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WSP 30 "Hecht" Lindau - Bauer Modelle

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Hallo ihr Lieben,

 

nun möchte auch ich mit meinem Baubericht zum Polizeiboot WSP 30 "Hecht" der Wasserschutzpolizei Lindau (Bodensee) beginnen.

Das Modell stammt aus der Feder von Uwe Bauer (Bauer Modelle - WSP 30 / V 20).

 

Der Bausatz ist bereits in der Basisausführung sehr umfangreich. Als Zubehör bietet Bauer Modelle noch eine Ätzteilsatz und ein Scale-Ausbausatz an.

 

Zunächst ein Größenvergleich zwischen meiner Barkasse Anika und der WSP 30. Die WSP 30 ist über einen Meter lang.

Anschließend möchte ich euch den Inhalt des Bausatzes präsentieren:

 

Die ersten Arbeitsschritte werde ich in den kommenden Beiträgen beschreiben und natürlich fotografisch erläutern.

 

Eure Kritik und Kommentare könnt ihr gerne hier platzieren, ich freue mich darauf:  Kommentare zu WSP 30

 

 

Liebe Grüße

Tobi

 

P.S.: Der Benutzer Parat hat bereits, aus dem gleichen Bausatz, die V 20 der österreichischen Polizei gebaut. Er hat dazu einen ganz tollen Baubericht in diesem Forum erstellt.

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So dann wollen wir mal  :)

 

Die Anleitung beginnt, welche eine Überraschung, mit dem Bootsständer.

Dieser wurde zunächst mit Schnellschleifgrund und anschließend mit mahagonifarbener Beize behandelt. Als Deckschicht habe ich mich dieses mal für einen Holzsiegel anstelle von Klarlack entschieden. Was besser ist, muss sich erst noch herausstellen.

Die Bezeichnung und der Standort des Schiffes sind bereits durch den Laser ins Holz graviert. Da diese jedoch kaum mehr zu lesen waren, nachdem die Beize aufgetragen wurde, habe ich diese mit selbstklebenden Buchstaben überklebt.

 

 ---

 

Im zweiten Schritt wird der Leiterschacht für die Bergeleiter am Heck des Schiffes zusammengesetzt. Danach wird der Leiterausschnitt im Heck herrausgefräst. Zunächst wollte ich es mit einer Trennscheibe probieren, diese war jedoch viel zu groß. Daher habe ich den guten Tipp aus diesem Forum bekommen, es mit einem Fräskopf zuversuchen. Dies hat sich als hervorragend erwiesen. Der Ausschnitt wurde nur noch passgenau verschliffen, sodass später der Leiterschaft eingesetzt werden kann. Zunächst muss dieser geöffnet bleiben, da darüber noch die Ruderanlage eingesetzt/eingeklebt wird.

 

Liebe Grüße

 Tobi

 

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Guten Morgen an diesem vierten Advent,

 

ich war wieder nicht untätig und der Rumpf der WSP 30 hat erste Spuren der Verwüstung erlitten  :lol:

 

Da ich mich für die Anleitungsgemäße Anlenkung der Ruder entschieden habe, mussten zwei Ausschnitte in das Deck geschnitten werden. Hierfür kam nun endlich meine wunderbare Diamant-Trennscheibe zum Einsatz und hat sich als hervorragend bewährt. Der hintere, kleinere Ausschnitt dient dem Einsetzen und Verkleben der Ruder. Der vordere, größere Ausschnitt ist für das Einsetzen des Servotisches gedacht. Die Auflagerahmen für die Abdeckungen werden erst nach Montage der Ruderanlage eingesetzt. Hier hat sich noch ein Teil der V 20 nützlich gemacht. Ich habe das Längsbrett des Ständers der V 20 als Anschlag zum Schneiden genutzt  :p

 

Die Abdeckungen liegen als zusätzliche Laserteile bei, sodass bei leichte Verschnitte nach innen kein Problem darstellen. Deswegen habe ich den Anschlag stets so platziert, dass ich auf der Innenseite schneide.

 

Gleichzeitig habe ich auch bereits den produktionsbedingten Überstand der Öffnung für das Steuerhaus weggeschliffen.

 

Liebe Grüße und einen schönen vierten Advent euch allen.

 Tobi

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Guten Morgen :)

 

es geht endlich weiter:

Ich habe die Wellendurchführungen gebohrt und nachgeschliffen, sodass die Wellen in die richtige Lage kommen. Dabei gefällt mir sehr gut, dass dem Bausatz eine Art Schablone beliegt, die auf die Wellenkanäle aufgesetzt wird, anhand derer man sehen kann, dass die Wellen die richtige Lage und Steigung haben.

Außerdem sind die Öffnungen für die Ruderkoker und die Wellenböcke entstanden. 

Die Ruderkoker waren ja denkbar einfach. Nicht nur das sie auf dem Rumpf markiert gewesen sind, sondern man konnte sie einfach mit der Standbohrmaschine senkrecht bohren. 

Die Öffnungen für die Wellenböcke waren da schon etwas anspruchsvoller. Diese mussten aus einer Maßzeichnung auf den gekrümmten Rumpf übertragen werden (Dank dem Nähkästchen meiner Frau ging das sehr gut, so ein Stoffmaßband hat echt seine Vorzüge  ;) ) Entgegen der Anleitung habe ich diese jedoch nicht mit 4 mm aufgebohrt, sondern lediglich mit 2,5 mm und habe die Öffnung letztlich auf die Größe der Wellenböcke zugefeilt, sodass sie perfekt in die Öffnungen passen.

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Im vorderen Bereich hat die WSP 30 jeweils zwei Bullaugen, die auf Rohren senkrecht eingelassen sind. Diesen wurden zunächst aus der Maßzeichnung übertragen. Anschließend habe ich viele kleine Löcher am Kreisrand gebohrt und diese mit einem Fräser verbunden, sodass eine schleifbare Öffnung entstand, die perfekt an die Rohre angepasst werden konnte. Die ABS-Rohre habe ich mit Stabilit Express eingesetzt und die Überstände mit dem Rumpf verschliffen.

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Die Fahrmotore sind gestern auch gekommen. Sie sind sehr wertig verpackt und machen echt einen tollen Eindruck. Es ist nur etwas schade, dass die Kabelenden nicht bereits mit Steckern ausgerüstet sind, aber das gibt schlimmeres.

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So, jetzt gibt es noch etwas für die Kommentare:

Ich habe exakt das Querstromruder Bow Thruster 108-08 ausgewählt, dass in der Anleitung empfohlen wird. Allerdings ist dieses für die markierte Einbaustelle zu breit. An dieser Stelle ist der Rumpf bloß 20 mm breit, aber bereits das Innengehäuse des Querstromruders ist 22 mm breit. Wie kritisch ist es, dass QSR etwas nach hinten oben zu versetzen? Es geht hier um 10 mm nach hinten und 5 mm nach oben.

 

Ich danke euch für eure Hilfe und freue mich auf eure Kommentare.

 

Liebe Grüße

 Tobi

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Guten Morgen :)

es geht weiter. Nachdem ich nun doch das Ø19mm QSR einbauen konnte, ist dieser Punkt nun auch endlich erledigt und es stehen keine weiteren, großartigen Arbeiten am Rumpf an, sodass ich nun auch die Ruderkoker und Wellen installieren kann, ohne das diese mit Schleifstaub überzogen sind.

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Nun steht noch die Suche nach einem geeigneten Ruderservo an. Ich habe hier im Forum gelesen, dass du kräftige Servos im Blockierfalle die Ruderkoker aus dem Rumpf brechen können.

Da ich gerne dieses Servo  verwenden würde, wüsste ich gerne, ob dieses einfach zu viel Power hat? Dieses Servo hat ein Gehäuse, dass teilweise aus Metall gefertigt ist, was mir ganz gut gefällt.

Da ihr mir bislang schon so lieb geholfen habt, freue ich mich auch bei dem Servo auf eure Vorschläge.

Meine Wünsche an das Servo sind eigentlich nicht so groß  :oops:

 • Kugelgelagert

 • Metallgetriebe

 • Coreless/Brushless, wie das Derkum wäre natürlich super, ist aber kein Muss

 

Ich freue mich schon auf eure Kommentare und wünsche euch eine schöne letzte Jahreswoche.

 

Liebe Grüße

 Tobi

Von Moderator JL bearbeitet

Nachfolgenden Kommentar habe ich in den dazu gehörenden Kommentar-Thread verschoben. Im Baubericht soll zur besseren Lesbarkeit nur der Autor posten

Edited by JL

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Hallo ihr Lieben,

endlich kann ich mich auch einmal wieder mit Neuigkeiten zur WSP 30 melden. Nachdem ich die Anleitung etwas fehlinterpretiert hatte, musste ich im Bereich der Ruderanlage einige Arbeiten möglichst unauffällig rückgängig machen, was auch erstaunlich gut funktioniert hat  :oops:

 -

Ich habe mich nach euren vielen tollen Vorschlägen an den Einbau der Ruderkoker und der Ruder gemacht. Im Bausatz sind die abgebildeten Teile enthalten:

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Durch eure Ratschläge habe ich mich dazu entschlossen, aber statt der Gestängeanschlüsse und Stelldrähte auf Gabel-/Kugelköpfe und Gewindestangen auszuweichen. Diese Variante ist wirklich nahezu spielfrei und lässt sich vor allem ganz simpel einbauen:

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Zunächst werden die Koker durch die Bohrungen und den Kokertisch in den Rumpf geführt. Diese werden anschließend mit einem Punkt Sekunderkleber gesichert. Gleichzeitig wird der Kokertisch und die Koker selbst mit Epoxy mit dem Rumpf verklebt. Nach dem Aushärten wird von Außen ein Epoxy-Ring um die Koker gelegt:

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 -

Danach habe ich die Koker mit einer EN16-Rohr Muffe verstärkt, die ich zunächst auf die richtige Länge abgelängt habe, mit Epoxy auf dem Kokertisch fixiert und anschließend mit Epoxy ausgefüllt habe. Also diese Koker haut echt nichts mehr um. Danke für diese tolle Idee:

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 -

Anschließend habe ich bereits den Servotisch zusammen gezimmert und grau lackiert. Ich fand das ganz stimmig  ;)

Anbei steht auch bereits der Ruderservo.

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Hier gehts zur den Kommentaren...

 

Liebe Grüße

 Tobi

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Hallo ihr Lieben,

 

und es geht weiter mit der WSP 30. Der erste Wassertest in der heimischen Badewanne wurde mehr oder weniger erfolgreich absolviert. Eine kleine Undichtigkeit am QSR habe ich entdecken müssen. Diese ist aber bereits verschlossen und nun ist sie schwimmfähig.

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Die folgenden Arbeiten sind in den letzten Tagen von mir durchgeführt worden:

• Zunächst habe ich die Auflage für die Wellen im Mitschiff mit 40 min Epoxy verklebt. Anschließend wurden die Wellenrohre mit den Auflagen eingesetzt und ebenfalls verklebt. Die Auflagen musste ich aus ABS neu herstellen, da die im Bausatz enthaltenen Holzauflagen für größere Wellen vorgesehen sind. Sprich die Laserbohrungen hatten einen zu großen Abstand. Leider war dieser Abstand genau so, dass man keine zusätzlichen Bohrungen ergänzen konnte. Daher habe ich mich für die Neufertigung entschieden.

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• Die Wellenanlagen sind installiert und verklebt worden. Dazu habe ich zunächst von außen, wie bei den Ruderkokern auch, eine Epoxy-Ring um die Wellen gelegt. Nach dem Aushärten habe ich von Innen mit niedrig viskosen Epoxy aufgefüllt, sodass die Wellen stabil in den Tunnel liegen.

 Statt den Rennpropellern sind zurzeit die Originalen 4-Blatt Raboesch Props installiert.

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• Abschließend konnte ich den Servotisch einkleben. Hierzu wurde zunächst der verschraubte Tisch mit Kleber versehen und eingesetzt. Nach dem Aushärten wurde die Tischplatte abgeschraubt und die Klebestellen noch einmal nachgebessert. Danach erfolgte das Aufschrauben der Tischplatte mit Servo. 

 Das Gestänge habe ich durch eine M3-Gewindestange ersetzt, die mittels eines Kugelkopfes an den Servoarm geschraubt ist.

 Die Ruderanlage ist super. Absolut spielfrei. Besonders begeistert bin ich von dem Staufenbiel Servo. Das Servo ist sehr ruhig und absolut "Knurrfrei". Meine bisherigen Graupner Servos haben sich nicht nur während der Bewegung akustisch bemerkbar gemacht, sondern auch in den Ruhelagen...also absolut empfehlenswert.

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 ---

 

Als nächstes geht es an die Montage der Fahrmotore und Drehzahlsteuergeräte.

Jetzt fehlt bloß noch der richtige Akku. Ich denke, dass es ein 40C werden wird. Nur bei der Kapazität bin ich noch unschlüssig. Reichen vielleicht schon 3.000 mAh oder sollten es doch besser 4.500 - 5.000 mAh sein?

 

Ich wünsche euch noch ein tolles Wochenende.

 

Liebe Grüße

 Tobi

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Elektrische Unterverteilung

 

Heute sind die Bauteile meiner elektrischen Unterverteilung gekommen. Farblich passend in blau/grau.

Bei den Bauteilen handelt es sich um Reihenklemmen von Phoenix Contact, die im Industriebereich eingesetzt werden können und insofern mit den hohen Strömen problemlos zurecht kommen sollten.

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Um die Reihenklemmen untereinander zu verbinden, habe ich bei den Brückensteckern jede zweite "Nase" entfernt, sodass ich jeweils Plus und Minus direkt nebeneinander liegen habe, sodass eine saubere Verkabelung im Schiff besteht.

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Zum Schluss noch einmal der vollständige UV-Block auf der Hutschiene mit den bearbeiteten Steckbrücken.

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P.S.: Mit der WSP 30 geht es natürlich auch weiter, aber bislang sind die Fortschritte noch eher marginal, sodass die nächsten Fotos erst in ein paar Tagen kommen werden.

 

Bis dahin :)

 

Liebe Grüße

 Tobi

Edited by BR472

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Hallo ihr Lieben,

ich krame meinen Baubericht mal wieder hervor, denn die WSP 30 hat doch einige Fortschritte gemacht:
Das Steuerhaus ist zusammengefügt und lackiert, das Dack mit den Antennenfüßen und Lampenhaltern versehen und ebenfalls lackiert worden.
Auf dem Vordeck steht die fertige Ankerwinde.

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Um das Dach zu vervollständigen benötige ich ein bisschen Hilfe für die Beleuchtung:
Anbei befindet sich der Beleuchtungsplan für sämtliche Beleuchtungen am Schiff. Also sowohl die Innenbeleuchtung (8 - 11) als auch sämtliche Positionslichter, Blaulichter, Suchscheinwerfer, etc.
Ich würde diese gerne in vier Gruppen schalten können. Ich weiß aber leider nicht, welcher Schaltbaustein dafür der optimalste ist. Ich hatte unter anderem den LED-Profi 2 von Modellbau-Regler.de in der engeren Auswahl, jedoch kann dieser bloß vier LEDs pro Modul, das genügt schon für die Positionslichter nicht.
Alternativ hatte ich an ein 4-Kanal-Schalter gedacht. Könnte dies die bessere Wahl sein? Oder vielleicht der? PS4a Schaltmodul 4-fach.

Ich freue mich auf eure Ideen und Vorschläge, wie man die Beleuchtung am Besten ansteuern kann.
Anbei ist noch einmal eine grafische Darstellung der Beleuchtung auf der WSP 30.
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Ich danke euch vielmals für eure Hilfe und wünsche euch einen ganz tollen Abend.

Liebe Grüße
Tobi

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