Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gewinde schneiden auf der Drehbank
Es gibt nichts, was so gehaßt wird als das.
Warum?
Weil man dafür die ganze Bank umbauen muß, und im Anschluß ist sie für normale Arbeiten nicht mehr zu gebrauchen.
Das ist wohl wahr, die Leitspindel fällt aus.
Warum?
Weil die Leitspindel immer die niedrigst mögliche Untersetzung fahren soll, aber schon das kleinste Gewinde liegt um den Faktor 10 drüber.
Was den Haß aber wirklich ausmacht, ist der Umbau am Räderkasten.
Schon witzig, wie sich gestandene Dreher aus der Situation herauszureden versuchen. Schon bei dem Gedanken an den Räderkasten überlegen sie 1000 Ausreden, nur daß sie nicht dran müssen.
Was kann man machen?´
Innengewinde mit dem Reitstock reinwürgen, Außengewinde mit dem Reitstock führen. Nun ja. Eine Drehbank ist eigentlich nicht als Ersatz für normales Handgewindeschneiden gedacht, Reitstock hin, Reitstock her.
Die Klasse von Drehbänken, die das alles mit Getriebe erledigt, von 0,25 bis 3,5, liegt so bei 650 kg. Die haben ein echtes Leitspindel-Getriebe. Für Hobby-Bänke können wir das vergessen. Also im Räderkasten herumfummeln. Daher der Haß.
Wir können aber bei der Herstellung von Stücken ein wenig umdenken: Das Gewinde bleibt drin, wir verzichten nur auf die Leitspindel. Wegen der Drehzahl: Leitspindelzahnrad ausklinken, frei drehen. Das geht.
Wie man Gewinde schneidet, ist klar: Mit langem Anlauf, und immer schön Freistich. Die neuen Quantum-Bänke haben die Eigenart, Linkslauf nur zur Hälfte zu drehen. Das ist großer Mist, besser wäre umgekehrt, weil der Rücklauf lästig ist. Außerdem haben die ein Kunststoff-Zahnrad als Streßbraker. Das kann schon mal hilfreich sein, aber nur, wenn man davon mehrere auf Lager hat.
Daß man Gewinde auch mit dem Oberschlitten schneidet, ist auch klar. Man will festlegen, ob der Meißel links oder rechts schneidet. Daher schneidet man nach guter alter Sitte ein Zehntel vor ein Zehntel mit zurückhängender Schneide.
Worüber ich hier einen kleinen Kommentar abgeben wollte, ist folgendes:
Kein noch so routinierter Dreher traut sich, zwei gegenläufig geschnittene neue Gewinde nur aufgrund der Zustellung als "passend" auszugeben. Trotz Digi-Anzeige: es kommt immer drauf an. Daher erst das eine Stück schneiden, meist die Mutter, und den Bolzen "feinanpassen".
Zu der Feinanpassung gibt es die Möglichkeit, mit Ventilschleifpaste auf der Bank die Gewinde zu optimieren.
Ich red hier aber von was anderem, was man nirgendwo liest:
Daß man, insbesondere bei sehr engem Freistich, die Feinanpassung des Gewindes mit der Hand macht. Auf der Drehbank, Zustellung vom Meißel wie gewohnt, aber Futter von der Bank bei eingekuppelter Leitspindel mit der Hand drehen.
So wird es ganz fein, ohne daß man Angst haben muß, aus dem Freistich rauszurasseln, und mit Schleifpaste wird es noch feiner.
;)
AUch dieses Thema ist zur Diskussion gestellt, Lästermäuler vor! ;)
Seebär Harry
25.08.2006, 01:14
AUch dieses Thema ist zur Diskussion gestellt, Lästermäuler vor! ;)Nur, du vergisst schon wieder, das wir hier kein Forum für Industrie-Maschienen sind!
Wir sind, falls das noch nicht aufgefallen ist, ein Schiffsmodellbauforum.
Hier geht es um den Bau von Schiffsmodellen und Werkzeuge die du vorstellst,
sind für die Meisten weder aufstellbar noch bezahlbar, was aber auch schon geschrieben wurde.
So, damit sind deine Themen für mich erledigt!
Ich hab schon einige Gewinde auf meiner kleinen unwürdigen Emco Compact 5 (http://www.didispbweb.de/pics/pics6/werft/emco1.jpg) geschnitten. (zb. die hier (http://www.schiffsmodell.net/showthread.php?t=28255#53982_Wellen) ) aber ich kann Wäärners Gejammere nicht nachvollziehen. Bin zwar Schlosser, aber auch für den "einfachen" Modellbauer ohne Metallverarbeitende Vorkenntnisse ist es mit ein bisschen Übung und Hilfe nichts besonderes auf einer kleinen Maschine Gewinde zu schneiden.
Ich habe absolut keinen Hass auf das Räder-wechseln, meine Leitspindel mault nicht, meine Gewinde passen alle.....................auch ohne Schleifpaste.
Leute lasst euch durch Wäärner nicht verängstigen, auch mit kleinen Maschinen kann man gute Ergebnisse erzielen.
Geposted nach 27 Minuten 16 Sekunden:
Und nochwas, meine Kleine hat keine Digi-Anzeige, hat 1-4/10mm Spiel in den Handrädern und trotzdem passen bei mir alle Gewinde und Passungen aufs 1/100tel..................
Die Kunst ist es nicht eine Super-Maschine mit allen Schikanen zu haben, sondern mit den kleinen Schwächen umgehen zu können...................
Hallo Wäärner,
ich bin seit fast zwanzig Jahren Werkzeugmacher, bisher kannte ich die von dir geschilderten Probleme nicht. Wenn du also in Zukunft professionell Metall barbeiten willst (Wäärner, Schleifpaste! :roll: ), gebe ich dir gerne Tipps (den anderen selbstv. auch :wink: ).
@ Wäärner
Was willst Du uns sagen????
Gib einen Tip wie man Gewinde praktisch schneidet, wie man den Stahl rechtwinklig zum Werkstück das man den Support mittels der Leitspindel zurückfahren zurückfahren muss, das die Zugspindel (Ohne Trapezgewinde) zum Längsdrehen da ist, und warum man den Gewindestahl mittels Längsschlitten nach links zustellen soll.
Übrigens, um Deinen Bemerkungen vorzugreifen, man kann den Support auch beim Gewindeschneiden von Hand zurückdrehen wenn die Gewindesteigung sich ganzzahligin die Leitspindelsteigung teilen läßt.
Also entweder praktische Hinweise oder gar nicht.
Prospekte von Werkzeugmaschinen lesen und im Internet recherchieren kann heute jeder.
Dadurch ist Klugsch..... kein Problem mehr.
wolfgang
Frage:
Ab welcher Größe schneidest du Innen und Außengewinde mit dem Stahl?
Ümminger Kapitän
25.08.2006, 14:57
Reicht für ein Gewinde im Modellbau nicht auch ein stinknormales Schneideisen?
Oder ist das eines Inschenörs unwürdig?
Ist es gar überhaupt kein ernsthafter Modellbau, wenn man seine Gewinde auf einfache Art schnitzt?
Ich kann mir nicht vorstellen für ein Gewinde bis M6 eine Drehmaschine zu bemühen, größer werden die Gewinde im Modellbau in der Regel nicht.
Wenn ich das hier so lese, mache ich mir langsam Sorgen um den Nachwuchs.
Kein Interssierter, egal welcher Altersstufe, wird wird in dieses schöne Hobby einsteigen, wenn er liest das man das nur mit einer komplett eingerichteten Schlosserwerksatt und entsprechender Ausbildung machen kann.
Hör doch endlich auf mit deinen Kanonen (http://www.schiffsmodell.net/showthread.php?t=28222) auf Spatzen zu schießen.
Hör vor allen Dingen damit auf andere als blöd oder unfähig hinzustellen, auch diejenigen, die nicht mit deiner Meinung konform gehen.
Wenn ich das hier so lese, mache ich mir langsam Sorgen um den Nachwuchs.
Kein Interssierter, egal welcher Altersstufe, wird wird in dieses schöne Hobby einsteigen, wenn er liest das man das nur mit einer komplett eingerichteten Schlosserwerksatt und entsprechender Ausbildung machen kann.
Will jetzt Wäärner nicht in Schutz nehmen, aber wenn ich mir einige Beiträge der anderen alten Hasen hier anschaue, da hab ich mir teilweise auch schon gedacht, dass das Hammer ist, was da an elektrischen Werkzeugen genutzt wird. Da wird direkt bei einem Holzmodell eine Dekupiersäge empfohlen, wo ich mir denke, dass man das mit ner Laubsäge auch wunderbar hinbekommt.
Vieles kann man günstig von Hand machen, statt sich gleich etliche Gerätschaften anzuschaffen :wink:
Gut, die Geräte von Wäärner erkenne ich auch als teilweise zu mächtig für den Modellbau, ausser man will ein Kreuzfahrtschiff in 1:8 nachbauen...
Bastl-Wastl
25.08.2006, 15:24
Da wird direkt bei einem Holzmodell eine Dekupiersäge empfohlen, wo ich mir denke, dass man das mit ner Laubsäge auch wunderbar hinbekommt.
Es ist ja auch nur eine Empfehlung, aber wer mal eine Dekupiersäge hat wird sie nicht mehr zurückgeben.
Also ich wollte nicht mit einer Handsäge 40 Spanten etc. aussägen,aber jeder wie er meint...
Da wird direkt bei einem Holzmodell eine Dekupiersäge empfohlen, wo ich mir denke, dass man das mit ner Laubsäge auch wunderbar hinbekommt.
Gut, die Geräte von Wäärner erkenne ich auch als teilweise zu mächtig für den Modellbau, ausser man will ein Kreuzfahrtschiff in 1:8 nachbauen...
Genau das ist doch der Punkt. Eine Dekupiersäge wiegt ca 5-10kg und ist eigentlich für jeden erschwinglich und mit Sicherheit nützlich. Aber eine Drehbank von 650kg um ein Gewinde zu schnitzen. Na Ja. :?: :???:
um ehrlich zu sein, ich hab mich auch gleich kundig gemacht wegen der Dekupiersäge, den Preis gesehen und überlegt, wo ich die unterbringen kann, da sie wirklich nicht allzu teuer sind.
Aber hier haben auch einige ne Drehbank, Fräse u.a. Gerätschaften, die nicht unbedingt in den "Otto-Normal-Heimwerker-Bedarf" fallen und nicht unbedingt so günstig sind. Und die Geräte sind teilweise auch nicht so super schwer und sperrig.
Wo ich mir teilweise denke, "Wow, darauf kann ich auch verzichten und mach das lieber über andere Handwerkzeuge". Gut in der Maschine hat man natürlich den Vorteil, dass alles gehalten wird und dadurch das Verschnittrisiko geringer ist. Aber wenn man hier durchgeht, was alles so an Geräten bei einigen zu Hause stehen, dann brauch man dafür wirklich einiges an Geld und Platz.
Das soll jetzt nichts gegen die sein, die diese Geräte haben, wenn man viel baut, dann sind die sicher von Vorteil und die Geräte muss man auch beherrschen. Und ihr macht das bestimmt schon lange und habt auch mal alles mit Hand gemacht.
Aber ich denke zum Anfang sollte man das ruhig alles in Handarbeit machen, ohne viel Geräte, um zu lernen wie das wirklich geht. In ner Lehre lernt man ja auch zuerst die Feile kennen und dann die Maschinen. Und wenn das hier raus kommt, dass man alles erstmal von Hand mit wenigen günstigen Geräten machen kann, dann schreckt das auch niemanden ab.
Mich schrecken die Beispiele z.B. nicht ab, da ich mir erstmal ne Laubsäge angeschaffe und nen Dremel. Wenn ich dann wirklich ernsthaft dabei bleibe und viel bau, dann kommen sicher auch noch andere Gerätschaften nach
Reicht für ein Gewinde im Modellbau nicht auch ein stinknormales Schneideisen?In 99% aller Fälle schon. Aber dann gibt es da so ein paar verrückte Modellbauer die sich nicht an die allgemein übliche Praxis halten und sich zB. keine fertigen Wellenanlagen kaufen sondern die selber drehen. Und da kann es passieren daß man für die Lagerböcke schon mal ein M16-Gewinde braucht aber kein Schneideisen dafür hat...................... :wink:
Ich kann mir nicht vorstellen für ein Gewinde bis M6 eine Drehmaschine zu bemühen,Ich auch nicht, ausser um Schneideisen oder Gewindebohrer zu führen. das man das nur mit einer komplett eingerichteten Schlosserwerksatt und entsprechender Ausbildung machen kann.Aber es gibt nun mal unterschiedliche Schwierigkeitsgrade im Modellbau. Und für schwierige Sachen braucht man halt unter Umständen schon mal Maschinchen mit denen ein Anfänger vielleicht noch gar nichts anfangen kann. Lasst uns jetzt nicht streiten über den Sinn oder Unsinn von Maschinen, man kann auch ohne Maschinen schöne Modelle bauen aber die Maschinen erleichtern vieles ungemein...........
Ich bin ja auch ein Anfänger im Modellbau (die König ist mein erstes nicht-Baukasten-Modell) aber ich bin halt beruflich vorbelastet und stehe auf technischen Modellbau. Ich bin halt Maschinen-Fetischist. :wink: ]
Da wird direkt bei einem Holzmodell eine Dekupiersäge empfohlen, wo ich mir denke, dass man das mit ner Laubsäge auch wunderbar hinbekommt. Natürlich gehts auch mit einer Laubsäge.
Aber mit der Dekupiersäge gehts halt schneller............. :twisted: :wink:
Nun, Leute, nur keine Aufregung.
Hier wurde gesagt: zuviel Maschine, lieber mit der Hand:
Was man beim Gewinde mit der Hand machen kann, sollte man mit der Hand machen.
!!!
Mit der Hand hat man mehr Gefühl, die Bruchgefahr für die Werkzeuge sinkt, schwierige Stücke mit ungleichmäßiger Materialstruktur, insbesondere bei Stählen gibt es solche unangenehmen Stellen, erkennt die Maschine nicht, da macht es Bruch.
Wer ein STück gedreht und gefräst hat, wo am Ende noch 8 vorgebohrete Bohrungen m6 zu versenken sind, womöglich Sacklöcher, sollte auf jeden Fall mit der Hand arbeiten!
Normales Bolzengewinde M6 x 1,0 dreht niemand auf der Maschine.
Wie sieht es aber aus mit einem Bolzengewinde M6x0,5???
Zu den Aspekten, die ich im Auge hatte:
Praktisches Gewindedrehen auf der Bank.
Frage: Wann und Warum?
Antwort:
Alle Gewinde, für die es keine Gewindeschneider gibt. Z. B. M 36 x1,0. Im Unterschied zum Schneideisen muß man ja am Räderkasten nur die Steigung einstellen, z. B. 1.0. Dann kann man mit dieser STeigung M10, M12, M16, M36, M42 usf. drehen. Soviele Schneideisen hat keiner in der Schublade!
Innengewinde. Insbesondere Gewindekappen, Spannmuttern, Überwurfmuttern.
Hier ist das Problem: Kurze breite Mutter, und man kann sie nicht mit dem Schneideisen per Hand machen, weil das Gewinde nicht durchläuft, und bei der Bank das Problem: sie hat keinen Freistich.
Freistich ist die Bremszone der Bank. Wenn das nicht reicht, kann man beim Außengewinde blitzartig zurückkurbeln. Beim Innengewinde kann man sich vielleicht in die Mittenbohrung retten, man sieht ja aber nichts. Wenn es nicht reicht, macht es rumms, und beim Innengewinde ist der Stahl platt.
Stellen wir uns mal eine Gewindekappe vor, außen 25x10 mm, innen M20 Feingewinde, sagen wir mal M20x1,0.
Die Kappe ist 1 cm hoch, der Freistich betrage 1,5 mm.
Sowas kann man weder von Hand noch mit der Bank so einfach konventionell drehen.
Auch wenn jetzt wieder alle sagen: so eine Gewindekappe brauch ich nicht, würde ich niemals drehen: das ist nur ein Beispiel für einen schwierigen Fall
Wir finden solche "Gewindekappen" in ähnlicher Form bei DIN-Spannmuttern. Kurzes Gewindefeld, extrem schmaler Freistich.
Problemlösung, zwei Vorschläge:
Wie oben schon gesagt, auf der Drehbank, aber komplett mit handgedrehtem Drehfutter drehen. Dann braucht man so gut wie keinen Freistich.
Möglichkeit zwei (habe ich noch nicht gemacht, überlege ich gerade, daher mit Quizfrage):
Ich dreh den Innendrehmeißel auf den Kopf, fahre ihn innen an den Stoß der Mutter heran, und drehe dann das Gewinde mit Linkslauf, also von links nach rechts, so daß er recht freikommt und nirgendwo gegenbumsen kann.
Frage für Leute die Spaß haben am Rätseln: Kommt dabei ein Rechtsgewinde heraus?
;)
Frank Andrees
25.08.2006, 17:03
Hallo Zusammen,
ich habe jetzt auch mal ein Rätsel:
Wie groß ist der Schiffspropeller, wenn er ein M36 Gewinde hat ??? :mrgreen:
Wo bekomme ich die entsprechenden Buchsen und Lager für das Stevenrohr ??? :rofl:
Wer hilft mir das kleine Schiff ins Wasser zu heben ??? :lovl:
An Wäärner:
Bitte zeige mir ein Bild von einem Modell, an dem Du ein M36 Gewinde verwendet hast !!
Mit freundlichen Grüßen
Frank
Quiz-Frage beantwortet: Ja, es kommt ein Rechtgewinde heraus. Dazu muß man den Stahl auf die andere Seite umsetzen und im LINKS-Gang (!) auf der rückwärtigen Innenseite schneiden.
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Was hat das Arbeiten an der Bank mit den verwendeten Maßen zu tun?
Erzähl uns doch mal, wie du
eine Überwurfmutter M 5 x 0,5 mit 5 mm Gewindegang und 1 mm Freistich drehen würdest?
Wenn dich das Drehen nicht interessiert -> es gibt genügend andere Themen hier.
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Moderation von Moderatorengruppe
Beachte Forenregel Umgang miteinander (http://www.schiffsmodell.net/showthread.php?t=30535). Es braucht sich hier niemand beleidigen lassen, weil er einer anderen Meinung ist. Arbeite mal etwas an deiner Ausdrucksweise und deinem Auftreten.
Frank Andrees
25.08.2006, 18:08
Hallo Wäärner,
fühlst Du Dich etwa angegriffen ???
Ich interessier mich schon fürs Drehen, obwohl ich keine Drehbank habe.
Aber man kann ja auch erst mal mitlesen.
Ich habe hier, in einem Schiffsmodellbauforum , nicht angefangen von M36 Gewinde zu reden.
Daher habe ich nur versucht Deine wunderschöne Erklärung in meine modellbauerische Tätigkeit mit einzubeziehen. Wenn dies scheinbar nicht gewünscht ist, sondern nur Deiner Eigenprofilierung dient, dann mach nur so weiter.
Nur so von Ingenieur zu Ingenör.
Ich beglückwünsche die Kollegen, die mit Dir zusammen arbeiten müssen.
Mit freundlichen Grüßen
Frank
PS: Du darfst mich auch Duzen oder wenn Nachname, dann bitte Herr oder Dipl-Ing. :nerv:
Hallo Wäärner,
fühlst Du Dich etwa angegriffen ???
Ich interessier mich schon fürs Drehen, obwohl ich keine Drehbank habe.
Aber man kann ja auch erst mal mitlesen.
Ich habe hier, in einem Schiffsmodellbauforum , nicht angefangen von M36 Gewinde zu reden.
Daher habe ich nur versucht Deine wunderschöne Erklärung in meine modellbauerische Tätigkeit mit einzubeziehen. Wenn dies scheinbar nicht gewünscht ist, sondern nur Deiner Eigenprofilierung dient, dann mach nur so weiter.
Nur so von Ingenieur zu Ingenör.
Ich beglückwünsche die Kollegen, die mit Dir zusammen arbeiten müssen.
Mit freundlichen Grüßen
Frank
PS: Du darfst mich auch Duzen oder wenn Nachname, dann bitte Herr oder Dipl-Ing. :nerv:
Ich fühle mich nicht angegriffen, sondern habe den Eindruck, du hast das Thema nicht verstanden.
Die Frage ist nicht, ob man ein M36 benötigt, sondern wie man es herstellt. Ein M36 Feingewinde könnte ich mir als Verschlußstopfen für ein U-Boot vorstellen.
Wie aber schon gesagt wurde, die Steigung, einmal im Räderkasten eingestellt, gilt für alle Durchmesser.
Ich hoffe, das ist rübergekommen.
Und zweitens daß man sich das arbeitstechnisch so aufteilen kann, wenn man mal ein Gewinde eingestellt hat, daß man die Leitspindel vom Räderkasten abtrennt und dann eben den Bettschlitten mit der Hand bewegt. Wenn das nächste Gewinde kommt, kann man einkuppeln und mehrere Gewinde von der Sorte drehen, i.d.R.wäre das zunächst mal das Gegengewinde.
Es geht hier um Tipps und Tricks und nicht um die Frage, ob du oder sonst jemand ein M36 benötigt, mit einer steigung, mit der man ja auch ein M3 drehen kann.
Verstanden? ;)
Frank Andrees
25.08.2006, 19:00
Hallo Wäärner,
klar habe ich das verstanden. Hatte ich auch vorher schon verstanden.
Wie heißt ein berühmter Werbespruch : "Bin doch nicht blöd !" :wink:
Ich wollte Dir nur mal nahe bringe, daß es vielleicht besser ist, etwas praxisnäher für Modellbauer zu schreiben.
Ich weiß ja nicht, wie Du Verschlußstopfen für U-Boote herstellst. Ich nehme da einfach einen Bajonettverschluß. :idea:
Ist einfach zu bedienen und gut dicht zu kriegen. Braucht man sich wenigsten nicht totschrauben, wie beim Feingewinde. :lol:
Hier noch mal meine Bitte:
Ich höre immer von Dir, daß Du das Alles bereits im Modellbau angewandt hast. Bitte zeige es mir.
Falls Du Probleme haben solltest die Bilder einzustellen. Es gibt, wenn Du Dich im Forum umschaust genug nette Mitglieder, die dies gerne für Dich auf Ihrem Webspace machen.
Mit freundlichen Grüßen
Frank
Moderation von Moderatorengruppe
Leider auch hier zum wiederholten Male! Bitte nicht komplette Beiträge zitieren! Sondern nur jene Teile, die notwendig sind. Sollte der gesamte Beitrag gemeint sein so reicht das in Foren übliche @Benutzername. In diesem Fall
@Frank Andrees
Mal ´ne Frage:
was verstehst du von dem Thread-Thema: Gewindeschneiden auf der Drehbank?
Was hast du dazu beizutragen?
Warum hängst du in dem Thread rum, von dem du nichts verstehst?
Hinweis:
Du kannst 26 mal die Bismarck nachbauen und hast von Drehen immer noch nichts verstanden.
Sollte dir das nicht zu denken geben?
Du kommst mir vor wie einer, der auf den Thread "Gelbe Drachen aus China" reinspringt, und nicht weiß, was ein Drache ist.
Zum Thema:
Wie würdest du ein Überwurfmutter M5x0,5 mit 1 mm Freistich drehen?
Erklär doch mal! ;)
Frank Andrees
25.08.2006, 19:52
Hallo Wäärner,
erst einmal habe ich nicht das Problem mit der Mutter. Also warum sollte ich mir darüber Gedanken machen. Aber so wie ich Dich kenne, wirst Du uns die Lösung bestimmt nicht vorenthalten. :wink:
Mit freundlichen Grüßen
Frank
Jens Thode
25.08.2006, 20:10
Wie würdest du ein Überwurfmutter M5x0,5 mit 1 mm Freistich drehen?
Hallo,
mit einem Gewindebohrer.
Frank Andrees
25.08.2006, 20:19
Hallo Jens,
alter Praktiker !! :that:
Gibt es bestimmt wesentlich komplizierte Möglichkeiten.
Ich z.B. besorge mir eine passende Schraube mit der entsprechenden Überwurfmutter. :lovl:
Mit freundlichen Grüßen
Frank
Jens Thode
25.08.2006, 20:32
Ich z.B. besorge mir eine passende Schraube mit der entsprechenden Überwurfmutter. :lovl:
Hallo,
mein Händler für solche sachen macht Freitags schon um 16:00 Uhr zu und mir ist das erst um 16:02 Uhr eingefallen, das ich noch so eine Überwürfmutter brauche, deshalb habe ich mir die schnell selbst gemacht.
Die Kabel für den Mikromotor müssen eben richtig festgemacht werden und nicht nur einfach angelötet werden.
Das kann ja jeder. :pfeif: :engel:
Frank Andrees
25.08.2006, 20:44
Hallo Jens,
welches Lot verwendest Du denn immer für die Motoren ??
Ich nehme immer das Hartlot mit mindestens 700 Grad Schmelztemperatur.
Ich will ja nicht, daß sich das Kabel beim ersten Gasgeben im Leerlauf ablötet. :rofl:
Mit freundlichen Grüßen
Frank
Jens Thode
25.08.2006, 20:54
Ich nehme immer das Hartlot mit mindestens 700 Grad Schmelztemperatur.
Hallo,
Silberlot bitte!
Ich will ja nicht, daß sich das Kabel beim ersten Gasgeben im Leerlauf ablötet. :rofl:
Mit dem von Dir vorgeschlgenen Lot brauchst Du doch nur den Akku anklemmen und schon ist das Kabel ab. :pfeif:
Ich glaube gleich bekommen wir was von wegen OT auf den Deckel.
Sorry, Moderatoren, aber das musste sein.
Frank Andrees
25.08.2006, 21:04
Hallo Jens,
ich bin heute irgendwie gut drauf.
Mußten meine Kollegen heute auch schon spüren.
Aber jetzt wollen wir den besonders wertvollen Thread von Wäärner nicht weiter mit dem OT zumüllen. :undweg:
Mit freundlichen Grüßen
Frank
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