MiSt

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About MiSt

Freiwillige Angaben

  • Schwerpunkt im Modellbau
    schnelle Modellboote
  • Wohnort
    F
  • Interessen
    Rennboot-Rennen fahren + 65'er Sting Ray
  • Beruf
    Entw.-Ing. ET/SW

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  1. LiPo Wächter für 1S

    Das wird wohl gut funktionieren laut Datenblatt :-)
  2. LiPo Wächter für 1S

    Tja Sven, das kommt tatsächlich auf die LED, die Ansprüche an die Helligkeit sowie auf den tatsächlich verwendeten OPV an. Es kommen sowieso nur "traditionelle" farbige LEDs in Frage, die Vorwärtsspannung weißer oder blauer LEDs ist zu groß für die geringe Betriebsspannung. Für eine rote, gelbe oder grüne LED mit ~2V Vorwärtsspannung würde ich im ersten Versuch mit LM358 mal 220 Ohm einlöten, das ergibt dann je nach Schaltspannung (= Betriebsspannung in dem Moment) so ca. 3-8mA LED-Strom. Eine bessere Wahl als der LM358 ist allerdings der LM393 (spezifiziert ab 2V ... da ist der LiPo mausetot), der allerdings schwieriger beschaffbar und i.d.R. teurer ist als sein Vierfach-Äquivalent LM339 (DIL- bzw. SO-14).
  3. LiPo Wächter für 1S

    Ein kommerzielles Produkt ist mir nicht bekannt. Ein Selbstbau ist aber in diesem speziellen Fall besonders einfach und benötigt im Prinzip lediglich einen Operationsverstärker als Komparator, ein Poti zum Einstellen der Meldeschwelle, ein paar Widerstände und natürlich die LED zur Signalisierung. Ein OPV vergleicht die Spannung zwischen seinen Eingängen + und -. So lange der + Eingang positiver ist als der - Eingang, ist der Ausgang etwa auf Betriebsspannung, sonst etwa auf GND. Die Diode 1N4148 erzeugt eine einigermaßen konstante Referenzspannung "für Arme" (ca. 600mV), die mit der am 10k-Poti eingestellten Spannung verglichen wird und beim Erreichen der Schwelle den OPV zum Schalten veranlasst. Der 1M-Widerstand ist eine Mitkopplung des Ausgangs, die eine Schalthysterese erzeugt, was ein Flackern der LED im Umschaltpunkt vermeidet. Der zweite OPV im Gehäuse ist deaktiviert, da Doppel-OPV oder -Komparatoren meist billiger sind als die Singleversion bei gleicher Bauform (DIL8 oder SO-8). Welcher OPV in Fage kommt, bzw. ob man wegen der geringen Betriebsspannung mit dem billigen LM358 auskommt, müsste man im Datenblatt nochmal verifizieren. Sonst braucht man einen speziellen Typ für niedrige Betriebsspannungen und im Idealfall "rail to rail"-Fähigkeit des Ausgangs.
  4. Bauplan Powerboot

    ... zumal hier wie üblich von einem Kühlungsbedarfumfang ausgegangen wird, der bei so einem Spielzeug gar nicht ansatzweise gegeben ist. Außerdem ist es klug, wie von Axel gemacht den WaKü-Einlass so zu platzieren, dass er nicht immer im Staudruck ist, denn es ist sinnlos und es beeinträchtigt im Zweifelsfall nur die Fahreigenschaften. Von dem ursprünglichen Siphon-Einlass sind wir ja glücklicherweise weg. All' die Deppen aus dem Rennzirkus (Eco vorne links ==> Wasseraustausch in den Kurven, Mono vor der Stufe, Hydro i.d.R. aus dem Rooster, selten am Schwimmer, weil's sche***e funktioniert) machen das so. Ich (und noch ein paar mehr Leute hier ...) könnten euch jetzt nerven mit Berechnungen, wie wenig (!!!) Wasser man tatsächlich benötigt, um die paar Watt in so einem Bötchen wegzukühlen. Und wie selten (!!!) man das austauschen müsste. Aber wen interessieren heutzutage schon Fakten!
  5. Ich erinnere nochmal an die getunnelten Wellen, die damals sicherlich unter 95%, heute bestimmt immer noch unter 85% solcher 40 Fuß-Flybridge-Yachten zu finden waren und sind. Fotos kann man sich googlen bis der Arzt kommt ... ... sowas ist nun wirklich kein Hexenwerk zu bauen und wartungsarm wie jeder normale Wellenantrieb. Als Anregung zum Bau: Entweder direkt passend abgesägte Rohrsegemente (Abfluss- oder Lüftungsrohre, z.B.) auf passend ausgefräste Aussparungen des Rumpfs kleben, oder die Rohrsegmente nur anpunkten und von innen nachlaminieren, danach entfernen. Die letztere Variante hat den Vorteil, große Überlappungen bei keinem komplexen Materialmix zu haben und somit keine daraus resultierenden Problme zu bekommen. Zumal viele Rohre aus dem Baumarkt aus Materialien sind, die sich nicht ordentlich kleben lassen - was beim Entformen aber wiederum praktisch ist ;-) Z-Drives waren und sind bei einer 40 Fuß-Yacht, die wenigstens halbwegs schnell sein soll, für die nötigen Leistungen von einigen 100 (Diesel-)PS pro Seite nicht ganz so verbreitet und auch bei Jetantrieben klafft da eine Lücke zwischen den kleinen Jets von Hamilton z.B. und den großen für Fähren etc. Und nochmal: Es gab sicher nicht viele 40 Fuß-Yachten mit Singleantrieb, wenn überhaupt. Auch Robbe hat sich bei der Najade, und der Bluestar (Predator 63), und der ... seinerzeit die Freiheit genommen, Singleantriebe reinzudesignen. Mit der Folge, dass das I-Net voll ist von Umbauten dieser Schiffe auf ... getunnelte Propeller.
  6. Bauplan Powerboot

    Dieser Siphon von Wassereinlass wird das Fahrverhalten des Bootes so oder so völlig ruinieren. Was soll das arme Wasser z.B. denken, wenn es alleine schon an der fetten Mutter mitten im Strom vorbeimuss, von dem Periskopeinlass gar nicht zu reden. Eine (Turn-)Finne oder eigentlich richtiger Skidfin hat an so einer Modellgröße eine Dicke von 0,7-1mm und wird üblicherweise aus einem Stück Maurerkelle gemacht. Deshalb schrieb ich oben auch "Schlitz im Kiel" ... ... der Wassereinlass der Kühlung wiederum besteht, wenn er einerseits funktioneiren soll, andererseits das Fahrverhalten des Bootes nicht beeinflussen soll, aus einem schräg eingeklebten und mit dem Boden bündig (!!!) verschliffenen Röhrchen, das das Wasser quasi "abhobelt". Dazu gibt es hier im Forum Threads, die man über die Suchfunktion finden kann, und da drin sind auch Bilder solcher WaKü-Einlässe.
  7. Das einzelne Gebilde an dem Modell ist ein Levi-Drive. Sowas wird normalerweise paarweise eingebaut und ist relativ exotisch, zumal für diese Yachtgröße. Solche Yachten fahren sehr weit überwiegend mit zwei getunnelten Propellern. (2) Jets sind i.d.R. erst bei größeren Vorbildern zu sehen, und Arnesons (lenkbare Surface-Drives) sind bei dieser Art Yacht sehr unüblich. Zwei Z-Drives mit getauchten Propellern wären noch passend. Ebenso wie Single-Antriebe egal welcher Art in dieser Yachtgröße ungebräuchlich sind - das ist wiederum eher was für kleinere Vorbilder.
  8. Bauplan Powerboot

    Die Finne muss im Bereich des Schwerpunktes sitzen. Mit der genauen Position relativ zum Schwerpunkt stellt man das Einlenkverhalten ein: Vor dem Schwerpunkt ist sehr "giftig" bis hin zum kräftigen Übersteuern, je weiter hinten, also immer mehr hinter dem Schwerpunkt, desto "weicher". Genaue Maße kann da keiner angeben, das muss man "erfahren" und ist genau wie beim Auto/Kartt/Quad eine Frage der persönlichen Vorlieben. Ohne Finne untersteuert so ein Boot kräftig, aber nur wenn es wirklich voll aufgleitet, was auch spaßig sein kann. So lange es nicht voll aufgleitet und am eigentlichen Rumpf nach vorne hin noch Grip aufbaut, braucht es evtl. auch keine Finne für brauchbar fahrbare Kurven. Also baut man das so, dass man in Maßen experimentieren kann. Z.B. mit einem Längsschlitz im Kiel im Bereich des Schwerpunkts.
  9. Einbau der Antriebseinheit

    Falls die Durchmesser passen - natürlich.
  10. Einbau der Antriebseinheit

    Man kann die Welle natürlich richten wie von Ralph beschrieben, man kann auch 2-17 Kupplungen ausprobieren bis eine rund läuft, und ja, Schrauben können auch unrund laufen und zu Vibrationen anregen. Es kann auch passieren, dass nach dem Richten und einer Grundberührung des Propellers der Spuk von vorne anfängt ... ... die gängige pragmatische Lösung ist/sind tatsächlich ein/mehrere Zwischenlager. Meine simple diesbezügliche Konstruktion in Verbindung mit Teflonrohr geht so: - Teflonrohr ziehen - halbieren/dritteln/vierteln/... - erster Teil wieder rein - Stützlager aus Messingrohr(en) anfertigen (AD ~ ID des Stevenrohrs, ID = Wellendurchmesser + 0,1mm, Länge 3-4mm und hinterherschieben - nächster Teil wieder rein
  11. Mein Erstes Boot

    Der Link von Chris zu den kleinen zweipoligen Konstantstromquellen ist ein richtig guter Tipp für LEDs. Von der Anwendung her wie ein Vorwiderstand, aber ohne Rechnerei und im Ergebnis "besser", weil unabhängig von der tatsächlichen Akkuspannung. Eine Konstantspannungsquelle, wie Detlef sie oben verlinkt hat, ist zum Betrieb von LEDs nicht fachgerecht, die Threads und Diskussionen dazu leider "unendlich" und "fanatisch" ... aber das Teil im Link eignet sich als außerordentlich preiswertes getaktetes BEC, daher auch ein wertvoller Tipp.
  12. Problem mit Volksregler 2

    Ich hatte mich verschrieben und habe es oben korrigiert. Und weil es nicht nur zur Belustigung beitragen soll ... in BL-Stellern gibt es (aus Kostengründen) keine Freilauf(schottky)dioden. Entweder nehmen die Hersteller in Kauf, dass die Verlustleitung in der MOSFET-Diode den Regler heizt und damit wenig teillastfest macht, oder sie haben genug Know-How für einen aktiven Freilauf, der eben seine Risiken hat, wenn man's nicht draufhat, speziell wenn Feuchtigkeit ins Spiel kommt.
  13. Problem mit Volksregler 2

    Die (Schottky-)Freilaufdiode in einem Steller für [EDIT] Bürsten- [/EDIT] Motoren sorgt dafür, dass die in der Induktivität des Motors gespeicherte Energie beim Abschalten des MOSFET als STROM in der richtigen Richtung im Motor weiterfließt und obendrein nur eine niedrige Überspannung entsteht, die lediglich um die Durchflussspannung der Schottkydiode über der Akkuspannung liegt. Ohne Freilaufdiode entsteht eine (sehr) hohe SPANNUNGSPITZE, die nur durch die Durchbruchsspannung der MOSFET-internen Diode begrenzt wird. Diese Spannungsspitze addiert sich auf die Akkuspannung und kann die CPU des Stellers oder auch den Empfänger empfindlich stören, entweder über das BEC, oder über andere Pfade, insbesondere FET-intern auf den CPU-Ausgang. So kam es wegen der unsicheren Lötstelle also zu den obskuren Störungen. Die Generatorspannung wiederum ist proportional zur Drehzahl des Motors, aber immer niedriger als die Akkuspannung. Wird der Motor z.B. mit 50% PWM betrieben, was in getakteter Form der halben Akkuspannung entspricht, so beträgt die Generatorspannung folglich ca. halbe Akkuspannung (ohne Last, sonst weniger), weil der Motor mit halber Akkuspannung betrieben genau so schnell drehen würde. Die (Schottky-)diode gewährleistet wie erwähnt ein Weiterfließen des Stroms während der PWM-Pausen, gespeist aus der in der Induktivität gespeicherten Energie. Das kann man in Verbindung mit einer passenden PWM-Taktfrequenz dazu nutzen, die Stromwelligkeit im PWM-Betrieb zu minimieren, was dem Wirkungsgrad und dem Drehmoment im Teillastbetrieb, sowie der Lebensdauer der Statormagnete zu Gute kommt. Frühe Steller mit 50Hz (wie die Servopulse) konnten schlechte Magnete über die Zeit entmagnetisieren ... !
  14. Bauplan Powerboot

    Einen Rumpf wie auf dem angehängten Bild im Eingangsposting selbst bauen lohnt m.E. nur bedingt, da es solche Rümpfe aus ABS und auch in GFK in einiger Vielfalt gab/gibt (alle folgenden Boote haben einen anderen Deckaufbau und auch keinen Außenborder, die eigentliche Rumpfform - "Deep-V" - passt aber): - Robbe Komet (~50cm) - Robbe Magnum (~75cm) - Graupner Arrow (~75cm) - Graupner Cobra (~50cm) - Graupner Key Biscayne (~75cm) - Scarab-Nachbauten von ??? Ebay bzw. Ebay-Kleinanzeigen durchforsten ...