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Joerg_B

Friendship Sloop "Felicity"

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Hallo zusammen!

 

Nun bin ich ja schon eine Weile hier und möchte nun endlich mal meinen ersten Baubericht hier schreiben.

 

Bei dem Modell handelt es sich um eine sogenannte Friendship Sloop, wie sie häufig an der Ostküste der USA, und hier besonders in den nördlicheren Regionen, anzutreffen ist. Wurden sie früher als Fischereifahrzeuge, insbesondere zum Hummerfang eingesetzt, so sind es heute begehrte Freizeitboote. Besonders auffällig ist an diesen Booten der wunderschöne Klipperbug, der diesen Booten in den rauhen Gewässern des Nordatlantiks sicher ein ausgezeichnetes Seegangsverhalten verspricht.

 

Bei der Felicity handelt es sich laut Beschreibung um den Nachbau einer 24-Fuß langen Sloop, also rund 8 Meter. Gemeint ist dabei die Rumpflänge. Bei einer Modellrumpflänge von 33cm ergibt sich dadurch ein Maßstab von ungefähr 1:24. Der Einfachheit halber ist der Rumpf als Knickspanter ausgeführt, was den schönen Linien dieser Boote aber nicht abträglich ist.

 

Der Bausatz stammt aus den USA und ist u.a. in einem kleinen Laden in Maine erhältlich (klick). Ich habe ihn allerdings eher zufällig in einem allseits bekannten Internetauktionshaus erstanden. Direkt beim Hersteller bezogen schlägt er mit knapp 100 US-Dollar kräftig zu Buche und ich finde den Preis für das was man bekommt auch stark überzogen. Ich habe ihn allerdings für preiswerte 20 € ergattert.

 

Auf dem Foto ist grob der Baukasteninhalt zu erkennen. Neben jeder Menge Hölzer, deren Zuordnung nicht immer ganz klar ist, liegt noch eine Tüte mit Kleinteilen, etwas Stoff für die Segel und mehrere Pläne bei. Diese sind mit den vorliegenden Teilen nicht immer ganz maßhaltig.

Spanten und Deck wurden bereits vom Vorbesitzer aus Balsaholz angefertigt. Diese Teile habe ich jedoch aus Sperrholz neu angefertigt. Der Kiel hat bereits Vor- und Achtersteven erhalten, so dass die Shilouette des Rumpfes schon erkennbar ist.

 

Das Modell soll mir in erster Linie helfen die Trockenzeiten beim Lackieren meiner OPTIMIST (die alte von Graupner) zu überbrücken.

 

Gruß

Jörg

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So, leider hat es etwas gedauert, bis ich dazu gekommen bin weiterzubauen, aber in der Wohnung gab es auch einiges zu tun.

 

Inzwischen wurden die Spanten und Stringer verklebt, so dass das Rumpfgerippe im Prinzip fertig ist. Damit lassen sich die schönen Linien dieser Boote schon erkennen.

 

Was mich für ein Standmodell ein wenig verwundert hat ist die Tatsache, dass der Kiel nicht sehr hoch ist und die Spanten dadurch nicht so gut mit dem Kiel verzahnt sind. Dadurch ist das Spantgerüst vor dem Einkleben der Stringer sehr fragil. So ist mir auch beim hantieren prompt ein Spant herausgebrochen. Die Stringer habe ich gewässert, mit Stecknadeln fixiert und über Nacht trocknen lassen. Danach ließen sie sich sehr gut verkleben.

 

Der nächste Schritt ist dann auch schon die Beplankung des Rumpfes. Dies erfolgt mit Sperrholzplatten die mit deutlichem Übermaß bereits fertig geschnitten dem Bausatz beiliegen.

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Die letzten Tage habe ich dann mit dem Beplanken des Rumpfes begonnen. Wie schon erwähnt sind die 4 Sperrholzplanken recht großzügig ausgefallen, insbesondere die beiden oberen. Diese habe ich dann nach dem Anhalten am Rumpf auch entsprechend verkleinert.

 

Die unteren Planken sind bereits verklebt, die oberen sind auf den Fotos zum Vorbiegen mit Klammern fixiert. Wenn man die Planken vorher wässert und über Nacht am Rumpf belässt, lassen sich sich besser verkleben, da dann nicht mehr so viel Spannung auf den Planken ist.

 

Da der Rumpf quasi "freifliegend" ohne Helling gebaut wurde, hatte sich dann doch der Kiel nach dem Anbringen der Stringer etwas verzogen. Bevor ich dann die erste der beiden unteren Planken anbrachte, habe ich den Kiel mit einer etwas breiteren Leiste und kräftigen Klammern gestrakt. Nach dem Ankleben der Planke war er dann wieder gerade. :D

 

Dennoch: Präzisionsmodellbau sieht anders aus. Getreu dem Motto "Schiffbau ist Schiefbau" :mrgreen: ist der Rumpf nicht exakt symmetrisch. Das stört mich bei diesem kleinen Versuchsmodell, welches ja nur ein Standmodell ist nicht so sehr, da es nur beim Blick auf den Rumpf nicht auffällt.

 

Parallel dazu wurde heute bereits das Deck des Plichtbodens beplankt. Ich habe dazu 1mm dicke Tanganyikaleisten verwendet, die noch von meiner OPTIMIST übrig waren. Ich habe sie auf 4mm verschmalert. Die Kalfaterung führe ich mit dünnen schwarzen Styrolleisten aus, die ich aus einem Plastikschnellhefter zurechtschneide.

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Inzwischen ist der Rumpf fertig beplankt und weitestgehend geschliffen. Damit sieht es auch schon richtig nach Schiff aus. Die beiden Lücken im Vorstevenbereich werden mit Balsaklötzen geschlossen. Diese liegen grob vorgearbeitet dem Baukasten bei und passen sogar recht gut. Ein bisschen mit dem Bastelmesser zurechtgeschnitzt und fix eingeklebt. Nach dem Bearbeiten werden einige Stellen gespachtelt und dann geht es auch schon ans Deck.

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Grippebedingt hat der Bau in den letzten drei Wochen etwas gestockt, aber in den letzten Tagen ging es dann weiter.

 

So wurde der Rumpf fertig gespachtelt und geschliffen, die Plicht bekam ihren Boden und die Sitzbank. Diese Teile stammen nicht aus dem Baukasten und wurden selbst angefertigt. Die Achse für das Ruder und das Ruder selbst wurden auch schon mal provisorisch angebracht.

 

Dann habe ich mir Gedanken um eine ordentliche Präsentation gemacht. Im Bausatz ist ja keinerlei Material und auch kein Vorschlag für einen Ständer enthalten. Von einem anderen Bausatz hatte ich noch eine schöne und von den Maßen passende Platte aus Mahagoni. Allerdings wollte ich nicht einfach nur vorne und hinten eine Platte aufstellen sondern mal was anderes versuchen. Ich habe daher aus Mahagonileisten eine Art Fachwerkkonstruktion für den Bugbereich angefertigt. Im Heckbereich wurde einfach eine Leiste mit seitlichen Anschlägen aufgeklebt. Ich bin mit dem Ergebnis auf jeden Fall zufrieden.

 

Hier geht es zu den Kommentaren.

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So inzwischen habe ich das Deck aufgeklebt, verspachtelt und sauber verschliffen. Nun sieht das kleine Bötchen dich schon ganz gut aus.

 

Probehalber habe ich mal den Mast und die Wand für den Aufbau und die Plichtumrandung eingesetzt. Das ist superdünnes Sperrholz von guter Qualität. Leider entsteht zwischen beiden Teilen eine kleine Lücke. Hier muss ich mir dann noch Gedanken machen wie ich sie schließe.

 

Der Deckbereich zwischen Plicht und Aufbau sieht vielleicht ein wenig merkwürdig aus, ist so bei den Vorbildern aber auch meist ausgeführt. Ich werde diese Fläche ebenfalls noch beplanken. Das ist der nächste Schritt, aber jetzt ist erst mal Urlaub in der Sonne angesagt :mrgreen:

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So! Nach langer Pause - allerdings nur an diesem kleinen Modell - ging es nun endlich mal wieder weiter. Die Idee, ein kleines Modell als Pausenfüller zwischen den Trocknungsphasen meiner Optimist (klick) zu bauen, ist nicht ganz aufgegangen, da ich mit den Lackierarbeiten in den Sommer kam, der dann doch zu anderen Aktivitäten animierte. Außerdem musste die Optimist dann fertiggestellt und ausgiebig gesegelt werden.

 

Es wurde nun also das kleine Stück Deck zwischen Aufbau und Plicht beplankt, sowie die Wände der Plichtumrandung und des Aufbaus eingebaut. Leider passten die Teile an den Anschlüssen nicht sehr gut, so dass ich die Lücken mit kleinen Resten auffüllen musste. Diese Stellen wurden dann gespachtelt und geschliffen. Da später alles weiß gestrichen wird, ist das nicht so dramatisch. Abschließend wurde rundrum noch eine "Fußleiste" und eine Verstärkungsleiste unterhalb des noch anzubringenden Handlaufs der Plicht angebracht. Da alles sehr stark gebogen werden musste, wurde sämtliche Teile gewässert und vorgebogen. Dazu eigneten sich sehr gut die aus dem Deck herausgeschnittenen Teile für Plicht und Aufbau. Der Bugspriet kam nur fürs Foto auch schon mal an seinen Platz.

 

Als nächstes geht es an das Aufbaudach und die Fußreling, sowie das Rigg.

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Diese Woche habe ich das Dach des Kajütaufbaus fertiggestellt. Nachdem aufgrund der starken Krümmung des Daches eine Fertigung aus einem Stück etwas schwierig war, habe ich mich dazu entschieden das Dach einfach aus einzelnen Kiefernleisten 1,5mm dick herzustellen. Das ist nah am Original, geht einfach und sieht auch noch gut aus. Wobei am Ende dann doch alles unter Farbe verschwinden wird.

 

Außerdem habe ich die Bullaugen eingesetzt, aber noch nicht verklebt. Diese sind nicht Bestandteil des Bausatzes, denn eigentlich ist hier auf jeder Seite ein ovales Fenster vorgesehen. Material zum Verglasen liegt dem Bausatz jedoch nicht bei. Diese ovalen Fenster sehen auch ganz gut aus, da ich aber die schönen Bullaugen hatte, wollte ich diese gerne verwenden. Ich denke damit kann es sich auch sehen lassen.

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Letzten Sonntag hat sich einiges getan, aber ich hatte erst heute Zeit Fotos zu machen und einzustellen.

 

Die Fußreling wurde angebracht. Die starke Krümmung am Heck habe ich durch passend ausgesägte Stücke aus 1mm Sperrholz angefertigt. Das erschien mir nervenschonender, da die Abachileisten auch nach dem wässern sehr brüchig waren.

 

Dann bekam das Cockpit seinen Handlauf und die Ruderpinne. Letztere ist mir ein wenig zu dünn geworden. Mal sehen, ob ich sie noch mal anfertige. Sie ist aus dem vollen aus einem dem Bausatz beiliegenden Stück Rotzeder angefertigt.

 

Die Kajüte erhielt außerdem ein Türchen und Schiebeluk zum Niedergang. Die Tür ist nur provisorisch mit doppelseitigen Klebeband angeheftet. Es fehlen noch die Griffe und "Scharniere"

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Da ich diese Woche Urlaub habe :mrgreen:, kommen nun die Bilder etwas zügiger in meinen kleinen Bericht.

 

Am Wochenende wurden die Handläufe auf dem Kajütdach angefertigt (nicht im Plan vorgesehen). Dann wurden Mast und Bäume auf die richtige Länge gebracht. Die Bäume erhielten bereits ihr "Klauen" zur Lagerung am Mast. Der Mast wiederum erhielt das Gegenlager für den Großbaum und die Belegstellen für das laufende Gut.

 

Auf Deck wurde die Beting als Gegenlager für den Bugspriet aufgesetzt und mit Messingdraht auf Deck verstiftet. Ebenso wie der Bugspriet mit der Beting verstiftet wurde.

 

Da ich auf zahlreichen Originalfotos gesehen habe, dass die Wanten noch mit Juffern gespannt werden, wollte ich das bei meinem Modell auch so machen. Die Juffern sind aus Plaste, was aber nichts macht, die sie zum Schluss lackiert werden. Im Bausatz lagen für die Befestigung so komische Glasperlen bei, die auch als Blockimitat benutzt werden sollten. Diese Teile werde ich definitiv nicht verwenden. Auch sonst sieht es mit Beschlägen in diesem Bausatz eher mau aus.

 

Am Bug habe ich dann noch die Zierblenden (weiß nicht, ob es dafür einen Fachbegriff gibt) angefertigt, die die schöne Linienführung unterstreichen. Diese wurden fürs Foto nur mal kurz mit doppelseitigem Klebeband angeheftet. Die endgültige Montage erfolgt nach dem Lackieren.

 

Nun muss nur noch das Rigg fertiggestellt werden und dann kann es

in den nächsten Tagen schon ans Lackieren gehen ...

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Trotz der Feiertage hatte ich Gelegenheit ein wenig weiter zu bauen.

 

An Mast und Bugspriet habe ich Verstärkungsringe für die Anschlagpunkte der Wanten und Stage angebracht. Es sind einfache Abschnitte von passenden Messingröhrchen. Die Befestigungsaugen sind dabei nicht verlötet, sondern sie wurden einfach durch die Bohrungen im Ring direkt in das Holz eingeklebt. Für ein Standmodell vollkommen ausreichend.

 

Anschließend wurden Mast und Bäume mit eichenfarbener Beize behandelt und zweimal mit seidenmattem Parkettlack versiegelt.

 

Danach ging es auch schon an die Lackierung des kleinen Modells. Lackiert wurde komplett mit Revellfarben und mit dem Pinsel. Die Farbe des Decks sollte ursprünglich etwas mehr ins Grüne gehen, aber leider hatte ich die passende Farbe nicht bekommen und so gefällt es mir auch ganz gut. Nun muss das Überwasserschiff noch einmal gestrichen werden, da die Farbe noch nicht überall gedeckt hat und dann geht es auch schon an die Endausrüstung und das Nähen der Segel. Da kann ich zum Glück auf fachkundige Hilfe zurückgreifen.

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Die letzten Tage habe ich mich nun mit der Fertigstellung dieses kleinen Modells beschäftigt und heute möchte ich euch das Ergebnis dieser kleinen Bastelei vorstellen.

 

Bevor es an die Fertigstellung des Riggs ging, mussten zunächst die Segel angefertigt werden. Da ein Standmodell mit vollen Segeln etwas merkwürdig aussieht, habe ich mich entschlossen diese gerefft darzustellen. Da trotz des dünnen Stoffs ein gerefftes Segel dann doch etwas dick auftragen würde, habe ich das Großsegel deutlich kleiner angefertigt. Maßgebend sind die Kanten an den Bäumen, den Rest sieht man nicht mehr. Bei der Fock habe ich nahezu die vollständigen Abmessungen genommen, da sonst keine glaubhafte Darstellung möglich ist. Ich konnte zwar auf die Darstellung der Segelbahnen verzichten, aber ein Säumen der Kanten war dennoch notwendig. Hier hat mich meine Partnerin tatkräftig unterstützt.

 

Danach wurden das Groß vorbildgerecht am Groß- und Gaffelbaum angeschlagen und mit Mastringen versehen. Anschließend wurden noch die Reffbändsel mit einer Nadel durchgezogen. Auf ein korrektes Einbinden habe ich verzichtet, da man das später ohnehin nicht mehr sieht. Lediglich ein gleichmäßiger Abstand war zu beachten. Die Fock bekam kleine Ösen als Stagreiter.

 

Um die Segel besser zusammenlegen zu können, habe ich sie nass gemacht. Nachdem das Groß zusammengefaltet war habe ich sie mit ein, zwei Reffbändsel grob fixiert. Danach noch einmal die Bäume ordentlich ausgerichtet und anschließend alle Reffbändsel endgültig verknotet und auf gleiche Länge abgeschnitten. Nachdem die Mastringe aufgeschoben waren, bekamen die Gabeln der Bäume noch ihre Klotjes. Die sind allerdings etwas groß geraten.

 

Nun wurde erst sämtliches Laufendes Gut angebracht. Dazu mussten noch ein paar Blöcke eingebunden werden. An den Belegstellen habe ich die Enden ordentlich aufgeschossen. Auch das geht am besten, wenn man das Tau nass macht. Abschließend mit ein paar Tropfen Weißleim fixiert. Sowohl in sich als auch auf Deck.

 

Nun wurde das Vorstag durch die Ringe der Fock gezogen und angeschlagen. Danach konnte auch die Fock zusammengelegt und mit einem Tau gebunden werden. Auch dazu wurde das Segel nass gemacht.

 

Zum Schluss ging es an die Wanten. Diese habe ich mit Juffern befestigt. Das wird auf einigen Originalen tatsächlich noch so gehandhabt und stellt daher keinen Stilbruch dar. Es war nicht so einfach die beiden Juffern auf die gleiche Höhe zu bringen, gleichzeitig in das Tau einzubinden und mit einem dünnen Faden alles zusammenzuziehen und zu verknoten. Ständig fehlte mir eine Hand. Wenn ich da an meine Adler von Lübeck denke wird mir ganz anders. Vielleicht können die Cracks hierzu ja mal einen Tipp geben.

 

Das abschließende Einbinden des hellen Taus, mit dem dann das Spannen der Wanten erfolgt, war dann wieder ganz einfach. Das Spannen funktioniert auch beim Modell wunderbar.

 

Abschließend ging es noch an die letzten Details, wie die Anfertigung der Lampenbretter, das Ausrüsten des Rettungsrings (der etwas zu groß wirkt) mit einem umlaufenden Tau und das Anfertigen des Namenschildes mit Reibebuchstaben. Mit Hilfe eines Farbpulvers fand übrigens eine dezente Alterung statt. Das Ruder ist mit Hilfe der Pinne auch tatsächlich zu bewegen.

 

Die zu sehenden Wantenspanner für die Bugsprietverspannung sind selbst gemacht und haben keine Funktion. Die übrigen Klein- und Beschlagteile wie Lampen, Blöcke, Klotjes hatte ich in der Grabbelkiste und waren nicht Bestandteil dieses kleinen Bausatzes. Dieser war von eher bescheidener Ausstattung. Aber dennoch hat mir der Bau dieses kleinen Modells sehr viel Spaß gemacht.

 

Kommentar können hier hinterlassen werden.

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Edited by Joerg_B

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