Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Servo als Fahrtregler
Ich habe vor meine Kranansteuerung mit Servos zu machen. Dazu habe ich den Motor aus einem alten Servo ausgebaut und den Getriebmotor an die alten Motoranschlüsse gelötet. Nun kann der Motor über die Servoelektronik vor-rück gesteuert werden.
Es funktioniert soweit sehr gut und die 3 Motoren lassen sich über die 3 alten Servos sehr gut ansteuern.
Die Frage ist nun: Schadet das event. dem Empfänger? Außerdem sollte ich mir dann wohl eine Überwachung der Empfängerspannung zulegen, oder? Die Motoren werden ja dann über den Empfangsakku bzw. über BEC gespeisst. Gibt es da empfehlenswerte Überwachungen?
Betriebsspannung: 5 V
Leerlaufstromaufnahme ca. 80 mA
Leerlaufdrehzahl ca. 45 U/min
Übersetzung: 298:1
Kabellänge ca. 300 mm
Breite/Höhe ca. 10/12 mm
Gehäuselänge ohne Welle ca. 24 mm
Freie Wellenlänge ca. 7 mm
Wellendurchmesser: 3 mm
Gewicht mit Kabel ca. 12 g
Danke und Gruß
Andreas
Hallo Andreas,
ich habe bei meinem Baggerschiff SR VII
http://freenet-homepage.de/schiffsmodelle/schiffsmodelle/html/sr_vii.html
alle Funktionen des Baggers mit Servoelektroniken angesteuert. Vollkommen problemlos. Allerdings würde ich auf jeden Fall eine separate Empfängerstromversorgung empfehlen.
Der größte Motor war bei mir ein Minipile Getriebe mit Milliperm Motor.
Gruß
Günter
Hallo Günther,
dass hört sich ja vielversprechend an.
Der Empfänger wird über das BEC vom Bugstrahlruder gespeisst und hängt an einem 6V/7A Akku. Alle weiteren Sonderfunktionen wie Licht & Sound hängen auch an diesem Akku und ich denke, mit einer Spannungsüberwachung sollte das einige Zeit die nötige Spannung liefern.
Die Hauptmotoren laufen über einen getrennten Akku.
Danke und Gruß
Andreas
Hallo,
die Versorgung über BEC vermeide ich grundsätzlich um Störimpulse und Spannungeinbrüche am Empfänger zu vermeiden.
Ich habe nach mehreren Versuchen bei allen Modellen die BEC deaktiviert und verwende wieder separate Empfängerakkus. Seitdem habe auch keinerlei Störungen mehr.
Ich habe bei meiner SR VII die Servolectroniken eingesetzt um ruckfrei die Winden und die Drehbewegung zu realisieren. Gesteuert werden sie über ein Multiprop Modul mit 4 Drehpotis von Graupner.
Gruß
Günter
Jens Thode
07.06.2008, 11:14
Hallo,
und wie habt ihr das mit dem Totband in den Griff bekommen?
Die Servoelektroniken, haben ja leider ein sehr kleines Totband, daher fangen die Motoren, wenn sie separat laufen, nach einer weile an zu drehen.
Ich hatte das auch für meine Kräne auf der RANZOW so vorgesehen, allerdings habe ich dann wegen der ungewollten Drehung, auf Fahrtregler umgebaut.
bugsierer
16.11.2008, 16:56
Hallo Jens,
die Beobachtung habe ich auch gemacht, Der Totbereich ist bei den Servos sehr klein. Ich habe bei meiner Netzwinde in die zwei Servoelektroniken jeweils ein 5k-Trimmpoti eingelötet und hoffe, daß ich damit keine Schwierigkeiten mit der Bereichs-Verstellung haben werde. Im Fachhandel gibt es aber noch Trimmpotis für Autos, die sich auch bei stärkeren Bewegungen (z.B. bei Fahrten im Gelände) nicht sebsttätig verstellen. Vielleicht ist das ein Weg den geringen Totbereich gut einzustellen und zu halten.
Gruß
Jörg
Ich habe bei meiner Netzwinde in die zwei Servoelektroniken jeweils ein 5k-Trimmpoti eingelötet
Wo werden die eingelötet? Meine Servo-Endstufe hat einen klitzekleinen
Totpunkt und ist somit fast nicht einzustellen...
Seebär Harry
17.12.2008, 17:51
Moin Moin,
es kommt auch drauf an, welchen Servo man verwendet, muss man experimentieren.
Ich hab da sehr gute Erfahrung mit einem Hitec-Servo gemach.
Nur den Kabel abgelötet nach aussen gelegt und verlängert, klappt Prima.
Hab mit div. Robbe und Graupner-Servos experimentiert aber der Hitec funktionierte am besten.
Keine Widerstände oder Potis eingelötet sondern so, wie er war.
Den Sevo hab ich in der Arashi als Fahrtregler für den Flautenschieber.
Im Bild der obere, läst sich mit geringem Aufwand rückbauen.
http://www.seebaerharry.de/arashi/arashi%20motor.jpg
bugsierer
18.12.2008, 10:57
Bei den Miniservos wird das Poti weiterhin für die Achse benötigt. Die drei Käbelchen am Poti schneidest Du einfach ab und lötest sie an das 5k-Poti an. Das funktioniert auf jeden Fall.
Weihnachtlichen Gruß
Jörg
Bei mir hat es mit den einfachen Robbe Servos ganz gut geklappt, aber mit den billigen Conrad Dingern überhaupt nicht. Von daher ist ein unterschied auf jedenfall da und man muss testen welche am besten geeignet sind.
jochen82
18.12.2008, 14:40
Hallo,
ich verstehe leider nicht warum man einen Servo anstatt einen kleinen Fahrtregler nutzt. Wo liegen die Vor- / Nachteile des Servos?
Gruß Jochen
Klabautermann
18.12.2008, 14:53
warum ...
ein Standardservo kostet keine 7 Euro und die Dinger fiepen nicht ;)
bugsierer
19.12.2008, 12:06
Das Servo - ob Mini oder Normal- baust Du zu einem preiswerten Getriebemotor um und kannst Dir, indem Du die Platine weiterhin verwendest, den Fahrtregler sparen.
Jörg
tieroptikus
01.01.2009, 20:49
Hallo Seebär Harry,
noch mal ein Nachfrage: was hast Du wo abgelötet und danach angelötet; kann leider auf dem Bild nicht viel erkennen und habe ansonsten nicht so viel Ahnung, was die Elektronik angeht.
Grüße
Rolf
Seebär Harry
02.01.2009, 00:16
was hast Du wo abgelötet und danach angelötet;Moin Rolf,
ich hab das Servo geöffnet und die 2 Kabel vom Motor abgelötet.
Diese hab ich dann verlängert und durch eine Bohrung nach aussen geführt.
Hier hab ich sie dann an den Motor vom Schiffsanrieb gelötet.
Du solltest aber da keine zu großen Motoren drannhängen.
Ich hab in der Arashi nur einen 280er drin, da er nur als Flautenschieber dient.
tieroptikus
02.01.2009, 00:51
Hi Harry,
wollte ein Raboesch-Querstrahlruder 16mm dranhängen.
Was meinst Du, hält es das aus?
Grüße
Rolf
Seebär Harry
02.01.2009, 00:54
wollte ein Raboesch-Querstrahlruder 16mm dranhängen.
Was meinst Du, hält es das aus?Ich kenn den Motor davon nicht, würde aber bei Robbe & Graupner-Querstrahlruder es zumindest versuchen.
Da bei den meisten Querstralrudern die Motoren nicht so "Dick" sind.
tieroptikus
02.01.2009, 00:57
alles klar, danke für die Antworten und
Gute Nacht
Rolf
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