bezüglich einer Platine, die den Kabelverhau in meiner "Weser" reduzieren soll. Nun habe ich da allerdings einige starke Verbraucher an der Arbeit (3-4 A) und machte mir Gedanken, wie breit so eine Leiterbahn sein muss, um solche Ströme noch aushalten zu können.
  15. Ruderservo - maximal wirksamer Stellweg

    Ist natürlich alles richtig - auch, daß ein weit ausgelenktes Ruder mehr bremst als lenkt. Aber manchmal braucht man solche Mörder-Ausschläge... Bespielsweise bei einem Segler, der in frischer Briese weit überliegt, und man will in die Wende, und das verdammte Ruder wirkt in dieser Lage mehr als Höhenruder denn als Seitenruder. Ein Vorschlag zur Güte: Falls der Modellseefahrer eine gute Fernsteuerung mit Phasenanwahl hat, könnte man eben solche Phasen programmieren, und in jeder Phase den Ausschlag anders einstellen - viel Ausschlag für langsame Fahrt, wo es mehr auf Wendigkeit als auf Tempo ankommt, wenig Ausschlag für Speedfahrt, wo starke Ruderwirkung sogar eher gefährlich werden könnte (Überliegen, Scherwirkung bis hin zum Überschlagen etc.).