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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Pläne für eine Bohrinsel


Ghost_75
28.05.2006, 21:08
Moin moin zusammen

wie vielleicht einige von euch wissen Plane ich zur zeit den Bau eines Halbtauchers auch Tiefstapler genannt ( Mighty Scervant 3, Blue Marlin)Hier (www.schiffsmodell.net/showthread.php?t=27702&highlight=)

Das ist ein Schiff das zum be-und endladen sein Deck durch Fluten seiner Tauchzellen soweit absenken das Schiffe oder Lasten (Bohrinseln) darüber gezogen werden können.

Dann werden die Tauchzellen langsam geleert so das der Halbtaucher samt Ladung wieder auftaucht.

So nun zum Kern der Sache

Mein Kollege Thomas bei mir im Club meinte das so ein Schiff auch ein entsprechende Last braucht die es Befördern kann.

Drum möchte er jetzt eine Bohrinsel bauen und sucht nach Bauplänen.

Dabei möchte ich ihm gerne Helfen, drum wende ich mich auch an euch .

Weiß einer von euch wo man Baupläne bekommen kann oder wer sowas schonmal gebaut hat?

Wenn ihr uns Helfen könnt meldet euch.

Euer Ghost :sonar: :sonar:

Antias
28.05.2006, 21:29
Hallo,

http://www.modellversium.de/galerie/artikel.php?id=1527

Kaufen, vermessen und nachbauen. Ist so meine spontane idee. :mrgreen:

Matthias

Jens Thode
28.05.2006, 21:38
Hallo,

Pläne weis ich keine, aber von Revell gibt es einen Bausatz im Maßstab 1:200.

Schau mal hier (http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B0002Q0WGO/303-1618949-0084240).

Vielleicht ist es einfacher nach so einem Modell zu bauen.

Ghost_75
28.05.2006, 22:52
Was mich mal Persönlich noch Interessiert ist was es sonst noch so an Offshore-Plattformen gibt?

Euer Ghost :sonar: :sonar:

Burkhardt
29.05.2006, 00:38
Löle,

schau mal bei den Papiermodellen nach! Da gibt es eine DEUTAG 1

http://www.moduni.de/product_info.php/manufacturers_id/970023/products_id/6023003

Gruß

Burkhardt

Andy....
29.05.2006, 09:49
Hallo ,

es gab hier im Forum mal einen Link zu einem Hersteller von Rümpfen , der in Holland ansässig ist . Stellt diverse Rümpfe her (Happy Hunter , Smit Rotterdam usw) . Finde den Link nur gerade nicht (auf der neuen Festplatte hab ich ihn nicht mehr) .

Dieser besagte hersteller bietet auch eine Plattform für eine Offshore Bohrinsel an . Den passenden Bauplan gibts auf Anfrage (E-Mail) dort auch zu Ordern . Maßstab weis ich nicht mehr . Größe der angebotenen Plattform dort war ca 1m im Durchmesser .

Ich suche den Link mal .

Gruß Andre

Lars Persson
29.05.2006, 10:29
Moin Andy,

ich vermute mal, dass Du diese Firma (http://www.scheepsmodelbouw.be/) meinst.

Die haben übrigens sehr viele schöne, ausgefallene Rümpfe und

Pläne im Angebot.

Ghost_75
29.05.2006, 19:18
Das klappt ja wieder hier :that: :respekt:

Das ist schon ein schöner anfang, noch schöner wäre es wenn jemand Pläne einer Halbtaucher Bohrinsel (www.stromberg-gymnasium.de/ags/seminarkurs_04_05/abschluss_05/fl/offshoretechnik.htm)

findet.

Oder man müßte diese Bohrinsel umgestallten damit sie Schwimmt was ja Leider in dieser ausführung nicht gegeben ist.

Trotzdem Danke Lars & Andy

Euer Ghost :sonar: :sonar:

commodore
29.05.2006, 22:23
Ich denke, dass die Maersk Guardian eine Jack-up-Platform ist, die ihre Beine hochfahren kann und dann aufschwimmt.

Insofern genau das Richtige für den Transport auf einem Halbtaucher.

Ghost_75
29.05.2006, 22:30
aber da sie auf beinen Steht ist sie wohl nicht geeignet um sie auf einem Teich auszusetzen oder wie soll das gehen bei drei meter Wassertiefe?

Sie soll ja auch als Funktionmodell eine weile Draußen bleiben, und ich denke das kann man eher mit einer Halbtaucherbohrinsel machen oder ?

Gruß Ghost :sonar: :sonar:

commodore
29.05.2006, 22:59
...Sie soll ja auch als Funktionmodell eine weile Draußen bleiben...Dann sag das doch. :dontknow:

Allerdings kann die Maersk Guardian in 1:100 immerhin noch ein 1 m Wassertiefe stehen und interessant wäre das mit den Beinen bestimmt.

Andy....
29.05.2006, 23:14
Moin Andy,

ich vermute mal, dass Du diese Firma (http://www.scheepsmodelbouw.be/) meinst.

Die haben übrigens sehr viele schöne, ausgefallene Rümpfe und

Pläne im Angebot.

EXAKT

Genau die Firma meinte ich ....

Gruß Andy

Ghost_75
29.05.2006, 23:24
Dann sag das doch. :dontknow:

Allerdings kann die Maersk Guardian in 1:100 immerhin noch ein 1 m Wassertiefe stehen und interessant wäre das mit den Beinen bestimmt.

Sorry ich bin davon ausgegangen das die Bilder im Link zur Mighty Scervant mehr sagen als Tausend worte :roll: Also unsere Bohrinsel soll ein wenig mehr können als nur gut aussehen :wink: sie soll einige Sonderfunktionen bekommen wie z.B. Hankergewicht damit sie auch mitten im Teich auf Position bleiben kann .

Aber du hast recht wenn das Gewässer nicht zu Tief ist wäre eine Bohrinsel mit Beinen der Hinkucker schlecht hin :mrgreen:

Euer Ghost :sonar: :sonar:

Antias
29.05.2006, 23:33
Hallo,

ich weiß nicht ob das so rüberkam, eine Jack-Up Plattform kann die Beine hochziehen und schwimmt dann auf. Dann ist sie optimales Futter für Halbtaucherschiffe. :wink:

Matthias

Ghost_75
29.05.2006, 23:49
eine Jack-Up Plattform kann die Beine hochziehen und schwimmt dann auf. Dann ist sie optimales Futter für Halbtaucherschiffe.

Matthias

Da hast du ja recht aber wir wollen ja die Plattform auf dem Wasser belassen können und zwar so wie sie auf hoher See Arbeiten dazu müßten bei einer Jack-Up Plattform die Beine so Lang sein das sie bis zum Grund reichen und sie sich aus dem Wasser Heben kann.

Da aber die meißten Gewässer auf denen ich Fahre wassertiefen von um die Drei meter haben wird das wohl nichts.

Darum hatte ich an sowas gedacht. Hier (www.rostock-net.de/stena/stena.html)

Euer Ghost :sonar: :sonar:

Bird
26.12.2006, 16:19
Hallo :)

Keine Ahnung ob das noch aktuell ist, der Thread ist ja schon etwas älter, aber von MUWI aus Rotterdam hab ich hier noch einen Generalplan der "Smit Semi I ( bzw. II ).

http://www.aerophoto.nl/Schepen%20en%20diversen/Smit%20Semi%201.htm

Ist ein Konstruktionshalbtaucher

L.ü.a. :64m

B.ü.a. :43,2m

H. :22,6m

d : 12,6 (abgetaucht)

Antrieb 4 Ruderpropeller mit zusammen 6124KW

Bin mir nicht sicher ob es den Anbieter der Pläne noch gibt, die hatten auch von der Hermond (7000t Kranbarge) und vielen anderen interesanten Fahrzeugen Pläne. So die Semi wär glaub ich schon so was wie du suchst.

MUWI

heemraadssingel 145, 3022 cd Rotterdam

postbus 2177, 3000 cd rotterdam

MfG Bird

Ghost_75
26.12.2006, 16:35
Das Thema ist noch immer im Hinterkopf da eine solche Insel eine schöne Fracht für meinen Halbtaucher wäre.

Drum immer her mit Infos.

Ghost :sonar: :sonar:

Seebär Harry
26.12.2006, 16:55
da eine solche Insel eine schöne Fracht für meinen Halbtaucher wäre.Planst du das käntern schon mit ein? :wink:

Ich glaube, wenn du die an Deck ausrichten willst, hast du etwas mehr Probleme als das Original.

Bird
26.12.2006, 17:14
Ok, nachdem ich jetzt zig Versuche hinter mir hab, das Bild hier in brauchbarer Größe zu Posten, geb ich es erst einmal auf und lasse es beim Link...

Eigentlich kann man bei Imageshak eine Thumbnaiansicht erstellen lassen und im Forum Posten - Schön modemfreundlich und wer das Bild sehen will kann es halt anklicken und vergößert sehen. Hmm funzt hier aber nicht, sieht nur grausam aus :keineIdee:

Also zum Anklicken:

[img=http://img95.imageshack.us/img95/932/semixv6.th.jpg] (http://img95.imageshack.us/my.php?image=semixv6.jpg)

Das ist der Plan in seiner vollen "Pracht" :lol:

Sind aber praktisch alle wichtigen Decksschnitte vorhanden, sowie Drauf- und Seitenansicht.

Gebaut wurden die Halbtaucher 1987 bei Van der Giessen-De Noord mit den Baunummern 936 und 937 unter den Namen SEMI I und SEMI II

(von SEMIsubmersible)

B.r.t sind 7246 t

Als Modell schön ist, daß sie zum einen selbstfahrend sind und neben den Kränen in der mitte einen großen Moonpool haben. Beide Halbtaucher sind daneben mit einer Sättigungstauchanlage inklusive Bell und Hyperbarem Rettungsboot ausgestattet. Also als Funktionsmodell der Hit.

Gebaut ist das ganze schon einmal als Modell, glaub ein Schotte hat es mal gebaut?? :dontknow: Hab zumindest mal Fotos gesehen, die ich nur grad nicht wiederfinden kann.

Ghost_75
26.12.2006, 17:50
da eine solche Insel eine schöne Fracht für meinen Halbtaucher wäre.Planst du das käntern schon mit ein? :wink:

Ich glaube, wenn du die an Deck ausrichten willst, hast du etwas mehr Probleme als das Original.

Ich finde es immer wieder schön wie einem hier Mut gemacht wird.

Ich freue mich schon darauf euch eines besseren zubelehren. :mrgreen:

Ghost :sonar: :sonar:

Bird
26.12.2006, 18:01
Hehe

Na ja ansonsten hab ich noch wie gesagt einen recht guten Plan der Hermond, einem der beiden 7000t Kranhalbtaucher.

Länge : 154m

Breite : 86m !!

Tiefgang: 27m

Verdrängung 104 000t !

Mit dem als Modell im selben Maßstab kannst dann dein Schwerlastschiff wieder heben, so ganz originalgetreu :lol:

Ghost_75
26.12.2006, 18:16
Die Hermond klingt auch Interessant, könnte man bestimmt schöne Vorführungen mit machen wenn man die Barke rausfährt absetzt und dann Lasten anzuheben.

Aber fürs erste Interessiere ich mich mehr für die SEMI da fallen mir jetzt schon ein ganzer Haufen von Funktionen an die man darin Verwirklichen kann. :idea: :mrgreen:

Ghost :sonar: :sonar:

Seebär Harry
26.12.2006, 19:53
Ich finde es immer wieder schön wie einem hier Mut gemacht wird.Nich weinen, ich bin doch bei dir! :P

Aber, ich bin mir durch deine Idee schon Gedanken am machen, wie man das Kentern verhindern kann.

Wenn du aus der Planungsphase raus bist, hab ich warscheinlich eine Lösung gefunden.

Mir schwirrt da schon was im Kopf rum.

Ghost_75
26.12.2006, 20:47
Mir schwirrt da schon was im Kopf rum.

Mir auch :wink: was hälst du von einem Lageregler wie im U-Boot.

Mein Schiff taucht ja recht langsam auf und da hätte ein solcher Lageregler genug zeit das gleichgewicht Herzustellen.

Außer du findest eine bessere Lösung.

Gruß Ghost :sonar: :sonar:

Nazgul
26.12.2006, 21:05
Moin Ghost

was geistern den bei dir wieder für Ideen durch den Kopf?

Laß mich mal Raten.

Tauchsystem

Beleuchtung

Kran Funktionsfähig

Antrieb

Löschmonitore (für Greenpeace) :mrgreen:

Nicht das wir was gegen Greenpeace haben, einige von deren Ideen find ich sogar sehr gut.

Aber man soll ja auch Vorbildgetreu bauen :mrgreen:

Kleiner Scherz am Rande.

Na wie liege ich beim Raten?

Euer Nazgul

Ghost_75
26.12.2006, 21:32
Na bis auf die Löschmonitore liegst du nicht schlecht, den anstatt zu Löschen wollte ich eher etwas Feuer machen.

Beziehungsweise Rauch den Feuer macht mir zuviel Schaden.

Aber eine Bohrinsel als Löschobjekt find ich ganz nett.

Den Moonpool find ich auch Interessant den darüber könnte man z.B. einen Anker ablassen wenn man die Insel auf Position belassen will.

Oder in klaren Gewässern könnte man damit eine Kamara oder ein Mini-ROV zu wasser lassen.

Ghost :sonar: :sonar:

Seebär Harry
26.12.2006, 22:29
Meine Denkrichtung geht da einen ganz Simplen weg, ich würde soweit Möglich auf Elektronik und Mechanik verzichten.

Die "Stempel" der Bohrinsel sind doch zugleich Schwimmkörper, die ihr den Auftrieb geben, oder?

Wenn man jetzt ein beladen am aufgetauchten Modell von "Hand" vornimmt, müsste sich ein Punkt finden lassen,

der bei Seitenneigung des Schiffes die "Stempel" der Platform wie Schwimmer oder Ausleger wirken lässt.

Wenn sich also das Schiff neigt, wird dieser Vorgang Automatisch von den Stempeln der jeweiligen Seite gestopt,

weil sie wie ein Ausleger funktionieren, die das Schiff am kentern hindern.

Lediglich müßte eine Verriegelung zwichen Platform und Schiff hergestellt werden,

die ein verrutschen verhindert.

Ist einmal alles von Hand eingestellt, sollte es auch auf dem See über den Sender machbar seien.

Irgendwie so in die Richtung gehen meine Gedanken.

Ghost_75
26.12.2006, 22:48
Schöne Idee aber die Plattform ist 64x43m groß das Deck des Schiffes hat eine Breite von 45m.

Deine Idee einer Verankerungsmöglichkeit finde ich gut aber wie machen?

Den die Verankerung müßte ja so gebaut sein das ich jede Fracht damit sichern kann egal ob Bohrinsel oder Schiff ......

Ghost :sonar: :sonar:

Loeffel
26.12.2006, 22:53
Die Verankerungsmöglichkeit ist bestimmt nicht ganz trivial. Beim Original werden die Halterungen, stützen, etc. auch jedesmal neu auf das Deck des Transportschiffes geschweißt, damit sie an der richtigen Position sind, und wenn ich Ghost_75 richtig verstanden habe, möchte er zum einen auch mal andere Ladung mitnehmen können, und zum anderen auch in der Lage sein die Ladung auf See aufzunehmen.

Seebär Harry
26.12.2006, 22:56
Die Breite der Plattform dürfte da eigentlich nicht Relevant seien, im Gegenteil,

bei so breiten "Auslegern" ist die Gefahr zu Kentern eher gering.

Zur universellen Befestigung, gib mir ´ne kleine Denkpause, mal sehen,

was mir da evt. noch einfällt.

Beim schreiben Zeichnet sich schon was ab, währen aber 2 verschiedene Befestigungen, die sich aber nicht ins Gehege kommen.

Dazu eine Frage, wieviel hast du Kräne an Bord? Die sollten funktionieren.

Ghost_75
26.12.2006, 23:09
Bisher hab ich Null Kräne an Bord aber das kann sich ändern wenn mein Schiff soweit ist und ich sehe wieviel Platz ich über habe.

Ghost :sonar: :sonar:

Bird
26.12.2006, 23:25
Ach ja, möglicherweise ganz hilfreich bei der Bildersuche. Ursprünglich mal als SEMI I und II wurde dann "SMIT SEMI".

Danach wurden dann beide an Rockwater verkauft/chartert. Von da an dann "ROCKWATER SEMI I" + II

Rockwater hängt wiederum eng mit Subsea7 zusammen. Irgendwie verläuft sich da meine Spur....

Na ja hier gibts noch zwei Bilder:

http://www.shipspotting.com/modules/myalbum/photo.php?lid=322883

@Seebär

Die "Stempel" der Bohrinsel sind doch zugleich Schwimmkörper, die ihr den Auftrieb geben, oder?

Öhm meinst du nun die senkrechten Säulen, oder die normalerweise untergetauchten Schwimmkörper? Ach ja, und das ist nur ein Halbtaucher, keine Bohrplattform, da gruselts mich immer ;) Bitte nicht böse nehmen, aber ist echt nen Unterschied.

Also die Stabilität eines solchen Halbtaucherschiffes kommt praktisch einzig und alleine aus den beiden Pylonen die normalerweise am Heck rechts und links zu sehen sind. Sobald das Deck die Wasseroberfläche unterschneidet, ist das gesammte Schiff nur noch an diesen Pylonen und dem ausgetauchten Bug aufgehängt. Fast die gesammte Seitenstabilität kommt durch die beiden Pylone. Könnt jetzt lange was über die Hydrostatik schreiben, aber bin froh das erst mal hinter mir zu haben :lol:

Kurzfassung: Ein Aufrichtendes Moment der Oberfläche kommt nur bei einem Schmimmkörper zustande, der ausgetaucht ist. Bedingt durch das Breitenträgheitsmoment der Wasseroberfläche I ((tiefgestellt)T) in m hoch 4 !

Überschlägig lässt sich IT mit IT = B hoch3 x L bestimmen. Damit sieht man vor allem wie wichtig die Breite eines Schiffes ist, oder wie weit diese Flächen von der Mittellinie des Schwimmkörpers sind.

Beim eintauchen der Schwimmer der auf dem Schiff stehenden Plattform, würden diese zwar für Stabilität sorgen, aber das würde bedeuten das der Schwerpunkt der Ladung so weit außermittig ist, das ein baldiges " Platsch" und eine Eskimorolle nicht weit ist :wink:

*edit Ahc ja, vieleicht auch ganz interessant.

Auch im Original ist das Beladen/Entladen nicht immer so im "freien" Wasser möglich. Heufig wird das Heck auf den Seeboden abgesenkt um einen stabilen Zustand zu erlangen. Wenn mein Norwegisch noch reichte, dann dürft das wohl auch zum neuligen Untergang mitverantwortlich gewesen sein. Die Normand Mariner, ein Offshore Versorger sollte mit seinem ROV den Meeresboden auf gefahren für den Rumpf checken, da war die Servent aber schon mit dem Heck auf dem Boden. Möglicherweise haben sie sich dabei einen unbemerkten Außenhautschaden zugezogen. Ist also auch in Natura so, daß diese Schiffe zum Teil auf Grund gehen müssen um Ladung sicher aufnehmen zu können.

commodore
27.12.2006, 00:36
Ich glaube, Harry meinte tatsächlich, eine feste Verbindung zwischen der geladenen Plattform und dem Schiff zu schaffen und dann die zusätzliche Stabilität durch das eintauchende Volumen der Plattform zu nutzen.

OffTopic:Über das Thema Fachbegriffe habe ich mir hier auch schon das eine oder andere graue Haar zugezogen. :wink:

Da wird ausgiebig aneinander vorbeigeredet und wenn dann herauskommt, dass einer Äpfel als Birnen bezeichnet hat, kommt noch ein "seid doch nicht so kleinkariert!" :mrgreen:

Admiral von Schneider
27.12.2006, 00:41
Eine Verbindung, zwischen Ladung und Schiff, könnte man über Magneten herstellen. Großzügig dimensioniert, können sie so ne Insel schon gut halten.

Eine weitere Möglichkeit wäre, mit so einer Art Lego, ne Verbindung herzustellen.

AvS

Seebär Harry
27.12.2006, 00:46
Öhm meinst du nun die senkrechten Säulen, oder die normalerweise untergetauchten Schwimmkörper?Gut das du das Bild noch eingesetzt hast. Ich wuste nicht, das die Säulen auf einem Schwimmkörper stehen.

Das macht die Sache aber evt. einfacher, da somit die Schwimmkörper wie Ausleger wirken könnten.

Es geht hier ja nur darum, eine Extreme Schräglage des Schiffes zu vermeiden.

Ach ja, und das ist nur ein Halbtaucher, keine Bohrplattform, da gruselts mich immer ;) Bitte nicht böse nehmen, aber ist echt nen Unterschied. Böse, was ist das, hab gerade mein Wörterbuch nicht zur Hand. :wink:

Ich hab mich mit dem Thema Halbtaucher, Bohrinsel usw. bis jetzt noch nicht beschäftigt,

bin da also absoluter Laie. Lese aber die Beiträge mit großem Intresse.

Dadurch kahm mir beim lesen halt die Idee und die wollte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Wie war das noch, auch ein blindes Hun säuft gerne Korn, oder so Ähnlich. :lol:

Bird
27.12.2006, 01:08
OffTopic:@ Seebär

Dann bin ich ja beruhigt! Und Ideen sind immer willkommen! Ist nur so, seid dem Greenpeace mit der Brent Spaar aus einer "winzigen" schwimmenden Verladeboje eine Ölplattform gemacht hat, durfte ich einige tausend mal erklären warum es halt nicht so einfach ist die 400 "Echten" Plattformen in der Nordsee sachgemäß rückzubauen ( decommissioning)

Die Brent Spar wog nur 14. 500 t und schwamm selber ( Halt ein Stahltank mit etwas Aufbauten für Pumpen und Helidek zur Wartung) eine Produktionsplattform (Concrete Gravity Base) wie z.B die Hibernia, Statjord A, Brent, Troll A.... wiegen leer über 600 000 t + ca 40 bis 60 000 t Deckgewicht!

Hibernia wiegt aufgrund der Eisbergvorsorge über 1 000 000t !

Nachdem die sich auf dem Meeresgrund festgesaugt haben bekommt die nichts mehr weg. Da ist nix mit Schlepper dran und weg...

Daher bin ich da immer etwas anstrengend, wenn Halbtaucher, Verladebojen, Produktionsplattformen, Explorationsplattformen ... durcheinandergeraten :lol: :lol:

Kann ja gerne ein Tutorial schreiben wenn gewünscht :lol:

Ghost_75
27.12.2006, 01:16
Kannst du ja gern mal machen Bird :mrgreen:

Einen interessierten Leser hast du aufjedenfall :that:

Hab mal eben etwas bei Google gesucht und bin auf ein Bild der Semi II (http://www.aerophoto.nl/Schepen%20en%20diversen/Smit%20Semi%202.htm) gestoßen wo man eine schöne draufsicht hat.

Ghost :sonar: :sonar:

Seebär Harry
27.12.2006, 01:34
Drum möchte er jetzt eine Bohrinsel bauen und sucht nach Bauplänen.Dadurch hatte ich Bohrinsel geschrieben.

Jetzt würde mich aber interessieren, was ist die Semi II den für ein Teil?

Frank Andrees
27.12.2006, 09:28
Hallo Ghost,

...was hälst du von einem Lageregler wie im U-Boot.

Ich glaube nicht, daß Dir ein Lageregler, wie im U-Boot dabei sehr viel weiter helfen wird.

Diese Lageregler arbeiten in den U-Booten eigentlich nur auf die Tiefenruder. Es gibt nur sehr wenige Lösungen, die auf Trimmtanks arbeiten. Diese sind relativ kompliziert und Du mußt mit sehr schnellen Trimmtanks arbeiten, da Du sonst einen Schaukeleffekt erzeugst.

Außerdem reicht bei Dir ja nicht nur die Lageregelung, sondern Du brauchst eigentlich auch noch eine statische Tiefenregelung. Dies ist mir aber bis jetzt nur bei einem Modell richtig bekannt. Es ist der "Stint". Leider weiß ich im Moment nicht mehr, wer in besitzt. Die Technik wurde auch mal in einem Modellbauheft beschrieben. Sie wurde von Helmut Huhn mit entwickelt. Auf Messen wird das Modell gerne in einem Aquarium ausgestellt und hält dort die ganze Zeit die eingestellt Tiefe.

Mit freundlichen Grüßen

Frank

Ghost_75
27.12.2006, 09:59
Moin Frank

Die Auftauchzeit schätze ich auf 5 minuten da sollte ein normaler Lageregler reichen, den Tiefenregler werd ich wohl nicht brauchen da ich das Tankvolumen so auslegen werde das ich immer etwas restauftrieb habe.

Selbst bei der Halbtaucherplattform brauche ich keinen Tiefenregler, da auch hier die Tanks so ausgelegt werden das der Halbtaucher nur auf Wasserliene kommt wenn seine Tanks gefüllt sind.

Ghost :sonar: :sonar:

Nazgul
27.12.2006, 10:22
Jetzt würde mich aber interessieren, was ist die Semi II den für ein Teil?

Das würde mich auch Interessieren, nee Bohrplattform kann es ja eigentlich nicht sein dafür fehlt der Bohrturm.

Nazgul

Frank Andrees
27.12.2006, 10:35
Hallo Ghost,

der Lageregler hat nichts mit der Zeit des Auf- und Abtauchens zu tun.

Er soll Dir das Schiff in der Waagerechten halten. Dafür muß er sehr schnell reagieren können, um bereits kleine Abweichungen auszugleichen.

Selbst bei der Halbtaucherplattform brauche ich keinen Tiefenregler, da auch hier die Tanks so ausgelegt werden das der Halbtaucher nur auf Wasserliene kommt wenn seine Tanks gefüllt sind.

Das was Du da beschreibst, ist nichts anderes als das Schweben bei den U-Booten. Ein genaues Austrimmen eines (halb-)getauchten Bootes ist nur im Stillstand möglich. Beim U-Boot ist dies noch relativ einfach, da es sich dann meistens komplett unter Wasser befindet.

Da Du aber immer unkalkulierbare Kräfte, z.B. Wellen, Wind usw., hast, brauchst Du aus meiner Sicht eine Tiefenregelung. Spätestens, wenn Du das Schiff im halbgetauchten Zustand fährst, wirst Du sehen, welche Auf- und Abtriebskräfte dann wirken.

Ich bin gerade bei den entsprechenden Trimmversuchen bei meinen statisch tauchenden U-Booten. Meine Seawolf hängt mittlerweile schon sehr gut am Schnorchel. Bei anderen Boot fängt der Spaß gerade erst an.

Mit freundlichen Grüßen

Frank

Ghost_75
27.12.2006, 10:54
Sorry Frank du hast mich falsch verstanden.

Zum einen gibt es bei einem Halbtaucher kein fahren im Halbgetauchten zustand, das Schiff taucht in der Regel immer bis zum selben Tiefe ab. Dann Taucht es langsam unter der Fracht wieder auf.

Und da das schiff langsam unter der Fracht auftaucht braucht der Lageregler nicht so schnell reagieren da die Masse der Fracht nicht Schlagartig auf dem Schiff liegt.

Bei deinem U-Boot ist das anders da es Komplett getaucht ist, bei meinem Schiff ist selbst im getauchten zustand der Bug und die beiden Türme im Heck über Wasser.

Ghost :sonar: :sonar:

Frank Andrees
27.12.2006, 11:13
Hallo Ghost,

mit dem Reagieren bist Du im Irrtum.

Du brauchst eine schnelle Regelung. Ansonsten kannst Du die äußeren Einwirkungen nicht ausgleichen oder es kommt dann zu einem Überregeln. Dann hast Du eine schöne Schaukelbewegung.

Bei U-Booten nennt sich dieses Verhalten "Delphin-Tauchen".

Aber probiere es ruhig erst einmal nach Deiner Methode aus.

Es dauert ja eh noch eine gewisse zeit.

Mit freundlichen Grüßen

Frank

Ghost_75
27.12.2006, 11:24
Da hast du auch wieder Recht :wink:

Ghost :sonar: :sonar:

Teddy
27.12.2006, 12:31
Eventuell gibt es da auch noch ganz andere Methoden. Ich hatte wärend meiner Studienzeit mal ein Seminar in Fuzzy Logik, die da gewonnen Erkentnisse lassen sich für Lage Problem sehr gut verwenden, finde ich. Ich wollte das ganze eigentlich erst an meine Connecticut versuchen, bevor ich es präsentiere, aber wenn interesse besteht, kann ich meine Idee und die angedachte technische Umsetzung etwas genauer beschreiben.

Bird
27.12.2006, 12:36
Glücklicherweise sieht hier die Lage doch etwas anders aus als bei einem Uboot.

Beim Uboot in Schnorchelfahrt, durchstößt im vergleich zum Bootsgewicht nur ein winziger Teil die Wasseroberfläche und sorgt beim weiteren ein oder Austauchen für nur seeeehhhr geringe Verdrängungsunterschiede. Schon geringste Dichteunterschiede des das Boot umgebendende Wasser macht mehr aus, als das bischen Volumen im Seehrohr. Zu dem sind praktisch (bis jetzt) alle Ausfahrgeräte so gebaut, daß sie weniger Wasser Verdrängen als sie wiegen, sprich sie drücken das Boot eher nach unten, als sie es an die Oberfäche "ziehen" würden. Daher ist es beim Uboot sehr aufwendig in diesem Zustand eine gleichbleibende Tiefe zu halten.

Bei der Marlin sieht es anders aus, hier sorgen die beiden hinteren Pylone immer für Auftrieb, ebenso wie der ausgetauchte Bug. Bei einem Absenken, "hängt" die Schiffsmasse also quasi an diesem Restauftrieb.

Vergelcihbar mit einem Uboot wäre der im original auch manchmal vorkommende Zustand, wenn die beiden hinteren Pylone nach Vorne hinter den Bug gefahren werden. ( Glaub nr bei den Mighty Servant Schiffen). Dann müsste ein Lageregler das Heck auf einer bestimmten Tiefe halten.

Daher ist hier im Modell eigentlich dafür kein Laderegler notwendig. Ein Zustand wie beim Uboot kann sich hier eigentlich nicht einstellen. Fals ich gerade an allen vorbeirede bitte ich um Entschuldigung ;)

Allerdings um eine Krängung entgegenzuwirken wäre so ein Laderegler schon gut. Allerdings würd ich auch hier sagen, das dieser eher langsam arbeiten sollte ( Denn so schnell wie er sein müsste um alles auszugleichen, kann er gar nicht sein) um eben ein aufschaukeln zu vermeiden. Eine gewisse Restkrängung muss immer bleiben, sonst kommt es zu dem von Frank angesprochenem Zustand.

Jetzt würde mich aber interessieren, was ist die Semi II den für ein Teil?

Die SEMI ist eine halbtauchende Arbeits und Konstruktionsplattform. (Semisubmersible construction vessel)

Diese selbstangetriebenen Halbtaucher fahren - einfach ausgedrückt - zu einer offshore Baustelle, senken sich auf ihren vollen Tiefgang ab um eine ruhige und so weit wie möglich stabile Position einzunehmen, und fangen mit ihrer Arbeit an. Dies kann der Aufbau einer anderen Plattform, Verladeboje wie die vom Typ (Brent) Spar, oder Unterwasseranlage sein. Daneben führen sie alle Arten von Wartungsarbeiten an Offshorekonstruktionen durch.

Die SEMI Plattformen sind damit mit einer 6 ? 8? Mann hyperbaren Taucherkammeranlage für Sättigungstauchgänge in bis zu 450m Tiefe ausgerüstet inklusieve der dazugehörigen Taucherglocken.

Daneben mit ROV´s zur Inspektion und Unterwasserarbeiten.

Zwei Kränen , einer mit 50m Ausladung.

Einen zentralem Moonpool

Daneben kann die SEMI auch zu Sicherungsaufgaben neben Förderplattformen eingesetzt werden. Evakuierung bei Störfällen.

Heutzutage sind mittlerweile viele Produktionsanlagen direkt auf dem Meeresgrund, diese werden ebenfalls von diesen Plattformen aufgebaut und gewartet.

Daher, mit der SEMI lässt sich einiges anstellen...

Seebär Harry
27.12.2006, 13:00
Moin Moin,

danke für die Antwort, jetzt weiß ich wenigstens was es ist.

Wegen der befestigung an Deck, Ösen auf dem Deck montieren und die Plattform über ihre Kräne sichern.

Ghost_75
27.12.2006, 14:00
Wegen der befestigung an Deck, Ösen auf dem Deck montieren und die Plattform über ihre Kräne sichern.

Das wäre eine möglichkeit wenn man eine solche Plattform an Bord sichern will.

Aber wie sichert man andere Frachten an Deck z.B. Schiffe.

Ghost :sonar: :sonar:

commodore
27.12.2006, 14:01
... daß sie weniger Wasser Verdrängen als sie wiegen, sprich sie drücken das Boot eher nach unten, als sie es an die Oberfäche "ziehen" würden. ...Nee; wenn der Körper schwimmt, ist damit die gesamte Masse abgefrühstückt. Die Verteilung der Masse ist für die Eintauchtiefe unerheblich.

Nichtsdestotrotz ändert sich natürlich die Eintauchtiefe bei kleinen Änderungen der Masse des Bootes oder der Dichte des umgebenden Wassers relativ stark, da eben das Volumen des Rohrs so klein ist.

Fabian F.
27.12.2006, 15:13
Hallo,

zu der Frage "Wie sichert man andere Sachen, zum Beispiel Schiffe, auf dem Deck des Halbtauchers":

Wie wäre es, wenn Du auf dem Deck verschiedene Befestigungsvorrochtungen hinmachst, zum Beispiel Ösen. Dort drann können dann im Bedarfsfall irgendwelche vorgefertigte Formen, zum Beispiel ein etwas abgewandelter Bootsständer, befestigt werden. Mit den Formen kann man dann Schiffe Huckepack nehmen. Und gegen seitliches Verrutschen können die Bordeigenen Kräne des Halbtauchers eingesetzt werden.

Also so würde ich es wahrscheinlich machen.

Ghost_75
27.12.2006, 15:44
Die Idee ist nicht schlecht, aber die Vorrichtungen müßten so gestaltet werden das es ein Schiff nicht behindert wenn es über das Deck in Position kommt.

Ghost :sonar: :sonar:

Bird
27.12.2006, 15:49
@ Commodore

Stimmt völlig, blöd ausgedrückt :)

Was ich damit sagen wollte: Es macht sich eben durchaus im teilweise ausgetrauchtem Zustand des Ausfahrgerätes bemerkbar, ob die Ausfahrgeräte eine hohe Verhältniss von Masse zu Verdrängung haben oder nicht.

Angenommen das Ausfahrgerät ist gewichtsneutral zum Wasser, dann kann das Boot bei gleicher Ausfahrhöhe des Gerätes weiter Auf- wie Untertauchen ohne das Kräfte auf das Boot

wirken.

Hat das Ausfahrgerät wesentlich mehr Auftrieb als es wiegt, dann führt dies bei einem Abtauchen zu nicht unerheblichen zusätzlichen Auftriebskräften. Ein weiter Austauchen dagegen nur zu verhältnismäßig geringen Kräften, die das Boot wieder tiefer drücken.

Umgekehrt führen zum Verhältniss des verdrängten Wassers sehr schwere Ausfahrgeräte zu sehr hohen Rückstellkräften bei einem weitern Austauchen, die das Boot wieder nach unten drücken, andererseits führt ein weiteres Abtauchen nur zu verhältnismäßig geringen weitern Auftriebskräften, die das Boot wieder nach oben bringen wollen durch die geringe Volumenzunahme.

Dadurch macht es sich schon bemerkbar wie die Ausfahrgeräte beschaffen sind. Das wollt ich damit eigentlich ausdrücken.

Zusätzlich , wenn auch diese Eigenschaft auf die Tauchtiefe natürlich direkt keine Auswirkung hat, aber indirekt macht sich dieser Eigenschaft natürlich auch ganz entscheidend bei der Schwimmstabilität bemerkbar. Der Auftriebsschwerpunkt ist etwa auf 2/3 Bootshöhe, und die Ausfahrgeräte haben eine große Masse bei Überwasser wegfallender Verdrängung, die zu dem über einen großen Hebelarm wirkt. Dadurch kommt es ständig zu einem krängenden Moment, das durch die Rückstellkräfte, bezogen auf die durchstoßene Wasseroberfläche der Ausfahrgeräte sehr gering ist.

Für ein fahrendes Boot ergeben sich durch diese geringen Lageänderungen ständig neue Anströmungen des Rumpfes, die wiederum zu einer Schwimmlageänderung der Tiefe führen können.

Teddy
27.12.2006, 15:50
@Ghost

Wieviel Paltz hast du zwischen Wasseroberfläche und Deck, wenn dein Schiff "getaucht" ist?

Admiral von Schneider
27.12.2006, 15:57
Was hälst du von Magneten?

Die kann man schön nter das Deck klechen, sind flach, und haben bei entsprecheder Anzahl eine ganze Menge kraft.

Oder halt LEGO? Muss man natürlich verstecken, könnte aber funktionieren.....

AvS

Ghost_75
27.12.2006, 16:22
@ Teddy

Im getauchten zustand sollte ich 10cm wasser über Deck haben der Bug schaut dann noch gute 5cm aus dem Wasser.

@ Admiral von Schneider

Deine Magneten sind eine nette Idee wenn man immer das selbe Schiff aufnimmt, aber es wird wohl eher so sein das ich die verschiedesten Schiffe aufnehmen werde.

Und die kann ich ja schlecht immer erst vorbereiten oder.

Wie meinst du das mit Lego?

Ghost :sonar: :sonar:

Bird
27.12.2006, 16:27
Hab natürlich oben wieder einen Fehler eingebracht >grummel< Editieren geht nur leider nicht...

Ein weiter Austauchen dagegen nur zu verhältnismäßig geringen Kräften, die das Boot wieder tiefer drücken.

Falsch!

Das Spezifisch leichte Ausfahrgerät sorgt natürlich bei weiterm Austauchen nicht für wenig Rückstellkräfte sondern für Hohe, durch einen hohen Wegfall von Auftrieb.

Ebenso falsch beim spezifisch schweren. Da sorgt ein weiteres Austauchen natürlich auch nur zu geringen Rückstellkräften durch nur ein geringerem Wegfall von Verdrängung.

Sprich ein spezifisch leichtes Ausfahrgerät sorgt eher dafür das ein Boot seine Tauchtiefe behält, da es hohe Rückstellkräfte entstehen lässt, die wieder die Ursprungslage herstellen möchten, bei einem spezifisch schweren Gerät ist dies nicht der Fall. So nu aber... Vielleicht kann ja ein Mod das oben ändern. Danke!

... hätte mal vor dem Absenden nachdenken sollen, aber ist ja Urlaub, da braucht das Gehirn etwas, ist auf Sparbetrieb ;)

seefahrer
27.12.2006, 16:43
Hallo Ghost,

wenn du verschiedene Schiffe aufnehmen willstm bestehen prinzipiell zwei Probleme:

a. Das aufzunehmende Schiff so aufs Deck auf die Mittelachse zentriert zu bekommen, dass du beim Auftauchen kein Problem mit dem Gleichgewicht / Schlagseite bekommst.

b. Die aufzunehmenden Schiffe haben unterschiedliche Breiten.

Wäre es eventuell eine Idee entsprechende Stützen zu montieren? Ich stelle mir das so vor, dass du 5-6 Stützen auf jeder Seite für einen Havaristen o.ä. brauchst (je nach Länge des Schiffs). Diese Stützen (Länge 10 cm) sind jeweils ca. 5 cm von der Schiffsmittelachse drehbar gelagert. Das gegenüberliegende Ende liegt auf einer Gewindestange auf, die über einen Motor (unter Deck) rauf oder runter gefahren werden kann.

In nicht benötigtem Zustand sollten die, bündig mit dem Deck abschließend, flach liegen. In ausgefahrenen Zustand müßten die für den "Havaristen" ausreichend Kippschutz bieten und außerdem das Problem des Gleichgewichts lösen.

Viele Grüße

Christian

Ghost_75
27.12.2006, 17:01
@ Christian

Das Problem des Gleigewichts hab ich auch im Auge, und ein Lageregler und eine Pumpe sollten das austrimmen können.

Du meinst also Ausfahrbare Stützen Hmm dafür muß ich erstmal sehn wieviel Platz ich später noch im Rumpf habe wenn die Tanks drin sind und wie man das ganze Wasserdicht bauen kann nicht das ich mich durch die Stützen selbst versenke.

Ghost :sonar: :sonar:

Fabian F.
27.12.2006, 17:16
Die Idee ist nicht schlecht, aber die Vorrichtungen müßten so gestaltet werden das es ein Schiff nicht behindert wenn es über das Deck in Position kommt.

Es ging um die Idee abgewandelte Bootsständer auf dem Deck variabel zu montieren..

Also das Problem ist mir nach dem Schreiben auch in den Sinn gekommen.. Lösung wäre zum Beispiel ein flaches V. Damit wäre auch das Problem der Zentrierung eingermaßen geregelt.

Und vielleicht dann das ganze als Kombination mit ein paar ausklappbaren Stangen ??

Also mir schweben die Stangen irgendwie so vor, dass diese mit Hilfe von Federn senkrecht gehalten werden. Zum versenken braucht es dann einen Servo oder etwas ähnliches. Vorteil des Ganzen, eventuell eine automatische Stabilisierung des Frachtgutes und bei genügeng geringer Reibung zwischen Stangenende und Frachtgutrumpf auch eine Zentrierung der Fracht.

Ich hoffe, es ist klar geworden, was ich sagen will ..

Ghost_75
27.12.2006, 17:55
@ Fabian F

Ist schon Klar wie du das meinst und an das Flache V hab ich auch schon gedacht man könnte einen solchen Ständer so aufstellen das Schiff mit dem Bug reinfährt dann müßte man nurnoch das Heck sichern.

Ghost :sonar: :sonar:

Nazgul
27.12.2006, 19:01
Moin zusammen

Dachte in diesem Thread ginge es um Bohrinseln :wink:

Scheint aber immer mehr den Tiefstapler zu gehen :pfeif:

Gruß Nazgul

Admiral von Schneider
27.12.2006, 20:01
naja,

mit Lego meine die benopten Plastiksteine :D

Ich dachte mir, dass man die irgendwie getrant aufm Deck aufbringen könnte, und so das entsprechende Schiff *aufdrücken* kann. Da ich dich aber falsch versatnden hatte, und du alle Schiffe sichern willst, kann man das natürlich vergessen. Es seidenn, ab jetzt baut jeder an seine Schiffe und Boote Lego platten unten dran.......

Für deine Bohrinsel, könnte man das System jedoch verwenden........

AvS

Ghost_75
27.12.2006, 21:04
Die SEMI ist eine halbtauchende Arbeits und Konstruktionsplattform. (Semisubmersible construction vessel)

Diese selbstangetriebenen Halbtaucher fahren - einfach ausgedrückt - zu einer offshore Baustelle, senken sich auf ihren vollen Tiefgang ab um eine ruhige und so weit wie möglich stabile Position einzunehmen, und fangen mit ihrer Arbeit an. Dies kann der Aufbau einer anderen Plattform, Verladeboje wie die vom Typ (Brent) Spar, oder Unterwasseranlage sein. Daneben führen sie alle Arten von Wartungsarbeiten an Offshorekonstruktionen durch.

Die SEMI Plattformen sind damit mit einer 6 ? 8? Mann hyperbaren Taucherkammeranlage für Sättigungstauchgänge in bis zu 450m Tiefe ausgerüstet inklusieve der dazugehörigen Taucherglocken.

Daneben mit ROV´s zur Inspektion und Unterwasserarbeiten.

Zwei Kränen , einer mit 50m Ausladung.

Einen zentralem Moonpool

Daneben kann die SEMI auch zu Sicherungsaufgaben neben Förderplattformen eingesetzt werden. Evakuierung bei Störfällen.

Heutzutage sind mittlerweile viele Produktionsanlagen direkt auf dem Meeresgrund, diese werden ebenfalls von diesen Plattformen aufgebaut und gewartet.

Daher, mit der SEMI lässt sich einiges anstellen...

Weiß einer von euch wie groß so eine Taucherglocke ist und wie groß sind den so die größeren ROVs?

Und wenn einer von euch noch Ideen hat was man noch so an Funktionen in eine solche Plattform einbauen kann, dann bin ich ganz Ohr.

Euer Ghost :sonar: :sonar:

Bird
27.12.2006, 21:17
Also ROV´s gibt es in allen Größen, von ca. 60 x 90 cm wie ich schon eines gefahren hab, bis zum Kleinbus mit 4m x 3 m und größer.

Schau mal bei Saipem, einer Italienischen Offshore Firma http://www.saipem.eni.it/module.asp?sect=flotta&pag=main

Die haben recht schöne Infos von Ihren.

Die Taucherglocken selber sind ca 2 m im Durchmeser und 3m Hoch. Passen normalerweise immer 2 Taucher bis max 3 rein.

hier :

http://sorbetroyal2005.celex.net/photo_album/anteo.htm

Sind ein paar Bilder die ich so auf die schnelle gefunden hab.

*edit

hier sind auch noch zwei schöne Bilder von einem Lars (Launch and Recovery System)

Die Bilder einfach auf dem Rechner speichern, sind wesentlich größer als auf der Website zu sehen.

http://www.phhyd.com/Marine%20industry.htm

Ghost_75
27.12.2006, 22:11
Da könnte man ja glatt diesen kleinen hier als ROV einsetzen.

Vielleicht kann man ihn ja noch etwas verkürzen.

https://shop.graupner.de/productimages/8605.jpg

Rumpflänge ca. 80 mm

Breite ca. 25 mm

Höhe ca. 38 mm

Gesamtgewicht mit RC ca. 31 g

Ghost :sonar: :sonar:

Nazgul
28.12.2006, 12:06
Wenn du alles bis auf die Motoren raus nimmst hättest du vielleicht sogar Platz für den einbau einer Kamera :that:

Das wäre doch mal was ein Mini-ROV mit Kamera an Bord.

Nazgul

Bird
28.12.2006, 12:58
@ Nazgul

Ist schon geplant ;) Allerdings mit festem Umbilical zum Schiff.

Aber noch zur Smit Semi...

Ein schönes 1:50 Modell hat einer von der IOS gebaut, muß schon zugeben echt der Hammer.

http://www.osv-society.info/Semi_2.html

Hmm ob ich meine Versorger noch verschiebe?? Hmmmm....

Ghost_75
28.12.2006, 13:23
Geiles Teil :that:

Ghost :sonar: :sonar:

Bird
28.12.2006, 18:15
Na dann wird dich die folgende Seite natürlich erst recht Beglücken denk ich ;)

http://users.pandora.be/stefaan.joris/

Schau mal auf der Homepage des guten Herren vorbei und Klick mal bei Offshore auf die SEMI 2

Ich hab extra keinen Direktlink gepostet, ist immer nicht so nett. Aber vorbeischauen lohnt sich ;)

Hmm ich tipp ja auf jetzt schon auf "nein" aber möglicherweise hat er ja ein paar Bilder seines Modelles, die man mal bekommen könnte...

Ghost_75
28.12.2006, 22:21
Das beglücken überlaß ich meiner Frau :pfeif:

Aber die Bilder sind schon der Hammer :that:

Ghost :sonar: :sonar:

Nazgul
29.12.2006, 21:39
Moin zusammen

Ich hab mal nee frage an die Experten.

In welchen größen gibt es eigentlich diese Arbeits und Konstruktionsplattformen?

Und in welche Größenortnung gehören die Semi 1&2 eigentlich?

Nazgul

Bird
30.12.2006, 15:01
Hi

Hmm das ist gar nicht so einfach zu beantworten, weil es keine so ganz klare Grenze zwischen den reinen Arbeitsplattformen und den Halbtauchenden Kranschiffen bei diesen Fahrzeugen gibt.

Bei den reinen Arbeitsplattformen sind mir gar nicht mal so viele bekannt. Die Smit Semi I und II gehören aber wie auch immer zu der kleinen Gattung.

Die:



Amethyst

Borgila Dolphin

Borgland Dolphin

Polyconcord

Port Regency

Transocean NO 4

Tharos

Iolair

Sind alle so um die 100- 120m Länge und 60 bis 70 m Breite

Recht bekannt durch das Unglück der Piper Alpha ist die THAROS von der Red Adair damals opperierte.

Zu den schönsten Zählt wohl die IOLAIR

http://img95.imageshack.us/img95/2271/iolair0bh0.jpg (http://imageshack.us) Im Dock bei B&V

Wenn man wie gesagt die halbtauchenden Kranschiffe dazuzählt, dann wirken die beiden richtig SEMI´s richtig klein....

THIALF und MICROPERRY 7000 sind immerhin 201m lang und 88,4 m Breit bei einem max Tiefgang von über 31m! Hebekapazität um 14 000t.

( Ein weiteres Schiff in Bau)

BALDER und HERMOND sind immer noch 154 m Lang bei 86m Breite und einem Tiefgang von 27m. Hebkapazität um 7000t.

Da sind bestimmt noch die en oder andere, aber das waren die mir so auf die schnelle einfielen.

Ghost_75
31.12.2006, 00:33
Ich hab mal nee E-Mail anfrage an die beiden von Bird reingestellten Seiten mit den Semi 2 Modellen gestartet, von der ersten kam gleich nee absage bei der zweiten sieht es besser aus.

Gibt zwar leichte Sprachprobleme aber es ist was in bewegung.

Euer Ghost :sonar: :sonar: