sea-breeze
02.03.2007, 17:11
Den Plan, die "Sea Cloud" als Modell zu bauen, entstand 1994...nachdem ich die Planken der guten alten Lady verlassen hatte, um in Hamburg einem geregelten Leben nachzugehen....
Vorbereitungen
Bis zu den konkreten Planungen vergingen aber einige Jahre und erst im Sommer 2002 machte ich mich auf die Suche nach Bauplänen und sonstigen Unterlagen... Sicher hätte ich den Rumpf einfach von einem anderen Segler dieser Zeit übernehmen können, aber die sportlich, schlanke Linienführung der Lady hatt es mir angetan und ich wollte das Original.
Das fand ich nach einiger Zeit in Form von Kopien alter Werftunterlagen und Designerpläne in einem Museum in den USA (Mystic Seaport Museum). Einige Pläne waren mit ungültig gekennzeichnet, aber das störte mich dann nicht weiter.
Die wesentlichen Abbildungen, die ich nun habe sind ein Segelriss, ein Spantenriss, ein Seitenlinienriss, Decksplan von Haupt- und Kapitänsdeck sowie einige Spantaufsichten, die aber nicht ganz zu den anderen Rissen passen, da sie aus anderer Feder kommen... Die Unterlagen hab ich auf 1:87 skaliert und dann konnte es losgehen...
Rumpf
Die einzelnen Spanten wurden aus Papier ausgeschnitten, auf 4 mm Pappelsperrholz geklebt und dieses ausgesägt
http://www.sea-breeze.de/spanten_Heck.jpg
Um Gewicht zu sparen, wurde das Spanteninnere ausgesägt
http://www.sea-breeze.de/Dvc00572.jpg
Und dann die Spanten gemäß der Kiel-oben-Bauweise auf dem Hellingbrett befestigt
http://www.sea-breeze.de/Dvc00573.jpg
Vorder- und Achtersteven wurden ebenfalls aus Pappelsperrholz gefertigt
http://www.sea-breeze.de/modell/vorder1.jpg
Um die Aussparungen an Vorder- und Achtersteven gemäß der Beplankungsstärke bug- bzw. heckwärts vornehmen zu können, wurde der Wasserlininenriss, in den zusätzlich die Lage der Modellspanten (in den Werftplänen ergaben sich kleine Differenzen zwischen den Plänen der amerikanischen Designer und den Plänen der deutschen Werft, die das ganze umgesetzt hat) sowie die Breite des Stevens eingetragen worden waren, herangezogen. Mit Hilfe Von Transparentpapier in Breite der Beplankung bzw. an gekrümmteren Stellen mit Hilfe der Plankenleisten selbst wurden jeweils die Stecke zwischen Außenbord und Mittellinie (a) bzw. Mittellinie und Durchkreuzungspunkt Planke - Steven (b) für die einzelnen Wasserlininen ausgemessen, auf den Vordersteven übertragen und anschlie%szig;end strakend miteinander verbunden. Insbesondere am Achtersteven war es hierbei nötig eine Leiste zu Hilfe zu nehmen, um die Linie strakend hinzubekommen. Der Teil (a) wurde abgesägt, der Teil (b) spitz zugefeilt. Einige Photos zur Verdeutlichung kommen noch nach. Ansonsten möchte ich auf das Buch "Rumpfbaupraxis- Kiel-oben-bauweise" aus der Reihe Modellwerft verweisen. Die zurechtgesägten Vorder und Achtersteven wurden schließlich in die Spanten eingeführt und mit wasserfestem Holzleim verklebt.
Rumpfbeplankung
Beginnend auf der Steuerbordseite wurde an der Wasserlinie 28 (etwa) eine Planke (3 mm stark) horizontal (d.h. parallel zur Wasserlinie) vorne und hinten überstehend auf die Spanten aufgeklebt. Zur Fixierung wurden kleine Klemmen mit beweglichen Backen verwendet, nachdem sich Stecknadeln als unpraktikabel herausgestellt hatten. Ich hab die Dinger einfach nicht durch die Planken durchbekommen.
http://www.sea-breeze.de/modell/planken_steuerbord1.jpg
Um die Gefahr eines verzogenen Rumpfes zu umgehen, hab ich jetzt nach den erstmal auch auf der Backbordseite mit dem Beplanken angefangen. Dazu mussten zunächst die Steuerbordplanken am Bug auf die Mittellinie gekürzt werden. Die Steuerbordplanken werden am Bug vor der Montage angefeilt.
http://www.sea-breeze.de/modell/planken_steuerbordbug.jpg
Pro Werktag hab ich etwa 3-4 Leisten verklebt bekommen
http://www.sea-breeze.de/modell/WL16.jpg
http://www.sea-breeze.de/modell/Beplankung3.jpg
Zunächst war die Frage: Wo hört die Bordwand auf? Wie hoch muss ich sie ziehen. Nach einigem Überlegen hab ich schließlich aus dem Wasserlinienriss an jedem Spant die Höhe zwischen der Bordwand und der Linie, auf dessen Höhe mein Hellingbrett liegt, ausgemessen und an kleinen Leisten markiert.Mit Hilfe derer konnte ich dann an jedem Spant am Rumpf die endgütige Bordwandhöe einzeichnen (Dabei hab ich festgestellt, dass mir im Vorder- und Achterschiffbereich noch Planken fehlen...).
http://www.sea-breeze.de/modell/Bordwand1.jpg
http://www.sea-breeze.de/modell/Bordwand3.jpg
Für das Heck hab ich einen Balsablock genommen, ihn mit Hilfe des Risses aus der Decksaufsicht grob zugeschnitten,angeklebt und in Form geschliffen.
http://www.sea-breeze.de/modell/Balsaheck1.jpg
http://www.sea-breeze.de/modell/Balsaheck2.jpg
Schleifen und Lackieren
Anschließend folgte das unschöne Kapitel des Schleifens
http://www.sea-breeze.de/modell/schleif_thom.jpg
und Spachtelns
http://www.sea-breeze.de/modell/schleif_jutta.jpg
nachdem der Rumpf das erste Mal mit Bootslack (von Clou) getränkt (1:1 Verdünnung) worden war, musste ich den schönen, glatten Rumpf durchbohren, um die Durchführungen für die 2 Wellen zu schaffen...
Da die Wellendurchbrüche in den Spanten schon vor der Beplankung gebohrt worden waren, konnte nun mit deren Hilfe und mit Hilfe eines Strohhalms der Dicke der Wellen die Punkte für die Durchbrüche durch die Bordwand markiert werden.
http://www.sea-breeze.de/modell/wellendb2.jpg
Die Stelle hab ich dann von außen angebohrt mit einem 2 mm Bohrer und dann weiter aufgefeilt.
http://www.sea-breeze.de/modell/wellendb8.jpg
Dabei hab ich mich bemüht, nicht aus der Flucht zu feilen. Per Lego-Konstruktion hab ich dann am Ende die richtige Lage der beiden Wellen geprüft (sind sie parallel?) - und fand das Ergebnis erstmal akzeptabel. Die Feinabstimmung kommt dann beim Einkleben.
http://www.sea-breeze.de/modell/wellendb5.jpg
Geposted nach 16 Minuten 27 Sekunden:
Nach etlichen Schleif- und Lackierdurchgängen kam dann Farbe ins Spiel. Und zwar einfache Sprühfarbe in Seidenmatt.
Der Rumpf wurde zunächst komplett weiß gesprüht und anschließend abkeklebt und das Unterwasserschiff rot gesprüht.
http://static.flickr.com/84/233762056_a9e17463d6.jpg (http://www.flickr.com/photos/46842839@N00/233762056/)
Nachtrag
1. Am Kiel des schiffes wurden 2 Muttern mit viereckiger Fassung (Zackenmuttern) eingelassen, um später einen externen Blikiel anbringen zu können
2. Am Heck des Schiffes wurde die Durchführung für das Ruder und unten eine Führung für die Ruderachse befestigt. Bei dieser Befestigung sind sehr häßliche Spuren von Harz entstanden, die erst im weiß gesprühten Zustand richtig sichtbar wurden.
Ende Nachtrag
aktuell mussten also die hässlichen Harzspuren weggeschliffen werden und zwar möglichst, ohne den ganzen Bootslack wieder mit runterzuschleifen.
dennoch sah der Rumpf irgendwann so aus:
http://static.flickr.com/86/233762059_5ee907b6dd_m.jpg (http://www.flickr.com/photos/46842839@N00/233762059/)
Beschriftung und Bullaugen wurden auf Laserdruckerfähige Schiebefolie ausgedruckt und aufgebracht und anschließend mit Klarlack fixiert
http://static.flickr.com/92/233762068_37b9bd4134.jpg (http://www.flickr.com/photos/46842839@N00/233762068/)
Deck
Das Deck wurde aus Buchensperrholz ausgesägt und ebenfalls mit Holzlack mehrfach behandelt. Anschließend sollten die Teak-Planken aufgeklebt werden. Im Moment hadere ich, ob mir die Variante 2mm Planke mit schwarzem faden dazwischen wirklich gefällt. Trotz diverser Tricks (wässern oder mit verdünntem Weißleim vorbehandelt) sind die Planken doch ziemlich uneinheitlich...
http://static.flickr.com/93/233766221_c746d32188_m.jpg (http://www.flickr.com/photos/46842839@N00/233766221/) http://static.flickr.com/91/233762073_558c97e352_m.jpg (http://www.flickr.com/photos/46842839@N00/233762073/)
Geposted nach 3 Tage 16 Stunden 3 Minuten 31 Sekunden:
Auf Eure zahlreichen Tipps hin, hab ich nun also verschiedene Decksbeplankungstechniken ausprobiert.
Die Variante mit dem Bindfaden hatte ich ja schon - Fummelarbeit, Ergebnis mäßig.
Ansonsten hab ich Klebeversuche mit gefärbtem Holzleim gestartet:
http://static.flickr.com/92/235774049_f9805ec524_m.jpg (http://www.flickr.com/photos/46842839@N00/235774049/)
Fazit: geht schön schnell, Fugen sind dicht - aber bekommt man den Leim jemals wieder aus den Fasern der Decksplanken raus?
und schließlich noch die Nachbildung der Kalfalterung mittels schwarzer Pappe:
http://static.flickr.com/98/237456308_bdab37463d_o.jpg (http://www.flickr.com/photos/46842839@N00/237456308/)
Fazit: Sieht sehr sauber aus, aber... ich würde eigentlich gerne auf eine Lackierung des verlegten Decks verzichten.... quillt dann die Pappe nicht raus, wenn sie mit Wasser in Berührung kommt?
Geposted nach 132 Tage 6 Stunden 30 Minuten 23 Sekunden:
Es gibt Fortschritte in Sachen Decksbeplankung: Ich hab mir fertige 1x1 mm und 1x2 mm Leisten besorgt und die ohne Kalfalterung verlegt..soweit die Planken reichten...jetzt musste ich erstmal nachbestellen...
http://farm1.static.flickr.com/132/361509832_104b420984_m.jpg (http://www.flickr.com/photos/46842839@N00/361509832/)
Geposted nach 39 Tage 4 Stunden 3 Minuten 6 Sekunden:
Das Hauptdeck ist verlegt...und mit Leinölfirnis getränkt...
Hier mal ein paar "kleine" Filmchen, weshalb ich die good old lady liebe...oder die Jungs, die darauf arbeiten (dazu die Gruppe in weiß anklicken *g*) ...
Sea Cloud @ galutschek.at (http://ships.galutschek.at/sea_cloud/)
:matrose: :yessir:
Geposted nach 3 Tage 22 Stunden 11 Minuten 53 Sekunden:
http://farm1.static.flickr.com/168/407690919_0e7820d5b4_m.jpg (http://www.flickr.com/photos/46842839@N00/407690919/)
das glänzende Deck kommt daher, dass der/die/das Leinölfirnis noch nicht ganz trocken ist...
Vorbereitungen
Bis zu den konkreten Planungen vergingen aber einige Jahre und erst im Sommer 2002 machte ich mich auf die Suche nach Bauplänen und sonstigen Unterlagen... Sicher hätte ich den Rumpf einfach von einem anderen Segler dieser Zeit übernehmen können, aber die sportlich, schlanke Linienführung der Lady hatt es mir angetan und ich wollte das Original.
Das fand ich nach einiger Zeit in Form von Kopien alter Werftunterlagen und Designerpläne in einem Museum in den USA (Mystic Seaport Museum). Einige Pläne waren mit ungültig gekennzeichnet, aber das störte mich dann nicht weiter.
Die wesentlichen Abbildungen, die ich nun habe sind ein Segelriss, ein Spantenriss, ein Seitenlinienriss, Decksplan von Haupt- und Kapitänsdeck sowie einige Spantaufsichten, die aber nicht ganz zu den anderen Rissen passen, da sie aus anderer Feder kommen... Die Unterlagen hab ich auf 1:87 skaliert und dann konnte es losgehen...
Rumpf
Die einzelnen Spanten wurden aus Papier ausgeschnitten, auf 4 mm Pappelsperrholz geklebt und dieses ausgesägt
http://www.sea-breeze.de/spanten_Heck.jpg
Um Gewicht zu sparen, wurde das Spanteninnere ausgesägt
http://www.sea-breeze.de/Dvc00572.jpg
Und dann die Spanten gemäß der Kiel-oben-Bauweise auf dem Hellingbrett befestigt
http://www.sea-breeze.de/Dvc00573.jpg
Vorder- und Achtersteven wurden ebenfalls aus Pappelsperrholz gefertigt
http://www.sea-breeze.de/modell/vorder1.jpg
Um die Aussparungen an Vorder- und Achtersteven gemäß der Beplankungsstärke bug- bzw. heckwärts vornehmen zu können, wurde der Wasserlininenriss, in den zusätzlich die Lage der Modellspanten (in den Werftplänen ergaben sich kleine Differenzen zwischen den Plänen der amerikanischen Designer und den Plänen der deutschen Werft, die das ganze umgesetzt hat) sowie die Breite des Stevens eingetragen worden waren, herangezogen. Mit Hilfe Von Transparentpapier in Breite der Beplankung bzw. an gekrümmteren Stellen mit Hilfe der Plankenleisten selbst wurden jeweils die Stecke zwischen Außenbord und Mittellinie (a) bzw. Mittellinie und Durchkreuzungspunkt Planke - Steven (b) für die einzelnen Wasserlininen ausgemessen, auf den Vordersteven übertragen und anschlie%szig;end strakend miteinander verbunden. Insbesondere am Achtersteven war es hierbei nötig eine Leiste zu Hilfe zu nehmen, um die Linie strakend hinzubekommen. Der Teil (a) wurde abgesägt, der Teil (b) spitz zugefeilt. Einige Photos zur Verdeutlichung kommen noch nach. Ansonsten möchte ich auf das Buch "Rumpfbaupraxis- Kiel-oben-bauweise" aus der Reihe Modellwerft verweisen. Die zurechtgesägten Vorder und Achtersteven wurden schließlich in die Spanten eingeführt und mit wasserfestem Holzleim verklebt.
Rumpfbeplankung
Beginnend auf der Steuerbordseite wurde an der Wasserlinie 28 (etwa) eine Planke (3 mm stark) horizontal (d.h. parallel zur Wasserlinie) vorne und hinten überstehend auf die Spanten aufgeklebt. Zur Fixierung wurden kleine Klemmen mit beweglichen Backen verwendet, nachdem sich Stecknadeln als unpraktikabel herausgestellt hatten. Ich hab die Dinger einfach nicht durch die Planken durchbekommen.
http://www.sea-breeze.de/modell/planken_steuerbord1.jpg
Um die Gefahr eines verzogenen Rumpfes zu umgehen, hab ich jetzt nach den erstmal auch auf der Backbordseite mit dem Beplanken angefangen. Dazu mussten zunächst die Steuerbordplanken am Bug auf die Mittellinie gekürzt werden. Die Steuerbordplanken werden am Bug vor der Montage angefeilt.
http://www.sea-breeze.de/modell/planken_steuerbordbug.jpg
Pro Werktag hab ich etwa 3-4 Leisten verklebt bekommen
http://www.sea-breeze.de/modell/WL16.jpg
http://www.sea-breeze.de/modell/Beplankung3.jpg
Zunächst war die Frage: Wo hört die Bordwand auf? Wie hoch muss ich sie ziehen. Nach einigem Überlegen hab ich schließlich aus dem Wasserlinienriss an jedem Spant die Höhe zwischen der Bordwand und der Linie, auf dessen Höhe mein Hellingbrett liegt, ausgemessen und an kleinen Leisten markiert.Mit Hilfe derer konnte ich dann an jedem Spant am Rumpf die endgütige Bordwandhöe einzeichnen (Dabei hab ich festgestellt, dass mir im Vorder- und Achterschiffbereich noch Planken fehlen...).
http://www.sea-breeze.de/modell/Bordwand1.jpg
http://www.sea-breeze.de/modell/Bordwand3.jpg
Für das Heck hab ich einen Balsablock genommen, ihn mit Hilfe des Risses aus der Decksaufsicht grob zugeschnitten,angeklebt und in Form geschliffen.
http://www.sea-breeze.de/modell/Balsaheck1.jpg
http://www.sea-breeze.de/modell/Balsaheck2.jpg
Schleifen und Lackieren
Anschließend folgte das unschöne Kapitel des Schleifens
http://www.sea-breeze.de/modell/schleif_thom.jpg
und Spachtelns
http://www.sea-breeze.de/modell/schleif_jutta.jpg
nachdem der Rumpf das erste Mal mit Bootslack (von Clou) getränkt (1:1 Verdünnung) worden war, musste ich den schönen, glatten Rumpf durchbohren, um die Durchführungen für die 2 Wellen zu schaffen...
Da die Wellendurchbrüche in den Spanten schon vor der Beplankung gebohrt worden waren, konnte nun mit deren Hilfe und mit Hilfe eines Strohhalms der Dicke der Wellen die Punkte für die Durchbrüche durch die Bordwand markiert werden.
http://www.sea-breeze.de/modell/wellendb2.jpg
Die Stelle hab ich dann von außen angebohrt mit einem 2 mm Bohrer und dann weiter aufgefeilt.
http://www.sea-breeze.de/modell/wellendb8.jpg
Dabei hab ich mich bemüht, nicht aus der Flucht zu feilen. Per Lego-Konstruktion hab ich dann am Ende die richtige Lage der beiden Wellen geprüft (sind sie parallel?) - und fand das Ergebnis erstmal akzeptabel. Die Feinabstimmung kommt dann beim Einkleben.
http://www.sea-breeze.de/modell/wellendb5.jpg
Geposted nach 16 Minuten 27 Sekunden:
Nach etlichen Schleif- und Lackierdurchgängen kam dann Farbe ins Spiel. Und zwar einfache Sprühfarbe in Seidenmatt.
Der Rumpf wurde zunächst komplett weiß gesprüht und anschließend abkeklebt und das Unterwasserschiff rot gesprüht.
http://static.flickr.com/84/233762056_a9e17463d6.jpg (http://www.flickr.com/photos/46842839@N00/233762056/)
Nachtrag
1. Am Kiel des schiffes wurden 2 Muttern mit viereckiger Fassung (Zackenmuttern) eingelassen, um später einen externen Blikiel anbringen zu können
2. Am Heck des Schiffes wurde die Durchführung für das Ruder und unten eine Führung für die Ruderachse befestigt. Bei dieser Befestigung sind sehr häßliche Spuren von Harz entstanden, die erst im weiß gesprühten Zustand richtig sichtbar wurden.
Ende Nachtrag
aktuell mussten also die hässlichen Harzspuren weggeschliffen werden und zwar möglichst, ohne den ganzen Bootslack wieder mit runterzuschleifen.
dennoch sah der Rumpf irgendwann so aus:
http://static.flickr.com/86/233762059_5ee907b6dd_m.jpg (http://www.flickr.com/photos/46842839@N00/233762059/)
Beschriftung und Bullaugen wurden auf Laserdruckerfähige Schiebefolie ausgedruckt und aufgebracht und anschließend mit Klarlack fixiert
http://static.flickr.com/92/233762068_37b9bd4134.jpg (http://www.flickr.com/photos/46842839@N00/233762068/)
Deck
Das Deck wurde aus Buchensperrholz ausgesägt und ebenfalls mit Holzlack mehrfach behandelt. Anschließend sollten die Teak-Planken aufgeklebt werden. Im Moment hadere ich, ob mir die Variante 2mm Planke mit schwarzem faden dazwischen wirklich gefällt. Trotz diverser Tricks (wässern oder mit verdünntem Weißleim vorbehandelt) sind die Planken doch ziemlich uneinheitlich...
http://static.flickr.com/93/233766221_c746d32188_m.jpg (http://www.flickr.com/photos/46842839@N00/233766221/) http://static.flickr.com/91/233762073_558c97e352_m.jpg (http://www.flickr.com/photos/46842839@N00/233762073/)
Geposted nach 3 Tage 16 Stunden 3 Minuten 31 Sekunden:
Auf Eure zahlreichen Tipps hin, hab ich nun also verschiedene Decksbeplankungstechniken ausprobiert.
Die Variante mit dem Bindfaden hatte ich ja schon - Fummelarbeit, Ergebnis mäßig.
Ansonsten hab ich Klebeversuche mit gefärbtem Holzleim gestartet:
http://static.flickr.com/92/235774049_f9805ec524_m.jpg (http://www.flickr.com/photos/46842839@N00/235774049/)
Fazit: geht schön schnell, Fugen sind dicht - aber bekommt man den Leim jemals wieder aus den Fasern der Decksplanken raus?
und schließlich noch die Nachbildung der Kalfalterung mittels schwarzer Pappe:
http://static.flickr.com/98/237456308_bdab37463d_o.jpg (http://www.flickr.com/photos/46842839@N00/237456308/)
Fazit: Sieht sehr sauber aus, aber... ich würde eigentlich gerne auf eine Lackierung des verlegten Decks verzichten.... quillt dann die Pappe nicht raus, wenn sie mit Wasser in Berührung kommt?
Geposted nach 132 Tage 6 Stunden 30 Minuten 23 Sekunden:
Es gibt Fortschritte in Sachen Decksbeplankung: Ich hab mir fertige 1x1 mm und 1x2 mm Leisten besorgt und die ohne Kalfalterung verlegt..soweit die Planken reichten...jetzt musste ich erstmal nachbestellen...
http://farm1.static.flickr.com/132/361509832_104b420984_m.jpg (http://www.flickr.com/photos/46842839@N00/361509832/)
Geposted nach 39 Tage 4 Stunden 3 Minuten 6 Sekunden:
Das Hauptdeck ist verlegt...und mit Leinölfirnis getränkt...
Hier mal ein paar "kleine" Filmchen, weshalb ich die good old lady liebe...oder die Jungs, die darauf arbeiten (dazu die Gruppe in weiß anklicken *g*) ...
Sea Cloud @ galutschek.at (http://ships.galutschek.at/sea_cloud/)
:matrose: :yessir:
Geposted nach 3 Tage 22 Stunden 11 Minuten 53 Sekunden:
http://farm1.static.flickr.com/168/407690919_0e7820d5b4_m.jpg (http://www.flickr.com/photos/46842839@N00/407690919/)
das glänzende Deck kommt daher, dass der/die/das Leinölfirnis noch nicht ganz trocken ist...