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PS: Wier heissen  diese  Gummitüllen   die man  um die Steuerstangen  des  Aussenborders  macht um  den Eingang zum Rumpf ab zu dichten 

(  wo  kriegt man  diese  Gummitrichterchen ?)

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Faltenbälge in der Größe bekommst du am einfachsten im örtlichen Fahrradgeschäft,  die werden an Bowdwnzügen der Bremsen und Schaltungen eingesetzt.

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Komme jetzt erst dazu, Deine Bilder zu studieren. Sehr schön! Eines noch: Du musst darauf achten, daß die Kante zwischen Rumpfboden und Außenwand möglichst scharf bleibt.

Ich hatte ja schon in einem vorigen Post beschrieben, daß das Boot bei schneller Fahrt das Wasser nicht nur nach hinten verdrängt, sondern auch zur Seite. Dies ist eine Strömung, und an dieser Kante muss sie abreißen können, d.h. es muss sich Luft dazwischen schieben können. Das Wasser spritzt dann sozusagen geradeaus weiter vom Rumpf weg, und von oben kommt die Luft und unterstützt das. An sich ist das ein Grenzschichtphänomen (Ich war schon immer der Ansicht, daß sich in der Physik die interessanten Vorgänge immer in Grenzschichten abspielen!). Ich kenne dieses Problem von einer anderen Warte her: Schwimmer für Wasserflugzeuge. Die verhalten sich ähnlich wie solche Gleitboote. Ist die beschriebene Kante nicht scharfkantig, legt sich die Strömung durch den Coanda-Effekt an die Rundung an, und es entsteht eine Wirbelschleppe.Coandâ-Effekt Das ist absolut unerwünscht. Solche Strömungen sind undefinierbar, je nach Wellengang und Laune. Sie können sogar zum Aufschwingen führen. Auf jeden Fall zehren sie an der Geschwindigkeit. Aus meiner Erfahrung mit den Schwimmern kann ich Dir sagen, daß eine nicht abreißende, sondern anliegende Strömung zum sogenannten "Glattwasserkleben" führt. Das wäre in Deinem Fall, da Du ja ein Boot und kein Flugzeug baust, nicht so tragisch, sondern sogar erwünscht. Aber die Nachteile überwiegen. Unter anderem könnte das dazu führen, daß das an der Seitenwand hochzischende Wasser auf den hinteren Teil des Decks oder den Motor spritzen könnte.

Es wird letztlich auf einen Fahrversuch ankommen, ob sich Deine Neukonstruktion so verhält, wie sie soll. Unter Umständen könnte es nötig sein, zusätzlich im letzten Rumpfdrittel noch zwei Längststringer entlang der Außenkante des Rumpfbodens anzukleben.

Trotzdem, nur weiter so! Schließlich hat Modellbau auch den Vorteil, daß man lernt. Man lernt, so lange man lebt. Ansonsten lebt man nicht lang.

Edited by Ralph Cornell
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Scharfkantiger geht  die Abrißkante wohl nicht :)

Denke  durch  den Yachtlack  wird sich ein  1mm Radius aufbauen

Womit klebt ihr beim Lackieren  Kurven ab ?
Tesa krepp fuer Kurven , lässt sich gut anbringen , dichtet  aber  nicht perfekt  und  wir   vom Lack unterlaufen :(

Gruss Matthias

20171122_001517.jpg

Edited by patanuga

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Hallo Matthias,
ich nehme eins der von Chris vorgeschlagenen Maskierbänder, aber ein schmales mit max 6mm. Damit lassen sich die meisten Rundungen gut abkleben; wenn es sehr eng wird, klebe ich einfach weiter und schneide hinterher das Maskierband auf dem Modell.
Falls du mit Spritzpistole oder -dose hantierst: Im Baumarkt habe ich letzlich von Tesa ein Abklebeband gefunden, das aus einem Kreppband mit angesetzten Abdeckpapier besteht. Das macht den Schutz der anderen Teile vor Farbnebel einfacher; das Papier ist fest und undurchklässig genug.

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Zur Not nochmal folgenden Tipp, ich weiß aber leider nicht mehr von wem der kam...

Nach dem Abkleben erst mit Klarlack lackieren, der zieht sich unter das Klebeband, ist aber später nicht zu sehen. Danach, nachdem der Klarlack trocken ist, erst farbig weitermachen. Dann sollte es keine Probleme mehr geben.

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vor 2 Stunden, Steinbeisser schrieb:

...Nach dem Abkleben erst mit Klarlack lackieren, der zieht sich unter das Klebeband, ist aber später nicht zu sehen...

Ich denke, das gilt für die Klebebänder, bei denen man nicht sicher sein kann, dass sie auch dicht sind. Mit dem masking tapes hatte ich solche Probleme aber noch nicht.

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Nach dem Abkleben erst mit Klarlack lackieren, der zieht sich unter das Klebeband, ist aber später nicht zu sehen. Danach, nachdem der Klarlack trocken ist, erst farbig weitermachen. Dann sollte es keine Probleme mehr geben. 

Das ist ein typischer Renovieren-Tip, erst weisse Farbe auf das Kreppband und dann später mit der farbigen drüber.  Mit dem Klarlack beim Boot wäre ich mir in dem Maßstab n icht so sicher, da man den Klarlack zwar nicht sehen, aber an undichten Stellen durchaus fühlen kann.

Ich kann auch nur Masking Tape empfehlen, auch das mag nicht immer perfekt funtionieren aber ist Klassen feiner als Malerkrepp (der feinsten Sorte).  Das Malerkrepp kann man dann ja immer noch auf das Masking Tape kleben.

 

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Wenn der untere Lack von der Oberfläche aber nicht sonderlich glatt ist empfiehlt sich diese Technik aber auch bei Maskierband.

Oder aber, wenn man Airbrushfarben mit dem Pinsel aufträgt, die ziehen unter fast alles drunter.

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Danke  fuer  die Tips
Das  Maskierbandist  Spitze ^^
Haette  ich das  bloss  eher gehabt ^^  Naja   bis die Finger  gleich lang  sind oder ?

Bleibt  noch   die  Frage nach den Gummituellen  fuer  die Steuerstangen
Ich krieg  nich raus   wie  die  kleinen Biester  heißen

Ist bestimmt   Cent-Kram

Gruss  Matthias

pfeil.jpg

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vor 8 Minuten, patanuga schrieb:

Ich krieg  nich raus   wie  die  kleinen Biester  heißen

Faltenbalg

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ot-pfeif-sp.gif

Hatte ich oben absr auch schon mit Liefernachweis erwähnt, wer lesen kann ist klar im Vorteil

ot-pfeif.gif

 

Aber funktionieren tun die kleinen Dinger gut, selbst bei Jetantrieben mit Umkehrklappe absolut dicht!

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Oh mist (mein 2. Name ist wohl EL-Blindo sorry Steinbeisser)

Edited by patanuga

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