Thandor

Kommentare zu Sanierung Grimmershörn

89 posts in this topic

Hallo Jürgen,

 

ich würde mir da keine Sorgen machen, ich hab versuche mit Stabilit gemacht, auf ABS geht da nix mehr ab. Ein Teil lag über ein Jahr im Freihen, das hielt danach noch genau so wie am ersten Tag. Da hätte ich eher bedenken das sich das GFK löst. Auf ABS lässt sich das dauerhaft nur schlecht verkleben. Machbar mit viel aufrauen, aber da würde ich wirklich eher Stabilit zur Klebung hernehmen. Ansonsten geht auch Nitroverdünnung oder Tangit (mit einem Stück ABS), das verschweißt beides.

 

Gruß

Sascha

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Oh, haften tut Stabilit schon sehr gut auf ABS. Das Dumme ist nur: Stabilit verliert im Laufe der Zeit jede Elastizität. Wenn das Trägermaterial (in diesem Falle das ABS) arbeitet, könnte sich das Stabilit im Laufe der Zeit doch ablösen oder brechen. Aber das dauert lange - wahrscheinlich länger, als der Rumpf hält.

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Ich mache mir da keine Sorgen ich arbeite schon seit Anfang meiner Modellbaukarriere mit dem Zeug. In der Grimmershörn  ist fast alles mit Stabilit eingeklebt: Stevenrohr, QSR, Kokerrohr, Ankerkettenrohre und auch das, nun entfernte, Ansaugrohr für das Löschwasser. Hier habe ich also Stabilit auf Stabilit geklebt. Bisher hat sich kein Stabilit aus meinen Rumpf gelöst und einige Klebungen sind gut 16 Jahre alt.

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Das kommt mir sowas von bekannt vor... da musst du jetzt nochmal beide mit Nut machen und dann kannste kombinieren und hast 2 als Ersatz.  ;0)

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Hehe ist mir auch schon passiert, bei größeren Teilen bau ich im CAD inzwischen alles zusammen um sowas auszuschließen.

 

Gruß

Sascha

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Hallo,

 

machst ja richtig gute Fortschritte.

 

Mal ne Frage....was ist das für schwarzer Kleber, den du da benutzt -?-

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Das ist einfach nur Stabillit Express, den ich schwarz angestrichen habe um diesen vor Feuchtigkeit zu schützen. Früher war dieser Kleber nicht Wasserbeständig und wurde auf kurz oder lang weiß und brüchig. Heute soll der Kleber Wasserfest sein, steht zu mindestens nun auf der Verpackung. Ich werde den Kleber trotzdem noch vor Wasser schützen.

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Hallo,

je nach verwendetem Kleber habe ich auch schon festgestellt, dass es recht lange dauert, bis 2 aufeinander geklebte PS-Platten fräsgerecht sind. Wenn der Kleber ablüften muss (was natürlich bei großen Flächen entsprechend lange dauern kann), empfiehlt es sich, einige Tage bis zum Fräsen zu warten.

Wenn der Ausschnitt grundsätzlich nicht stimmt, dann ist irgendetwas beim Zeichnen oder Fräsen falsch gelaufen. Ich mache mir bei solchen Anpass-Sachen meist einen Ausdruck auf Papier und sehe damit, ob es passt.

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Danke für dein Kommentar. Mit der Zeichnung sollte alles in Ordnung sein. Es existiert quasi für jede Luke nur eine Zeichnung, die aus einem Polygon besteht. Für den Deckel wird außen herum gefräst und für den Rahmen innen.

 

Da die Schnittkante zu einem "Wellenschliff" mutiert ist stimmt definitiv etwas mit meinen Schnittdaten nicht. Ich werde beim nächsten mal aber dennoch mehr auslüften lassen und die Zustellung minimieren.

 

Gefräst habe ich mit einem 3mm Einschneidenfräser mit einem Vorschub von 10mm/sec, mit einer Drehzahl von 10.000min^-1 (weniger kann meine Frässpindel nicht) und einer Zustelltiefe von 2,5mm und zwei Arbeitsgänge.

Da beim Fräsen von Kunststoff man darauf achten sollte, dass der Fräser nicht zu lange an einer Stelle arbeitet würde ich erst ein mal die Zustelltiefe reduzieren. Lieber mehrere Arbeitsgänge als zu wenig. Ich denke ich werde es mal mit 0,5mm Zustellung pro Arbeitsgang versuchen.

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Hallo Thandor,

2,5 mm Zustellung finde ich schon recht sportlich, ich bin da eher mit max. 0,5 mm unterwegs.

Denke beim Schleifen deiner Deckel daran, dass Lack auch wieder Schichtdicke mit sich bringt. Je nach applikation und Lack kommen da schon mal 0,05 bis 0,1 mm zusammen.

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2,5 mm Zustellung finde ich schon recht sportlich, ich bin da eher mit max. 0,5 mm unterwegs.

 

Jap, das weiß ich jetzt auch :that:. Die Deckel habe ich nun mit 0.5mm gefräst und und bei den Rahmen habe ich es mit 1mm versucht, dass hat auch noch sehr gut funktioniert.

 

 

Denke beim Schleifen deiner Deckel daran, dass Lack auch wieder Schichtdicke mit sich bringt. Je nach applikation und Lack kommen da schon mal 0,05 bis 0,1 mm zusammen.

Da das ganze aus Kunststoff besteht wollte ich nur die Sichtflächen mit Farbe behandeln. Also soll auf den Schnittflächen keine Farbe drauf.

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Jap, das weiß ich jetzt auch :that:. Die Deckel habe ich nun mit 0.5mm gefräst und und bei den Rahmen habe ich es mit 1mm versucht, dass hat auch noch sehr gut funktioniert.

 

 

Da das ganze aus Kunststoff besteht wollte ich nur die Sichtflächen mit Farbe behandeln. Also soll auf den Schnittflächen keine Farbe drauf.

 

Tscha, wenn sich das ganze im My-Bereich abspielt, dann ist ein wenig Farbe schon zu viel, dann klemmt es. Logisch! Wir nutzen ja häufig Acryl- oder Alkehyd-Lacke, und die tragen schon etwas auf. Abkleben der Schnittflächen wäre angeraten. Aber darauf bist Du ja wohl schon selbst gekommen.

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Hallo,

 

dein Deck gefällt mir...klasse gemacht, schön wenn man auf eine

Portalfräse zurück greifen kann.

 

Aber eine Frage hätte ich....hast ja doch recht viele Luken, wie

dichtest du diese denn ab...?

Edited by JB007

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By the Way: HIER hat ein User mal gezeigt, wie man recht einfach die Durchdringungen für das QSR passgenau am Rumpf markieren kann.

 

Gruß

 

Torsten

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Also ich würde trotz der damit verbundenen Unsicherheit hinsichtlich Passung die Stirnflächen mit lackieren. Wenn es ein relativ dunkles Deck wird, fällt jede nicht 100 %ige Positionierung durch das weiße Polystyrol doch sehr auf.

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@JB007:

Der aktuelle Plan sieht vor die Luken mit Plastidip ab zu dichten. Das wird noch spannend, da ich so etwas in der Art noch nicht gemacht habe.

 

@JL:

Das Deck soll Hellgrau lackiert werden. Ich werde es erst mal ohne Seitenränder versuchen. Wenn dies Sch*** ausschauen sollte kann ich ja immer noch die Seitenränder der Deckel lackieren und die  Deckel etwas kleiner Schleifen.

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Da ich von Modulor eh nochmal Rautenblech-Kusntstoffplatten nachbestellen muss werde ich mir das Fixogum mal vormerken.

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Funktioniert super gut mit fixogum!

Und vor allem kannste das leicht wieder wegrubbeln und neu auftragen, falls du die Luken doch mal aufmachen musst. Das geht auch am Teich.

Chris

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Ich bin schon sehr darauf gespannt den Pott wieder erstrahlt in natura zu sehen...... ist ja nicht mehr lange bis April! :D

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Ich bin schon sehr darauf gespannt den Pott wieder erstrahlt in natura zu sehen...... ist ja nicht mehr lange bis April! :D

 

du sagst es, deswegen muss ich langsam mal Gas geben... :?

 

Und jetzt noch eine vernünftige Ankerwinde unter Deck, etwa eine doppelte Krick...

 

Eine Ankerwinde ist nicht geplant. Vor dem Umbau hatte ich die Möglichkeit noch vorgesehen, aber nie eine Eingebaut. Diese Möglichkeit habe ich jetzt mit den Kettenkasten entfernt um die Grimmershörn gegen Starkregen zu wappnen. Die Grimmershörn wird keine Ankerwinde bekommen, die Attrappe wäre ja auch eigentlich nur Handbetrieb ;).

 

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Oh, die Krick ist eine Trommelwinde mit 2 Trommeln auf einer Welle. Du hast sie schon gesehen, dieselbe, die ich an unseren Chef verkauft habe. Die kann man mit etwas Trickserei auch unter dem Deck befestigen. Aber Dein Argument mit der Wasserdichtigkeit ist natürlich stichhaltig.

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Also... mir gehen diese schönen Ankerrohre nicht aus dem Sinn. Ich weiß ja nicht... es wäre doch schade, dieses Potential nicht zu nutzen und die Anker nicht funktionsfähig zu machen. Man könnte doch die Durchführungen von der Winde unter Deck ein Stückchen über die Deckhöhe stehen lassen. Das würde wohl bei Starkregen immer noch recht dicht sein.

Ich weiß nicht mehr, ob die Grimmershörn eine Oberdeckswinde hat, oder ob die Ketten über eine Umlenkung unter Deck verschwinden. Im ersteren Fall böte sich an, eine echt funktionierende Winde zu bauen. Seit der Konstruktion von Ümmi (seine Kettennüsse!) sollte das möglich sein. Im 2.Fall könnte es möglich sein, 2 Dahmen-Winden unter Deck einzubauen. Die nehmen nicht viel Platz weg und bauen etwa 5 cm hoch. Sind nicht gerade billig, sind aber recht zuverlässig - wenn man an der Winde einen Blechstreifen anbringt, der die Kette beim Ausrauschen am zu starken Schlagen hindert. So springt sie dann nicht mehr aus der Führung.

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