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Baubericht Rickmer Bock von Sievers

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Vorgeschichte

Nachdem ich bereits im Jahre 2015 Fotos meines bei Manfred Sievers erworbenen Baukastens der Rickmer Bock gepostet hatte, habe ich Ende März nun tatsächlich mit dem Bau der Selben begonnen. Abweichend vom Vorbild soll das Schiff den Namen meines am 8. Februar 2016 nach 34 Jahren Parkinson verstorbenen Vaters Hans-Peter Schröder erhalten.

Die begleitenden Fotos habe ich alle mit meinem Smartphone aufgenommen, weshalb die Qualität manchmal etwas besser sein könnte.

Kommentare zum Baubericht könnt Ihr hier posten.

Bau

Begonnen habe ich nach Bau und Lackierung des Schiffsständers (den ich aus Stabilitätsgründen mit Startstäben von Sylvesterraketen verstärken durfte) mit dem Einbau des Stevenrohrs in das in den GfK-Rumpf eingegossene Fürhungsrohr.  Der Einbau gelang dank ein paar Wicklungen Isolierklebeband als Abstandshalter relativ zügig. Anschliessend habe ich die Spalten an den Enden mit Stabilit Express versiegelt.

Nachteilig beim Stevenrohr war in meinem Fall dass ich das Stevenrohr selbst nach Abziehen der Kontermutter, welche sehr fest saß, nicht durch die Welle hindurch ziehen konnte wie bei Graupner und Co problemlos möglich. Hier habe ich dann ein 2 mm Löchlein in das Stevenrohr gebohrt und einen Schmiernippel von Graupner angebaut. Der Motor selbst,  ein Roxxy Brushless-Motor 2824/26, #31 4778 - zu Beziehen über Conrad- wurde problemlos samt einer Starrkupplung eingebaut indem der Standfuß des Motors in Stabilit Express eingegossen wurde. Als Fahrtregler verwende ich die Modelcraft Bestellnummer 10 50 79. Probeläufe verliefen zufriedenstellend.

Anschliessend wurde der als Resinteil gelieferte Wellentunnel verschliffen und mit Stabilit eingeklebt. Dank eines Dremels ging das Verschleifen relativ zügig. Der Wellentunnel selbst ist ca. 20% zu groß geraten gegenüber dem Plan, weshalb hier beim Einbau jongliert werden musste. Nach dessen Einbau wurde zuerst der Ruderkoker und noch zusätzlich eine Wasserkühlung für den Fahrregler eingebaut. Beides ging relativ zügig und problemlos voran. Das Ruder selbst musste wegen der Ruderharke gleich mit eingebaut werden, da im Resinteil die Ruderwelle eingegossen ist was einen nachträglichen Ein- und Ausbau unmöglich macht.

Innereien.thumb.jpg.96e06786ede518ad8d43acd8852ed126.jpgRuder.thumb.jpg.884a064f60033fbfe2cd694295483b66.jpg

Anschliessend wurde aus 6 mm Holzresten eine Ruderhalterung für den Servo konstruiert, lackiert und eingebaut. Dies dauerte trotz Tischkreissäge von meinem Bruder etwas länger, da ich trotz Maßnehmen aus dem Plan mehrfach nachbessern musste bis es passte. Beendet wurde dieser Bauabschnitt durch einen Trockentest aller elektronischen Komponenten der erfolgreich verlief. Lediglich die Ruderwelle werde ich später vor dem ersten "scharfen Einsatz" noch anschleifen, da sie zum durchrutschen neigt. Ich habe die Tischkreissäge -wie im Foto sichtbar- auch zum Bau von 2 Akkukästen mitgenutzt.

RuderAnlenkung.jpg.5f471e6f8e89b2e9e6bb2faacfb3de15.jpg

Danach waren das Deck mit Süllrand und den Doppelkreuzpollern dran. Letztere sind aus massivem Polystorol. Die 3 mm langen Füsse wurden im 2 mm dicken Deck versenkt. Das Deck wurde im Bereich der Poller mit Polystorol von unten auf 3 mm verstärkt, so dass die Füsse auf der ganzen Länge von Polystorol eingeschlossen sind womit maximale Standfestigkeit garantiert werden soll.

Als nächstes habe ich mit Hilfe der beigelegten Holzleisten als Stabilisator das Deck mit Stabilit aufgeklebt und verschliffen. Hier war relativ Nachbarbeit erforderlich, da teilweise 3 mm breite Spalten des Decks zum Rumpf zu spachteln und zu verschleifen waren. Auch das Deck selbst musste besonders am Heck angeschliffen werden bis es passte. Beim anschliessenden Einbau der Klüsen verwendete ich 6 mm Messingrohre anstatt des beiligenden PVC-Rohres von 7 mm. Der Einbau samt dem abschliessenden Verspachteln und verkleben der Enden von aussen mit Stabilit (von innen aus Platzgründen nicht möglich) war relativ problemfrei wie das Bild mit dem zwischenzeitlich fertiggestellten Anker zeigt.

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Nachdem der Rumpfbau am 8. April nach ca 2 Wochen Bauzeit erfolgreich abgeschlossen worden war, gings nun an den Pinsel. Ich habe mich für`s Streichen und für Revell Email-Farben entschieden. Das Unterwasserschiff wurde mit Revell 37 gestrichen, die Scheuerleisten mit  Revell 302 und der Rumpf mit Weiß 4. Für das Deck entschied ich mich anfänglich für Smaragdgrün 61, habe es aber dann letztendlich mit Farngrün 364 überstrichen, da es mir zuviel glänzte und hinten und vorne überhaupt nicht kratzfest war. Zudem liegt das Farngrün deutlich näher am Original. Die Doppelkreuzpoller und die Ankerwinde strich ich mit Revell 374, wobei die schwarzen Teile hier ebenso die 302 erhielten. Dieser Bauabschnitt inkl. Bau von Kettenstopper und Ankerwinde nahm ca. 3 Wochen in Anspruch.

Einziges Problem hierbei waren meine Pinsel, die besonders bei Smaragdgrün ziemlich haarten. Hier ist unverzügliche Haarentfernung erstes Gebot wenn man nicht einen unliebsamen Gast mit verewigen will. Die Haftung der Farben auf dem GfK-Rumpf und Polystorol-Deck selbst sind gut. Beides wurde mit Spülmittel gereinigt und mit grobem Schleifpapier gut angeraut. Nur beim GfK-Rumpf ging an einigen wenigen Stellen etwas Farbe mit was schnell auszubessern war. Dies betraf allerdings "nur" das glänzende weiß und das mattglänzende schwarz. Das matte Kaminrot machte hierbei gar keinen Ärger.

Abschliessend wurden Lackierfehler mit freier Hand nachgepinselt. Sehr zur Zufriedenheit meines Großen ;-)

RubinRot.jpg.ac1631d0eee1abb6c4912779129d510d.jpg.

Scheuerleisten.jpg.ec42dbbe724ab971794a389b00840c6d.jpg

Aufbauten.jpg.c6787c67409add6398e84c4150e2a959.jpg

Aktuell, Stand 01. Mai 2017, sind die Aufbauten in Arbeit. Die Teile sind sehr gut passend, allerdings ist auch hier etwas Spachtelmasse notwendig. Für die Polystorolteile verwende ich Ruderer L530 als Klebstoff. Da die Regenrinnen für die Bullaugen leider nicht im Baukasten enthalten waren obwohl sie es sollten (bzw. in den 1,5 Jahren Dornröschenschlaf auf dem Schrank verschwanden) habe ich sie kurzerhand durch 0,5 mm Polystorol-Eigenbauten ersetzt welche ich verspachtelt habe. Gravierender ist das Fehlen der Tür für den Aufbau hinten, da dieser auch Fräsungen enthält. Auch die (eigentlich) beiliegenden Handläufe aus dem Selben Frässatz fehlen. Hier bemühe ich mich aktuell um Ersatz.

Den "U-Boot Turm" auf dem Dach, ein GfK-Teil, habe ich innen derweil großzügig mit Revell-Spachtelmasse verarztet was sicher noch eine nächtliche (Hand)Schleiforgie nach sich ziehen dürfte. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Aktuell sind Fenster und Bullaugen in Bearbeitung. Die Glaseinsätze für beide sind hierbei etwas zu groß geraten, so dass hier Anpassungsarbeiten notwendig waren. Dieser Schritt hat 2 Feierabende in Anspruch genommen. Hierzu schliff ich die Öffnungen der Bullaugen etwas weiter auf. So lange, bis sich ein Rundglas ohne größere Anstrengungen reindrücken lies. Bei den eckigen Fenstern habe ich das Glas einfach etwas kleiner geschliffen. Aufgrund der Materialhärte war ich um meinen ererbten Dremel heilfroh. Sonst wäre ich ewig gesessen.
Der Versuch ein Rundglas ohne Vorarbeiten in die Bullaugen einzudrücken endete trotz der Dicke des Glases (2 mm) mit dem Bruch des Selben. Nachahmer sollten es erst gar nicht versuchen. Als vorletzten Schritt habe ich die Fensterlein mit Hilfe von Revell Plastikkleber in die Rahmen eingeklebt. Anschließend habe ich die alle gleich Mal maskiert damit sie beim späteren Lackieren nicht voll Farbe laufen. Für die Masken der Bullaugen habe ich ein Bullauge als Schablone benutzt und die "Flicken" auf dem Maskierpapier angezeichnet bevor ich sie mit einer Nagelschere ausgeschnitten habe. 17 Stück.
 
Bullaugen.jpg.91c4740634e4ca62c864192f98977e85.jpg
 
Heute Abend werden die Fenster und Bullaugen in den Aufbau eingeklebt.
 
Als nächstes steht das Herausreissen meiner "Nachbauregenrinnen" an nachdem ich die Originale für 1,60 Euro bei Herrn Sievers nachbestellen konnte.
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Bevor das Wochenende beginnen konnte habe ich zu allererst wie angedroht die Bullaugen und Fenster eingehklebt. Zudem habe ich wie gut sichtbar die Eigenbau Regenrinnen wie kranke Zähne gezogen. Anschliessend habe ich die Löcher für die Regenrinnen noch entsprechend sauber gemacht damit die Originale ohne Probleme eingeklebt werden können. Gut sichtbar sind auch die angeschliffenen und verspachtelten Stellen der ABS-Aufbau-Verzahnung. 

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Nachdem der Samstag der Familie gewidmet war wurde meine bautechnische Schaffenskraft heute zuerst für andere Zwecke benötigt. 2 Kommoden wollten zusammengeschraubt werden. Mittlerweile klappt dies fast schon ohne Anleitung ;-)

07-05-02.jpg.ad525810de9d5f1b6b7175e07a6e9778.jpg


Danach gings wieder an den Basteltisch. Zuerst gravierte ich auf der Rückseite der Aussentüren noch Türspalten ein.

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Anschliesend klebte ich die Pflicht ein, sowie den U-Boot-Turm samt Innereien auf. Bei letzerterem durfte ich noch ordentlich Spachtelmasse nachlegen. An sonsten verlief der Bauschritt problemfrei. Nur eine Spante für den Innenausbau fehlte. Diese war aber aus 1 mm Polystorol mit einer der vorhandenen Spanten als Schablone schnell nachgebaut. Eher ein wenig Kpopfzerbrechen bereitet mir der Abschluss der Pflicht. Obwohl bündig in Bezug auf die aus ABS-Platten gebaut ist der Endquerschnitt trapezförmig... Unten stimmt die Breite mit dem des Resin-Abschlusses überein, oben ist er ca. 1 cm schmaler.  Es entsteht aber trotzdem keine schiefer Eindruck mit nach innem geneigtem Schanzkleid, so dass hier wohl als nächstes mein Dremel fleissig Material abtragen darf. Aber dafür lass ich mir bis morgen Zeit.

 

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Bevor das Wochenende beginnt noch eine kleine Fortsetzung. Hauptsächlich waren Details an der Reihe. So habe ich unter anderem das Heck der Pflicht plangeschliffen und mit dem Geodreieck die Rechtwinkligkeit überprüft. Die Abweichung war minimalst. Und das obwohl der zurechtgeschliffene Resinklotz deutlichst trapezförmig ist. Zudem baute ich mir aus Polystorol die nicht auffindbaren Lampenbretter aus Resin nach.

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Daneben habe ich den Flaggenmast fertiggestellt und eine intereressante Entdeckung gemacht. Nachdem ich auf Grund der Beschreibung nicht wusste ob die Umrandung des Ankers auf dem Plan rein farblich geschehen sollte, habe ich mittlerweile das Schutzblech des Ankers gefunden. 0,5 mm Polystorol/ABS. Da der Rumpf allerdings bereits weitgehend fertig ist und das Schutzblech auf den meisten Orignalfotos fehlt werde ich es nicht einbauen. Dieser Fund zeigt beispielhaft den einzigen Mangel des Baukastens auf. Die rudimentäre Baubeschreibung, die den Bau manchmal zu einem Puzzlespiel macht. Auch die Verstärkungen zum hinterkleben der Türen habe ich eher zufällig im Teilekonvolut gefunden nachdem ich die Türrückseiten bereits angeritzt hatte. Siehe oben.

Zum Ende noch was positives: Die nachbestellten Teile sind eingetroffen und zum Großteil bereits verbaut.  Zwei Buben (4 und 1) sind gefährliche Langfinger...

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Gott zum Gruße! 

Frei nach dem Motto »Mühsam ernährt sich das Eichkätzchen« ging es seit letzten Donnerstag hauptsächlich mit Kleinteilen voran. Ich habe zwischenzeitlich

1) ...den Steuerstand instrumentiert

2) ...den Auspuff angefertigt 

3) ...die Leiter zum Steuerstand wurde eingepasst nachdem sie vorher gespachtelt wurde

4) ...aus 1mm Draht die (Tür)griffe und Vorreiber angefertigt

5) ...die Lampenträger für die Positionslampen und die Scheinwerfer angebaut sowie die jeweiligen Löcher für die Verdrahtung gebohrt.

Bezüglich des 1 mm Messing-Drahts hat Herr Sievers millimetergenau kalkuliert. Es blieb kein Millimeter Draht übrig.  Für alle Fälle werde ich heute deshalb meine Restekiste konsultieren - hier sollten sich sicher noch ein paar Zentimeter 1mm Messingdraht finden lassen. Man weis ja nie ob man doch noch ein wenig davon braucht.

Für die Lampengehäuse bekommt Herr Sievers übrigens einen 1er mit Stern von mir. Durchgefärbtes Plastik, richtiger Abstrahlwinkel und nie wieder Probleme mit ungenügend eingefärbten farbigen Birnchen.  Heute früh vor der Arbeit habe ich in dem Zusammenhang begonnen die Lampenteile ...und Bretter die nicht leuchten sollen schwarz 302 zu lackieren. Damit ja nichts an den falschen Stellen durchscheint. Das wird so nebenbei gemacht. Tendenziell ist nu der Weg frei heute Abend mit dem Bau des Mastes zu beginnen, den ich Dank der Kleinteile schon eine Woche vor mir herschiebe.

Der aktuellen Bauzustand der Aufbauten:

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Gott zum Gruße,

nachdem unter der Woche zumeist die Arbeit auf dem Programm steht ist der Baufortschritt eher übersichtlich. Hauptsächlich habe ich mich mit dem Licht beschäftigt. Das hies zuerst die Austrittsöffnungen abkleben und anschliessend die Lampenkörper und -Bretter schwarz lackieren damit ja nichts durchscheint. In dem Zusammenhang, möchte ich Dir, TitanicMax noch einmal für die Hinweise danken wo genau denn die Decksbeleuchtung der Rickmer Bock angebracht war. Diese ist im Bauplan von Herrn Siever weder vermerkt noch liegen Teile hierfür bei. 

Zum abtapen habe ich mich mit mehreren Klebebändern versucht. Am besten hält auf dem glatten Plastik klasisches Malertape aus dem Baumakrt. Das 6 mm Klebeband von Tamyia das ich für meine Flugzeuge in 1/72 verwende hielt eher schlecht, ebenso das rosa Lackiertape von OBI.Während die Bauteile von Herrn Sievers sich relativ gut mit Klebeband und Skalpell (zum zurechtschneiden) verarzten liessen, waren die Bauteile aus dem Modellbaukaufhaus echt eine extrem übele Fummelei. Zuerst habe ich langsam mit einem 3 mm Bohrer eine Öffnung für die 6 V-Lämpchen gebohrt, dann die Lämpchen eingesetzt und einen Deckel aus 1 mm Polystorol gebaut. Das Abkleben dieser drei Lämpchen als Höhepunkt nahm dann auch einen ganzen Abend in Anspruch.  Jetzt werden sie fertig lackiert, nur damit ich sie dann wieder runterbrechen muß um das Klebeband zu entfernen.Nachahmern empfehle ich sich bei Elde Modellbau umzuschauen worauf mich Taucher in einem anderen Thread gestossen hat. Die Korblampen scheinen hier eine deutliche Arbeitsersparnis zu sein.  Preislich wären sie ungefähr identisch. Aber da hatte ich die Lampen von Rainer und Elke schon zu Hause. Aktuell werden die Suchscheinwerfer komplettiert. Danach gehts an den Bau der Reling an den Aufbauten sowie den Mast. Da ich für die Bohrarbeiten einen Schraubstock benötige muss ich hier noch bis zu meinem Besuch bei meinen Eltern warten, wo mein Bruder eine voll eingerichtete Werkstatt besitzt.

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Servus beisammen,

das Wochenende brachte vor allem Kleinteilerei mit sich. So habe ich unter anderen die Scheinwerfer der Bock angefertigt. Hierzu habe ich 3 mm Löcher in die innen mit Revell Silber 90 lackierten Lampengehäuse gebohrt. Anschließend die Lampen eingesetzt. Danach wurde aus diversen Draht- und Messingteilen die Scheinwerferhalterung angebaut. Für die Messingteile war sehr viel Schleifarbeit notwendig, da diese richtig ausgefranst waren. Auch die beiliegenden Lampengläser habe ich eingesetzt und da das Ganze später noch lackiert wird maskiert.

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Nachdem Samstag Abend die Scheinwerfer montiert waren ging es Sonntags ans Aufbohren der Reling- und Handlaufspitzen auf 1,5 mm. Eingespannt in einen Schraubstock ging das mit einer langsam drehende Akkubohrmaschine sehr gut.  Der einzige Haken war hierbei der Bausatz selbst. Gemäß Stückliste sollten 21 Handlauf- und 26 Reling Stützen beiliegen.  Diese lagen bei. Doch leider wurde vom Hersteller übersehen dass gemäß Plan auf dem Oberdeck noch weitere 6 Reling Stützen zu montieren sind. Diese habe ich bei Herrn Sievers kostenpflichtig für 5,15 Euro nachbestellt. -Ich wollte mir aufgrund der Service-Problematik des Herstellers eine weitere längere Diskussion zum Thema "war nicht dabei" ersparen.- Für das gemäß Plan notwendige Biegen im oberen Drittel habe ich mir eine Schablone aus einem Raketen-Leitstab ausgesägt. Die Reling Stützen habe ich dann abweichend von der Empfehlung im oberen Drittel mit sanftem Druck "kalt" gebogen. Eine Stütze brach mir zwar ab, aber zu was gibt es denn einen Lötkolben? ;) Aktuell als nächstes geplant ist die Montage der 21 Handlaufhalterungen. Für diese sind 21 kleine Füsserl vorhanden (Siehe die kleine Plastiktüte). Diese müssen, da etwas zu eng, mit dem Skalpell noch etwas aufgebohrt werden und werden heute Abend montiert.

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Nicht erwähnt habe ich dass die letzten Tage so nebenbei diverse Lackierungsarbeiten bei den Lampen erfolgt sind. Nach Auftragen des schwarzen Durchscheinschutzes habe ich diese mit der eigentlichen Soll-Farbe überlackiert. Die Deckslampen werde ich später noch einmal mit sanftem Druck vom Gehäuse runterreissen um die Maskierungen zu entfernen wofür aufgrund der 3 +3 = 6 Farbschichten ein Skalpell notwendig sein wird. Aktueller Bauzustand des Aufbaus siehe hier.

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Gott zum Gruße beisammen,

nachdem heute Vatertag war und das Bauen vorgestern Abend wegen kindsen* gänzlich ausfiel habe ich mich heute wieder ein wenig an die Arbeit gewagt. Zum einen stand das "auspacken" der maskierten Deckslampen an, welche ich zu dem Zweck noch einmal von der Bordwand gebrochen habe. Bis auf einzelne kleinere Nachlackierarbeiten können die Lampen sofort weiter verwendet werden. Allerdings werde ich sie vor dem Wieder-Ankleben komplett maskieren damit sie die Aufbaulackierung auch mit "Durchblick" überstehen.

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An sonsten wurde Die Reling an Aufbau und Deck montiert. Die seitlich am Aufbau befestigten Handlaufhalterungen habe ich hierzu 5 mm nach dem "Knödel" per Dremel abgeflext damit ich sie bündig einbauen kann. Das Einziehen des 1,2 mm Drahtes geschah beim Aufbau von hinten und verlief problemlos. Sowohl die Relingstützen als auch den Draht habe ich "kalt" mit Sekundenkleber fixiert und festgeklebt. Auf`s Löten habe ich bewusst verzichtet, da der Aufbau aus Kunststoff besteht und die Relingstützen aus Messing einen guten Wärmeleiter abgeben.

Nach dem Handlauf auf dem Aufbau war die Reling an der Reihe. Hier wurden die bereits von Herrn Sievers vormarkierten Bohrungen auf 2,5 mm aufgebohrt. Anschliessend die Relingstützen mit Sekundenkleber festgeklebt. Danach wurde der Relingdraht eingezogen und die Stützen mit Zangenhilfe nachgebogen damit sie einigermassen senkrecht zum Bügelbrett stehen wie es der Plan vorsieht. Die Soll-Öffnungen in der Reling habe ich mit einer Metall-Ankerkette aus meinem Fundus gesichert. Die von Herrn Sievers mitgelieferte Kette ist in Bezug auf die zu sichernden Distanzen einfach zu kurz gewesen. Aber so bleibt für den Anker noch ein wenig mehr übrig. ;)

Als nächstes werde ich hier die Relinghandläufe ebenfalls mit Sekundenkleber verkleben. Danach werde ich entweder  mit dem Bau des Hauptmastes bzw. der dem U-Boot-Turm vorgelagerten Antennen beginnen. Mit der Reling auf dem Oberbau muss ich noch warten bis die sechs bei Herrn Sievers bestellten Relingstützen eingetroffen sind

*Bairisch: Kinderpflege, aufs Kind aufpassen

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