MatthiasR

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  1. Akkuschalter mit BTS555

    Nur als Anregung, muss man nicht so machen: Bei meiner Platine kann man für die Leistungsanschlüsse XT60-Stecker/Buchsen einlöten. Da kann man Akku und Regler direkt anstecken. Das sind dann allerdings richtig große Löcher - 4,5 mm... Grüße Matthias
  2. Drehzahl vom Brushlessregler abgreifen

    Alles eine Frage der Betrachtungsweise... Der Motor ist dadurch gekennzeichnet, dass Drehfeld und Rotor mit gleicher Frequenz umlaufen. Genau das ist die Definition eines Synchronmotors. Wer dieses Drehfeld vorgibt, spielt da erstmal keine Rolle. Nur in Kombination mit einem lastgetakteten Umrichter (der kann ggfs. auch noch lastgeführt sein, aber das ist eine andere Geschichte...) verhält sich dieser dann wie ein fremderregter Gleichstrommotor. Im Modellbaubereich wird dieser Umrichter vereinfacht als "Steller" (oder als "Regler", das ist aber meistens falsch) bezeichnet. In der "ernsthaften" Antriebstechnik kenne ich keinen, der auf die Idee käme, so einen Motor (den Motor alleine) nicht als Synchronmotor zu bezeichnen. Der Motor kann, je nachdem mit welcher Art Umrichter er betrieben wird (oder auch ohne Umrichter, direkt an einem Drehstromnetz) durchaus unterschiedliches Betriebsverhalten aufweisen. Mit einem dafür geeigneten Umrichter (und nur damit!) eben auch das einer Gleichstrommaschine. So wird zum Beispiel jeder Synchronservomotor entweder als bürstenloser Gleichstrommotor oder mit feldorientierter Regelung und Sinusströmen (was aber am Grundprinzip nichts ändert) betrieben. Aber auch größere Antriebe mit Synchronmotoren (bis in den Megawatt-Bereich) werden, wenn nicht direkt am Netz, so betrieben. Ein Beispiel dafür sind dieselelektrische Schiffsantriebe (um mal einen wieder einen Bezug zum Thema des Forums herzustellen). Übliche Bezeichnungen für die Kombination aus Motor und Umrichter sind 'BLDC' = 'Brushless DC', bzw. "bürstenloser Gleichstrommotor", 'EC-Motor' ('electronically commutated' = elektronisch kommutiert) oder auch auf gut deutsch "Stromrichtermotor". Man könnte also genauso gut auch sagen: "Der Unsinn, nicht nur die Antriebskombination, sondern auch die einzelnen Motoren als (bürstenlose) Gleichstrommotoren zu bezeichnen, ist im Modellbau unausrottbar" Grüße Matthias PS.: Auch Asynchronmotoren, die an einem Umrichter mit feldorientierter Regelung betrieben werden, verhalten sich prinzipiell wie Gleichstrommotoren. Da käme aber nun wirklich keiner auf die Idee, diese als Gleichstrommotoren zu bezeichnen. Wahrscheinlich, weil sowas nicht im Modellbaubereich eingesetzt wird...
  3. Ich habe gute Erfahrungen mit Moosgummi-Rundschnur gemacht. Ist schön weich, so dass der nötige Anpressdruck nicht übermäßig groß wird. Aber Deine Deckelverriegelungs-/Anpresskonstruktion ist ja noch aufwändiger und stabiler als meine + , so dass das vielleicht gar kein Problem ist... Grüße Matthias
  4. Kommentare zum Teufels Boot

    Pollin hat auch welche im Angebot - 4..12 mm, 4..20 mm und 4..32 mm im Dreiersatz. Ich weiß nicht, ob das immer noch die gleichen sind, aber die, die ich vor einiger Zeit da gekauft habe, keine schlechte Qualität. Und ziemlich günstig... Grüße Matthias
  5. Rauchgenerator

    Das Teil sieht eher aus wie ein Temperaturschalter. Könnte das auf dem ersten Bild dahinter liegende (mit den dicken Gewebeschläuchen über den Anschlüssen) das Heizelement sein? Grüße Matthias
  6. Kommentare zum Baubericht GS Neuwerk in 1:50

    NBR ist ölfest. Ist wohl auch besser - geölte Druckluft ist für Pneumatiksysteme nicht unüblich... Grüße Matthias
  7. Akkuschalter mit BTS555

    Das bringt weniger als man so denkt. Die Zinnschicht wird zwar deutlich dicker als das darunterliegende Kupfer, allerdings ist die Leitfähigkeit von Zinn so viel schlechter als die von Kupfer, so dass man meist noch nicht einmal eine Halbierung des Leiterbahnwiderstandes hinbekommt. Es nützt allerdings bei extremer Kurzzeitbelastung, weil die Wärmekapazität durch die zusätzliche Masse erhöht wird. @ Meinolf: Ja, ist Eagle Kicad will ich mir bei Gelegenheit auch mal ansehen. Im Moment tut's mein Eagle 7.7 noch - ein Update auf eine neuere Version kommt für mich aufgrund der neuen Lizenzbedingungen (kein Kauf mehr möglich, nur noch Miete) nicht in Frage. Daher will ich mich beizeiten nach einer Alternative umsehen. Die Frage nach der Strombelastbarkeit von Leiterbahnen hat Jürgen ja schon beantwortet... Grüße Matthias
  8. Akkuschalter mit BTS555

    Hallo Meinolf, ein paar kleine Verbesserungsvorschläge: Wenn Du den Eingang über die Kühlfahne kontaktierst, dann setze unter das Bauteil besser eine Kupferfläche für vollflächigen Kontakt. Ansonsten kann es passieren, dass der Strom hauptsächlich über die Schraube fließt. Eine Stahl- oder auch Messingschraube wird hier je nach Strom warm oder heiß...) Wenn die Fläche noch über das Bauteil hinaussteht (noch besser: wenn sie dann auch noch mit vielen Durchkontakierungen mit einer Fläche auf der Rückseite verbunden ist), dann hilft sie auch bei der Kühlung des BTS555. So sieht das mir aus (die Kühlfläche ist auch nicht üppig, reicht aber für gut 30 A auch über längere Zeit. Mit 70 µm Kupfer sind dazu auch keine aufgelöteten Drähte nötig): (Rot ist die Bauteilseite, blau die Lötseite, wenn beides übereinanderliegt, ergibt sich diese seltsame Mischfarbe) Der Anschluss erfolgt bei mir über XT60-Stecker. Und auf der Platine ist noch ein bischen mehr drauf als nur der Schalter... Schlitzfräsungen, um die Kriechstrecken zu vergrößern, halte ich bei der geringen Spannung nicht für notwendig. Lackieren der Platine nach dem Bestücken als Feuchtigkeitsschutz ist aber auf jeden Fall sinnvoll. Grüße Matthias
  9. Kommentare Butt/Unimog/Trailer Gespann

    Dann habe ich wohl den falschen Kreisel gekauft Auch von Conrad, aber ein anderer Typ. Bei dem habe ich den Eindruck, dass er tatsächlich immer wirkt - und deshalb der Wendekreis größer ist als ohne... Muss ich noch mal direkt vergleichen, ob das tatsächlich so ist. Das ist allerdings wirklich überzeugend Grüße Matthias
  10. DGzRS Farbtafel

    Zum Thema Decksgrün: Hast Du diese hier gesehen? Kein RAL-Farbton - ist es im Original wohl auch nicht. Grüße Matthias
  11. Fragen eines Airbrush Anfängers

    Meine Airbrush (von Efbe) hat eine 0,2 mm-Düse. Mit etwas Geduld habe ich damit auch größere Flächen hinbekommen (und alles, was mit Lackieren zu tun hat, ist mir eigentlich ein Graus. Das ich das dann trotzdem hinbekommen habe, will was heißen...) Scheint mir etwas viel zu sein. Ich bin meistens auch mit 2 bis 3 Schichten für eine deckende Lackierung hingekommen. Elita-Farben lösen sowohl ABS und Polystyrol als auch darunterliegende Lackschichten an. Damit ergibt sich auch ohne Grundierung und ohne Anschleifen zwischen den Schichten eine ausgezeichnete Haftung. Dieses Anlösen macht übrigens meiner Meinung nach bei Elita-Farben den Auftrag mit dem Pinsel etwas schwierig. Klarlack verwende ich nicht. Die Elita-Farben ergeben eine sehr schöne seidenmatte Oberfläche - und ohne Klarlack lässt sich leichter reparieren, wenn es doch mal eine Beschädigung gegeben hat. Grüße Matthias
  12. Lackieren der Adolph Bermpohl

    Ich verwende Elita-Farben (mit der Airbrush, pinseln geht nicht so gut) ohne Klarlack. Hält auch so und erleichtert meiner Meinung nach das Ausbessern, wenn doch mal Macken in den Lack kommen... Grüße Matthias
  13. Für einen Absatz ist der große Abstand doch richtig. Wer in grauer Vorzeit mal Schreibmaschine schreiben gelernt hat, weiß vielleicht noch, dass man da bei einem Absatz, um einen größeren Abstand zu erzeugen, sogar eine komplette Leerzeile eingefügt hat. Also Absatz = zweimal Zeilenschaltung. Das ist dann ein noch größerer Abstand Grüße Matthias
  14. Eine etwas dickere Scheibe nehmen? Zum Beispiel 1 mm dick und dann den Rand auf 0,5 mm abfräsen. Braucht genauso wenig Platz im Innenraum (genau genommen 0,15 mm weniger...), ragt aber 0,5 mm in den Ausschnitt hinein und verdeckt damit einen halben Millimeter der Wanddicke (Die Zahlen sind nur ein Beispiel, ich weiß nicht wie dick die Wand von dem Kasten ist). Ganz frontbündig sollte die Scheibe sicherlich nicht sein, das ist sie beim Original auch nicht. Grüße Matthias
  15. Hallo Thorsten, das neue Anzeigegehäuse sieht super aus! Wenn Du die Scheibe am Rand etwas abfräst (eine kleine Stufe, so dass der Teil, der hinter der Gehäusewand liegt, etwas dünner ist und nur in dem ovalen Ausschnitt die volle Dicke vorhanden ist), dann würde man die Dicke der Gehäusewand nicht so sehen. Du hättest quasi eine eingesetzte Scheibe, aber trotzdem eine Fläche zum festkleben. Nur so eine Idee... Grüße Matthias PS.: Schwierig zu erklären - falls mein Geschreibsel unverständlich sein sollte, kann ich noch eine kleine Skizze machen...