Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Voilier Light
Hellmut Kohlsdorf
03.09.2007, 22:11
Hallo Freunde
Mein Sohn Andreas muss auf der Waldorfschule in Gröbenzell in der 8. Klasse eines "Jahresarbeit" machen. Zielsetzung dieser Jahresarbeiten ist das die Kinder bei der Ausführung dieser Jahresarbeit über ein Thema ihrer Wahl und unter Anleitung eines Schul- und eines Fachmentors eine Arbeit über das Jahr, bis Ende April 2008 durchführen. dabei lernen sie methodisch und ausdauernd mit einem Thema über eine längere Zeit zu beschäftigen, müssen dazu ein Arbeitsbuch führen, einen Bericht schreiben, am Ende vor der Schule und vor der Öffentlichkeit der Eltern und Freunde der Schule in 5-10 Minuten ihre Arbeit zu präsentieren.
Mein Sohn hat nun beschlossen selber unter Anleitung den Bau eines Modelles eines Seglers durchzuführen. Er wird dabei seine Erfahrungen und Erkenntnisse beim Arbeiten mit Holz und den anderen Materialien wiedergeben. Des weiteren die Fachbegriffe lernen. Das Boot wird auf dem Plan meiner Voilier vom vth-Verlag basieren und ganz "konventionell" mit einer Winde und Ruderservo gesteuert. Ich werde für mich ebenfalls eine solche "Voilier light" bauen um noch in diesem Jahrzehnt ein eigenes Segelboot steuern zu können. Auch werden mein Sohn und ich dann gemeinsam fahren gehen können.
Sollte noch jemand den Wunsch haben meine Voilier in der light Version zu bauen möchte ich hiermit herzlich dazu einladen. Ziel ist es ein voll funktionsfähiges Boot bis April 2008 spätestens fertig zu haben. Ich möchte auch diesen Thread dazu nutzen das Projekt zu dokumentieren und hoffentlich meinen Sohn dazu bekommen hier Fragen zu stellen und seinen Vater zu hinterfragen.
Sollte sich noch jemand beteiligen könne man es als Projekt führen. Da es ein reines „Segler-Thema“ ist und sich mit den Techniken rund um den Bau eines Seglers beschäftigt hoffe ich ist dieses der richtige Ort den Thread zu eröffnen und nicht bei Bauanleitungen. Bei Seglern ist sowieso nicht viel los.
rumpenbach
04.09.2007, 12:48
Hallo Hellmut,
ursprünglich hatte ich mir vorgenommen, als nächstes meine Dulcibella (die mit dem grünen und blauen Segel) in doppelter Größe zu bauen.
Das Projekt Voilier light könnte mich auch reizen. Schick mir doch mal bitte Deine Telefonummer per E-mail, damit ich Dich mal anrufen kann.
Gruß
Josef
Hellmut Kohlsdorf
04.01.2008, 20:14
Nachdem mein Sohn sich endlich dazu durchgerungen hat an seiner arbeit aktiv zu sein, wird ja auch dringend Zeit, haben wir jetzt alle Spanten im Computer. Vom bau meiner Voilier weiß ich noch das es eine "Vorschrift" gibt wie das Verhältnis Deckbreite zu Höhe indr Mitte gibt woraus die Schräge entsteht die das Wasser abfliessen lässt. trotz stundenlanger Suche hier im Forum finde ich die Auskunft vom Skipper nicht. Zum Suchen fehlt mir auch der Fachausdruck für diese Schräge. Der Skipper war ja immer sehr streng mit der "Sprache".
Meine Bitte: Wie lautet der Fachausdruck und wie die Vorschrift?
Ich erinnere mich das es Ein Bruck Deckbreite zu Höhe war.
P.S.: Wer immer die Spanten in Softwre haben will, ich gebe dieses gerne weiter.
commodore
04.01.2008, 20:24
Ich denke, was du suchst heißt "Balkenbucht", oder auch einfach nur "Bucht".
Hallo,
lt. J. Eichardt ("Rumpfbaupraxis") ist die Balkenbucht 1/50 der Decksbreite am jeweiligen Spant.
Hellmut Kohlsdorf
23.02.2008, 14:23
Vielen dank Jürgen.
Geposted nach 37 Tage 18 Stunden 14 Minuten 56 Sekunden:
Ein Bericht zum Fortschritt der Arbeiten. Die Spanten im kostenlosen CAD Programm: "Solid Ege 2D Drafting" gezeichnet war eine mühevolle lange Arbeit. Insbesondere die Bezier-Kurven so zu legen das diese "exakt" mit den Spantenrissen vom Plan übereinstimmen benötigte viele Iterationen. Eine Hälfte der 18 Spanten musste über E-Mail an ein Kopier- und Druckshop geschickt werden, wo diese im A2 uns A3 Format ausgesdruckt wurden.
Sobald der erste Voiler Light Rumpf im Rohbau gebaut ist, ich baue eine für mich und eine für meinen Sohn zum fahren auf unsrem Usertreffen, ich hoffe noch bis zum Wochenende es geschafft zu haben, gebe ich die Spanten an jene weiter die Dank der Vorarbeit es dann leicht haben den Rumpf nachzubauen.
Geposted nach 9 Tage 18 Stunden 54 Minuten 37 Sekunden:
Heute fangen wir endlich mit dem Beplanken der Voilier Light an!
Es hat sich herausgestellt das auch die Spantenrisse im Plan noch wesentliche Fehler aufweisen. Die einzige in Milimeter angeführte Abmessung im Plan betrifft die Höhe vom Kiel zur Deckskante zwischen Spant 7 und 8 mit 300mm. Der Spant hat jedoch eine Höhe von 33,6 cm.
Ich habe daher beschlossen den Kiel auf die angegebenen 31cm zu kürzen. Grund ist unter Anderem das die anderen Spanten, besonders die an Achtern, Spant 1 bis 6 und dabei insbesondere die Ruderbefestigung diese Höhe ergeben. Basis hierzu ist da Kielbrett das aus der Seitenansicht des Rumpfes konstruiert wurde.
Jetzt müssen allerdings alle Spante im CAD Programm auf die neue Geometrie angepasst werden. Dabei nutze ich zugleich auch die Gelegenheit 2 Spanten die in der Breite von der straakenden Linie der Deckskanten abweiche auf das neue Maß zu bringen. Sollte jemand den Rumpf mit Hilfe dieser Unterlagen konstruieren wollen wird er dann die "verbesserten" Spanten erhalten.
rumpenbach
23.02.2008, 15:34
Hallo Hellmut,
nur zum besseren Verständnis habe ich noch eine Frage.
In wie weit unterscheidet sich der Spantenriss der der Voiler light von der Original Voiler?
Welche Vorteile bringt es, Deinen gezeichneten Plan zu verwenden?
Gruß
Josef
Hellmut Kohlsdorf
23.02.2008, 23:38
Hallo Josef
Die Antwort ganz pragmatisch. Aus rechtlichen Gründen vermute ich das es erforderlich ist den Plan vom vth-Verlag zu erwerben.
Was bekommt man vom vth-Verlag? Ein DIN A0 Plan mit dem Recht diesen zum Bau eines Segelbootes zu verwenden. Soweit das Positive.
Der Plan ist jedoch voller Fehler weshalb man beim Bau NUR auf der Basis dieses Planes wie ich die Lernkurve durchlaufen muß.
Was biete ich zur Teilhabe an meiner Arbeiten mit dem Plan auf eigenes Risiko des Verwenders?
1. Die Spanten nach bestem Wissen und Gewissen aus der 1:1 Vorlage vom Plan auf Milimeterpapier übertragen und diese in ein kostenlos beziehbares CAD Programm eingearbeitet. Dann habe ich die Spanten mit Bezierkurven beschrieben. Daher kann man die Spanten selber ausdrucken, den Ausdruck auf Sperrholz kleben, Ausschneiden und die Feinarbeit mit Feile und Schleifpapier machen. Jeder Spant ist mit Stegen versehen welche die KWL waagerecht über der Helling verlaufen lasssen. Das alleine ist schon recht arbeitssparend. Dabei habe ich extrem daraufgeachtet die Deckskanten und die Kiellinie straakend zu machen. Und dieses natürlich in 3D. Jeder Spant hat außerdem die Aussparrungen eingezeichnet um jeweils eine Leiste mit 5x5mm entlang der Deckskante einzusetzen, sowie für das Kielbrett, welches aus dem Plan gezogen wird, mit 10mm Stärke.
2. Da die Spanten gemäß Plan auch in der Senkrechten nicht korrekt dimensioniert sind, siehe die 300mm Angabe für die Größte Tiefe vom Kiel zum Deck, habe ich den ursprünglichen Spantensatz im CAD Programm so verändert wie es sich aus der Kielleiste ergab.
Bei Herstellung der Spanten nach diesem 2. Satz im CAD Programm passen die Spanten auch entlang der Kiellinie. Auch das spart viel nachträgliche Arbeit und auch diese können durch Ausdruck vervielfältigt werden.
In Summe: Die Unterlagen die man sich ergänzend zum vth-Plan von mir zur Nutzung auf eigenes Risiko holen kann erleichtern den Nachbau eines Holz-Langkielrumpfes wie man ihn in den Usertreffen von mir hat sehen können.
Warum tu ich das? Weil ich hoffe durch die Erleichterung den Nachbau nach dem Plan vom vth-Verlag zu realisieren viele gewinnen kann sich diesen Segler zu bauen. Die Kosten für den Rumpf sind niedriger als die meisten auf dem Markt erwerbbaren, der Aufwand wesentlich geringer als man sonst für einen Holzrumpf nach Plan hätte.
Im Rahmen dieses Projektes werde ich die Ergebnisse meiner weiteren Arbeit gleichfalls gerne mit Mitstreitern teilen.
Jetzt freue ich mich das Dank meinem Sohn es dann bereits 3 Voilier geben wird. Wenn Du Josef auch eine baust wären es bereits 4!
rumpenbach
24.02.2008, 00:06
Hallo Hellmut,
vielen Dank für Deine detaillierten Ausführungen. Wenn Du mir dann noch verrätst, was ich tun muss um in den Genuss der Früchte Deiner Arbeit zu kommen, wäre ich Dir dankbar.
Gruß
Josef
Hellmut Kohlsdorf
25.03.2008, 14:41
Hallo Josef
Nur eine PN mit E-mail.
Geposted nach 20 Tage 21 Stunden 28 Minuten:
Fortschrittsmeldung: Der Rumpf wurde gestern abend von der Helling genommen und ist 1800gr schwer. Im Vergleich zu meinem ersten Voilier-Rumpf sind die Spanten wesentlich filigraner, das hat den Vorteil das man mit kleinen Klemmen die Leisten ohne Nagel befestigen kann, den Nachteil das diese Spanten doch sehr empfindlich sind. Der Nachteil könnte aber noch zum Vorteil werden wenn ich dadurch eventuell noch die Spanten im Rumpf entferne, mal sehen!
Heute sind wir gerade dabei Blei in den Rumpf zu giessen welches gleichzeitig dazu dient der Balast zu sein und zum Anderen umschliesst das Blei die beiden Buchsen und leitet so die Kräfte homogen in den Rumpf.
Zur Erklärung der Rumpf steht auf den beiden in den Rumpf eingelassenen Buchsen aufrecht und parallel zur KWL-Ebene und kann so aufrecht stehend weiter bearbeitet werden.
Als nächstes werden wir den Einbau der Regatta-Winde mit der Endlosschot Vorrichtung, sowie das Ruder einbauen. Torsten G. hilft mit seiner Drehmaschine und seinem Konzept für den Ruderkoker.
Parallel fange ich ab Montag mit der Montage meines neuen Voilier-Rumpfes an, schliesslich haben ich die Aufgabenstellung 2 Voliers voll einsatzbereit zum Usertreffen dabei zu haben.
[i]Geposted nach 8 Tage 20 Stunden 4 Minuten 41 Sekunden:
Weitere Neuigkeiten.
Es hat sich bestätigt, die spröden Materialeigenschaften der 4mm Siebdruckplatte die zur Erstellung der Spanten verwendet wurde lässt sich mit einer Zange restlos entfernen, nur etwas Naqchschleifen um die Klebereste zu entfernen. Die Kieferholzleisten die eingesetzt wurden um kleinere Abweichungen der Spanten von der Idealform, also jene wo die Kieferleisten perfekt straaken lassen sich nur wesentlich mühseliger entfernen.
Für meine eigene Volier, und für die Formgebung der Spanten im CAD Programm, damit sollen Interessenten mit wesentlich weniger Aufwand die Voilier bauen können und gibts von mir kostenlos, werde ich die Spanten weiter otimieren bevor ich meinen Rumpf zusammensetze.
Wird eine Herausforderung zum Usertreffen auch meine Voilier fahrbereit zu bekomen, muß aber klappen!
Um Bilder bereitstellen zu können muß ich noch eine kostenlose Möglichkeit finden.
Hellmut Kohlsdorf
09.07.2008, 19:13
Habe von einem Freund das Buch: "Yacht- und Bootsbau" von Curt W. Eichler geschenkt bekommen, großartig. Dort steht, Zitat seite 87, letzter Absatz:
" Boote und Yachten haben eine gegenüber dem Großschiffsbau starke Balkenbucht, etwa 1/20 oder gar 1/10 der betreffenden Decksbreite. Bei Decksaufbauten ist diese Bucht noch viel größer..."
Ende Zitat.
Im Kapitel 74. Decksbalken bestätigt er die hier im Thread gemachten Aussagen von 1/50 für den Großschiffsbau und bestätigt mit 1/20 bis 1/15 Bucht und ergänzt noch eine Information zur Geometrie der Bucht.
Großschiffsbau verwendet die Parabelform mit der stärksten Krümmung in der Mitte. Für Yachten ist die stärkste Krümmung außen und bei Decksaufbauten sogar noch stärkere Buchten. Der Grund ist das man im Rumpf größere lichte Höhen haben möchte.
Er spricht dann auch an das es auch Buchten mit Kreisbogenform gibt.
Ich hoffe die Information ist von allgemeinem Interesse.
Hellmut Kohlsdorf
15.09.2008, 16:09
Hier Bilder zur Voilier:
[Bild Entfernt]
Hier eine Seitenansicht des Rumpfes auf der Helling. Die Form kennen ja einige von der ersten Voilier.
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Jetzt der Rumpf von der Helling abgenommen. Man sieht die Stege durch welche die Spanten so auf der Helling befestigt waren das die KWL waagerecht zur Helling verläuft.
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Innenansicht des Rumpfes mit Spanten, diese noch mit den auf die USB-Platte geklebten Spantenausdrucke.
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Da das Spantenholz aus der 4mm Siebdruckplatte sehr spröde ist konnten die Spanten problemlos mit der Zange heraus gebrochenwerden.
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Der Rumpf erhält ein komplett abnehmbares Deck welches über 26 10mm Distanzstücke aus der Elektronikbastelecke in das U-Profil im Rumpf geschraubt/gepresst wird. U-Profil im Rumpf, U-Profil im Deck bilden zusammen als Labyrinth teil der Dichtungsvorrichtung.
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Für die Schulausstellung die mein Sohn mit diesem Rumpf machen mußte hier einige Bilder vom gespritzten Rumpf. Mein Sohn hat die 4000 Schleiffliesse so hingelegt das es wie ein delphin aussieht
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Hier die Seitenansicht des Rumpfes.
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Das abnehmbare Deck hat 4 Deckaufbauten die jeweils herausnehmbar sind. Zu erkennen an den rechteckigen Öffnungen die vom Labyrinth umschlossen sind. Auf diesem Bild sind in Decköffnung "B" und "D" zwei Deckaufbauten im Rohbau in verschiedenen Aufbauphasen.
Moderation von RuhrPirat
Bild mit Plan ausschnitt entfernt. Bitte beachte die Forenregel "Urheberrechte"
Hellmut Kohlsdorf
15.09.2008, 16:19
Weitere Bilder.
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Hier sieht man den Rahmen des abnehmbaren Decks in seiner kompletten Länge. Dieser muß extrem exakt erstellt werden, da die ineinander gesteckten U-Profile von Rumpf und Deck leichtgängig sein sollen, aber auch spielfrei und die Toleranzen über etwa 150cm kleiner als 0,5mm sein müssen.
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Hier eine Detailansicht vom Heck des Decks. Damit Alu-Verbindungen halten habe ich alle geklebt und geschraubt. Jetzt in der Bauphase verwende ich Imbußschrauben da diese robuster sind wenn man diese laufen ein- und ausschraubt. Daqs breite Alu-Flachprofil unten dient dazu das abnehmbare Deck bis um Spiegel reichen zu lassen und dabei so steif zu sein das der Dichtungsdruck bleibt. Ich verwende 6x1mm Dichtungsband. Zu sehen ist hier das die Konstruktion schon jetzt die Längs- und das Quer-U-Profil in ihrer Lage exakt fixiert. Sobald die Alu-Leisten auf die Längsprofile geschraubt und geklebt sind wird das ganze stabil und steif sein.
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Entsprechend der Bausstand am Bug, aber schon mit den Längsprofilen die mit einer Fischung eingepasst wurden. Am Querverlaufenden Alu-Profil erkennt man wieviele Schraubverbindungen erforderlich sind um die Profile für die Klebung aneinander zu pressen und diese zu stabilisieren. Die jeweils 3 Schrauben mit denen das Flachprofil mit den U-Längsprofilen verschraubt sind werden beider endgültigen Fixierung von unten im U-Profil eingeschraubt und die Überlängen auf der Oberseite mit dem Flachprofil plan und bündig geschliffen. Zu erkennen sind auch die beiden kurzen U-Profile die in Längsrichtung die Öffnung "A" umswchliessen und in das festeingebaute U-profil im Rumpf eringesteckt sind. Es fehlt noch das achterliche Quer-U-Profil und die Alu-Flachprofile über diesen. Dann werden die Aussparrungen der Alu-Flachprofile bündig zu den Einsteckbaren Deckaufbauten ausgefrässt und gefeilt, sowie überall dort wo man zur Gewichtsreduktion Material entfernen kann. Auf diese Flachprofile wird dan ein Alu-Kragen aufgeschraubtund verklebt der verhindert das Wasser unter den Aufbauten fliessen kann. dazu mehr später.
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Detail zum Deck am Bug ohne die bereits gezeigten Längsflachprofile. Erst durch diese werden die U-Längsprofile so exakt fixiert das die beiden gezeigten Bohrungen exakt über den 3mm Innengewinden der Distanzhülsen sind welche im U-Profil des Rumpfes zum Verschrauben des Decks verwendet werden. Jetzt muß ich noch von Hand die Profile in ihre Stellung bringen wenn ich das Deck einlege.
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Detail zur vorher schon angesprochen Öffnung "A". Das Flachprofil ist schon Testweise mit der mittleren Schraube von untenbefestigt.
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Hier sieht man schon wie das Alu-Flachprofildurch das Einschrauben des U-Profils des Decks auf den Mahagoni-Rand des Rumpfes gepresst wird. Nach dem dieses Mahagoni-Holz mit der Rumpfaußenfläche bündig geschliffen sein wird ist die Breite weniger als halb so groß wie hier zu sehen, etwa 7 bis 12mm. Das selbstklebende Dichtungsband ist 1x6mm stark und wird dank der insgesamt 26 Sschrauben die das Deck befestigen dicht sein. Das Deck ist komplett abnehmbar falls das mal nötig sein sollte, ansonsten sind die Öffnungen für die abnehmbaren Decksaufbauetn hinreichend.
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Detail vom Bug. Man sieht hier das Alu-Profil das mit Epoxy im vorderen Hohlraum der durch den 1. Spant und der Rumpfhaut gebildet wird so eingegossen das die Bohrung zur Befestigung der Vorstagbefestigung passend unter der Deckbeplankung liegt. Die Mahagoni Leisten werden bündig mit dem Deck liegen. Man erkennt hier auch die große Überbreite der Mahagonileisten an der Deckskante auf welche das Dichtungsband geklebt wird. Diese werden später mit der Rumpfaußenhaut bündig geschliffen. Auch sieht man 2 der insgesamt 26 Befestigungdistanzstücke im U-Profil des Decks durch welche das Deck auf die Dichtung gepresst wird.
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Hier eine Detailaufnahme. Die Mahagonileisten sorgen für eine plane Auflagefläche.
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Hier Öffnungen "A" & "B" mit Deckaufbau für "B" im frühen Rohbau. So ist es nur geklebt und nicht geschraubt was sich als zu instabil erwiesen hat. ich werde daher an Aufbau "D" alle Lernerfahrungen machen bevor ich die anderen 3 weiter baue. Dieser teil des Deckaufbaues passt exakt in die Öffnung im Labyrinth und wird durch 2x15mm Flachprofil Alu innen oben und unten, sowie durch die Winkel versteift und stabilisiert. Später wird unten eine mit Madenschrauben befestigte Platte den Innenausbau mit Inneneinrichtung und Beleuchtung aufnehmen die man durch die Bullaugen in Glas sehen wird.
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Hier der Deckaufbau "D" in die Öffnung "D" im Labyrinth eingesteckt. Wie man sieht wird hier durch die Alu-Profile 2x15mm und die Winkelprofile die an dem entsprechenden Kasten wie siehe Bild zu Öffnung "B" gezeigt außen montiert, der Anschlag erzeugt der das Einstecken der Deckaufbauten begrenzt. Es ist befriedigend den "satten Mercedes-Tür" Klang zuhören wenn der Deckaufbau einrastet. Weiter sind die Außen angebrachten Winkelrofile zu sehen, so wie die Aluplatten die so gefräst wurden das die Oberfläche bündig mit den 2x15mm Alu-Flachprofilen verläuft. Hier muß außen noch ein Aluminiumblech aufgeklebt und geschraubt werden das dann 8mm in das U-Profil des Labyrinths vom Rumpf reicht und die4 gesamte Außenfläche bedeckt. Die Schrauben werden nach dem Kleben dann plangeschliffen, da diese Fläche bündig mit dem Kragen des Decks verlaufen muß. Außerdem werden die 4 Aluplatten noch so ausgefräst das ich dort Glasscheiben einbringen werde. Glasscheiben im Kragen und im Deckaufbau werden das in die Kajüte schauen ermöglichen und daher eine richtige Innenausstattung sinnvoll machen.
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Hier die Konstruktion der Ruderansteuerung unter Verwendung der von Torsten für mich auf seiner Drehmaschine erstellten Trommeln zur Übertragung der Drehbewegung über dort eingeklemmte Drahtlitzen auf den ebenfalls von Torsten für mich gedrehtem Ruderkoker. Ruderansteuerung ist Torstens gewichtiger Beitrag.
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Von Außen kann man das Ruder erkennen. Der Metallring oben hat einen Innenseckskant der auf den Ruderkoker gesteckt wird. Unten, hier nicht sichtbar, mit der Ruderachse fluchtend, befindet sich im Rumpf ein Messingrohr in welches eine Edelstahl-Imbußschraube gestecktz wird welche in das Innengewinder der Ruderachse geschraubt werden kann. Das Messingrohr ist dann die Lagerung in welcher der runde Edelstahlkopf der Imbußschraube sich dreht. Durch das Entfernen der Schraube kann man das Ruder wieder abstecken.
Hallo Hellmut,
ich würde ja gern verstehen, wie Du das Deck konstruiert hast und wie es denn eingebaut wird. Leider sind aber die Bilder etwas klein geraten, so dass es schwer ist zu erkennen, wie das funktionieren soll. :???: Läßt sich an der Bildgröße noch etwas drehen?
Hellmut Kohlsdorf
16.09.2008, 08:53
Unter diesem Link habe ich meine Bilder in voller Auflösung gespeichert:
http://flickr.com/photos/hellmut1956/
@Jürgen: Hier noch ein Bild einer Zeichnung die hoffentlich hilft wie die Decksbefestigung und Dichtung realisiert wurde. Wenn du dazu das Bild mit dem Detail zur Öffnung "A" ansiehst, so sollte es klar werden.
Links in der Senkrechten ist die Rumpfwand, die mit einer 5x5mm Leiste an der Deckskante abschließt. An diese Leiste ist das Alu-U-Profil mit einem Spachtelkleber geklebt. Klebebefestigungen mit Alu-Teilen sind nicht fest genug. Durch die Alu-U-Profile des Labyrinths, die quer zur Rumpflängsachse verlaufen und dort eingesetzten verschraubten und geklebten Alu-T-Profilen, sowie mit einigen Verschraubungen mit dem Rumpf ist das Ganze robust geworden. Trotzdem ist die gesamte Konstruktion leicht und starr.
In dem U-Profil des Rumpfes ist ein 8mm hohes Distanzstück mit oben einem 3-mm-Innengewinde und unten mit einem 3-mm-Gewinde welches unterhalb des U-Profils am Rumpf mit einer 3mm-Mutter gesichert ist.
Oben zeigt die Zeichnung das 3-mm-Alu-Flachprofil, welches bündig mit der Rumpfaußenwand fluchtet und auf welchen man den Kopf einer 3x6mm Gewindeschraube mit Linsenkopf sieht, welche durch eine Bohrung im Alu-Flachprofil und im Alu-U-Profil des Decks in das Innengewinde des Distanzstückes geschraubt wird. Da das Distanzstück im Alu-Profil des Rumpfes oben niedriger als die Ebene der Mahagonileiste ist, wird durch das Festziehen der Schraube das Alu-Flachprofil des Decks auf die Mahagonileiste gepresst.
Zwischen dem Alu-Flachprofil und der Rumpfwand mit Deckskantenleiste ist die Mahagonileiste, siehe Bild weiter unten, welche bündig mit dem U-Profil des Decks und mit der Rumpfaußenfläche fluchtet. Diese Mahagonileiste hat mehrere Aufgaben:
1. Die Oberfläche der Mahagonileiste, auf der das Alu-Flachprofil des Decks gepresst wird, stellt eine flache Auflagefläche dar auf welcher das 6x1mm Dichtungsband geklebt ist und das durch den Andruck für die Dichtigkeit verantwortlich ist.
2. Die Oberfläche der Mahagonileiste sorgt durch das bündige fluchten mit dem U-Profil des Decks und der Außenoberfläche der Rumpfwand für den Ausgleich. Bedenke das die Alu-Profile nicht gebogen der Deckskante folgen, sondern durch Einschnitte in gewissen Abschnitten einen an diese angenäherten Polygonzug bilden.
3. Aus dem gleichen Grund wie unter "2." können die U-Profile nicht der Deckskante in der vertikalen Richtung folgen (die Deckskante bildet einen Bogen, der an Bug und Heck am höchsten ist und in der Mitte am niedrigsten). Die Mahagonileiste wird verwendet um den Verlauf der Deckskante strakend zu halten.
http://farm4.static.flickr.com/3148/2871780631_27d1f8a630.jpg?v=0
Hier ein weiterer Meilenstein!
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Die Alu-Flachprofile entlang der Deckskante sind komplett und bereits grob geraspelt um mit der Deckskante zu fluchten.
Viel Arbeit steht noch an!
(http://farm4.static.flickr.com/3148/2871780631_27d1f8a630.jpg?v=0)
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