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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Antrieb Rundnasen-Hydroplane


Speedi790
17.04.2008, 18:05
Hallo alle zusammen!

Da ich hier meinen ersten Beitrag schreibe, stelle ich mich kurz vor: Bin 29 Jahre alt, habe letzten Herbst angefangen mit Booten zu spielen (Classic von Aero-naut, gerade fertiggestellt), bin Deutschschweizer und weile gerade für einen 2-jährigen Sprachaufenthalt im sonnigen? Tessin.

So, nun zu meiner Frage:

Als 2. Projekt habe ich eine kleine "Rundnase" begonnen. der Rumpf ist im Rohbau fertig, länge ca. 56 cm, Gewicht fertig ca. 1 Kg.

Möchte Sie "einfach" motorisieren: 7 Zellen NiMh (evtl 6) und Bürstenmotor.

Habe bis jetzt einen Graupner Speed 500 SP Race 8.4V vorgesehen, alternativ einen Graupner Speed 480 BB Race 7.2V.

Nachteil beim 500er ist, dass er keine Kugellager hat.

Ein Graupner Speed 600 BB SP 7.2V wär sicher weniger heikel, hat aber tiefere Drehzahl, bräuchte dann wahrscheinlich einen zu grossen Prop.

Was meint ihr dazu?

Danke im Voraus und freundliche Grüss!

Martin

San Felipe
17.04.2008, 19:02
Hallo,

bei einem Rennboot würde ich sagen hohe Drehzahl, kleiner Prob, so wie du es schon selbst gesagt hast.

Der Feind eines solchen Bootes ist sicher aber auch das Gewicht, also so leicht wie möglich bauen, ich denke das ist mit drehfreudigen Motoren auch besser zu realisieren.

Alles Gute, Peter

Hanjo
17.04.2008, 19:05
Hallo,

also die 1 kg sind mit Akku und Motor?

Also bei einem fahrfertigen Boot so bei 1300 Gramm mit Motor und

Akkus würde der 500 SP RAce passen, der 480er würde Dir verbrennen.

Auch bei dem 500er wäre ein Kühlspirale Pflicht.

Überdies wäre es auch sinnvoll die Kohleschächte zu kühlen. Dafür lötet man ein Stück Messingrohr auf die Schächte (vor dem löten natürlich die Kohlen rausnehmen) und dann bindet man die Rohre in die Wasserkühlung ein.

Der 600 BB SP ist aus einem anderen Grunde heikel. Der Kollektor verabschiedet sich aus thermischen Gründen recht schnell. Der normale 600 Race (Graupner nr 6370) ist deutlich standfester. Und den Rest hast du ja geschrieben, die Abstimmung passiert halt auch mit der Propgröße. Aus einer Bürste in dieser Größe holst Du im Boot um die 150 Watt raus. Dies gilt auch für die Standard Blechdose. Im Endeffekt ist dann ein Motor mit Lüfterrad und größerem Gehäuse thermisch unproblematischer.

Eigentlich ist das Thema Kugellager im Boot nicht so eng zu sehen. Wenn Du die Motörchen im Rennboot am Limit betreibst, sind Kollektor und Bürsten einem enormen Verschleiß unterworfen.

Und bei einem Hydro bleibt Dir ja gar nichts anderes übrig als am Limit abzustimmen, sonst kommst Du mit einer Bürste ja gar nicht erst auf die Füße. Also das würde ich nicht so wie bei einer Yacht einstufen, wo der Motor viele Jahre halten mag.

Beste Grüße Hanjo

Frank The Tank
17.04.2008, 19:41
Hallo Speedi790, Willkommen im Forum!!!

Ist deine Rundnase aus einem Bausatz entstanden oder ist die Eigenbau.

PS: Die Frage hat nix mit deinen Fraegn zu tun. Nur reines Interesse. :D

Speedi790
18.04.2008, 09:33
Hallo zusammen

Danke für die promoten Antworten. Werde wohl den Speed 500 SP Race ins auge fassen.

Es ist ein Eigenbau, nach einem Bauplan aus dem "grossen Archiv". Die "Classic Round Nose" auf http://www.astecmodels.co.uk/plans.htm.

Ich glaube, die selbe von der schon mal von Seiten Wellenbrechers auf diesem Forum die Rede war.

Sie ist aus Sperrholz und 2mm Balsaholz aufgebaut.

MfG

Martin

Frank The Tank
18.04.2008, 17:28
Danke für die Info. :D