Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Meine Fahrregler sind hochgegangen. Was nun
Hallo aus Elmi, da verstehe einer die Modellabuwelt.
Fahre jetzt seit ca 4 Monaten meine Carl Vinson mit 4 Speed 500 Motoren und 2 Fahrreglern von Conrad . Heute morgen plötzlich nach einschalten starke Rauchentwicklung und verschmorte Kabel. Beide Fahrregler sind defekt. Wenn ich nur den Akku an den Fahrregler anschließe ( ohne Verbraucher ) gibt es schon den Kurzschluß
Die Motoren haben bei max. Wirkungsgrad 12 Ah Dauerstromaufnahme.
Bei zwei wären das logischer Weise 24 Ah. Meine Regler sind für max. Stromaufnahme 40 Ah ausgelegt. Fahre meistens nur mit halber Last da ein Träger eben kein Rennboot ist.
Ich habe immer 2 Motoren an einen Fahrregler gelegt. Beide fahrregler sind mit BEC System ausgerüstet und ic habe dummerweise beide an den Empfänger gelegt ohne bei einem Fahrregler das Pluskabel zu unterbrechen. Könnte das die Ursache für mein Dampfschiff sein?
Dahte zuerst das meine Dampfkatapulte aktiv wären :lol:
kann nicht sagen wieviele Turns meine Motoren haben. Kann mir jemand einen Regler für meine Bedürfnisse empfehlen? Kann 12 sowie auch 6 V. sein.
Viele Grüße Volker
Ümminger Kapitän
09.07.2006, 13:08
Fahre meistens nur mit halber Last da ein Träger eben kein Rennboot ist.
Das könnte eine Todesursache sein. Viele Regler können zwar hohe Ströme, sind aber nicht Teillastfest.
Will heißen, bei 85% Volllastanteil passiert den Reglern nichts, wenn die Endstufen durchgeschaltet haben, haben die Transen nichts mehr zu tun.
Bei Teillast aber ´ne ganze Menge, da müssen die richtig ackern.
Hm, mit Nautilus´ Regler von der beim UT gestorben ist, sind mir jetzt drei Conradregler bekannt die vor sich hin stinken.
Danke für die Antwort. Dann wäre es also besser gewesen alle 4 Motoren über einen Regler laufen zu lassen. Theoretisch. Da ich mit Twin Stick arbeite braucheaber eben Regler. Das Problem ist so kleine und leichte langsam drehende Motoren ( 3500 U/pmin )brauche. Will jetzt auch nicht den ganzen Motorblock austauschen.
Viele Grüße Volker
Seebär Harry
09.07.2006, 13:45
Dann wäre es also besser gewesen alle 4 Motoren über einen Regler laufen zu lassen.Ich würde sagen nein, denn ob 1, 2, 3 oder 4 Motoren an einem Regler hängen,
Vollast fährst du dann auch nicht und der Regler schaltet immer noch nicht durch.
Geposted nach 10 Minuten 15 Sekunden:
Noch ein kleiner Nachtrag zur besseren Verständniss.
Der Fahrtregler schaltet nur durch, wenn du den Knüppel auf Vollast schiebst.
Dann geht der Strom nicht mehr über den Regler zum Motor,
sondern über ein Relaise, wird also durchgeschaltet.
Gibt es denn auch Regler denen eine Teilbelastung nichts ausmacht?Oder eine andere Lösung?
Gruß Volker
Ich habe immer 2 Motoren an einen Fahrregler gelegt. Beide fahrregler sind mit BEC System ausgerüstet und ic habe dummerweise beide an den Empfänger gelegt ohne bei einem Fahrregler das Pluskabel zu unterbrechen.
Eigentlich wird immer davon abgeraten 2 BEC-Systeme an einem Empfänger zu betreiben.
Wenn es allerdings die letzten Monate so funktioniert hat halte ich diese Ursache eher für unwahrscheinlich.
Will heißen, bei 85% Volllastanteil passiert den Reglern nichts, wenn die Endstufen durchgeschaltet haben, haben die Transen nichts mehr zu tun.
Bei Teillast aber ´ne ganze Menge, da müssen die richtig ackern.
:that: So isses !
Ich würde erstmal die Verkabelungen von den Reglern zu den Motoren auf eventuelle Kurzschlüsse überprüfen. Das allerdings in beiden/allen Motorzuleitungen der gleiche Kurzschluss auftritt ist auch eher unwahrscheinlich.
Wenn im Bereich der Akkuzuleitung zum Regler ein Kurzschluß wäre dann hätte es einen Kabelbrand vom Akku bis zur Kurzschlussstelle gegeben. Die Regler selbst hätten das dann aber mit ziemlicher Sicherheit überlebt.
Das der Kurzschluss auf den Platinen beider Regler liegt halte ich ebenfalls für unwahrscheinlich.
Da elektronische Bauteile immer Toleranzen haben und deshalb selten gleichzeitig ausfallen (ausser sie werden extrem überlastet) kann ich mir eine Überbelastung im Teillastbereich auch nicht vorstellen.
In den meisten Fällen verabschieden sich bei den Reglern dann die Leistungsentstufen oder die Leiterbahnen auf den Platinen. Die Endstufen sterben allerdings auch gern wenn keine ausreichende Kühlung vorhanden ist. Dann lösen sich Transistoren schnell in Rauch auf. Bei den Temperaturen der letzen Tage also möglich.
Meistens sagt dann der Regler beim anschliessen der Spannung aber gar nichts mehr (auch keine Rauchzeichen).
Eine Möglichkeit wäre noch die Verpolung der Akkus. Da du ein BEC-System verwendest würden in dem Fall erst die Regler sterben. Die anderen Komponenten (Empfänger/Servos etc.) wären davon wahrscheinlich nicht betroffen. Viele Regler haben nämlich keine Verpolungsschutz.
Nachtrag: Um welche Regler handelt es sich denn ?
Danke für die Antwort. Es handelt sich um 2 TOP 25C Regler von Conrad.
Kabel ist verbrannt vom Akku bis zum Regler. Habe die Regler ausgebaut und einen Ersatzregler zum testen benutzt. Kurzfristig ( 3 Min ) liefen alle Motoren ohne Probleme und kaum Wärmeentwicklung. Somit kann ich wohl andere Kurzschlußursachen ausklammern. Wenn ich den / die alten Regler nur an den Akku anschließe habe ich schon ein kleines Feuerwerk.
Kann es auch daran liegen das ich beide BEC Verbindungen mit dem Empfänger verbunden habe ophne bei einem die Plusleitung zu unterbrechen?
Gruß Volker
Lars Persson
09.07.2006, 14:25
Hallo Volker
1. Der Strom der für den Motor angegeben wird, ist nur ein theoretischer Wert. Wieviel der Motor im Modell zieht hängt von sehr vielen Faktoren ab und muß gemessen werden. Da man in einem Modell selten den maximalen Wirkungsgrad erreicht kann der tatsächlich aufgenommene Strom sehr viel höher sein. Bei zwei Motoren hast Du dann bald die max.40A des Reglers erreicht. Dann noch viel Teillast, und das war es dann.
2. Strom wird in A (Ampere) angegeben und nicht in Ah (Amperestunden). Ah bezeichnet die Kapazität eines Akkus.
Aber dies nur mal wieder nebenbei. :wink:
3.Unbedingt das BEC eines Reglers deaktivieren!
4.Vier Motoren an einem Regler ist für diesen fast wie ein Kurzschluß am Ausgang (nur noch 1/4 des Motorinnenwiderstandes).
Außerdem steigt der ohnehin schon hohe Anlaufstrom auf das Vierfache!
Also, da das Schiff ja wohl vorher immer gut gefahren ist, vermute ich mal, dass Du entweder einen Akku verpolt angeschlossen hast, oder irgendwo vielleicht ein Kabel durchgedrückt wurde.
Oder die Regler waren sowieso schon ständig am Limit und haben durch die momentanen Temperaturen dieses nun überschritten.
Da sagte der Regler: "Uufff!" und legte sich nieder. :mrgreen:
Geposted nach 6 Minuten 54 Sekunden:
Nochmal Hallo,
mein Gott war ich langsam! :mrgreen:
Kabel ist verbrannt vom Akku bis zum Regler.
Also, da würde ich dann mal von verpolten Akkus ausgehen.
Seebär Harry
09.07.2006, 14:27
Kabel ist verbrannt vom Akku bis zum Regler.Hast du die Möglichkeit Bilder davon zu machen und einzustellen?
Evt. kann man ja was erkennen.
Oder hast du schon neue Kabel angelötet?
Es handelt sich um 2 TOP 25C Regler von Conrad.
Ich habe ebenfalls zwei dieser Regler im Einsatz. Sie laufen bis jetzt tadellos. Allerdings haben die keinen Verpolungsschutz.
Kabel ist verbrannt vom Akku bis zum Regler.
Wenn ich den / die alten Regler nur an den Akku anschließe habe ich schon ein kleines Feuerwerk.
Ich habe letztes Jahr einen davon durch Verpolung gehimmelt. Der zeigte die gleichen Symptome. Im Regler hatte sich das Lötzinn verflüssigt und einen Dauerkurzschluss ausgelöst.
Habe die Regler ausgebaut und einen Ersatzregler zum testen benutzt. Kurzfristig ( 3 Min ) liefen alle Motoren ohne Probleme und kaum Wärmeentwicklung. Somit kann ich wohl andere Kurzschlußursachen ausklammern.
Sehe ich genauso.
Kann es auch daran liegen das ich beide BEC Verbindungen mit dem Empfänger verbunden habe ohne bei einem die Plusleitung zu unterbrechen?
Halte ich auf jeden Fall für möglich. Ich würde eine Plusleitung auf jeden Fall trennen.
1. Der Strom der für den Motor angegeben wird, ist nur ein theoretischer Wert. Wieviel der Motor im Modell zieht hängt von sehr vielen Faktoren ab und muß gemessen werden. Da man in einem Modell selten den maximalen Wirkungsgrad erreicht kann der tatsächlich aufgenommene Strom sehr viel höher sein. Bei zwei Motoren hast Du dann bald die max.40A des Reglers erreicht. Dann noch viel Teillast, und das war es dann.
2. Strom wird in A (Ampere) angegeben und nicht in Ah (Amperestunden). Ah bezeichnet die Kapazität eines Akkus.
Aber dies nur mal wieder nebenbei. Winken
3.Unbedingt das BEC eines Reglers deaktivieren!
4.Vier Motoren an einem Regler ist für diesen fast wie ein Kurzschluß am Ausgang (nur noch 1/4 des Motorinnenwiderstandes).
Außerdem steigt der ohnehin schon hohe Anlaufstrom auf das Vierfache!
Also, da das Schiff ja wohl vorher immer gut gefahren ist, vermute ich mal, dass Du entweder einen Akku verpolt angeschlossen hast, oder irgendwo vielleicht ein Kabel durchgedrückt wurde.
Oder die Regler waren sowieso schon ständig am Limit und haben durch die momentanen Temperaturen dieses nun überschritten.
Dieser Meinung kann ich mich nur anschliessen !
Zum Punkt 4: Vier Motoren wären wirklich heftig. Mit Zwei 500er Motoren an einem Regler hatte ich vor dem Umbau auf zwei Regler für gegenläufige Schrauben keine Probleme.
Hast du die Möglichkeit Bilder davon zu machen und einzustellen?
Evt. kann man ja was erkennen.
Wäre wahrscheinlich ganz hilfreich.
Zumindest gibt es eine gute Nachricht:
warscheinlich bekommst du problemlos Ersatzregler bei Conrad. Nachdem bei uns der Wassergekühlte Conradregler in Rauch aufgegangen ist habe ich Conrad angemailt, dann den Regler unfrei eingeschickt und innehalb von 5 Tagen kostenlos einen neuen erhalten.
Ich weis, das hilft jetzt bei der Ursachenforschung auch nicht weiter. Und ich überlege zur Zeit, ob ich in Zukunft noch Conradregler weiterempfehlen werde.
Meine ganz persönliche Einschätzung:
ich denke zwei 500er Speed für einen Top25C sind einfach zu viel. Soweit ich weis empfielt Conrad den Top25C für einen 500er Motor.
Das sollte jedoch nicht bedeuten, das der Regler anfängt zu qualmen. Eigendlich sollte der Regler bei Überlast einfach abschalten. Und dabei haben die Conradregler scheinbar ein Problem.
Das hatte ich der Kundenbetreuung von Conrad auch in unserem Fall so geschrieben und um eine Stellungnahme gebeten. Leider haben wir bis Heute keine Antwort bekommen.
Dabnke für das rege Interesse und Problemlösung,
also sicher ist, der Regler und die Motoren sind richtig gepolt. Nach der Fahrt am letzten Sonntag alles ohne Probleme. Dann ab wieder in die Vitrine und heute morgen wieder raus und zum See. Angeschaltet und dann Qualm. In der Zwischenzeit wurde der Akku nicht ausgebaut, geladen oder sonst etwas verändert.
Das mit dem Umtausch bei Conrad ist ok. Die sind echt schnell und sehr Kulant. Habe jetzt zwei Regler ( TOP 90 ) bestellt hoffe das dann alles klar geht.
Fotos leider nicht mehr möglich da schon neue Kabel eingezogen. Konnte ich nicht mit ansehen dieser Schmorbraten und der Geruch. Bäh.
Viele Grüße
Volker
Hallo Volker,
schau mal bei Nessel http://www.nessel-elektronik.devorbei; dort ist einiges an Hintergrundinfo zu Drehzahlstellern erklärt. Insbesondere interessant sind seine Ausführungen zur Dauerbelastbarkeit der FET's im Teillastbetrieb.
Ich habe mir einen seiner Regler als Bausatz bestellt, zusammengelötet und bisher keine negativen Erfahrungen gemacht (war aber schon etwas Fummelarbeit, also nicht unbedingt für jeden zu empfehlen),
Wellenbrecher
09.07.2006, 21:02
Moin Jürgen,
war aber schon etwas Fummelarbeit, also nicht unbedingt für jeden zu empfehlen...bekommst Du da aber auch fertig zusammengebaut, kost halt bisi mehr :wink: .
Hallo Volker,
könnte es sein, daß bei Wartungsarbeiten die Akkus systematisch auf die Motorklemmen der Regler gelegt wurden?
Das himmelt jeden Regler.
Grüße
Odlanir
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