Hafenschipper

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About Hafenschipper

Freiwillige Angaben

  • Schwerpunkt im Modellbau
    Schiffsmodellbau am Küchentisch mit einfach(st)en Mitteln
  • Wohnort
    Aachen
  • Beruf
    "was mit Computer und Sprache" ;-)

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  1. Moin Linus, wenn das tatsächlich so sein sollte, wäre es zwar schade - trotzdem besten Dank für die Antwort! Viele Grüße Norbert
  2. Hallo Christian, jetzt noch eine arg verspätete Antwort von mir in diesem Thread... (zwischenzeitlich haben mich andere Dinge beschäftigt und dann hatte ich das Thema nicht mehr "auf dem Radarschirm", bis es heute in Deinem anderen Thread um Hamburger Hafenbarkassen ging). Erst mal Gratulation zur schnellen Lieferung des Schuten-Bausatzes! Nach den Bildern macht der auf mich einen guten Eindruck und neben dem Schlepper wirkt er nicht zu klein - aber auch nicht zu groß, um mehrere davon in Schlepp zu nehmen ;-) Tja, aus ähnlichen Gründen liegt oben auf meinem Schrank auch schon ein Bausatz der "Elbe" in M 1:15 von Herrn Sievers, obwohl ich noch mitten im Bau der "Sleppco" bin (das ist die holländische Variante einer Barkasse im gleichen Maßstab vom gleichen Hersteller) und es damit nur langsam vorangeht. Aber ob ich irgendwann auch eine Schute für die "Elbe" bauen werde, ist offen - vermutlich werde ich das Modell etwas abwandeln und dann fällt die Schleppvorrichtung evtl. weg. Aber das ist Zukunftsmusik und zuerst ist die "Sleppco" an der Reihe. Viele Grüße Norbert P.S. @Toriatte: Natürlich kann man das so sehen - schließlich betreiben wir das hier als Hobby und da gilt der Grundsatz: erlaubt ist, was gefällt :-) Nach meiner Ansicht solle aber der Gesamteindruck einigermaßen stimmig sein. D.h. der Schlepper und sein Anhang sollten so zusammenpassen, daß es einen ähnlichen Schleppzug auch in Wirklichkeit hätte geben können. Auf mich würde z.B. ein Dampfschlepper-Modell mit einer nur halb so langen und breiten Schute unrealistisch wirken. Genauso sollten dann auch Details und Ausrüstungsteile halbwegs zueinander passen, damit die Schlepptrosse auf beiden Seiten durch die Klüsen paßt und die imaginären Besatzungsmitglieder nicht in zu engen Luken steckenbleiben ;-) Wer hauptsächlich am Schleppmanöver-Fahren interessiert ist, der legt vielleicht weniger Wert auf solche Details - jeder wie er mag, oder wie der Rheinländer sagt: "Jeder Jeck ist anders."
  3. Hallo Meinolf, offenbar ist jetzt alles in Ordnung, seit voriger Woche habe ich das Problem nicht wieder beobachtet. Eine ganz andere Frage: In der Rubrik Marktplatz/Modellbaufachgeschäfte steht der Hinweis "Fachgeschäfte bitte über die Mitgliederkarte eintragen (...)", aber ich kann keinen Link zur Mitgliederkarte finden, auch nicht mit der Forumssuche. Gibt es diese Karte noch? - Ich fänd es ja sehr praktisch, wenn man sehen könnte, ob hier Modellbaukollegen aus meiner Nähe aktiv sind... Danke & viele Grüße Norbert
  4. Hallo Christian, so ist es. Abgesehen von ein paar Neubauten (die nach ihrer Bauweise nicht mehr viel mit Barkassen zu tun haben) und ein paar 'Umbauten bis zur Unkenntlichkeit' (z.T. inklusive Rumpfverbreiterung) handelt es sich bei den meisten Rundfahrtbarkassen tatsächlich um die alten Arbeitsfahrzeuge. Manche davon sind um die 100 Jahre alt und mehrmals umgebaut, überdacht, verglast und zuletzt unsinkbar gemacht worden, aber man kann immer noch die klasischen Formen erkennen. Die Motorverkleidung in der Plicht ist tatsächlich authentisch - auf alten Fotos sieht man sie manchmal auch in der Form einer "Hundehütte" (ähnlich einem flachen Satteldach) oder einer "Truhe" (ähnlich einem Bogen- oder Tonnendach), aber für Rundfahrtbarkassen ist die "Kistenform" natürlich praktisch, weil man sie als Tisch oder Theke nutzen kann ;-) Eigentlich würde ich Dir jetzt das Forum und die Bildergalerie von http://www.elbdampfer-hamburg.de/ empfehlen, aber dort gibt es z.Z leider massive technische Probleme, die die Seiten weitgehend unbenutzbar machen. In erster Linie geht es dort zwar um die alten HADAG-Fähren aus den 50er Jahren, aber es gibt auch Rubriken für die anderen Hamburger Hafenfahrzeuge (Schlepper, Barkassen, Festmacherboote, Behördenfahrzeuge u.ä.) mit aktuellen und historischen Fotos und teilweise ausführlichen Schiffslebensläufen. Hoffentlich wird "Elbdampfer Hamburg" bald wieder funktionsfähig! Ansonsten schau doch mal bei http://barkassen-centrale.de/ in die Rubrik "Traditionsbarkassen", da findest Du immerhin rudimentäre Lebensläufe und ein paar Bilder aus den früheren Jahren der heutigen Rundfahrtbarkassen (und in der Rubrik "Komfortschiffe" ein paar von den neugebauten Passagiermotorschuten ;-) ). Viele Grüße Norbert
  5. Werde ich machen - und herzlichen Dank für die schnelle Antwort zu nachtschlafener Zeit ;-) VG Norbert
  6. Ups, das hätte ich wohl besser in "Fragen zum Board" als in "Mitteilungen an die User" geschrieben. Wenn es genehm ist, bitte verschieben! Bitte um Entschuldigung und viele Grüße Norbert Von Moderator Meinolf Höhler bearbeitet verschoben
  7. Den Administratoren einen guten Abend! Offenbar gibt es derzeit ein Problem auf dem Forumsserver - seid Ihr dem evtl. schon auf der Spur? ;-) Wenn ich http://www.schiffsmodell.net/ uneingeloggt aufrufe, bekomme ich eine Startseite angezeigt, auf der die Stylesheets zu fehlen scheinen, im HTML-Titel (im Browserfenster/-tab) steht "Es ist ein Konfigurations- oder Serverfehler aufgetreten!" und weiter unten auf der Seite kommt dieser Text: Die Beobachtung habe ich sowohl in Firefox als auch in Google Chrome gemacht. Nach dem Einloggen sieht das Forum dann wieder 'ganz normal' aus und funktioniert auch so, insofern scheint es nicht ganz dringlich zu sein... Viele Grüße Norbert
  8. Hallo Christian, nur um Mißverständnisse auszuschließen: Mit dem Satz ... ... möchte ich nichts gegen Historiker gesagt haben - die Bemerkung zielte nur darauf ab, daß wir hier nicht unbedingt wissenschaftliche Ansprüche erfüllen müssen. Ich denke, für den 'modellbauerischen Hausgebrauch' ist die Indizienkette bzgl. der vereinfachten Lichterführung ausreichend begründet, auch wenn man sie nach Maßstäben der Wissenschaft noch in Frage stellen könnte ;-) Viele Grüße Norbert
  9. Hallo Joerg, tatsächlich - das war mir bisher nicht aufgefallen. Interessantes Detail, danke für den Hinweis darauf! Aufgrund der Form hätte ich auch auf eine Petroleumlaterne getippt. Gezweifelt habe ich, weil zur Entstehungszeit der Filmaufnahmen (1948) Brennstoffe m.W. noch knapp und teuer waren. Andererseits, was hätte man als 'Ausweich-Brennstoff' nehmen können...? Zu der Zeit noch ziemlich zerstört, aber irgendwie lief der Betrieb schon wieder... Ich kenne von Hamburg ja nur sehr wenig (von ein paar kurzen Besuchen), aber besser als die Hafencity gefällt mir die Speicherstadt gleich nebenan. Und erst recht die 50er Schuppen mit dem Hafenmuseum und dem Außengelände davor :-) Viele Grüße Norbert
  10. Hallo Christian, ich denke, diese Schlußfolgerung können wir guten Gewissens stehen lassen - immerhin sind wir hier in einem Forum für Schiffsmodellbau und nicht für Geschichtswissenschaft ;-) Die Fotos im Buch "Harry Braun: Ewer und Schuten im Hamburger Hafen" sind ja alle bei Tageslicht aufgenommen, da mußten keine Lichter geführt werden. Und wie JojoElbe schon angemerkt hat, wären die Laternen beim Ladebetrieb recht stark gefährdet gewesen - dann kann man schon vermuten, daß sie bei Nichtgebrauch sicher verstaut wurden. Wer hätte sich schon getraut, die einfallenden Wikingerhorden auf die korrekte Lichterführung hinzuweisen? ;-) Scherz beiseite, mit der Situation in anderen Häfen habe ich mich noch nicht beschäftigt - auch deshalb, weil es mir speziell die Hamburger Hafenbarkassen angetan haben. In einem der weiter oben genannten Bücher (evtl. in dem, das Du auch hast?) wird allerdings beschrieben, daß die Hafenschiffahrt mit Schuten, zumindest in diesem großen Umfang, eine Hamburgische Besonderheit war. Gründe dafür waren die in HH vorhandenen Fleete und Kanäle mit den anliegenden Speichergebäuden und Industrieanlagen, später die bewußt mit land- und wasserseitigen Zugängen erbaute Speicherstadt sowie die davon getrennt liegenden Hafenanlagen für Seeschiffe und die vielfach praktizierte Abfertigung von Seeschiffen, die "im Strom" (d.h. an den Dalben im Elbfahrwasser) statt an Kaimauern lagen. Freut mich, daß ich Dir helfen konnte. Den Dank von höchster Stelle nehme ich gerne an :-) Hm, eine LED kann von einer Knopfzelle lange versorgt werden, aber wie lange reicht die Kapazität für eine Glühlampe (die zweifellos das schönere Licht abgibt)? Ich persönlich würde immer, wenn das möglich ist, eine Lösung mit Standardzellen vorziehen. Wäre in dem Kasten Platz für zwei AAA-Zellen? Oder könnte man darunter zwei hochkant stehende, bis unter Deck reichende Rohrstücke verstecken, in die die Zellen passen? Dann wünsche ich Dir schon mal gutes Gelingen - auch wenn es bis zum Bau noch etwas dauern sollte :-) Viele Grüße Norbert
  11. Hallo zusammen, zuallererst @WolleSHG - auch von mir ein Kompliment für die 3D-Konstruktion! @chripsch - bzgl. der Lichterführung kommen wir der Lösung näher (vorausgesetzt, daß wir nur im Bereich das Hamburger Hafens unterwegs sind ;-) )... Zum Stand der 50er/60er Jahre habe ich zwar leider nichts gefunden, aber der Schlüssel scheint mir die Hamburger Hafenverkehrsordnung zu sein (in der geltenden Fassung von 1979, zuletzt geändert 2015, siehe http://www.landesrecht-hamburg.de/jportal/portal/page/bshaprod.psml?showdoccase=1&st=lr&doc.id=jlr-HfVerkOHArahmen): Nach der Begriffsbestimmung in §2 Absatz 3 zählen Schuten zu den Hafengüterfahrzeugen. Zur Lichter-/Signalführung von Hafengüterfahrzeugen bestimmt §15 Absatz 1: "Geschleppte oder geschobene Hafengüterfahrzeuge dürfen an Stelle der in der KVR und Seeschifffahrtstraßen-Ordnung vorgeschriebenen Lichter ein weißes Rundumlicht führen. (...)" In Absatz 2 folgen die Bestimmungen für den Fall, daß mehrere Hafengüterfahrzeuge nebeneinander oder "als Gruppe" (d.h. starr verbunden) geschleppt oder geschoben werden. Von den KVR abweichende Regeln zur Lichterführung des schleppenden Fahrzeugs finden sich in §14. Die oben aus Wikipedia zitierte Lichterführung basiert auf den KVR (siehe dort "Regel 24 Schleppen und Schieben"), von denen in unserem 'Sonderfall' abgewichen wird. Der Vollständigkeit halber ein Link zum Text der KVR von 1972, zuletzt geändert 2009: https://www.elwis.de/Schifffahrtsrecht/Verzeichnis-Rechtsverordnungen-Gesetze/KVR.pdf Fragt sich, ob wir noch eine Fassung der Hafenverkehrsordnung aus den 50er/60er Jahren oder früher finden (und falls nötig den zeitlich dazu passenden 'Vorgänger' der KVR) - und ob tatsächlich noch jemand mit der Recherche weitermachen möchte... Viele Grüße Norbert
  12. Für OT halte ich das nicht - es geht doch um 'unsere großen Vorbilder' (bzw. die unserer Modelle)... Ein Video will ich auch noch in die Runde werfen: von 6:45 bis 8:05 kommen Aufnahmen von Schuten, Schleppern und Barkassen und etwa bei 7:20 ff. kann man sehr gut eine (Petroleum?-)Laterne auf einer geschleppten Schute sehen. Genau das, wonach wir seit gestern Abend gemeinsam gesucht haben :-)
  13. Danke für Info über die dreickige Tauführung! Das finde ich auch interessant und hatte es auf den Fotos nicht erkannt... Wie wird das denn im Detail gemacht - verlaufen vom Schlepphaken zwei Leinen zum "Anhang" (so daß die Tauführung V-förmig aussieht) oder wird eine Leine nach hinten geführt und vorr dem Bug der Schute verzweigt (so daß die Form eines Y entsteht)? Weiter oben in diesem Thread hat ja ein Forenkollege einen (sehr lesenswerten) Modellwerft-Beitrag über eine Schute verlinkt. Dort hatte der Erbauer ebenfalls festgestellt, daß die Schute beim Schleppen stark pendelte. Als Abhilfe hat er ein Ruder angebracht, das in Geradeausstellung festgestellt ist.
  14. Hallo Christian, freut mich, daß Du mit den Literaturempfehlungen etwas anfangen kannst - und viel Freude mit dem Buch, wenn es angekommen ist :-) Ich habe gerade noch mal (schnell) durch die Bücher geblättert und nach Laternen und Signalkörpern gesucht. Beides habe ich auf den Fotos nicht entdecken können und auch keine Masten. Nur auf dem Titelfoto des Buchs "Schlepper und Barkassen" kann man zwei gabelförmige Gebilde erkennen, auf die evtl. Laternen gesteckt werden konnten (ähnlich wie die Laternenhalter mit Rundeisen auf Ralphs Foto oben). Möglicherweise wurden auch die Laternenhalter auf den Schuten nur bei Bedarf angebracht, damit sie beim Ladebetrieb nicht im Weg waren bzw. beschädigt wurden - aber das ist Spekulation. Hier ein Link zu einem Foto des Buchs, auf dem man die "Gabeln" erkennen kann (ich hoffe, der Link ist hier erlaubt - das Verkaufsangebot ist nicht von mir und ich stehe in keiner Verbindung mit dem Anbieter): https://www.booklooker.de/Bücher/Harry-Rahn-Braun+Schlepper-und-Barkassen/id/A02h9u7801ZZw# Auf den Fotos in den Büchern kann man aber auch erkennen, daß Schuten an einer relativ kurzen Leine hinter dem Schlepper/der Barkasse geschleppt wurden (auf einem Bild sogar abenteuerliche 24 Schuten hinter einer Hafenbarkasse). Bilder, auf denen Schuten längsseits geschleppt werden, habe ich dort nicht gefunden - evtl. ist das erst in späterer Zeit üblich geworden(?) Falls Du zur Lichterführung weiter recherchieren möchtest (was ich zugegebenermaßen noch nicht gemacht habe), kannst Du vielleicht unter diesem Link fündig werden: http://www.landesrecht-hamburg.de/jportal/portal/page/bshaprod.psml?st=lr&nav=alpha --> unter "H" im alphabetischen Zugang sind unter anderem die Hamburger Hafenverkehrsordnung und die Hafenfahrzeugverordnung verlinkt, wenn auch 'nur' in den aktuell geltenden Fassungen... Zu dem Schuten-Baubericht von "Der Bär" gibt es im Kommentarthread den Hinweis, daß der Bausatz tatsächlich von NovaNaut stammt, aber dort im Onlineshop noch nicht gelistet ist. Die Form und Bauweise scheint aber dem Harztec-Modell ähnlich zu sein - so wie bei den Vorbildern, die auf verschiedenen Werften gebaut wurden ;-) @Taucher: Herzlichen Dank für die Fotos und die Informationen aus erster Hand zu der Beleuchtung! So lerne ich als "Binnenlands-Theoretiker" gerne dazu :-) Viele Grüße Norbert
  15. ... noch ein Nachtrag: Von einem Forenkollegen gibt es einen Baubericht über eine Schute in 1:25 aus einem Novanaut-Bausatz. Die besagte Hafenbarkasse ist, wenn ich das richtig sehe, die "Elbe" von Sievers im Maßstab 1:15 - das scheint also auch zu passen.