San Felipe

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About San Felipe

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    SchiffsModell.net e.V Vereinsmitglied

Freiwillige Angaben

  • Schwerpunkt im Modellbau
    historisches
  • Wohnort
    duisburg
  • Interessen
    Oldtimer, Modellbau, Oper
  • Beruf
    kaufmann
  1. Absolut richtig, da habe ich es mir zu leicht gemacht. Meine erste Idee war die Feder in das Schot, direkt an der Trommel, einzusetzen. Das klappt aber nicht, weil zu wenig Strecke bis zur ersten Führung. Die kann ich aber nicht versetzen. Da bleibt eigentlich nur so eine Art Stoßdämpfer zu bauen also die Feder wäre dann auf der zum Bug gerichteten Seite des Abstandshalters und das Schot läuft durch einen Gabelkopf am Ende einer Gewindestange. So wäre zumindest vermieden, das sich die Feder in Richtung des Drucks ausrichtet.
  2. Sieht tatsächlich so aus. Wenn ich mir aber vorstelle wie das aussähe wenn ich es zusammen gebraten hätte....lassen wir diese Horrorvorstellung.
  3. Das Umlaufschot ist eingebaut und wird mit einer Feder auf Spannung gehalten. Die Stufen am Heckaufbau mussten aber noch verstärkt werden. Bis der Kleber richtig durch getrocknet ist, wird die nächste Altlast überprüft. Mal sehen was da noch so alles fehlt. Ratschläge und Gemecker bitte hier: http://www.schiffsmodell.net/index.php?/topic/15100-dschunken-komment
  4. Tja, da sind sie nun die Übeltäter mit denen meine Kleinteil-Misere der letzten Wochen angefangen hatte, 4 Ringbolzen. Ich konnte anfangen was ich wollte, immer haben Kleinigkeiten gefehlt. Nachdem alle Bestellungen eingetrudelt waren wurden gleich 3 Modelle innerhalb kürzester Zeit in umgekehrter Startreihenfolge fertig. Nun bin ich wieder bei der Dschunke angelangt, nächster Versuch den Bau dieses Modell endlich mal zu beenden. Ich bin gespannt was jetzt wieder schief geht.
  5. So, Blei habe ich gerade bestellt. 10 kg in 500 g Barren. Gewindestange und ein paar passende Muttern besorge ich morgen. An einem der nächsten Wochenenden wird es dann spannend. Der Kiel soll dann unter eine Smaragd von Robbe, die aber auf alt, also Holzdeck, Pflicht und Aufbau ebenfalls aus Edelholz, Reling usw, getrimmt werden soll. Die ganze Form des Rumpfs bietet sich dafür in meinen Augen geradezu an. Das wird dann aber eine andere Geschichte, irgendwann einmal in hoffentlich nicht all zu ferner Zukunft.
  6. Ich kenne das nur von anderen Reglern. Die schalten erst einmal auf Schleichgang. Ich würde davon ausgehen, dass das beim Seaking auch nicht anders ist. Sofort komplett abschalten würde ja auch das ganze Modell gefährden. Was nützt dann noch ein gesunder Lipo. Aber das kann man ja einfach mal testen. Besser dann noch eine Lipoüberwachung mitlaufen lassen, dann sieht man auch wann der Regler was macht. Muss man ja nicht mit einem gerade frisch aufgeladenen Akku machen.
  7. Fertig iss. Foto mal von oben.
  8. Reling ist fertig und es hat sich sogar noch eine farblich passende Persenning in der Restekiste finden lassen. So gut wie alle fehlenden Kleinteile wurden verbaut, es fehlen noch Bootshaken und das Bug-MG. Außerdem müssen noch ein paar Fäden in den Mast gehängt werden und dabei wird dann auch die böse Flagge angebracht. Die seitlichen Decals wurden zunächst mit Tamiya-Tape "entschärft". Ich hab jetzt zwar keine Probleme damit, das war eben so und die Geschichte kann ich auch nicht ändern aber das Gesetz will es so und damit basta. Aufgrund des z.Z. einfach genialen Sommerwetters und einer daraus resultierenden Erkältung, fand die Probefahrt nur in der Wanne statt. OK, es fährt. Es scheint aber so als hätte ich es mit den 3 Motoren ein ganz klein wenig zu gut gemeint. Wenn man alle 3 Motoren anwirft erinnert das eher an die Luftwaffe als an die Marine. Egal, muss man ja nicht aber man könnte wenn man wollte.
  9. Nachdem die Technik untergebracht war ging es schnell vorwärts, da die Teile des Aufbaus schon alle fertig gebaut und großteils auch schon lackiert waren. Im Moment werden die originalen Plaste-Relingteile gegen eine stabilere Version aus MS getauscht. Auch diese haben sich noch in ausreichender Menge in meinen sich langsam leerenden Grabbelkisten gefunden. Noch die Reling fertig stellen, ein paar Details und ein bisschen was pinseln und dann hat es das Modell nach fast 40 Jahren geschafft. Es sind zwar noch einige "Oldtimer" am Lager aber das dürfte mit Abstand das älteste gewesen sein. Gemecker? Dann hier lang: http://www.schiffsmodell.net/index.php?/forums/topic/16034-s12-meckerecke/
  10. Also gut, da lag ich mit meinen geschätzten 10-20% Schlacke ja nicht mal daneben. Nach meiner groben Überschlagsrechnung brauche ich runde 7000 g, also sollte ich 8500 g schmelzen. Sollte weniger "Abfall" produziert werden, kann der Rest immer noch in einer flachen Form als normales Ballastgewicht Verwendung finden. So einen Schmelztiegel habe ich leider nicht, nur einen für Figuren oder Beschlagteile. Da ich ja jetzt auf ein knappes Liter komme, braucht es eben auch einen entsprechenden Topf. Logisch, das wird alles unter freiem Himmel bzw unterm Carport statt finden. Der kleine Gaskocher dürfte bei dem Gewicht nun aber auch überfordert sein, an die Standsicherheit will ich da nicht mal denken. Kochplatte soll ja aber auch funktionieren, da kann auch nichts umfallen. Herzlichen Dank, das war jetzt doch sehr hilfreich. Dann werde ich mal Blei und Gewindestangen besorgen. Wenn ich mich dann einmal unterm Carport breit mache, können auch direkt noch 2 Rumpfe lackiert werden, es soll sich ja auch lohnen. Bau ich besser auch noch den Grill auf, dann wirds sogar noch spaßig.
  11. Wenn du den Mast als +-Pol nutzt, kannst du dir schon mal 50% Drähte sparen. +-Pol deshalb, weil die Schaltmodule (zumindest die die ich kenne) minusschaltend sind.
  12. Ich bin seit über 40 Jahren Raucher, übertriebene Sorgen mache ich mir jetzt nicht wegen des eher einmaligen Erlebnisses so ein Bleischwert zu gießen. Handschuhe sind klar, allein schon wegen "Aua ist das heiß". Mundschutz sollte auch sein, besonders wenn das Teil geschliffen wird. Ich verspreche auch hoch und heilig nicht den Topf auszulecken. Entsorgung der Schlacke: Sorry, das sehe ich nun wirklich locker. Es landen wahrscheinlich Tonnen von Blei jeden Tag in deutschen Mülltonnen. Man denke nur mal an die Bleibänder die in alten Vorhängen und Gardienen eingearbeitet sind. Da macht sich doch niemand Gedanken (OK, ich schon. Ich scheide die raus, weil das super Kanonenkugeln für meine historischen Segler sind). Wahrscheinlich richte ich so weniger Schaden an als das Zeug mit einem alten Diesel zum Entsorgungshof zu kutschieren.
  13. Könntest du das von der Menge her verifizieren? 10%? 20? Bei meinem Klotz wäre ich ja schnell auf 1-2 kg "Abfall". Ein bisschen zuviel ist nicht das große Problem, ich darf aber auf keinen Fall zu wenig im Topf haben.
  14. Ganz grob überschlagen fehlt mir also ein Volumen von rund 350 ml was durch Holz gefüllt wird. Holz ist nicht gleich Holz, aber gehen wir mal davon aus, das es rund 50% Auftrieb generiert, also 175 g. Wenn ich aber soviel Blei mehr in die Form gieße, erhöht sich das Bleivolumen. ich muss also mit rund 10% weniger Holz rechnen. Also runde 160 g mehr Blei. Ganz grob komme ich so auf 6900 g Blei. Dann noch die Gewindestangen, die wiegen auch und haben Volumen. Wie gesagt, bei dem Klotz kommt es sicher nicht auf den Schnaps an. Reste im Topf, Kleckereien und Schleifvolumen machen sicher auch noch was aus, wie soll ich das berechnen?. Also werden runde 7000 g geschmolzen werden müssen, abschleifen kann man immer, dran frickeln ist schwieriger.
  15. Ja genau, Tante Wickipedia hat fast auf alles eine Antwort. Man muss nur wissen, wonach man fragen muss. 11,34 g/cm³ stimmt, also komme ich auf gut 0,6 L bei 7000g. Das ist aber immer noch weit weniger als ich vorher gedacht habe, ich habe (ich bin ja auch dumm) mit circa 2 L gerechnet. Die Sache mit dem spezifischen Gewicht hat mich aber auch noch auf ein anderes Problem kommen lassen. Das abgeformte Teil ist aus Stahl. Stahl hat aber ein deutlich geringeres Gewicht, liegt bei circa 8 g/cm³. Das bedeutet, das mir schlicht rund 30% Volumen fehlen. Dieses Volumen muss ich durch ein Distanz-Stück ausgleichen. Das wird dann wohl Holz werden, es muss ja ein Material sein was ich bearbeiten kann. Holz hat aber ein geringeres Gewicht als Wasser, also brauche ich einige g mehr an Blei um diesen Auftrieb auszugleichen. Mal ein bisschen was rechnen. Vorteil dürfte aber sein, das der Schwerpunkt um einige cm weiter nach unten wandert, was den Segeleigenschaften nur zu Gute kommen kann. Dafür sollte ich aber besser gleich auch Gewindestangen mit eingießen um zum einen das Holzstück fest schrauben zu können und die ganze Sache dann auch im Rumpf verankern zu können. Gut das wir darüber gesprochen haben, sonst wäre der Schuss im ersten Versuch auf jeden Fall nach hinten los gegangen.