titanicmax

usrLevel4
  • Content count

    456
  • Joined

  • Last visited

About titanicmax

Freiwillige Angaben

  • Schwerpunkt im Modellbau
    Seenoteinheiten
  • Wohnort
    Bayern
  • Interessen
    Freiwillige Feuerwehr

Recent Profile Visitors

797 profile views
  1. Geräuscharme Motorhalterung - Gedankenaustausch

    Danke für Eure Tipps! Das Dröhnen ist komplett synchron zur Drehzahl, je höher desto lauter. Beim ersten Schwimmtest im Teich habe ich eine 4,5V Flachbatterie direkt an den Motor gehängt, da war ein leises Knattern zu hören. Nachdem die beiden Endboxen (die Auftriebshilfen an Bug und Heck) beplankt waren, habe ich das Boot auf die Werkbank gelegt, den 12V LIPO angesteckt und die Fernsteuerung getestet. Unter Volllast ist das Knattern lauter. Ich habe mir mal den Antriebsstrang genauer angesehen. Im Gegensatz zur Schiffswelle sitzt die Motorwelle (Durchmesser 3,18mm) nicht stramm in der starren Messingkupplung (Innendurchmesser motorseitig 3,2mm), sondern hat ein kleines bisschen Spiel. Fixiert wird sie mit zwei Madenschrauben, anscheinend habe ich die Motorwelle damit nicht exakt "zentriert". Vorsichtiges Nachjustieren hat etwas geholfen, aber unter Volllast ist der Antrieb noch immer ziemlich laut und der Motor vibriert auch etwas. In meiner Teilesammlung habe ich noch zwei Motorhalterungen von Graupner, habe aber aufgrund der Platzverhältnisse im 36500 darauf verzichtet. Ich wollte den Motor ja so weit wie möglich unter der Wasserlinie platzieren um das Durchkentern zu ermöglichen. Ob die paar Millimeter so einen Unterschied gemacht hätten... @IRON Danke für das Angebot! Morgen werden die beiden Motoren für das neue Boot geliefert, falls die Graupner-Teile nicht passen würde ich mich bei dir melden.
  2. Hallo zusammen, mit dem neuen Jahr steht natürlich auch ein neues Projekt vor der Tür. Es soll mal wieder ein Rettungsboot werden, diesmal ein alter britischer Zweischrauber. Der fertige GFK-Rumpf liegt schon in der Werkstatt und ich würde auch gerne loslegen... wenn da nicht das alte Problem mit der geräuscharmen Motorbefestigung wäre. Meine bisherigen Halterungen taugen wenig, unter Volllast dröhnt das 36500 wie ein Bomber. Wie löst ihr dieses Problem? Gruß Max
  3. USS Monitor

    Heute hat die Monitor ihre ersten Panzerplatten aus ABS bekommen. Mit einem Lineal, einem scharfen Skalpell und viel Geduld sind die Platten leicht zugeschnitten. Der Trick dabei ist, das Skalpell langsam und mit wenig Druck zu führen. Bei zu hoher Geschwindigkeit oder zu starkem Druck rutscht die Klinge eher ab. Nachdem ich kein Fan von Geisterschiffen bin, habe ich mich auf die Suche nach passenden Figuren gemacht. In der Tabletop-Szene gibt es mehrere Anbieter von tollen Zinnfiguren, z.B. Redoubt-Enterprises. Neben der tollen Qualität der Figuren sind auch Größe und Proportionen stimmig und auch die Uniformen und Waffen sind korrekt. Der erste Offizier hat bereits angeheuert, ist aber noch nicht ganz vorschriftsmäßig bzw. vollständig in der Bemalung. Für die Bemalung von Figuren verwende ich Farben von Citadel und als Grundlage für Farben und Abzeichen neben Originalfotos die Heftchen der Men-At-Arms Reihe von Osprey. Im Vergleich mit der Figur wird die Größe der beiden Geschütze erst so richtig deutlich. By the way: heute vor 154 Jahren sprach ein hagerer, hoch gewachsener Mann bei der Einweihung eines Friedhofes "ein paar angemessene Bemerkungen" um mitten in diesem blutigen Konflikt den Grund und das Ziel in Worte zu fassen und endete seine kurze Ansprache mit den Worten: "...und dass die Regierung des Volkes, durch das Volk und für das Volk, nicht von der Erde verschwinden soll."
  4. Dumas CG 36500

    Wieder ein Stück geschafft, die beiden Endboxen sind mit GFK verstärkt und so langsam nähert sich der Rumpf der Fertigstellung. Für die Verkleidung des Steuerstandes liegen gelaserte Holzteile bei, diese habe ich als Schablone verwendet und die Verkleidung aus 2mm ABS nachgebaut. Der Bereich zwischen den achteren Spanten ist auch abgedeckt, sobald alle Lücken versiegelt sind geht es auf zur Probefahrt.
  5. Dumas CG 36500

    Planke um Planke wächst der Rumpf... ...der LIPO-Akku passt perfekt in das Batterieschott und liegt komplett unter der Wasserlinie... ...und ein paar Bastelabende später liegt das Boot zum ersten Mal im Wasser. Mit Akku, Servo und Motor schwimmt es wie ein Korken und bis zur KWL ist noch etwas Luft. In der Bauanleitung wird empfohlen den Rumpf mit GFK zu überziehen und innen mit Harz zu tränken, ich habe dafür Harz, Farbpulver und Gewebe von Breddermann verwendet. Danach kam die Lieblingsbeschäftigung aller Modellbauer an die Reihe: Spachteln und Schleifen. Ein paar Streifen Schleifpapier und eine Tube Revell Plasto später konnte ich mit dem Beplanken der Endboxen an Bug und Heck loslegen. Eingentlich wollte ich den Ausguck im Bug bemannen, dazu wären aber bereits vor dem Beplanken einige Änderungen am Vorschiff notwendig. Der Ausguck ist nämlich keine simple Röhre, sondern ein richtiges kleines Abteil. Bevor die vordere Endbox beplankt wird, müssen die Kabel für die Beleuchtung durchgezogen werden. Ziel ist der Bauzustand zum Zeitpunkt der Pendleton-Rettung, beim Einlaufen im Hafen sind damals einige beeindruckende (und für uns Modellbauer hilfreiche) Bilder entstanden. Das abnehmbare Buglicht scheint während der Rettung nicht angebracht gewesen zu sein, der Steckplatz ist auf den verfügbaren Bildern eindeutig leer. Vom Hecklicht gibt es keine Bilder, da werde ich mich nochmal in die Memoiren von Cox Bernie Webber und die Berichte der Station Chatham vertiefen. An Steuerbord war ein Suchscheinwerfer verbaut, an dieser Stelle habe ich mit Stabilit Express ein Messingröhrchen eingeklebt um die Kabelführung etwas zu ordnen. Durch ein kleines Loch im Spant werden die Kabel zum Multiprop-Modul geführt. Ein großes Manko an diesem tollen Bausatz habe ich schon mal aufgeführt, das unvollständige Deck. Dieses besteht nämlich nur aus der abnehmbaren Decksplatte, der Bereich zwischen diesem und der Bordwand bleibt laut Bauanleitung offen. Dieser Bereich wird jetzt aufgefüllt und beplankt. Rückblickend würde ich das bereits vor dem Beplanken des Rumpfes machen. Mittschiffs habe ich den Zwischenraum einfach mit ABS verschlossen, dieser Bereich wird durch das Maschinenhaus komplett verdeckt. Die Speigatten liegen nur als Aufkleber bei, die ersten vier Stück habe ich schon mal geöffnet. Nachdem die Speigatten gleichmäßig zwischen Schott und Maschinenhaus verteilt sind, kann man sie ganz einfach von innen anzeichnen und aufbohren und von außen mit der Feile vorsichtig anpassen. Mittlerweile ist auch der Motor eingebaut und der Akku hat eine Auflage aus ABS erhalten und wird mit zwei Klettgurten fixiert, das hält auch bei Überschlag und der Akku lässt sich trotzdem leicht ein- und ausbauen. BZW: während des gesamten Baus lagere ich das Boot immer wieder zwischen den Zeigefingern um den Schwerpunkt zu kontrollieren und das Durchkentern (zumindest theoretisch) sicherzustellen. Jetzt geht's wieder in die Werkstatt, in vier Wochen bin ich dienstlich am Ammersee. Bis dahin möchte ich das Boot fahrtauglich haben.
  6. USS Monitor

    Die Elektronik durfte ein paar Wochen trocknen und hat den Wassereinbruch unbeschadet überstanden. Um bei einem erneuten Wassereinbruch einen Totalausfall der Elektronik zu vermeiden, habe ich aus ABS eine Technikbox für Empfänger, Regler und Multiswitch gebaut. Einen wasserdichten Deckel braucht die Box nicht, wenn eindringendes Wasser über den Rand der Technikbox fließen sollte, befindet sich der Rumpf mangels Auftrieb schon lange auf Tauchfahrt. Die Turmachse hat eine Verstärkung und ein zweites Kugellager bekommen. BTW: Am 18.10.1859 stürmten Unionstruppen unter dem Kommando von Oberst Robert E. Lee und dessen Adjutant J.E.B. Stuart das vom militanten Abolitionisten John Brown und 21 Unterstützern besetzte Spritzenhaus auf dem Unionsarsenal in Harpers Ferry, West Virginia. Damit endete der vergebliche Versuch von John Brown eine Sklavenrevolte auszulösen und die Sklaverei auf dem amerikanischen Kontinent für immer zu beenden. Der Überfall auf Harpers Ferry kann als eines der entscheidenden Ereignisse gesehen werden, die die noch junge Nation in einen blutigen Bürgerkrieg taumeln ließen, der sie für immer prägen sollte. John Brown wurde wegen Hochverrats zum Tode verurteilt und am 2. Dezember 1859 in Virginia gehängt. Die vor dem Schafott angetretenen Kadetten des VMI standen unter dem Kommando von Major Thomas "Stonewall" Jackson und unter den anwesenden Soldaten befand sich ein junger Schauspieler namens John Wilkes Booth.
  7. Feuerlöschboot Düsseldorf

    Hier mit etwas Verspätung die Bilder. Ich habe mal ein Beiboot mit RAL 3020 Verkehrsrot von Belton/Molotow lackiert.
  8. Feuerlöschboot Düsseldorf

    Ich hab von einem Projekt für unsere Feuerwehr noch ein rote Dose von Molotow übrig. Ich mach nach dem Mittagessen mal ne Sprührprobe und stelle das Bild mit Farbtonangabe hier ein. Vielleicht hilft dir das weiter.
  9. Kommentare zu Dumas CG 36500

    Danke für den Tipp! Dann werde ich auch an der Unterseite des Deckels Moosgummi anbringen.
  10. Dumas CG 36500

    Weiter geht's mit dem Unterbau und Süllrand. Im Maschinenhaus und am Süllrand habe ich mit Stabilit Express Neodym-Magneten befestigt. Mit den kleinen Dingern hält das Deck auch über Kopf, selbst bei im Maschinenhaus platziertem Akku löst es sich nicht. Die Zugangsöffnung zum Akku-Schott ist eine härtere Nuss. Zuerst habe ich aus ein paar übrig gebliebenen Abachi-Leisten einen Rahmen eingebaut und daran U-Profile aus Polystyrol befestigt, in die Profile wird später eine Moosgummi-Rundschnur eingelegt. Die Abdeckung selbst ist aus 3mm Polystyrol. Ursprünglich habe ich geplant sie mit Schrauben und Nietmuttern zu fixieren, aber dazu reicht die Höhe nicht aus. Ich werde zuerst mal testen ob der Anpressdruck des Hauptdecks ausreicht um die Abdeckung auf die Dichtung zu drücken und so die Öffnung abzudichten. Falls nicht werde ich auch die Abdeckung mit Magneten befestigen. Aufgrund der engen Platzverhältnisse im Batterieschott werde ich statt dem geplanten 4000mAh Lipo auf einen etwas kleineren 3000mAh Lipo ausweichen, laut Akkurechner sollte das für eine gute Stunde Fahrzeit ausreichen. Zum Abschluss gibt's noch ein Beweisbild vom Kopfstand:
  11. Kommentare zu Dumas CG 36500

    Verführung? Schiffsmodell? Deine Beschreibung klingt ja fast wie ES von Stephen King. Spaß beiseite, die Schiffe springen mich auch einfach an. Oft muss man ja richtig tief graben und lange recherchieren um an die Infos zu kommen und wenn ich damit dem ein oder anderen Modellbaukollegen helfen kann, spicke ich meine Berichte gerne mit solchen Infos. Aber vor allem ist ein Modell für mich mehr als nur ein Stück Holz oder Plastik mit Kiel, Propeller, Masten und Segeln. Das alles braucht ein Modell, aber jedes Modell hat seine eigene Geschichte und erzählt vor allem auch auch die Geschichte des Originals. Und das sind sehr oft wirklich interessante Geschichten die es wert sind weiter erzählt zu werden.
  12. Kommentare zu Dumas CG 36500

    Logisch. Bei der Pendleton-Rettung nahmen die vier Rettungsmänner 32 Schiffbrüchige an Bord, dem Vormann zufolge waren die Manövriereigenschaften ziemlich bescheiden. Mit jedem Mann mehr an Bord muss es schwieriger gewesen sein sich nochmal an den Havaristen zu manövrieren.
  13. Kommentare zu Dumas CG 36500

    Servus Joerg, die Plicht bekommt wie beim Original Speigatten um überkommendes Wasser außenbords zu befördern. Soweit ich weiß sollten die Boote auch bei vollgelaufener Plicht schwimmfähig bleiben (und das werde ich später auch testen), aber verzichten will ich auf die Teile trotzdem nicht. Für die Speigatten liegen im Bausatz nur Aufkleber bei. Eigentlich konsequent von Dumas, wenn das Wasser am abnehmbaren Deck vorbei ungehindert in den Rumpf laufen kann sind funktionierende Speigatten sinnlos. Dort wo ich das abnehmbare Deck mit Polystyrol unterfüttert und verlängert habe ist bei Dumas gar nichts, wirklich schade bei dem tollen Bausatz.
  14. Dumas CG 36500

    Ein großer Knackpunkt bei diesem tollen Bausatz ist das Deck. Für den Bereich unter den seitlichen Laufgängen ist von Dumas keine Abdeckung vorgesehen, überkommendes Wasser würde am abnehmbaren Deck vorbei direkt in den Rumpf laufen. Aus der Box gebaut ist dieses Rettungsboot ein reines "Schön-Wetter-Modell". Der offene Rand wird zuerst mit Polystyrol unterbaut und dann beplankt. Um auch bei schwerer See fahren zu können sind wasserdichte Zugangsöffnungen unbedingt erforderlich. Nach etwas Recherche in "Schiffsmodell fahren bei Wind und Wetter" von Horst Flohr habe ich mich für einen Süllrand im Maschinenraum und einen wasserdichten Innendeckel im Batterieschott entschieden, der Bereich hinter dem Maschinenraum wird komplett verschlossen. Der Süllrand ist zwei Zentimeter hoch, zusätzlich werde ich im Aufbau noch Moosgummi einkleben. Das sollte ausreichen um überkommendes Wasser abzuhalten, ob es auch für die Eskimorolle reicht wird sich zeigen. Fixiert wird das abnehmbare Deck später mit Neodym-Magneten.
  15. Dumas CG 36500

    Die ersten Planken sind aufgeleimt und die Süllränder und Decksbefestigung in Arbeit, noch kommt man überall gut hin. Voller Übereifer habe ich mit dem Süllrand (U-Profil aus Polystyrol) begonnen, aber so ganz überzeugt mich die Konstruktion noch nicht.