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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Graupner Ultramat 15


P6055
23.06.2007, 20:32
Hallo allerseits,

habt ihr Erfahrung mit dem Graupner Ultramat 15? Wenn ja, welche Meinung habt ihr von dem Gerät?

Ich habe das Gerät seit heute in Betrieb und finde es eigentlich nicht schlecht.

Wozu ich aber weder in der Anleitung, noch sonstwo etwas gefunden habe: Kann es sein, dass die Kiste beim Formieren eines Akkus nicht einmal speichert, wieviel Strom beim letzten Ladezyklus geladen / entladen wurde? Muss man da wirklich im richtigen Moment am Ende eines Lade-/Entladezyklus auf das Display gucken um zu sehen, wie es eigentlich um den Akku steht??

Mein Conrad C2a, der echt aus der Steinzeit der Computerlader kommt, konnte das, deshalb kann ich mir nicht vorstellen, dass es beim Ultramat 15 nicht gehen soll. Für Eure Hilfe wäre ich euch dankbar.

Viele Grüße

P6055

JoePopo
23.06.2007, 23:03
Moin,

ich habe das Ultramat 15 auch und bin soweit zufrieden. Was mir ein wenig missfällt, ist, daß man beim Laden der Akkus der delta-peak nicht abschalten kann! Ein restlosen Volladen mit einem 10tel des max. Ladestroms (1/10 C) ist deswegen nicht möglich, weil das Ultramat immer vorher abschaltet. :roll:

Und da wären wir auch schon beim Thema. Auch die Formierungsprogramme schalten anhand des delta-peak um. Man muss also, bevor man den Akkupack dergestalt lädt, erstmal die ideale Abschaltspannung durch Probeladungen ermitteln. Detailiertere Infos dazu findest Du im Handbuch Seite 9 oben (NiCd), bzw Seite 10 unten (NiMH). :wink:

Gruß

JoePopo

P6055
24.06.2007, 00:40
Hallo Joe,

vielen Dank für Deine Antwort. Um die Schaltschwelle des Delta-Peak habe ich mich bisher nicht gekümmert und erst mal einen Billig-Akku zum Testen verwendet. Das "Handbuch" habe ich gelesen - ich glaube ich kann es nun fast auswendig. Ist aber kein Wunder, so kurz wie es gehalten ist.

Prikelnd hört sich das mit den Probeladungen trotzdem nicht an. Es läuft darauf hinaus, dass man genau die Daten, die man eigentlich vom Akku messen will vor dem Start des Ladevorgangs schon wissen muss. Und wenn der Akku sich im Lauf der Zeit verändert ist man wieder so schlau wie vorher.

Was mich am Gerät auch ein wenig stört ist, dass die Kapazitätsmessfunktion einen Ladevorgang und einen Entladevorgang macht. Demzufolge ist hinterher der Akku leer und man muss per Hand einen erneuten Ladevorgang einleiten. Es wäre wohl sinnvoller gewesen eine Lade-Entlade-Ladefunktion einzuprogrammieren so dass der Akku nach dem Messen automatisch wieder voll gemacht wird.

Viele Grüße

P6055

JoePopo
24.06.2007, 02:19
Moin,

das ist wohl wahr mit dem Handbuch. Allerdings braucht man bei einem Gerät, das die meisten Einstellungen selber vornimmt und dementsprechend wenig Einstellungen durch den Benutzer zulässt, auch kein allzu umfangreiches Handbuch. Inwieweit das gut oder schlecht ist mag jeder für sich selber entscheiden. Ich finds eher nicht so berauschend. Ein bißchen mehr Hintergrundwissen hätte bestimmt nicht geschadet.

Das Problem mit den Probeladungen ist das, daß diese Daten vom jeweiligen Akkupack abhängen. Man könnte natürlich - theoretisch - ein Ladegerät bauen, welches diese Daten durch einen ein- oder mehrmaligen Meßvorgang selber feststellt. Ich vermute, daß es ein solches Ladegerät sogar schon gibt. Nur kann dieses dafür andere Sachen wieder nicht. Das ist dann eine Sache des Abwägens, was man eher braucht.

Was mich am Gerät auch ein wenig stört ist, dass die Kapazitätsmessfunktion einen Ladevorgang und einen Entladevorgang macht.

Meinst Du damit die Formierungsprogramme? Bei denen kann man zwischen den Zyklen E->L und L->E auswählen. Oder hab ich jetzt was übersehen?

Gruß

JoePopo

P6055
24.06.2007, 10:41
Das ist richtig. Man kann auswählen ob erst geladen oder entladen wird. Mann kann auch den Zyklus 2x oder bis zu 5x durchführen. Hauptsache jeden gleich oft. "Vollmachen -> Messen -> wieder vollmachen" entspricht 2 x laden und 1x entladen, und das geht bei dem Lader offensichtlich nicht. :ohno:

Viele Grüße

P6055