titanicmax

Kommentare zu USS Monitor

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Danke für das Lob ich werde es weitergeben. Hab sie ja nicht selbst gedreht, sondern an meinen Vater weitergegeben. Jetzt könnte ichs auch selber, weil ich vor Ort bin :).
Aber ich meine mich zu erinnern, dass die guten Stücke aus Alu und nicht Edelstahl sind. :D

 

Daniel

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Aber ich meine mich zu erinnern, dass die guten Stücke aus Alu und nicht Edelstahl sind. :D

Jo, stimmt. Ist mir leider zu spät aufgefallen und konnte das im Bericht nicht mehr korrigieren.

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Was hast du denn für ein Harz verwendet. Also nach 30h bei warmen Bedingungen sollte so fast alles schon gut durchgehärtet sein.

Also ich habe öfter Harze mit 1-2h Topfzeit und die sind nach einem Tag bei Raumtemperatur gut durchgehärtet, oder zumindest nicht mehr klebrig.

Da würde ich entweder auf flsches Mischungsverhältnis oder ggf. zu stark gealterte Komponenten tippen. Ansonsten kann ich mir das nicht erklären.

 

Grüße

 

Daniel

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Da würde ich entweder auf flsches Mischungsverhältnis oder ggf. zu stark gealterte Komponenten tippen. Ansonsten kann ich mir das nicht erklären.

Dann wahrscheinlich falsches Mischungsverhältnis. Harz L und Härter EPH 161 (90 Minuten) sind von R & G und erst im Dezember gekauft worden. Sonntag hab ich damit eine Panzerplatte gegossen, die war nach einem Tag ausgehärtet.

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Ich bin jetzt zwar nicht der große Laminator aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das Mischungsverhältnis scheinbar sehr wichtig ist. 

Ich habs auch mal nur so Pi mal Daumen angerührt und das Zeug hat nach Wochen noch geklebt. Gott oder der Chemie sei Dank ist das Stück dann irgendwann doch komplett hart geworden. Andere Teile waren aber, so wie es auf der Dose prognostiziert wurde, über Nacht fertig. Seit dem gehört eine digitale Waage zu meiner Werkstatt-Ausstattung. 

 

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Wie genau messt ihr die Komponenten ab und vermischt sie? Bisher hab ich den Becher auf die digitale Waage gestellt, die Waage zurückgesetzt und nacheinander Harz und Härter mit Blick auf die Waage reingeschüttet. Wäre wahrscheinlich besser die Komponenten einzeln abzuwiegen. :|

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Das kommt auf die benötigte Menge an. Entweder so wie du oder nach Detlefs Methode. 

Ich nutze aber auch nur eine billige digitale Küchenwaage. Im unteren Bereich scheint mir die aber nicht über ausreichende Präzision zu verfügen obwohl die eigentlich schon bei 1 g  genau anzeigen sollte. 

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Habt ihr noch Vorschläge oder Ideen zum Material? Dann würde ich die Tage bestellen und den kompletten Ablauf an einem auf ein Brett geschraubten Holzklotz üben (Abformen der Ecken und vor allem Trennen von Urmodell und Negativ). Vielleicht könnte ich das Harz für den Rumpf auch gleich schwarz einfärben, dann würden später Kratzer im Lack nicht gleich auffallen.

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Vorsicht! Die Beimischung von Pigmenten könnte die Eigenschaften des Harzes verändern! Am besten reine Pigmente aus dem Künstlerbedarf verwenden. Die gibt es trocken, in Pulverform.

Die Idee, Lackkratzern mit dem Einfärben des Basismaterials vorzubeugen, ist gut - nur leider macht dabei das Brechungsverhalten des Lichts dabei Probleme, Ein Kratzer wird sich wahrscheinlich immer als heller Strich abzeichnen. Aber eine Verbesserung ist es allemal. Ich habe, als ich die Teile der Selbstschutzanlage meiner WESER abgeformt und in Resin gegossen habe, auch Pigmente beigemischt. Es geht.

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Zum Einfärben gibt es auch bei R&G und das hat mein Vater auch schon bei Bogengriffen genutzt. Ansonsten Messen wir immer ab indem die Waage mit Becher genullt wird, 1.Komponente abwiegen, Nullen Abwiegen. Wobei man je nach Menge schon auf 0,1g genau arbeiten sollte. Etwas Toleranz geht, aber 1g ist gerade bei den Laminierharzen doch recht ungenau. Nach Volumen geht natürlich auch, nur muss man dann eben darauf achten, dass die Komponenten unterschiedliche Dichten haben und dementsprechend andere Verhältnisse angegeben sind. Harze können auch unterschiedlich reagieren auf Schwankungen. Das eine Klebeharz hat im Datenblatt ein Verhältnis von 100:87 angegeben. Auf den Bottichen steht 1:1. Auf Nachfrage bekam mein Vater zur Antwort: " Das wird auch in die USA verkauft und die mögens simpel". Das Harz wird also auch etwas unpassend noch aushärten, aber eben nicht so gut in den Werten sein. Da bei Bögen gut Belastungen drin sind wird immer nach 100:87-100:90 gemischt.

 

Und bei den Harzen mit gut Topfzeit sollte man sich auch Zeit nehmen wirklich gut durchzumischen. So 2-5min rühr ich bei den dünnen Harzen gern mal.

 

Grüße

Daniel

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Wobei man je nach Menge schon auf 0,1g genau arbeiten sollte. Etwas Toleranz geht, aber 1g ist gerade bei den Laminierharzen doch recht ungenau.

Gut zu wissen. Dann lag's definitv am Mischungsverhältnis.
Heute mittag war das Testobjekt ziemlich hart und nur noch ganz leicht klebrig. Die Schichten heben auch besser zusammen und lassen sich nur noch an einer Stelle auftrennen. Das Ganze hat sich ohne Wasser oder Wärme vom Urmodell lösen lassen, der Trennlack hat dabei nur an zwei Stellen etwas schwarze Farbe mitgenommen.

Welche Verarbeitungszeit würdet ihr beim Gelcoat empfehlen?
Dann könnte ich das Material bestellen und mit dem letzten Test loslegen.

Btw: Habt ihr eine Empfehlung oder Bezugsquelle für Resin und passendes Abformsilikon? Ich hab vor die seitlichen Panzerplatten aus Resin zu gießen.

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Ohne jetzt nochmal genauer geschaut zu haben meine ich, dass R&G sowas auch hat. Bei Voltmaster gibts manchmal das Zeug günstiger, als direkt bei R&G.

Ich würde bei den Flächen nicht mit der Zeit geizen. Ich habs dmals schon für mein 50cm Tragflügelboot gemerkt: 1h ist zu wenig. Ich konnte nur eine Lage aufbringen, gut wars erste Mal in so einer Form, aber dennoch. Für meine Marwede, wenn sie dann mal kommt werd ich das Längste nehmen was es gibt.

Also 1h braucht man für alles was etwas größer wird locker. Man will ja nciht wegen jeder Verzögerung in Stress geraten.

 

Was hast du denn an Menge etwa angerührt gehabt. Wobei das für son Testteil wharscheinlich wirklich nicht viel war. Und wenn mans durchrechnet sind 20g Harz das Minimum, um überhaupt mit 1g Genauigkeit auskommen zu können bei 100:25. Ich hab damals für mein Boot mit dem Harz auch direkt fürn 10er etwa die Waage mitbestellt.

 

Daniel

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Die genaue Menge weiß ich nicht mehr, viel war's aber nicht.  Bisher habe ich Harz und Härter mit 90 Minuten Verarbeitungszeit verwendet. R & G hätte auch noch Harz L und Härter GL 2 mit 210 Minuten im Angebot. Da könnte an zwar nebenbei den Herrn der Ringe laufen lassen, aber besser mehr Zeit als zu wenig.

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Ich sage mal das ist auch davon abhängig wie fit man ist und wie die Fläche ist, aber es kann sogar sein, dass ich auch 90min hatte. Auf jeden Fall wars für 2 Lagen zu wenig Zeit. Und ich meine Üblicherweise sollte man sich die Zeit fürs Härten nehmen und von daher kommts dann auch nicht auf einen Tag an.

Und Stress macht garantiert mehr kaputt.

Insgesamt also von meiner Seite aus beim laminieren:
Ausreichend Topfzeit->Ruhe
gut mischen, dazu auch genaues Abwiegen.

 

Daniel

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Ich benutze teilweise, speziell bei kleineren Guß- oder Hohlgußkörpern eine Juwelierwaage, die wiegt auf 0,001g, sonst bei größeren Mengen eine die "nur" 0,1g kann. Allgemein kann man sagen, je geringer die Menge die man anmischen möchte, um so genauer muss die Waage sein.

Alle Harze die ich kenne haben ein Mischverhältnis auf Gewichtsbasis, sogar letztendlich diejenigen, die mit einer Hubpumpe abgemessen werden. Hier sind die Mengen die pro Hub herauskommen vorher eingestellt, sodass letztendlich bei zB ein Hub Harz und ein Hub Härter am Ende doch das Gewichtsverhältnis 100:87 im Becher landet. Daher mein Tipp: immer nach Gewicht abmessen, Volumen gibt meist Probleme.

 

Eine Sache noch speziell für Gusskörper: Harz mit möglichst langer Topfzeit wählen, gut mischen, und das entlüften (Vakuum) nicht vergessen. Durch die lange Topfzeit können Harz und Härter optimal vermischt werden, sodass klare, schlierenfreie Körper gegossen werden können. Das lange Mischen wiederum bringt aber zusätzliche Luft in das Gemisch, was zu Blasen führen kann, also Fehlstellen im Gießling. Deshalb das Vakuumieren, auch schon mit einer Handpumpe (Autowerkstattzubehör) und einer günstigen luftdichten Voratsdose bringt man da gute Ergebnisse zustande. Wenn man all das jedoch mit einem Standart-Gießharz mit 4-6 Minuten Topfzeit macht, kann das schon in reichlich Hektik ausarten ;)

 

Ich hoffe ich konnte etwas hilfreich sein.

 

Grüße, Sven. 

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Epoxidharze sind Additivvernetzer, daher ist die korrekte Einhaltung des Mischungsverhältnisses essentiell, weil sonst "partnerlose" Bestandteile übrig bleiben. Dabei ist es egal, ob Harz oder Härter übrig bleiben, es bleibt klebrig und härtet nicht richtig aus. Es ist auch sehr wichtig, sehr, sehr, sehr gründlich zu rühren!

Wer keinen Zugang zu einer Apothekerwaage o.ä. hat, um die erforderliche Wiegepräzision für Kleinmengen zu erreichen, sollte unbedingt volumetrisch mischen, auch wenn das der eine oder andere hier anders sieht. Allerdings gelten volumetrisch andere Mischungsverhältnisse als gewichtsmäßig: Für das populäre R&G-Laminierharz  (z.B. von Conrad) gilt 100:40 für Gewicht und 100:45 für Volumen. Das steht klipp und klar auf dem Härter, oder auf dem Harz, oder auf beiden, oder im Beipackzettel, oder es ist erfragbar beim Hersteller.

Das Volumen bemisst man dann idealerweise mit passend dimensionierten Injektionsspritzen, die man immer wieder benutzen kann, solange man sie nicht verwechselt, weil die Einzelkomponenten halt nicht hart werden ... 

 

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Danke für Eure Tipps!

Am Montagnachmittag habe ich an einem Holzstzück geübt und mich dabei an die Anleitung aus Saschas Link gehalten.

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Das Harz ist jetzt schon trocken und lässt sich mit dem Cutter leicht vom Baubrett ablösen. Nur das Holzstück selbst steckt fest. Heute Nachmittag werde ich es mal mit der Heißluftpistole und heißem Wasser versuchen und ein paar aktuelle Bilder einstellen. Immerhin lösen sich die einzelnen Gewebeschichten nicht mehr voneinander und es klebt auch kein Harz am Baubrett fest wie bei der Monitor. Vielleicht liegt es auch an der Form des Holzstücks, es ist exakt winklig und gerade und steckt vielleicht deshalb fest.

 

Edited by titanicmax

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Hallo Max,

Ich würde es mal mit Aceton probieren um die Reste in der Form zu entfernen. Danach musste aber wieder ganz genau alles mit Trennmittel etc behandeln, Aceton löst alles fett- und wasserlösliches..... 

Gruss 

Chris

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Moin,

üblicherweise wasche ich die Negativform nur mit lauwarmem Wasser aus. Dabei sollte das Folientrennmittel, das vielleicht im Augenblick noch in so Fetzen anhaftet rausgehen. Einfache Handbürste kann in Ecken und Sicken helfen. 

Die anhaftenden Farbreste sind dadurch zustande gekommen, dass die Verbindung Farbe - Urmodell an den betreffenden Stellen wahrscheinlich nicht wirklich kraftschlüssig war (bzw. die Saugkraft des Laminats/Trennmittels größer :-) ). Da das in der Negativform ja jetzt genau eine Wanne abgibt, würde ich einfach etwas lauwarmes Wasser eine Weile drin stehen lassen. Dann müsste sich das langsam lösen. Ggf. kannst du ein wenig mit einer (Cutter-)Klinge nachhelfen und versuchen zwischen Laminat und Farbe zu kommen, aber vorsichtig! Klinge ganz flach ansetzen, sonst reißt du dir unschöne Riefen in die Negativform.  (falls dir das passieren sollte keine Panik kriegen - beim abgeformten Rumpf ist das dann ja oben drauf und erhaben und lässt sich relativ leicht wegschleifen)

Viele Grüße und weiterhin Gelingen!

Christian

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Schleifen halte ich für keine gute Idee. Wenn du diese Stelle dann nicht mit viel Arbeit wieder absolut glatt bekommst, wird es Probleme beim Abformen geben (genau deshalb wird vor dem Lack ja auch angeschliffen, diesen Effekt wollen wir in diesem Fall aber nicht). Ich muss zugeben, das ich es auch zu Aceton gegriffen hätte aber warum es nicht erst einmal mit Wasser probieren. Da verlasse ich mich auf die Erfahrung von Christian. 

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Danke, dann werd ich das Negativ heut Mittag mal mit Wasser füllen und heut Abend nochmal nachsehen.

Am Samstag möchte ich den ersten der beiden Rümpfe laminieren, das UT ist ja schon in Sichtweite. :)

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Am Wochenende hab ich den Rumpf mit 90-Minuten-Harz laminiert. Geht, aber für den zweiten Rumpf werde ich wieder das Harz mit 300 Minuten Verarbeitungszeit nehmen, da arbeitet es sich entspannter. Heute hab ich versucht den Rumpf aus der Form zu nehmen, aber nach zwei Stunden Kampf und mehrmals eingeklemmten Fingern kapituliert. An den Seiten löst er sich, doch der Boden und der Überhang am Heck klemmen, genau wie letzte Woche am Urmodell. Ich hab schon Wasser in den Spalt zwischen Negativ und Rumpf gegossen, hat aber nicht viel gebracht. Würde es helfen die Lücke mit Aceton zu füllen um das Trennmittel aufzulösen?

Wenn ich nicht noch einen zweiten Rumpf brauchen würde, würde ich das Negativ auch zersägen um den Rumpf zu befreien.

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