JL
30.10.2006, 23:47
Jet-Einbau
Der 28mm-Jet wird im Rumpf mittig positioniert:
http://www.wc9h4yuj.homepage.t-online.de/mediac/400_0/media/20060402_1710.jpg
In meinem Modell war er etwas zu breit für den Raum, der sich zwischen den Kanten rechts und links der Stufe ergab. Ich habe daher die Außenkante des Jets um ca. 1 mm schmaler geschliffen, so dass der Jet mit seiner Bodenplatte gut auflag. In dieser Position wird der Auslaß eingezeichnet. Dabei hilft entweder das Modell so gegen das Licht zu halten, dass sich der Umriß durch den Heckspiegel abzeichnet, oder die Verwendung einer Lampe im Innenraum.
Wenn der Durchbruch im Heckspiegel hergestellt ist, kann der Jet endgültig positioniert werden. Dafür wird der Flanschring von außen aufgesteckt und der Tunnel so verschoben, dass der Flanschring von außen gut anliegt. In dieser Position habe ich die Verklebung mit 5 Minuten Epoxi ausgeführt: Einmal in ?normaler? Stellung zur Fixierung des Tunnels am Boden und zum anderen auf des Heck gestellt, um den Auslaß dicht einzukleben. Eventuell austretender Kleber kann einfach mit einem Messer entfernt werden, solange er noch nicht vollständig ausgehärtet ist.
http://www.wc9h4yuj.homepage.t-online.de/mediac/400_0/media/20060402_1711.jpg
Der nächste Schritt ist dann das Ausfräsen der Einlaßöffnung. Dazu wird nach der oben beschriebenen Methode in etwa der Umriß außen aufgezeichnet und im Anschluß die Öffnung mit einer Minibohrmaschine und einem Fräser hergestellt. Dabei sollte man natürlich auf seinen persönlichen Schutz etwas achten, also Schutzbrille und Staubfilter tragen.
http://www.wc9h4yuj.homepage.t-online.de/mediac/400_0/media/20060402_1709.jpg
Da nach der einschlägigen Literatur (Bert Elbel, Faszination JET-POWER: Der JET_Antrieb im Modellbau, Neckar-Verlag, Villingen-Schwenningen, 1997) Jet-Antriebe sich das Wasser von allen Seiten (auch von hinten!) holen, sind natürlich die entstehenden Ecken gut zu runden.
http://www.wc9h4yuj.homepage.t-online.de/mediac/400_0/media/20061025_1635_2.jpg
Inneneinbauten
Ich fertige mir für die Fernsteuerung immer eine Platte, auf der alle Komponenten montiert werden und die aus dem Rumpf auch wieder herauszunehmen ist.
http://www.wc9h4yuj.homepage.t-online.de/mediac/400_0/media/20061025_1626.jpg
In diesem Fall mußte diese Platte so weit nach vorne verlegt werden, dass später zwischen Motor und hinterer Befestigung noch die Akkus einzuschieben sind. Daher konnten im vorderen Bereich der Platte keine Schrauben verwendet werden, weil sie später mit dem Schraubendreher nicht mehr erreicht werden.
Aus 2mm-Polystyrol habe ich die RC-Platte und die Befestigung hergestellt.
http://www.wc9h4yuj.homepage.t-online.de/mediac/400_0/media/M30Platte.jpg
Die beiden dreieckigen Teile werden fest auf einem Aluminium-L-Profil montiert, der rechteckige Teil kommt mit einer Unterlegscheibe versehen darüber. Die Unterlegscheibe stellt einen etwas größeren Zwischenraum als die 2 mm ein, die sich aus den Dreieck-Teilen allein ergeben würde, damit sich die Platte leichter einschieben läßt. Die dreieckige Form fixiert die Platte an der gewünschten Stelle, während das darüber liegende Rechteck-Teil verhindert, dass sie sich selbständig macht. Hinten kommt wieder ein L-Profil zu Einsatz; damit später die Akkus durch geschoben werden können, ist das Profil mit einem Schenkel nach oben zeigend eingebaut. Dort, wo dieser Schenkel stört (Seitenbereich und vorne aufgrund der Schrägstellung der Bordwand, ist er passend entfernt worden.
http://www.wc9h4yuj.homepage.t-online.de/mediac/400_0/media/20061025_1627.jpg
Am hinteren Ende wird ganz konventionell mit zwei 3 mm Schrauben gearbeitet.
Im eingebauten Zustand sieht dies dann so aus:
http://www.wc9h4yuj.homepage.t-online.de/mediac/400_0/media/20061025_1630.jpg
Anlenkung der Steuerdüse, Wasserkühlung
http://www.wc9h4yuj.homepage.t-online.de/mediac/400_0/media/20061025_1635_1.jpg
Die Steuerdüse wird durch zwei Bowdenzüge angelenkt. Am Jet sind die entsprechenden Bohrungen schon vorhanden (es werden hier nur die beiden äußeren benötigt, die mittlere ist für die Ansteuerung der Rückfahrklappe vorgesehen, die an diesem Modell entfällt). Das äußere Rohr wird jetzt so verlegt, dass es mit großzügigen Radien verläuft, damit die Ansteuerung leicht genug läuft. Die beiden inneren Enden müssen natürlich fixiert werden; da die Anlenkhebel meines Servos nicht exakt in der Mitte liegen, war hier auf der einen Seite eine einfache Halterung aus Polystyrol notwendig. Auf der anderen Seite reichte das Verkleben an der Bordwand.
Die Kugelköpfe auf der Außenseite müssen verkürzt werden, da sonst die Anlenkung blockiert. Kehrer bietet auch verkürzte Kugelköpfe an, ich habe aber einfach zur Säge gegriffen. Die Seele des Bowdenzugs wird hier später eingeklebt, nachdem die Bohrung auf 2 mm erweitert wurde. Am Servo habe ich die Seele mit aufgeklebten Gewindehülsen versehen, um später die Feinjustierung der Ansteuerung vornehmen zu können.
Im Heckbereich sind noch zwei Durchlässe für die Wasserkühlung anzubringen. Für den oberen (Auslaß) habe ich ein passendes Messingrohrstück eingeklebt. Der mitgelieferte Silikonschlauch paßt so stramm auf dieses Rohr, dass man sich vermutlich bei der nachträglichen Montage sehr abmühen muß (dafür hält er aber auch). Daher habe ich das Rohrstück gleich mit Schlauch versehen eingeklebt. Für den unteren Durchlaß (Einlauf) habe ich den Schlauch einfach durch die Bohrung geführt; damit vermeide ich das Problem der Fummelei an einem eingeklebten Messingröhrchen. Da diese nach beieinander liegen, dürfte es fast unmöglich sein, später noch Schläuche aufzuschieben. Falls jetzt doch noch einmal ein Wechsel notwendig wird, kann ich gut an das eingeklebte Röhrchen mit dem Ersatzschlauch gelangen, wenn ich vorher die Zuleitung aus der Bohrung ziehe. Da zwischen Bohrung und Schlauch sehr wenig Platz und das Modell auch nicht für Rückwärtsfahrt vorgesehen ist, sollte diese Lösung auch ausreichend dicht sein.
An der Steuerdüse ist der Wassereinlaß montiert (3 mm Messingrohr, gebogen und eingeklebt). Die außermittige Lage ist gewollt, da in der Mitte sich eine Abdeckung durch den Stator ergeben hätte. Ob das ein Problem gewesen wäre, kann ich nicht beurteilen; ich bin nur auf Nummer Sicher gegangen.
http://www.wc9h4yuj.homepage.t-online.de/mediac/400_0/media/20061025_1632.jpg
In die Öffnung, die man rechts vom Steuerteil dient, wird die Antenne eingesteckt.
Der Drehzahlsteller wird oberhalb des Motors in eine einfache Halterung eingesteckt. Mir sind immer solche Stellen lieber, wo Motor und Steller möglichst weit (wenn es denn aufgrund der Einbausituation geht) vom Empfänger entfernt sind. Die Antenne, die unmittelbar an Motor und Steller vorbeiführt, ist in diesem Bereich durch ein Alurohr abgeschirmt. Um die wirksame Länge nicht zu verkürzen, habe ich dieses Stück in der Gesamtlänge wieder hinzugerechnet.
Sitzbank
Da die Sitzbank für meinen Geschmack etwas zu locker auf dem Rumpf sitzt, habe ich eine bessere Passung mit Silikon hergestellt. Dazu wird der Rumpf mit Frischhaltefolie (oder etwas anderem, aber möglichst dünn) abgeklebt und in den Innenteil der Sitzbank reichlich Silikon gespritzt. Danach die Sitzbank an die vorgesehen Stelle bringen, per Klebeband fixieren und einen Tag trockenen lassen. Die Frischhaltefolie geht keinen Kontakt mit dem Silikon ein, so dass man am Ende einen strammen Sitz der Bank auf dem Rumpf erreicht. Überschüssiges Silikon habe ich an der Innenseite der Bank wieder herausgeschnitten.
Nachdem die Position des Fahrers ermittelt ist, bekommt die Bank noch etwas Styropor als Auftriebskörper (man weiß ja nie, ob sie nicht doch einmal ins Wasser fällt). Befestigt wird die Bank mit zwei M2-Schrauben vorne und hinten; im Rumpf habe ich an die entsprechenden stellen zwei Messingstücke mit M2-Gewinde geklebt.
http://www.wc9h4yuj.homepage.t-online.de/mediac/400_0/media/20061028_0920.jpg
Lackierung
Damit werde ich mich im Anschluß an die Probefahrt beschäftigen. Es wird wieder etwas mehrfarbiges unter Verwendung von 2K-Metallicfarben werden.
Probefahrt
Die Probefahrt, noch ohne Figur und in der Orginallackierung fand am 28.10.2006 beim Absegeln an der Saaler Mühle statt. Es gab keine technischen Probleme; allerdings ist der Jet empfindlich gegen Verschmutzungen. Wenn sich ein Blatt (und davon gab?s einige) in den Kanal setzt, ist sofort eine Verringerung der Leistung festzustellen. Auch muß das Boot etwas nach hinten getrimmt werden, damit der Ansaugkanal im Stillstand vollläuft (sonst bleibt man trotz laufenden Motors mitten auf dem See stehen und muß von Schleppern geborgen werden).
http://www.wc9h4yuj.homepage.t-online.de/mediac/400_0/media/20061028_1511.jpg
Da die Akkus aber in den Seiten über einen weiten Bereich verschoben werden können, ist dies mit einigem Probieren in den Griff zu kriegen.
:arrow: Bei Fragen bitte separates Thema eröffnen. Sonst wird es bei der Fortführung des Berichtes etwas unübersichtlich.
Der 28mm-Jet wird im Rumpf mittig positioniert:
http://www.wc9h4yuj.homepage.t-online.de/mediac/400_0/media/20060402_1710.jpg
In meinem Modell war er etwas zu breit für den Raum, der sich zwischen den Kanten rechts und links der Stufe ergab. Ich habe daher die Außenkante des Jets um ca. 1 mm schmaler geschliffen, so dass der Jet mit seiner Bodenplatte gut auflag. In dieser Position wird der Auslaß eingezeichnet. Dabei hilft entweder das Modell so gegen das Licht zu halten, dass sich der Umriß durch den Heckspiegel abzeichnet, oder die Verwendung einer Lampe im Innenraum.
Wenn der Durchbruch im Heckspiegel hergestellt ist, kann der Jet endgültig positioniert werden. Dafür wird der Flanschring von außen aufgesteckt und der Tunnel so verschoben, dass der Flanschring von außen gut anliegt. In dieser Position habe ich die Verklebung mit 5 Minuten Epoxi ausgeführt: Einmal in ?normaler? Stellung zur Fixierung des Tunnels am Boden und zum anderen auf des Heck gestellt, um den Auslaß dicht einzukleben. Eventuell austretender Kleber kann einfach mit einem Messer entfernt werden, solange er noch nicht vollständig ausgehärtet ist.
http://www.wc9h4yuj.homepage.t-online.de/mediac/400_0/media/20060402_1711.jpg
Der nächste Schritt ist dann das Ausfräsen der Einlaßöffnung. Dazu wird nach der oben beschriebenen Methode in etwa der Umriß außen aufgezeichnet und im Anschluß die Öffnung mit einer Minibohrmaschine und einem Fräser hergestellt. Dabei sollte man natürlich auf seinen persönlichen Schutz etwas achten, also Schutzbrille und Staubfilter tragen.
http://www.wc9h4yuj.homepage.t-online.de/mediac/400_0/media/20060402_1709.jpg
Da nach der einschlägigen Literatur (Bert Elbel, Faszination JET-POWER: Der JET_Antrieb im Modellbau, Neckar-Verlag, Villingen-Schwenningen, 1997) Jet-Antriebe sich das Wasser von allen Seiten (auch von hinten!) holen, sind natürlich die entstehenden Ecken gut zu runden.
http://www.wc9h4yuj.homepage.t-online.de/mediac/400_0/media/20061025_1635_2.jpg
Inneneinbauten
Ich fertige mir für die Fernsteuerung immer eine Platte, auf der alle Komponenten montiert werden und die aus dem Rumpf auch wieder herauszunehmen ist.
http://www.wc9h4yuj.homepage.t-online.de/mediac/400_0/media/20061025_1626.jpg
In diesem Fall mußte diese Platte so weit nach vorne verlegt werden, dass später zwischen Motor und hinterer Befestigung noch die Akkus einzuschieben sind. Daher konnten im vorderen Bereich der Platte keine Schrauben verwendet werden, weil sie später mit dem Schraubendreher nicht mehr erreicht werden.
Aus 2mm-Polystyrol habe ich die RC-Platte und die Befestigung hergestellt.
http://www.wc9h4yuj.homepage.t-online.de/mediac/400_0/media/M30Platte.jpg
Die beiden dreieckigen Teile werden fest auf einem Aluminium-L-Profil montiert, der rechteckige Teil kommt mit einer Unterlegscheibe versehen darüber. Die Unterlegscheibe stellt einen etwas größeren Zwischenraum als die 2 mm ein, die sich aus den Dreieck-Teilen allein ergeben würde, damit sich die Platte leichter einschieben läßt. Die dreieckige Form fixiert die Platte an der gewünschten Stelle, während das darüber liegende Rechteck-Teil verhindert, dass sie sich selbständig macht. Hinten kommt wieder ein L-Profil zu Einsatz; damit später die Akkus durch geschoben werden können, ist das Profil mit einem Schenkel nach oben zeigend eingebaut. Dort, wo dieser Schenkel stört (Seitenbereich und vorne aufgrund der Schrägstellung der Bordwand, ist er passend entfernt worden.
http://www.wc9h4yuj.homepage.t-online.de/mediac/400_0/media/20061025_1627.jpg
Am hinteren Ende wird ganz konventionell mit zwei 3 mm Schrauben gearbeitet.
Im eingebauten Zustand sieht dies dann so aus:
http://www.wc9h4yuj.homepage.t-online.de/mediac/400_0/media/20061025_1630.jpg
Anlenkung der Steuerdüse, Wasserkühlung
http://www.wc9h4yuj.homepage.t-online.de/mediac/400_0/media/20061025_1635_1.jpg
Die Steuerdüse wird durch zwei Bowdenzüge angelenkt. Am Jet sind die entsprechenden Bohrungen schon vorhanden (es werden hier nur die beiden äußeren benötigt, die mittlere ist für die Ansteuerung der Rückfahrklappe vorgesehen, die an diesem Modell entfällt). Das äußere Rohr wird jetzt so verlegt, dass es mit großzügigen Radien verläuft, damit die Ansteuerung leicht genug läuft. Die beiden inneren Enden müssen natürlich fixiert werden; da die Anlenkhebel meines Servos nicht exakt in der Mitte liegen, war hier auf der einen Seite eine einfache Halterung aus Polystyrol notwendig. Auf der anderen Seite reichte das Verkleben an der Bordwand.
Die Kugelköpfe auf der Außenseite müssen verkürzt werden, da sonst die Anlenkung blockiert. Kehrer bietet auch verkürzte Kugelköpfe an, ich habe aber einfach zur Säge gegriffen. Die Seele des Bowdenzugs wird hier später eingeklebt, nachdem die Bohrung auf 2 mm erweitert wurde. Am Servo habe ich die Seele mit aufgeklebten Gewindehülsen versehen, um später die Feinjustierung der Ansteuerung vornehmen zu können.
Im Heckbereich sind noch zwei Durchlässe für die Wasserkühlung anzubringen. Für den oberen (Auslaß) habe ich ein passendes Messingrohrstück eingeklebt. Der mitgelieferte Silikonschlauch paßt so stramm auf dieses Rohr, dass man sich vermutlich bei der nachträglichen Montage sehr abmühen muß (dafür hält er aber auch). Daher habe ich das Rohrstück gleich mit Schlauch versehen eingeklebt. Für den unteren Durchlaß (Einlauf) habe ich den Schlauch einfach durch die Bohrung geführt; damit vermeide ich das Problem der Fummelei an einem eingeklebten Messingröhrchen. Da diese nach beieinander liegen, dürfte es fast unmöglich sein, später noch Schläuche aufzuschieben. Falls jetzt doch noch einmal ein Wechsel notwendig wird, kann ich gut an das eingeklebte Röhrchen mit dem Ersatzschlauch gelangen, wenn ich vorher die Zuleitung aus der Bohrung ziehe. Da zwischen Bohrung und Schlauch sehr wenig Platz und das Modell auch nicht für Rückwärtsfahrt vorgesehen ist, sollte diese Lösung auch ausreichend dicht sein.
An der Steuerdüse ist der Wassereinlaß montiert (3 mm Messingrohr, gebogen und eingeklebt). Die außermittige Lage ist gewollt, da in der Mitte sich eine Abdeckung durch den Stator ergeben hätte. Ob das ein Problem gewesen wäre, kann ich nicht beurteilen; ich bin nur auf Nummer Sicher gegangen.
http://www.wc9h4yuj.homepage.t-online.de/mediac/400_0/media/20061025_1632.jpg
In die Öffnung, die man rechts vom Steuerteil dient, wird die Antenne eingesteckt.
Der Drehzahlsteller wird oberhalb des Motors in eine einfache Halterung eingesteckt. Mir sind immer solche Stellen lieber, wo Motor und Steller möglichst weit (wenn es denn aufgrund der Einbausituation geht) vom Empfänger entfernt sind. Die Antenne, die unmittelbar an Motor und Steller vorbeiführt, ist in diesem Bereich durch ein Alurohr abgeschirmt. Um die wirksame Länge nicht zu verkürzen, habe ich dieses Stück in der Gesamtlänge wieder hinzugerechnet.
Sitzbank
Da die Sitzbank für meinen Geschmack etwas zu locker auf dem Rumpf sitzt, habe ich eine bessere Passung mit Silikon hergestellt. Dazu wird der Rumpf mit Frischhaltefolie (oder etwas anderem, aber möglichst dünn) abgeklebt und in den Innenteil der Sitzbank reichlich Silikon gespritzt. Danach die Sitzbank an die vorgesehen Stelle bringen, per Klebeband fixieren und einen Tag trockenen lassen. Die Frischhaltefolie geht keinen Kontakt mit dem Silikon ein, so dass man am Ende einen strammen Sitz der Bank auf dem Rumpf erreicht. Überschüssiges Silikon habe ich an der Innenseite der Bank wieder herausgeschnitten.
Nachdem die Position des Fahrers ermittelt ist, bekommt die Bank noch etwas Styropor als Auftriebskörper (man weiß ja nie, ob sie nicht doch einmal ins Wasser fällt). Befestigt wird die Bank mit zwei M2-Schrauben vorne und hinten; im Rumpf habe ich an die entsprechenden stellen zwei Messingstücke mit M2-Gewinde geklebt.
http://www.wc9h4yuj.homepage.t-online.de/mediac/400_0/media/20061028_0920.jpg
Lackierung
Damit werde ich mich im Anschluß an die Probefahrt beschäftigen. Es wird wieder etwas mehrfarbiges unter Verwendung von 2K-Metallicfarben werden.
Probefahrt
Die Probefahrt, noch ohne Figur und in der Orginallackierung fand am 28.10.2006 beim Absegeln an der Saaler Mühle statt. Es gab keine technischen Probleme; allerdings ist der Jet empfindlich gegen Verschmutzungen. Wenn sich ein Blatt (und davon gab?s einige) in den Kanal setzt, ist sofort eine Verringerung der Leistung festzustellen. Auch muß das Boot etwas nach hinten getrimmt werden, damit der Ansaugkanal im Stillstand vollläuft (sonst bleibt man trotz laufenden Motors mitten auf dem See stehen und muß von Schleppern geborgen werden).
http://www.wc9h4yuj.homepage.t-online.de/mediac/400_0/media/20061028_1511.jpg
Da die Akkus aber in den Seiten über einen weiten Bereich verschoben werden können, ist dies mit einigem Probieren in den Griff zu kriegen.
:arrow: Bei Fragen bitte separates Thema eröffnen. Sonst wird es bei der Fortführung des Berichtes etwas unübersichtlich.