Ike

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About Ike

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    Administrator

Freiwillige Angaben

  • Schwerpunkt im Modellbau
    Mal dies, mal das.
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    Overath
  • Beruf
    Ver- Entsorger
  1. Hallo Jens, stimmt, das wäre sicher besser gewesen. Ich habe halt noch nie ein Schiff mit so komischen Dingern gebaut. Aber ehrlich gesagt, ich mache mir da recht wenig Sorgen. Die Kortdüsen sitzen da wo sie hin gehören und das Schiff wird schon fahren. Da die 50mm Props sowieso zu viel Luft zu den Düsen haben, dürfte deren Wirkung kaum vorhanden sein. Denn dazu müsste der Spalt zwischen Düsenwand und Propellerspitze viel kleiner sein. Wenn nun also die Wellen nicht 100% rechtwinkelig zu den Düsen stehen wird das Boot dennoch gerade aus fahren. Hatte ich vergessen zu erwähnen das ich so ein rustikaler Modellbauer alter Schule bin? Ich baue oft nach Augenmaß und das hat meistens ganz gut geklappt, Auf jeden Fall vielen Dank für den Hinweis, es ist immer gut zu wissen (auch für Andere die her mitlesen) wie es besser geht.
  2. ....ich bin nicht so schnell! Alle die mich beim Bau der Nordic begleiten möchten brauchen Geduld Ein bischen habe ich aber geschafft. Die ersten Frästeile habe ich zusammen geklebt und was leider noch aufwändiger war, das Heck hat nun seine Kortdüsen. Die beiden Kortdüsen werden im Baukasten als gegossene Einheit geliefert. Die Beiden Kortdüsen sind mit einem Steg verbunden, welcher wiederum an einem Stummel des Schiffkiels befestigt ist. Zusätzlich sind auch noch die Ruderlager, bzw. Verkleidungen (da gibts bestimmt auch einen Fachausdruck für...) an den Kortdüsen angegossen und ergeben so eine große Klebefläche. An sich ist das eine schöne Lösung. Wenn es denn passen würde. Leider habe ich keine Bilder gemacht, so müssen Worte genügen. Im Rumpf gibt es Bohrungen für die Ruderkocker und Schlitze für die Wellenstützen. Diese sind sauber fluchtend und winkelig stimmend im Rumpf angebracht. Da aber die entsprechenden Öffnungen in den Flächen der Kortdüsen nicht mit dem Rumpf überein stimmen musste ich das irgendwie anpassen. Nach einigem überlegen habe ich die Kortdüsen einfach am Verbindungssteg auseinander gesägt. Dann die jetzt getrennten Kortdüsen einzeln auf den Rumpf geklebt, und anschließend die Verbindungsstege neu angepasst und angeklebt. Vor dem verkleben habe ich selbstverständlich an den Klebeflächen die Grundierung antfrent. Nach dem Motto: schlecht geschraubt ist besser als gut geklebt, habe ich die Kortdüsen zusätzlich noch mit jeweils einer M4 Schraube verschraubt. Jezt noch ein bischen feinen Spachtel und schleifen, und dann ist gut. Man kann auf dem Bild auch recht gut erkennen, das die Kortdüsen im Modell nicht wirklich mit der Ausführung im Original übereinstimmen. Im Original sind das eher zweiteilige Strömungsleitkanäle als klassische Kortdüsen. Ich bin da aber nicht so pingelig. Hier noch die ersten Bilder des weiteren Baufortschrittes: Die Teile sind zum aller größten Teil sauber gefräst, ab und zu haben die Teile noch leichte Grate oder "Fransen" vom Fräsen, aber das liegt alles absolut im Ramen und stört mich nicht. Die Klebekanten, wo Teile schräg aufeinander geklebt werden sollen, sind im richtigen Winkel angeschrägt. Zusätzlich sind an Teilen welche nicht unmittelbar an der Kante verklebt werden sollen an der Klebestelle ganz leichte Markierungen als Positionierungshilfe eingefräst. Als Kleber benutze ich größtenteils Dichlormethan - ist zwar nicht wirklich gesund das Zeug aber wirklich ein guter Kleber für passgenau Teile. Zwischen zeitig habe ich mich dann auch mit dem Theoretischen Modellbau beschäftigt. Farben, und Antriebe mussten beschafft werden. Motoren und Wellen Graupner legt dem Baukasten zwei Motoren der 600er Baugröße bei. Diese können sicher auch als Antrieb genutzt werden, ich will jedoch auf Nummer Sicher gehen und lieber größere Motoren einbauen. Meine Wahl ist auf zwei Robbe Power 755/40 gefallen - die sollten passen und außerdem waren die noch da . Als Propeller habe ich normale 4 Blatt Messingprops von Raboesch gekauft. Die (weiß?) metallenen 3 Blatt Propeller aus dem Baukasten sind mir etwas suspekt. Diese Änderung des Baukastens ist eher eine Bauchentscheidung und technisch sicher nicht zwingend notwendig. Was ich jedoch ärgerlich finde, ist die schlechte Qualität der Wellenanlage. Ich sage mal so: wenn man die Welle in die Stevenrohre steckt und das ganze dann schüttelt, dann sollte es nicht klappern. Die Lager haben einfach zu viel Spiel. Das gilt leider auch für die Propellerlager, welche extra als Drehteil angefertigt wurde und an sich sehr schön anzusehen sind. Also auch hier ein Austausch der Baukastenteile durch bewährte Wellenanlagen von Raboesch. Farben Die Farbgebung eines Modells ist ja immer ein großes Thema. Graupner ist auf jeden Fall so nett, in der Anleitung eine Lackierempfehlung mit entsprechenden RAL Nummern anzugeben. Nach kurzer Recherche konnte ich die entsprechenden Nummern bestätigen. Lediglich bei den Masten gibt es unterschiedliche Aussagen welche RAL Nummer denn nun die Richtige ist. Hier meine verwendeten Farbtöne: Aufbau: RAL 9010 Rumpf: RAL 9005 Unterwasserschiff: RAL 3009 Deck: RAL 6002 Masten: RAL 1002 Leuchtrot: RAL 3024 Schanzkleid innen: RAL 7001 Als Farben sollen Spraydosen verwendung finden. Wegen der guten Erfahrungen werde ich wieder die Farben von Molotow bzw Belton verwenden. Früher nutze ich die Belton RAL Farbdosen. Jetzt wollte ich jedoch die Belton Premium Farben verwenden (denn diese sollen noch besser auf Kunststoff haften). Leider hat diese Serie keine RAL Farben. Also habe ich veruscht passende Farben zu finden. Aufbau: 231 Rumpf: 221 Unterwasserschiff: ??? Deck: RAL 161 Masten: ??? Leuchtrot: RAL 3024 (ist dann doch eine RAL Belten Dose geworden) Schanzkleid innen: 226 Nach ersten Probestücken sehen die Farbtöne sehr stimmig aus.
  3. Schön, das Du auch vorbei kommst. Wetter ist immer das wird schon passen.
  4. Schön, wenn man nicht alleine bauen muß Ja, das sind wohl Weißmetall Props - die finde ich auch nicht so prickelnd. Da werde ich dann die 50er Kortdüsenprops von Raboesch einsetzen. Da ich die Stvenrohre bzw die Lagerung der Wellen auch optimieren möchte werde ich dann auch gleich größere Motoren einbauen. Irgendwelche Bürsten in der 700er Baugröße werden es wohl werden. Aber dann wird auch langsam der Platz bis zum Rumpfboden eng. Aber soweit bin ich noch nicht. Die Tage gehts dann weiter mit dem Bericht - ein paar Frästeile habe ich schon zusammen geklebt.
  5. Danke für den Vorschlag Chris. Das sieht doch schon mal brauchbar aus. Wobei der Große bestimmt etwas zu viel des guten ist. Die Propeller haben einen Durchmesser von 52mm. Das sind so merkwürdige gegossene aus Metall - ich weiß noch nicht was ich davon halten soll.
  6. Es ist an der Zeit eine alte fast in Vergessenheit geratene Tradition neu zu beleben. Am 13.05.2017 ab 13:00 Uhr möchten wir uns mit euch in Bensberg an der Saaler Mühle zum Schiffchenfahren treffen. Einfach nur ein Treffen unter Freunden, keine organisierte Veranstaltung. Wer die Örtlichkeiten kennt, weiß das der Steg recht klein ist. Wir freuen uns auf alte und neue Gesichter. Bis dann, Ike und Steffi
  7. So viel Platz habe ich aber nicht im meiner kleinen Werkstatt Bei zwei Leuten wird da schon wegen Überfüllung geschlossen. Ich freue mich auch sehr auf das Basteln, meine Frau hat ja schon Sorgen das sie mich in den nächsten Wochen gar nicht mehr zu sehen bekommt... Zum Baukasten: alles ganz tolle Qualität, bis auf die Antriebsanlage. Da sind ganz simple 600er Speed Blechbüchsen beigelegt. Außerdem haben die Lager des Stevenrohres für meinen Geschmack zu viel Spiel. Schade. Hat sich der Hersteller auf der Anderen Seite doch so viel Mühe gegeben eine gut aussehende, freilaufende Wellenanlage zu konstruieren. Als Propellerlager sind auch schöne Messingteile beigelegt - aber leider auch ohne vernünftige Lager. Wenn Jemand Empfehlungen für eine Motorisierung (Schlepper 10kg, Zweischrauber, knapp 1 Meter Wasserlinie) hat dann bitte her damit. Ideal währe es wenn ich meine vorhandenen 30A Brushlessregler nutzen könnte.
  8. Hier dürft ihr gerne was zum Baubericht der Nordic schreiben:
  9. Nach längerer Pause, gibt es endlich wieder was neues in meiner Werft. Ich habe mir fest vorgenommen dieses Jahr wieder aktiv Schiffsmodellbau zu betreiben. Früher habe ich immer gesagt das Modellbau nach Plan das einzig wahre ist.... Heute, einige Jahre älter und weiser ? sehe ich alles etwas entspannter. Ich wollte wieder basteln, habe aber keine große Lust mir ständig wegen jedem kleinen Teil Gedanken machen zu müssen woher ich es beziehen kann, oder wie ich es selbst herstellen kann. Also lag es nahe einige Bausätze anzuschauen. So richtig viel gab es nicht was mich reizt, es sollte ja schon etwas anspruchsvoller sein. Außerdem hat man dann im laufe der Zeit doch einen gewissen Qualitätsanspruch an ein fertiges Modell entwickelt und es sollte nachher eben nicht nach Spritzguss- bzw, Tiefziehbaukasten aussehen. Nach einigem hin und her habe ich dann freudig festgestellt das der Nordic Premium Line Baukasten von Graupner lieferbar ist. Der Straßenpreis von etwa 550€ ist sicher kein Schnäppchen, aber wenn die Qualität stimmt, dann geht das in Ordnung finde ich. Heute habe ich Ausgepackt: Alles sehr gut verpackt. Der Rumpf ist wirklich erstklassig. Da hätte ich mich schon richtig ins Zeug legen müssen um den besser hin zu bekommen. Die graue Farbe ist übrigens eine Grundierung - der Rumpf ist nach minimalem anschleifen lackierfertig. Alle Kleinteile sind extra in Beuteln und in Schaumfolie verpackt. Diese Beutel waren alle mit Klebeband und Schaumstoff so im Rumpf befestigt das beim Transport nichts kaputt gehen kann. Die Detaillierung des Rumpfes und anderer Teile ist ziemlich gut, finde ich: Beschlagteile in Hülle und Fülle: Und, Graupner macht das was wir Früher immer gefordert haben: Aufbauten als Frästeile aus Kunststoff. Und es sind viele Frästeile! Zum Abschluss noch mal das Heck von Unten. Die Kortdüsen haben die fleißigen Asiaten liebevoll mit einem Band an der Stelle fixiert wo sie später befestigt werden sollen. Hier gehts zum Kommentarthread
  10. Wir haben die Stornierungsbestätigung - alles weitere liegt in der Hand der Vermieter.
  11. Tja, das ist dann das zweite mal das wir seit der Erfindung des Schiffsmodell UT nicht dabei sein werden. Seid stark, ihr schafft das auch ohne Steffi. PS: das Waffelrezept ist kein Geheimnis, das könnt ihr sicher gerne haben.
  12. Hallo alle, da wir dieses mal (also in 2016) nicht zum Usertreffen kommen werden, ist unsere Ferienwohnung auf dem Campingplatz frei. Wir haben das "Haus Seeblick" für Donnerstag bis Sonntag reserviert. Einige von euch kennen das nette Ferienhaus ja von den letzten Jahren. Möchte irgendwer dort anstelle der Familie Uhl das Usertreffen verbringen ? Wenn ja, einfach kurz bei uns melden, dann stellen wir den Kontakt zu den Vermietern her. Ach ja, hier die Kosten: für zwei Personen vom 26.5. bis 29.05 würden wir 141€ zahlen. Problemlos können dort aber noch mehr Personen untergebracht werden.
  13. Hi Jürgen, ich nutze die "Mini Dean" Stecker. Nachteilig bei denen ist das immer ein Pol offen ist, wenn sie nicht zusammen gesteckt sind.
  14. Hallo Chris, genau richtig. Das Wasser darf in den Zwischenraum zwischen Hülle und Druckkörper/Technikbox. Dafür sind unten im Boot einige Bohrungen, damit das Wasser eindringen kann. Oben ist es sowieso offen, die ganze obere Hälfte ist leer. Nimmt man die Aussenhülle des Bootes als Druckkörper, hat man ein stbilitäts Problem. Beim Tauchen würde sich der dünne GFK Rumpf verformen und währe dadurch nur sehr schwer abzudichten. Weiterhin würde man dann unter Umständen sehr große Tauchtanks benötigen, damit das Boot überhaupt tauchen kann. So wie die Nautilus jetzt gebaut ist, liegen fast alle Teile welche Auftrieb erzeugen unter der Wasserlinie im aufgetauchten Zustand. Lediglich einige Auftriebskörper (Styrodur) liegen genau auf der Wasserline, oder ganz leicht darüber. So benötigt man nur das Volumen, welches über der Wasserlinie liegt als Volumen im Tauchtank um das Boot zum abtauchen zu bringen.
  15. Schnell stellte sich heraus, dass die Optik durch den Metallglanz zwar überwältigend, auf Dauer jedoch etwas eintönig ist. Daher wurden auf dem Deck kleine Bereiche mit Holz beplankt. Weiter wurden einige Akzente aus Messing hinzugefügt - um das Modell etwas farbiger zu gestalten. Die Fenster sind aus Kunststoff-Bastelkugeln gefertigt. Einfach einen entsprechenden Abschnitt einer größeren Kugel mit dem Dremel aufschneiden und dann in das Fenster einpassen - fertig. Ganz so einfach ist es zwar nicht - da die Schnittkanten noch mit Schmirgelpapier nachbearbeitet werden müssen - aber immerhin klappt das ganz gut. Fast fertig! Nemo ist auch schon an Bord :-) 15 kg und immer noch zu leicht! Nach dem ersten Probewässern mit kompletter Technik stellte sich heraus, dass die Nautilus etwas an Untergewicht leidet. So wurde für den Kiel noch ein zusätzliches Bleigewicht hergestellt. Weiter musste zum Trimmen der Unterwasserlage noch der ein oder andere Styrodurklotz im Inneren der oberen Rumpfschale untergebracht werden. Das sind Feinheiten, die bei einem selbst konstruierten U-Boot wahrscheinlich unvermeidlich sind. So ganz fertig ist sie immer noch nicht, und vor lauter Stress haben wir es nicht mehr geschafft gute Bilder der Nautilus im Wasser zu machen. Das wird die Tage noch nachgereicht.