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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ständerbohrmaschine


Murdock
22.01.2007, 11:33
Gestern hatte ich wieder einen erfolgreichen Tag :ohno: :ohno:

Habe mir vor ca. 2 Jahren eine TBH von Aldi zugelegt, nach der Beschreibung die beiliegt handelt es sich um eine Maschine von Rotwerk.

1mm Bohrer eingespannt Ergebnis ein 3mm Loch und das noch nicht einmal rund :???:

Das Ding hat einen Schlag vom Feinsten. Also nur Müll, was tun????

Eine neue Maschine kaufen aber welche. :idea:

Ich brauche diese Maschine nur für den Modellbau auch nicht im Dauerbetrieb, aber ein 1mm Loch soll auch 1mm werden.

Wie sieht es mit den Proxxon Werkzuegen aus, ich weiß teuer.

Habe mir aber die Kappsäge KGS 80 gekauft und bin (bis jetzt) zufrieden mit dem Teil, bekomme meine Schnitte jetzt winklig hin.

Habe mich mal im Netz umgesehen und zwei Maschinen von Proxxon gefunden eine günstige TBH für ca. 150,- Euro und die teuere TBM 200 für ca. 300,-- Euro. Wobei mir der Unterschied nicht ganz klar ist.

Dann gibt es die ganze Palette der Bauhausmaschinen von Quantum, Rotwerk, Rexon usw. wobei ich nicht weiß was passiert wenn ich einen 1mm Bohrer einspanne.

Deshalb meine Frage hat jemand die Maschinen von Proxxon und ist das für den reinen Modellbau geeignet. Oder sind diese Teile überteuert?

Habe mir auch die Bohr- und Fräsmaschine von Rotwerk angesehen, aber fräsen und bohren, schlägt hier nicht auch das Bohrfutter aus, weil ich einmal seitlichen Druck ausführe und dann wieder senkrecht bohren will.

Mfg Ralf

Seebär Harry
22.01.2007, 12:34
Bist du dir 100% sicher, das der Bohrer sauber eingespannt war?

Gerade bei den Kleinen passiert es schonmal, das die in Tischbohrmaschinen

nicht richtig sitzen.

Ansonsten, hab mehrere Proxon Kleinbohrmaschinen die auf 12V laufen,

aber auch eine die auf 220V läuft, ist eine Winkelbohrmaschiene.

Die Kleinen sind Regelbar und werden schonmal mit einem Spezialhalter

in den Proxon-Schraubstock eingespannt, dann benutze ich sie z. Bsp. zum Schleifen.

Bis jetzt bin ich mit den Geräten immer zufrieden gewesen.

Sagt zwar nichts über eine Tischbohrmaschine aus, aber die Quallität ist schon OK.

Bei der ältesten Kleinen hat sich mal, nach ca. 1 Jahr die Welle vom Motor gelöst,

Hab ich mit Sekundenkleber repariert und seitdem läuft sie Fehlerfrei,

ist jetzt ca. 10 Jahre im Gebrauch. Ansonsten nie Probleme gehabt.

Murdock
22.01.2007, 13:32
Habe die Teile richtig eingespannt mehrmals probiert, bin dann auf 5 mm gewechselt genau das gleiche, eine große Unwucht.

Ein Arbeitskollege welcher auch den Schiffsmodellbai betreibt, sagt mir er hätten mal einen Bericht gelesen wo beschrieben steht wie man die Unwucht durch unterlegen einer Messingscheibe beseitigen kann.

Noch eine Frage wie bekomme ich das Bohrfutter vin der Welle ab. Die Wellen hat einen Konos.

Mfg Ralf

Lütjeoog
22.01.2007, 13:36
Moin ich hab seit Jahren die Proxxon 40/E und bin bestens zufrieden.

Letztes Jahr hab ich mir den Bohrständer für die Kleinen Maschienen gekauft der ist sehr genau in der Führung.

Löcher ab 0,3 mm werden sehr sauber und der Bohrer kann halt ohne abbrechen geführt werden. :that:

Das Ding war nicht ganz billig aber die Qualli ist super. :that:

Kanns nur empfehlen.

Jens Thode
22.01.2007, 14:27
Hallo,

irgendwie kann ich nicht glauben, das Du mit einem 1 mm Bohrer ein 3 mm Loch schaffst, vorher bricht doch der Bohrer ab.

Eine Unwucht kann es ja nur sein, wenn die Welle Krumm ist.

Kann es sein, das Du Spiel in den Lagern hast? Das wirst Du nur durch neue Lager wegbekommen, nicht durch unterlegen von Scheiben.

Schau Dir mal das Bohrfutter an ob das OK ist.

Um das Futter von der Welle zu bekommen, brauchst Du ein Konisches Werkzeug, welches zwischen Futteroberkannte und Spindel passt und da wo das Werkzeug seine Größte Dicke hat sollte es ca. 1mm Dicker sein als der Abstand Futter/ Spindel. Auf dieses Werkzeug, schlägst Du dann Vorsichtig, bis sich das Futter löst.

Murdock
22.01.2007, 14:51
Hallo,

irgendwie kann ich nicht glauben, das Du mit einem 1 mm Bohrer ein 3 mm Loch schaffst,

Bildlich gesprochen :mrgreen:

mir íst es nur aufgefallen, weil ich die Maschine auf einer sehr kleinen Drehzahl habe laufen lassen.

Na toll ein konisches Werkzeuge habe ich natürlich nicht :neg:

Mfg Ralf

rumpenbach
22.01.2007, 15:01
Hallo Murdock,

wenn Du kein konisches Werkzeug hast, schneide Dir einen entsprechenden Keil aus Hartholz. Eine Meißelspitze in der entsprechenden Größe müßte auch funktionieren.

Gruß

Josef

Murdock
22.01.2007, 15:07
Wenn ich es richtig verstehe, könnte man einen Holzklotz nehmen und dann mit einem Meißel welcher zwischen Holzklotz und Spindel passt das Futter lösen?

Mfg Ralf

Design-HSB
22.01.2007, 15:46
Hall Ralf,

Du kannst auch einen Kuhfuß (Nageleisen) nehmen egal was. Hauptsache Du hast eine Art Gabel ind die die Welle passt und bei der die Dicke gerade paßt.

Du kannst auch versuchen das Futter mit einem Heißluftfön zu erwärmen und dann entgegen der Laufrichtung von dem Kunus zu drehen. Dazu mußt Du aber die Welle auch festhalten können. So habe ich z.B. bei einer ältern Maschine das Bohrfutter so abbekommen.

Murdock
22.01.2007, 20:44
Habe heute abend mal die Maschine mir genau angesehen und probiert. So wie es aussieht liegt es am Bohrfutter. Der Bohrer lässt sich sehr schwierig mittig einspannen. Erst nach mehrmaligen Ausrichten saß der Bohrer gerade.

Wo bekommt man ein gescheites Bohrfutter her und was muß man beachten?

Mfg Ralf

Jens Thode
22.01.2007, 21:20
Hallo,

das wichtigste ist, das es auf den Konus der Spindel passt.

Dann kommt es darauf an was Du spannen willst, es gibt Bohrfutter, die spannen auch noch 0,1 mm.

Vielleicht solltest Du Dir zwei Bohrfutter zulegen.

Eins, welches ab 1 mm spannt und ein zweites, mit einem Zylindrischen Schaft, welcher in das Große Futter passt und dann die kleinen Bohrer spannt.

Link (http://www.top-maschinen.de/spannwerkzeuge/bohrfutter/bohrfutter-praezision/index.htm)

Link (http://www.albrecht-bohrfutter.de/html/kegeldorn.html)

Didi
22.01.2007, 22:39
mit einem Zylindrischen Schaft, welcher in das Große Futter passt und dann die kleinen Bohrer spannt.

Da bin ich dagegen.

Erstens erhöht das die Baugröße des Bohrkopfes unter Umständen so stark daß kein Werkstück mehr darunter passt (bei einer zu niedrigen Bohrständersäule)

Zweitens addieren sich dadurch die Rundlauftoleranzen.

Drittens erhöht sich der Schlag dadurch enorm. Entscheidend dafür ist die Entfernung Bohrerspitze<>Erstes Pinolenlager.

Aber für 2 Bohrfutter bin ich auch, nur daß ich sie auswechseln würde, je nachdem welches ich brauche.

Beachten bei einem "gescheiten" Bohrfutter muss man eigentlich nur daß ein "gutes" Bohrfutter halt auch "gutes" Geld kostet und die Rundlaufgenauigkeit mit angegeben ist. Ist sie nicht angegeben, Hände weg.......

Was auch noch wichtig ist , ist die richtige Drehzahl. Ist gerade bei kleinsten Bohrern die Drehzahl zu niedrig neigen sie gerne zum Verlaufen und machen am Anfang zu große, unrunde Löcher die erst mit zunehmender Bohrtiefe exakt werden.

Apropos Verlaufen, das "Problem" entsteht auch wenn man nicht ankörnt bzw. die Bohrermitte nicht möglichst mittig zur Körnung steht (das gibt schiefe Bohrlöcher). Eine beliebte Fehlerquelle.

Zu den Bohrständern selber, ich würde mir nie einen kaufen den ich nicht selber in der Hand gehabt habe ( um auszuprobieren wie es mit dem Pinolenspiel den so beschaffen ist) oder der von einer anerkannten Werkzeugfirma kommt oder der mir von einem "Fachmann" empfohlen wurde.

Es gibt da so viele Modelle auf dem Markt, von billig bis schweineteuer, das richtet sich auch nach den Größenwünschen bezüglich der zu bearbeitenden Werkstücke. Will man ausschlieslich kleinste Werkstücke bis Zigarettenschachtelgröße bearbeiten dürften die Tischbohrmaschinen von Proxxon durchaus zu den bevorzugten Objekten gehören.

Nicht weil ich so einen habe, sondern weil ich durchaus positive Erfahrungen mit Proxxon gemacht habe.

Ich selbst habe den Bohr-und Fräs-Ständer BFW 2000 mit dem Kreuztisch KT 150 und mach damit beste Erfahrungen. Allein den Proxxom -Motor BFW/40E habe ich durch einen leistungsfähigeren von Wabeco (http://www.didispbweb.de/pics/pics6/werft/fr%E4se1.jpg)ausgetauscht. Hatte zwar eineige Anpassungsarbeiten am Bohrständer zur Folge, aber es hat sich gelohnt.

Erfahrungsbericht: mit der im Link gezeigten Kombination kann ich alle Bohr-und Fräsarbeiten in einer ausreichenden Qualität erledigen. Es ginge besser, aber nur mit sehr viel höheren Investitionen.

Kon-Tiki
22.01.2007, 23:01
Hallo Bohrwerker.

Den Ärger von Euch kann ich verstehen ? weil es eben einer ist.

Ich arbeite seit etlichen Jahren auch mit dem Proxxon 36/E, dem Vorgänger des heutigen 40/E , und bin bestens zufrieden. Es wird bis ø 6 mm gefräst in Holz und Buntmetall. Das Bohren funktioniert mit Spannzangen ab ø 0.2 mm mit denjenigen Bohrern die einen Schaft z.B. ø 3; 3.2 usw. präzise und genau.

Nur: in meinem Fall nützt das dazu gekaufte Bohrfutter ?RÖHM? lediglich dem Schmelzofen. Sprich nichts! Die Bohrer ?schwanzen? und wollen durchaus Eierförmige Löcher herstellen. Messungen meinerseits ergaben einen totalen Rundlauf der Motorspindel. Also liegt es eindeutig am Bohrfutter. Da habe ich mir halt eine Menge zusätzlicher Spannzangen gedreht.

@ Murdok : Ist man wirklich sicher, dass es das Bohrfutter ist und nicht die Pinole? Ich komme auf diesen Gedanken weil in der ?Maschinen im Modellbau? 1/07 (VTH Verlag) diesbezüglich ein Artikel publiziert ist.

Viel Erfolg wünscht

Kon-Tiki.

Didi
22.01.2007, 23:09
in meinem Fall nützt das dazu gekaufte Bohrfutter ?RÖHM? lediglich dem Schmelzofen. Sprich nichts! Die Bohrer ?schwanzen? und wollen durchaus Eierförmige Löcher herstellen. Messungen meinerseits ergaben einen totalen Rundlauf der Motorspindel. Also liegt es eindeutig am Bohrfutter. Diese Erfahrung kann ich indirekt auch bestätigen.

Nur - man kann das Problem auch beseitigen.

Ich benutze auch ein Röhm-Bohrfutter. Die sind nämlich gut! Es hatte beim ersten Aufschrauben allerdings auch einen Schlag (6mm-Pass-Stift ins Bohrfutter eingespannt und mit der Mess-Uhr nachgemessen: 0,05mm), bedingt durch die B16-Gewinde-Aufnahme.

Danach habe ich das Bohrfutter mehrmals gelöst, wieder befestigt, nachgemessen, bis die Rundlaufungenauigkeit 0,005mm erreicht hatte. Danach habe ich das Bohrfuter nie mehr gelöst.

Diese Prozedur wäre durch eine Morsekegelaufnahme in der Pinole wahrscheinlich vermieden worden.

Für Bohrer <2mm nehme ich den ganzen Antrieb ab und setze einen FBS , schon wegen der Drehzahl, mittels Adapter ein.

Kon-Tiki
22.01.2007, 23:17
Danke für den Hinweis Didi!

Werd mal beim nächsten Bohren mit der 36/E den Tipp ausprobieren.

Gruss

Kon-Tiki.

Didi
22.01.2007, 23:33
Was mir bei dem Thema auch noch in den Sinn kommt:

Schuld an schlechten Ergebnissen sind nicht zwangsläufig schlechte Maschinen.

Schuld ist überwiegend die mangelnde Kenntniss Unzulänglichkeiten auszugleichen.

:wink:

Murdock
23.01.2007, 09:10
Was mir bei dem Thema auch noch in den Sinn kommt:

Schuld an schlechten Ergebnissen sind nicht zwangsläufig schlechte Maschinen.

Schuld ist überwiegend die mangelnde Kenntniss Unzulänglichkeiten auszugleichen.

:wink:

womit Du Recht hast. Bin leider kein Techniker sondern ein Büromensch. Meine letzte Berührung mit einer Drehbank liegt über 30 Jahre zurück. Bin deshalb mit so einem Teil z.Z. überfordert.

Habe mir heute ein Röhm-Bohrfutter bestellt. Weiterhin bin ich am überlegen mir einen Kreuztisch zuzulegen nur bei den Preisen wird einem schwindelig.

Da rückt die MICRO-Fräse MF 70 von Proxxon doch wieder nach vorne :???:

Na bin in zwei Wochen in Nürnberg auf der Spielwarenmesse dort ist auch Proxxon vertreten, werde mir die Teile mal genauer anschauen.

Mfg Ralf

Kon-Tiki
23.01.2007, 09:16
Hallo Didi.

Traf mich doch fast der Schlag beim betrachten der Einrichtung mit dem KT 150. (Deine Linkangabe). :respekt:

Konkrete Frage: Mein KT 150 hat seit anbeginn ein ungesundes Spiel in den X- und Y- Achsen = Totspiel im M 8 Gewinde. Beim Richtungswechsel habe ich etwa 0.25 mm freies kurbeln bis das Gewinde wieder greift. Wie hast Du das Problem im Griff?

Für einen guten Tipp schon jetzt Danke!

Viele Grüsse

Kon-Tiki

Didi
23.01.2007, 09:25
Das Problem wird niemals ganz behoben werden können.

Der Vorteil am KT150 ist daß man alle Teile (Führungen, Spindelspiel) nachstellen kann.

Die wichtigste Vorgehensweise um das Spiel der Achsen auszugleichen bleibt aber immer in einer Richtung zu arbeiten.

D.H. du musst immer wenn du zustellen willst in einer Richtung an den Handrädern drehen. Hast du zb. 1mm in einer Richtung zugestellt und willst nun 0,5mm zurück, dann drehst du am Handrad 2mm zurück und stellst zu bis du 1,5mm vor der ursprünglichen Position bist. Damit kannst du jedes Spiel in den Handrädern austricksen.

Eine besonders noble Lösung wären Digitale Längenmessleisten, die jegliches Spiel ausschalten weil sie nur die tatsächliche Position des Kreuztisches anzeigen. Ich hab die Dinger schon Zuhause, aber noch nicht montiert.

(Bei Wabeco (http://www.wabeco-remscheid.de/) nach Art.Nr. 11360 - 11376 gucken)

Kon-Tiki
23.01.2007, 09:37
Auch in diesem Fall:

Vielen Dank für die Prompte Antwort!

Habe es mir fast so gedacht, dass nicht viel zu machen ist. Wenigstens mechanisch. Das Spiel einstellen ist nicht schlimm. Dafür ist ja, wie Du sagst der KT 150 gut eingerichtet.

Bleibt noch, dass der Maschinist halt entlich so kurbelt und rückstellt wie Du es schreibst!

Danke und Gruss

Kon-Tiki.

Didi
23.01.2007, 11:00
Bleibt noch, dass der Maschinist halt entlich so kurbelt und rückstellt wie Du es schreibst!Und diese Vorgehensweise gilt nicht nur für so einfache Hobbygeräte wie die Proxxon. Das Spindelspiel hat man selbst bei den teuersten Maschinen.

Der Clou bei der Sache ist einfach nur zu wissen wie man das ausschaltet, durch die richtigen Handhabung. :wink:

Aber wie soll das einer wissen der das nie gelernt hat? Es ist keine Kunst sich ein Super-Gerät anzuschaffen, aber doch richtig damit umzugehen und es zu verstehen. Das muss man erst lernen.

Das ist wie mit einer Frau, sie kann noch so zickig sein. Aber wenn man weis mit ihr umzugehen kann man glücklich werden und super Kinder haben................. :mrgreen: :wink:

Wellen-Brecher
23.01.2007, 11:26
Moin



...einfach nur zu wissen wie man das ausschaltet...



ganz genauso sehe ich das auch. Ich habe ne normale Ständerbohrmaschine im Keller (die hat sogar noch 'ne Riemenübersetzung) , dass einzige was ich ihr gegönnt habe ist 'nen neues Bohrfutter. D.h. wie schon angesprochen arbeite auch ich mit zwei Aufnahmen. Mit einer minimalen Toleranz kann ich bequem leben. Es kommt halt immer darauf an, welchen ansprüchen ich gerecht werden will. Selbst Gewinde bis M2 sind damit kein Problem, mehr brauche ich eigentlich nicht :wink: .



Sollen es allerdings Passungen ect. und mehr sein, ist der o.g. Kreuztisch die bessere Wahl.