Ralph Cornell

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About Ralph Cornell

Freiwillige Angaben

  • Schwerpunkt im Modellbau
    Modellbau (Flug und Boot)
  • Wohnort
    Berlin
  • Interessen
    Modellbau, Fantasyliteratur
  • Beruf
    Rentner. Urspr. Hausmeister, Mechaniker
  1. MC-32 HoTT

    Autsch! Ich glaube, dieses ganze Nautic-Gedöns ist aus der Zeit der Langantennen. Damit hat schon Kaiser Nero die Christen verfolgt. Sei's drum. Bei der MC-32 dürfte es genau so wie bei meiner MC-20 funhktionieren. Die Schalter werden durch Betätigung programmiert. Ob Nautic über die UVR-Buchsen geht, weiß ich nicht - ich hab's nicht versucht. Multikanal aufrufen, und auf Ein wechseln. Telemetriemenü, RX Servo, Chanel out type, Auswahl auf Same. Und wenn Du schon im Telemetriemenü bist, RX-Servo auf Period auf 20msec einstellen. Dann ruftst Du den Kanal auf, den Du splitten willst. Du willst Schalter programmieren? Dann musst Du MUL8K auswählen. Dann wechselst Du auf die Einstellseite des Multikanalmenüs. Das funktioniert im Grunde wie die Gebereinstellung. Wichtig ist dabei, daß man den 2. Schalter vor dem ersten programmieren muß. Prinzipiell müssten die an die UVR-Buchsen angeschlossenen Schalter als UG...1 ...2 aufpoppen, wenn Du sie betätigst. Ich weiß nicht, wie viele UVR-Buchsen die MC-32 hat. Meine MC-20 hat zwei davon - ich könnte also über die UVR zwei Propkanäle oder vier Schalterstellungen programmieren. Bei mir läuft über die UVR ein dritter Kreuzknüppel.
  2. Anlauf Geräusche

    Eine Möglichkeit, die ich notgedrungen oft in der Jugendmodellbaugruppe verwende, ist der direkte Anschluss des Motors an den Akku, um festzustellen, ob Schraubenwelle und Motorwelle sauber fluchten. Elektronisch induzierte Geräusche können dabei nicht auftreten, und mechanische Schwingungen hört man heraus. Was Kollegin Loria da über den Betrieb an einem Labornetzteil schreibt... so man eines hat? Das würde natürlich auch gehen. Aber was sie da über den Motor als Lautsprecher schreibt, stimmt. Ich habe mal als Kind aus lauter Jux und Dollerei die Motorkabel eines Kleinmotors in eine Buchse des Lautsprechersausgangs gesteckt. Mein Erstaunen war groß, als der Motor die laufende Musik meines Tonbandgerätes produzierte - verzerrt zwar, aber erkennbar. Im Übrigen, ein Tip an Janosch: Es würde sich auszahlen, doch zwei Regler für die beiden Motoren zu nehmen. Falls Deine Fernsteuerung brauchbare Mixer hat, kannst Du sie so programmieren, daß die Schrauben gegenläufig arbeiten können. So sparst Du Dir ein Querstrahlruder, kannst auf der Stelle drehen, unterstützt das Ruder usw. Nicht umsonst haben die großen Pötte mit Mehrschraubenantrieb für jeden Motor einen Gashebel.
  3. Anlauf Geräusche

    Hallo, Janosch! Tut mir leid, wenn ich jetzt Quark trete, aber... Um solchen Rätseln auf den Grund zu kommen, hilft eigentlich nur das Ausschlussverfahren. Immer ein Teil rausnehmen und ersetzen. Ist es der Doppelregler? Rausnehmen und mit einem Einzelregler jeden Motor einzeln versuchen. Ich kenne den Quicrun nicht, vermute aber mal ganz frech, daß es an der Taktfequenz liegen könnte. Hier im Forum gibt es umfangreiche und mehrteilige "Studien" über das Anfangsquietschen. Tritt immer bei BL-Motoren auf. Ich habe mich belehren lassen, daß das daran liegt, daß im Augenblick des Anlaufens der Regler noch nicht definieren kann, wann er sozusagen den nächsten "Zündimpuls" für das nächste Magnetpaar einschalten soll. Normalerweise verschwindet dieses Quietschen, wenn der Motor dreht und sich entsprechend der Geberstellung (Knüppel) ein Arbeitstakt etabliert hat, der einigermaßen regelmäßig ist. Ebenfalls normalerweise kann man dann sogar mit der Drehzahl sogar wieder runter gehen, bis die Motordrehzahl unter einen bestimmten Schwellwert fällt und die Takte für den Regler undefinierbar werden. Wie gesagt, ich kenne den Quickrun nicht. Hat der wirklich 2 Anschlüsse für 2 Motoren, also 2 Kabelpaare zu je 3 Stück? Falls nicht und der Regler zwar von der Leistung her zwei Motoren ansteuern könnte, jedoch nur die üblichen 3 Kabel hat, dann wäre das Gepiepse nicht verwunderlich. BL-Regler erhalten ja von den Motoren sozusagen Rückmeldungen, wie sie gerade stehen. Der Regler "weiß" dann einfach nicht, auf welchen der Motoren er "hören" soll und steuert Schwachfug.
  4. Der Betrieb von Schiffsmodellen ist in Köln ordnungswidrig!!!

    Meckisteam, das wäre wirklich wünschenswert. Es besteht doch ein Riesenunterschied zwischen einem hübschen, vorbildnahen Modellboot und einer düsengetriebenen Hummel, die über das Wasser rast. Natürlich hat auch die Hummel ihre Daseinsberechtigung, aber das ist wohl eher kein Thema bei einer öffentlichen Anhörung...
  5. Bauplan Powerboot

    Fein, Deine ausführliche Darstellung. So bekommt man doch eine ziemlich genaue Vorstellung, was für ein Boot Du da gebaut hast. Um dem Guten die Krone aufzusetzen: Bitte auch die Ergebnisse Deiner Testfahrt hier einstellen - vielleicht mit 1-2 Fotos... Äh, Moment, rückwärts? Ist das ein Motor mit Königswelle? Wenn einer mit Flexwelle, bestenfalls ganz wenig Gas für rückwärts. Sonst wirst Du an der Welle nicht lange Freude haben. Einstellung des Reglers: Ich kenne das Ding nicht, aber aus Vergleichen mit anderen BL's geht man im allgemeinen so vor: Erst Steuerweg programmieren. 120% ist gut, u.U. 130% besser. Manche Elektronik reagiert empfindlich auf Temperaturänderungen. Dann auf Vor/Rückwärts einstellen. Wie gesagt, nur ganz wenig Gas für Rückwärts. Kann sein Daß Dein stumpfes Heck so viel Wasser anstaut, daß es hoch und bis ins Boot schwappt. Und eine Flexwelle mag rückwärts gar nicht. Ist für den Regler eine Programmierkarte erhältlich? Die erleichtert doch einiges. Einmal Werte eingeben, Stecker ziehen, Regler hat eingelernt.
  6. Bauplan Powerboot

    Steinbeißer hat ganz recht. Ich hatte mit einem manntragenden Schlauchboot (Flachboden mit nur angedeutetem Kiel) ein solches Problem: Bei hoher Fahrt (ca. 25 Km/h) begann das Boot um die Längstachse zu pendeln und schwänzelte auch ein wenig. Allerdings war anfänglich ein Zwischenstück im Motorschaft, mit einer längeren Königswelle. Nachdem die Schaftlänge auf das normale Maß verkürzt worden war, war es damit vorbei. Diese Lösung ist für Dich natürlich nicht gangbar. Aber bei Außenbordern kann schon eine Winzigkeit (Höhersetzen, andere Motorneigung) große Veränderungen bewirken. Das kann letztlich nur ein Scharfer Test zeigen. Hierzu ein Rat: Nimm Dir einen Kollegen mit einem anderen Boot mit, der Dein Powerboot nötigenfalls bergen kann, falls die Katastrophe eintritt und der Kahn kieloben im Wasser treibt.
  7. Epoxydharz für Holzrumpf

    Max, eines noch: Irgendwie findet Wasser immer einen Weg ins Bootsinnere. Und das mag Holz gar nicht. Ich hoffe, Du hast zum Verkleben wasserfesten Leim genommen. Express-Ponal ist nicht wasserfest! Der letzte Arbeitsgang, wenn alles eingebaut ist, ist eine Versiegelung von innen, mit Bootslack oder Epoxi. Ich würde zu letzterem raten - auf Bootslack kann man nichts mehr kleben, weil das Teufelszeug so glatt ist.
  8. Kommentare zu JetSprint "Ludicra"

    Die LED's sind bestimmt nicht das Problem - es sind die Lötstellen! Man muss verhindern, daß da Feuchtigkeit drankommt. Keine Ahnung, ob das wirklich hilft, aber gefühlsmäßig würde ich zu Zappon-Lack raten.
  9. Geräuscharme Motorhalterung - Gedankenaustausch

    Hallo, Max! Das dürfte Körperschall sein - die Motorhalterung überträgt jede Vibration auf den Rumpf, und der ist dank der großen Hohlräume ein hervorragender Resonanzboden. Da hilft nur eines: Motor vom Schiffsboden entkoppeln. Hier im Forum waren in der letzten Zeit einige interessante Beiträge dazu. Einer davon war: Motorhalterung auf Selentblöcke stellen, die wiederum in einem Bett aus Silicon stehen. Hast Du bestimmt auch schon gelesen. Starre Kupplung verwenden. Habe in der letzten Zeit so etwas gemacht - nur, um Motor und Stevenrohr gegeneinander auszurichten. Aber man könnte das auch am Objekt belassen. Stevenrohr auch mit Silicon einkleben. Das sollte jede Vibration, die durch das Stevenrohr auf den Rumpf übertragen wird, schlucken.
  10. Bauplan Powerboot

    Laubfrei... Da wirst Du wohl Trauer haben. Wo Laub fällt, landet ein Teil davon immer im Wasser. Das ist so unvermeidbar wie der Rülpser nach dem Bier.
  11. MOSFET Schalter

    Tatsächlich habe ich meinem experimentellen Exemplar einen kleinen Kühlkörper verpasst und dann den ganzen Weihnachten in Schrumpfschlauch eingeschrumpft, so daß nur der Mosfet und der Anschlusspin herausragen. Bei mir kommt die PWM von einem Beier-Soundmodul. Meine Konfiguration ist: Helligkeit 100%, Option 1 80% und Option 2 wieder 100%. Die Pulsfrquenz des Beier ist übrigens 100 Hertz.
  12. Epoxydharz für Holzrumpf

    Schwer zu beantworten, Max. Hier im Forum geistert ein Kollege herum, der sogar seinen Holzrumpf von innen mit Epoxi und Glasmatte behandelt hat. Damit sollte das gute Stück als Eisbrecher tauglich sein... Um auf Deine Frage zurückzukommen - wie gesagt, schwer zu beantworten. Es kommt dabei auf die Art des Holzuntergrunds an - wie saugfähig ist er? Und welche Art von Glasmatte? Je dicker und schwerer sie ist, umso mehr Epoxydharz schluckt sie. Und von der Dicke der Glasmatte ist auch nachher die Festigkeit des Rumpfes abhängig. Es sei denn, Dein Rumpf ist schon fest genug, und Du willst das Holz nur versiegeln. Da reicht dann auch 50-Gramm-Gewebe, sonst hätte ich zu 80'er oder 125'er geraten. Zunächst einmal den Rumpf vorbehandeln. Also Epoxi anmischen und den Rumpf damit "bemalen", bis das Zeug nicht mehr wegschlägt. Das ist die Versiegelung des Holzes. Dieser "Voranstrich" füllt die Holzporen und sorgt dafür, daß nachher beim anschließenden Laminieren das Holz nicht mehr so viel saugt, wodurch "Fehlstellen" entstehen. Die Vorversiegelung aushärten lassen und dann leicht überschleifen; leicht deshalb, weil Du sonst neue Holzporen öffnest. Gerade nur so viel, daß winzige Holzfasern, die sich aufgerichtet haben, weggeschliffen werden und die Oberfläche glatt ist. Dann kommt das eigentliche Laminieren. Glasmatte mit Übermaß zuschneiden, auf den Rumpf legen und mit dem Pinse und Epoxil festtupfen, bis sie richtig durchsichtig wird. Und dann Ergebnis abwarten. Mit 750 ml solltest Du eigentlich einen kompletten Rumpf der von Dir angegebenen Größe laminieren können.
  13. Editieren ?

    Ich glaube, das musst Du den Admin machen lassen. Das gute hier ist: Er ist (zeitlich) nie weit weg...
  14. Ich bin bei meiner Kranwinde so vorgegangen, daß die Trommel rückwärts über den Getriebeteil des Motors hinweg reicht. Etwa so: Auf diese Weise läuft die Trommel auf dem Flansch und vorn auf der Abtriebswelle des Motors. Wenn ich die Winden betrachte, die Du gebaut hast, unterscheidet sich der Durchmesser Deiner imitierten Motoren nicht sooo sehr von dem des Motors, den Du darauf gelegt hast. Aber wenn man, so wie Du, sehr detailgetreu baut, schlägt natürlich auch so ein Unterschied zu Buche.
  15. Hallo, Gabi! Möglich wäre dieser hier Aber Deine Argumentation ist nachvollziehbar. Es zahlt sich nicht aus.