titanicmax

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Freiwillige Angaben

  • Schwerpunkt im Modellbau
    Seenoteinheiten
  • Wohnort
    Bayern
  • Interessen
    Freiwillige Feuerwehr

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  1. Kommentare zu USS Monitor

    Ich bin kein Sägetalent, das Resultat erinnert mehr an das Haus Rocky Tocky als an ein Spantengeripoe.
  2. Kommentare zu USS Monitor

    Dachgepäckträger hat mein kleiner Mokka sogar! Nebeneinander platziert könnten Rumpf und Aufbau sogar in eine Transportbox reinpassen. Da hast du Recht, Platzprobleme sollten wir nicht haben. Gelaserte Spanten wären vielleicht eine Alternative.
  3. Kommentare zu USS Monitor

    Du kennst mich doch, die Planung für die Virginia ist schon längst im Gange. Der Umbau rückt näher und meine neue Werkstatt wird extra auf dieses Großprojekt ausgelegt. Sorgen macht mir nur der Transport, in unserem Maßstab wird der Pott zu groß für mein Auto. 167cm Länge, 31cm Breite und 32kg sind eine ordentliche Ansage. Mit umgeklappter Rücksitzbank komme ich nur auf 144cm. Ich möchte den Rumpf auch nicht halbieren, das gibt unschöne Stöße und in der Gewichtsklasse spielt die Statik auch eine Rolle. Vielleicht bekomme ich das Schätzchen diagonal in den Kofferraum, das wird sich zeigen. Was meinst du, sollte ich die Rümpfe doppelt so stark laminieren wie unsere Monitore? Sicher ist sicher. @Ralph Cornell Guter Gedanke, aber da muss ich neue Schubstangen anfertigen. Sieht man auf den Bild schlecht, der Servohebel sitzt über den Kanonen und die Schubstangen verlaufen deswegen diagonal und haben exakt gebogene Enden. Verschieben kann man da leider nichts.
  4. USS Monitor

    Kurzes Update bevor der Baubericht zu sehr einstaubt. Das Vordeck ist komplett gepanzert, auch wenn's länger gedauert hat als geplant. Platten schneiden ist eine recht eintönige Arbeit. Beim Original waren die Nieten der Deckspanzerung versenkt, das erspart eine gigantische Nietorgie. Anders beim Seitenpanzer, da sind die Nieten ein prominentes Merkmal und in diesem Maßstab Pflicht. Um nicht dem Wahnsinn zu verfallen habe ich einen Panzerstreifen gebaut und zwei Silikonformen erstellt um die Platten aus Resin zu gießen. Für die Schindel braucht man zwanzig solcher Streifen, vierzig sind es geworden. Ein unionstreuer Kamerad und allseits bekannter Jäger und Sammler hat sich entschlossen die Unionsflotte um einen weiteren Monitor zu verstärken. Am Geschützturm hat sich auch etwas getan, die Schussfunktion ist eingebaut. Realisiert wird die Funktion über das USM-RC2 von Beier und war dank der tatkräftigen Hilfe der Kollegen aus dem Beier-Forum (für die ich mich hier nochmal herzlich bedanken möchte) schnell realisiert. Das Ein- und Ausrennen der Stücke "Ericsson" & "Worden" (beim Original tatsächlich so benannt) besorgt ein kleiner Servo, den Mündungsblitz zwei superhelle bernsteinfarbene LEDs von LED-Profishop. Die Feinabstimmung der Schusssequenz ist noch in Arbeit, ein Video wird folgen. Aus etwas Draht, ABS-Rohr und Modelliermasse sind eine Ladeschaufel und ein Schwamm entstanden die ihren Platz unter der Turmdecke finden werden. Sieht man später zwar nicht mehr, aber ich weiß dass sie da sind. Kurze Geschichtsstunde: heute vor 209 Jahren erblickte in einer kleinen Blockhütte in Kentucky ein Junge das Licht der Welt, der eines Tages sein Land durch dessen größten Scheideweg führen sollte. Zur Feier des Tages ließ es sich die Besatzung nicht nehmen einen Salut zu feuern! PS: zur Manöverkritik geht's hier.
  5. Muss man nicht mal, bei den Originalen wurde das genau so gelöst. Die Leine war am einem Loch im Ruderblatt fixiert. Das Leinenende an Backbord lief direkt nach oben zur Ruderbox, das an Steuerbord wurde zuerst über eine Umlenkrolle nahe der Ruderhacke geführt.
  6. Wen meinst du damit nur... Aber recht hast du, die Funktion ist eigentlich nur eine Schnapsidee. So cool ein Start von einer Rampe oder einem Ablaufwagen auch aussieht, für den schnellen Törn ist das nicht praktikabel. Rampe bzw. Wagen müssen ja auch ans Gewässer transportiert werden. Das Ruderblatt rutscht auf der Achse relativ leicht auf und ab, vielleicht lasse ich das als Sicherheitsmaßnahme für eine Grundberührung. Eine Verlängerung der Ruderpinne "nach unten & vorne" ist ein guter Vorschlag, würde hier aber nur ein paar Grad mehr bringen. Da ist ein Mischer sicher die elegantere Lösung und bei einem Ausfall der mechanischen Ruderanlage (z.B. durch Grundberührung oder Kollision) auch eine Möglichkeit das Boot zurück ans Ufer zu bekommen.
  7. Liverpool Class Lifeboat "George Elmy"

    Der Ruderausschlag von 25 Grad zu jeder Seite hat mich nicht überzeugt, daher habe ich die komplette Ruderanlage ausgetauscht. Die neue Getriebebox ist ein paar Zentimeter größer und ermöglicht einen Ruderausschlag von 32 Grad zu jeder Seite. Zwar noch nicht optimal, aber mehr ist ohne eine weitere und auffällige Vergrößerung der Getriebebox nicht möglich. Beim Original wurde das Ruderblatt über eine Leine hochgezogen bzw. abgelassen. Um das Modell über eine Rampe oder einen Ablaufwagen wassern zu können, muss diese Funktion auch am Modell realisiert werden. Ideen könnt ihr gerne hier posten.
  8. Um ehrlich zu sein finde ich die Einheiten der RNLI (vor allem die klassischen Boote) schöner als ihre deutschen Pendants. Im Chatham Historic Dockyard sind einige alte Rettungsboote ausgestellt und dass sogar nur eine Stunde Zugfahrt von London entfernt. Bestimmt ein lohnender Tagesausflug beim nächsten London-Urlaub. Gestern Abend habe ich die Ruderanlage nochmal mit Vorbildfotos verglichen. Der Ruderausschlag ist zu gering. Begrenzt wird der Weg der Ruderpinne durch die Seitenwände der Getriebebox und die Länge des Servohebels. Wenn ich die Getriebebox um ein paar Millimeter verbreitere und den Servohebel austausche, sollte das funktionieren. Bilder gibt's heute Abend.
  9. Wie im Thread zur geräuscharmen Motorhalterung bereits angedroht, habe ich ein neues Projekt gestartet (in Kooperation mit einem berühmt-berüchtigten Jäger und Sammler ). Seit einer Dokumentation über das Penlee Lifeboat Disaster ist mein Blick über den Kanal gewandert und die Suche nach Bauplänen alter englischer Rettungsboote begann. Als mir neben einem Modellbauplan für die Liverpool-Klasse auch ein GFK-Rumpf zu einem vernünftigen Preis vor die Flinte lief war das nächste Projekt klar. Gebaut wird die "George Elmy", das Rettungsboot aus Seaham das am 17.11.1962 im Einsatz verunglückte. Nach dem Unglück durchlebte das Boot eine wechselvolle Geschichte bevor es in den letzten Jahren aufwändig restauriert wurde. Angaben zum genauen Hergang des Unglückes und einige Bilder die nach dem Unglück entstanden sind (und eindrucksvoll zeigen welche Naturgewalt Boot und Besatzung an diesem verhängnisvollen Abend ereilt hat) findet man hier. Nach langer Suche konnte ich auch einen Originalplan des Seaham-Lifeboats ausfindig machen, der eine perfekte Ergänzung zum Modellbauplan ist. Ein paar Infos zur Liverpool-Klasse findet man auf Wikipedia und weitere Details zur Konstruktion in einigen Büchern über die RNLI. Im Prinzip basierten die Boote der Liverpool-Klasse auf den alten Ruderrettungsbooten der RNLI, waren im Gegensatz zu ihren direkten Vorgängern (den 35ft 6in Selbstaufrichtern) jedoch nicht selbstaufrichtend. Mit Beginn der Motorisierung der Rettungsbootflotte lassen sich die klassischen "Doppelender" der RNLI in zwei Kategorien teilen: die schmalen, zum Krängen neigenden Selbstaufrichter und die breiten, stabil schwimmenden nicht selbstaufrichtenden Boote, wobei letztere aufgrund ihrer stabilen Schwimmlage oft bevorzugt wurden. Nach den Unglücken von Longhope (1969) und Fraserburgh (1970) begann die Umstellung der Rettungsflotte auf Selbstaufrichter. Genug zum Original, auf zum Modell. Gebaut wird in 1:12, was ein mit 90cm Länge und 4,5kg Gewicht handliches Modell ergibt. Der Rumpf ist von Orion-Mouldings und macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck. Die Spanten sind aus Modellbauplatte von AMCO, mit Sekundenkleber fixiert und danach mit Stabilit Express verklebt. Das Ruder war aus drei Lagen ABS und etwas Messing schnell hergestellt, ganz im Gegensatz zu Ruderachse- und Maschine. Um das Ruderblatt beim Wassern über Rampe oder Slipwagen nicht zu beschädigen wurde dieses entlang der quadratischen Achse hochgezogen, eine Möglichkeit die ich mir auch für das Modell offen halten möchte. Die Ruderachse ist ein 2mm Messingdraht auf den ein quadratisches 3mm x 3mm Messingprofil aufgeschoben und verlötet wurde, das Ruderblatt ist nur aufgeschoben und kann so aufgezogen oder abgelassen werden. In Ruderhacke und Getriebebox sind zwei handelsübliche Sinterlager eingeklebt. Angesteuert wird das Ruder über einen modifizierten Servohebel unter der Getriebebox. Aufgrund der geringen Breite der Getriebebox ist der Weg der Pinne begrenz und das Ruder kann nicht so weit übergelegt werden wie gewöhnlich. Ob's ausreicht wird sich bei der Probefahrt zeigen. Manöverkritik, Lobpreisungen und Gemecker könnt ihr hier abgeben (klick mich sanft).
  10. Hier könnt ihr eure Manöverkritik loswerden.
  11. Geräuscharme Motorhalterung - Gedankenaustausch

    Hier das versprochene Update mit Bildern. Für die beiden geplanten Motoren von Igarashi sind die Motorhalterungen von Graupner leider zu groß, passen aber auf meine gehamsterten Lieblingsmotoren von Bühler. Für das Lifeboat sind wiederum die Bühler-Motoren zu groß denn das abnehmbare Deckshaus ist die einzige Zugangsöffnung und der Akku muss noch durchpassen. Jetzt geht's erst mal in die Feiertage, ich wünsche euch allen ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
  12. Geräuscharme Motorhalterung - Gedankenaustausch

    Danke für Eure Tipps! Das Dröhnen ist komplett synchron zur Drehzahl, je höher desto lauter. Beim ersten Schwimmtest im Teich habe ich eine 4,5V Flachbatterie direkt an den Motor gehängt, da war ein leises Knattern zu hören. Nachdem die beiden Endboxen (die Auftriebshilfen an Bug und Heck) beplankt waren, habe ich das Boot auf die Werkbank gelegt, den 12V LIPO angesteckt und die Fernsteuerung getestet. Unter Volllast ist das Knattern lauter. Ich habe mir mal den Antriebsstrang genauer angesehen. Im Gegensatz zur Schiffswelle sitzt die Motorwelle (Durchmesser 3,18mm) nicht stramm in der starren Messingkupplung (Innendurchmesser motorseitig 3,2mm), sondern hat ein kleines bisschen Spiel. Fixiert wird sie mit zwei Madenschrauben, anscheinend habe ich die Motorwelle damit nicht exakt "zentriert". Vorsichtiges Nachjustieren hat etwas geholfen, aber unter Volllast ist der Antrieb noch immer ziemlich laut und der Motor vibriert auch etwas. In meiner Teilesammlung habe ich noch zwei Motorhalterungen von Graupner, habe aber aufgrund der Platzverhältnisse im 36500 darauf verzichtet. Ich wollte den Motor ja so weit wie möglich unter der Wasserlinie platzieren um das Durchkentern zu ermöglichen. Ob die paar Millimeter so einen Unterschied gemacht hätten... @IRON Danke für das Angebot! Morgen werden die beiden Motoren für das neue Boot geliefert, falls die Graupner-Teile nicht passen würde ich mich bei dir melden.
  13. Hallo zusammen, mit dem neuen Jahr steht natürlich auch ein neues Projekt vor der Tür. Es soll mal wieder ein Rettungsboot werden, diesmal ein alter britischer Zweischrauber. Der fertige GFK-Rumpf liegt schon in der Werkstatt und ich würde auch gerne loslegen... wenn da nicht das alte Problem mit der geräuscharmen Motorbefestigung wäre. Meine bisherigen Halterungen taugen wenig, unter Volllast dröhnt das 36500 wie ein Bomber. Wie löst ihr dieses Problem? Gruß Max
  14. USS Monitor

    Heute hat die Monitor ihre ersten Panzerplatten aus ABS bekommen. Mit einem Lineal, einem scharfen Skalpell und viel Geduld sind die Platten leicht zugeschnitten. Der Trick dabei ist, das Skalpell langsam und mit wenig Druck zu führen. Bei zu hoher Geschwindigkeit oder zu starkem Druck rutscht die Klinge eher ab. Nachdem ich kein Fan von Geisterschiffen bin, habe ich mich auf die Suche nach passenden Figuren gemacht. In der Tabletop-Szene gibt es mehrere Anbieter von tollen Zinnfiguren, z.B. Redoubt-Enterprises. Neben der tollen Qualität der Figuren sind auch Größe und Proportionen stimmig und auch die Uniformen und Waffen sind korrekt. Der erste Offizier hat bereits angeheuert, ist aber noch nicht ganz vorschriftsmäßig bzw. vollständig in der Bemalung. Für die Bemalung von Figuren verwende ich Farben von Citadel und als Grundlage für Farben und Abzeichen neben Originalfotos die Heftchen der Men-At-Arms Reihe von Osprey. Im Vergleich mit der Figur wird die Größe der beiden Geschütze erst so richtig deutlich. By the way: heute vor 154 Jahren sprach ein hagerer, hoch gewachsener Mann bei der Einweihung eines Friedhofes "ein paar angemessene Bemerkungen" um mitten in diesem blutigen Konflikt den Grund und das Ziel in Worte zu fassen und endete seine kurze Ansprache mit den Worten: "...und dass die Regierung des Volkes, durch das Volk und für das Volk, nicht von der Erde verschwinden soll."
  15. Dumas CG 36500

    Wieder ein Stück geschafft, die beiden Endboxen sind mit GFK verstärkt und so langsam nähert sich der Rumpf der Fertigstellung. Für die Verkleidung des Steuerstandes liegen gelaserte Holzteile bei, diese habe ich als Schablone verwendet und die Verkleidung aus 2mm ABS nachgebaut. Der Bereich zwischen den achteren Spanten ist auch abgedeckt, sobald alle Lücken versiegelt sind geht es auf zur Probefahrt.