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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Binnenschiff "Hermine" ein Planmodell für Einsteig


RuhrPirat
23.12.2006, 15:36
Hallo,

Wir, die RuhrPiraten, bauen nach dem Abschluss unseres letzten Projekts, des Segelboots Dulcibella, nun ein Binnenschiff. Dieses entsteht im Maßstab 1:50 und knapp einem Meter Länge. Verglichen mit modernen Binnenschiffen ist dies relativ kurz, aber auch heute noch sieht man diese Schiffe mit unterschiedlichsten Aufbauten auf unseren Kanälen.

Bisher enthält der Plan eine Seiten- und Draufsicht sowie per CAD gezeichnete Spanten. Im Laufe der Bauzeit kommen aber noch weitere Detailzeichnungen hinzu, so dass der Plan im Moment als "Beta" angesehen werden kann.

Durch die Verwendung von Viertelstäben für die Kimmrundung und 1mm Flugzeugsperrholz als Beplankung, sollte der Bau auch für den ungeübten Modellbauer möglich sein. Der fortgeschrittene Modellbauer kann im Bereich der Aufbauten und des Laderaums viele eigene Ideen verwirklichen und bekommt auch die Chance auf die ein oder andere Sonderfunktion (Kran, höhenverstellbares Steuerhaus, verschiebbare Lukendeckel...).

Wer jetzt Lust bekommen hat, findet auf unserer Homepage (http://www.ig-ruhrpiraten.de) unter Projekte eine ausführliche Beschreibung sowie eine Voransicht des Plans. Bei Fragen stehen wir natürlich entweder hier im Forum oder per Mail oder PN gerne zur Verfügung.

Wer jetzt Lust bekommen hat, mit uns zu bauen und dafür die Pläne benötigt, setzt sich ebenfalls per PN oder Mail mit uns in Verbindung.

Moderation von Ümminger Kapitän
Beitrag im Einvernehmen mit Murdoc neu verfasst und Offtopics aus Thread entfernt

Wellen-Brecher
23.12.2006, 18:24
Moin Falko



...tolle Sache mit Eurer "HERMINE" :that:

Da bleib ich auf jeden Fall dran, wollte doch schon immer mal so'n Binnen-Dampfer bauen.

dolphin
23.12.2006, 18:33
Gibts auch mal eine Moderne Version der "Hermine"?

Ist es möglich den Frachter zu verlängern?

oder auch als Schubverband zu Bauen?

RuhrPirat
23.12.2006, 19:07
@ Marina: Andere Versionen als die Variationen des Laderaums sind nicht geplant.

Verlängern ist dagegen kein Problem. Man baut einfach statt der aktuell 6 Spanten für den Laderaum entsprechend mehr ein (sind identisch, also einfach Zahl erhöhen). In der Realität wird so ein Schiff genauso verlängert: Man sägt es auseinander und baut ein zusätzliches Mittelteil ein.

Eine Version als Schubverband wäre kein Problem. Einen Entwurf für einen entsprechenden Bug kann ich dir bei Interesse zukommen lassen. Nur haben wir dafür keine Spanten für die Bugsektion, die müsstest du selbst zeichen (Ist bei der From aber kein Problem)

Moderation von Ümminger Kapitän
Offtopic entfernt

dolphin
23.12.2006, 20:40
Mit dem verlängern meinte ich vorne einen 2. Frachtraum einbauen aber halt etwas kürzer. Bei uns auf dem Main sind so ganz kurze Schiffe sehr selten. Als Schubverband sind die Teilweise über 200m lang. ich war mal bei einem 210m Schubverband an Bord.

deshalb möchte ich 2 Laderäume. und wenn ich den Führerstahd weg lasse hab ich gleich noch nen leichter. :idea: bei einem 200m schiff in orginal wirds zwar 4m lang im modell. Aber mit nem Leichter wärs ja teilbar und das sogar orginalgetreu.

welche art von befestigung ist denn öfters? wenn einfach nur eine art gestell angebaut wird oder gleich der ganze Bug Angepasst?

Deede
24.12.2006, 11:52
Welcher Maßstab ist denn der Bauplan?

Moderation von Ümminger Kapitän
Offtopic entfernt

Design-HSB
24.12.2006, 12:21
Hallo Falko.

ich baue ja alle meine Modelle im Maßstab 1:22,5 ich meine eurem Text entnommen zu haben, dass Ihr CAD Daten habt.

Wenn es jetzt möglich wäre, die CAD Daten im DXF oder HPGL Format zu erhalten, könnte ich diese in meine Frässoftware einlesen und mir die Spanten und weiteren Teile aus Polystyrol fräsen.

Deshalb meine Frage, wäre es möglich die Daten von Euch zu erhalten?

Denn so ein Frachtschiff, könnte sich auch noch gut zu meinen Eisenbahnmodellen machen.

RuhrPirat
25.12.2006, 21:22
@ dolphin: Ein zweiter Laderaum im selben Schiff ist kein Problem. Du baust (wie oben bereits beschrieben) eine verlängerte Mittelsektion durch Erhöhung der Anzahl Spanten. Dann Baust du darauf eben ein Deck mit 2 Ausschnitten für Laderäume. Die Kanten von dem Steg dazwischen unterlegst du mit Hölzern und durch Einbau der Laderaum-Strinwände bekommt das Ganze genug Stabilität...

Als (modernerer) Schubverband solltest du die Bugform von Spitzbug auf flach ändern. Da bleibt die Schiffsbreite erhalten und nur der Boden steigt an. Dadurch erhältst du die Auflagefläche für den Leichter. Koppelwinden drauf... fertig.

Als Leichter solltest du dann aber auch das runde Hewck weglassen, nicht nur den Steuerstand. Leichter haben eine nahezu perfekte Ponton-Form.

@ Deede: Wie man in dem neuen Eingangspost lesen kann, ist der Massstab 1:50 und das Ganze wird 95 cm lang und 14 cm breit.

@ HSB: in 1:22,5 solltest du die Bauweise überdenken, da wir für ein 2m langes Modell die Statik nicht wirklich geplant haben... Wegen der Cad-Daten muss ich dich an David (Seegurke) verweisen. Der hat den Entwurf gemacht, daher muss er auch diese Frage beantworten.

Design-HSB
25.12.2006, 21:37
@ HSB: in 1:22,5 solltest du die Bauweise überdenken, da wir für ein 2m langes Modell die Statik nicht wirklich geplant haben... Wegen der Cad-Daten muss ich dich an David (Seegurke) verweisen. Der hat den Entwurf gemacht, daher muss er auch diese Frage beantworten.

Hallo Falko, ich hatte inzwischen mit David Kontakt und habe die Daten von einem Spannt mal zur Probe mit Erfolg in meine Software übernommen.

Du hast aber recht, mit einer Modelllänge von 2133 mm und einer Breite von 320 mm muss sicher noch einiges bedacht werden. Ich stelle mir vor das Modell in Segmenten zu bauen und sicher auch mehr Spannten zu verwenden. Wenn ich die Spantenabstände in vergleichbarem Abständen wie bei Originalen solcher Binnenschiffe mache, sollte es funktionieren.

Ich habe irgendwo auch noch Unterlagen über Binnenschiffe gesammelt, kann sie aber im Moment nicht finden. Aber ich habe die Suche nach den Unterlagen noch nicht aufgegeben. :engel:

commodore
27.12.2006, 00:30
Bei einem so langen Modell wird eher die Betrachtung der Festigkeit in Längsrichtung interessant sein, als die Formstabilität des Rumpfes.

Du brauchst wegen der relativ großen Wandstärke nicht so viele Spanten wie das Original. In Längsrichtung würde ich mir das allerdings schon genauer ansehen, gerade wenn man bspw. davon ausgeht, dass das Modell an Bug und Heck festgehalten und ins Wasser gehoben wird.

seegurke
27.12.2006, 00:46
Denke auch, dass besonders die Längsstabilität bei einfacher Vergrößerung leidet. Wir haben jetzt keinen durchgehenden Kiel eingeplant, da wir links und rechts als Kimmrundung die Viertelstäbe mit 7mm Radius eingebaut haben. Dazu kommen dann noch die beiden Alurohre als Kabelkanäle und die durch den doppelten Boden (Rumpfboden+Laderaumboden) sehr gut verbundenen Spanten.

Wahrscheinlich ist es in größerem Maßstab sinnvoll, einen durchgehenden Kiel oder einige Stringerleisten im Rumpfboden zu platzieren. Dann sollte aber eine Vergrößerung prinzipiell machbar sein.

Design-HSB
27.12.2006, 02:27
Hallo Comodore,

hallo David,

Ihr habt sicher recht, ich kann das alles nicht einfach nur vergrößern ich muss mir darüber hinaus zusätzliche Gedanken machen.

Das ist mir aber auch klar und ich werde einfach ein Probesegment bauen, daran kann ich dann die Steifigkeit feststellen. Ich will längs unter dem Frachtraum 3 zusätzliche Leisten aus Kunststoff einbauen.

Die 1/4 Stableisen müssen bei mir natürlich entfallen der Teil wird beplankt.

Zatzi
27.12.2006, 12:44
Die Kunststoffleisten werden Dir nicht viel bringen. Das Material ist nicht besonders stabil.

In Deinem Fall würde ich Alurohre auf die größtmögliche Länge einbauen. Ich habe bei meinem aktuellen Rumpf auch das Problem der Stabilität durch die Länge. Ich habe dazu 16x2mm Alurohre eingebaut. Die sind auf jeden Fall stabiler.

Jens

commodore
27.12.2006, 14:17
Ich würde zwar wegen der Anbindung der Befestigungselemente bei einer Teilung des Rumpfes auch Alu-Profile bevorzugen, aber letztlich kommt es ja darauf an, welchen Kunststoff er verwenden will.

Wellen-Brecher
27.12.2006, 14:18
Moin Helmut



In Deinem Fall würde ich Alurohre auf die größtmögliche Länge einbauen...ganz genau, und die Führung der Rohre sprich die Bohrungen gleich in die Zeichnung der Spanten mit aufnhemen.



Da ich meine "HERMINE" in 1/25 baue, werde ich auf eine Länge von ca. 1900 mm kommen, diese werde ich unterteilen, d.h.in zwei Segmenten bauen. Da komme ich auf eine Länge von 950 mm p. Segment, die ich dann auch noch problemlos im Kofferraum unterkriege. Da können wir uns ja noch prima austauschen Helmut! Allerdings besitzte ich kein CAD Programm, mit dessen hilfe ich den Plan Skalieren kann. Da werd ich mich wohl nach etlichen Jahren wieder an's Zeichenbrett setzen. Freue mich schon auf den Plan und die Photo CD von David und im Übrigen wird meine "HERMIME" - "GABRIELE" heißen.



OffTopic:...allerdings muß der Bau meiner "SNOWBERRY" dann in's Jahr 2008 verschoben werden! Da sobald meine "MARWEDE" fertig gestellt ist schon der nächste Dampfer auf die Helling kommt. Wohl dem der Platz im Keller hat :wink:

seegurke
27.12.2006, 17:23
Die 1/4 Stableisen müssen bei mir natürlich entfallen der Teil wird beplankt.

Antwort kurz und knapp: Wieso?

Design-HSB
27.12.2006, 17:44
Ich werde Polystyrol verwenden, weil ich dieses in 2 mm Platten von 1000 x 2000 mm da habe. Ich befürchte Verklebungen von Polystyrol und Holz miteinander sind nicht so optimal, aber Polystyrol mit Kleblöser verklebt, hält absolut optimal. Ausserdem könnte ich, wenn ich das Schiff fertig umkonstruiert habe, dieses theoretisch in jedem beliebigen Maßstab fräsen, dieses ist aber kein Angebot da ich garnicht die Zeit dafür habe.

Jetzt muss ich erst einmal sehen das ich Pläne und Bilder bekomme und dann kann es weiter gehen.

Wellen-Brecher
29.12.2006, 21:07
Moin



...so Plan u. CD sind heute eingetroffen. Der Plan macht einen guten Eindruck, so das ich es nicht mehr länger ausgehalten hab und mich gleich darüber her gemacht hab :!:



D.h. ich werde die "GABRIELE" doch erst einmal in 1/50 bauen. Auf der CD hab ich auch schon so einige Anregungen gefunden, besonders gefallen haben mir die "LAURA BERLIN" und die "PANDUA-HARLEN"! Werde den Rumpf klassisch, in Holzbauweise erstellen. Laminiert wird der Rumpf nur von innen, so kann ich den Rumpf von außen Autentischer gestalten. Gibt es schon Vorschläge zur Motorisierung? Habe da an 'nen 12V Langsamläufer gedacht, versorgt von 'nem 12V Blei Akku. Als besonderes Schmankerl habe ich mir gedacht, die Laufkatze für die Laderaumabdeckung funktiontüchtig zu gestalten. Funktioneller Arbeitskran, Ankerwinde, Nautische-Beleuchtung sowie Dieselgeräusch sind selbstverständlich :wink: .

RuhrPirat
29.12.2006, 22:03
Hallo Matthias... Du beschreibst mein Schiff ;-)

Ich werde auch die Laura aus Berlin bauen. Die Funktion mit dem Kran für die Abdeckungen hab ich mir auch schon ausgeguckt und den Rest, den du beschreibst, find ich auch fast normal. Also sollten wir uns hinterher mal treffen :D

Zur Motorisierung dachte ich an einen Langsamläufer aus dem gutem Hause B. in 400er Größe. (Werd den allerdings nicht an 12V betreiben, sondern wahrscheinlich an 7,2V).

Wellen-Brecher
29.12.2006, 22:22
Moin Falko



Also sollten wir uns hinterher mal treffen ...auf jeden Fall :wink: . Hast Du Dir auch schon 'ne Schraube ausgeguckt?



Hab da noch 'nen netten link (http://www.binnenschiffahrtswelt.de/index.htm) für Euch :!:

RuhrPirat
30.12.2006, 01:04
Als Propeller war bei uns eine 30mm 3-Blatt (oder 4-Blatt) Typ A geplant. Damit kommt man von der Form und dem Durchmesser her dem originalen Antrieb der älteren Flussfrachter-Generation recht nahe.

Außerdem ist der angesprochene Motor damit auch nicht überfordert.

Wellen-Brecher
30.12.2006, 21:36
Als Propeller war bei uns eine 30mm 3-Blatt (oder 4-Blatt) Typ A geplant....na das ist doch schon 'ne gute Basis. Hatte da auch an einer 30-35er 4-Blatt Messingschraube gedacht.



Spanten sind schon kopiert, dass Holz besorge ich die kommende Woche. Allerdings habe ich mir die Frage gestellt, warum mit dem einsetzen der viertel Hölzchen an der Kimm nicht schon früher begonnen wurde bzw. nicht schon bei Spant 1 bis Spant 12? Ich werde es so machen.



Die ersten Bilder gibt es in Kürze. Freue ich mich schon auf eine rege Mitarbeit :wink: .

RuhrPirat
30.12.2006, 23:36
Bei Spant 12 endet das Viertelholz VOR dem Spant, nicht IN dem Spant. Die Spantrundung ist erhalten worden, damit die im Heck notwendige Leistenbeplankung eine Auflage am Spant bekommt (liegt ja Oberflächen-bündig mit dem Viertelholz). Ansonsten hast du das Problem, dass du hinter Spant 12 noch eine Auflage für die Leisten einbauen musst. In der Luft hängen lassen kommt wohl nicht ganz so gut.

Ähnliches gilt für den Bugbereich. Hier liegt der Grund darin, dass am Ende der Leisten ein Knick entsteht am Übergang zum Viertelholz, wenn man den Stoss innerhalb einer Rundung legt. Deshalb geht die Leistenbeplankung bis in den geraden Teil nach hinten und schliesst erst dort an den Viertelstab an, wo man einen glatten Übergang hinbekommt. Das funktioniert wohl bestimmt auch anders, ist dann aber entweder komplizierter oder nicht mehr wirklich anfängertauglich.

Wenn du allerdings da ne Idee hast, die wir übersehen haben, sind wir ganz Ohr... Dies waren ja nur unsere Gedankengänge.

PS: Bei einem 35er Prop musst du die Neigung der Welle erhöhen. Sonst schlägt die am Heck an. Die 30er passt auf 2mm da runter.

Wellen-Brecher
31.12.2006, 13:00
Moin Falko



mit dem Viertelholz hast Du natürlich vollkommen Recht! Bin halt auch nur 'nen Anfänger :mrgreen: . Aber ich habe in dem Moment auch nicht mehr daran gedacht, dass es gleichzeitig die Auflage für die Beplankung bildet. Bei der Schraube hab ich mich auch für die 30er entschieden.

Design-HSB
31.12.2006, 16:30
Hallo Hermine Werftbesitzer,

inzwischen sind der großartige Plan und die Bilder auch bei mir eingetroffen und wurden studiert.

Dabei sind aber natürlich auch weitere Fragen aufgetaucht.

Der Maschinenraum dürfte sich bei der Helene unter dem Steuerhaus befinden. Nur wird von solch einer Maschine natürlich auch eine große Menge an Wärme entwickelt, die es besonders im Sommer abzuleiten gilt.

Dazu kenne ich meist Oberlichter über der Maschine in den Aufbauten, die ich bei der Modellhermine so aber noch nicht ausmachen kann.

Welche Lösung strebt ihr hier im Modell an.

RuhrPirat
31.12.2006, 17:05
Hier gibt es mehrere Möglichkeiten... Zum einen ist tatsächlich beim Vorbild unseres Aufbaus (Laura) kein Oberlicht vorhanden. Die Belüftung des Maschinenraums, der sich unter dem Führerstand, vor dem Wohnbereich, befindet, erfolgt hier über die Maschinenraumtür an Steuerbord und den Edelstahl-Lüfter an Backbord. Hierüber wird die Maschine selbst auch belüftet.

Eine zusätzliche Wärme-Abfuhr ist bei diesem Schiff auch im Original nicht erkennbar.

Wenn Dir dies nicht zusagt, dann kannst du natürlich (du hast ja die CD) auch eine Lösung in Richtung der Pandur anstreben. Dort befindet sich zentral durch den Wohnbereich ein Schacht vom Maschinenraum nach oben, der in einem "Schornstein" (Abgasrohr), sowie 2 großen, nach achtern gerichteten Lüftern mündet. Damit ist von der Maschinenbe- und -entlüftung mehr sichtbar als bei unserem vorgesehenen Modell.

Das ist aber ein Punkt, in dem wir uns bewusst nicht ganz so festgelegt haben, um en Plan nicht zu überfrachten mit Details. Die Details und Ausschmückungen soll jeder anhand der Anregungen (z.B. durch die Bilder) selber anbringen.

seegurke
31.12.2006, 17:18
Da erwischt du mich ja auf dem ganz falschen Fuß :mrgreen:

Soll heißen, dass ich ehrlich gesagt keine wirkliche Planung zur Maschinenraumabluft habe. Habe jetzt mal ein bisschen gesucht und dabei besonders bei der "Laura" geguckt, die gerade im Aufbau-Bereich das Vorbild für die Hermine war. Dort findet sich auf dem Dach hinter dem Steuerhaus ein flacher Aufsatz, der als Lüfter durchgehen könnte. Das einzige Bild, wo du das wirklich erkennst ist laura_033. Ein bisschen ist auch auf laura_030 zu erkennen. Ansonsten finde ich an dem Aufbau keinerlei Lüfter, die für den Maschinenraum groß genug wären.

Besser Bilder findest du als Anregung (wird ja eh nur vorbildähnlich das Modell) bei der Pandur. Dort sieht man zum Beispiel auf pandur_014, pandur_015, pandur_025 und pandur_026 einiges.

Eine andere Anordnung zeigt Bild padua_005 und padua_009. Dort sind Lüfter quer hinter dem Steuerhaus und zwischen Aufbau und Laderaum angebracht.

Das sind die Bilder, die mir auf die Schnelle auffielen. Wenn ich noch irgendwas wirklich gutes finde, werde ich das hier noch reinschreiben.

Allgemein scheinen die Lüfter also vorwiegend auf dem Dach des Wohnraumes angebracht zu sein. Hilft dir das irgendwie weiter?

Geposted nach 1 Minute 51 Sekunden:

Verdammt, da war jemand schneller... Muss Murdoc da aber widersprechen, die Maschinenraumtür ist auch bei der Laura wohl nicht als Be- oder Entlüftung anzusehen, da diese auf den Bildern während der Fahrt (also dann, wenn die Maschine Luft braucht) geschlossen ist.

Auch könnte diese mittige Erhebung auf dem Dach der Laura durchaus ein Oberlicht sein.

Wellen-Brecher
01.01.2007, 23:56
Moin

...also ich sehe das auch eher vorbildähnlich, wie David. Schaut mal hier! (http://www.binnenschiffahrtswelt.de/bilder/frachtschiffe/schl4.jpg) Aber das ist nur eine Idee von vielen. Baue ich ein Modell, welches den 70ern entsprechen soll, hat das nätürlich schon wieder anders aus zu sehen :wink: . Ich denke jede "HERMINE" sollte ihren eigenen Charme haben. Im Übrigen bekommt meine "GABRIELE" eine solche Doppellruder-Anlage. Hat jemand noch besseres Bildmaterial von solchen Ruderanlagen (Dock) :?:

Design-HSB
02.01.2007, 01:23
Hallo Matthias,

danke ein gutes Beispielfoto von Dir.

Ich bin beruhigt und fürchte keine Überhitzung des Maschinenraums mehr.

Kaleupeter
02.01.2007, 01:40
Hi Matthias

Ich direkt nicht, aber schau mal dort:

http://www.schiffswerft-braun.de/

Dann "Aktuelle Umbauten" ----> "MS Böhmen"

Gruß

Peter

PS. Hab auch den Plan + CD bestellt :wink: :wink:

seegurke
02.01.2007, 14:01
Auf unserer Foto-CD haben die beiden Tanker "Hannover" und "Hans Burmester" auch eine Doppelruderanlage. Zwar sieht man dort nur den Teil über Wasser, kann da allerdings auch schon Unterschiede erkennen.

Die "Hannover" scheint diese Anlage nachträglich bekommen zu haben und hat (ähnlich wie auf der oben genannten HP) auch diesen "Kasten" am Heck. Die "Hans Burmester" dagegen scheint diese Doppelruderanlage schon länger zu haben und kommt ohne diesen Kasten aus.

Schöner find ich eigentlich letzteres, andererseits hat dieser Umbau der Heckform auch etwas und sollte im Modell leicht machbar sein.

PS: Peter, das Geld ist da :wink:

Kaleupeter
02.01.2007, 14:57
OffTopic:Hi Leuts

Auf der Google Suche nach Ruderansichten ist mir das unter den Mauszeiger geraten:

http://cgi.ebay.de/2-Tage-Reisen-auf-Binnenschiff-mit-Vollverpflegung_W0QQitemZ6616385160QQihZ012QQcateg oryZ37241QQrdZ1QQssPageNameZWD1VQQcmdZViewItem

Gruß

Peter

@David, uuii, ging aber schnell

Wellen-Brecher
03.01.2007, 15:43
Moin



...hab mir noch mal Gedanken über die Ansteuerung der funktionalen Laufkatze für die Laderaumabdeckung gemacht. Wird in 1/50 aber doch 'ne ordentliche Fummelei. Gerade die stromführenden Signale des Motors in der Laufkatze müssen über eine längere Strecke gewährleistet sein. Nur wie stell ich das an :?: Bei einem mobilen Kran, ok. , aber für einen sich achsial beweglichen Laufkran (http://www.binnenschiffahrtswelt.de/bilder/frachtschiffe/schiff2.jpg) ? Welche umsetzbaren Möglichkeiten bieten sich da an... :?:

Ümminger Kapitän
03.01.2007, 15:49
Schleifkontakte, fallen mir da spontan ein.

Mit vier Kontakten sollten sich die Funktionen heben/senken, drehen (seitlich verschieben) und eine Beleuchtung realisieren lassen.

seegurke
03.01.2007, 16:45
Kann gerade nicht nachgucken, aber gibt es da nicht auch Varianten mit einer Kabeltrommel im Original? Also eine Trommel, auf der ein Kabel aufgerollt ist, das dann von dieser Laufkatze ausgezogen wird. Könnte im Modell nur schwierig werden, diese dann bei Zurücklaufen wieder automatisch einrollen zu lassen.

Jetzt hab ich es doch auf die Schnelle gefunden. Auf der Foto-CD die "Pandur" hat genau das System mit der Kabeltrommel.

Ansonsten finde ich bei der "Laura" irgendwie garkeine Stromübertragung. Da baumeln n paar Hydraulikleitungen rum, aber woher der Druck oder der Strom zum Erzeugen desselbigen kommt, seh ich gerade nicht. Oder kann das sein, dass der nur bei Gebrauch an dieser roten Steckdose an Steuerbord angeklemmt wird?

Wellen-Brecher
03.01.2007, 18:48
Schleifkontakte, fallen mir da spontan ein....jau Andreas, das is ne Idee, quasi ähnlich wie bei meiner alten Märklin-Eisenbahn :!: Zumindest vor/zurück u. Beleuchtung müßten mit zwei Kupferführungen möglich sein.



Könnte im Modell nur schwierig werden, diese dann bei Zurücklaufen wieder automatisch einrollen zu lassen. ...genau das hab ich auch als Problem gesehen. Habe das ja bei dem Mast der "Verena" dem Tochterboot der "Marwede" im kleinen Stil auch so ähnlich realisiert, aber über eine Länge von ca.600 mm dürfte das wirklich nicht leicht sein. Und bei der Vermutung mit dem Drehstrom-Stecker liegst Du gar nicht so falsch. Auf der Laufkatze befinden sich im allg. zwei kl. Getriebemotoren, nicht zuletzt wegen der Sicherheit wird der Stecker nur dann eingesteckt, wenn der Kran gebraucht wird.



Aber ich denke, dass mit den Schleifkontakten ist 'nen guter Ansatz :that: .

Design-HSB
03.01.2007, 19:29
Im Grunde benötigt man um die Lukendeckel zu versetzen 3 Funktionen.

1. Verfahren der Brücke

2. Heben und Senken der Luken.

3. Öffnen und schließen der Greifer.

Das Verfahren der Brücke könnte über ein umlaufendes Seil mit einem Antrieb unter Deck gelöst werden.

Das Heben und Senken der Luken könnte über die Steuerbord und Backbord Laufschiene elektrisch gelöst werden.

Das Öffnen und schließen der Greifer, könnte z.B. über das umlaufende Seil elektrisch gelöst werden, wenn hier eine Litze verwendet wird.

seegurke
03.01.2007, 19:57
Ich überlege gerade, ob man es nicht irgendwie schafft, das "Öffnen und Schließen der Greifer" mit dem "Heben und Senken" zu koppeln, so dass dies nur eine Funktion ist. Denke da an irgendeine Konstruktion, die die Greifer beim Senken öffnen und beim Heben Schließen, ähnlich wie das bei einem Bagger mit zweiteiliger Schaufel funktioniert (weiß nicht, wie man diese nennt).

Dann hätte man nur noch zwei Funktionen, die man denke ich verhältnismäßig bequem unterbringen kann. Das "Verfahren der Brücke" lässt sich vielleicht durch einen kleinen Magnet, der in der Wasserleitung (auf dem die meisten dieser Kräne laufen) durch einen Seilzug bewegt wird. Dadurch wäre diese Funktion ziemlich sicher unsichtbar.

Das Heben und Senken ist wahrscheinlich am einfachsten, wenn man gemäß dem Original einen kleinen Getriebemotor mit Winde auf der Brücke anbringt. Dieser könnte dann per Mikrokoaxialkabel durch die, auf dem Original in irgendeiner Form auch vorhandene, Stromleitung angetrieben werden.

Geposted nach 4 Minuten 10 Sekunden:

Achja, für alle, die größer als 1:50 bauen, kann ich das Modell des Bulkers "Zenit" empfehlen. Dieses scheint nahezu komplett hydraulisch zu funktionieren! :P

Auf der Foto-CD Bild zenit_011:

http://www.ig-ruhrpiraten.de/andere/hermine-pics/zenit_011.JPG

Ich hoffe, das Bild entspricht den Regeln.

Wellen-Brecher
03.01.2007, 22:14
Moin

ich habe mich nun entschieden bei meinem 1/50 Modell, den Zustand der "PANDUR" zu bauen. D.h. die Laderaumabdeckungen gestapelt unter der Laufkatze vor dem Steuerhaus darzustellen.

Loeffel
04.01.2007, 12:23
Wie wäre es mit diesem Flachbandkabel aus der Elektronik? Mit diesem System arbeiten auch viele reale Systeme.

Das Flachbandkabel wird so verlegt, daß es flach auf dem Rumpf liegt und über einen Plastikstreifen abgedeckt wird (optional). Nur die Stelle an der der Kran steht hat eine Öffnung. Der Vorteil ist, daß die Kontakte nicht oxidieren können.

seegurke
04.01.2007, 13:35
Da der Kran verfahrbar ist, ist diese Öffnung, dort wo der Kran steht, weniger geeignet. Denke auch, dass ein Flachbandkabel optisch nicht so sehr viel hermacht. Oder meintest du es so, dass dieser Plastikstreifen irgendwie mit dem Kran "mitfährt"?

Zu meiner oben beschriebenen Idee, die Funktionen Heben/Senken und Öffnen/Schließen zu koppeln, ist mir noch ein Haken eingefallen. Mit diesem System ist es nur schwer möglich, die an einem Ende des Laderaums gestapelten Deckel wieder aufzunehmen, da dieses möglichst in unterster Position geschehen sollte. Also u.U. doch weniger geeignet.

Loeffel
04.01.2007, 16:50
Ja, das meinte ich, damit ist die Öffnung immer da, wo der Kran ist. Dieses System wird häufiger benutzt, um das Kabel zu schützen. Das Flachbandkabel kann dann die von Dir benötigte Anzahl von Adern haben. Das gleiche System kannst Du auch mit einem Rundkabel einsetzen. Dann brauchst Du nur Platz in die Tiefe, anstatt in die Breite.

seegurke
04.01.2007, 19:33
Das ist dann durchaus eine Idee. Nur ist mir noch nicht so ganz klar, wie du es realisieren möchtest, dass die Öffnung immer nur da ist "wo man sie braucht", aber auch über fast 60cm verschoben werden kann? Das würde nach meiner bisherigen Vorstellung ein Schiff bedürfen, dass diese Länge der Verschiebung mindestens nochmal vor oder hinter diesem Verschiebeweg hat. DU verstehst?

Loeffel
04.01.2007, 19:46
Ja, und nein. Ich verstehe was Du meinst, aber ich verstehe Dein Problem nicht. ;-)

Du nimmst einen Plstikstreifen, und machst in diesen Plastikstreifen eine Öffnung, für Deinen Kran. Nun klebst Du den Plastikstreifen zu einem Ring zusammen. Diesen Ring machst Du auf Rollen, die am jeweiligen Ende der Rollstrecke angebracht sind. Nun kann der Kran die Öffnung einfach mitnehmen.

Ich hoffe, ich habe es verständlich erklärt.

seegurke
04.01.2007, 20:01
Wie dumm von mir :oops: Bin irgendwie nicht auf die (eigentlich ja total simple) Idee gekommen, das am Ende um ne Rolle zu führen.

Wellen-Brecher
04.01.2007, 20:56
Moin David

war heute mal mit der Einkaufsliste los :mrgreen: .

...wie gesagt, bei mir wie auf den Bildern der Pandur dargestellt. Bleche gestapelt, oberes eingehängt welches dann mit der Laufkatze auf schleifkontakten wie bei der Eisenbahn verfahren werden kann. Auf die Funktionen.: heben, senken, seitwärts wird von mir verzichtet. Bin mal gespannt was Ihr so hinbekommt :wink: .

Und noch eine Möglichkeit (http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/82/Portalkran.jpg) der Stromversorgung :!: Mit schön feinadriger Litze könnte man es auch so versuchen.

:idea: Oder aber was mir noch in den Sinn kam.: zwei baugleiche Motoren! Der eine treibt den Kran an und der andere eine Kabeltrommel am Bulker. Wenn ich nun beide über das gleiche Signal steuere, habe ich bei gleicher Übersetzung, einen linearen Bewegungsablauf der Kabeltrommel und des Krans . Allerdings bräuchte man an der Kabeltrommel auch wiederum Schleifkontakte.

Ike
04.01.2007, 22:29
Ich habe da jetzt ja eigendlich nix mit zu tun. Eine Idee zu Schleifkontakten hätte ich aber:

Es gibt doch die "Telefonkabelverdrehverhinderer" Die Teile welche man zwischen Hörerschnur und Telefon stöpseln kann, damit sich das Kabel nicht immer verdrillt. So einen sollte man eigendlich zu einer Funktionierenden Kabeltrommel umbauen können. Ist mir grade so eingefallen...

Wellen-Brecher
04.01.2007, 23:32
..."Telefonkabelverdrehverhinderer"......super :that: . Das müßte klappen, zumal die Beanspruchung so hoch ja nun auch nicht ist. So ein untangler (http://www2.computeruniverse.net/images6/350/00044846.jpg) könnte gewiss umgebaut werden.

Loeffel
05.01.2007, 01:39
@Wellenbrecher

Versprich Dir aber nicht zuviel davon, sie sind nicht sehr beständig. Du solltest sie so einsetzen, daß man sie leicht ersetzen kann. Ich weiß aus der Erfahrung von Siemens, und einigen anderen Firmen, daß deren Schleifkontakte recht schnell abgenutzt sind, und keinen guten, oder sogar keinen Kontakt mehr liefern.

Wenn Du ihn also so einbaust, daß Du ihn schnell tauschen kannst, wäre es von Vorteil. ;-)

Seebär Harry
05.01.2007, 01:56
Da ja bei den Schleifkontakten keine Hohen Geschwindigkeiten herschen,

die von den Carera-Autos halten da schon was aus.

Sind vor allem schon zum verschrauben, so das ein Wechsel schnell geht.

Es gibt aber auch Schleifkontakte in Litzen bezw. Bürstenform,

die sind evt. besser geeignet. Sind soweit mir bekannt von Faller.

Hab aber noch ´ne Idee, wie währe es mit Schleifkohlen?

Admiral von Schneider
05.01.2007, 14:44
Mal ne ganz andere Frage:

Theoretisch wäre doch ein Umbau zum Tanker möglich, oder?

Ich überlege nämlich, ob ich mir nich auch so nen Plan bestellen soll. Auf Schüttgut, hab ich da jedoch nocht so richtig Lust...

AvS

seegurke
05.01.2007, 14:54
Nicht nur theoretisch, auch praktisch :wink:

Ich werde die Hermine als Tanker bauen. Dabei kann man (muss aber nicht) schon im Laderaumbereich etwas umbauen. Ich lasse den Boden des Laderaumes weg und führe die Seitenwände wahrscheinlich weniger weit nach unten. Dadurch habe ich dann auch einen Zugang zum Bugbereich des Schiffes und viel Platz für Akku, Motor, sonstwas. Die Wasserdurchläufe in den Spanten brauche ich dann natürlich auch nicht, da ich ja von oben überall drankomme. Aus Stabilitäts- und Ordnungsgründen baue ich die Alurohre zur Kabelführung aber trotzdem ein.

Geposted nach 4 Minuten 19 Sekunden:

Achja, du schreibst, du hättest keine Lust auf Schüttgut. Es gibt da durchaus auch noch andere interessante Alternativen.

Der Laderaum zum Beispiel ist extra so bemessen, dass du ein Containerschiff für 16TEU (20" Standartcontainer) bauen kannst. Andere Idee wäre ein Silobulker, der ähnlich einem Tanker aussieht, jedoch nicht diese Masse an Rohren erzwingt. Ist also etwas einfacher und schneller gebaut.

Und wenn du das wirklich willst, kannst du dich an so tollen Umbauten wie Partyschiffen orientieren 8)

Admiral von Schneider
05.01.2007, 15:27
Partyschiffe.............

wärenatürlich interesannt

*afk; am denken*

AvS

seegurke
05.01.2007, 15:58
Zumindest wärst du damit bisher relativ alleine und du könntest dich mal so richtig mit Licht- und Soundeffekten austoben :popcorn:

Admiral von Schneider
05.01.2007, 18:45
Schön wäre es ja;

aber ichbin total Pleite. Zudem steht hier noch ne PT auf der Werft.

Was dannach kommt weis ich noch nich....

AvS

Wellen-Brecher
10.02.2007, 19:03
Moin



Du solltest sie so einsetzen, daß man sie leicht ersetzen kann....jo, da hast Du schon Recht. Aber wie ich schon weiter oben beschrieben habe, soll mein Kran auch nur mittels zweier stromführender Schienen, wie bei der Eisenbahn vor u. zurück fahren können. Werde da anfang der Woche mal 'nen Versuchsaufbau starten.



Bin mir nur noch nicht ganz schlüssig, wie ich das mit dem umpolen hinbekomme. Bei meiner alten Eisenbahn funktionierte das mit einen beherzten Dreh nach links am Trafo, dann gings rückwärts. Wie muß ich mir das vorstellen?



Werde die Frage mal an die Elektronik Experten weiterleiten. (http://www.schiffsmodell.net/showthread.php?p=293134#post293134)



Ich werde die Hermine als Tanker bauen. Dabei kann man (muss aber nicht) schon im Laderaumbereich etwas umbauen....das mache ich bei meiner Schüttgut-Variante auch. Dass Schüttgut als solches wird von mir auf mit Kleber bestrichenes und zugeschnittenes Styoropor verteilt. Die Laderaum Höhe kannst Du dementsprechend gestalten wie Du möchtest. Den eigentlichen Abschluß bilden dann drei Bodenplatten (mein Laderaum wird dreigeteilt) welche dann wasserdicht verschraubt werden können. Natürlich wird der vordere Wohnraum auch abnehmbar gestaltet, so gelangst Du problemlos bis zur Mechanik der Ankerwinde und dem umklappbaren Bugmast. Also viele Wege führen nach Rom... :wink:



Geposted nach 3 Tage 14 Stunden 42 Sekunden:



...so, in Sachen Kran gibt es jetzt definitiv diesse Lösung! (http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/82/Portalkran.jpg) Da nach meinen Beobachtungen der Schiffe auf dem Mittellandkanal sowie bei der Sichtung der Foto CD in meinen Augen nur zwei realitätsnahe Lösungen in Frage kommen.



1. Die o.g. Gardienenleiste für das Kabel.

2. Ein einfaches Verlängerungskabel mit Drehstrom-Stecker.



Die Möglichkeit der Schiene, weil nicht dem Orig. entsprechend hab ich jetzt mal verworfen. Angetrieben wird die Laufkatze über einen Motor mit mit angeflanschter Scheibe und Riemenübersetzung, abgedeckt von einem Lochblech. Ähnlich diesem Modell. (http://www.borghigroup.it/ditte/borghi_net_old/immagini/tp_01.jpg)



Geposted nach 32 Tage 9 Stunden 10 Minuten 21 Sekunden:



...möchte nur kurz mitteilen, dass meine GABRIELE für die nächsten Jahre von mir auf Eis gelegt wurde. Bei so viel guten Plänen im Keller mußte ich nun einmal entscheiden! Sonst kommt man ja zu nichts :cry: .



Aber was machen denn die anderen HERMINES so :popcorn: :?:

meckisteam
06.05.2007, 22:33
Ich kann jedem der sich so ein Binnenschiff bauen möchte nur raten sich die "Franz Christian" im Museum am Schiffshebewerk Henrichenburg anzusehen. Das Schiff bietet einen unheimlich tiefen Einblick in das Thema da auch alle privaten Gegenstände der Schifferfamilie an Bord geblieben sind. Zusätzlich gibt es im Museum für kleines Geld ein Buch über das Schiff, seine Geschichte und seine Fahrten.

VG, Holger

Geposted nach 76 Tage 2 Stunden 9 Minuten 44 Sekunden:

Heute habe ich angefangen Detailbilder eines Tankschiffes online zu stellen. Diese Bilder könnten auch für die "Hermine"-Konstruteure interessant sein. Schaut einfach mal rein : http://www.meckiweb.de/tankschiff1.htm

VG, Holger

Oldshatterhand
03.06.2007, 21:46
ahoi ihr seebären

auch ich oute mich jetzt mal als hermine-bauer.

ich werde eine schüttgut art bauen allerdings so wie es schon jemand beschrieben hat mit einem "schüttgut-deckel", als weitere modifikation habe ich im bug-bereich eine weitere kajüte gebaut an der auch der klappbare fahnenmast montiert wird.

auf das bugstrahlruder werde ich verzichten weil.... erstens... ich stark bezweifle das es sowas an alten binnenschiffen gibt... und zweitens ich das gesparte geld in viele andere features besser investieren kann ;-).

aber fragen habe ich natürlich auch jede menge ^^

zb. befeuerung...

also laut hochsee verkehrsordnung bräuchte man wohl 2 toplichter (weil länger als 50m) also eins vorne und eins erhöht hinten, seitliche positionslampen sowie eine heckleuchte. ich bin aber nicht sicher ob es da nicht evtl bei der binnenschiffahrt abweichungen gibt?

weiterhin ist mir da noch etwas ganz gravierendes aufgefallen, wenn son binnenschiff voll beladen ist liegen die ja nicht nur tief sondern GAAANZ tief im wasser... also so tief das das wasser bereits über das deck läuft.

wird das irgendwer von euch versuchen darzustellen?

und drittens..... david? wann baut ihr weiter?

grüße

old :matrose:

meckisteam
03.06.2007, 22:57
zb. befeuerung...

also laut hochsee verkehrsordnung bräuchte man wohl 2 toplichter (weil länger als 50m) also eins vorne und eins erhöht hinten, seitliche positionslampen sowie eine heckleuchte. ich bin aber nicht sicher ob es da nicht evtl bei der binnenschiffahrt abweichungen gibt?

Deutsche Binnenwasserstraßen-Vorschriften kannst du bei ELWIS (http://www.elwis.de/) downloaden.

U.a. findest du dort eine Seite zur Kennzeichnung und Lichterführung (http://www.elwis.de/Schifffahrtsrecht/BinSchStrO/Anlagen/Anlage-3/index.html)

VG, Holger

Geposted nach 31 Minuten 22 Sekunden:

Ich werde übrigens (nachdem ich die Detailbilder (http://www.meckiweb.de/tankschiff1.htm) die ich vom Tankschiff "Greimerath" machen konnte länger studiert habe) das Schiff als Tanker bauen. Die Tank-Decke werde ich abnehmbar machen. Dadurch werde ich gegossenen Bleiballast in eingebaute Halterungen stecken können. So kann ich das Schiff unbeladen, teilbeladen und voll beladen fahren lassen. Wobei das "voll beladen" wohl nur bei recht ruhigen Gewässern in Frage kommen wird.

Zur Zeit überlege ich noch ob ich einen weiten Rumpf baue. Es gibt nämlich Schubleichter mit einem Y-förmigen Heck die ein Binnenschiff mit "normalem Bug" schieben kann. Heute hab ich so eine Kombination (älteres Schiff mit so einem Schubleichter) wieder gesehen. Diese Schubleichter sehen aus als ob man einem älteren Motorschiff das Heck abgeschnitten und ein neues Heck angebaut habe. Sogar die Kajüte im Bug des Leichters ist vorhanden. Um die Stromversorgung des dann viel schwereren Schiffes zu sichern könnte man im Leichter einen zusätzlichen Akkupack einbauen.

Das gäbe dann eine fast 1,70 m lange Kombination. Ich bin mal gespannt wie sich sowas fahren (und steuern !) lässt. In jedem Fall werde ich im Schiff und im Schubleichter jeweils ein Bugstrahlruder einbauen.

VG, Holger

seegurke
03.06.2007, 23:55
Moin Lutz,

Auf ein Bugstrahlruder werde zumindest ich jetzt auch verzichten. Nach einigem Nachfragen bei Binnenschiff-erfahrenen Modellbauern habe ich mich dazu entschlossen, weil ein normales Bugstrahlruder wirklich bei kaum einem Binnenschiff verbaut ist, eine vorbildgetreue Ausführung sehr aufwändig ist und mir ein Fake nicht gefällt.

Eine weitere Kajüte im Bugbereich wird es hinterher bei einigen Hermines geben, da so auch bei einem Schüttgutfrachter ein vernünftiger Zugang zu einer eventuellen Ankerwinde oder zur Winde zum Umlegen des vorderen Mastes möglich ist.

Den Zustand der vollen Beladung versuche ich (ebenfalls mit einem Tanker) auch nachzubilden. Bei einem Schüttgutfrachter mit variabler oder garkeiner Eindeckung wäre mir aber das Risiko eines Wassereinbruchs zu groß.

Zur Befeuerung nur ganz kurz als Ergänzung zu Obigem: Die Hermine ist nicht länger als 50m!

und drittens..... david? wann baut ihr weiter?

Eigentlich sollte es am letzten Freitag endlich mal mit den Ruderkokern weitergehen. Vorgesehen haben wir Eigenbau-Koker mit doppelter O-Ring-Dichtung, die auf der Drehmaschine hergestellt werden sollten. Das Vorhaben scheiterte dann an einem völlig stumpfen Abstecheisen, so dass es weitere 14 Tage dauern wird, bis es weiter geht (nächsten Freitag sind wir auf dem Schaufahren in Greven-Emsdetten).

Ist zwar schade, dass es nur so langsam voran geht, aber bei gutem Wetter findet man Piraten auch eher am Grill als im Bastelkeller :roll:

meckisteam
04.06.2007, 00:48
Auf ein Bugstrahlruder werde zumindest ich jetzt auch verzichten. Nach einigem Nachfragen bei Binnenschiff-erfahrenen Modellbauern habe ich mich dazu entschlossen, weil ein normales Bugstrahlruder wirklich bei kaum einem Binnenschiff verbaut ist, eine vorbildgetreue Ausführung sehr aufwändig ist und mir ein Fake nicht gefällt.

Im Prinzip hast du ja Recht. Nur wäre ein Schubverband von 1,70 m Länge und 16 cm Breite dann kaum vernünftig steuerbar. :???: Das wird noch ein echtes Problem.

VG, Holger

Ike
04.06.2007, 07:12
... ein Schubverband von 1,70 m Länge und 16 cm Breite dann kaum vernünftig steuerbar. :???: Das wird noch ein echtes Problem.



Wieso?? Mein Schiff ist 1,74m Lang und 24cm Breit und lässt sich hervorragend ohne Bugstrahler steuern! Und zum Manövrieren werden noch nicht mal die zwei Antriebsmotoren einzeln angesteuert. OK, in einem 4 Meter Planschbecken kommt man kaum die Kurve rum... aber so ist das bei ausgewachsenen Schiffen nun mal.

Oldshatterhand
04.06.2007, 13:41
das mit dem bugstrahlruder is ohnehin sonne sache ^^

ich empfehle da mal eine umfangreiche recherche im internet.

ein bugstrahlruder ist KEIN hilfsruder. ein zusätzliches steuern über den bugstrahl soll bereits bei kleiner bis mittlerer geradeausfahrt rein physikalisch nicht mehr möglich sein da der wirkungsgrad dann schlagartig auf null geht.

das bugstrahlruder ist eine reine manövrier-hilfe beim festmachen/beidrehen. wer also auf eine verbesserung des fahrverhaltens hofft wird wohl ohnehin entäuscht werden.

oder anders ausgedrückt.... wie ike es schon schrieb....

MÄNNERBOOTE drehen halt nich aufm teller :that:

schiff ahoi

lutz

Kabelschlau
04.06.2007, 14:50
Ich kann Oldshatterhand's Aussage bezüglich der Bugstrahlruder nur bestätigen. Es handelt sich um reine Manövrierhilfen beim An- und Ablegen oder Ankern.

Der Wirkungsgrad ist abhängig von Rumpfform, Geschwindigkeit und Beladungszustand. Bei Frachtern kann man davon ausgehen, dass das Bugstrahlruder spätestens bei 5 Knoten gar keine Steuerwirkung mehr hervorruft. Oft liegt diese Grenze sogar noch niedriger.

rumpenbach
04.06.2007, 16:12
Hallo zusammen

Das Bugstrahlruder habe ich zum Manövrieren ausprobiert. Es funkioniert beim An- und Ablegen prima.

Bei Fahrt ist es allerdings wirkungslos.

Anbei ein paar Bilder von der Hermine.

http://picasaweb.google.de/rumpenbach/20070506Hermine/photo?authkey=Thh5R_FqeWQ#5072188427264389506


Ich hoffe. dass ich die Hermine bis zu UT fahrfertig bekomme. Mit dem Lack und der Beleuchtung wird es bis dahin bestimmt nicht klappen. Als nächstes werde ich zumindest einen anker aus dem Vollen schneiden und feilen. der muß nämlich ein gewisses Gewicht haben um die Ankerkette runter zu ziehen.

Gruß

Josef

Oldshatterhand
07.06.2007, 10:14
Mal so als kleine Zusammenfassung zum Thema Antrieb:

Ihr tendiert also zu einem 400er, können wir das evtl konkretisieren?

ich möchte möglichst laaaaaangen fahrspass haben, alo viel Kapazität im Schiff und einen möglichst ökonomischen Antrieb.

Mir schwebt da vor statt Trimmgewichten viele PB-Akkus reinzupacken.

Welche Bordspannung sollte ich da wählen? und welchen Motor genau?

und was für eine Schraube?

und zur Beleuchtung, ich sehe das richtig, daß ich zur vorschriftsmäßigen Beleuchtung vorne am klappmast ein weißes, am Steuerhaus positionslampen und am heck wieder eine weiße heckleuchte benötige?

grüße

lutz

OffTopic:@ike die GROß und klein-schreibung ist der Horror pur...

ist das nur "erwünscht" oder pflicht? :oops:



Moderation von Ike
PFLICHT!!! ... sagen wir mal so, es wird als unhöflich empfunden, wenn Du dauerhaft alles klein schreibst. Und unhöflichen Leuten hilft man nicht gerne! Aber an meinem Geschreibsel kannst Du sicherlich erkennen, das auch der gute Wille zählt und anerkennend zu Kenntnis genommen wird.

meckisteam
07.06.2007, 10:26
Also, ich baue folgendes Setup :





- getriebeloser 400er Langsamläufer, 12 Volt (Bühler)

- Welle mit direkt angebautem Motorlager

- 35 mm Messing-Schiffsschraube



Damit sollte der Stromverbrauch bei Vollast (aber ohne Schubleichter) bei unter 1,5 Ampere liegen. Das Modell müsste damit sogar um einiges übermotorisiert sein. Das ist aber von mir beabsichtigt da ich auch mit Schubleichter fahren werde.



Ich kann Oldshatterhand's Aussage bezüglich der Bugstrahlruder nur bestätigen. Es handelt sich um reine Manövrierhilfen beim An- und Ablegen oder Ankern.



Etwas anderes will ich ja mit dem Bugstrahler gar nicht machen. Er soll ausschließlich beim langsamen Manöver im "Hafenbecken" genutzt werden. Außerdem kann der Bugstrahler bei langsamer Rückwärtsfahrt als Ruder-Unterstützung genutzt werden.



VG, Holger

rumpenbach
07.06.2007, 20:59
Der Antrieb meiner Hermine besteht aus einem Bühler 348/5 ohne Getriebe mit einer starren Wellenverbindung und einer 35er Dreiblattschraube aus Kunststoff. Damit ist das Modell gnadenlos übermotorisiert. Bei einem kurzen Test im Gartenteich mit Vollgas entstand eine solch hohe Bugwelle, dass sie in den noch offenen Ladaraum schwappte.

Gruß

Josef

Geposted nach 10 Stunden 15 Minuten 11 Sekunden:

Sorry,

sollte natürlich Laderaum heißen und Ladaraum.

Gruß

Josef

meckisteam
07.06.2007, 22:52
Hallo Leute !

Ich habe mit diesem Schiff noch ein Problem :

Gesucht wird ein Automodell (Pkw, 70er Jahre) im Maßstab 1:50 !

Am besten würden mir ein VW Käfer, VW 1300 TL oder VW Variant gefallen. Ebenfalls in Frage kämen der erste Ford Escort oder ein Opel Kadett B.

Wenn es irgendwie geht sollte das Modell aus Kunststoff bestehen da ich es auf Dauer ebenfalls mit einer Fernsteuerung versehen möchte. Schließlich soll der funktionsfähige Bordkran auch was zu tun haben ...

VG, Holger

Antias
07.06.2007, 23:33
Hallo meckisteam,

für den Escort I in 1/43 wüßte ich eine Bezugsquelle. Die haben auch Capri, Consul, den 1964er Taunus, Käfer, 1600L und T1 aus den 60ern. Vielleicht hilt es ja weiter.

www.medienpostshop.de

In der Navigation auf Modelle klicken und dann auf 1/43. Da ist einiges bei, von nagelneu bis in die 60ger. Nicht ganz billig, aber das sind Modellbauer ja gewohnt. :pfeif:

Bei www.kleinserien.de gibt es zwar genau den Maßstab 1/50 aber die haben eher LKW Modelle.

Matthias

meckisteam
08.06.2007, 00:00
Autos in 1:43 könnte ich eine ganze Menge kriegen. Aber das paast nicht wirklich gut zu einem Schiff im Maßstab 1:50. Die Unterschiede in der Größe sind doch ganz beachtlich. In 1:50 habe ich bisher nur Baumschinen und Lkw gefunden. Na ja, ein paar Militärmodelle gibt es auch noch ...

VG, Holger

Hansen-Bengel
08.06.2007, 00:55
Ist zwar nicht 70er Jahre, aber immerhin ein Käfer in 1:48:

http://www.moduni.de/product_info.php/cPath/10000000_10200000_10206001_10206042/products_id/8032531

meckisteam
08.06.2007, 11:36
Das wäre doch schon eher was. Den müsste man noch etwas "zivilisieren". Evtl. sollte ich doch das Schiff im Zustand der 60er Jahre bauen. Stellt sich die Frage ab wann es Autos auf Binnenschiffen eigentlich gab ???

VG, Holger

Design-HSB
08.06.2007, 12:01
Stellt sich die Frage ab wann es Autos auf Binnenschiffen eigentlich gab ??? VG, Holger

Hallo Holger,

vereinzelt schon sehr früh, nur die hatten dann Rampen zum Auffahren und keine Krähne. Wie gesagt aber eher sehr selten, damals hatte ja auch nicht jeder ein Auto und Autos waren auch generell noch nicht so verbreitet. Zu Zeiten wo noch Schleppverbände auf unseren Wasserstraßen unterwegs waren, hatte auch keiner ein Auto an Deck.

Die Autos waren dann auch eher Kleinwagen z.B. NSU Prinz oder auch den Glas habe ich damals schon mal gesehen.

meckisteam
08.06.2007, 12:04
Hm, so ein Kran wäre aber eine gute Sonderfunktion. Ab wann waren denn Kräne üblich ?

Oldshatterhand
18.06.2007, 17:21
Hallo Ihr Fummler ;-)

ich hab da mal ne Nuß zum knacken. Ich werde als Beladung meiner Hermine ja Schüttgut simulieren (vornehmlich kohle).

Da ich ja den ganzen Tag durch die Welt laufe und alles, aber wirklich auch ALLES auf eine etwaige Zweckentfremdung im Modell überprüfe ist mir vor einigen Tagen eine Platte Polydur auf einer Baustelle "in die Hand geprungen" 8)

Nach dem ich sie gründlich mit diversen Messern bearbeitet habe sieht das schon sehr nach 4 Kohlehaufen aus bis auf die Farbe; und genau da liegt mein Problem. Womit kann ich die Oberfläche behandeln das zum einen die jetzt vorhandene raue Oberfläche erhalten bleibt aber ich auch eine schwarze matte Farbe aufbringen kann.

Nochmal zur Beschreibung.... das Zeugs heißt POLYDUR und ist von der Firma BASF. Üblicherweise wird das in 1X2 Meter-Platten zum Dämmen von Häusern verwendet. Es ist ein recht dicht geschäumter hellgrüner Schaumstoff.

danke für eure hilfe

lutz

JL
18.06.2007, 20:56
Hallo,



wie wär's mit dem Aufsprühen von wasserverdünnbarem, schwarzem Lack?

meckisteam
18.06.2007, 21:41
Nööööööööööööö, bloß keinen Lack !

Kohlepartikel haben bei Licht immer einen sehr speziellen Glanz. Ich würde da ganz einfach eine Schicht echte Kohle aufkleben. Das wirkt immer noch am besten !

VG, Holger

Oldshatterhand
18.06.2007, 22:53
Das mit der echten Kohle ist natürlich ne cewle Idee.

Da könnte ich ja auch mit Ponal als Kleber arbeiten, der macht dem Polydur ja bestimmt nichts weil ohne Lösungsmittel :P

(bzw.... wie ich ja schon gelernt habe... MIT WASSER als Lösungsmittel)

bleibt nur das.... danach!... hab ja keine Lust mir dann immer alles mit Kohlestaub zu versauen.

Aber da kann ich ja dann immernoch ne Schicht Matt-Lack drüberziehen,

oder geht dann der Kohleeffekt wieder verloren?

meckisteam
18.06.2007, 23:27
Ich würde an deiner Stelle echte Bruchkohle nehmen. Die staubt (wenn man sie einmal sauber ausgesiebt und mit Druckluft vom Staub befreit hat) eigentlich gar nicht mehr. Ich nutze echte Kohle seit Jahren völlig problemlos auf der Modellbahn.

Mit Klarlack verdirbst du dir nur die Optik.

Ich selber hole mir immer mehrere große Brocken Lokomotivkohle im Eisenbahnmuseum Bochum, setze mich dann am Rheinufer hin und klopfe die Kohle auf die nötige Korngröße. Danach aussieben und den Staub abblasen ...

VG, Holger

Schlickrutscher
22.06.2007, 07:59
Hier Mal zwei Fotos von einem 1:1 Modell. Wie man sieht, sind Kohlefrachter bis zur Unterkante der Oberlippe beladen.

http://www.binnenschiffe.com/binnenschiffe/modules/xcgal/albums/userpics/10111/Kruier-1.JPG

http://www.binnenschiffe.com/binnenschiffe/modules/xcgal/albums/userpics/10111/Kruier-2.JPG

Schlickrutscher

Hansen-Bengel
22.06.2007, 12:52
Schöne Bilder!

OffTopic:

will dir jetzt nicht zu nahe treten, aber die Vergangenheitsform von "to shoot" heißt "shot" und nicht "shooted"

Oldshatterhand
22.06.2007, 20:37
mal gucken ob das klappt ^^

Also WENN es klappt sollte hier ein Bild meiner Hermine erscheinen.

(ich hoffe das David mir verzeiht wenn ich das so verlinke :oops: )

http://www.ig-ruhrpiraten.de/projekte/hermine/gaestegallerie/thumbnails/hermine-lr_001.JPG

Quelle: http://www.ig-ruhrpiraten.de

bin da aber bei einem weiteren Problem. Ich bekomme hier sackweise Holzkohle. auch Braunkohle ist kein Problem. Steinkohle, die nach dem waschen nicht färben würde bekomm ich hier irgendwie nicht.

hat da jemand ne bezugsquelle?

gruß

lutz

Moderation von commodore
modedit modurheber

meckisteam
23.06.2007, 16:19
Wenn du etwas nach Norden fährst kommst du zur Brohltalbahn. Das ist eine Museumsbahn die in den letzten Wochen auch mit Dampf gefahren ist. Die feuern Steinkohle und würden dir bestimmt ein paar dicke Brocken abgeben.

Übrigens transportiert die Brohltalbahn Phonolith, das ist ein rotbraunes Vulkangestein das z.B. zur Glasherstellung benötigt wird. Das Zeug wurde früher im Brohler Hafen auf Schiffe verladen. Wäre das nicht eine Ladung für dein Schiff ???

VG, Holger

Oldshatterhand
23.06.2007, 17:16
Eigentlich auch keine schlechte Idee.

Etwas stylisher sogar da ja das Maifeld (wo ich wohne) zur Vulkan-Eifel

gehört.

Design-HSB
24.06.2007, 23:43
Steinkohle, die nach dem waschen nicht färben würde bekomm ich hier irgendwie nicht.

hat da jemand ne bezugsquelle?

gruß lutz

Hallo Lutz,

wie schon hier und da, als dezenter Hinweis erwähnt bin ich ehrenamtlich in einem Besucherbergwerk tätig.

Wie viel Steinkohle soll ich dir abbauen?

Oldshatterhand
25.06.2007, 03:59
JUHUUUUUUU

Ich bin für ein paar Tage im Urlaub.

Melde mich sofort danach per PM bei dir um die Modalitäten auszuhandeln.

Besucher-bergwerk....evtl sowieso keine schlechte Idee... :mrgreen:

Grüße

Lutz

d-aqua
10.07.2007, 10:07
Für die Kohleladung würde ich mal ins Zoogeschäft gehen.

Dort gibt es Kohlegranulat für Aquarienfilter...

Gruß Jörg