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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Vegesack -- Steuerung komisch


inkyblue
02.08.2007, 13:03
Hallo zusammen,

habe meine Vegesack fertig zusammen gebaut und in meinem See Stapellaufen lassen.

Nun ergab sich eine nicht schlimme Eigenschaft, von der ich gerne gewusst hätte, ob ich was falsch gemacht habe oder ob ich sie abstellen kann mit irgendeiner Umbauarbeit.

Also, alle Komponenten nach Bauplan gefertigt, Ruderkoker selber gedreht und mit O-Ring abgedichtet und das Bausatzruder drunter. Bei langsamer Fahrt bis halbe Fahrt kann man schön steuern, allerdings nur Vorwärts. Rückwärts schiebt das Boot eigentlich nur gradeaus (ist glaube ich normal). Gebe ich mehr Gas und das kleine Boot kommt ins Gleiten, steuert es wahllos kleine bis mittlere Kurven, ohne das ich was mache oder der Empfänger gestört wird.

Ich könnte mir vorstellen, es liegt an dem Hecksteven, der unter dem Ruder herführt und Wirbel erzeugt, mit denen man nicht mehr exakt steuern kann. Oder habt Ihr eine andere Erklärung für mich ?

Adler
02.08.2007, 13:14
Ich denke nicht, dass die Vegesack als älteres SRB ins Gleiten kommen sollte.

Ansonsten sind diese Bewegungen bei zu schneller Fahrt völlig normal, was an der Rumpfform liegt.

Frankenmatrose
02.08.2007, 13:34
Würde ich genauso erklären wie Adler...

Ich vermute mal, dass so ein Verdrängerrumpf nicht flach genug ist zum gleiten und deswegen nach links und rechts kippelt und deswegen so Bögen zieht.

Könntest natürlich versuchen ein Hydroruder zu installlieren :rofl:

inkyblue
02.08.2007, 17:35
ja, das mit dem Gleiten meinte ich bezogen auf die Endgeschwindigkeit. Gibt es denn eine andere Bezeichnung außer "Volle Fahrt" (ist mir gerade eingefallen :idea: ) ?

und wegen der Rumpfform bin ich beruhigt, das ihr das als normal anseht.

@Frankenmatrose

Könntest natürlich versuchen ein Hydroruder zu installlieren

was is das ??

Adler
02.08.2007, 17:42
Ein Hydroruder is ungefähr das da:

http://www.modellbaupirat.de/popup_image.php?pID=686&osCsid=054ab4f76b607e7a45f52cba8500f466

Solche Ruder gibts an Hochgeschwindigkeitsgurken.

Weißt schon, die Dinger mit riesen Krach die man kaum sieht und viel kosten.

(Ich persönlich mag die Schnellboote net.......:Beule:)

Didi
02.08.2007, 20:26
Hey Adler, wirst mir immer sympatischer...................... :wink: :pfeif:

Adler
02.08.2007, 21:43
@ Didi:

Hey?Wieso das denn? :dontknow:

Geposted nach 5 Minuten 21 Sekunden:

Hey Adler, wirst mir immer sympatischer...................... :wink: :pfeif:

Kaleupeter
02.08.2007, 21:47
Hallo Inky

Säg diesen "Balken" von Hecksteven bloß ab und ersetze

den durch ein 3mm Messing oder Alu Rundvollmaterial.

Ebenso dieses komische Ruder. Nimm eines von

Graupner und schleif es in die Form.

Dieses hab ich bei Juniors Eigenbau auf Basis Vegesackrumpf

gemacht und es läuft wunderbar geradeaus und läßt sich Steuern

ohne Probleme.

Gruß

Peter

Didi
02.08.2007, 22:04
@Adler:

Deswegen:

Weißt schon, die Dinger mit riesen Krach die man kaum sieht und viel kosten.

(Ich persönlich mag die Schnellboote net.......)

:undweg:

Ichtio
03.08.2007, 08:55
Das selbe Problem habe ich mit der Paul Denker auch. Die hat ne ähnliche Rumpfform. Des Rätsels Lösung war die Übermotorisierung. Ich nehme an, Du hast nen grösseren Motor drin als im Plan vorgesehen.

Was hast Du für ne Schraube drunter? Eine 2-Blatt?

Aufgrund der Rumpfform mit dem Heck, kann der Rumpf das Drehmoment bei höherer geschwindigkeit nicht mehr ausgleichen und wird in die Kurve gedrückt. Diese Rümpfe haben zwar gute Eigenschaften bei Wellengang, aber höhere Geschwindigkeiten als vorgesehen mögen sie gar nicht.

Macht meine Denker genauso.

Lösung1: Nicht Vollgas fahren. :wink:

Lösung2: Kleinere Schraube nehmen.

Ein Bekannter hat eine Vegesack mit Originalruder. Die lässt sich super Steuern. er erreicht allerdings auch "nur" maßstabsgetreue Geschwindigkeit.

Grüße

Stefan

inkyblue
06.08.2007, 11:12
is nicht übermotorisiert, Motor nach Bauplan ein 280er.

Also abhilfe hätte ich mit dem Steven wegmachen und normales Ruderblatt in form schleifen. Danke

Was kann ich denn dagegen tun, das mein Boot weiterfährt, wenn der Akku fast leer ist. Also meine Ruder und Fahrtenregler bleiben so stehen, wie sie nicht sollten. Da gibt es bestimmt ein elektronisches Bauteil oder so ???

Seebär Harry
06.08.2007, 15:16
Was kann ich denn dagegen tun, das mein Boot weiterfährt, wenn der Akku fast leer ist. Da gibt es Akkucontroler im Modellbauzubehöhr (Robbe, Graupner usw.),

die nehmen wenig Platz weg und sind gut zu kaschieren.

Ich hatte das LED davon in einen Rettungsring eingebaut.

Da es ein 2Farben-Led war, konnte ich immer sehen, ob das Akku noch Voll genug war.

Wird meist bei Seglern eingesetzt da dort die Akkkapazität gering ist.

Aber, der einbau ist auch bei Motorbetriebenen Schiffen möglich.

Jens Thode
06.08.2007, 18:58
Was kann ich denn dagegen tun, das mein Boot weiterfährt, wenn der Akku fast leer ist.

Hallo,

was hast Du denn für einen Regler an Bord?

Mit welcher Spannung betreibst Du den Empfänger und den Motor?

P6055
06.08.2007, 21:11
Hallo Inky,



Damit die Servos in Neutralstellung gehen bzw. der Motor abschaltet wenn die Empfängerspannung ausfällt verwendet man Fail-Safe Module. Manchmal heißen die auch Autopilot. Gibt's bei Conrad für unter 10 Euro.



Grüße

P6055

inkyblue
07.08.2007, 00:09
Hallo,

Fahrtenregler von Conrad 6V-8,4V

Akku 6V (5x AA-Zelle)

Empfänger über BEC

Da gibt es Akkucontroler im Modellbauzubehöhr (Robbe, Graupner usw.)

damit sehe ich doch nur, ob der Akku voll oder leer ist, oder ?

Damit die Servos in Neutralstellung gehen bzw. der Motor abschaltet wenn die Empfängerspannung ausfällt verwendet man Fail-Safe Module

dann könnte es mir mitten auf dem See passieren, das ich den Fahrtenregler nicht mehr ansprechen kann und ich mein Boot nicht reinbekomme, oder ?

Ich dachte mir vorhin noch, ob mein Akku kurzzeitig unter 6V gekommen ist, sodas der Fahrtenregler nicht mehr seine Spannung bekommt und damit auch der Empfänger nicht mehr versorgt wird. Denn weder Gasgeben noch Lenkservo haben reagiert. (nach ein paar Sekunden ca.10-15 ging es wieder). Wenn ich eine Zelle noch dazulöte, habe ich 7,2V und der Fahrtenregler und damit auch der Empfänger hätten immer mindestens 6V. Zwar wäre damit der Motor um 1,2V überbelastet (280er), aber ich glaube, der steckt das weg.

Oder kann ich das BEC vom Fahrtenregler trennen und den Empfänger direkt vom gleichen Fahrakku 6V speisen ? Ich weiß nicht, ob der Empfänger eine Spannung von 6V, bzw. etwas mehr bei vollen Akkus, aushält ?

Ich möchte nur, das mein Boot bei schlechter werdendem Akku immer langsamer wird, aber immer noch zu steuern geht, mehr nicht. Bei den Kinderspielzeugen geht das doch auch.

Seebär Harry
07.08.2007, 00:17
Nö, wenn die LED von Grün auf Rot umspringt, kommst du noch Bequem ans Ufer.

Selbst, wenn du nicht immer drauf schaust und wer tut das schon.

Wenn man die LED so montiert, das sie nicht auffällt und Trozdem gut zu sehen ist,

sehe ich da kein Problem.

crash-papa
09.08.2007, 16:59
@ inkyblue

Ist Dein Ruderservo ganz fest?

Welche Ruderausschläge hast Du eingestellt?

Wenn zuviel Spiel im Übertragungsweg Servo-Ruder ist, kann es zu Schwingungen des Ruderblattes kommen.

Gruß Peter

inkyblue
10.08.2007, 10:57
ne ne, vom Ruderblatt können keine Schwingungen kommen.

Aber noch mal wegen der Akkuleistung. Wenn ich einen 7,2V Akku an mein System klemme, dürfte es doch nie unter 6V kommen. Damit mein Empfänger immer ausreichend Strom hat und nicht bei knapper Spannung keine Signale mehr weitergibt. Ich wollte nicht immer in Gefahr laufen, das mitten auf dem See mein Boot seine Runden dreht, ohne gesteuert zu werden. Es muss an der Spannung liegen, andere Empfangsstörungen habe ich nämlich keine.

Kann ich dann einen Akkucontroller, der 6V anzeigen kann, dann auch an die 7,2V anschließen ?

Utiger
10.08.2007, 11:43
Das kommt auf den Controller an, da gibt es Verschiedene. z.B. bietet C... einen Bausatz an, der mit einer Spannungsanzeige von 4,1 bis 5,1V angegeben wird. Der Graupner Controller dagegen zeigt 6 - 8,4 Volt an.

inkyblue
10.08.2007, 13:51
Danke Utinger,

:???: aber es hat sich noch keiner geäussert, ob ich mir damit eine Abhilfe schaffe, wenn ich noch eine Zelle an meinen 6V-Akku dranlöte, damit der Empfänger auf alle Fälle über 6V bekommt.

:keineIdee: Ist nämlich eine Platz- und Gewichtsfrage, ob sich ein 7,2V-Akku lohnt.

Seebär Harry
10.08.2007, 14:08
damit der Empfänger auf alle Fälle über 6V bekommt.Über 6V, da könnte dir der Empfänger evt. Rauchzeichen geben.

Bis 6V halten sie eigentlich aus, aber 4,5V reichen für den Empfänger.

Wenn du mehr als 6V hast, must du einen eigenen Empfängerakku nehmen,

oder das ganze über BEC anschliesen.

Utiger
10.08.2007, 14:44
....und mit dem zusätzlichen Empfängerakku, wirst Du dann wohl das besagte Gewichtsproblem bekommen. :roll: Das kenne ich von meiner kleinen Motoryacht, da fahre ich ebenfalls über BEC. Man gewöhnt sich daran und merkt bald, wann der/die Akkus nachlassen (verminderte Motorleistung). Bisher hat es dann immer noch gereicht, wieder ans Ufer zu kommen. :)

Didi
10.08.2007, 22:43
Nur mal so ein Gedanke................. :popcorn:

Wenn nun das System im Boot auf 6V ausgelegt wird, aber ein 7,2V-Akku verwendet werden soll/kann, würde dann evtl. ein Sogenanter "Low-Drop-Spannungsregler" direkt am Akku Sinn machen? Der würde konstante 6V liefern sofern die Eingangsspannung mind 0,2V (=6,2V) höher ist.

Oder mach ich einen Denkfehler? :dontknow:

Bin ja nicht der Elektronik-Experte................ :oops:

P6055
11.08.2007, 00:06
Hallo Inky,

die 6 Volt kannst Du locker direkt an den Empfänger anschließen. Es kann sein, dass Du beim Regler den Pluspol zum Empfänger dann entfernen musst. (Ich kenne den Conrad Regler in der Hinsicht nicht, guck bitte in die Anleitung, denn BEC und externe Spannungsversorgung zusammen kann unter Umständen einen Regler töten.)

Mit 7,2 Volt wird es für die meisten Empfänger gefährlich, denn 7,2 Volt heißt im vollen Zustand 7,8 - 8 Volt.

Die Fahrtregler schalten in der Regel bei 5 Volt ab. Die 5 Volt erreichst Du mit 5 Zellen sehr schnell.

Mit Regler-BEC würde ich die zusätzliche Zelle einbauen, bei direkter Versorgung des Empfängers würde ich sie mir sparen. Hängt davon ab, ob der Motor mit 7,2 oder mit 6 Volt laufen soll.

Grüße

P6055

inkyblue
11.08.2007, 15:50
Will nur mit einer Zelle mehr verhindern, das auf dem See ich keine Unterspannung kriege und der Fahrtenregler dem Empfänger nicht genug abgibt, damit ich wenigstens das Lenkservo noch steuern kann, wenn der Fahrtenregler nicht auf Neutral zurück geht.

Ichtio
13.08.2007, 08:46
Hmm normal sollte der Regler auch auf neutral stellen, wenn er über BEC nicht mehr genug liefern kann. Für ihn selber reichts dann ja auch nicht mehr.

7,2 sind zu viel für den armen Motor in der Vegesack, zumindest wenn Du den vorgesehenen verbaut hast. Der dürfte schön langsam geröstet werden. Oder hast Du ne Wasserkühlung drin?

Mit guten NiMH Zellen fährt eine Vegesack bis zu 2 Stunden. (5Zellen)

crash-papa
13.08.2007, 14:52
@inkyblue

Nur zur Sicherheit: Der Antriebsmotor ist zuverlässig entstört und die korrekte Antennenlänge ist vorhanden (möglichst in Linie verlegt)?

Außerdem sind im Sender und Empfänger die richtigen Quarze (weder die Marke noch AM/FM vertauscht)?

Gruß Peter

Utiger
13.08.2007, 15:04
@inkyblue

Nur zur Sicherheit: Der Antriebsmotor ist zuverlässig entstört und die korrekte Antennenlänge ist vorhanden (möglichst in Linie verlegt)?

Außerdem sind im Sender und Empfänger die richtigen Quarze (weder die Marke noch AM/FM vertauscht)?

Gruß Peter

Hallo Peter,

wenn ich deine Zeilen richtig deute, befindest du dich gedanklich in der falschen Richtung. Schau mal die Beiträge davor an, es geht nicht um die Empfangsqualität! :wink:

crash-papa
13.08.2007, 15:53
inkyblue schrieb:

Gebe ich mehr Gas und das kleine Boot kommt ins Gleiten, steuert es wahllos kleine bis mittlere Kurven, ohne das ich was mache oder der Empfänger gestört wird.

Wenn die Spannung so gering würde, dass es zu unkontrollierten Servozucken käme, würde die Vegesack wohl kaum noch ins Gleiten kommen.

Meiner Meinung nach kann es keine Spannungsunterversorgung des Empfängers sein.

Gruß Peter

inkyblue
13.08.2007, 17:48
Danke erstmal für die Anregungen,

als die Steuerung aussetzte, war das nur für ca. 5-10 Sec. und da war das Boot auch nicht mehr ins Gleiten zu bekommen. An der Empfangsanlage kann es eigentlich nicht liegen, da ich vorher sehr große Runden gedreht habe, und keine Probleme auftrahten.

Allerdings habe ich auch keine 2 Stunden mit dem Akkusatz hinbekommen. Vielleicht sind auch nur meine Akku´s noch nicht auf Ihrem höhepunkt, da sie sehr neu sind und noch nicht viele Ladungen hinter sich haben.

Jens Thode
13.08.2007, 19:31
Ich möchte nur, das mein Boot bei schlechter werdendem Akku immer langsamer wird, aber immer noch zu steuern geht, mehr nicht. Bei den Kinderspielzeugen geht das doch auch.

Hallo,

dann solltest Du von Akkus auf Batterien umsteigen. :oops: :pfeif:

Ein Akku (NC, NIMH) hat nun mal die Eigenschaft, lange seine Spannung zu halten und dann mehr oder weniger Schlagartig leer zu sein, das macht sich dann die Unterspannungsschaltung Deines Reglers zu nutze und schaltet mit BEC den Motor ab. Für die Empfangsanlage reicht die Spannung dann allerdings noch aus.

Batterien verlieren nach und nach ihre Spannung, was Du auch deutlich am immer langsamer werdenden Boot merkst. Irgendwann wird Dein Regler mit BEC dann auch den Motor abschalten.

Abhilfe würde ein Regler ohne BEC und ohne Unterspannungsabschaltung schaffen, nur riskierst Du dann, das Deine Akkus bei einer Tiefentladung, irgendwann ganz kaputt sind.

Zum Beispiel hat der Robbe ROKRAFT 50 æP, Best. Nr.: 8417, keine Unterspannungsabschaltung und das BEC kann durch entfernen des Roten Kabels zum Empfänger abgeschaltet werden.

Ichtio
14.08.2007, 09:40
Normalerweise würdest Du es auch an der Geschwindigkeit merken, ob Deine Akkus leer sind. Zumindest bei Vollgas. Die Vegesack hat allerdings einen recht geringen Stromverbrauch. Bei der geringen Last knicken die Akkus eher später ein, dafür aber richtig. So wie ich das mal beobachtet habe tritt erst ein ruckeln auf. Wenn man dann ein paar sekunden wartet kann man das Boot wieder ans Ufer bringen.

Was verwendest Du für Akkus? die 2 Std. waren mit 2500 mAh AA Zellen, glaube ich.

inkyblue
14.08.2007, 14:55
Ja, die Akku´s haben auf alle Fälle über 2000mAh. Aber der Hinweis, das ein Akku schlagartig leer ist, ist neu für mich, aber ist auch eine plausible Erklärung. Danke an Jens Thode.

Mein Regler ist vom großen C und ich glaube, der hat keine Unterspannungsabschaltung. Und wenn doch, dann so, das alle Steller (Lenkservo und Fahrtenregler) in der Stellung bleiben, wie sie sind. Nämlich auf Gas und in Kurve :mosern:

Frankenmatrose
14.08.2007, 16:04
Moin,

Hast du nen Mechanischen Fahrtregler?

Denn ein elektronischer würde doch bei Unterspannungsbschaltung nicht weiterarbeiten, weil der doch Mikroprozessorgesteuert is (oder etwa nicht?).

Ist ja kein Servo, der irgendwann stehen bleibt. (wobei der natürlich auch Elektronik drin hat)

Jens Thode
14.08.2007, 21:09
Denn ein elektronischer würde doch bei Unterspannungsbschaltung nicht weiterarbeiten......

Hallo,

die Unterspannungsabschaltung soll den Antriebsmotor abschalten und nicht die gesamte Elektronik.

Für die Servos und den Empfänger sollte im BEC Betrieb noch genügend Spannung da sein. Das ganze funktioniert aber nur dann, wenn man 7,2 Volt oder mehr als Antriebsakku hat. Bei einem 7,2 Volt Akku schaltet der Regler dann bei 5,1 Volt ab. Bei einem 6 Volt Akku ist die Entladeschlussspannung dann 4,25 Volt, sofern der Regler das hin bekommt, ist das dann zu wenig für die meisten Empfänger.

Frankenmatrose
14.08.2007, 22:03
Hallo nochmal,

habe mich da etwas ungünstig ausgedrückt:

Was ich eigentlich sagen wollte, ist, dass ein elektronischer Fahrtregler bzw. vielmehr der daran angeschlossene Motor nicht weiterläuft, wenn der Regler nicht mehr genug Spannung hat.

Und da inkyblue den Fehler ja so beschrieben hat, dass alle Servos und auch die "Reglerstellung" einfrieren, würde ich das deswegen jetzt halt nicht auf den Regler, sondern auf die Signalübertragung zurückführen.

Jens Thode
15.08.2007, 09:53
Und da inkyblue den Fehler ja so beschrieben hat, dass alle Servos und auch die "Reglerstellung" einfrieren, würde ich das deswegen jetzt halt nicht auf den Regler, sondern auf die Signalübertragung zurückführen.

Hallo,

wie inkyblue hier (http://www.schiffsmodell.net/showthread.php?p=299225#post299225) schreibt, hat er ja nur 6 Volt an Bord, da kann es schon passieren, das alles ausfällt. Wenn sich der Akku wieder etwas erholt hat, geht es dann noch mal weiter.

Günstiger wäre es sicherlich eine Zelle mehr einzubauen, also 7,2 Volt. Wenn das zu schwer werden sollte, dann halt eine andere Baugröße der Zellen. Wenn die Fahrzeit dann "nur" noch eine Stunde ist, reicht das doch auch.

Oder man geht gleich zu Lipos, da es noch keine, oder wenige Regler, mit Rückwärtsfahrt für Lipos gibt, kommt halt ein Lipo Saver (http://www.conrad.de/goto.php?artikel=230321) ins Boot.

inkyblue
21.08.2007, 18:15
@Jens Thode

ich glaube, du hast mein Problem richtig verstanden und mir auch gute Lösungen gegeben.

Wenn ich jetzt einen Akkuwächter einsetze, der 4 oder 5 Zellen (4,8V oder 6V) überwacht, brennt mir der wahrscheinlich durch, wenn ich doch mit 7,2V fahre.

Wenn ich aber nur mit 7,2V fahre ohne Akkuwächter, bin ich doch auf der sicheren Seite und kann das Boot immer noch (auch wenn es nur tuckert) an Land bringen, b.z.w. an die Bermpohl ranfahren.

Stimmt doch, oder ??

Jens Thode
21.08.2007, 18:45
Wenn ich jetzt einen Akkuwächter einsetze, der 4 oder 5 Zellen (4,8V oder 6V) überwacht, brennt mir der wahrscheinlich durch, wenn ich doch mit 7,2V fahre.

Hallo,

durchbrennen wird der nicht gleich, aber er wird Dir kein richtiges Ergebnis anzeigen.

Wahrscheinlich wird der Wächter bei 4,8 Volt gleich Meldung machen und bei 6 Volt wenn Du das erste mal den Motor auf volle Fahrt laufen lässt, weil die Akkuspannung zusammenbricht.



Wenn ich aber nur mit 7,2V fahre ohne Akkuwächter, bin ich doch auf der sicheren Seite und kann das Boot immer noch (auch wenn es nur tuckert) an Land bringen, b.z.w. an die Bermpohl ranfahren.

Stimmt doch, oder ??

Reden wir noch von NC oder NIMH Zellen?

Dann sollte das so gehen, wie Du Dir das vorstellst.

Die 4,8 Volt für die Fernsteuerung sollten immer übrig sein.

Adler
21.08.2007, 22:57
N´abend Jungs!

Jetzt mal ein Zwischen-Einwurf:

Also ich hab auch ne Vegesack.

Die läuft mit nem 4,8v Empfängerakku verteilt auf Motor und Empfänger optimal.

Und wenn einmal der Saft nachlässt merkt man das und hat genug Zeit um ans Ufer zurück zu fahren.

Carsten aus Mainz

P6055
22.08.2007, 00:07
Hallo Inky,

Du vermischst zwei grundsätzliche Dinge in Deinem Beitrag.

Das eine ist das Fahrverhalten Deines Bootes, und das andere ist die Sache mit der Unterspannung.

Wenn Dein Schiff unkontrolliert weiterfährt, dann deutet es auf ein Empfangsproblem hin. Regler wie z.B. der Speed Profi 25 von Graupner schalten auf Vollgas, wenn kein Empfang mehr da ist. Andere wie z.B. der Jamara HF 40 II schalten auf Stop. Was macht Dein Regler, wenn Dein Boot eingeschaltet ist, und Du den Sender ausschaltest? Vollgas oder Stop?

Zum BEC: Die meisten Regler-BECs sind billige Spannungsregler. Sie haben die Eigenschaft, dass an ihnen 1 - 1,4 Volt abfallen. Dein 6-Volt Akku hat wenn er leer ist noch etwa 4,5 Volt - da hat Dein Empfänger schon lange abgeschaltet. Oder umgekehrt: Wenn der Empfänger bei 3,6 - 4 Volt nicht mehr arbeitet, dann hat Dein Akku noch gut und gerne 5 - 5,5 Volt und ist alles andere als leer.

Bei 5 Zellen würde ich Dir empfehlen, mit dem Akku direkt zum Empfänger zu gehen und das BEC abklemmen. Ab 6 Zellen sieht es anders aus.

Grüße

P6055

georg
22.08.2007, 10:24
Hallo Inky,

Bei 5 Zellen würde ich Dir empfehlen, mit dem Akku direkt zum Empfänger zu gehen und das BEC abklemmen.

Seh ich genauso! Bei einem 6V Bordnetz kann der Empfänger ohne BEC direkt mit eingeschleift werden, mach ich auch so.

Dein 6-Volt Akku hat wenn er leer ist noch etwa 4,5 Volt - da hat Dein Empfänger schon lange abgeschaltet.

Ist mir so passiert, allerdings nahm das BEC den Motor vom Netz. Prima, da konnt ich dann mit dem Ruder nach Hause wriggen.

Wenn Empfänger und alle anderen Verbraucher im selben Stromkreis sind, muss aber alles sehr geut entstört sein, am Besten mit Drosseln am Motor.

Gruss,

Georg

inkyblue
22.08.2007, 18:00
Hallo zusammen,

danke für die vielen Antworten. Haben mir sehr geholfen.

Das die Vegesack auf Vollgas keinen schönen Geradeauslauf hat, war Anfangs ein kleineres Problem (sah nicht toll aus). Das werde ich lösen, indem ich den Steg unter dem Ruder verkleinere oder ganz wegnehme und dann ein schlankes Ruder aus dem Handel zurecht schleife. Sollte reichen.

Hab´ mich jetzt auch entschieden noch eine Zelle NiMh dazu zu löten (sch... Rechtschreibung), damit mein Empfänger dauerhaft Strom über BEC bekommt.

Meinen Akkuwächter werde ich nicht verwenden, da dieser nur bis 6V anzeigt und ich dann (mit einer Zelle mehr) 7,2V habe (wird ungenau).

Das BEC abklemmen und die 6V direkt an den Empfänger anschliessen werde ich auch nicht machen, da ich meinen FR über einen Reed-Kontakt schalte (für später in der Bermpohlwanne) und ich dann den Akku noch mit in die Schaltung einbeziehen müsste (das wird mir zuviel Arbeitsaufwand), da sonst der Empfänger ja unter Dauerstrom läuft, solange der Akku angeschlossen ist. Das wird er nämlich die meißte Zeit sein, da ich zum laden Außenanschlüsse habe und das Boot nicht immer öffnen möchte zum Akkuladen.