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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Vorbereitung des Baus der Neptun (Robbe)


ily
18.05.2008, 17:10
Hallo Leute :yessir:



Ich werde die Neptun von Robbe bauen. Es wir auch dazu einen Baubericht geben.



Aber da ich hier im Forum und über PN schon Fragen hatte, die hier beantwortet wurden, haben Arno und ich gedacht, das in zusammenhängender Form hier zu präsentieren, damit andere Forummitglieder davon profitieren können!



Antworten und Anregungen bitte in :link: Kommentare zu Fragen und Antworten zur Vorbereitung des Baus der Neptun (http://www.schiffsmodell.net/showthread.php?p=312158#post312158).



Ilyas









Nun wünsche ich allen Lesern viel Spaß bei diesem Experiment und beim Bauen!















Arno Hagen schreibt:



Moin liebe Gemeinde!



Ily und ich starten hier gerade ein Experiment: Ein User hat Fragen zum bevorstehenden Bau der Neptun von Robbe und dieses Projekt soll hier als "Ouintessence" präsentiert werden.



Und das vom Kaufentscheid bis zum fertigen Modell!



Es sind schon viele interessante Antworten auf Ily's ebenso interessante Fragen im Forum erschienen.



Da ich die Neptun bereits vor 5-6 Jahren gebaut hatte, hat mir Ily viele Fragen per PN geschickt.



Dies ließ uns auf die Idee kommen, einen Thread zu bauen, wo nur die Fagen und Antworten drin stehen, die entweder realisiert wurden oder zumindest in Erwägung gezogen wurden, um anderen Neptunbauern für die Zukunft eine echte Hilfestellung über den Bauplan und die Bauanleitung hinaus zu geben.



Dadurch fallen hier die ganzen OT-Posting raus und vor allem die Postings weg die oft noch hinterhergeschossen werden, obwohl das Problem längst gelöst ist



Ich trete hier deshalb mit einem Mod-Tag ähnlichem Schriftbild auf, da ein User z.B. die Beiträge nicht verschieben und editieren kann wie ein Mod und die User sehen, dass sich hier ein Mod mit kümmert und sich nicht wundern müssen.



Außerdem wurden und werden Danksagungen, Anreden, Klönsnack und Ähnliches von mir entfernt um einen echten Bericht zu erhalten.



Wobei die Information, wer was beigesteuert hat, erhalten bleiben soll. Schon alleine für Rückfragen von Usern!



Vorteil ist, das Ily diesen Thread so auch selber editieren kann (sollte zumindest so funktionieren).



Und die, die posten sollen sehen, dass dieser Bereich durch die Moderation unter besonderer Kontrolle steht. Zumal es ja ein Experiment ist.



Nun wünsche ich allen Lesern und vor Allem Ily viel Spaß bei diesem Experiment und beim Bauen!









Arno Hagen schreibt:



Was bisher geschah









Man sieht auf dem Video von Ike doch, dass die Pollux doch recht sensibel ist, was die Wellen von anderen Modellen ist, bei mir am See kommen dann noch die Wellen hinzu... Das wird wohl nix mit dem kleinen Schiffchen



Gibt es denn größere Alternativen, also was nicht so sehr auf menschliches Versagen und Wetter reagiert?

Ich greife lieber ein wenig tiefer in die Tasche und habe dann ein Schiff, das auch gut ist und an dem man lange Freude hat





Wenn es ein Schlepper sein soll: Die Neptun von Robbe.



Das ist der Schlepper der im Poldi-Filmchen am Anfang 2 mal durch das Bild fährt.



Siehe auch mein Avatar links oder hier (http://www.schiffsmodell.net/showthread.php?t=27776) im <a>Schiffsmelderegister</a>.



Ich habe sie nur in "Max Dralle" umgetauft.



Sie ist mit einer Länge von 57cm noch gut transportierbar und hält sich seit 2003 wacker auf dem Wasser :D



Hat auch schon einige Kollegen gerettet :wink:



Ich hatte damals auch überlegt die Pollux zu bauen, aber aus den von Dir genannten Gründen mich dann doch für etwas größeres entschieden.



Aber eine Pollux habe ich auch noch liegen. Die wird im Winter gebaut fürs Schippern zwischendurch :pfeif:







Die Neptun von Robbe gefällt mir auch sehr gut. Doch kann ich der Bezeichnung des empfohlenen Navy-Getriebemotor 3,31:1 mit einem Speed 600/24 kaum etwas anfangen :( ... ist der zu schwach oder zu kräftig? (hab leider keinen Plan, wie man das mit den Motoren abschätzen kann...Erfahrung fehlt eben :( )

Zum anderen interessieren mich die Sonderfunktionen. Ich will auf jeden Fall Licht ins dunkel bringen (keine Angst, ich will das mit Vernunft machen... soll ja kein schwimmender Weihnachtsbaum werden)...







Also ich bin mit dem angegebenen Motor sehr zufrieden! Ist kräftig und man kann einiges wegschieben oder schleppen :that:



Manche haben aber da auch schon Motoren ohne Getriebe eingebaut und funktioniert auch. Aber ob sie mein Mäxchen Bug gegen Bug wegschieben könnten? :pfeif:



Motor ohne Getriebe geht mit Sicherheit auch. Nur muss es halt wirklich ein Langsamläufer sein. Ich wollte grade mal wieder die Motoren von Scaleship empfehlen... leider ist der Shop dicht. Er schreibt jedoch, das Sortiment würde von Hobby Lobby übernommen werden. Mal abwarten.



Ich denke, dass die Neptun durchaus auch mit einem Bühlermotor der 500er oder 600er Größe ordentlich motorisiert werden kann. Diese Motoren haben wirklich viel Drehmoment, kein vergleich zu den diversen Speed XY.



@Arno

Du solltest aber hier nicht verschweigen, dass Du zur Getriebelärmreduzierung das Getriebe mit Fett vollgestopft hast. Oder habe ich das falsch mitbekommen?





Jou, das habe ich vergessen zu erwähnen :oops:



Ich habe dazu Silikonfett verwendet. Und nach 5 Jahren muss ich auch mal wieder bis zum Usertreffen nachfetten :wink:



Wie sieht es bei der Neptun von Robbe mit dem Handling bei Wellen aus? Und wie ist sie gegen Wassereinbruch geschützt^^... will sagen, ob da dann auch Wasser im inneren landet, wenn eine Welle oder andere Schiffe sie treffen (ich hoff, dass ich mich nicht allzu umständlich ausgedrückt habe :oops: )



Gibt es sonst noch etwas, das ich über die Neptun wissen sollte^^? Weil ich mit dem Gedanken spiele mir die demnächst zu kaufen... soll ja noch dieses Jahr in See stechen :)





Hier ist die Bauzeit der Neptun (http://www.smc-bergedorf.eu/photogallery/Flotte/neptun.htm) mit 500 Stunden angegeben.

Da du dieses Jahr die Neptun auf den See schicken möchtest, denke ich dass das ein optmisitisch ist. An deiner Stelle würde ich genau arbeiten, dann hast du länger Freude am Modell und zur Weihnachtszeit zu basteln.







Neptun ist ein stabiler und wendiger kleiner Schlepper, der nicht umsonst seit 30 Jahren bei robbe im Programm ist...



Und falls du auf die Idee kommen solltest, die Neptun etwas originalgetreuer zu bauen, kann ich dir diese Webseite empfehlen: klick mich sanft (http://www.ralfsbugsier33.blogspot.com/)



Aaaalso - dann will ich mal:



Da ich eine Menge unplanmäßiges Messing verbaut habe und jede Menge Sonderfunktionen drin habe, liegt sie tiefer im Wasser als geplant.



Da dadurch gerne Wasser aufs Deck schwappt, habe ich den Sülrand der vorderen Aufbauten mit dünnem selbstklebenden Schaumstoff abgedichtet. Somit sind die Spalte zwischen Sülrand und Aufbauten verfüllt.



Den mittleren Wartungsschacht habe ich mit Moosgummistreifen versehen, die ich mit Silikonöl getränkt habe. Zusätzlich habe ich einen Rahmen aus Kunststoffleisten auf den Rand gesetzt, auf das das Moosgummi drückt.



Die hintere Wartungsluke für das Ruder und die Stevenrohrschmierung habe ich einfach mit gut klebendem Isolierband abgedichtet. Da muss man eh ganz selten dran.



Seit der 1/2-Tagesaktion hatte ich nie wieder Wasser im Schiff. Keinen Tropfen!



Selbst als mein Mäxchen von einer Yamato mit Atlantikbug gerammt wurde und unter Wasser gedrückt wurde.



Wellen? Also ich bin damit schon bei Hochwasser auf der Ruhr gefahren - kein Problem!







Was für Sonderfunktionen außer dem Löschmonitor habt ihr sonst noch so verwirklicht? Und wie ist das mit der Beleuchtung? Oder was meint ihr sollte auf jeden Fall nicht fehlen/gibt es zu beachten... Kann ich auch im Nachhinein noch etwas ergänzen oder wird das sehr schwierig?







Ich habe folgendes drin:

- Löschmonitor

- funktionsfähiger Schlepphaken

- Soundmodul (Diesel, Glocke, Typhoon etc.)

- Suchscheinwerfer schwenkbar mit superheller LED (einzeln schaltbar)

- Positionslicht (einzeln schaltbar)

- Arbeitlicht (einzeln schaltbar)

- Schlepplicht (durch Servo Schlepphaken geschalet)

- Handstablampe für Arbeiter an Schleppwinde (nicht ferngesteuert)

- Rettungsboot schwimmfähig und abnehmbar (für's "Schleppen zwischendurch")



Noch zu verwirklichen (Multiswitch wir dazu nachgerüstet) und beantwortet Deine Frage bezüglich Ergänzungen im Nachhinein:



- Funktionsfähiger Ankerwinde

- Innenbeleuchtung mit warmweißen LEDs

- Inneneinrichtung der Brücke



Allerdings habe ich die Aufbauten mit Schrauben zusammengesetzt und nicht verklebt, da ich ja später noch daran will.



Ebenso habe ich die Ankerwinde schon für die Funktion vorbereitet und unter dem Deck einen Kettenkasten angebracht (leeres Kosmetikfläschchen von meiner Freundin :wink: )



Ach ja! Einen habe ich noch:



Die Kabel der Lichter im Mast sollten dringend einzeln oder schon in korrekten Gruppen in den Rumpf geführt werden!



Da ist Robbe ein wenig die Phantasie durchgegangen und ich habe mich darauf verlassen, dass es richtig ist :roll:



Aber das wird noch bei mir geändert :wink:





...und der Radar könnte sich auch drehen...







Hab da noch ein paar Fragen an dich, Arno:



- Was für Lämpchen hast du denn benutzt? also nicht nur für den Suchscheinwerfer (LED), sondern auch für die restliche Beleuchtung?

- Hast du die im Bausatz/ Beschlagsatz enthaltenen Lampenhalterungen verwendet, oder separat welche bestellt? (gemeint sind die Fassungen, wo nachher die LED/Glühbirne reinkommt... z.B. der Suchscheinwerfer oder die Positionslichter)

- Wie hast du die Aufbauten zusammengeschraubt? ...Ich weiß, diese Frage erscheint euch wahrscheinlicht als recht doof, da ihr einiges an Erfahrung/Know-how habt, aber für mich ist das leider nicht so offensichtlich :( ...welche Schrauben? Wie und wo verschraubt? Und hält das dann auch? Und ist das dann auch dicht... ?^^



Zuletzt ist mir nur nicht ganz klar, was du mit dem Verlegen der Kabel in dem Masten sagen wolltest. Nun einzeln lassen oder bündeln? Und was für Drähte nehmt ihr dafür (nicht nur hier speziell für den Masten, auch sonst für Sonderfunktionen)? (Querschnitt, usw...). Löten kann ich, habe damit auch schon ein klein Wenig Erfahrung *stolz bin* :mrgreen:









- Hast du die im Bausatz/ Beschlagsatz enthaltenen Lampenhalterungen verwendet, oder seperat welche bestellt? (gemeint sind die Fassungen, wo nachher die LED/Glühbirne reinkommt... z.B. der Suchscheinwerfer oder die Positionslichter)



Bei dem Beschlagsatz sind die Birnchen (6V) dabei - auch schon mit Drähten dran - habe ich gegen 6V Lämpchen mit längeren Anschlussdrähten ausgetauscht.



Ebenso sind gedrehte Positionslampen aus Messing enthalten - die habe ich verwendet.



"Fassungen" gibt es nicht. Die Birnchen werden einfach von unten reingeschoben und halten durch die Störrigkeit der Drähte.



Den beiliegenden Suchscheinwerfer habe ich umgebaut. Dazu betreibt man ja Modellbau.



- Wie hast du die Aufbauten zusammengeschraubt?



Ich habe den obersten Aufbau (der mit dem Peildeck, der Brücke und Schornstein) auf die Grundplatte geklebt (Verklebung zusätzlich mit Profilen verstärkt).



In die Grundplatte habe ich 6 M3 Muttern geklebt (UHU Endfest)



In den unteren Aufbau (der rote mit den Bullaugen) habe ich entsprechend 6 Löcher gebohrt und so mit dem Oberteil mit 6 M3 Schrauben verschraubt.



Der untere Aufbau ist oben zu.



Also wenn Du nicht mehr als 30 Minuten tauchst, sollte es dicht sein :wink:



Zuletzt ist mir nur nicht ganz klar, was du mit dem Verlegen der Kabel in dem Masten sagen wolltest. Nun einzeln lassen oder bündeln? Und was für Drähte nehmt ihr dafür (nicht nur hier speziell für den Masten, auch sonst für Sonderfunktionen)? (Querschnitt, usw...). Löten kann ich, habe damit auch schon ein klein Wenig Erfahrung *stolz bin* :mrgreen:





Das ist ein eigenes Thema, das wir angehen wenn es soweit ist. Aber keine Sorge. Wir lassen Dich da nicht im Regen stehen.



Was die Drähte betrifft, kann sein, dass die evtl. verlängert werden müssten. Aber Du kannst ja löten :engel: oder Du nimmst neue, so wie ich (Robbeersatzteil - hat längere Drähte - aber vielleicht hat Robbe den Beschlagsatz in den letzten 5 Jahren ja überarbeitet).







Hab da noch eine Frage zu den Löcher im Rupf auf der Höhe des Decks weiß leider nicht, wie die heißen :(. Wie macht ihr die in den Rupf rein und vor allem so symmetrisch, dass es auf der anderen Seite genau auf der gleichen Höhe... ist? Die sind doch dafür, dass Seile durchgeführt werden?

..oder Wasser ablaufen kann???







Die Dinger nennt man Speigatten (Einzahl: Speigatt). Die dienen dazu, dass das Wasser, welches bei Seegang an Deck gelangt, auch wieder ablaufen kann.

Die "Seildurchführungen", die du meinst, heissen "Klüsen" und befinden sich höher im Schanzkleid, außerdem immer in der Nähe von innen angebrachten "Pollern" (Das sind die Pfosten, an denen das Tau dann belegt / festgebunden wird).



Zur Herstellung:



Meist sind diese Speigatten länglich. Da bietet es sich an, an den Enden jeweils ein Loch mit dem korrekten Durchmesser zu bohren und den Zwischenraum mit einem Cutter / Skalpell zu entfernen, bevor die Kanten dann mit einer feinen Feile beigearbeitet werden.



Zur Positionierung:



Wenn die Speigatten nicht am Rumpf / Schanzkleid angezeichnet sind, hilft Omas altes Massband. Man macht am Heck mittig eine Markierung und misst von da aus die Position mit einem flexiblen Massband in beiden Richtungen identisch ab. Dann sind Die Speigatten an Backbord und Steuerbord auch auf gleicher Höhe.









Wenn die Speigatten nicht am Rumpf / Schanzkleid angezeichnet sind...





Nur zur Info: Bei der Neptun ist die Position am Schanzkleid vorgegeben.







Da fällt mir noch eine recht wichtige Frage ein... Was für Kleber benutzt ihr für welche Art von Verklebungen? Oder ist das ausführlich im Baukasten dokumentiert? Selbst wenn, wäre es gut zu wissen, welche Klebstoffe ich mitbestellen muss.... :mrgreen:

Was für Farben und Lacke sollte man verwenden? Und muss man den Rumpf vorbehandeln? Und wie geht ihr dabei vor... *Fragen über Fragen* ^^:???:







Zum Kleben und lackieren gibt’s aber nun wirklich reichlich Infos im Forum, da würde ich doch drum bitten zunächst mal noch etwas in den entsprechenden Unterforen zu stöbern und evtl. die Forensuche zu benutzen... :wink:







Also, es tut mir redlich leid, dass ich nicht zuerst die Suche bemüht habe :oops:, ich war einfach zu voreilig



Schließlich fand ich dann etwas...

http://www.schiffsmodell.net/showthread.php?t=29361



Doch da gehen die Meinungen doch recht auseinander, finde ich.

Zum einen heißt es, dass man mit Sekundenkleber und Stabilit Express alles gebacken bekommt. Andere sagen (nicht in diesem Thread), dass Stabilit spröde wird mit der Zeit. Dann gibt es ja noch Epoxy und den Ruderer L530. Es gibt ja auch noch den Holzleim und eine ganze Pallete an UHU-Sorten. Ich komme leider nicht mehr so ganz mit, welcher Kleber für was zu verwenden ist :(



Fällt euch noch was ein, was auf keinen Fall fehlen dürfte, wenn ich mich morgen mit ’nem dicken Geldbeutel aufmache und versuche einen guten Fang zu machen?



Also bei mir steht bis jetzt folgendes auf der Einkaufsliste:

-Bausatz Robbe Neptun (1030)

-Beschlagsatz (1031)

-Getriebemotor; 6 bis 9,6V; (4107)

-Graupner Servo C577 (4101) (gibt es da einen Unterschied zwischen dem "normalen" und dem "lose"?)

-Silikonfett (nur welches?)

-Entstörung für den Motor (2x 47nF 1x100nF ... ist das so in Ordnung?)

-Kleber...siehe oben









Bis auf den Entstörsatz alles OK.



Laut Robbe: 2x 100nF und 1x 47nF.



Kleber: Ich habe nach Robbe-Anleitung Stabilit und Sekundenkleber verwendet. Ist seit 5 Jahren noch nix passiert.



Heute nehme ich "prophylaktisch", statt

Stabilit, UHU-Endfest in unterschiedlichen Härtezeiten und den Ruderer L530.



Und natürlich Sekundenkleber in unterschiedlichen Viskositäten (dünn- und dickflüssig).



Silikonfett kannst Du irgendeins nehmen, dass pastenartig ist. Wenn es zu dünnflüssig ist, schleuderte es nur durch den Innenraum :wink:



Silikon, weil das die Kunststoffzahnräder nicht angreift. Ich habe eines verwendet, mit dem Schreiner Schubladen mit Kunststoffschienen leichtgängig machen.







Die Sache mit dem Klebstoff hat mir keine Ruhe gelassen... Also ich habe bereits Stabilit und Sekundenkleber. So steht es auch in der Anleitung von Robbe... Doch wenn das Schiffchen sich dann auflöst? :menno:



Sagt einfach mal, wie ihr das machen würdet... mir ist das noch nicht wirklich ganz geheuer :???:







Du kannst das Stabilit ruhig verwenden. Du musst dann nur dafür sorgen, dass keine Feuchtigkeit rankommt (also von außen eine gute Lackschicht drüber, die auch wirklich geschlossen ist und am besten auch von Innen mit Klarlack oder etwas ähnlichem versiegeln)

Wenn dir das zu aufwändig ist, dann nimm lieber einen 2k-Epoxy-Kleber, bzw Uhu Endfest. Diese Kleber können etwas besser mit Wasser umgehen, ein Kleber, der dauerhaft ungeschützt Wasser abkann, ist hier allerdings noch nicht bekannt...

Sekundenkleber klebt gut und vor allem schnell, hat jedoch die dumme Angewohnheit, dass er sehr hart und spröde austrocknet. Dadurch kann die Verbindung später leichter brechen, da si nicht nachgibt.

Eine Überlegung wäre, hier Plastikkleber einzusetzen (Uhu Plast, Revell Contacta, Ruderer 530, ...), da dieser die Plastikteile verschweißt und dadurch eine stabilere Verbindung schafft. (Allerdings dauert es natürlich länger, bis er trocknet)



Aber Kleber sind wie ne Religion... Jeder glaubt was anderes :)









Arno Hagen schreibt:



Dieser Teil stammt aus einem PN-Verkehr zwischen ily und mir!







Du hast ja auch die Neptun von Robbe (Max Dralle), da habe ich mich gefragt ,ob du mir nicht ein paar Bilder zukommen lassen könntest... :mrgreen:

Ich dachte da welche, auf denen man am wichtige Bauschritte sieht, oder einfach nur einen kleinen Überblick über alles hat bezüglich der Anordnung von Akku, RC-Komponenten...







Aus der Phase habe ich ein paar Bilder auf meinem alten Notebook. Habe wegen Deinem Thread schon überlegt, einen Baubericht die Tage im Forum rein zu stellen. Mal sehen ob ich da bis zum Usertreffen zu komme. Sonst schicke ich Dir ein paar Bilder vorab (muß ich aber erst suchen).



Habe abschließend noch eine Frage zu den Verklebungen. Wie machst du die Klebeflächen fettfrei und raust du sie vorher an? (wenn ja, wie?).





Ich habe sie mit 600er Schmirgelpapier angeraut. Das reicht völlig.



Ansonsten reicht zum entfetten Brennspiritus - aber Vorsicht! Dabei nicht rauchen oder Ähnliches





Also wenn du mal Zeit hättest, kannst mir ja mal ein paar Bildchen zukommen lassen, wäre gerade für mich als Anfänger recht hilfreich :D





Die Bilder die ich bis jetzt gefunden habe sind nach der Grundierung des Rumpfes schon mit Deck verklebt und noch losem Schanzkleid (Habe ich innen mit Schanzkleidstützen versehen, die nicht im Bausatz enthalten sind und weiß lackiert, danach aufgeklebt und dann Rumpf von außen schwarz lackiert).



Ich bin mir auch nicht mehr sicher, ob ich vorher Aufnahmen (analog) gemacht habe.



Bis Du da bist dauert noch ein Weilchen und ich habe bis dann auch hoffentlich mehr Zeit für den Baubericht und Bildersuche.



Zur Zeit bin ich leider privat wie beruflich voll ausgelastet und muß mit Helmut auch noch das Usertreffen organisieren.



Kommt dir sonst noch etwas in den Sinn, auf das geachtet werden muss, aber vielleicht nicht in der Anleitung steht?





Die Anleitung ist eigentlich super.



Was ich zusätzlich gemacht habe:



Ich habe die Holzteile im Inneren (Trennwand und Akkuhalterung/Elektronik) gebeizt (wg. der Optik) und mit 3 Schichten Klarlack überzogen, damit nix quillt, wenn mal Wasser reinkommt.



Für das Löten der Reeling, und einige Mastteile etc. habe ich mir kleine Holzbrettchen gebohrt, wo ich die Einzelteile rein gesteckt habe. Lochabstand wie beim Modell, aber es kann nix weg schmelzen.



Für den Mast habe ich die Einzelteile auf einem Holzbrettchen mit Nägeln fixiert, damit alles rechtwinklig wird und nix beim Löten verrutscht.



Noch eine klitze kleine Frage: Wie entfettet man mit Spiritus? Auf einen alten Lappen geben und dann einfach darüber gehen, nachdem man es angeraut hat?





Jepp!!





Du verwendest ja als Stormquelle so wie es aussieht LiPos (2-Zellen -> 7,4V?).





Jepp!



Laut Robbe ist ein Bleiakku vorgesehen mit 6V und 3Ah. Es gibt bei reichelt (www.reichelt.de) von Panasonic sozusagen den gleichen Akku mit den gleichen Abmessungen und mit 6V und 3,4Ah zu 15,85€ (auf jeden Fall eine ganz Stange günstiger als der Robbe-Akku).





Genau den von Panasonic hatte ich auch. Genau 2 - einen als Reserve wenn man noch mal auf den See raus muss, den Kollegen retten.



Fahrzeit (je nach Beleuchtung und Geschwindigkeit) 1-2 Stunden. Mann merkt auch sehr schön, wann es Zeit wird in den Hafen zu schippern: Wenn man kurz Vollgas gibt und der Fahrantrieb geht aus: langsam in Richtung Ufer. Für langsame Fahrt genug Reserven!



Nun ist meine Frage, ob du das Schiff mit Bleiakkus versorgen würdest. Du hast ja aus Gewichtsgründen auf LiPos gewechselt. Aber wie ist es dann mit der Spannungsversorgung der Lichter usw.... die sind ja ursprünglich auf 6V ausgelegt...





Da gibt es beim goßen 'C' extra 6V/2A Spannungsregler für 7,4V LiPos! Eine genügt erstmal!



Der LiPo ist leichter und wegen meiner schweren Bauweise (Anfängerfehler von mir) leider notwendig. Fahrzeit habe ich noch nicht ausgetestet. Das längste war 3 Stunden und Akku immer noch nicht leer.



Nachteil: Da weniger Gewicht unter der Wasserlinie ist, fängt das Boot schnell bei höheren Geschwindigkeiten an sich gefährlich aufzuschaukeln. Das war beim Bleiakku nicht so!



Ich werde demnächst mal mit 'nem Schlingerkiel experimentieren.



Also, wenn Du keine Gewichtsprobleme hast: Unbedingt Bleiakku!



Ich hätte alternativ noch 6-Zeller oder einen 12V 7Ah (der wird wohl zu schwer sein :mrgreen: )





Jou!!!







Den Motor hast du aber direkt an den LiPo angeschlossen, oder? (meno, dann bist du ja schneller wie ich, das zählt nicht :P )^^





Nein, bin ich nicht! Da sie mit dem LiPo sich aufschaukelt kann ich maximal halbe Fahrt machen! Mit Bleiakku war sie viel schneller!



Ob ich dann den Bleiakku nehmen kann, das sehe ich ja dann erst, wenn es zu spät ist (weil ich muss das Schiff doch erst wiegen, und das geht erst, wenn es fertig ist, oder?) Aber ich muss doch das Akkufach recht früh einbauen... :dontknow: ... ich bin mal wieder völlig ratlos :(





Bau das Akkufach wie vorgesehen. Der Lipo paßt da auch rein. Einfach aus Formschaum 'ne Halterung basteln - muss ich auch noch, aber man kommt ja zu nix.









Noch etwas klitze Kleines zu den LiPos...

Mir persönlich wäre es lieber, wenn ich die erwähnten 6-Zeller (7,2V) verwenden könnte. Ich habe davon 4 Stück für meinen Tamiya-Truck (Knight-Hauler) 3,0Ah; 3,3Ah; 3,6 Ah und 3,9Ah :mrgreen: .

Würden die auch gehen? Und würde das dann auch mit dem Spannungsregler von Conrad funktionieren?

Weil das mit den LiPos ist so ne Sache... Ich habe zwar ein Ladegerät, das LiPos laden kann (Robbe Infinity 3), aber das hat keinen Balancer, außerdem müsste ich Lipos erst kaufen (die sind nicht gerade billig :nerv: ).





LiPos, wie gesagt, als Notnagel wenn es Gewichtsprobleme gibt - also erst mal vergessen.



6-Zeller geht auch, aber dann muß die Akkuhalterung geändert werden oder besse nur Schlitze ins Holz und Klettverschlußstreifen durch zum Fixieren. Dann kannst Du immer noch den Bleiakku reinbauen, den ich Dir immer noch empfehlen würde.



Der Spannungsregler 6V/2A für LiPos geht aber auch am 6-Zeller mit 7,4V. Der Akkutyp ist egal. Die Spannung passt – das ist wichtig!



Der hat auch den Vorteil, dass es nicht sonderlich warm wird und recht klein ist. Und selber bauen lohnt für das Geld nicht.











Arno Hagen schreibt:



Hier geht es wieder weiter mit Postings aus dem Forum!







AAAlso, inzwischen ist die Neptun eingetroffen. Ein Baubericht kommt auf jeden Fall, keine Angst :).

Ich habe auch schon mit dem Bau begonnen.



Doch habe ich hier eine kleine Frage zum beiliegenden Schleppgeschirr (Robbe; Best.-Nr.: 1434)

Es liegt nur eine art Explosionszeichung bei, keine Beschreibung, wie der Zusammenbau zu erfolgen hat.

Doch habe damit so meine Probleme... :dontknow: Das Anbringen des Hakens und der Feder ist mir nicht klar, selbst nach langem herumprobieren kam ich nicht daruaf :cry:

Kann mir jemand sagen, wie das zusammenghört, oder hat jemand ein Bild vom zusammengebauten Schleppgeschirr?







Tröste Dich! Das gleiche Problem hatte ich auch - die Zeichnung ist echt verwirrend. :roll:



Ich habe damals 'ne Mail an Robbe geschickt und eine Antwort mit einer 1a Beschreibung, wie das Zusammengebaut wird!





Bitte wie folgt montieren:



Den längeren Schenkel der Feder in den Riegel einhängen.



Feder um die Schraube legen, mit der der Riegel montiert wird.



Auf Leichtgängigkeit achten - Schraube nicht fest anziehen - Riegel notfalls etwas dünner schleifen?!



Kurzer Schenkel stützt sich mit dem Winkelchen aus dem Schlitz heraus am Schlepparm ab.









Ich will an dieser Stelle alle warnen, die zur Zeit auch an einer Neptun von Robbe bauen, oder es demnächst vorhaben... Die Markierung (kleine Vertiefung im Rumpf) für die Bohrung für das Stevenrohr sitzt bei mir ca 5mm zu tief. Ich habe den Fehler gemacht und einfach gebohrt ohne zu messen. Und habe nun festgestellt, dass es nicht passt. Nun muss ich das eben zurechtfeilen und den Rest mit Stabilit stopfen :( Und was lernen wir draus? Immer zuerst die Markierungen mit dem Plan vergleichen und dann bohren ;)









Immer zuerst die Markierungen mit dem Plan vergleichen und dann bohren ;)





Fu..! Sorry, dass ich Dich nicht vorgewarnt habe! Habe ich über die Jahre vergessen! :ohno:





Ich habe aus gesundem Mißtrauen keine Markierung verwendet! Insbesondere Stevenroh, Bullaugen, Fenster der Brücke (habe ich mir 'ne Schablone für gemacht) und Bullaugen. Das paßt net! Ich habe das Schanzkleid so gebogen, dass die Speigatten symmetrisch saßen und die Klüsen dann ausgemessen und gebohrt.







Ich habe das Schleppgschirr nun dank Arnos Beschreibung hinbekommen, aber es ist noch ein wenig hackelig und schwergängig, muss ich wohl noch abschleifen.



Ist es bei den Fenstern, Bullaugen und am Schanzkleid auch flasch???

Das wird ja mal ein Spaß :(



Ich habe noch eine kleine Frage zu Verklebungen... Es heißt, dass man Aufbauten als auch das Deck mit dem Rumpf und mit dem Schanzkleid mit Sekundenkleber verleimen soll. Hält das denn und löst sich das nicht mit der Zeit, wenn Wasser dran kommt?







Ich habe Deck und Schanzkleid vor dem Verkleben lackiert und an den Klebestellen dann den Lack wieder weggeschliffen bis auf das Plastik runter.



Dann habe ich das Schanzkleid " mit Sekundenkleber angepunktet".



Danach habe ich dünnflüssigen Sekundenkleber innen und außen an dem Spalt entlanglaufen lassen.



Der Sekundenkleber zieht sich dann in den Spalt.



Aber erst woanders ausprobieren, sonst kriegt man Probleme mit der Dosierung (kein Kleber im Spalt oder Tropfen laufen über das Deck).



Hält bei mir seit 5-6 Jahren und hat auch diverse Havarien überlebt :wink:











Arno Hagen schreibt:



Dieser Teil stammt wieder aus einem PN-Verkehr zwischen ily und mir!





Es gibt erfreuliche Nachrichten :D ... Sie ist daaa! *juhuuu* *hüpf* xD





Na dann: Spiel Vaß!



Hab natürlich erstmal schön brav die Anleitung studiert und bin dann zum Entschluss gekommen, dass Robbe da aber ganz schön viel Wissen und Können schon voraussetzt :( .

Es ist zwar ein Plan und eine Anleitung dabei, doch ist alles recht kurz gefasst





Manches muß man 2-3 mal lesen, da es sehr komprimiert geschrieben ist, Außerdem sind wir doch Modellbauer :wink:



Das war mein ALLER ERSTES SCHIFF! Und wenn ich das ohne Vorahnung hinbekommen habe...



Hast du mir eine Idee, wie ich das neue Loch bohren könnte und das alte am geschicktesten verschließe?





Ich habe es erst gebohrt, als ich den Motor bereits montiert hatte und dann besser peilen konnte unter Hilfe des 1:1-Planes.



Ich würde aus dem überschüssigen Plastik vom Rumpf ein Stück zurecht schneiden das in die Bohrung passt und von innen ein etwas größeres Stück und anschließend spachteln und verschleifen.





Was mir auch noch aufgefallen ist: Es wird zuerst der komplette Rumpf gemacht und das Deck drauf gesetzt, erst dann wird mit den Aufbauten begonnen... Sollte das Deck nicht erst recht spät aufgeklebt werden, damit man besser überall ran kommt?





So habe ich es zumindest gemacht.





Und wie hast du das mit der Antenne gemacht? Wenn man sie in das Röhrchen fädelt, das um das Schiff läuft, kann ich nur noch ganz schlecht den Empfänger wieder in mein anderes Schiff tun, oder?





Ich habe einen Stecker und Buchse in die Antenne gelötet. Gibt's von Robbe: Antennensteckerset 8148.



Buchse an den Empfänger, Stecker an die Antenne. Es sind noch 2 weitere Stecker dabei für die Antennen Deiner anderen Boote.



Aber ich denke, wenn Du alle Sonderfunktionen drin hast, wirst Du der Neptun einen eigenen Empfänger spendieren: Immer 8 Kanäle rein- und rausfummeln...





Und da kommt mir auch schon die nächste Frage... Wie hast du das im Rumpf gemacht mit den Klebestellen? Man kommt doch an manche Stellen recht schlecht ran (wegen anrauen usw.)... In der Anleitung wird dazu kein einziges Wort gesagt. Es steht lediglich drin, welche Art von Verklebungen mit welchem Kleber zu erledigen sind.





Hatte ich keine Probleme. Vielleicht habe ich gelenkigere Finger :D .



Ich habe kleine Schmirgelpapierstücke genommen (1xgefaltet)



Und zu guter Letzt... welche Farben hast du verwendet? (Fabrikat/Hersteller...) und hast du deinen Max Dralle lackiert, wie es auf der Verpackung steht? (Mir gefällt die Farbgebung von Robbe teils nicht wirklich, weiß aber auch nicht, was besser aussehen würde :()





Ich habe Graupner Acryl Fix verwendet, von denen es aber einige Farbtöne bereit nicht mehr gibt.



Aber da such im Forum. Da steht ganz viel dazu. Acryllacke aus dem Baumarkt sind auch OK und da gibt es mehr Farbauswahl (Stichwort RAL-Farben) in unterschiedlichen Oberflächenarten (matt, seidenmatt, glänzend)



Wichtig: Vorher Grundieren!!!







Hmm, wenn ich mir jetzt so diese PN ansehe hab ich kein gutes Gefühl... Ich muss dich schon wieder fragen...

Ich bewundere dich, dass du dein Mäxchen fertig bekommen hast :that:







Nicht aufgeben! Gut Ding will Weile haben. Das kriegen wir schon :wink:



P.S.: Ganz am Anfang heißt es, man solle an das Stevenrohr ein Schmierrohr anöten. Ich habe einen Lötkolben, ja, aber habe bisher noch nichts anderes damit gemacht als Drähte und Platinen zu löten...

Wie stelle ich mich da am besten an und was ist zu beachten? (die beiden Teile werden bestimmt verdammt heiß und wie muss ich das Schmierröhrchen anfeilen, damit es passt.)





Schmierrohr habe ich mit einer Rundfeile (kleine Schlüsselfeile) an den Radius des Stevenrohr angepaßt. Dann um das Loch im Stevenrohr und am Ende des Schmierungsröhrchens ordentlich mit Feile und/oder Schmirgel aufrauchen. Dann fließt das Lot besser.



Zum Löten habe ich beides in Position auf einem Brettchen mit Nägeln fixiert und das Schmieröhrchen mit dünnem Furnier unterfüttert, bis es auf der richtigen Höhe war.







Ich habe mir Gestern Acrly-Lacke in einer Autowerkstatt besorgt (der Auswahl wegen...). Vorerst aber nur die Farben grau, rot und den Klarlack (der Rest wird erst besorgt, wenn ich weiß, wie das Schiff nachher lackiert werden soll; aber grau und rot werde ich auf jeden Fall brauchen, dachte ich mir). Alles aus einer "Serie", damit sie sich auch vertragen.

(Marke: Duplicolor) Nun meine Frage... was für eine Grundierung? Und kann man diese Lacke auch verwenden...Mein Onkel meinte ja, das würde gehen. Doch ich hab da so meine Zweifel, da mein Schiff ja kein Auto ist :) (den Kassenbon hab ich bewusst aufgehoben und die Dosen bisher auch noch nicht benutzt)





Ich gebe da Deinem Onkel recht - das sollte gehen. Passende Grundierung sollte es aber bei der Autowerkstatt geben!



Alles von einem Hersteller ist, wegen der Verträglichkeit, ein guter Plan!



Aber ich mache immer ein paar Tage vor dem Lackieren eine Probelackierung auf einem Abfallstück vom zu lackierenden Material (also Abgeschnittenes immer schön aufheben).





Zum Lackieren noch eine Frage... Muss ich den ganzen Rumpf/ das Teil, das ich lackieren will abschleifen? Und wie lackiere ich am besten...

Die Graupner-Lacke sind ja zum Teil nicht mehr lieferbar und sind daher eigentlich von der Liste (wenn man mal nachlackieren muss...)





Graupner würde ich aus den von Dir angeführten Gründen auch nicht verwenden. Mit den Autolacken passt schon!



Anschleifen? JA! ALLES! Es geht dabei um das Aufrauen der Oberfläche. Die Grundierung habe ich auch mit 800er Schleifpapier noch mal angeschliffen. Auch um letzte Unebenheiten auszugleichen!



Wie lackieren? Das braucht Erfahrung. Daher noch mal der Tipp mit dem Probelackieren.



Ansonsten in dünnen Schichten und immer ca. 5-10 Minuten ablüften lassen vor der nächsten Schicht. Steht aber auch auf der Sprühdose drauf und kann von Hersteller zu Hersteller variieren.



Lieber etwas Sprühnebel (den kann man wegpolieren) als Tropfen oder Nasen (weil zu Dick aufgetragen), die man wieder wegschleifen und neu lackieren muss.



Noch ein Tipp: Es ist ein Arbeitsschiff und darf auch nach Arbeit aussehen. Also nicht hochglänzend sondern Seidenmatt oder matt.



Bei mir ist nach 5 Jahren Einsatz der Glanz verwittert. Aber anfangs sah es gar nicht realistisch aus!!!!





Kannst du mir einfach kurz schreiben, in welchen Farben du dein Mäxchen lackiert hast? Weil das braune Maschinendeck ist nicht wirklich ein Hingucker... Und auch sonst will ich einfach mal Ideen sammeln :D





Rumpf: Über KWL Schwarz, unter KWL Rot

Deck: Achat Grau

Aufbauten: Weinrot und Weiß

Winden: Mittelgrau/Schwarz

Schornstein: Schwarz/Gelb (als Dortmunder :wink: )

Mast: Gelb

Lüfter: Beige (selbst gemischt / Pinsel)



Aber da kannst Du im Netz mal nach Hafenschlepperbildern googeln und Dir Inspirationen holen. So habe ich es auch gemacht.





Nun zur hoffentlich letzten Frage...





Das glaube ich nicht *grins*





Entstörung des Motors... Ja, ich habe schon mal gefragt, doch es taten sich neue Fragen auf...

Wegen der Größe der Kondensatoren sagtest du, dass 1x 47nF und 2x 100nF benötigt werden. Doch wie schließe ich das dann an?

Ich kenne es bisher nur so: 2x 47nF und 1x 100nF; Von Plus nach Minus den 100nF. Einen 47nF von Plus nach Masse (Gehäuse) und den anderen 47nF von Masse an den Minuspol.





Original Robbe:



47nF zwischen Plus- und Minuspol

100nF zwischen Pluspol und Masse (Gehäuse)

100nF zwischen Minuspol und Masse (Gehäuse)



Aber Deine Werte sollten auch funzen.



Das Gehäuse etwas mit der Feile bearbeiten, wo Du die Kondensatoren anlöten möchtest. Dann lötet es sich leichter!