mathias

Vegesack Restauriert

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Nach fast 30 Jahren stand/steht die Überholung der Adolph Bermpohl und der Vegesack an.

Der Umbau soll das Schiff vor dem Unfall darstellen.Die Quellenlage ist sehr dürftig.Die Unterschiede zu den beiden Schwesterschiffe ist doch bemerkenswert und sollen ,soweit ich darüber fundierte Unterlagen habe,auch umgesetzt werden.

So steht das Beiboot nach meinem Umbau erst einmal vor mir.

 

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Hallo Mathias, 

das sieht super aus! Der Gedanke schwirrt auch noch in meinem Hinterkopf herum. Vielleicht, wenn die laufenden und geplanten Projekte fertig sind. Woraus hast Du die Plane gemacht? Und wie sieht das Unterwasserschiff aus?

Gruß

Jörg

Edited by Joerg_B

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Die sieht richtig klasse aus! Ich will das auch noch mit einer Engelke aus den 70igern machen.

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Genau das steht mir auch noch bevor, allerdings mit einer normalen Vegesack. Und ich soll einen neuen Tochterbotaufzug einbauen - einen von denen, wo die Gabel auf Schienen läuft. Ich bin schon gespannt, auf welche technischen Abenteuer ich dabei stoße...

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Eine Sache treibt mich um:

Ich bin jetzt am Anschließen der Beleuchtung, und dabei fällt mir etwas auf: Hatte denn die Bermpohl kein blaues Funkellicht? Wenn ja, finde ich es weder im Bauplan, noch in der Bauanleitung. Oder hatte nur die Vegesack eines?

Nebstbei bemerkt: Ich soll die Bermpohl im Bauzustand vor ihrem tragischehn Unfall darstellen - ohne den gedeckten Fahrstand.

 

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Hallo,

 

die Variante kenne ich gar nicht...hättest du da mal eine Bezugs-/Bildquelle dazu..?

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Ich glaube das Blaulicht gab es damals noch nicht auf den Rettungskreuzern. Der SRK hatte glaube ich orangene Lichter am Mast. Irgendwo gibt es dazu auch einen Thread.

Den offenen Steuerstand finde ich auch schöner. Diesen Umbau hatte ich schon vor vielen Jahren durchgeführt. Aber der Zustand meiner AB entspricht nicht mehr so ganz meinen Ansprüchen. Neben einem kompletten Vegesack-Baukasten hatte ich mir schon vor vielen Jahren einen Großteil der Tiefziehteile und den Beschlagsatz besorgt. Eigentlich könnte ich sofort loslegen, wenn da nicht noch die Calypso-Baustelle wäre und das Lobster-Boat und der Adler von Lübeck ...

Gruß

Jörg

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Die Motorrettungsboote, z.B. Lübeck hatten zwei gelbe Blink oder Funkellichter am Mast. Die Diskussion war hier im Forum, irgendwer hatte das in einem Film gesehen.

Im Buch "Der Seenotkreuzer Entwicklung und Bauprogramm" ist ein Bild der Theodor Heuss auf dem cover auch mit zwei gelben Lichtern oben auf der Mastseitenträgern.

VG

Joerg

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Ah, Danke! Tatsächlich sind diese Lichter in dem Bauplan der Bermpohl enthalten und sogar mit der richtigen Farbe - Gelb - aber sie werden in der Bauanleitung als "Morselampen" bezeichnet. Was mich sehr gewundert hat - Morselampen sind in praktisch allen Fällen weiß. Dann macht es auch Sinn, die Vegesack mit solchen Blinkern auszustatten. Aber bei der Bermpohl, oh weh! da müste ich den Kabelkanal im Mast noch einmal aufstemmen...

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Hi Ralph,

Aber bei der Bermpohl, oh weh! da müste ich den Kabelkanal im Mast noch einmal aufstemmen... 

0603 SMD LED mit sehr dünner Litze/Lackdraht (0,015mm ?), musst du dann nur nochmal übermalen, sehen tut man die nur mit 'Lesebrille' :)

Das superdünne Drahtzeugs ist die Hölle und ich hab bei der Wilma extra Ausführungen mit etwas dickeren Dräten gesucht, aber für zwei Lampen wäre es eine Überlegung wert. Die SMD's senkrecht nach oben abstrahlen lassen. Im Prinzip gibt's die SMDs auch in gelb: ohne Draht Beispiele

VG

joerg

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Hallo,
alternativ zu Verdahtung geht noch so.g. Leitsilber. Das ist ein leitfähiger Lack (nicht ganz billig, weil silberhaltig).

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Wieviel dieser Leitlack wohl aushält? Ich habe schon mal mit dem Zeugs eine durchgeschmorte Leiterbahn repariert. Aber wieviel er aushält? Es wäre 2x 20 mA mit ca.3 Volt.

Ich dache sowieso daran, die Querrahe als gemeinsames +zu verwenden.Dann müsste man nur die Anodenbeine daran festlöten. Kathode würde mit Lackdraht zum Mast geführt werden; und von da aus - Leitlack? Mal sehen...

Danke für eure Anregungen!

Es wird ohnehin höllisch, den Mast der Vegesack umlegbar zu gestalten, damit er unter den Trossenbügeln hindurchpasst.

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Wenn der Trossenbügel an der richtigen Stelle sitzt, muss der Mast nur dann umlegbar sein, wenn Du tatsächlich schleppen möchtest. Der hintere Trossenbügel laut Graupner sitzt nämlich zu weit hinten.

Gruß

Jörg

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Ich glaube, der Vorbesitzer hat die Trossenbügel nach Bauanleitung montiert, d.h. sie dürften in der Tat zu weit hinten sitzen. Nun bin ich vom augenblicklichen Eigner ausdrücklich gemahnt worden, ich solle nicht Museumsqualität bauen. Okay, dann sitzt das Ding eben zu weit hinten. Und wenn ich den neuen Tochterbootaufzug einbaue, werde ich sehen, ob der Mast umlegbar gebaut werden muss.

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Ich hatte den Trossenbügel auch erst nach Plan gebaut. Praktischerweise scheint er beim Original wohl auch versetzt worden zu sein, zumindest sieht es so aus. Man kann also mit relativ wenig Aufwand den vorhandenen Bügel oberhalb der Reling kappen und ca 2-3cm weiter vorn den neuen Bügel einsetzen. So habe ich es vor vielen Jahren gemacht. Ist auch keine Museumsqualität, sieht aber gut aus. Fotos auf denen man das erkennen kann gibts auf meiner HP.

Gruß

Jörg

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vor 15 Stunden, Joerg_B schrieb:

Ich hatte den Trossenbügel auch erst nach Plan gebaut. Praktischerweise scheint er beim Original wohl auch versetzt worden zu sein, zumindest sieht es so aus. Man kann also mit relativ wenig Aufwand den vorhandenen Bügel oberhalb der Reling kappen und ca 2-3cm weiter vorn den neuen Bügel einsetzen. So habe ich es vor vielen Jahren gemacht. Ist auch keine Museumsqualität, sieht aber gut aus. Fotos auf denen man das erkennen kann gibts auf meiner HP.

Gruß

Jörg

Moin,

 

na das ist aber praktisch....hab da ja auch eine AB am Start, zwar noch kein Tochterboot...aber das kann ja noch werden. Und wenn man den Mast nicht klappbar machen muss, wäre das natürlich schon von Vorteil.

 

 

Edited by JB007

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Irgendwie habe ich es geschafft, die beiden gelben LED's auf der Querrahe der Bermpohl durchzuschmoren. Ich frage mich nur, warum? Kathodenkabel (Einzeln) nach oben, von da aus aufgesplittet zu zwei Kabeln. Zu den Kathoden der LED's. Und beide LED's waren mit ihren Anodenbeinen an der Querrahe festgelötet. Spannung war zum Testen auf 2,5 Volt eingestellt. Erst ging nur eine der LED's, dann ging gar keine mehr. ich frage mich, ob ich durch einen dummen Zufall Low-currend-LED's erwischt habe?

Habe jetzt neue LED's bestellt. Und KSQ's.

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KSQ! Sehr vernünftig!

Seit ich mal so ein Ding verbaut habe, nehme ich keine Wiederstände mehr!

 

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Hallo Ralph,
wenn ich deine kurze Beschreibung richtig verstanden habe, waren die beiden LED's parallel geschaltet. Bei einem gegebenen Strom sucht der sich den Weg des geringsten Widerstands, soll heißen bei den unvermeidlichen Bauteilstreuungen geht dann mehr durch eine LED als durch die andere; und das mag empfindliche Exemplare wohl überfordern.

Der Charme der Konstantstromquelle liegt in der seriellen Schaltung der LED's. d.h. du kannst mit wenig Verkabelungsaufwand (wenn die LED's räumlich dicht beieinander sind) und ausreichender Eingangsspannung mehrere LED's an der gleichen Quelle betreiben. Aber ihre zulässigen Ströme müssen natürlich gleich sein. Übrigens: Wenn du eine KSQ mit 20 mA und low current LED einsetzt, kann's auch wieder ins Auge gehen bzw. zum Tod der LED's führen. Das sollte zueinander passen.

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Von Moderator Steinbeisser bearbeitet

Da den Kommentarbericht niemand genutzt hat und es sich hier auch nicht wirklich um einen Baubericht handelt, habe ich das Thema hierher verschoben und den noch leeren Kommentarbereich gelöscht

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