Schlickrutscher
24.11.2006, 07:51
Titel: Deutsche Schoner Band I
Autor: Herbert Karting
Sprache: Deutsch
Seiten: 240
ISBN: 3-89757-104-8
Verlag: H.M.Hauschild GmbH, Bremen
Aufgelegt:2001
Preis: 60,- Euro
Zusammenfassung der einzelnen Kapitel des Buches.
Einleitung
Band I ist der Auftakt zu einer siebenteiligen Bücherreihe über den Bau und Entwicklung deutscher Schoner an der Nord- und Ostseeküste. Inzwischen sind fünf Bände erschienen und der vorgestellte erste Band beschreibt die Entwicklung und Bau hölzerner Schoner an der deutschen Nordseeküste, von der Ems bis zur Weser.
Kapitel 1: Entwicklung des Schoners in Deutschland
Dieses Kapitel beschreibt die Entwicklung der Schoner aus den ersten gaffelgetakelten Schiffen bis hin zu den verschiedenen Schonerriggs. Beim Lesen wird schnell klar, das es den Schoner als einheitlichen Schiffstyp nicht gab. Je nach Einsatzgebiet variierte die Rumpfform, das Rigg und es entstanden so 14 Schonertypen. Die Blütezeit der Schoner an deutschen Küsten begann Mitte des 19.Jahrhunderts und endete gegen Anfang des 20.Jahrhunders.
Im Kapitel 1 enthaltene Linienrisse und Segelpläne die einen Nachbau ermöglichen:
-Chaleur (Amerikanischer Schoner, 1764)
-(Schwedischer Schoner, 1760 )
-HMS Sea Lark (Englischer Schoner, 1817)
-(Deutscher Schoner, 1832)
-(Deutscher Schoner, 1839)
Kapitel 2: Vom Klipperschoner zum Pommerschen Jachtschoner
In diesem Abschnitt werden die unterschiedlichen Rumpfformen und die deutsche und dänische Bauart vorgestellt.
Es werden Küsten-, Klipper-, Frucht-, Lotsen-, Jachtschoner, Schonerkuff, Schonergaliot, Schonerkahn und Schonerewer beschrieben.
Im Kapitel 2 enthaltene Linienrisse und Segelpläne die einen Nachbau ermöglichen:
-Maria (Deutscher Küstenschoner, 1862)
-Miranda (Deutscher Klipperschoner, 1856)
-(Frucht- oder Lotsenschoner, 1859)
-Dreimast Gaffelschoner, dänischer Bauart, 1921
-Castor (Dänische Jacht, 1967)
-Harmina(Deutsche Schonergaliot, 1874)
Kapitel 3: Das Schonerrigg
Die Schonertakelung weist so viele Varianten und Mischformen auf, wie keine andere Takelungsart. Je nach Anzahl der Masten wurde kräftig experimentiert und es entstanden die unterschiedlichsten Riggformen. Erschwerend kam dazu das es damals keine einheitlichen Definitionen für diese verschiedenen Riggformen gab. Legendlich die britisch-amerikanische Terminologie erlaubt eine grobe Einteilung dieser Formen.
In dem Text wird ausführlich erklärt, wie sich das Schonerrigg entwickelte.
Es werden folgende Takelungsarten beschrieben.
- Toppsegelschoner
- Schonerbrigg
- Brigantine
- Gaffelschoner
- Schonerbark
- Barkentine
- Dreimast-Toppsegelschoner
- Dreimast-Gaffelschoner
Diese Takelungsarten werden in detaillierten Segelplänen dargestellt.
Kapitel 4: Regionaler Schonerbau in Deutschland
Nach einer Einführung in den Schonerbau an den deutschen Küsten, werden die Werften in folgenden Landesteilen mit ihren Schiffen beschrieben:
- Ostfriesland und Emden
- Fehngebiete
- Oldenburg zwischen Jade und Ems
- Oldenburgische Unterweserhäfen
- Werften rechts der Weser
Im Kapitel 4 enthaltene Linienrisse und Segelpläne die einen Nachbau ermöglichen:
-Anna und Adelheid (Schonergaliot, 1860)
-Immanuel (Toppsegelschoner, 1876)
-Linienrisse von zwei Schonergalioten
-Tilly (Schonergaliot, 1904)
Das Kapitel wird angerundet durch zahlreiche schwarz-weiß Aquarelle und einigen alten Fotos.
Fazit
Das Buch ist empfehlenswert für den Modellbauer der sich für historische Segelschiffe interessiert, aber nicht unbedingt ein Linienschiff bauen möchte um ein größeres Modell zu haben.
Im Modellbau ist der Schiffstyp ?Schoner? selten vertreten und hier tut sich ein reichhaltiges Betätigungsfeld auf. Der Preis von 60,- Euro ist zwar nicht gerade billig, aber für Fachliteratur nicht unüblich. Ob es sich lohnt die anderen Bände anzuschaffen kann ich nicht beurteilen, werde mir aber bei Zeiten den zweiten Band kaufen.
Autor: Herbert Karting
Sprache: Deutsch
Seiten: 240
ISBN: 3-89757-104-8
Verlag: H.M.Hauschild GmbH, Bremen
Aufgelegt:2001
Preis: 60,- Euro
Zusammenfassung der einzelnen Kapitel des Buches.
Einleitung
Band I ist der Auftakt zu einer siebenteiligen Bücherreihe über den Bau und Entwicklung deutscher Schoner an der Nord- und Ostseeküste. Inzwischen sind fünf Bände erschienen und der vorgestellte erste Band beschreibt die Entwicklung und Bau hölzerner Schoner an der deutschen Nordseeküste, von der Ems bis zur Weser.
Kapitel 1: Entwicklung des Schoners in Deutschland
Dieses Kapitel beschreibt die Entwicklung der Schoner aus den ersten gaffelgetakelten Schiffen bis hin zu den verschiedenen Schonerriggs. Beim Lesen wird schnell klar, das es den Schoner als einheitlichen Schiffstyp nicht gab. Je nach Einsatzgebiet variierte die Rumpfform, das Rigg und es entstanden so 14 Schonertypen. Die Blütezeit der Schoner an deutschen Küsten begann Mitte des 19.Jahrhunderts und endete gegen Anfang des 20.Jahrhunders.
Im Kapitel 1 enthaltene Linienrisse und Segelpläne die einen Nachbau ermöglichen:
-Chaleur (Amerikanischer Schoner, 1764)
-(Schwedischer Schoner, 1760 )
-HMS Sea Lark (Englischer Schoner, 1817)
-(Deutscher Schoner, 1832)
-(Deutscher Schoner, 1839)
Kapitel 2: Vom Klipperschoner zum Pommerschen Jachtschoner
In diesem Abschnitt werden die unterschiedlichen Rumpfformen und die deutsche und dänische Bauart vorgestellt.
Es werden Küsten-, Klipper-, Frucht-, Lotsen-, Jachtschoner, Schonerkuff, Schonergaliot, Schonerkahn und Schonerewer beschrieben.
Im Kapitel 2 enthaltene Linienrisse und Segelpläne die einen Nachbau ermöglichen:
-Maria (Deutscher Küstenschoner, 1862)
-Miranda (Deutscher Klipperschoner, 1856)
-(Frucht- oder Lotsenschoner, 1859)
-Dreimast Gaffelschoner, dänischer Bauart, 1921
-Castor (Dänische Jacht, 1967)
-Harmina(Deutsche Schonergaliot, 1874)
Kapitel 3: Das Schonerrigg
Die Schonertakelung weist so viele Varianten und Mischformen auf, wie keine andere Takelungsart. Je nach Anzahl der Masten wurde kräftig experimentiert und es entstanden die unterschiedlichsten Riggformen. Erschwerend kam dazu das es damals keine einheitlichen Definitionen für diese verschiedenen Riggformen gab. Legendlich die britisch-amerikanische Terminologie erlaubt eine grobe Einteilung dieser Formen.
In dem Text wird ausführlich erklärt, wie sich das Schonerrigg entwickelte.
Es werden folgende Takelungsarten beschrieben.
- Toppsegelschoner
- Schonerbrigg
- Brigantine
- Gaffelschoner
- Schonerbark
- Barkentine
- Dreimast-Toppsegelschoner
- Dreimast-Gaffelschoner
Diese Takelungsarten werden in detaillierten Segelplänen dargestellt.
Kapitel 4: Regionaler Schonerbau in Deutschland
Nach einer Einführung in den Schonerbau an den deutschen Küsten, werden die Werften in folgenden Landesteilen mit ihren Schiffen beschrieben:
- Ostfriesland und Emden
- Fehngebiete
- Oldenburg zwischen Jade und Ems
- Oldenburgische Unterweserhäfen
- Werften rechts der Weser
Im Kapitel 4 enthaltene Linienrisse und Segelpläne die einen Nachbau ermöglichen:
-Anna und Adelheid (Schonergaliot, 1860)
-Immanuel (Toppsegelschoner, 1876)
-Linienrisse von zwei Schonergalioten
-Tilly (Schonergaliot, 1904)
Das Kapitel wird angerundet durch zahlreiche schwarz-weiß Aquarelle und einigen alten Fotos.
Fazit
Das Buch ist empfehlenswert für den Modellbauer der sich für historische Segelschiffe interessiert, aber nicht unbedingt ein Linienschiff bauen möchte um ein größeres Modell zu haben.
Im Modellbau ist der Schiffstyp ?Schoner? selten vertreten und hier tut sich ein reichhaltiges Betätigungsfeld auf. Der Preis von 60,- Euro ist zwar nicht gerade billig, aber für Fachliteratur nicht unüblich. Ob es sich lohnt die anderen Bände anzuschaffen kann ich nicht beurteilen, werde mir aber bei Zeiten den zweiten Band kaufen.