seefahrer

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About seefahrer

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    SchiffsModell.net e.V Fördermitglied

Freiwillige Angaben

  • Wohnort
    42719 Solingen
  • Interessen
    Schiffmodellbau, Fotografieren ...
  • Beruf
    Reisebürokaufmann
  1. MS Nordstjernen in 1:50

    Moin, leider ist es mir nicht gelungen, dass Modell bis zur Intermodellbau fertig zu bekommen. Aber seht selbst... In den vergangenen Tagen habe ich aus Polystyrolrohr verschiedenen Durchmessers die Masten erstellt. Ebenso wurden die Befestigungen für die Wanten aus Polystyrol gefräst (etwa die doppelte Größe wie die Handlaufhalter - war konstruktiv sehr einfach :-) ). Beim vorderen Mast wurden lediglich die schräg nach hinten / außen weisenden Stützen aus Messingrohr erstellt (wegen der Stabilität). Abspannung erfolgt mit 0,5mm Takelgarn. Bei beiden Masten werden lange Leitern benötigt, die noch mit einem Korb als Absturzsicherung umgeben sind. Leitern habe ich gefräst und dann 3mm lange 1x2mm Profile als Füße dran geklebt und dann das ganze an den Mast. Der Polystyrolkleber verschweißt das gut. Außerdem wurden diverse Lüfter angefertigt und an der Wand oder auf Deck montiert. Die obligatorischen Rettungswestenkisten dürfen natürlich nicht fehlen. Für die Sat-Antenne habe ich eine Dekokugel aus Acryl genommen (30mm Durchmesser). Die Relingstützen habe ich auch aus 1mm Polystyrol gefräst - die Löcher für die Durchzüge sind 0,8mm und da lässt sich der 0,5mm Draht gut durchfädeln. Durch die 4 Durchzüge und den oberen 1mm dicken Handlauf ist das auch relativ stabil. Draufhauen sollte man allerdings nicht, aber Messing würde dann auch verbiegen. Der Kran wurde komplettiert und hat Farbe bekommen. Ebenso wurden Fenster eingesetzt - leider hatte ich die nachgefräst und klares Polystyrol genommen und das reagiert empfindlicher als Acrylglas, wenn man da mit dem Finger draufpatscht, wenn der Kleber noch nicht trocken ist. Ein Fenster muss ich nochmal austauschen. Die Rohre beim Zylinder laufen mit so wenig Spiel, dass man den Kran auch in verschiedenen Positionen stehen lassen kann :-) Und zu guter letzt wieder ein Zwischenstandsfoto. Viele Grüße und vielleicht sieht man sich ja auf der Intermodellbau :-) Christian zu den Kommentaren
  2. Danke! Habe die Bilder gestern auch an einen der Vorstandsmitglieder des Fördervereins der Stavenes geschickt und der war auch ganz begeistert. Und Video kommt noch - gestern war ich allein am Teich und da hatte ich mit der Funke und meiner Kamera schon genug Krempel am Hals :-) Liebe Grüße Christian
  3. DS Stavenes im Maßstab 1:50 - Baubericht

    Moin, trotz oder gerade wegen der Intermodellbau heute nochmal zum See und eine Testfahrt gemacht. Die Badewanne ist zwar für eine schnelle Probe gut, aber fahren kann man da ja doch nicht. Zunächst mal alles ausgewogen und getrimmt und Erstaunen... da passt mehr rein, als die Berechnung ergab. Auch gut - dann bleibt noch Reserve für Dampfgenerator etc. Der Schub in der Wanne hatte schon vermuten lassen, das der Bühler Motor mit den 3S Lipo wohl etwas viel Saft kriegt. Daher noch auf 6 V NiMh-Akku reduziert - da kann ich dann auch das Licht dran hängen. Liegt gut im Wasser und ist immer noch ziemlich flott. Viele Grüße Christian zu den Kommentaren
  4. MS Nordstjernen in 1:50

    Moin, Die Ankerwinde wurde zwischenzeitlich einmal gestrichen und auf dem Vordeck plaziert. Außerdem kamen die Bremsbacken dazu (hier noch unlackiert und ohne die Spindel). Spillköpfe fehlen aber auch noch. Der Glaser hat zwischenzeitlich auch auf dem Bootsdeck die Runde gemacht und so konnte das Dach der Bootsdecksaufbauten verklebt werden. Die Mannschaftkabinen da oben werde ich auch später nicht mit Inneneinrichtung versehen. Der Übergang Aufbauwand zum Deck erhielt dann noch umlaufend eine 0,5x3mm Polystyrolleiste, die um etwa 0,5mm nach oben übersteht. Dann folgte das Gestell auf dem die Rettungsinseln lagern. Dafür habe ich aus 1,5mm Polystyrol die entsprechenden Rahmen hergestellt und rechtwinklig verklebt. Im Original stehen die Stützen auf dem Schanzkleid - das funktioniert aber bei meinem Modell nicht, da die Decks dann nicht mehr zu entnehmen sind. Ich habe bei den senkrechten Stützen also einfach eine waagerechte Fußleiste angebracht, die ich gut beim Wassergang des Decks verkleben kann. Auf das Gerüst kamen dann noch eine Platte und die Träger für die Rettungsinseln. Außerdem habe ich mich mit dem Kran befasst. Aus den Seitenteilen des Kranarms wurden mit Hilfe von zwei trapezförmigen Abstandsstücken ein stabiler Arm. An der Oberseite hat der auch schon die Seilführungen erhalten - es fehlt da im Augenblick nur noch die Seiltrommel auf dem abgeflachten Ende des Arms. Die runde Platte unten bekommt noch einen höheren runden Sockel,der drehbar ist. Das Kranhaus ist im Augenblick nur zusammengesteckt, d.h. der Korpus steht lose auf der Bodenplatte mit dem darunter befindlichen Kasten - ich muss zur Fenstermontage etc. ja nochmal innen dran. Die Schutzgitterdrähte müssen natürlich oben noch abgelängt werden. Außerdem habe ich den Schornstein erstellt. Dafür wurden 3 waagerechte, ovale Querschnitte genommen und mittels Rohren fest verbunden. Anschließend habe ich das Ganze außen mit 1mm Polystyrol umwickelt. Leider sind die Bilder davon nix geworden :-( Ansonsten habe ich heute begonnen die Lüfter für das Dach des Bootsdecksaufbaus zu erstellen. Bilder kommen morgen. Viele Grüße Christian
  5. MS Nordstjernen in 1:50

    Moin, auch hier eine Aktualisierung, die textlich etwas kürzer ausfällt, da ich das Modell zur Intermodellbau 2018 vorzeigbar haben möchte. Nachdem der Rumpf Farbe hatte, konnte ich die Bullaugengläser einsetzen. Die sind mit 2/10tel mm Untermaß gefräst und passen ziemlich genau in die Bohrungen. Rumpf auf die Seite gelegt, das LED-Band angeschlossen und dann die Gläser eingesetzt. Zum Teil brauchte es etwas Druck und dann rastete das Glas mit einem Knack ein. Von innen habe ich die dann mit Sekundenkleber vergossen (da reichte ein kleiner Tropfen) Wenn man ganz sicher gehen will, kann man aber auch gut Epoxi nehmen, muß nur klar sein und bleiben - dann kann man einfach drüber streichen). Im Bugbereich war es etwas kniffeliger an die Bullaugenbohrungen zu kommen, aber die sind so groß, dass man durch die Bullaugen der gegenüberliegenden Seite gut sehen kann, wo man gerade mit der Hand ist. Die Gläser sind in Acrylglas GS 2mm gefräst - die untere Schicht, die als "Rahmen" bleibt ist so etwa 0,3mm. Die anderen benötigten Fenstergläser habe ich dann auch gleich hergestellt, allerdings aus 1mm Acrylglas, da die in 1,5mm Polystyrol eingefügt werden. Die haben dann auch keinen Montagerand sondern sind ziemlich passgenau gefräst. Die einzelnen Fenster müssen aber noch eingeschliffen werden, was keine große Aktion ist. Da das Salondeck soweit aufgebaut ist (ohne Berücksichtigung der Inneneinrichtung) habe ich mich gleich an das Bootsdeck gemacht. Das bleibt ebenso wie das Salondeck herausnehmbar und wird seitlich nur durch einen schmalen Rand der Seitenwand gehalten. Zum Einsetzen muss man die Seitenwand ein klein wenig nach außen ziehen - danach klemmt die Seitenwand das Deck ein. Auch hier habe ich die Wände aus 1,5mm Polystyrol gefräst, danach die Decksplanken verklebt, die Fugen verfüllt, mit der Klinge abgezogen und lackiert. Ebenso wurden die Handläufe montiert. und die Position der Deckskisten und -schränke markiert. Auf dem Bootsdeck werden nochmal eine Reihe wetterdichte Türen benötigt. Die habe ich in 1mm Polystyrol gefräst und mit Vorreibern versehen (1mm MS). Außerdem habe ich die Ankerwinde neu konstruiert. Die hochskalierte 1:100 Winde war so nicht zu gebrauchen, da ich in dem kleinen Maßstab stärker vereinfachen musste. Die ist aber noch nicht fertig (Bremsen etc.) Viele Grüße Christian
  6. DS Stavenes im Maßstab 1:50 - Baubericht

    Moin, nun kommt der Endspurt.... Die Beiboote haben freundlicher Weise die gleichen Abmessungen, wie bei meiner restaurierten Sct. Knud (St. Canute). Und dort hatte ich ein Formteil hergestellt, auf dem ich die geklinkerten Beibootrümpfe tiefgezogen hatte. Nach langem Suchen habe ich die Form auch gefunden und dem Tiefziehen stand nichts mehr im Wege. Die Sitzbretter habe ich gefräst, ebenso die Aufhängungspunkte für die Haken und eine Längsverstrebung, die dafür sorgt, dass die Persenning zu den Seiten abfällt. Wegen der hohen Lage der Boote wäre es auch keine brilliante Idee, die bei Regen volllaufen zu lassen. Die Persenning besteht aus altem Hemdenstoff, den ich mit Sekundenkleber fixiert und imprägniert habe. Die Davits sind furchtbar lang und außerdem sehr an der Außenkante gelegen. Bin mal gespannt, wie sich das im Fahrbetrieb und beim Transport bewährt... Blöcke etc. folgen noch (im Augenblick trocknet der weiße Lack noch). Neben der Ladeluke gibt es im Original auf beiden Seiten Pforten mit zwei Flügeltüren. Dafür habe ich einen Innenrahmen gefräst, der einfach von innen auf den GFK-Rumpf geklebt wurde. Die angedeuteten Scharniere habe ich auch gefräst und noch vor der Montage der Rahmen an diese angeklebt, da das auf der flachen Arbeitsfläche viel einfacher war. Die achtere Persenning habe ich ebenfalls aus Hemdenstoff hergestellt und mit Sekundenkleber angeklebt. Dann wurden noch Schiffsnamen und Heimathafen mit Decals von TL-Modellbau angebracht und mit Klarlack versiegelt. So sieht es aktuell aus... Die Wiegeprobe ergab aktuell 940 g - dabei sind Ruderservo, Motor, Fahrtregler schon mit drin. Für Empfänger, Empfänger- und Fahrakku bleiben mir also etwa 550 g bis zur Konstruktionswasserlinie. Sollte passen und wird morgen mal ausgetestet. Viele Grüße Christian
  7. Danke Joachim! Macht auch Spaß, wenn man so in einem Rutsch durcharbeiten kann.
  8. MS Nordstjernen in 1:50

    Moin, auch hier ist es weiter gegangen... Das Vordeck wurde mit Leisten beklebt, das Deckshaus und die Niedergänge neben der Luke errichtet. Am Heck wurde das Schanzkleid des Salondecks erstellt. Zur Anpassung der Übergänge und der Länge der Stützen habe ich das erstmal vorsichtig mit Krepp angebracht und etwas unter Spannung gesetzt, um die richtige Rundung hin zu bekommen. Das Deck muss natürlich herausnehmbar bleiben, da man ansonsten nie mehr an das Ruder kommt. Ich habe beschlossen das Deck zweilagig aufzubauen (jeweils 1mm). Die untere Lage wird mit dem Rumpf verklebt und schließt somit die seitlichen Laufgänge nach oben ab - das Teil sieht dann eigentlich aus wie ein Rahmen. Die Aufbauten, die man später abnehmen kann, werden mit der oberen Ebene des Decks verklebt. Ansonsten hat das gute Stück nun schon mal Farbe bekommen. Da kommt nach dem Anbringen der Tiefgangsmarken aber noch mal ganzflächig Seidenmatt drauf. Außerdem habe ich mal einen Beleuchtungstest gemacht. An die Unterseite des A-Decks wurden LED-Streifen (12 V warmweiß) geklebt (etwa 260 cm) - für die Innenbeleuchtung geht das mit einem 2S Lipo gut. 6V müssten da eigentlich auch reichen. Viele Grüße Christian
  9. DS Stavenes im Maßstab 1:50 - Baubericht

    Moin, der Mast steht inzwischen und ist verspannt. Das war eine ziemliche Fummelarbeit, da der Abstand zwischen den Decksaugen/Spannschrauben und der Reling ziemlich knapp ist. Ich habe auch die Farbgebung des Schanzinnenkleids nun an die aktuellen Farben angepasst. Ansonsten war Kleinkram angesagt. Zum einen fehlte noch der Steuerstand (offene Brücke). Dafür habe ich ein Holzrad verwandt sowie diverse Polystyrolreste. Für den Mast mussten noch Holzblöcke verfeinert werden. Für die Aufhängung wurden entsprechende "Bügel" aus 0,5mm Messing gebogen. An der Brückenfront wurde der Namenszug aus Messingbuchstaben angebracht. Um die Buchstaben gut ausrichten zu können habe ich einfach die Front nochmal lackiert und die Buchstaben in den nassen Lack gelegt und solange geschoben, bis alles passte :-) Dann natürlich den Lack trocknen lassen. Ebenso wurden die Lampenborde aus Teakholz angefertigt. Das Achterschiff bekommt noch ein Sonnensegel. Inwieweit das in Norwegen ausgerollt war ist schwer zu sagen, da die historischen Fotos nicht sehr zahlreich sind. Das Gestell wurde aus 1mm Messing hergestellt. Dafür wurden die quer Schiff laufenden Träger U-förmig gebogen und zwar mit etwas Überbreite, um in der Schiffsmitte dann dem ganzen noch einen leichten Knick zu geben, damit die Persenning nicht glatt wie ein Flachdach ist und bei Regen das Wasser sich sammelt statt abzufließen. Diese Träger habe ich mit Krepp an der Innenseite der Reling angeheftet und dann den Mittelsteg und abschließend die äußeren Rahmen angelötet. Nach dem Löten versäubert und leicht aufgebogen, so dass das Gestell etwas klemmt. Die Füße werde ich aber trotzdem noch in kurzen 2mm Rohrabschnitten lagern - ist mit der Persenning drauf dann windunempfindlicher. Abnehmbare Aufbauten sind das Brückendeck in der Schiffsmitte und das erhöhte Achterdeck. Beide werden mit Neodym-Magneten gesichert. Aktuell wartet das Schiff noch auf die Beiboote und Rettungsringe - dann kommt die Probefahrt. Das Modell wird voraussichtlich bei der Intermodellbau auf dem Stand von Schiffsmodell.net stehen. Viele Grüße Christian
  10. MS Nordstjernen in 1:50

    Moin, das Wochen-Update :-) Inzwischen wurde das Vordeck rund um die Ladeluke mit Holzplanken belegt. Außerdem habe ich ein paar Kleinteile angefertigt: Schanzkleidstützen für das Vordeck, Poller, Rahmen für die Speigatts und Klüsen. Die Trossenklüsen sind so aufgebaut, das ich einzelne Schichten in 1mm Polystyrol gefräst habe. Dabei ist Schicht ganz an der Bordwand die mit dem kleinsten Durchmesser, darauf folgt eine zweite Schicht deren Außen- und Innenkontur um 0,2mm größer ist und die dritte Schicht ist dann entsprechend nochmal größer - so bekommt man beim Zusammenkleben eine gewisse Tiefe und auch Wölbung. Außen auf die Bordwand wurde noch mal die kleinste Größe aufgeklebt und dann das Ganze verschliffen. Auf diesem Bild sind auch die Schanzkleidstützen zu sehen. Den oberen Abschluß des Schanzkleids habe ich noch mit einem L-Winkel aus 2 zusammengeklebten 1x2mm Profilen erstellt. So ergibt sich eine schöne gleichmäßige Abschlußkante, die auch die leicht unterschiedliche Dicke des GFK-Rumpfs kaschiert. Die Speigatts wurden auf dem Rumpf angezeichnet, aufgefräst, verschliffen und erhielten an der Innenseite des Schanzkleids dann noch einen Rahmen, der auch einen dünnen Quersteg hält. Da die Poller in der gewünschten Größe und Menge nicht vorrätig waren, habe ich die einfach selber hergestellt. Grundplatte in 2mm gefräst, Rundstab mit 4,5mm Durchmesser abgelängt auf 7mm und oben drauf noch eine Platte mit 6mm Durchmesser aus 1mm Material. War etwas Fummelarbeit, aber aufgrund des relativ einfachen Aufbaus aus Platten-/Stangenmaterial preiswerter als gedruckt. (das Thema 3D-Druck schiebe ich mal wieder vor mir her :-) Ansonsten wurde das A-Deck inzwischen eingeklebt und die Übergänge vom GFK-Rumpf zu den gefrästen Aufbauten verspachtelt und verschliffen. Damit ist der Rumpf dann auch eigentlich soweit für die Lackierung vorbereitet. Viele Grüße Christian zum Kommentarthread
  11. Wegen des Durchscheinens des Lichts bin ich mal gespannt. Die Wände der Salons / des Restaurants sind aktuell innen mit hellen Paneelen ausgestattet, die durch Holzleisten (der Farbe nach Kirsche oder ähnlich) unterbrochen sind. Die schwarze Farbe ggf. zu überstreichen wäre eine Option. Ich werde das aber an einem Raum erstmal testen, denn eigentlich sollte da auch Inneneinrichtung rein und dann streut das Licht gleich ganz anders. Kann auch sein, dass der Holzboden, bzw. die Teppiche da zu meinen Gunsten wirken. Die Spritzgrundierung hatte ich auch im Kopf, aber die löst sich bei der verwendeten Farbe (Revell Enamel) und meiner Pinseltupftechnik leider manchmal ein wenig an. Im Übrigen wäre beim Spritzgrundieren auch Grundierung auf die Decksflächen gekommen und das ist eine Riesensauerei, wenn man die Holzleisten dann mit Polystyrolkleber verlegt (was ich gerne mache, da das ziemlich gut und schnell funktioniert). Viele Grüße Christian
  12. MS Nordstjernen in 1:50

    Moin, weiter ging es mit der Verlegung der Decksplanken. Das unterste Deck (A-Deck) ist zwar nur durch die seitlichen Aussparungen sichtbar, aber ich wollte auch da nicht darauf verzichten - obwohl das Verlegen doch einige Zeit brauchte. Die Decksleisten sind 2mm breite, 0,6mm dicke Furnierleisten aus Kirsche, die ich mit einer Fuge verlegt habe. Die Fuge wurde nach Abschluss der Plankenverlegung mit naturfarbenem Kitt gefüllt (also hell ähnlich Pappelholz). Auf diesem Bild sind die Fugen noch nicht verfüllt. Außerdem müssen die Handläufe montiert werden, bevor das Deck eingesetzt werden kann. Dafür habe ich dem Original entsprechende Handlaufhalter gefräst. Die haben eine Bohrung 1,1mm für den 1mm Messingdraht und stehen etwa 2,6mm von der Deckshauswand ab. Das kann dann auch nicht mit Farbe zulaufen und es bleibt nach dem Lackieren noch genug Abstand zwischen Wand und Handlauf. Hier ist das Deck auch bereits fugentechnisch bearbeitet und lackiert. Außerdem habe ich am Wochenende die Aufbauseitenwände und -front montiert. Die sind fest mit dem Rumpf verbunden und bleiben als Rahmen für die oberen Decks, die dann herausnehmbar sind. Bevor das Deck eingeklebt wird, werde ich aber die Wände und Handläufe noch lackieren. Das wird - auch mit Pinsel - ansonsten eine Quälerei... aktueller Stand Viele Grüße Christian
  13. DS Stavenes im Maßstab 1:50 - Baubericht

    Moin, bei der Stavenes sieht man beim Baufortschritt gerade nicht ganz soviel. Zunächst mal habe ich aus einem HO-Schienen-Profil Befestigungen für die Spannschrauben / Mastabspannung hergestellt und lackiert. Die sind wirklich klein und nur schwer zu greifen. Im Hintergrund die Kupfermünze ist ein 1cent-Stück. Die Spannschrauben werden mit einem 0,5mm Draht daran befestigt in dem eine "Acht" gebogen wird - die eine Öffnung geht dann durch das Decksauge und die andere durch das Auge der Spannschraube. Das ist die Befestigung der Spannschrauben am Bug. Ansonsten wurden die Masten konisch geschliffen, mit den entsprechenden Ringen zur Befestigung der Wanten, des Lümmellagers des Ladebaums versehen. Außerdem bekam der vordere Mast noch die Aufhängung für die damals noch mit Petroleum betriebenen Laterne. Da geht bei der oberen Mastabspannung ein 1mm Draht quer, ebenso relativ weit unten über die ich die Lackdrähte gezogen habe als Andeutung der Leinen an denen man die Laterne hochgezogen hat. Im Modell wird das ganze mit einer Glühbirne mit 3mm Durchmesser beleuchtet. Ansonsten habe ich die Verkabelung der Beleuchtung weiterverfolgt. Da das aber alles mehr oder weniger innen im Schiffskörper ist, habe ich das nicht fotografiert. Viele Grüße Christian