Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie dicht sind Eure Boote ?
inkyblue
21.07.2006, 10:14
mal ne Frage:
habe gestern in meine Vegesack das Ruderkoker und Stevenrohr eingebaut. Als ich dann endlich das blöde Fett in dem Stevenrohr hatte, habe ich das Rumpfunterteil vollgeladen und einen Dichtheitstest gemacht (das Boot in die Wanne gelegt). Dabei hatte ich einen kleinen Tropfen Wasser an der Stevenrohr-Welle innen. Habe dann nochmal Fett in die Welle gepresst, und jetzt liegt Sie schon über Nacht in dem Wasser. Es sah heute Morgen so aus, als wäre da schon wieder etwas Wasser Eingedrungen. Habe auch die Standard-Welle von Graupner eingebaut. Wollte in einem 40 Euro Schiff keine 30 Euro Welle einbauen.
Wie Dicht sind denn Eure Boote ? Oder ist es normal, daß ein klein Wenig Wasser herein kommt ?
Noch ist der Motor nicht angeschlossen, aber ich denke, da könnte noch mehr Wasser reinkommen wärend der Fahrt, oder nicht ???
Gar nicht. :P :twisted:
Yamato (http://www.schiffsmodell.net/showthread.php?t=30535)
Restauration einer Yamato (http://www.schiffsmodell.net/showthread.php?t=30535)
Allerdings kam kein Wasser durch Ruderkoker oder Wellen in den Rumpf.
Die Tini (http://www.schiffsmodell.net/showthread.php?t=30535) hat immer etwas Wasser im Rumpf, allerdings glaube ich auch bei ihr nicht, daß Wasser durch Ruderkoker oder Welle in den Rumpf gelangt, da nur Wasser bei AK im Wasser ist.
Der Surfer (http://www.schiffsmodell.net/showthread.php?t=30535) ist absolut dicht, kein einziger Tropfen im Rumpf.
Seebär Harry
21.07.2006, 11:07
@ inkyblue,
eigentlich sollte durch das Stevenrohr kein Wasser eindringen.
Wie hast du das Fett in das Stevenrohr verbracht?
Welches Fett hast du genommen?
Ist das Stevenrohr richtig verklebt, oder kommt es evt. da zum Wassereintritt?
Wie ist die Einbauschräge deines Stevenrohres?
Vieviel Lägsspiel hat die Welle?
Vieleicht liegt in einer dieser Fragen schon der Fehler.
... da nur Wasser bei AK im Wasser ist.
Verwirr mich mal :???:
Ansonsten, die Antias ist nicht richtig dicht ( :rofl: ).
Einige wenige Tropfen kommen über die Bullaugen rein. Aber nur wenn die Wellen höher als 5cm sind.
Die Biene ist allerdings komplett dicht. Geniale keine Spielmaschine. :that:
Grüßle
Matthias
inkyblue
21.07.2006, 11:41
Fett wurde über so einen Anschluß von Graupner, der auf das Stevenrohr geschraubt wird, in die Welle gedrückt, wo in dem Stevenrohr eine Bohrung rein musste.
Von Robbe ein nicht Lösliches Fett für Stevenrohre.
Wasser kommt sonst nirgends her, nur aus dem Ende vom Stevenrohr im inneren des Bootes.
Einbauschräge wie im Bauplan (geht nicht anders). Das innere Ende müsste noch grade unter der Wasserlinie sein. Ich habe das Boot aber etwas höher beladen, so das es im Moment auf alle Fälle unter der Wasserlinie ist (wegen des Tests).
Nicht Spürbares Längsspiel der Welle.
Seebär Harry
21.07.2006, 11:42
... da nur Wasser bei AK im Wasser ist.
Geniale keine Spielmaschine. :that:Wie war das mit dem Glashaus und den Steinen? :bäh: :rofl:
Wellenbrecher
21.07.2006, 12:48
Moin Inkyblue,
so das es im Moment auf alle Fälle unter der Wasserlinie ist...das könnte schon eine Ursache sein! Bei den günstigen Wellen ist die Passgenauigkeit (sprich Spiel in dem Stevenrohr) meist nich so pralle. Du solltest noch einmal versuchen mit einer Einwegspritze (ähnlich einer Fettpresse) und passenden schlauch am Schmiernippel (das ist das Ding auf der Welle :wink: ) das Wellenfett einzupressen. Wärend du das Fett einpresst, die Welle leicht hin u. her schieben u. drehen nach Möglichkeit so, daß an beiden Enden ein bischen Fett austritt. Damit vermeidest Du Lufteinschlüsse und die Welle sollte dann auch einigermaßen dicht sein. Beim Ruderkoker das gleiche Spielchen. Evt. noch nen O-Ring zwischen Koker und der ersten Mutter vor dem Ruderarm.
@Matthias,
Geniale keine Spielmaschine...wenn das Gleichgewicht stimmt :pfeif: . Aber ansonsten hast schon Recht mit der Biene und der umlaufenden Gummi-Scheuerleiste :!:
@Harry,
mußte Dir doch die Chance geben, Dich nochmal zu melden. :mrgreen:
@Wellenbrecher,
mit der "norddeutschen Schütteltrimmung" ist das aber auch kein Problem :idea:
Matthias
Wellenbrecher
21.07.2006, 13:00
"norddeutschen Schütteltrimmung"...jo funzt einwandfrei, kann ich bestätigen :wink: .
Design-HSB
21.07.2006, 13:37
Bei meinem Krabbenkutter kann das Wasser zwischen Deck und Rumpf durch weil das Deck noch nicht verklebt ist. Das deck wird aber noch verklebt wenn alle einbauten im Rumpf fertig sind.
Bei meiner Wega II kommt das Wasser durch die Fenster im Rumpf rein. Jetzt könnte ich die Fenster bei der Wega II natürlich z.B. mit Gelkleber abdichten, nur von außen saut das und von innen komme ich nicht mehr dran. Neulich habe ich einen neuen Akku eingebaut und habe dann nach getaner Arbeit 15 Minuten benötigt um meine Hand durch die Decksöffnung wieder aus dem Rumpf zu bekommen.
Aber sollte das Wasser erst einmal in der Bilge stehen, kommt garantiert kein Tropfen raus. :undweg:
Bei meiner Wega II kommt das Wasser durch die Fenster im Rumpf rein.
Hallo Helmut,
ich habe Bullaugen mit glänzenden Klarlack von der Innenseite aufgetragen dichtbekommen. Hat die Scheiben nicht versaut. :wink:
Matthias
Hi inkyblue,
das Fett im Stevenrohr dichtet nicht wirklich gegen Wassereintritt ab. Entscheidend ist die dünne Fettschicht zwichen der Welle und den Wellenlagern.
Nun kannst du entweder solange Fett in das Stevenrohr pressen bis es überall herausquillt, oder einfach die Welle herausziehen dünn mit Fett einstreichen und anschließend wieder einbauen.
Design-HSB
21.07.2006, 15:10
ich habe Bullaugen mit glänzenden Klarlack von der Innenseite aufgetragen dichtbekommen. Hat die Scheiben nicht versaut. :wink:
Hallo Matthias,
gute Idee wir machen einen Workshop und Du zeigst mir das, denn mein Problem ist, ich komme mit meinen Händen nicht in den Rumpf. :roll: Oder ich müsste mal einen Lehrgang bei einem Buddelschiffbauer besuchen. :wink:
@Helmut,
Du sagst die Zeit, dann bin ich da. :that:
Matthias
Wellenbrecher
21.07.2006, 17:34
Moin Ike,
inkyblue sagte.:
Habe auch die Standard-Welle von Graupner eingebaut. Wollte in einem 40 Euro Schiff keine 30 Euro Welle einbauen. ...das ist das Problem!
Ike sagte.:Nun kannst du entweder solange Fett in das Stevenrohr pressen bis es überall herausquillt, oder einfach die Welle herausziehen dünn mit Fett einstreichen und anschließend wieder einbauen....das kannst Du bei den billigen Graupner Wellen vergessen, dann kanst Du auch ganz auf's Fett verzichten!
Kaleupeter
21.07.2006, 18:03
Hi Leuts
Meine sind alle dicht von der Technik her. Bei meinen Eigenbauruderkokern
hat Wasser eh keine Chance reinzukommen und die Wellen/Stevenrohre
sind auch dicht. Die Stevenrohre sind auch Eigenbauten mit Kugellager
und Fettfüllung. Als Fett nehm ich das aus dem Baumarkt, welches für
Wasserhähne gibt. Nennt sich Heißwasserfett. Dies geht auch durch die
Rotation der Welle mit Wasser keine Emulsion ein.
Wenn ich Wasser drin hab, dann durch meine Fahrweise manchmal :oops: :oops:
Gruß
Peter
Wellenbrecher
21.07.2006, 18:09
Moin Peter,
Die Stevenrohre sind auch Eigenbauten mit Kugellager
und Fettfüllung....jau, weit über die Stadtgrenzen von SHG bekannt :wink: .
Nautilus
21.07.2006, 18:23
@wellenbrecher
Tja, in der Graf Zeppelin waren/sind aber die "billigen" Wellen von Graupner drin, und da ist kein Wasser reingekommen. So wie Ike es beschrieben hat, hat das echt prima funktioniert. Jeder kann schlechte Erfahrung gemacht haben, aber direkt zu verallgemeinern, finde ich nicht gut.
Gruss
Nautilus
Wellenbrecher
21.07.2006, 18:39
Moin Nautilus,
aber direkt zu verallgemeinern, finde ich nicht gut...das ist auch nicht meine Absicht :wink: .
Jeder kann schlechte Erfahrung gemacht haben...Richtig Nautilus :!:
Wellenbrecher schrieb.:...das kannst Du bei den billigen Graupner Wellen vergessen, dann kanst Du auch ganz auf's Fett verzichten!...ist halt meine Meinung dazu, und die werde ich weiterhin Posten, wenn das so rüber kam war es nicht meine Absicht. Ich möchte auch keinem dabei auf die Füsse treten und ich denke das hab ich auch nicht :wink:.
So zurück zum Thema...
inkyblue
21.07.2006, 18:40
hi,
habe grade mal das Boot aus dem Wasser genommen und stelle fest, daß es nicht mehr wie ein Tropfen Wasser am Stevenrohr war nach 20 Stunden.
Habe dann die Elektronik angeschlossen und denn Motor mal Probedrehen gelassen. Da viel mir auf, das nach kurzer Zeit laufen lassen das Fett hinten rausgedrückt wird. Wenn ich länger auf dem See bin, ist bestimmt das ganze Rohr leer und das Boot verschmiert.
Kann das sein, müßt Ihr auch nachfetten nach jeder Fahrt ???
seefahrer
21.07.2006, 19:20
Hallo,
liegt es vielleicht an der Konsistenz des Fetts? Wenn es sich leicht mit Wasser mischen läßt, ist es vielleicht kein Wunder wenn es rausläuft.
Ich verwende bei meinen Schiffen ein Spezialschmiermittel aus dem Maschinenbau und da habe ich bisher keine Probleme mit gehabt. Ich ziehe die Wellen so nach 2-3 Jahren mal aus den Rohren, aber in den meisten Fällen war das unnötig - auch trotz einfacher Wellen/Stevenrohranlagen.
Wassereinbruch durch Stevenrohr habe ich also keinen. Probleme machen mir eher die Ruderkoker, die bei meiner Goerian und der Nordbornholm bauartbedingt ziemlich kurz sind.
Viele Grüße
Christian
inkyblue
21.07.2006, 19:35
liegt es vielleicht an der Konsistenz des Fetts?
wie sollte denn so ein Fett sein, eher zäh und dick oder ölig und dünn
@seefahrer
wie kurz sollten denn die Ruderkoker sein. Für meine Bermpohl habe ich mir welche drehen lassen aus Messing. Aussen 8mm, Innen 3mm, Länge des kürzesten 15mm. Dann sind auf jeder Seite die 3mm auf 4,8mm erweitert für eine länge von 1mm. Somit hat das Ruder eine Führung von 13mm. In die 4,8mm grossen Aussparungen habe ich Gummiringe mit Innen 3mm und einer Stärke von 1mm reingelegt. Das hält sehr dicht auch mit nur einem Gummiring.
:???: :???: :???: Ich hoffe, man versteht meine Beschreibung :???: :???: :???:
seefahrer
21.07.2006, 19:54
Hallo inkyblue,
ich denke ölig und dünn lässt auf eine schnelle Verflüchtigung schließen.
Mein Spezialmittel hat eine eher cremige Konsistenz. Es handelt sich dabei um einen Restbestand PolyButylCuprysil (gibt es aber noch zu kaufen). Das Zeug schützt vor Korrosion, legt sich wie ein Film auf das Metall, hitzefest bis 800 Grad Celsius (das hält keins meiner Schiffe aus!), verträgt auch Kälte (wird dann nur weniger viskos), salzwasserbeständig. Günstig für langsamdrehende Maschinen (ich könnte mir vorstellen, das es bei hohen Drehzahlen (größere Wärmeentwicklung) flüssiger wird).
Ruderkoker bei meinem neuesten Schiff, der Nordbornholm, hat eine Länge von 35mm, allerdings einen großen Innendurchmesser. Der Ruderschaft hat 4 mm und ich denke da ist etwas Spiel drin, wo sich bei der letzten Fahrt Wasser durchgeschlichen hat.
Viele Grüße
Christian
inkyblue
21.07.2006, 20:32
was haltet Ihr denn von herkömmlicher Vaseline ???
Kaleupeter
22.07.2006, 07:31
Moin Inkyblue
Hab so im großen ganzen Verstanden, was du meinst. Ähnelt meinem:
http://www.schiffsmodell.net/showthread.php?t=27690&highlight=ruderkoker
Gruß
Peter
inkyblue
22.07.2006, 09:23
ja, da hab ich die Idee her. Habe mich erst auf die Suche gemacht nach einem O-Ring mit 3mm innen, und hab dann den Rest drumherum machen lassen. Sind echt super dicht.
Und was sagt Ihr jetzt zu Vaseline ??
Hab noch mal probiert, denn Motor laufen zu lassen. Wieder kommt das Fett heraus, aber nur an der Schraubenseite.
Das Boot liegt im trockenen, und da kann man das Fett wegwischen. Aber wie sieht es im See aus, nachdem ich gefahren bin.
Und nur auf der Schraubenseite tritt das Fett heraus. Hat da einer ne´ Erklärung ??
rumpenbach
22.07.2006, 10:24
Hallo inkyblue,
hast Du die Welle mit Schraube laufen lassen? Möglicherweise hat die Schraube am Ende des Stevenrohrs einen Unterdruck erzeugt und das eventuell dünn gewordene Fett herausgezogen. Meistens sind die Stevenrohre nicht wagerecht eingebaut, sondern am hinteren Ende nach unten geneigt. Spielt da die Schwerkraft eventuell eine (geringe) Rolle, die dann in Zusammenarbeit mit dem Unterdruck das Fett hat austreten lassen?
Gruß
Josef
inkyblue
22.07.2006, 10:56
hört sich plausibel an. Beim zweiten laufenlassen war aber keine Schraube dran. kann ich mir auch nicht Erklären.
seefahrer
22.07.2006, 11:06
Das mit dem Unterdruck ist plausibel, wenn sich das Modell im Wasser befindet, nicht jedoch in Luft.
Im Wasser könntest du beim rückwärts laufendem Motor vielleicht sogar beobachten, das ein Öl-Wasser-Gemisch auf der Innenseite rausgedrückt wird.
Ich denke die Welle hat am Lager einfach zuviel Spiel und das Öl ist zu dünn.
Zu Vaseline kann ich dir nix sagen - habe ich noch nicht ausprobiert.
Viele Grüße
Christian
Seebär Harry
22.07.2006, 11:15
Da ich auch einige Preiswerte Wellen verbaut habe und keinen Wassereintritt hatte,
hier meine Montageart:
Welle rausziehen
innen ein Tuch unterlegen (Haushaltsrolle)
Fett aus dem KFZ-Bereich (Radlagerfett)
Spritze mit Fett aussen ansetzen und einpressen (ins Stevenrohr)
Welle leicht vorfetten
Welle unter leichtem drehen einsetzen
Tuch mit dem überschüssigen Fett entfernen (Fett wandert wieder in die Spritze)
Welle mit Stellring justieren, fertig (auf Leichtgängigkeit achten)
Wenn ich mal Wassereinbruch hatte, dann kam der über´s Deck.
inkyblue
22.07.2006, 11:58
Ich überlege gerade, was bei teuren Wellen anders ist. Sind die nur genauer gefertigt, oder haben die auch einen Simering, der die Welle abdichtet ?
Meine Überlegung deswegen, weil mir gerade eine möglichkeit eingefallen ist, wie ich mir eine art Simering selber machen könnte.
Hallo,
wie so immer: Das kommt darauf an...
Ich schätze, dass die teuren (=aufwendiger gestalteten) Wellen entweder genauer gefertigte Gleitlager oder eben Kugellager und Wellendichtringe einsetzen. D. h. die Abdichtung kommt durch die Konstruktion und nicht durchs Fett.
Hansen-Bengel
22.07.2006, 12:46
Bei meiner Steinbock hab ich nach ca. zwei Stunden Fahren auch einen Wassertropfen im Boot, der durch das Stevenrohr eingedrungen ist.
Bei meinen anderen Modellen hatte ich das nie, obwohl ich das gleiche Fett verwende.
Allerdings ist das Stevenrohr in der Steinbock auch vergleichsweise kurz (90mm) und gehört zu einer "Graupner- Billigversion", bei der meiner Meinung nach das Spiel heutzutage auch größer ist als früher...
Damit dieser Tropfen nicht wandert, hab ich da immer ein halbes Tempotuch liegen, das saugt eine Menge Wasser auf, bevor es für die Elektronik kritisch werden könnte.
Vaseline würde ich nicht empfehlen, die ist nicht Abriebfest genug.
Lagerfett ist immer noch am besten.
Seebär Harry
22.07.2006, 12:46
D. h. die Abdichtung kommt durch die Konstruktion und nicht durchs Fett.Hab beim Bike einmal Standartketten, aber es gibt auch O-Ring-Ketten, da verhindert ein O-Ring das austreten von Fett.
Ich schätze mal, das es bei den Wartungsfreien (Teureren) Wellen ebenso,
oder so Ähnlich ist.
Das hat halt dann seinen Preis, da aufwendiger hergestellt wurde.
Kaleupeter
22.07.2006, 14:13
Hi Inkyblue
Hi Leuts
Die gesuchten 3mm Gummi O-Ringe findet man auch in
Einwegfeuerzeugen, die eine verstellbare Flamme haben.
Aber bitte nur Restlos geleerte auseinanderpflücken.
Bei Feuerzeugen, wo noch viel , oder überhaupt noch
Gas drin ist, kann es zu Kälteverbrennungen kommen !!!!!!
Gruß
Peter
bleiente
22.07.2006, 18:56
Ich weiss nicht, ob ich mich hier melden sollte, ich bin da ja nicht so zimperlich!
Ich habe mir einfach Plastiklackspray gekauft.
Damit habe ich den Empfänger und den Fahrtregler lackiert!
Jetzt hole ich das Boot alle 10 min. an Land und kippe das Wasser wieder raus! :mrgreen:
Seebär Harry
23.07.2006, 02:21
Werde im Urlaub mal bei einem Uhrmacher reinschauen, mal sehen, was der so hat.
Brauche für meine Uhr am Bike auch eine Dichtung für die Welle der Krone,
da ich die nach Aussen lege, um zum einstellen nicht immer die ganze Uhr zerlegen zu müssen.
Da werde ich direkt mal sehen, was die so an Kleinteile haben, wie z. Bsp. auch Dichtungen,
da gibt ja die verschiedensten Arten.
Sollte beim Uhrmacher was zu ´nem vernüftigen Preis zu bekommen seien,
dann gebe ich Bescheid.
Wird aber bis zur Ersten Augustwoche dauern.
@Seebär Harry
Ruf doch mal die Fa. Nettekoven in Köln an, ist im Filzengraben gleich hinter der Severinsbrücke. Die haben alles was mit Dichtungen und O- Ringen zu tun hat. schau mal http://www.nettekoven.de/
@alle
Diese "Gummiringe" bestehen meistens aus Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, der Handelsname ist "Perbunan®". Sie heißen "O-Ringe" und sind sehr präzise gefertigt, sie werden meist in einer Nut (die Maße sind genormt) die in der Welle oder im Koker eingestochen ist eingesetzt. Die Ringe sind je nach Material Chemikalienbeständig, Fett-, Öl- und Kraftstoffbeständig sind sie alle. Im o.g. Link kann man etwas mehr erfahren.
Und vielleicht auch mal hier http://www.ima.uni-stuttgart.de/dichtungstechnik/skript_dichtungstechnik.pdf
Und Tschüss :undweg:
Wolfgang
Seebär Harry
23.07.2006, 11:51
@Wolfgang,
jau, ich danke dir für die 2 guten Tipps.
Ich muss eh noch zum Derkum, dann kann ich das verbinden und da auch vorbei fahren.
Geposted nach 20 Minuten 25 Sekunden:
Beim Uhrmacher schau ich trotzdem mal vorbei, damit die, die keine andere Möglichkeit haben,
auch an Miniaturdichtungen kommen.
Uwe Werner
24.07.2006, 11:51
O-Ringe und andere Kleinteile gibt es in Kleinstmengen bei:
http://www.lelebeck.de/
inkyblue
28.07.2006, 10:51
Hallo,
nochmal ne´ Frage zu den dichten und teuren Stevenrohren.
Die sind doch dicht, weil die einen Simering o.ä. haben. Der kann doch nur abdichten mit hilfe einer Gummilippe, die die Welle umschließt. Schafft das den ein kleiner Motor (z.B. 280er), diesen Widerstand zu überwinden ?
Hi Inky,
die kleinsten Simmerringe die ich kenne sind für Wellen mit 5mm Durchmesser und haben einen Aussendurchmesser von 10mm.
Wenn du dir die Maße anguckst und die Wellenanlage dazu ......................
...............ich glaube dann erübrigt sich die Frage. :wink:
Bei einem 280er wird kaum jemand so große Wellen haben wollen. :wink:
Aber überwinden könnte der 280er den Reibungswiderstand selbstverständlich, verursacht halt ne höhere Stromaufnahme.
Es gibt z.B. bei http://www.modelluboot.de/ auch Simmerringdichtungen ab 3mm Wellendurchmesser. Soweit ich weis gibts bei Gundert auch Umrüstsätze (Auf jeden Fall hat Harraus diese mal vertrieben) da bekommt man ein Drehteil mit Lager und Dichtung, welches einfach über das vohandene Stevenrohr geschoben wird.
Wellenbrecher
29.07.2006, 16:11
Moin Ike,
Es gibt z.B. bei http://www.modelluboot.de/ auch Simmerringdichtungen ab 3mm Wellendurchmesser.
...aber auch die haben außen einen Durchmesser von 10mm :!:
Modell 3-10-6 BAOF 3mm Ø Außen 10mm Ø
Aber wo ist das Problem?
Die Simmerringe kommen doch auf das Stevenrohrende im Boot. Zum Propeller hin kommt nur das normale Lager. Denn ein Simmerring praktisch freilaufend im Wasser,ungeschützt dem Schmutz im See ausgesetzt macht nicht wirklich Sinn. Ein Sandkörnchen und schon ist die schöne Gummidichung hin.
Abgesehen gavon muss bei den Simmerringen immer darauf geachtet werden, das sie gut geschmiert sind, das lässt sich am besten auch im Boot garantieren. Zumal die Spiralferderelemente ungefettet auch rosten würden. Ja ich weis, es gibt auch Dichtelemente ohne diese Feder.
Seebär Harry
29.07.2006, 19:25
Denn ein Simmerring praktisch freilaufend im Wasser,ungeschützt dem Schmutz im See ausgesetzt macht nicht wirklich Sinn. Ein Sandkörnchen und schon ist die schöne Gummidichung hin.Dafür ist der Simmering aber da. Denn sonst würden auf unseren Straßen die Autos reihenweise liegenbleiben.
Alledings sind Simmeringe sehr empfindlich und werden, wenn sie im KFZ verwendung finden, selbst wenn Nigelnagelneu, einmal runtergefallen,
in den Müll geworfen.
Die sind so Passgenau, das sich kein Sandkorn dazwischen setzen kann.
Selbst bei Wüstenrally´s sind die Ausfälle der Fahrzeuge ganz selten auf einen defekten Simmering zurück zu führen.
Am ehesten geben die durch Alterung den Geist auf.
Ja Harry, ich möchte mich jetzt nicht auf Diskussionen einlassen und die Verschiedenen Bauarten von Wellendichtungen durchkauen. Nicht alles was im allgemeinen Sprachgebrauch Simmerring genannt wird ist auch einer. Ich habe in meiner beruflichen Praxis schon die merkwürdigsten kapputen Wellendichtungen gesehen. Aber genug dazu.
Darum sag mir bitte nur, warum ich den dicken Simmerring an die Propellerseite setzen soll? Was spricht denn gegen die Wellendichtung im Bootsinneren?
Jens Thode
29.07.2006, 20:47
Darum sag mir bitte nur, warum ich den dicken Simmerring an die Propellerseite setzen soll? Was spricht denn gegen die Wellendichtung im Bootsinneren?
Hallo,
ich denke auch, das, das Egal ist wo der Dichtring sitzt.
Gut, wenn er innen ist kann das Stevenrohr vollaufen, aber Hauptsache ist doch, das Schiffsinnere bleibt trocken.
Ich habe letztens eine Wellenanlage von AERONAUT gekauft da ist das ganze Paket aus Dichtring, Kugellager und Drucklager in einem Gehäuse auf der Innenseite, aussen ist ein Kugellager mit zwei Dichtscheiben.
Ich habe mir da mal die Mühe gemacht, zu testen, wie dicht das ist.
Die Welle ohne Fett ins Stevenrohr gesteckt, einen Schlauch auf der Propseite aufgesteckt und dann mit einer mit Wasser gefüllten Spritze Druck gemacht. Das Wasser kam aus der Spritze, das innere des Rohres war vollkommen trocken.
Darum sag mir bitte nur, warum ich den dicken Simmerring an die Propellerseite setzen soll? Was spricht denn gegen die Wellendichtung im Bootsinneren?Darf ich auch darauf antworten? :wink:
Die Dichtung soll abdichten, ok, das macht sie auch im Bootsinneren. Aber dann steht das Wasser im Stevenrohr und da sind nun mal die Lager drin. Und wie du selber schon bemerkt hast können Schwebeteile dann die Lager verschmutzen und beschädigen. Übrigens sind die Simmerringe recht unempfindlich gegen Verletzungen durch Schwebeteile im Wasser da sie ja dicht auf der Welle gleiten und nichts dazwischen kommen kann. Denn durch die rotierende Welle hast du immer eine Strömung um den Dichtring der ein festsetzen oder gar eindringen von Festpartikeln verhindert da ja im Gegensatz zu Gleitlagern kein Spalt vorhanden ist in den was reingewirbelt werden kann.
Und wenn man dann noch Kugelgelagerte Wellen verwendet ist dies nur möglich wenn man rostfreie, abgedichtete benutzt oder eben eine propellerseitige Dichtung.
Übrigens gibts bei Gundert (http://www.gundert.de/ka35.htm) auch Dichtringe 4x8 und 5x9 für den propellerseitigen Einbau. Die werden bei meiner König drin sein.
OK! Ich denke da gehen unsere Philosphien auseinnader. Ich sehe den Dichtring im Schiffsmodell sowieso nur als zusätzliche Maßname. Bei einigermassen vernüftig passenden Wellen genügt wie gesagt der Fettfilm zwischen Lager (Gleitlager aus Sinterbronze) und Welle zum abdichten. Wenn ich 100 Prozentig sicher sein will oder muss (z.B. U-Boot) dann kommt zusätzlich noch eine Wellendichtung dazu. Da ich ja sowieso kein Wasser im Stevenrohr habe, sitzt die Dichtung meiner Meinung nach im Boot sinvoller.
Aber das ist nicht zu letzt einfach eine Geschmackssache.
Aber das ist nicht zu letzt einfach eine Geschmackssache.Bei den bei unsren Schiffen relativ einfachen mechanischen Gegebenheiten haste Recht. :wink:
Wellenbrecher
30.07.2006, 00:26
...jepp, belassen wir es doch bei dem Simmerring (http://de.wikipedia.org/wiki/Radialwellendichtung) :wink:
Seebär Harry
31.07.2006, 17:25
O-Ringe und andere Kleinteile Sicherlich auch von den Portokosten hehr Interessant.
Werde mich aber trotzdem gleich mal auf meine Maschine schwingen
und wie versprochen, mal bei den Uhrmachern stöbern.
Nehme die Kamera mit, wenn ich was Interessantes finde,
frag ich, ob ich auch fotoknipsen darf.
Melde mich dann am Abend, hoffentlich mit Erfolg.
Geposted nach 3 Stunden 50 Minuten 20 Sekunden:
Jau, war das "Lustug", bin in der Stadt nur gegen Wände gelaufen,
also ab aufs Land, pustekuchen die Uhrmacher Heute, sind wohl nur noch Batteriewechsler.
Aber da kam mir ein kleiner Laden in GL in den Sinn, also umgedreht und hingefahren.
Das Ergebniss, O-Ringe v0n 1,5 X 0,6 ist das Kleiste was zu bekommen ist.
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