JojoElbe

Baubericht/Recycling Motorrettungsboot Lübeck

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Beim Deckel hat sich noch nichts Neues ergeben. Dafür habe ich den Mastfuß fertig bzw. den Mast jetzt steckbar. Viel hin- und her-Überlegen (das Problem Klapp- oder Steckmast ist ein bisschen in den Kommentaren aufgeführt: http://www.schiffsmodell.net/index.php?/topic/15261-kommentare-zum-bauberichtrecycling-motorrettungsboot-l%C3%BCbeck/

 

Hab mir erstmal 9 poligen Mini-Din Stecker+Buchse besorgt, da mein Mast aber nur 5mm Durchmesser und die Kabel aussen am Mast verlaufen (Original ist Holz) müsste der neben dem Mast 'kleben', die Kontakte sind auch ziemlich leicht zu verbiegen (hätte vielleicht eine teurere Version nehmen sollen) ... also hab ich nach einer Alternative gesucht.

 

stecker550.jpg

 

Zwei 5er Reihen nebeneinander passen perfekt in eine Alu-U-Profil was ich noch habe.

Rechteckiges Loch ins Profi, so dass die Stecker/Buchsen Unter-/Oberseite mit dem Metall abschliessen.

 

Der Mast wird zusätzlich auf ein 3mm Rohr gesteckt (Mast hat Innendurchmesser 3mm, da das Unterteil des Mastes schon einmal ausgetauscht wurde und zum besseren Halt ein 4mm Rohr im Unterteile mit festgelötet wurde) - natürlich alles ohne Fotos.

 

maststecker550.jpg

Das Oberteil: Stecker, Kabel und Mast sind mit Epoxy eingegossen. Um dem Mast meht Stabilität zu geben habe ich ein 1mm Messingdraht durch U-Profil und Mast gezogen und im Mast gelötet (später den Mast wieder aufgebohrt)

 

maststecker2-550.jpg

 

Buchse passt...

 

Ok, wie bekomme ich das 3mm Rohr und auch den Fuß am Boot fest? Nur kleben kam nicht in Frage ....

So:

mastfussx500.jpg

 

Tja, eigentlich dachte ich Fotos gemacht zu haben, aber die fehlen auf der Platte.

Also gaaanz einfach eine 2mm Schraube (ca. 2cm lang) von unten durch das Deck und das Profil, im Profil mit einer Mutter festgeschraubt, das 3mm Rohr draufgeklebt (das Profil auf's Deck) und dann mit Epoxy gefüllt.  Nachdem es oben trocken war hab ich von unten auch noch Epoxy über den Stecker und die Kabel 'gegossen' (dröpche för dröpche). 

 

Das hält, der Mast sitzt fest, lässt sich aber ohne viel Mühe abziehen und das Licht geht auch noch.

Zur Tarnung gab es aus 1mm APS einen Kasten.

 

mastfuss3-550.jpg

 

 mastfuss2-550.jpg

 

Schließlich noch eine Fakeprofile und Fakeschrauben so ungefähr wie bei der  Rickmer Bock (danke Max).

 

mastfuss550.jpg

 

Also fast fertig, das Bändselgetüddel am Mast kommt erst, wenn der Aufbau fertig ist. Der 'extra' Kasten hinter dem Mast ist für Tauwerk und bekommt später noch einen Fakedeckel.

 

Ach ja, und wenn man eine Sache ändert passt die andere nicht mehr. Das Geländer ist durch den Fakerand am Mastfuß zu dicht dran und musste bis an die Türöffnung verschoben werden.

 

----------------------------------

Fertig ist auch noch die Reling um den hinteren Aufbau, der Bericht folgt die Tage.

Und dann musste auch die zweite Tür zur Plicht neue Scharniere haben, die Tür zum Turm wird momentan ersetzt  und und und ... man kennt das ja...

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Die Reling am hinteren Aufbau wurde aus 1.2´mm Messingstäben gebaut. Ein paar kurze Relinghalter waren beim Set dabei, hätten, glaube ich für den Sievers-Bauplan auch gereicht (dort geht es nicht ganz rum). Ich hab noch ein paar dazugeordert, welche  etwa 3mm länger sind als der abgebildete. Da sie an der Seite des Turms etwas schräg in den Aufbau gehen ist ewas mehr Länge dort nicht falsch. Die Reling geht jetzt einmal um den Turm herum von Tür zu Tür der Plicht, im Prinzip wie beim original-Schiff.

 

handlaufstuetze.jpg

Wieder mal mussten die Löcher bei allen Haltern aufbohren (1.4mm - die nächstgrößere Bohrergräße).

1mm war, glaube ich vorgesehen, aber das sieht mir zu dünn aus.

 

 aderendh%C3%BClsen-1.jpg

 

Die untere kurze Reling an der Turmfront wurde mit der Schablone gelötet.

Oben sieht man die Aderendhülsen, die ich auch hier verwendet habe. Damit geht das montieren und Löten etwas einfacher, weil zum einen Wärme abgeführt wird und zum anderen die Relingstützen relativ stabil in der Wand sitzen, auch bei schrägem Winkel (da die Hülsen vorher festgeklebt waren).

Löten mit Flußmittel war wie auch bei der Vordeckreling kein Problem. Lediglich die letzte Stütze vor der Tür wurde auf der Innenseite der Plicht direkt an die Reling angelötet was ein bischen zu warm für den Kunststoff war, aber trotzdem kein Loch geschmolzen hat.

 

handlauf1.jpg

Warum sieht es auf den Fotos bloß immer krummer aus als es ist ....

 

Ach ja, man sieht oben auch eines meiner aktuellen Probleme, der Einkomponenten Nitro-Spachtel mag keine größeren und dicken Flächen. Ich plane dort eine 0.5mm ABS Platte draufzusetzen. Zweikomponentenspachte ist mir zu hart, da versau ich beim Schleifen mehr als ich vorher verbessert habe.

 

turmreling.jpg

 

Auch als Endstück hab ich eine Aderendhülse verwendet.

 

Finale Farbe hab ich noch nicht, vielleicht Braun oder Dunkelrot, da geben meine Bilder nicht viel her, muss mal schauen was ich an bauähnlichen an Farbfotos bekomme. Grau ist auf jeden Fall zu hell.

 

Für die Reling am Achterteil der Plicht war wieder die Lötschablone hilfreich. Die kann man später auf den Fotos von Bug- und Heckrundungen des Aufbaus sehen, aber die sind noch in Arbeit.

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Weiter geht's mit den Turmfenstern:

Die waren vom Vorgänger, wie auch der Turm selbst schief und krumm aufgeklebt. Ich habs am Anfang mit ein paar Korrekturen selbst nochmal gemacht, weniger krumm aber gefallen hat's mir auch nicht. Das die Fenster ziemlich filigran sind hat es beim basteln eh nicht lange gedauert und sie waren hier und da gebrochen. Die Demontage hat ihnen dann den Rest gegeben. Geplant hatte ich zu der Zeit die Rahmen aus 0,5-1mm ABS neu zu machen und innen Winkelprofile zum Halten der Scheiben einzukleben. Zwischendurch hab ich den Lasercutter bei uns im Institut 'kennengelernt' so kam die Idee die Fensterrahmen in einem Stück auszuschneiden.

 

Dafür hab ich die Teileauflistung (grafisch) vom Bausatz genommen, eingescannt und nachgezeichnet, Längen mit den Fensterresten verglichen und die Fenster dann auf der Zeichnung zusammengefügt. (Im Nachhinein hätte ich das wohl für den Turmausbau schon früher auch machen sollen)

turmfenstercad.jpg

 

An den Verbindungsstellen sollte das 0,3mm starke Messing geknickt werden können. Dafür haben wir einiges an versuchen gebraucht, denn der Übergang zwischen 'kaum knickbar' und abgebrochen ist kaum da. Hat dan aber geklappt. Fenster geknickt und aufgesetzt: 'Könnte passen - jippiiii'

 

'ne Woche liegen lassen und Schön wär's gewesen .... mit anlegen der Winkel innen passt gar nichts

 

tfrahmen1.jpg

 

Also hab ich die Seitenfensterrahmen noch ein bischen angeritzt und dann abgebrochen.

Die Fenster haben innen das L-Profil aufgeklebt bekommen, siehe Seitenfenster (was allerdings erst aufgeklebt wurde als der Rest schon fest am Turm war).

fenster.jpg

 

Tja die Fensterfront passte natürlich nicht, auf einer Seite wars ok, die andere siehe unten

passtnicht.jpg

... dazu war mit diesem Winkel die Steuerbordseite des Turms zu kurz für das Seitenfenster, f***.

 

Titanicmax hat an seinem Modell für mich nachgemessen und es fehlten fast 4mm (das es etwas kürzer ist, war klar, aber wenn man nicht von oben draufschaut wäre es kaum aufgefallen).

Also hab ich noch ein bischen an der Turmseite angefüttert. Das kleine Eckstück abgemacht und neu angepasst und dann passte auch das Seitenteil.

 

stbfenstert.jpg

... bisschen Füttern und Schleifen fehlt noch auf den Bildern.

 turmlinks.jpg

turmfenster2.jpg

 

Die Winkel stimmen nicht mehr ganz mit der Schablone aber das ist mir jetzt egal.

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FAAAAAAAAARBE ....

gestern Abend hat's mich dann gepackt. Bei "5°C und Luftfeuchte vorhanden" auf der Terasse wollte ich mal die erste Dose Molotow Lack ausprobieren - funktioniert angeblich ja bei jedem Wetter:

 

farbe1.jpg

 

Heute Morgen sah es echt gut aus.

... mehr dann nach dem Wochenende mit hoffentlich 2stelligen Temperaturen.

 

Unabhängig hiervon sei mal wieder der Link zur Kommentarseite erwähnt: http://www.schiffsmo...ngsboot-lübeck/

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OK, eigentlich müßte ich den Rumpf innen noch fertig machen, aber bei der Wettervorhersage denke ich eher nicht daran. Grundsätzlich müßen nur die Akkuaufnahmen fertig gemacht und befestigt werden, das sollte dem aussen 'fertigen' Rumpf aber keine Probleme bereiten.

 

klampen.jpg

Die Doppel-T-Festmacher waren bei diesem Bausatz aus Zinn, sehen etwas 'älter' aus als die Kunsstoffpendants die ich noch für den zweiten Wilma-Aufbau liegen hab. Eigentlich wollte ich das Gewicht im 'Keller' halten, aber die 6 Festmacher sollten nicht weiter schlimm sein. Damit die Klebeverbindung etwas besser hält sind Messingstifte in das Deck geklebt, das gibt noch ein bischen mehr halt bei seitlichen Kräften.

 

Weiter geht's beim Aufbau, hier und da. Mittlerweile ist eine neue Tür für den Turm drin. Der Mast wurde gesetzt und Testtaue gespant um die Befestigungspunkte zu markieren.

Nicht zu vergessen zwei Ablauföffnungen falls der Steuerstand Wasser abbekommt (an der Tür ist eine relativ hohe Schwelle, da geht nix raus).

wasserablaufturm.jpg

 

Da wir gerade neim Wasserablauf sind, die Plicht braucht whrscheinlich keine Klappen, da der Boden durch das Anheben bis zur Türöffnung hoch geht, da bleibt einfach ein Spalt Luft unter der Tür. (da das Stück Wand unter der Tür eh schwarz angestrichen wird, dürfte der Spalt noch nicht einmal groß auffallen.

 

 

Bug- und Heckteil des Aufbaus haben mir einfach nicht gefallen, trotz mehrfachen Spachteln und Schleifen. Ausserdem hatte der Aufbau vorne auf einer Seite etwas mehr Abstand als auf der anderen. Nicht mehr so schlimm wie vor dem 'recyclen' aber gestört hat's trotzdem. So hab ich 2mmx2mm PS Streifen angeklebt und bis auf ca. 1.5mm an der dicksten Stelle heruntergeschliffen. Jetzt sitzt es einfach besser. Auf die beiden Enden des Aufbaus wurde dann ein 0.5mm dicke ABS 'Plättchen' aufgeklebt. Der Übergang zur Deckswand mit Sekundenkleber + Füll'sand' gespachtelt. Bekomme ich vorne nicht ganz unsichtbar hin, weil es bis zum Fenster geht, aber die Kleinigkeit nehme ich in Kauf.

 

bug1.jpg

(Foto ist direkt nach dem Kleben)

 

heck2.jpg

Hinten ist der Übergang genau unter den Türen, da wirds schwarz.

 

heck1.jpg

Der Knick an Steuerbord (vom Vorgänger) ist gut kaschiert, nur noch andeutungsweise zu sehen.

HecklampenTräger ist auch schon drin.

 

halbrund1.jpg

 

Oben abgeschlossen wird die Heckwand mit einem 2mm Halbrund PS Profil. Mit der Hand gewärmt und Stückchen für Stückchen gebogen.

(habs vorsichtig mit ner Kerzenflamme versucht, also mit etwas Abstand dazu, aber das Profil hatte so kaum spielraum zwischen fest und flüssig, geht noch für nen Winkel aber rund hab ich so nicht hinbekommen.

 

Nu fehlt haupsächlich noch Tüdelkram (Türdrücker, Masttaubefestigungen, Instrumente vom Steuerstand) und dann könnte vielleicht schon ein bischen Farbe drauf.

 

----------------

An den Relingstücken kann man sehen, das selbst die Metallgrundierung nicht durchweg der Beanspruchung beim Basteln widerstanden hat. Keine Ahnung ob das später auch wiede so kommt, aber die Reling haben sie früher wahrscheinlich auch schon mehr gestrichen als alles andere.

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Farbe ....

das Unterschiff hat gut gedeckt und ist dank dünner Düsen und der schnelltrocknenden Farbe ohne Lecknasen oder sonstiges fertig geworden.

 

Abgeklebt habe ich die Ränder mit Tamiya und Revell Masking Tape und darauf dann die Baumarkt/Aldi usw. Kreppabklebebänder.

 

Danach kam das Deck in grün, ein paar Schleifditscher haben sich nach dem Sprühen wieder gezeigt, da hab ich nicht gut genug gespachtelt und geschliffen. Werde ich aber als 'Lebensmarken' drauf lassen, schliesslich hatte das Boot beim Anbau des Turmfahrstandes schon mehr als 10 Jahre Einsatztzeit rum. (Foto folgt später)

 

Nach dem Deck habe ich mir gestern den Rumpf vorgenommen. Wieder Molotow Farbe, diesmal war die Kugel fest, ging aber beim Schütteln schnell los. Schütteln war gefühlt genausolange wie bei Rot und Grün. Beim sprühen hatte ich das Gefühl der Lack ist trotz Feinsprühkopf dicker, trocknen ging auch langsamer (was aber auch an dem fehlenden Wind liegen konnte). Einmal war die Dose dicht (mit Ersatzsprühkopf kam auch nichts) - nach einigen Minuten Schütteln gings wieder.

 

weiss.jpg

Da siehts noch gut aus ....

 

Am Bug bildete die Farbe später 'Wellen', die Stelle wo die alte Ankerklüse dicht gemacht wurde. Verschiedene Spachtel und zwei unterschiedliche Sorten Spritzspachtel (den alten gabs nicht mehr) haben sich unter dem vielleicht zu dicken Farbauftrag zu ner Art Matschepatsche verbundenm die auf dem Untergrund nicht mehr gehalten hat. Hab den Teil dann vorsichtig 'abgewischt' und nun kann es ertsmal ein paar Tage durchtrocknen.

 

bug.jpg

 

Shit happens, zum Glück nur vorne am Bug.

So bleibt dann Zeit am Aufbau weiter rumzupfuschen....

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Farbe Farbe Farbe ....  ungeduld ....

rot2.jpg

Erstmal der Nachtrag vom roten Rumpf auf meiner 'Werft'.

 

Nach dem ich den weißen Rumpf ein paar Tage druchtrocknen lassen habe, (s.o.) sind die Scheuerleisten mit hellerem rot (Molotow - traffic red) gesprüht worden. Da der Untergrund schon weiss und nicht mehr grau war, kommt es richtig gut zum 'leuchten'. Außerdem hab ich 1-2 Schichten weniger drauf.

 

Die Problemstelle am Bug hatte ich vorher schon geschliffen. Neu abgeklebt mit leichter Korrektur des Wasserpasses:

boo.jpg

 

bug-1.jpg

 

vielleicht schleif ich nochmal vorsichtig nach, die leichte Kante kann aber auch als 'Schweißnaht' für 'ne Verstärkung durchgehen (Original ist genietet)

aber bei der Langeoog ist's schon geschweisst:

mrblangeoog-2006-5x1000.jpg

 

... und auch arg zerschunden ...

 

Hie die Nachlieferung des Decks in grün. Ich war erst ein wenig frustriert weil doch einiges an Schleifkerben zu sehen war, aber das Schiff hat ja, wie gesagt, schon ein paar Jahre auf dem Buckel, Ein bischen Alterung soll am Ende eh noch drauf kommen. Rettungsboote sind schliesslich Arbeitsboote, da muss in erster Linie alles funktionieren und erst dann 'schön aussehen'.

 

laufdeck.jpg

 

Rettungsboote sind schliesslich Arbeitsboote, da muss in erster Linie alles funktionieren und erst dann 'schön aussehen'.

201703-berlin-p0039cr500.jpg

Naja, meistens (der hier ist ja ganz neu) :lol: :lol: :lol: ....

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Farbmix hurra ... die Klampen sind im Original weiss bis grau ... Revell SM 374 eimail Farbe, wurde vorher auch schon für die Kleinteile verwendet.

 

klampen-1.jpg

 

Die 'mint'-grüne Plicht hab ich nicht fotografiert, war aber ähnlich eingepackkt wie der orange Teil des Turms.

 

 orange.jpg

 

Leider ist bei der anderen Seite ein Stück Klebeband abgegangen, so daß ich jetzt ein kleinen schwachen orangen Sprühstreifen auf der Seite habe - muß ja immer mal was schiefgehen.

 

allefarbe.jpg

 

Solange rumgewurstelt, da muss man endlich mal Farbe sehen.

Das obere Deck ist anders als bei Sievers dargestellt in weiss. So kann man es auf dem Foto im Wangerooger Hafen sehen.  Auch der vordere Hilfsmast für die Antennen ist weiss.

 

Jetzt kommt erstmal wieder Tüdelkam, z.B. die Seitenlichter, dort wurde eine Holz'rolle' (Mitte) halbiert  etwas gekürzt (komm grad nicht auf den richtigen Namen) und auf das Kabel geschoben, sozusagen als fake-Stecker+Buchse. Später wird das Kabel durch den Turmaufbau gezogen und an der Buchse verklebt.

 

lichtdose.jpg

 

Wenn dann alle Kabel verlegt sind, wird der Boden der Plicht mit dem Pinsel im Decksgrün gestrichen. Für's Abkleben hab ich zu diche Finger.

 

Reling und Decksteile werden angeklebt, wenn ich die beide Akkuaufnahmen fertig habe (sonst geht nur was zu Bruch).

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Heute mal ohne Fotos:

 

  • Alterung: die Decksreling hat schon den ersten Ditscher, keine Ahnung wo der herkommt.
  • Back- und Steuerbord-Lichter angeklebt.
  • Abschlepphaken angeschraubt
  • Kleine Scheinwerfer am Turm innen silber angemalt (hätte ich vorm einkleber der LEDs machen sollen) - Scheiben an die Gehäuse geklebt, mit Revell Modellbaukleber.

==>  Womit klebt man Scheiben am besten?  Die unteren Scheiben sind hart und starr, Plexiglas oder Acrylglas (original von Sievert).

Die oben am Turm und die runden im Deck muss ich selbst neu machen, dafür hab ich noch eine Platte medium weichen klarsicht Kunststoffs (1mm), biegt sich so ungefähr wie ABS.

 

Ich hab füher mal UHU Hart verwendet aber das bricht gerne bei der kleinsten Spannung. Sekundenkleber ist klar, klebt wie sau aber bei meiner Wilma kommen mir heute noch Tränen, wenn ich die Fenster sehe. Revell Modellbaukleber ist mir eigentlich zu flüssig .... will sagen dem trau ich nicht, soll ja schliesslich wasserdicht bleiben beim fahren.

 

Der Link zur Kommentarseite: http://www.schiffsmo...ngsboot-lübeck/

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Letzte Woche hab ich schonmal ein bischen Material für das nächste Projekt bestellt: 'Zwei Grobmotoriker bauen einen Springer Tug' (oder was immer am Ende dabei herauskommen mag) - leider hab ich nicht auf die Lieferzeiten geachtet und so fehlt mir noch der Scheibenkleber (klar, ich habe auch Erfahrungen mit schnellen Shops gemacht aber hier war etwas dabei, was die Anderen leider nicht hatten)

 

Neben den Scheiben ist aber auch wichtig, dass der/die Akkus/s fest sitzen also Akkukasten fertig gebaut:

Die Anleitung wird nachgeliefert, die hab ich aus dem Forum (hab schon etliche Berichte durchforstet, aber finde es nicht wieder), dort ist es viel genauer und saubrer gearbeitet als mein Pi*Daumen Konstrukt.

 

akkukasten_DSC7802.jpg

 

Im Prinzip ein Kasten in den ein 8er NiCd Akkupack in der Länge locker einpasst, so kann ich die Position des 6er Akkus noch gut verschieben.

Der Akku wird mit Klettband befestigt und an den Stellen wo kein Klett ist wird der Boden verdoppelt (drunter). Eigentlich die Version für flachen Schiffsboden, aber es gibt auch mehr Stabilität.

 

akkukasten_DSC8311.jpg

Schonmal eingepasst - viel Platz war ja nicht. Und auch wenn es nicht so aussieht, beide Akkus liegen nachher unter der Wasserlinie.

Für die Befestigung habe ich an den vier Ecken Löcher gebohrt und Schrauben duchgesteckt, diese mit Krepp etwas fixiert und auf den Kopf (vorher angeschliffen) Sekundenkleber.

Eingepasst, angedrückt und gewartet - nur zwei Fehlversuche, immerhin. Nachdem die Kästen herausgenommen waren, die Klebstelle noch mi nem Tropfen Sekundenkleber verstärkt und einen Tag später mit 2Komp. Epoxi den Kopf umhüllt - vorher mit em Proxxon die Farbe rund um die Schaube abgeschliffen, so gut es ging.

schrauben_DSC8314.jpg

Da ich ja jetzt Sprühdosen genug habe wurden die Akkukisten orange.

akkukasten_DSC8313.jpg

Beim festschrauben hatte ich dann das Problem, dass die dicken Finger mit dem Platz nicht klar kamen. Glücklicherweise kam ich auf die Idee die Mutter in ein passendes Messingrohr einzupassen. Mit dem Hilfswerkzeug ging es dann supereinfach.

schraubohr_DSC8317.jpg

akkukasten3_DSC8325.jpg

 

Ist die finale Position gefunden, wird der Raum vor und hinter dem Akku mit einem Sück Styropor oder  ähnl. gefüllt.

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Nachdem die Akkukästen fertig montiert waren, hat die Fernbedienung Probleme mit den AA Akkus, oder nen Wackelkontakt. Andere suchen, nmale Bateien nehmen, Empfänger umbauen und dann war ja noch Mitagessen kochen angesagt. Danach hat es leider nur für die Badewanne gereicht, Auto war nicht mehr da (seufz).

Der Wasserpass schaut noch ein wenig raus aber es fehlt auch noch ein bisschen Gewicht da die Schraube bei Rückwärts Luft zieht.

 

stecker_DSC8320.jpg

 

Dann wurden noch die Lichtkabel (Li/Re-Scheinwerfer, Bb, Stb und Heck mit Stecker(Leiste) vesehen, so dass die Beleuchtungskabel allesamt später auf die Lichtplatine gesteckt werden können.

Plan für die Beleuchtungsplatine hab ich noch keinen, aber das sollte selbst für mich kein großes Problem werden, hab auch noch Hilfe hier.

 

Die Rudersteuerung ist auch wieder befestigt, mit stärkerem Draht. Einfach, aber sollte reichen. Da ich mir noch nicht sicher bin mit was für einer Fernsteuerung ich nachher fahren werde und was für Funktionen (Lichtschalter, Dieselsound??) kommen fliegt der Empfänger noch in der Gegend herum.

 

badewannentest_DSC8321.jpg

Ganz vergessen: Die Reling festgeklebt (mit Sekundenkleber in die Aderendhülsen) Festmacher, Ankerwinde, 'Bugrolle' und vorderen Mast geklebt oder geschraubt.

 

Hinten am Aufbau ist auch noch einiges passiert, kommt dann mit Foto nachgereicht.

 

Ich suche noch jemand, der mir kostengünsig den Hansekreuzaufkleber ducken kann. Namensaufkleber hab ic noch, die waren noch nicht vom Vorgänger verklebt.

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So, die Bestellung mit Canopy Glue ist eingetroffen... Kleben tut's auch, nur Wurstfinger und Klebe machen dann doch keine durchsichtigen Fenster. Mit Wasser wäre es gleich weggegangen, hab ich nur zu spät gelesen .... aaaaaaaargh ..... so ist das, wenn das Basteln 'nebenbei' passiert.

klebe.jpg

in der Abstellkammer stand noch ein Flasche 'Kunsstoffreiniger' von meinem Vater, Selbstabfüllung - mit Wattestäbchen ging es dann doch ab :p

Die kleine Bullaugen waren leider auch nicht so einfach zu kleben, mal abgesehen, dass im Recycling-Bausatz keine dabei waren. Also per Hand schnitzen, 12x ... hätte man aber sowieso gemusst, weil der Platz ziemlich eng war (Foto liefer ich nach). Hier hab ich dann die gekleckerte Klebe gleich mit dem nassen Wattestäbchen von den Scheiben geholt.

Fenster drin, damit können wir doch mal eine Probefahrt machen.

wilmal%C3%BCbeck.jpg

Zusammen mit der Wilma gings auf den Feuerlöschteich am Institut (und leider auch an einer Hauptstrasse).

fahrt2.jpg

Fehlt noch ein bischen Ballast Mitte-Vorn, hatte ich in der Eile völlig vergessen. Damit geht rückwärts auch nur langsam, sonst zieht die Schraube Luft.

fahrt4.jpg

Seufz ....

fahrt5.jpg

Wellenschlag und Geschwindigkeit sehen eigentlich ganz ok aus. Der Motor schein mit der 35er Schraube (statt 40er) zu reichen.

Leise war es auch, d.h. die Stevenrohrstütze hat wirklich etwas gebracht.

Bei Kurven und Seitenwellen ist der Kahn ganz schön am Schaukeln, hängt zwar mit dem 'runden' Rumpf zusammen, aber vielleicht auch mit den relativ hohen Akkus. Mal sehen ob das zusätzliche Gewicht (ganz unten) das verbessert.

fahrt1.jpg

Tja, dann kam die Ernüchterung, 20min Teich ist eben nicht 1min (oder so) Badewannespielen:

wasserimschiff.jpg

WASSER IM SCHIFF!!!!!

Mit Fettspritzrand, der auf dem Foto genau von der Querstrebe verdeckt ist. Also eindeutig eine undichte Wellenanlage. Zum Glück ist trotz Spritzern bis zum Motor und der Elektronik nix weiter passiert.

 

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Lange nix geschrieben, aber deswegen kein Trübsahl geblasen. Das Leben besteht eben aus mehr (Baustellen) als der Lübeck.

nass.jpg.d32b5f84a047816683005aa45605f4b4.jpg

Hier nochmal die 'alte' Lösung. Am Fett kann es eigentlich nicht gelegen haben (Wasserfest), eher war das aufgesetzte Mesing-'Lager' untauglich.

Also hab ich mir ein Aufsatzstück mit Kugellager geordert. Gleichzeitig hab ich überlegt, wie ich die Akkus doch weiter nach unten bekomme. --> Welle + Stevenrohr kürzen, Motor etwas nach hinten, am besten so, dass 2 der Motorhalterschrauben noch verwendbar sind.

cut.jpg.bbc38e2fd11032e06e5f7fb685d3cbbe.jpg

So sehr ich den Krach der großen Flex hasse, die kleine Scheibe am Proxxon hab ich für diesen Umbau lieben gelernt.

innen1.jpg.48b8369e823f1f6d04db9e28fa956218.jpg

Die Bugseitigen Schrauben der Motorhalterung sind gekürzt und dienen später nur zum gegenlegen der Akkukästen. Zum Stevenrohr hin wurde ein weiteres Holzplättchen mit zwei Schrauben angepasst und nach dem Anpassen von Welle Kupplung und Motor mit Sekundenkleber fixiert. Viel später dann mit Epoxi fester verklebt.wellenlager.jpg.33fb12d6f8ce91c9ce6bab21caa97cae.jpg

Das gekaufte Lagerendstück hatte einen zu großen Innenradius, dafür wurde ein Zwischenstück gedreht, beide mittels Flußmittel - bei montierter Welle - auf dem Stevenrohr festgelötet. Dazu kam noch ein neues Loch ins Stevenrohr auf dem das Messingrohr zur Schmierung gelötet wurde. Die Stevenrohrstütze aus Holz wurde angepasst und fixiert, später mit Epoxi verklebt.

Weitere Fotos fehlen irgendwie... in welchem Ordner die man auch immer gelandet sein mögen, ich werde sie mit den Akkukästen nachreichen.

Der erste Test brachte nochmal kurz einen Schreck, wieder Fett, das war aber vom durchschieben der Welle auf der Innenseite des Kugellagers und nach dem Säubern und 10min Badewannentestvollgas kam nichts neues nach. Hoffe mal, dass ich dies Wochenende eine längere Probefahrt auf dem Teil hinbekomme.

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Parallel zu den Motor-Welle Arbeiten ging auch der Tüdelkram langsam voran:

Der dritte Deckslüfter ist wiedergefunden und bemalt.

luefter3.jpg.446205ebece1634f7e4257b9c600de29.jpg

Der Anker-'Kran' hat seine Blöcke bekommen,

kran.jpg.f1a7f9d0106bd426d5ca491c1380c69b.jpg

Die Rettungsringe wurden vom Plastikband befreit (wodurch sie auch nicht gut im Halter sitzen) und bekamen ein neues Haltetau spendiert. Sie sind momentan im Anmalprozess.

rring1.jpg.9d0b2eff0e31bcf556c0735285a15c03.jpgrring2.jpg.facb049244ac4c276364fd1f160784e1.jpg

Die hinteren Halteläufe sind braun geworden, auf den Fotos heben sie sich ja klar von den Aufbaufarben ab, somit scheidete grau von vornherein aus, eventuell noch ein weinrot/braunrot (wie das Modell auf Wangerooge) aber das verwendete braun ist schon dicht am typisch in der Schiffahrt verwendeten.

handlaufhintenx.jpg.aeada5ff04072a284de51db10519de99.jpg

Wie man sieht ist die Seite unter der Tür auch schon schwarz geworden und der Beibootkran ist auch in Arbeit.

Schliesslich noch richtiger Tüdelkram:

mastflaggen.jpg.fa88387785453f73179c0f803caeeaf6.jpgflaggen.jpg.871bbef8e1f70ab175b26ea005159c39.jpg

Ein paar Flaggen am Mast, die DGzRS Version war beim Bausatz dabei, da musste ich schon echt rabiat mit einem sehr groben Schleifschwamm beigehen um sie ein wenig alt zu bekommen.  Die anderen Flaggen habe ich bei Herrn Blissenbach (http://www.schiffsmodellflaggen.de) in gewohnt guter Qualität geordert. Die deutsche wird aber noch ein bischen leiden müssen, die sieht noch zu neu aus. Alle drei Flaggen am Mast (DGzRS, Deutschland und Wangerooge) werden auch an diesem befestigt, die Flaggenleinen sind auf verschiedenen Fotos mal hier und mal da, meist am Handlauf befestigt. Da der Mast aber abnehmbar gestaltet wird, würde das jedesmal etwas aufwendig werden.

Funkantenne ist in Arbeit und ebenso die Mastspanner. Ach ja, die oberen Scheiben fehlen auch noch, aber das Material ist bei der letzten Order mitgekommen.

Und wie ich das so sehe liegt noch viel Tüdelkrams vor mir....

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Dicht !!!!

Hier erstmal der Fotonachtrag vom aufgesetzten Kugellager am Stevebrohrende innen und der Kupplung (wo die beiden Einsätze ca 2mm gekürzt wurden).

kupplung_DSC8797.jpg.812ec0ae7375ae49cad1ed9799b4050f.jpg

fett_DSC8799.jpg.3e19039ad16b1d9834bc8cda6517b604.jpg

Durch den versetzten Motor liegen die Akkuboxen jetzt etwas tiefer im Boot. Sie sind zum Heck mit zwei Schrauben befestigt (am Rumpf angeklebt + Epoxi, wie beim ersten Versuch). Vorn hab ich eine Schraube in der Bodenplatte befestigt (und dann 'Kopf' ab - der Proxxon mit Trennscheibe bringt so richtig Spass). Hier werden sie von oben festgeklemmt. Im Moment fahre ich nur mit einem Akku, der zweite ist nur Ballast.

akkus2_DSC8798.jpg.078372204b6a68c55020cf9a491b3306.jpg

Vorn ist noch ein wenig Gewicht hinzugekommen, ein 100gr Sargblei (hat damals einige Aale mit in der Elbe gefangen) und ein ca. 80gr 'Fingerblei' (Fingerblei = altes Auswuchtungsblei vom Schrotthöker holen, Lagerfeuer auf Elbinsel zum Blei schmelzen, Finger in den Sand und Blei hineingegossen. War damals eine übliche und billige Methode 'ne Art Tropfenblei zu bekommen - wenn man heute ein Feuer auf der Insel macht kommt nach kurzer Zeit die Feuerwehr oder Wasserschutz und löscht ...)

Kurzer Test in der Badewanne, daraufhin die Akkus etwas nach Hinten geschoben (siehe Foto).

Die ca. 30min durchgehende Probefahrt auf dem Löschteich hat die Lübeck trocken überstanden, jippii !

fahrt_DSC8783.jpg.c98204781e5a3eb2a09be82144525a33.jpg

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:) war schön anzuschauen :)

Die tieferen Akkus und das zusätzlich Gewicht auf dem Boden habe dazu geführt, dass die Lübeck deutlich weniger dazu neigt sich aufzuschaukeln. Der Motor hat noch Reserve wo sich das Boot typisch hinten 'eingräbt' aber nur wenig schneller wird. Rückwärts geht's nur langsam, sonst zieht die Schraube Luft, da muss noch ein bischen Gewicht getunt werden. Weiter ist mir aufgefallen, dass das Steuern Rückwärts im Prinzip nur in eine Richtung möglich ist. Ich kenn zwar die Vorliebe von Spitzgatts je nach Drehrichtung der Schraube rückwärts eine 'gute' Seite und eine 'schlechte' Seite zu haben, aber hier ging fast nix in die eine Richtung.
 

Wär ja langweilig, wenn nicht zu tun wäre ...

Nach der Probefahrt ist eben vor der Probefahrt.

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Nachtrag: zum Tüdelkram der letzten Wochen gehörte auch der Name, da habe ich den mitgelieferten Namenszug genommen und das Ü entsprechend des Originals gekürzt.

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So, schönes Restwochenende

Joerg

 

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Weiter geht's ....

Nachzutragen wäre noch ein Unfall:

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Michnichfragen ... 

Ketten vor die Durchgänge in der Reling eingebaut:

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dabei ist auf der anderen Seite eine Öse abgebrochen, somit die ersten Reparatur-'Schweissarbeiten'

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natürlich wurde die Reling an der Unfall-Stelle auch gleich wieder zurechtgebogen.

Nachdem die Acryl?glasplatte seit der letzten Lieferung darauf wartet zerschnitten zu werden, habe ich mich endlich an die Turmfenster getraut. 1mm Scheibendicke ist mächtig, aber die Turmfensterrahmen leiden als erstes, da sind stabile Scheiben vielleicht nicht falsch. (das genaue Material kann ich nochmal raussuchen)

Definitiv lässt es sich nicht brechen, so wie PS oder ABS etwas anritzen reicht nicht, das Cuttermesser muss gut 3/4 durch sein, dann kann man vorsichtig biegen. Immerhin hat's nur bei einem Versuch die Scheibe zersemmelt.  Zur Erinnerung, die Fensterrahmen sind aus 0.3mm Messingblech mit einem aufgeklebten L-Profil. Beim sprühen ist viel Farbe drauf gekommen, die ganz wieder abzuschaben hätte den Fensteraufbau durch mechanische Einwirkung wohl mehr oder weniger zerlegt. Also hab ich nur an einigen Ecken Farbe rausgekratzt, dazu noch vorsichtig ein bischen in der Farbe gekratzt um eine bessere Oberfläche zum Kleben zu erhalten. Canopy Glue hats wieder gerichtet, auch wenn dicke Finger wieder einige Kleckse auf die Scheiben gemacht haben. Die habe ich diesmal aber rechtzeitig mit Wattestäbchen und Wasser entfernt (ok, fast)...

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--- hm ... so schief wie es hier rüberkommt ist es nicht wirklich  ---

Ein kleiner Frustkauf am Samstag war dieser Decksmann, da der Fernglasmann (Vormann) am Steuer steht, gefiel mir diese Figur am besten für die Lübeck. Warum - später mehr.

Ein bischen angeschliffen und schonmal eine schwarze Hose 'angezogen' (muss man immer 2 mal lackieren) und die Haare grau gemacht.

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Da aber der Vormann am Ruder schon graue Haare hat, hab ich sie wieder etwas geschwärzt. Auch gefiel mir die schwarze Hose nicht und er hat eine 'Nietenhose' anbekommen, dazu ein hellblaues Hemd (standard Acrylfarbe).

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Die Rettungsringe sind mit Weiss #4 von Revell bemalt und mit einem 0.5mm Pinsel und Acrylfarbe beschriftet worden, ähnlich dem Original aus dem Museum auf Wangerooge.

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Nach der zweiten Lackierung scheint auch  die 'rote Unterwäsche' nicht mehr durch :D

Die schmalen roten Ränder an den Händen bekommen vielleicht später mal Hautfarbe ab, hab im Moment keine da.  Die Figur ist ideal die Position auf dem Vordeck. Damit er hält habe ich ihm ein Loch in den Stiefel gebort und eine Messingstange eingeklebt, ebenso im Deck ein Loch wo er dann später verklebt wird. Das Tau ist ein spontaner Rest, das wird noch dicker. Er macht also auf dem Vordeck klar Schiff, schiesst Taue auf und packt sie dann in den Taukasten vorne an Deck.

Im Hintergrund links sieht man den Anker. Das untere Teil davon war beim Bausatz dabei (2 Teile Zinnguss zum zusammenkleben), der Rest ist ein eingepasstes Messingrohr mit Querstift im unteren Teil fest, damit es theoretisch noch klappen kann. Kette ist auch dran und geht hinter der Ankerwinde unter Deck, dort habe ich das Loch mit Uhu-Hart erstmal zugeklebt. Der Anker ist a der Reling festgebunden, hat aber auch einen Klecks Klebe drunter.

Schliesslich wurden noch Kafferührstäbchen zu mehreren Teilen Fußboden zusammengebaut. Durch die vielen Umbauten in Plicht und Turm konnte ich die originalen Schablonen nicht mehr nutzen, also wurden die letzte Verpackungspappe zerschnippelt und neue Schablonen gemacht. Da ich keine Beize habe  (oder sagen wir mal haben tu ich sowas schon aber der Auffenthaltsort ist unklar)  wurde Revell Farbe gut verdünnt verwendet:

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Mal sehen ob sich da später Lack drauf hält ...

Muss auch nicht perfekt sein, denn das ist ein Arbeitsschiff!!!

So, n' büschn am Beiboot ist auch schon passiert aber das kommt später wenn es fertig ist. Nebenbei: das beiliegende Beiboot ist deutlich unterdimensioniert.

DAs war's erstmal für's WE, schönen Restsonntag wünsch ich euch. :)

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Der Holzfussboden in Plicht und Turmfahrstand ist fertig lackiert.  Es fehlen noch kleine Anpassungen.

Morgen geht's in Kurzurlaub und die Lübeck kommt mit! Dafür brauchte ich aber noch eine neue Transportbox, da sie leider länger als das Feuerlöschboot ist. Für die Wilma hatte ich schon Pappelsperrholz und Kieferleisten verwendet, was relativ stabil und trotzdem leicht und kostengünstig ist. Da ich keine Tischler meines Vertrauens besitze und ich mangels Zeit auch keinen suchen konnte, hab ich mir tatsächlich die Boxseiten aus 3mm Papelsperrholz und die Frontscheibe aus 3mm Plexiglas im Internet bestellt. Bearbeitungszeit und Lieferzeit hat funktioniert und so konnte ich an den letzten beiden Abenden die grobe Box erstellen. Die verschiedenen Kieferleisten sind aus dem Baumarkt (und Reste).

box0.jpg.03d86b3665c5b1dbae46083bb5f52a49.jpg

Boden und Deckel sowie die Seiten wurden mit den Leisten beklebt (Holzleim)...

box1.jpg.6be5001a1f426b8b1739d255f3a360c6.jpg

... rundherum zusammengefügt und dann die Rückseite aufgeklebt.

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so ergibt sich schonmal der erste Größen-Eindruck der Box.

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die Plexiglasscheibe wird ganz einfach in ein U-Profil aus Alu gestellt und später oben mit zwei Magneten gehalten. Ist schon erstaunlich, dass alles passte, gut gesägt und ich hab mich tatsächlich mal nicht verrechnet :)

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Am zweiten Tag wurde die 'Grundbox' noch mit weiteren Leisten verstärkt ... (erlich gesagt standen diese Leisten am ersten Abend noch im Baumarkt ...)

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so sieht es schliesslich aus, oben und unten jeweils 3 Leisten längs (die unteren darunter) und an den Seiten noch diagonale Streben die gegen das 'verdrehen' der leeren Box helfen.  Hier frisch mit Holzgrund bestrichen, im Bad weil es draussen schüttet und blitz wie hulle.

Wenn ich es schaffe bohre ich noch die Löcher für die Metallplättchen in die Plexiglasplatte und dazu zwei Löcher für ein Band um es öffnen zu können. Wenn nicht muss erstmal Tape reichen. Ein bischen Luftpolsterfolie an allen Seiten ums Schiff und ab ins Auto ...

Richtige Farbe und Trageriemen oder so bekommt die Kiste dan später.

 

 

 

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Bei dem hin- und hergestelle ist der Vormann im Turmfahrstand umgekippt und hat sich festgeruckelt. dirk-gently.jpg.a697cd7392674b9c502b6b930588a74c.jpg

Das erinnerte mich an das festgekelmmte Sofa im Treppenhaus in  "Der Elektrische Mönch: Dirk Gently's Holistische Detektei Roman (Die Dirk-Gently-Serie, Band 1)" von Douglas Adams (per Anhalter durch die Galaxis). Dort sind die Möbelpacker mit dem Sofa im Treppenhaus nicht um die Ecke gekommen, schliesslich steckte es fest und war nicht mehr loszubekommen. Wenn ich richtig erinnere haben Mathematiker oder sowas ähnliches später ausgerechnet, dass sich das Sofa unmöglich in diese Position kommen konnte. Ich glaube am Ende wurde es zersägt ...

Der Vormann hatte mehr Glück mit ein wenig ruckeln hab ich ihn nach einigen Versuche doch noch frei bekommen. Zur Belohnung bekam er ein Loch in den Fuss gebohrt, Messingstange eingeklebt und dann Loch in Bodenbretter und Turmboden und wieder die Messingstange festgeklebt. Jetzt kann ers sich zwar nicht mehr schlafen legen aber andererseits bekommt er seine Augen ja auch nicht vom Fernglas weg...

Schönes Wochenende

Joerg

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Die Kiste passte perfekt ins Auto, Höhe passt unter den Deckel im Kombi (hätte ich natürlich vorher ausmessen können, aber tiefer geht's kaum). Neben al dem anderen Krams konnte ich die Lübeck am kleinen Badestrand von Wiek auf dem Darß (direkt neben dem Hafen) ins Boddenwasser setzen. Mit ein paar mehr Angelblei an Bord lag sie eindeutig zu tief, egal wie weit die Akkus nach hinten geschoben wurden der Bug war zu tief im Wasser. Da die Lage im Wasser bis auf die Luftziehende Schraube bei schnelklem Rückwärtsgang aber eigentlich ganz gut aussah, kamen die extra Gewichte wieder raus und die Akkus wieder etwas weiter nach vorne.

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Der ca. 10m breite 'Badestrand' hat dort links einen Steg und rechts den Hafensteg, ideal auch wenn der WInd zu stark ist. Im Hintergrund liegt die Stralsund (8.5m Seenotrettungsboot).

Aber immer nur im geschützten Bereich bringt's ja auch keinen Spass, so hab ich das Deck nochmal extra fest gezogen und auf minimale Wasseraufnahme gehofft. Und dann ging es aus dem geschützten Bereich raus 'auf See'.

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Da war schon gleich mehr los.

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Wellen seitlich, gingen bis zum Decksaufbau.

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'Surfen' mit Wellen von achtern.

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Einsatzübung

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Flugshow ...

und platsch

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Dafür ist sie gebaut!

Irgendein Deckel kommt aber noch, das hat wirklich viel Spass gebracht. Es war natürlich ein bischen Wasser im Boot, aber das ist eindeutig über das Deck reingekommen und nicht durch die Wellendichtung.

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Schließlich kam dann ein Rundfahrtschiff und hat die Wellen etwas entschärft.

Wenn ich mir die Bilder jetzt so anschaue, sollte ich den Decksmann vielleicht doch lieber abnehmbar gestalten, der musste ja ganz schön was aushalten.

Die Fotos sind mit 'nem 400er Tele (x1.6) in der rechten und der Fernbedienung in der linken Hand gemacht.

Beim Einpacken hat's dann die Leiter zerbröselt - Schwund kommt vor...

Schöne Grüße und immer ein paar mm Wasser unterm Kiel,

Joerg

 

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