Hafenschipper

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About Hafenschipper

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  • Schwerpunkt im Modellbau
    Schiffsmodellbau am Küchentisch mit einfach(st)en Mitteln
  • Beruf
    "was mit Computer und Sprache"

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  1. Moin zusammen, @chripsch: Das "nicht-verzetteln-Wollen" ist ein gutes Argument und auf den Fotos sieht die "Maria" nicht überholungsbedürftig aus. Da würde ich vorerst auch keinen Werftaufenthalt/Umbau einplanen. @Ralph Cornell: Danke für die Tipps zu dem robbe-Schleppgeschirr. Das kannte ich bisher nur von Bildern und war mir nicht sicher, ob es in der Praxis brauchbar ist. @taucher: Ist das auf dem Foto tatsächlich ein Schleppgeschirr mit zwei unterschiedlichen Haken? - Noch nie gesehen, so etwas. Möglich wäre ein Selbstbau schon, notfalls auch nur mit Laubsäge, Feile und Bohrer. Da liegt der Knackpunkt vermutlich in der genauen Ausführung des Auslösemechanismus, damit der sich unter Last weder verklemmt noch unbeabsichtigt öffnet, aber bei Bedarf zuverlässig funktioniert. Mich als Nicht-Techniker würde das etwas Hirnschmalz und vielleicht auch mehrere Versuche kosten... @JojoElbe: Über die "Elbe" vs. "Felix" ist meines Wissens schon an anderer Stelle hier im Forum diskutiert worden - die "Elbe" ist eine typische traditionelle Hamburger Hafenbarkasse und die "Felix" ein eher freier Nachbau in modernerer Form oder auch eine der Dienstbarkassen der Wasserstraßenämter (wie die ebenfalls als Modell bekannte "Bernkastel"). Aber es gibt von der "Felix" ja auch einige Abwandlungen, die mehr der hamburgischen Variante nachempfunden sind. Das ferngesteuerte Lösen des Schlepphakens würde ich, wie weiter oben geschrieben, als Sicherheitsmaßnahme vorsehen, damit nicht die Schute (bei Kurvenfahrt oder wenn sie ins Pendeln gerät) das schleppende Fahrzeug zum Kentern bringt. Diese Gefahr wird natürlich eingedämmt, wenn man die Schute mit einer Hahnepot an den beiden Festmachpollern am Heck befestigt. Viele Grüße Norbert
  2. GEO NAVIGATOR Meckerecke....

    Moin Andreas, ein schönes Modell, vor allem die zusätzlichen Details lassen es richtig 'belebt' wirken. Rein interessehalber: Was ist das schwarze Teil vor dem Bug? Ist das im Original eine Messvorrichtung oder ähnliches? Viele Grüße Norbert
  3. Moin zusammen, @chripsch: Danke für die Fotos! Irgendwie hatte ich Deinen obigen Beitrag so fehlgedeutet, daß Deine "Maria" auch einen Schlepphaken hätte, aber das hast Du ja tatsächlich gar nicht geschrieben. - Trotzdem würde die Schute zu der Barkasse in den ganz klassischen Farben auch gut passen Zu dem Problem mit der Schleppleine bei der "Slander" fällt mir z.Z. keine Lösung ein. Joergs Vorschlag mit einer Art "Schlitten" auf dem Trossenabweiser, der die Leine vor dem seitlichen Abrutschen schützt, scheint mir aber ein bedenkenswerter Ansatz zu sein. Was den Kiel betrifft, hoffe ich, die Mühe wird mit entsprechendem Fahrverhalten belohnt. @JojoElbe: Im Modell werden 24 Schuten schon wegen der Kosten und evtl. auch wegen der Größe des Modellteichs zu einer Herausforderung Daß wir hier immer mal wieder von so einem Schleppzug sprechen, geht auf das oben erwähnte Buch über die Ewerführerei in Hamburg zurück (Harry Braun: Ewer und Schuten im Hamburger Hafen. Erfurt: Sutton 2015). Da wird auf Seite 114 ein Bild von einem solchen Schleppzug gezeigt, der auf den Fleeten in Richtung Alster unterwegs ist - also auch in eher ruhigem Gewässer... Viele Grüße Norbert
  4. Hallo Harald, ein sehr schönes Modell eines sehr schönen Vorbilds hast Du da gerettet! Bzgl. der Farben wird ein Abgleich von Fotos mit der RAL-Webseite leider nicht sehr hilfreich sein. Wie Du ja schon gemerkt hast, verfälschen die Lichtverhältnisse beim Fotografieren bereits die Farben, dazu kommen Abweichungen bei der Bildschirmwiedergabe des Fotos sowie der Farbmuster von der Webseite. Um tatsächlich die am Modell vorhandenen Farben zu 'treffen', wird wohl nur ein Abgleich direkt am Modell mit einer Farbkarte / einem Farbfächer helfen. Viel Erfolg bei der Restaurierung und beste Grüße Norbert
  5. Problem mit Volksregler 2

    Moin zusammen, dem kann ich mich nur anschließen. Bei mir war es einer der kleineren Regler aus dem Sortiment und ein Problem bei der Setup-Prozedur. Nach kurzem E-Mail-Kontakt bot Micha mir an, ihn anzurufen statt ein schriftliches 'Frage-Antwort-Spiel' anzufangen. Damit war die Lösung schnell gefunden (in meinem gebraucht gekauften Sender war der Stecker des Steuerknüppels falsch herum angesteckt...) und es war dabei noch ein sehr nettes Gespräch Deshalb an dieser Stelle nochmals einen herzlichen Dank an Micha und eine klare Empfehlung für seine Regler! Viele Grüße Norbert
  6. Moin Christian, ja, den Schlepp-Poller in einem fest montierten Deck zu verankern sollte wohl genügen. Allerdings ist bei der "Elbe" der Plichtboden der einzige Zugang zum Rumpfinneren (außer einer Luke über dem Ruder), und den würde ich nur sehr ungerne auf die Größe des Motorkastens verkleinern. Auf der Sievers-Webseite kann man wirklich nicht viel erkennen, bessere Bilder von dem Modell gibt es z.B. hier: http://www.schiffsmodell.net/index.php?/forums/topic/12568-7-schippern-im-süden-mandichosee-082014/&page=2&tab=comments#comment-170837 http://www.schiffsmodell.net/index.php?/forums/topic/12568-7-schippern-im-süden-mandichosee-082014/&page=2&tab=comments#comment-170886 https://www.smc-oldenburg.de/unsere-flotte/berufsschiffahrt/elbe/ http://www.fotocommunity.de/photo/auf-gehts-manfred-kirchhoff/32773030 Das ist ja auch ein Weg, die Schleppleine loszuwerfen: im Notfall einfach kurz rückwärts Gas geben Sollte das statt "mittig" evtl. "tiefer" / "näher an der Wasserlinie" heißen oder stehe ich da nur verständnismäßig mit beiden Füßen auf dem Schlauch? Das mit einem Baubericht über die Sleppco werde ich mir mal überlegen. - Evtl. auch noch einen separaten Ideensammel-Thread über eine mögliche Schleppvorrichtung für eine zukünftige "Elbe", um nicht weiter Deinen Schuten-Kommentarthread damit vollzuspammen? Viele Grüße Norbert P.S. Hast Du von Deiner "Maria" ein Foto griffbereit? Ich fänd es interessant zu sehen, was Du aus der "Felix"-Grundlage gemacht hast.
  7. Hm, ist das schon ein Zeichen von Gedächtnisschwund ? ... Noch eine Klarstellung zu meinem Kenntnisstand bzgl. der Vorbildgetreue des "Elbe"-Bausatzes: All diese gesammelten Bilder zeigen leider nicht die besagte, 1913 bei Pahl gebaute und 1943 zerstörte "Elbe", sondern verschiedenste andere Barkassen. D.h. ich kann auf dieser Grundlage nur vermuten, was typische oder weniger typische Merkmale der Hamburger Hafenbarkassen waren, und den Bausatz mit meinen Vermutungen vergleichen - aber gesichertes Wissen über das konkrete Vorbild habe ich nicht. Deshalb plane ich auch, die "Elbe" mit ein paar Abwandlungen und unter einem anderen Namen als Modell einer 'typischen Hamburger Hafenbarkasse, wie es sie vielleicht gegeben haben könnte,' zu bauen, und nicht als Nachbildung der "Elbe" von 1913.
  8. Moin Christian, ich wollte nicht drängeln mit der Fahrerprobung, es ist ja jetzt auch eher Bau- als Fahrsaison... Zu diesem Preis wären 24 Schuten tatsächlich für Hobbyverhältnisse nahezu unbezahlbar. Das in-Bewegung-Setzen wäre (evtl. mit einem anderen Motor) vermutlich das kleinere Problem, m.W. genügt dafür erstaunlich wenig Pfahlzug. Der Schlepper braucht den Anhang ja nicht hochzuheben, sondern 'nur' dessen Wasserwiderstand zu überwinden Der in dem Buch abgebildete Schleppzug hinter der Barkasse sieht schon beeindruckend aus. Aber die "Emil Körner I" scheint doch etwas größer zu sein als die "Elbe" mit ihren gerade mal 12 Metern Länge, und vermutlich auch stärker motorisiert. Wie so ein langer Modell-Schleppzug zu steuern wäre, kann ich mir kaum vorstellen - das sieht ja schon in dem Video, das Ralph ( @taucher ) im "Schuten-Diskussionsthread" verlinkt hat, mit drei(?) Schuten nicht ganz trivial aus. Das Verstiften von Festmachpollern im Deck ist eine gute Sache, danke für den Hinweis! Die Schwierigkeit bei der "Elbe" von Sievers sehe ich darin, daß der Schlepp-Poller nur an die Motorabdeckung geklebt werden soll, die wiederum mit dem Plichtboden verklebt ist. Die Einheit aus Plichtboden+Motorkasten soll dann eigentlich nur auf einen Rahmen unten in der Plicht aufgelegt werden. D.h. entweder befestigt man den Plichtboden auf dem Rahmen und verbindet den Poller fester mit dem Motorkasten - dann dürfte die ganze Einheit aus 2mm-PS-Platten sich beim Schleppen etwas 'wabbelig' verhalten - oder man verlängert den Poller nach unten und verankert ihn im Rumpf, um die Belastung beim Schleppen aus der Motorkasten/Plichtboden-Baugruppe herauszuhalten - das geht aber nur mit einem steckbaren Poller, damit er nicht den Zugang zum Rumpfinneren blockiert. Soweit meine bisherigen Überlegungen dazu, vielleicht fehlt mir ja auch nur die Idee zu einer Alternative. Eine aus der Ferne lösbare Schleppverbindung sehe ich als Sicherheitsmaßnahme an. Wenn der Schlepphaken nicht am Heck, sondern mittig auf dem Schiff (d.h. vor der Schiffschraube) sitzt, kann der 'Anhang' u.U. das schleppende Fahrzeug zum Kentern bringen. In diesem Fall kann das Loswerfen der Schleppleine die letzte Rettung sein. Diese Problematik besteht ja auch bei echten Schleppern und hat dazu beigetragen, daß heutige Assistenzschlepper nicht mehr aussehen wie die alte "Bugsier 3". Ja, mein Sleppco-Projekt... mehr oder weniger ist es noch im Rohbaustadium. Das Deck ist auf dem Rumpf, dort drin sind Motor+Welle, Ruderanlage + eine Einbauplatte für den ganzen Rest, der Aufbau ist im Groben zusammengebaut, gespachtelt und geschliffen. Und 'nebenher' sind schon einige Kleinteile gebaut/vorbereitet, aber viele weitere auch noch nicht und wahrscheinlich habe ich auch noch nicht alle Überraschungen entdeckt, die der Bausatz bereithält. - Vielleicht sollte ich dazu doch mal einen Baubericht anfangen, auch wenn das einer der langsamsten aller Zeiten wird und meine Fotos nur mäßige Qualität haben (im Nahbereich bei künstlichem Licht hat meine Kompaktknipse ihre Schwächen)... mal überlegen... Viele Grüße Norbert
  9. Ach ja, Christian, fast hätte ich es vergessen: ich bin schon gespannt auf Deine Fahrerprobung mit dem Schlepper und der Schute - ob der angedeutete Kiel wohl etwas bringt?
  10. Moin Christian, mit Deinem letzten Satz haben wir ja die Kurve vom 'leichten Off-Topic' zurück zum Thema gekriegt - aber auch wenn das in dem Buch von Harry Braun gezeigt wird, wären 24 Schuten doch eher ein Job für Deinen Dampfschlepper als für so eine kleine Hafenbarkasse... Wenn man die "Elbe" schlepptauglich machen wollte, müsste man zumindest den Schlepp-Poller, der eigentlich nur am Motorkasten in der Plicht angeklebt werden soll, fest im Rumpf verankern (ohne dabei die Möglichkeit zum Herausnehmen des Plichtbodens mit dem Motorkasten zu verbauen). Und sicherheitshalber sollte man den Poller wohl durch einen Schleppbock mit ferngesteuert lösbarem Haken ersetzen. Das wäre nicht ganz ohne Aufwand möglich, aber doch irgendwann in Zukunft eine Überlegung wert. Bei der Sleppco sind die Voraussetzungen ganz ähnlich und da habe ich auf diese Abweichung vom Bausatz verzichtet. Insgesamt entspricht die "Elbe" schon sehr gut dem Typus der traditionellen Hamburger Hafenbarkasse, das stimmt. Aber der gedeckte Bereich am Heck scheint mir untypisch groß zu sein (evtl. aus praktischen Gründen zwecks Einbau der Ruderanlage; auf jeden Fall nicht leicht zu ändern) und über die recht große/lange Motorabdeckung und die sehr kleinen Seitenfenster am Ruderhaus bin ich mir nicht sicher. Allerdings ist mein "Überblick" in dieser Hinsicht eher ein "educated guess", der sich auf ein paar Bücher (v.a. Bildbände), eine kleine Sammlung von historischen Postkarten/Fotoabzügen und etliche im Netz zusammengesuchte Fotos stützt. Langer Rede kurzer Sinn: meine im Bau befindliche "Sleppco" wird wohl niemals eine Schute schleppen, die als Folgeprojekt vorgesehene "Elbe" vielleicht irgendwann... aber ganz sicher keine 24 davon Viele Grüße Norbert
  11. N'abend Jörg, Dir kann geholfen werden, diese 'wie-auch-immer-Version' wird wohl eine Rettungsstange oder auch Rettungsschlinge sein ... und der Enterhaken ist ein Bootshaken, wenn er nicht zu seeräuberischen Angriffen dient BTW gefällt mir der handgefertigte "Tüdelkrams" gut. Beim Bootshaken wäre mir eher Löten und Feilen in den Sinn gekommen als Schnitzen - aber wie ich sehe, ist das durchaus eine Alternative. Viele Grüße Norbert
  12. Moin Christian, schau in der nächsten Baupause doch mal dort: http://www.hamburger-fotoarchiv.de/bilder_hafen/index.html - da findest Du die eine oder andere Schute und viele andere Bilder vom Umschlagbetrieb im Hamburger Hafen, aufgenommen vom früheren HHLA-Hausfotografen Gustav Werbeck. So vielfältig waren die Schiffsladungen in der Vor-Container-Ära (und so mühsam war die Ladearbeit beim Stückgutumschlag)... Auch wenn das jetzt in den Bereich des OT geht: Die Hafenbarkasse "Elbe" von Sievers ist in gewisser Weise Deiner Schute ähnlich - ein schönes, aber aus praktischen Gründen etwas vereinfachtes Modell. Die rundum geschlossene, 'kastenförmige' Plicht war bei den Originalen auch nicht üblich, da lagen ebenfalls die Spanten frei (oder waren nur mit etwas Holz verkleidet) und der Plichtboden war auf die Spanten aufgelegt, d.h. überkommendes Wasser lief direkt in die Bilge. Und ein paar andere Details der "Elbe" stimmen auch nicht ganz mit den typischen Hamburger Hafenbarkassen dieser Zeit überein. Nach den Angaben von Herrn Sievers ist die "Elbe" ja einem konkreten Vorbild nachempfunden, das 1913 auf der Schiffswerft August Pahl gebaut und 1943 zerstört wurde. Zu dieser originalen "Elbe" konnte ich leider keine weiteren Informationen finden (sondern nur zu einer "Elbe", die 1936 auf der Oelkers-Werft für Lütgens & Reimers gebaut wurde), insofern läßt sich nur schwer beurteilen, wie vorbildnah das Modell tatsächlich ist. Viele Grüße Norbert
  13. Kommentare zum Teufels Boot

    Moin, San Felipe, nööööö, lass das mal schön bleiben! Ohne die Berichte von Deinen vielen Baustellen würde es hier um einiges langweiliger werden Viele Grüße Norbert
  14. Moin Christian, besten Dank für die Abmessungen! Aero-naut gibt zu diesen Laternen ja leider nur den Durchmesser und nicht die Höhe an. Demnach sollte die Laterne mit Ø 14 mm wohl eine Höhe von 21 mm haben und könnte damit zum Maßstab 1:15 passen - gut zu wissen. Die Köf gefällt mir, da wäre es wirklich schade drum, wenn damit ein Mißgeschick passieren würde! Als typische Ladung für die Schute käme auch noch Kohle (als Schütt- bzw. Baggergut), Baumstämme (= dicke gerade Aststücke) oder Stückgut wie Kisten in verschiedensten Formaten, Säcke oder Fässer infrage. Die Köf kann dann ja den Zug mit der Ladung heranbringen Wie Joerg und Jürgen schon geschrieben haben, ist das Modell der Schute eher vorbildähnlich und vereinfacht als vorbildgetreu. Das Verhältnis vom Laderaum- zum Rumpfvolumen sieht auf den Original-Fotos, die ich kenne, günstiger aus - soll heißen, bei den Originalen wurde nicht mehr Raum 'verschenkt' als nötig. Selbst dann, wenn vorne unter Deck noch ein Wohnraum für den Ewerführer lag. Aber Fahr- und Schleppvergnügen wird das Modell bestimmt bieten und eine vorbildnähere Konstruktion (mit angeschrägten Bordwänden und einem Laderaum, der seitlich bis an die Spanten reicht) wäre wohl schwieriger umzusetzen. Dafür wird man das vorhandene Modell wohl kaum zum Sinken bringen können, was ja auch nicht zu verachten ist. Viele Grüße Norbert
  15. Moin Christian, gern geschehen - ist ja ein Thema, das mich auch interessiert... Sagt man eigentlich"das Bock" oder "der Bock", wenn es nicht um das Tier geht? (ähnlich wie "das Pils" vs. "der Pilz") Zu dem Mast: Auf Deinen Fotos sah es so aus, als könnte man den Bolzen, mit dem der Mast in der Haltevorrichtung befestigt ist, evtl. herausziehen. Dann wäre das Kürzen des Masts immer noch 'nicht ganz ohne', aber nicht ganz so heftig, hatte ich gedacht. Aber alles noch mal auseinandernehmen würde ich auch nicht. Ist die Rundumlaterne eine von den aeronaut-Laternen, die es auch mit einem Mast/Stab unten dran gibt? Wenn ja, könntest Du bitte mal die Abmessungen (Durchmesser u. Höhe) posten? Daß Du Dir das Buch bestellt hast, hast Du ja seinerzeit geschrieben - deshalb mein Hinweis darauf. Jetzt müssen wir nur noch herausfinden, ob die Schutenmarke nur an den Bug oder an Bug und Heck gehört Die Idee mit dem Kiel ist mir auch erst jetzt aufgegangen. Holz würde ich an der Stelle auf keinen Fall verwenden, lieber ein 100% wasserfestes Material. Wenn Du keine Bezugsquelle für PS/ABS/ASA-Profilstäbe in Deiner Nähe hast ( Modellbaugeschäft, Baumarkt, Architekturbedarf o.ä.), scheint mir Restmaterial + Kreissäge der beste Ansatz zu sein. Ich habe hier das Glück, in der Nähe der Technischen Hochschule zu wohnen und ein Fachgeschäft für Architekturmodellbaubedarf quasi um die Ecke zu haben. Sehr gut sortiert, was Drähte, Metall- und Kunststoffprofile angeht, und günstiger als eine Versandbestellung von 1-Meter-Stäben in kleinen Stückzahlen. Die handelsüblichen Bug-/Heckfender sind ja nicht ganz billig, wenn sie groß genug sein sollen. Die von "arcosherrchen" angebotenen sind in einer anderen Preislage: Anfang des Jahres habe ich für einen ca. 15cm langen und 2cm dicken + einen 15cm langen und 2,5cm dicken Fender zusammen unter 10,- EUR zzgl. Briefporto bezahlt. Die wurden innerhalb von ein paar Tagen geliefert, sehen gut aus und können sicherlich den einen oder anderen Stoß abdämpfen. Figuren in der Größe, die Du suchst, kann man vielleicht bei den Modelleisenbahnern im Gartenbahn-/LGB-Maßstab (M 1:22,5) finden. Ich finde das Bookmark leider nicht wieder, aber irgendwo hab ich mal ein Sortiment gesehen, in dem es zivil gekleidete Reisende, Güterschuppenarbeiter u.ä. gab, nicht nur uniformtragende Schaffner und Lokführer. Ansonsten bei der Schweizer Seemannsagentur "Crew aboard", wie von Ralph genannt, oder notfalls welche von den alten Robbe-Biegefiguren in 1:20 vom Gebrauchtmarkt? Mein aktuelles Bauprojekt (schon seit einiger Zeit und voraussichtlich auch noch länger) ist die holländische Barkasse "Sleppco" von M. Sievers. Da komme ich aber immer nur dann weiter, wenn der Alltag mir genügend Zeit 'am Stück' dafür läßt. Ich baue auf einem zweiten Tisch in meiner Küche und muß deshalb nach getaner Arbeit immer wieder klar Schiff machen, weil ich weder Kunststoff-Schleifstaub im Essen noch fettigen Kochdunst auf dem Modell gebrauchen kann . Deshalb wird es bis zur Fertigstellung noch dauern. Und als nächstes soll dann die Hafenbarkasse "Elbe" an die Reihe kommen. Dafür bin ich parallel schon beim Recherchieren und Bildersammeln, weil ich ein paar vorbildentsprechende Änderungen gegenüber dem Bausatz vorhabe... Viele Grüße Norbert