Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Verbinden zweier Rumpfhälften
Ghost_75
27.06.2007, 03:14
Moin zusammen
ich möchte mal eure meinung zur verbindung zweier Rumpfhälften hören.
Ein Bekannter von mir hat mich gefragt warum ich meinen Halbtaucher (STS Archimedes) nicht wie ein U-Boot baue und ein Technikgerüst benutze anstelle wie bisher geplant einen zugang durchs Deck einzubauen.
Diese idee hat ja einige Vorteile den ích bräuchte nur zwei Spannten verschrauben anstelle des ganzen Decks, sprich man kommt viel im fall der Fälle viel schneller an die Technik ran.
Soviel zum Hintergrund:
Meine frage an euch ist nun wie verbindet man die beiden Rumpfhälften am besten, den ein Verschrauben von innen wie bei anderen Schiffsmodellen ist hier nicht möglich.
Meine Idee wäre nun ein ca.5cm langes Rumpfstück zubauen das zwischen die beiden Rumpfhälften kommt und dieses dann von außen mit Senkschrauben zuverschrauben, nur aus welchem Material ich dieses Stück baue weis ich noch nicht.
Welche Material würde ihr mir empfehlen, oder hat vielleicht jemand eine noch bessere Idee wie ich diese geschlossenen Rumpfhälften verbinden kann?
Euer Ghost :sonar: :sonar:
Bei U-Booten ist das auch sinnvoll, weil der ganze Rumpf mit Technik vollgestopft ist, man durch den Turm einen zu kleinen Zugang hätte und das abnehmbare Deck schwer dicht zubekommen ist, wegen des hohen Drucks.
Bei deinem Halbtaucher bin ich mir da nicht sicher ob es sinnvoll ist. Aber wenn du es so machen willst, dann würde ich auch einen Bajonettverschluss empfehlen der in der Mitte sitzt. Den Verschluss würde ich im DM so groß wie möglich machen, vorzugsweise aus Alu. Ich habe damit keine Erfahrung, aber du willst ja dem Rumpf abformen, da sollte das kein Problem sein und ein Bajonettverschluss ist ein rel. Einfaches mech. Bauteil.
Ghost_75
27.06.2007, 12:14
Moin Deede
Bei meiner Archimedes sieht es nicht viel anders aus als in einem U-Bootmodell den freien Platz wirst du da nicht viel finden, und eine Abdichtung des ganzen Decks ist auch schwerer zu erreichen als wenn man zwei verschliesbare Spannten hat.
Daher kann man einen Bajonettverschluss auch nicht verwenden da das Technikgerüst durchpassen muß und das braucht den gesamten innenraum des Rumpfes.
Ghost :sonar: :sonar:
Ich habe mir deinen Rumpf gerade noch mal angesehen (oh oh, noch viel Arbeit…).
Mit einem Bajonettverschluss verschenkst du viel Platz, wenn du so ein Technikgerüst wie im U-Bootbau verwenden willst, das stimmt.
Das Schwierige ist, die zwei Hälften von außen gegeneinander zu ziehen, ohne dass man es sieht.
Mein Vorschlag: im inneren des Rumpfes zieht ein Motor mittels einer Verschlussmechanik beide Teile zusammen. Die Bedienung und Stromversorgung dafür befindet sich in einer der Aufbauten. Du benötigst allerdings auch eine Notstrategie um die Hälften bei eventuellem Versagen der Technik voneinander zu trennen, z.B. bohrst du an einer bekannten Stelle ein kleines Loch in den Rumpf und kannst so mittels eines Stiftes den Verschluss von außen händisch öffnen, oder wie auch immer.
Ghost_75
27.06.2007, 23:02
Moin Deede
Deine Idee mit der Verschlußmechanik von Innen find ich nicht schlecht nur würde ich den Motor weglassen der kostet nur Platz und er müßte wasserdicht verbaut werden.
Man müßte einen Mechanik finden die man von Außen durch eine Bohrung mit einem Imbus oder Tok spannen könnte, und sie müßte aus einem Material sein das nicht Rostet.
Da könnte man vielleicht sowas wie die Spannvorrichtung aus dem Möbelbau nehmen, nur in etwas abgeänderter form.
Oder hast du nee weiter gute Idee??
Ghost :sonar: :sonar:
Seebär Harry
28.06.2007, 01:56
Bin schon die ganze Zeit am überlegen, hab aber noch keine Idee.
Denn, bei einer Rupfteilung musstest du alles aus dem Rumpf rausziehen können.
Bei einer Decksöffnung, kommst du warscheinlich besser an die einzelnen Komponenten.
Und das ist sicherlich Wichtig, sochon alleine beim Akkuwechsel,
aber auch bei Wartungs und Reperaturarbeiten.
Ghost_75
28.06.2007, 02:32
Moin Seebär
Alles brauch ich ja nun nicht immer rausziehen den die Technik wie Pumpen und Akkus kann ich ja gleich hinter den Verschluß setzen dahinter liegen dann ja nurnoch die Tanks und an die braucht man ja nicht immer ran.
Außerdem werden beide Hälften voneinander unabhängige Systeme sein so das ich keine Verbindung zwischen den beiden Hälften brauche.
Es wird aber zwei Öffnungen von oben geben, zum einen wird es eine öffnung am Heck geben damit man zugang zu den Ruderservos hat.
Die andere wird oben auf der Back unter dem Brückenhaus für die dortige Technik sein.
Ghost :sonar: :sonar:
Seebär Harry
28.06.2007, 03:03
Na, denn ist ja Gut, wollte das nur mal angesprochen haben,
damit es Nachher keine Überraschungen gibt.
Mir schwirrt da was im Kopf rum, mit Magnetschalter.
Wenn man Deedes Idee damit weiterentwickelt,
würden die Motoren zum Verriegeln entfallen.
Nur wie gesagt, die Stärke ist der Unbekante Faktor dabei,
denn es muss ja eine sehr feste Verbindung seien.
Ghost_75
28.06.2007, 03:38
@ Seebär Harry
Wenn du mir erzählst was dir Vorschwebt kann ich die frage mit der Stärke vielleicht klären.
Ghost :sonar: :sonar:
Seebär Harry
28.06.2007, 12:34
Dachte in die Richtung, das die Magnetschalter evt. eine Verriegelung zuziehen.
Allerdings ist da dann das Problem zu lösen, was ist bei Stromausfall?
Da darf der Rumpf ja nicht auf gehen.
Wäre es eine Möglichkeit, von der Deckseite her einen keilförmigen Stab herunter zu schieben, der in Laschen an den Rumpfhälften eingreift und sie mit leichter Spannung zusammenzieht?
Fragt sich
Peter
Ghost_75
28.06.2007, 16:28
Was haltet ihr von diesen Spannverschlüßen (http://www.ibz-southco.de/?gclid=CPn2zODw_owCFSKRXgodIBVW_g) dovon könnte man doch vier Stück von innen einbauen und sie durch eine Bohrung von außen verriegeln.
Hier (http://www.ib-z.de/cgi-bin/categories.pl?kategorie=sv_st_eh&label=southco&title=Spannverschl%FCsse%20-%20%3Cbr%3ESpannb%FCgelverschl%FCsse%20aus%20Stahl %2F%20rostbest%E4ndigem%20Stahl) und Hier (http://www.ib-z.de/cgi-bin/categories.pl?kategorie=sv_st_rl&l&label=southco&title=Spannverschl%FCsse%20-%20%3Cbr%3ESpannb%FCgelverschl%FCsse%20aus%20Stahl %2F%20rostbest%E4ndigem%20Stahl)
Das wäre glaube ich die beste Lösung oder was meint ihr?
Ghost :sonar: :sonar:
Man müßte einen Mechanik finden die man von Außen durch eine Bohrung mit einem Imbus oder Tok spannen könnte, und sie müßte aus einem Material sein das nicht Rostet.....Oder hast du nee weiter gute Idee??
Z.B. so (sehr stark vereinfacht):
Ghost_75
29.06.2007, 00:57
Ich hab eben einen netten Vorschlag für eine Verbindung meiner Rumpfhälften bekommen aber ich weiß nicht ob man sie in der Praxis einsetzen kann, mal sehn was ihr dazu sagt.
Was haltet ihr von dem Einsatz von elektromagneten?
Vorteile hätte es ja wenn man die Rumpfhälften einzelnt zu Wasser lassen könnte und dann per Knopfdruck eine Verbindung herstellt.
Aber was würde das an Strom ziehen?
@ Seebär Harry
Wie sollte deine Idee mit dem Verschuß über Magnetschalter aussehen?
Vielleicht könnte man den ja so abändern das der Verschuß geschlossen ist wenn keine Spannung anliegt.
Ghost :sonar: :sonar:
Seebär Harry
29.06.2007, 01:17
Vielleicht könnte man den ja so abändern das der Verschuß geschlossen ist wenn keine Spannung anliegt.Genau das ist der springende Punkt, wo unsere Elektronik-Spezis gefragt sind.
Weil im Geschossenen Zustand keine Spannung anliegen sollte.
Dann währe der Stromverbrauch noch zu verkraften.
Die Idee, sie von oben mit einer Stange zu verriegeln, halte ich nicht für Gut.
Der Rumpf muss doch Wasserdicht seien, da er abtauchen soll.
Oder bin ich jetzt auf dem falschen Dampfer?
Ghost_75
29.06.2007, 01:41
Nee diese Verbindung brauch nicht Wasserdicht sein da die beiden Hälten selbst Dicht sind.
Ghost :sonar: :sonar:
Frank Andrees
29.06.2007, 06:45
Hallo Ghost,
jetzt habe ich aber eine Frage!
Durch welche Öffnung willst Du an die Technik heran kommen ??
Wenn ich dich richtig verstanden habe, willst Du nicht daß Deck abdichten wollen, sondern fest verbinden. Wenn jetzt auch noch der Spant geschlossen ist, kommst Du überhaupt nicht mehr an den Innenraum.
Mit freundlichen Grüßen
Frank
Vielleicht könnte man den ja so abändern das der Verschuß geschlossen ist wenn keine Spannung anliegt.Genau das ist der springende Punkt, wo unsere Elektronik-Spezis gefragt sind.
Weil im Geschossenen Zustand keine Spannung anliegen sollte.
Das Problem ist, daß ein Elektromagnet die Spannung braucht, damit er magnetisch ist. Normalerweise macht man es so, daß der Magnet direkt an einer Spannung liegt und per Relais dieser Stromkreis unterbrochen wird, wenn man eine Last loslassen will. Das wird nur deswegen gemacht, damit der Steuerstromkreis nicht dauern unter Spannung steht!
Was Du benötigst ist ein Magnet, der sich durch einen Stromimpuls ummagnetisieren lässt und dann bis zur nächsten Impuls seinen Zustand behält. Sowas benutzen wir auf der Arbeit zum Heben von Lasten. Die Frage ist, ob es solche Magneten auch für solch geringen Haltekräfte und/oder Stromaufnahmen gibt - unsere werden mit hunderten Ampere(!) angesteuert und tragen hunderte Kilo an Gewicht! :D
Gruß
JoePopo
Geposted nach 2 Stunden 55 Minuten 11 Sekunden:
Was das eigentliche Thema angeht, würde ich, wenn ein Technikgerüst benutzt werden soll, wohl auf diese oder eine ähnliche Methode zurückgreifen.
http://www.intergalacticnetwork.de/modellbau/bilder/halbtaucher.gif
Ich hoffe man erkennt, wie es gedacht ist. Der untertauchende Teil und die links und rechts direkt angrenzende Wand sind ein Stück. Daran ist der Technickrahmen befestigt (rot). Der Rest vom Rumpf, also Bug und auch Heck, werden auf dieses Mittelstück aufgesteckt und mittels weniger Schrauben mit selbigem verschraubt. Als Dichtung dazwischen käme z.B. O-Ring oder ein aufgeklebter Schaumstoff in Frage.
Um den Technikrahmen auch noch rausnehmen zu können, könnte man ihn auch zweiteilig machen. Man hätte dann einen L-förmigen Teil und einen geraden Teil, die direkt neben einer der beiden Schiffswände miteinander verschraubt wären.
Gruß
JoePopo
Ghost_75
30.06.2007, 17:16
@ Frank
Der Zugang zum inneren sollen die Mittelspanten sein die Verschraubt werden.
Da ich mit einem geteilten Rumpf arbeite kann man wenn die Hälften getrennt sind diese Spannten öffnen und man hat vollen Zugang zur Technik.
@ JoePopo
Zu deiner Zeichnung gehe ich mal davon aus das du meine Archimedes noch nicht kennst denn deine Zeichnung spricht dafür. :wink:
Hier mal ein Link zu meinem Baubericht (http://www.schiffsmodell.net/showthread.php?t=28798&highlight=) wo du auch Bilder findest.
Ghost :sonar: :sonar:
@ JoePopo
Meintest du solche Magneten (http://www.ibsmagnet.de/products/e_haftmagnete/hamaeltabschalt.php)?
Ghost :sonar: :sonar:
Frank Andrees
30.06.2007, 17:25
Hallo Ghost,
wie willst Du die Mittelspanten gegenüber dem Rumpf abdichten ??
Wenn Du diese herausschraubbar machen willst, mußt Du sie genauso abdichten, als wenn Du die Decksplatten als Zugang benutzen würdest.
Ich persönlich würde den Zugang über die Mittelspanten vergessen.
Ich würde, wie bei U-Booten auch üblich, das Deck durch eine Plexiglas- oder Aluplatte entsprechend abdichten und dann darauf das Originaldeck aufbringen.
Dann kommst Du beim geteilten Rumpf auch wunderbar an die Schrauben, um die beiden Rumpfhälften vernünftig miteinander verbinden. Bedenke bitte welche Kräfte bei Wellengang auf die Trennstelle wirken können.
Mit freundlichen Grüßen
Frank
Ich glaube, er will einfach nur den Rumpf irgendwo in der Mitte teilen. An dieser Trennstelle braucht man jeweils einen Spant, dieser darf kein Vollspant sein, richtig, sonst kommt man auch wieder nicht ins Innere. Zwischen diesen Flächen, auch Flansch genannt, muss eine Dichtung sitzen die, wenn die zwei Flächen (und damit die Rumpfhälften) aufeinander gedrückt werden, das Ganze abdichtet, mehr isses nich…
Mein Vorschlag ist bekannt. Von einen Magneten rate ich ab (wie groß sollen den die Flächen sein, das du eine ausreichende Kraft erzeugst?) und wenn, dann nur zum lösendes Verschlusses. Aber wie gesagt, auch da braucht man eine Notstrategie.
Ich habe den Eindruck, hier wird nicht unbedingt eine einfache, sondern möglicht aufwändige Lösung gesucht.
Ghost_75
30.06.2007, 18:13
@ Frank
Mein Deck hat eine länge von 1,8m und eine breite von 0,45m kannst dir ja mal selbst ausrechen wieviele Schrauben das wären.
Und im Notfall will man da ja auch schnell rankommen oder :wink:
@ Deede
Genau so wie du es beschrieben hast soll es später aussehen.
Die Fläche an der Trennstelle ist 16x45cm.
Du hast nicht unrecht bei diesen Magneten brauche ich Strom um die verbindung zu lösen bei nem Kurzen oder einen Kabelbruch bekomme ich probleme. Also :neg:
Der verschluß soll nicht aufwendig oder so sein, er soll einfach nur Praktisch sein.
Ich muß dir aber leider auch gestehen das ich aus deiner Zeichnung nicht ganz Schlau geworden bin, das lag zum einen auch an der Schriftgröße.
Hatte es dann aber auch vergessen bei dir nachzufragen. :ohno:
Ghost :sonar: :sonar:
Jetzt auch mal ein Kommentar von mir...................... :popcorn:
Das mit der Trennung des Schiffes in 2 Hälften finde ich wegen der Größe erst mal richtig.
Das mit dem "EinteiligenTechnik-Gerüst" im Inneren zwischen den Rumpfhälften halte ich nicht für besonders glücklich (aber machbar). Dieses "Gerüst" braucht auch eine gewisse Länge, und wenn es in die beiden Hälften eingeschoben werden soll wird es wahrscheinlich länger als jede der Rumpfhälften. Das ist logistisch (Transport) nicht schlau.
Ich würde lieber nach einer Möglichkeit suchen die Technik zu teilen und in die jeweiligen Rumpfhälften zu verteilen.
Die Verbindung der Rumpfhälften kann man über Gewindestangen machen.
Dazu werden die Gewindestangen , die beim Transport herausgeschraubt sind und ca 4/5 (oder ca 100cm) der hinteren Rumpf-Länge haben, bei der Montage in den Trenn-Spant der vorderen Hälfte eingeschraubt (in dem natürlich dementsprechende Einschlagmuttern eingeklebt sind) und die hintere Hälfte des Rumpfes (in dem sich Führungsrohre für die Gewindestangen befinden) darüber geschoben. Das hintere Ende der Gewindestangen endet unter dem hinteren Aufbau, der Abnehmbar sein müsste. Von Dort kann man dann an einem dementsprechendem Spant die Rumpfhälften mit normalen Muttern zusammenziehen.
Da der Rumpfquerschnitt ziehmlich Rechteckig ist würden dafür 4 Gewindestangen (ca. M5) völlig ausreichen, die entwickeln eine solche Zugkraft daß die Rumpfhälften an der Trennstelle gehörig aneinandergepresst (und abgedichtet) werden.
Und durch den abnehmbaren Aufbau achtern kommt man bestens an die Dinger ran. :pfeif:
Das ist mein Vorschlag entgegen der Devise "Warum einfach wenn es auch kompiziert geht"
Übrigens, eine Lösung mit Magneten, egal welche, halte ich bei der Rumpfgröße eher für eine theoretische Diskussion aber nicht für machbar.
Frank Andrees
30.06.2007, 19:24
Hallo Ghost,
es ist mir klar, daß Du eine ganze Menge Schrauben brauchst.
Ich würde mein Schiff in verschiedene Sektionen aufteilen. Da diese Sektionen mit Spanten abgeschlossen werden, kann ich auch daß Blinddeck entsprechend teilen. Dadurch muß ich nicht alle Schrauben lösen, wenn ich mal dringend an irgendetwas ran muß.
Mit wieviel Verbinder rechnest Du denn bei der Mitteltrennung ??
Ich schätze bei der Größe und dem Gewicht mal mindestens 10 Stück.
Diese Menge habe ich einmal bei einer Exon Valdez in 1:100 gesehen. Die hatte ungefähr die selbe Größe, wie Dein Schiff.
Mit den 4 Stangen von Didi, glaube ich, reicht es nicht aus einen gleichmäßigen Druck über die gesamte Fläche zu erzeugen.
Wenn Du dann auch noch schlecht an die Bedienung ran kommst, dauert es auch sehr lange.
Hast Du Dir eigentlich schon mal die Größe der Öffnung in den Spanten überlegt ?? Das Modell ist doch in der Mitte maximal 20 cm hoch. Um einen sauberen Andruck mit entsprechender Dichtung würde ich rundherum eine mindestens 5 cm breite Fläche stehen lassen, d.h. in der Höhe bleiben Dir 10 cm in der Öffnung. Da hätte ich schon Probleme Akkus oder andere größere Dinge in Boot zu kriegen.
Ich will Dir die Lösung nicht madig machen, sondern nur auf die Probleme hinweisen. Beim U-Bootbau macht man so seine Erfahrungen.
Mit freundlichen Grüßen
Frank
Ghost_75
30.06.2007, 19:26
@ Didi
Wie kommst du auf die Idee das ich ein durchgehendes Technikgerüst verwenden möchte?
Wenn du mal etwas weiter oben nachliest wirst du festellen das da die rede davon ist das die Mittleren Spanten geschlossen werden in dem man dort einen Deckel anflanscht. :wink:
Es wird noch nichtmal eine Kabelverbindung zwischen den Rumpfhälften geben, beite Teile werden eine eigene Energieversorgung und einen Empfänger haben und auch einen eigenen Antrieb. :pfeif:
Ghost :sonar: :sonar:
Frank Andrees
30.06.2007, 19:47
Hallo Ghost,
das war wéiter oben ja meine Frage.
Dort hast Du aber Deedes Angaben zugestimmt. Dort wird von einem innen offenen Spant geschrieben.
Also welche Lösung willst Du jetzt machen ?? Am Besten wäre mal eine Zeichnung.
Mit freundlichen Grüßen
Frank
Es wird noch nichtmal eine Kabelverbindung zwischen den Rumpfhälften geben, beite Teile werden eine eigene Energieversorgung und einen Empfänger haben und auch einen eigenen Antrieb. Dann hab ich es falsch gelesen(verstanden) :oops:
Aber das erleichtert die Sache ungemein............... :pfeif:
Mit den 4 Stangen von Didi, glaube ich, reicht es nicht aus einen gleichmäßigen Druck über die gesamte Fläche zu erzeugen.Bei nochmaliger Überlegung muss ich zustimmen.
Da es ein Rechteckiger Querschnitt ist müsste an den langen Seiten (oben und unten) noch mindestens eine zusätzliche Gewindestange rein.
Noch eine Anmerkung, Wenn die Gewindestangen im hinteren Rumpf-Teil durch Rohre geführt werden müssen diese nicht unbedingt paralell sein. Durch die Führung können sich diese auch nach hinten verjüngen.
Wenn du mal etwas weiter oben nachliest wirst du festellen das da die rede davon ist das die Mittleren Spanten geschlossen werden in dem man dort einen Deckel anflanscht
Auch so, deswegen auch die Aussage die Rumpfhälften müssen nicht ZUEINANDER dicht sein. Du hast dann in jedem Rumpf zwei etwas kleinere Dichtungen in den Deckeln. Na dann reichen zwei Gewinde, was weiß ich M10, aus, um so wie in meiner Skizze dargestellt die Rümpfe gegeneinander zu ziehen.
Zur Skizze: es handelt sich um Schneckenradgetriebe. Auf der vertikalen Achse befinden sich die Schneckeräder und am Ende ein Sechskant zum drehen. Die SR treiben eine Gewindestange über ein darauf befindliches Stirnrad an. Diese Gewindestangen haben gegenüber in der anderen Rumpfhälfte eine Mutter. Noch Fragen?
Ghost_75
30.06.2007, 21:11
@ Frank
Da hab wir irgenwo an einander vorbei geredet, den Wie ich zuletzt geschrieben habe sollen beide Teile eigenständig sein und beide separat abgedichtet werden.
Klar könnte man auch das Deck verschrauben aber dann sieht man immer die Schrauben an Deck und das stört mich ein wenig.
Zum verschließen der Rumpfhälften laminiere ich einen Rahmen aus Winkeleisen ein der ca. 2cm sein wird, die Platte wird mit Schlüsselschrauben angezogen werden.
Gleich dahinter befinden sich die wasserdichten Technik-räume, der rest des Rumpfes werden Tanks sein.
Wenn du Verbinder für die Rumpfhälften meinst da rechne ich noch gar nicht da ich noch nicht genau weis welche art der Verbindung ich nehmen soll.
Eine Zeichnung versuch ich mal die Tage zu Liefern.
Ghost :sonar: :sonar:
Frank Andrees
30.06.2007, 21:28
Hallo Ghost,
deshalb habe ich auch von Blinddeck gesprochen. Dieses Deck kommt unter das Originaldeck. Darauf kommt dann in 1 oder mehr Platten das sichtbare Deck. Macht man bei U-Bootbau genauso.
Mir wäre einfach die Höhe der Bedienöffnung bei dieser Schiffgröße zu klein.
Mit freundlichen Grüßen
Frank
Ghost_75
30.06.2007, 21:59
Moin Frank
Ich muß dir ja recht geben das eine große Öffnung von oben schöner ist aber jetzt kommt das für mich ausschlaggebende ABER.
Eine größere Öffnung bedeutet auch eine größer Fläche die abgedichtet werden muß, und noch mehr stellen die Undicht sein können.
Darum sehe ich mehr Vorteile im zugang durch den Spannt, außerdem was sitz da den groß an Technik?
Da sind die Akkus den die Pumpen können auch im Naßbereich untergebracht werden, der Haupteil der Rc-Technik sitzt unterm Brückerhaus im Bug und im Heck wo es ja den Technikraum bei den Servos und in den Türmen gibt.
Ghost :sonar: :sonar:
Frank Andrees
30.06.2007, 22:30
Hallo Ghost,
eben weil Du in dem Bereich viele Tauchtanks und Technik, an die Du nicht sehr oft dran mußt, hast, würde ich die Version mit dem Blinddeck bevorzugen. So kannst Du jeden Tank einzeln sauber und dicht von oben verschließen. An diese Schrauben brauchst Du dann nur im absoluten Notfall ran. Aber dann kommst Du dran, um vielleicht einmal einen Fehler zu beseitigen. Die restliche Fläche wird nicht mehr so groß sein. Also ist auch die dann Menge der öfter zu öffnen Schrauben stark vermindert.
Mit freundlichen Grüßen
Frank
Ghost mein Tipp: denk beim schleifen deines Rumpfes einfach noch mal alle Möglichkeiten durch, ev. fällt dir bis dahin noch was ein. Das du die Hälften einzeln verschließen willst, ist keine schlechte Idee, die Deckel bekommst du auch hundertpro mit Schrauben dicht, ohne dass es gesehen wird. Übrigens mein Angebot mit der Verschlussmechanik steht.
Da fällt mir noch etwas ein, wir haben an unseren Industrierobotern Wechselsysteme für verschiedene Applikationen z.B. Schweißzangen oder Handlings. Zum andocken werden die zwei Hälften des Systems auf sehr einfache aber effektive Weise miteinander verriegelt, zum lösen werden diese Riegel pneumatisch, für kurze Zeit wider geöffnet, das funktioniert sehr zuverlässig. In vereinfachter Form könnte ich mir das auch bei deinem Schiff vorstellen.
zum lösen werden diese Riegel pneumatisch, für kurze Zeit wider geöffnet,
Pneumatisch?
Gute Idee.
Und ich schieß mit Kanonen auf Spatzen........................ :fies:
Im Ernst, es gibt da manigfaltige Möglichkeiten, zu denen auch eine pneuamtische Ver/Ent-Riegelung zählt. Aber stell dir mal den Aufwand vor so einen Vorschlag zu realisieren................... :twisted:
Dazu bräuchtest du eine extra Druckluft-Anlage mit Kompressor an Bord, und das nur für eine Verriegelung?
Frage: Wozu so ein Abdichtungsaufwand, wenn in den abzudichtenden Raum nur Akkus und Pumpen untergebracht werden?
Die Pumpen sind scheinbar ja sowieso Tauchpumpen, den macht das Wasser nix. Und Akkus kann man sorglos auch nass lagern, solange es Bleigel Akkus sind und die Pole gut gegen Wasserkontakt isoliert sind.
Wenn Du es schaffst, die RC-Technik im Brückenhaus trocken unterzubringen, dann könnte der Rest vom Rumpf einfach frei durchflutet, bzw. Tauchtank sein. Das währe für mich die logische Anordnung. Im Brückenhaus sitzen Empfänger Fahrtregler und Pumoensteuerung und zu den Tanks laufen nur Kabel zwecks Pumpensteuerung und Energieversorgung.
Ghost_75
01.07.2007, 11:33
Na dann überleg mal was passiert wenn ich wieder auftauchen will und überall wasser nachströmen kann.
Außerdem könnte man das Modell nicht mehr Trimmen.
Ghost :sonar: :sonar:
Lustige Diskussion... :roll:
Irgendwann wurde hier mal ein Link veröffentlicht, wo der Bau eines Halbtauchers sehr gut beschrieben war. Weiss jemand zufällig noch wo das war?
zum lösen werden diese Riegel pneumatisch, für kurze Zeit wider geöffnet,
Pneumatisch?
Gute Idee.
Und ich schieß mit Kanonen auf Spatzen........................ :fies:
Im Ernst, es gibt da manigfaltige Möglichkeiten, zu denen auch eine pneuamtische Ver/Ent-Riegelung zählt. Aber stell dir mal den Aufwand vor so einen Vorschlag zu realisieren................... :twisted:
Dazu bräuchtest du eine extra Druckluft-Anlage mit Kompressor an Bord, und das nur für eine Verriegelung?
In vereinfachter Form könnte ich mir das auch bei deinem Schiff vorstellen.
ich sagte, dass das bei unseren Robotern pneumatisch gelöst wird, nicht dass es Ghost so machen soll, ich meinte die Art der Verriegelung nicht das Medium, mit dem der Riegel geöffnet wird
mein einfacher Vorschlag ist bekannt s.o., Ghost will es aber offenbar komplizierter machen als es sein müsste...
@Ghost 75
... na dann überleg mal was ich geschrieben habe...
Du brauchst Tauchtanks, oder?
Die werden unten im flachen Teil des Schiffes sein, oder?
Dort soll nach Deiner Aussage auch Technik hin....
Wieso die, ohnehin schon wasserfeste Technik, nicht in die Tauchtanks legen?
Wieso die Konstruktion unnötig verkomplizieren, wenn Du die RC-Technik in die ohnehin nicht abtauchenden Enden des Schiffes packen kannst?
Was Deine Aussage mit dem nicht mehr Abtauchen und Trimmen angeht? Das verstehe ich nicht. Du sagst einerseits, beide Rumpfhälften sind eine eigene Einheit, also scheinbar auch wasserdicht. Und nun kann dein Schiff nicht mehr Tauchen und getrimmt werden, wenn Du in der Mitte zwischen den Hälften einen offenen Raum hast?
Aber wieso schreibe ich hier überhaupt was, im Grunde willst Du ja scheinbar gar keine neuen Ideen hören.
Ghost_75
01.07.2007, 15:31
Ich hab noch gar nichts gesagt, ich höre mir die Ideen an und Diskutiere das für und wieder.
Den Deede idee ist gar nicht so schlecht, beim Schleifen kann man das sich nochmal schön durch den Kopf gehn lassen.
Aber ich Denke man muß schon 4-6 anständige Ankerpunkte haben um die beiden Hälften sicher zu Verbinden.
Ghost :sonar: :sonar:
Geposted nach 15 Minuten 39 Sekunden:
Moin Ike
Ich glaub ich haben dich etwas mißverstanden oder ich brauch nee neue Brille, ich dachte du redest jetzt von den Rumpfhälften :ohno: :ohno:
Also ich nehme alles zurück und behaupte das gegenteil!!
Mal sehn ob ich deinen Gedanken jetzt richtig verstehe, du meinst ich soll nur die Akkus wsserfest machen und so im Rumpf befestigen?
Und anstelle mehrerer Tanks den ganzen Innenraum als Tank nutzen?
Meintest du das so??
Ghost :sonar: :sonar:
OK, 8)
ich meine, das der Verbindungsraum auch frei durchflutet sein kann. Um den Platz totzdem zu nutzen, können dort Akkus und Pumpen "nass" gelagert werden. Da der Rumpf zum transport eh auseinnander genommen wird, kommt man 1. sehr gut an die Akkus heran, und zweitens ist das trocknen auch kein Problem.
Die Tauchtanks in den zwei Rumpfteilen müssen ja nicht wirklich gut zugänglich sein. Da ist ja dann nichts drinn.
Um die Tauchtanks auch mal trocken zu bekommen, könnte man von unten Wartungsöffnungen anbringen, bzw. ähnlich Franks Idee versteckte Wartungsöffnungen unter dem richtigen Deck verwenden. Hier genügen dann ja relativ kleine Öffnungen.
Ich hoffe ist nun etwas verständlicher.
Ghost_75
01.07.2007, 16:42
Moin Ike
Klar jetzt verstehe ich was du meinst auf die Idee muß man erstmal kommen,:twisted:
man müßte halt wenn man das Modell an Land zusammen setzt den Akku mit einsetzen.
Bei einer stabilen Verbindung sollte das kein problem sein, das sehe ich eher beim Wasserkontakt mit dem Akku den meine Archimedes soll auch Salzwasser tauglich sein.
Man müßte halt einen wasserdichten Akkubehälter bauen den man dort plaziert.
Danke für diese Idee Ike die hat was :that:
Ghost :sonar: :sonar:
Freu ! :D
Wenn Du Bleigel Akkus nimmst, dann brauchst Du wirklich nur die Pole und die Kabel gegen Wasserkontakt zu isolieren. Die sind quasi von Natur aus wasserdicht.
Nur zum Aufladen müsstest Du entweder wasserdichte Steckverbinder einsetzen, oder die Ladebuchsen mit in den Aufbau legen.
Wasserdichte Steckverbinder sind jedoch auch kein großes Problem, die gibts beim U-Bootler oder sogar bei Conrad, denn so etwas wird in der Industrie auch öfters benötigt.
Ghost_75
01.07.2007, 18:45
@ Ike
Werd mich mal danach Schlau machen den wie schon gesagt ich möchte auch im Salzwasser fahren ( Flensburger Förde und so ) und da darf dann gleich null Wasser an die Kontakte kommen.
Ghost :sonar: :sonar:
commodore
01.07.2007, 19:26
Was ist denn mit den Pumpen und dem Salzwasser?
Ghost_75
01.07.2007, 19:41
Die werd ich wohl nach einem solchen Einsatz warten müssen sonst werden die mir das wohl auch Krum nehmen!
Sprich mit leitungswasser Spülen und vielleicht etwas Ölen.
Ghost :sonar: :sonar:
im Salzwasser ....................... darf dann gleich null Wasser an die Kontakte kommen.Wieso?
Das wäre doch die ultimative Auftauch-Vorrichtung. Die Akkus sitzen im Tauchtank und wenn geflutet ist beginnt an den Kontakten die allbekannte reaktion wobei sich Wasserstoff und Sauerstoff bilden. Die drücken dann das Wasser wieder aus dem Tank und das Schiff hebt sich wieder....................
:P :undweg:
Ghost_75
01.07.2007, 20:21
:evil: :Beule: :twisted:
Geposted nach 24 Sekunden:
:evil: :Beule: :twisted: :pfeif:
Hansen-Bengel
01.07.2007, 20:51
Es gibt im Bootszubehör auch seewasserfeste Tauchpumpen, die können auch längere Trockenzeiten ab, ohne mit Süßwasser gespült werden zu müssen.
z.B. diese: Klick hier (http://www.compass24.de/bootszubehoer/abnetshop.pl?nummernliste=112442-112441)
Ghost_75
01.07.2007, 21:17
Schönes Teil damit bekommt man ja die Tanks in zwei Minuten voll :mrgreen:
Ghost :sonar: :sonar:
@ JoePopo
Meintest du solche Magneten (http://www.ibsmagnet.de/products/e_haftmagnete/hamaeltabschalt.php)?
Yap. ;)
@ JoePopo
Zu deiner Zeichnung gehe ich mal davon aus das du meine Archimedes noch nicht kennst denn deine Zeichnung spricht dafür. :wink:
Stimmt, ich kannte nur das Bild in Deinem Baubericht. Nun hab ich mir mal die Bilder Deines Schiffes angesehen. ;)
Nach dem, was hier sonst so gesagt wurde, würde ich es noch viel einfacher machen! Setze in den hinteren Teil des Schiffes nur einen Tauchtank und verbinde ihn mit 2 Schläuchen mit der Pumpe, die im Vorderschiff sitzt. Um Trimmen zu können brauchst Du dann natürlich im Vorderschiff auch einen Tank. Zudem müssen beide Tanks separat angesteuert werden. Außerdem sparst Du Dir auch die Entlüftug, dazu reicht es die beiden Schläuche abstecken und fertig ist die Luftzufuhr - und der Rumpf kann einfach getrennt werden. ;)
Gruß
JoePopo
Ghost_75
02.07.2007, 17:25
Da es diese fragen nicht mehr zum Verbinden zweier Rumpfhälften gehört verlegen wir das lieber in Fragen und Komentare zum Baubericht der STS Archimedes (http://www.schiffsmodell.net/showthread.php?t=28799&highlight=)
Ghost :sonar: :sonar:
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