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Freiwillige Angaben

  • Schwerpunkt im Modellbau
    schnelle Modellboote
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    F
  • Interessen
    Rennboot-Rennen fahren + 65'er Sting Ray
  • Beruf
    Entw.-Ing. ET/SW

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  1. LiPo Wächter für 1S

    Prima, dass es geklappt hat. Ich nutze für Einzelstücke "Streifenrasterplatten", da ist schon mal die Hälfte der Verbindungen vorhanden und sie kosten nicht viel. Obige Schaltung - allerdings ohne die Funktions-Kontroll-LED - sähe dann so aus (grün = vorhandene Kupferstreifen, rote Kreuze: unterbrochene Leitungen): Der Maßstab ist 2:1, die Platte wäre also ca. 37,5mm*22,5mm. Mit etwas Knobelei geht es bestimmt auch noch kleiner ;-) Nachtrag: Als Funktions- bzw. Einschaltkontrolle könntest du beim von dir verwendeten OPV (weil er "rail to rail" kann im Gegensatz zum Uralt-LM358) am Ausgang, wo die gelbe (=> dann rote?) LED über 220 (?) Ohm an Plus angeschlossen ist, eine grüne LED über 220 (?) Ohm an Minus anschließen. So würde immer eine von beiden leuchten je nach Akkuspannung - das spart STROM .
  2. Drehzahl vom Brushlessregler abgreifen

    Die meisten BLs sind im Dreieck geschaltet, aber das ist nicht der Punkt. Das Drehfeld, ob Sinus oder sonstwas (Blockkommutierung), folgt gemäß der Charakteristik eines DC-Motors mit Permanentmagneterregung (wie ein Nebenschlussmotor) der Spannung unter Berücksichtigung des Stromes und des Innenwiderstandes - schrieb ich schon. Es wird vom Steller NICHT vorgegeben, sondern der Steller passt es ständig an die Lastsituation an. Als Nebenwirkung im sensorlosen Betrieb gibt es die Anlauf- und Langsamlaufprobleme, die auch immer wieder thematisiert werden, und die es bei einem Ansatz mit Feldeinprägung nicht gäbe. Aber es ist sinnlos, der Unsinn mit den "Synchronmotoren" im Modellbau ist unausrottbar.
  3. Drehzahl vom Brushlessregler abgreifen

    Nein, es sind elektronisch kommutierte permanentmagneterregte Gleichstrommotoren mit einer dazu passenden Drehmoment/Drehzahl-Kennlinie (Drehmoment proportional zum Strom, Drehzahl proportional zur Betriebsspannung). Das physikalische Verhalten ist exakt wie bei einem Gleichstrom-Bürstenmotor mit Permanentmagneterregung, nur dass die erreichbaren Wirkungsgrade höher sind und der Motor theoretisch nahezu verschleissfrei ist. Wären es Synchronmotoren, würde der Steller die Drehfeldfrequenz vorgeben und der Rotor würde exakt synchron bis zum Abrissdrehmoment folgen. Wären es Asynchronmotoren, würde der Steller die Drehfeldfrequenz vorgeben und der Rotor würde mit lastabhängigem Schlupf folgen. Eben. Der Steller ermittelt die Rotorposition (sensorlos) oder bekommt sie über einen Eingang (sensorgesteuert) und bestromt die drei Phasen so, dass ein Drehfeld entsteht, das der aktuellen Lastsituation Rechnung trägt. Das Drehfeld bzw. seine Frequenz entspricht also dem, was der Motor in der aktuellen Betriebsspannungs- und Drehmomentsituation an Drehzahl umsetzen kann.
  4. Körperschallwandler (Exciter)

    http://cdn-reichelt.de/documents/datenblatt/I900/GRUNDLAGEN_DER_EXCITER-TECHNOLOGIE.pdf
  5. Classic Umbau Kehrer Jet28

    Nun, Außenläufer in ihrer Urform sind mal für Luftschrauben konstruiert worden, weil man Innenläufer sinnvoller Baugröße nur mit Getrieben an große Luftschrauben angepasst bekommen hat. Das ist ja dann kein großes Wunder, oder? Aus dem Energieerhaltungssatz folgt, ob das den Praktikern gefällt oder nicht, dass die Drehzahl pro Volt und das Drehmoment pro Ampere in einem festen invers proportionalen Verhältnis (inverser Proportionalitätsfaktor zwischen rpm/V und Ncm/A ist etwa 1000) stehen, unabhängig vom Konstruktionsprinzip (AL/IL), der Polzahl und der Baugröße: Was dann real an Drehmoment darstellbar ist und welche Wirkungsgrade real erzielbar sind, hängt neben einer geschickten Wahl des Konstruktionsprinzips und der Polzahl eigentlich nur am Innenwiderstand und den sonstigen Verlusten, was wiederum eine Folge der Konstruktion und des Bauraums ist. Ein paar Beispiele: Wenn man eine richtig große Luftschraube (oder auch einen großen langsamlaufenden Sichelpropeller an an einem U-Boot) antreiben will, so greift man typischerweise zu einem hochpoligen (z.B. 14 als gängige Zahl) Außenläufer, denn nur diese Konstruktion liefert bei vertretbarem Gewicht einen Innenwiderstand, der die nötigen Ströme zulässt, um das nötige Drehmoment aufzubringen. Allerdings kann man solch einen Motor nicht praktikabel mit hohen Drehzahlen betreiben, weil seine Ummagnetisierungsverluste durch die Decke gehen und der Steller überfordert wird durch die vielen Kommutierungen wegen der vielen Pole. Würde man so einen 14 poligen Motor mit z.B. 300rpm/V und sagen wir 400g Gewicht als zweipoligen Innenläufer realisieren (was grundsätzlich möglich ist), würde man wahrscheinlich bei >1kg landen für gleichen Innenwiderstand und damit gleiche Leistungsfähigkeit - offenkundig eher unsinnig? Radnabenmotoren in Fahrzeugen sind auch gute Beispiele für die Anwendung (extrem) hochpoliger Maschinen. Wenn man mit einem (SAW-)Rennboot richtig schnell fahren will, kommt man an Drehzahlen von 40-70000+ rpm nicht vorbei, weil das sonst vom Propeller her zu ineffektiv wird. Sowas löst man dann mit 2poligen Motoren, die man üblicherweise als Innenläufer ausführt, auch wenn man auch sowas als AL bauen könnte (höheres Trägheitsmoment ist unerwünscht). In den Anwendungen dazwischen hat man inzwischen - seit der Erfindung der slotted Wicklungen für ILs - die Wahl zwischen 2poligen, 4poligen (z.B. Leopard) und 6-8poligen (z.B. Tenshock) ILs und auch seit einiger Zeit niedrigpoligen ALs (manche Scorpions). Sowas - 4-8polig - ist für die meisten Anwendungen sehr gut passend, denn es erlaubt niedrige Innenwiderstände bei kleinem Gewicht mit vertretbarem Stress für Regler. In gewisser Weise ist das analog mit der Auslegung von Verbrennermotoren für Autos. Da hat man auch Optionen hinsichtlich Zylinderzahl, Hubraum, Verhältnis Hub zu Bohrung etc. und der Konstrukteur wird aus den Möglichkeiten mehr oder weniger sinnvolle Combos wählen je nach Anwendung in einem leichten Rennmotorrad, in einem Sportwagen, in einem normalen PKW, einem LKW, einer flotten Yacht, einem Schlepper oder einem Containerfrachter. Der Wirkungsgradvorteil (umgangssprachlich "bleibt kühler") ist meistens dabei nur gefühlt, denn die Wirkungsgrade von ALs sind in der Praxis des Marktangebots nahezu durchweg schlechter als preislich vergleichbarer Innenläufer. Weil die Glocke aber "kühl" bleibt, fühlt man sich als Anwender gut dabei. Auch zu Wirkungsgrad vielleicht noch ein paar Sätze: Wie oben schon geschrieben, gibt es einige Haupt-Verlustquelllen im permanentmagneterregten DC-Motor: Kupferverluste, Verluste im Eisen (Wirbelströme) und mechanische Verluste (z.B. Lagerreibung, aber auch die Energie, die benötigt wird, die Lüfterstrukturen an ALs anzutreiben, die dann für das gute Gefühl des Anwenders sorgen ...) Im Punkt des maximalen Wirkungsgrades halten sich die Kupferverluste und die sonstigen Verluste die Waage, darüber überwiegen die Kupferverluste, darunter die "sonstigen". Für den Anwender ist ferner interessant, wie "spitz" dieses Wirkungsgradmaximum ist. Ein guter Motor hat einen sehr breiten fast plateauartigen Wirkungsgradverlauf. Typische maximale Wirkungsgrade für BLs liegen zwischen ca. 75% (billige ALs) und über 90% (hochwertige ILs mit Luftspulenwicklung, z.B. Lehner). Seinerzeitige Bürstenmotoren lagen im Maximum so zwischen ca. 60% (ungetimete dreipolige 600'er) und über 70% (z.B. intern getimete fünfpolige 700'er) mit sehr "spitzen" Kennlinien der Blechbüchsen. Die (hochpoligen ...) Edelmotoren wie Plettenberg etc. lagen so zwischen 75 und 80% bei breiterem Plateau. Allerdings waren weite Teile des Kennlinienfeldes gar nicht nutzbar, weil die Bürsten/Kollektoren verbrannten. Und zum guten Schluss noch ein Wort zu der physikalischen "Maximalleistung", die unseriöserweise gerne beworben wird. In diesem "Arbeits"punkt ist die Ausgangsleistung = Verlustleistung ("Leistungsanpassung"). Darüber ist die Verlustleistung sogar größer als die Ausgangsleistung!!! Selbstmurmelnd ist dieser Arbeitspunkt in der Praxis unbrauchbar, selbst in die Nähe möchte man nicht kommen.
  6. Classic Umbau Kehrer Jet28

    Der Motor ist mit 140g zu klein.
  7. Classic Umbau Kehrer Jet28

    Dass diese Faustregel mindestens für Gleitboote Unsinn ist, sieht man schon daran, dass die zu erreichende oder erreichte Geschwindigkeit darin fehlt. Es macht selbstmurmelnd einen Unterschied, ob ein und dasselbe Boot 5km/h, 25km/h oder 120km/h fahren soll oder fährt. Genau wie beim Auto auch: Ein 200PS-Auto ist halt mit den 200PS nur dann unterwegs, wenn es seine Höchstgeschwindigkeit fährt oder mit hoher Drehzahl in einem unteren Gang mit Anhänger einen seeeeehhhhr steilen Berg rauf fährt und nicht mehr schneller wird. Sonst braucht man der Gaspedalstellung entsprechend nur kleine bis kleinste Bruchteile der 200PS. Threads zur Auslegung des Antriebes in Booten gibt es wie Sand am Meer. Mit mäßig schnellen Gleitbooten (langsamer als ich das normalerweise gewöhnt bin ... ) beschäftigt sich der hier: Da steht auch etwas über die physikalischen Grundlagen von Elektromotoren mit Permanentmagneterregung (ob mit Bürste oder elektronisch kommutiert ist egal, das sind keine Drehstrommotoren in den Modellen) drin, denen zufolge so pauschale Aussagen wie "ALs haben mehr Drehmoment" nicht haltbar sind (alle Motoren mit der gleichen Drehzahl pro Volt haben dasselbe Drehmoment pro Ampere, kann man sich über den Energie(-erhaltungs)satz herleiten ...), wobei das ein legitimer Nachfolger der alten (unsinnigen ...) Internetlegende ist, dass Propeller nicht größer als der Motordurchmesser sein sollen ...
  8. LiPo Wächter für 1S

    Das wird wohl gut funktionieren laut Datenblatt :-)
  9. LiPo Wächter für 1S

    Tja Sven, das kommt tatsächlich auf die LED, die Ansprüche an die Helligkeit sowie auf den tatsächlich verwendeten OPV an. Es kommen sowieso nur "traditionelle" farbige LEDs in Frage, die Vorwärtsspannung weißer oder blauer LEDs ist zu groß für die geringe Betriebsspannung. Für eine rote, gelbe oder grüne LED mit ~2V Vorwärtsspannung würde ich im ersten Versuch mit LM358 mal 220 Ohm einlöten, das ergibt dann je nach Schaltspannung (= Betriebsspannung in dem Moment) so ca. 3-8mA LED-Strom. Eine bessere Wahl als der LM358 ist allerdings der LM393 (spezifiziert ab 2V ... da ist der LiPo mausetot), der allerdings schwieriger beschaffbar und i.d.R. teurer ist als sein Vierfach-Äquivalent LM339 (DIL- bzw. SO-14).
  10. LiPo Wächter für 1S

    Ein kommerzielles Produkt ist mir nicht bekannt. Ein Selbstbau ist aber in diesem speziellen Fall besonders einfach und benötigt im Prinzip lediglich einen Operationsverstärker als Komparator, ein Poti zum Einstellen der Meldeschwelle, ein paar Widerstände und natürlich die LED zur Signalisierung. Ein OPV vergleicht die Spannung zwischen seinen Eingängen + und -. So lange der + Eingang positiver ist als der - Eingang, ist der Ausgang etwa auf Betriebsspannung, sonst etwa auf GND. Die Diode 1N4148 erzeugt eine einigermaßen konstante Referenzspannung "für Arme" (ca. 600mV), die mit der am 10k-Poti eingestellten Spannung verglichen wird und beim Erreichen der Schwelle den OPV zum Schalten veranlasst. Der 1M-Widerstand ist eine Mitkopplung des Ausgangs, die eine Schalthysterese erzeugt, was ein Flackern der LED im Umschaltpunkt vermeidet. Der zweite OPV im Gehäuse ist deaktiviert, da Doppel-OPV oder -Komparatoren meist billiger sind als die Singleversion bei gleicher Bauform (DIL8 oder SO-8). Welcher OPV in Fage kommt, bzw. ob man wegen der geringen Betriebsspannung mit dem billigen LM358 auskommt, müsste man im Datenblatt nochmal verifizieren. Sonst braucht man einen speziellen Typ für niedrige Betriebsspannungen und im Idealfall "rail to rail"-Fähigkeit des Ausgangs.
  11. Bauplan Powerboot

    ... zumal hier wie üblich von einem Kühlungsbedarfumfang ausgegangen wird, der bei so einem Spielzeug gar nicht ansatzweise gegeben ist. Außerdem ist es klug, wie von Axel gemacht den WaKü-Einlass so zu platzieren, dass er nicht immer im Staudruck ist, denn es ist sinnlos und es beeinträchtigt im Zweifelsfall nur die Fahreigenschaften. Von dem ursprünglichen Siphon-Einlass sind wir ja glücklicherweise weg. All' die Deppen aus dem Rennzirkus (Eco vorne links ==> Wasseraustausch in den Kurven, Mono vor der Stufe, Hydro i.d.R. aus dem Rooster, selten am Schwimmer, weil's sche***e funktioniert) machen das so. Ich (und noch ein paar mehr Leute hier ...) könnten euch jetzt nerven mit Berechnungen, wie wenig (!!!) Wasser man tatsächlich benötigt, um die paar Watt in so einem Bötchen wegzukühlen. Und wie selten (!!!) man das austauschen müsste. Aber wen interessieren heutzutage schon Fakten!
  12. Ich erinnere nochmal an die getunnelten Wellen, die damals sicherlich unter 95%, heute bestimmt immer noch unter 85% solcher 40 Fuß-Flybridge-Yachten zu finden waren und sind. Fotos kann man sich googlen bis der Arzt kommt ... ... sowas ist nun wirklich kein Hexenwerk zu bauen und wartungsarm wie jeder normale Wellenantrieb. Als Anregung zum Bau: Entweder direkt passend abgesägte Rohrsegemente (Abfluss- oder Lüftungsrohre, z.B.) auf passend ausgefräste Aussparungen des Rumpfs kleben, oder die Rohrsegmente nur anpunkten und von innen nachlaminieren, danach entfernen. Die letztere Variante hat den Vorteil, große Überlappungen bei keinem komplexen Materialmix zu haben und somit keine daraus resultierenden Problme zu bekommen. Zumal viele Rohre aus dem Baumarkt aus Materialien sind, die sich nicht ordentlich kleben lassen - was beim Entformen aber wiederum praktisch ist ;-) Z-Drives waren und sind bei einer 40 Fuß-Yacht, die wenigstens halbwegs schnell sein soll, für die nötigen Leistungen von einigen 100 (Diesel-)PS pro Seite nicht ganz so verbreitet und auch bei Jetantrieben klafft da eine Lücke zwischen den kleinen Jets von Hamilton z.B. und den großen für Fähren etc. Und nochmal: Es gab sicher nicht viele 40 Fuß-Yachten mit Singleantrieb, wenn überhaupt. Auch Robbe hat sich bei der Najade, und der Bluestar (Predator 63), und der ... seinerzeit die Freiheit genommen, Singleantriebe reinzudesignen. Mit der Folge, dass das I-Net voll ist von Umbauten dieser Schiffe auf ... getunnelte Propeller.
  13. Bauplan Powerboot

    Dieser Siphon von Wassereinlass wird das Fahrverhalten des Bootes so oder so völlig ruinieren. Was soll das arme Wasser z.B. denken, wenn es alleine schon an der fetten Mutter mitten im Strom vorbeimuss, von dem Periskopeinlass gar nicht zu reden. Eine (Turn-)Finne oder eigentlich richtiger Skidfin hat an so einer Modellgröße eine Dicke von 0,7-1mm und wird üblicherweise aus einem Stück Maurerkelle gemacht. Deshalb schrieb ich oben auch "Schlitz im Kiel" ... ... der Wassereinlass der Kühlung wiederum besteht, wenn er einerseits funktioneiren soll, andererseits das Fahrverhalten des Bootes nicht beeinflussen soll, aus einem schräg eingeklebten und mit dem Boden bündig (!!!) verschliffenen Röhrchen, das das Wasser quasi "abhobelt". Dazu gibt es hier im Forum Threads, die man über die Suchfunktion finden kann, und da drin sind auch Bilder solcher WaKü-Einlässe.
  14. Das einzelne Gebilde an dem Modell ist ein Levi-Drive. Sowas wird normalerweise paarweise eingebaut und ist relativ exotisch, zumal für diese Yachtgröße. Solche Yachten fahren sehr weit überwiegend mit zwei getunnelten Propellern. (2) Jets sind i.d.R. erst bei größeren Vorbildern zu sehen, und Arnesons (lenkbare Surface-Drives) sind bei dieser Art Yacht sehr unüblich. Zwei Z-Drives mit getauchten Propellern wären noch passend. Ebenso wie Single-Antriebe egal welcher Art in dieser Yachtgröße ungebräuchlich sind - das ist wiederum eher was für kleinere Vorbilder.
  15. Bauplan Powerboot

    Die Finne muss im Bereich des Schwerpunktes sitzen. Mit der genauen Position relativ zum Schwerpunkt stellt man das Einlenkverhalten ein: Vor dem Schwerpunkt ist sehr "giftig" bis hin zum kräftigen Übersteuern, je weiter hinten, also immer mehr hinter dem Schwerpunkt, desto "weicher". Genaue Maße kann da keiner angeben, das muss man "erfahren" und ist genau wie beim Auto/Kartt/Quad eine Frage der persönlichen Vorlieben. Ohne Finne untersteuert so ein Boot kräftig, aber nur wenn es wirklich voll aufgleitet, was auch spaßig sein kann. So lange es nicht voll aufgleitet und am eigentlichen Rumpf nach vorne hin noch Grip aufbaut, braucht es evtl. auch keine Finne für brauchbar fahrbare Kurven. Also baut man das so, dass man in Maßen experimentieren kann. Z.B. mit einem Längsschlitz im Kiel im Bereich des Schwerpunkts.