Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Blöcke in 1:72 bis 1:100
sea-breeze
09.05.2005, 13:59
...womöglich funktionstüchtig? Gibt es so etwas?
Meine I-Net-Suche ergab zwar massig Bauanleitungen für Blöcke, aber ich befürchte, dass ist alles etwas zu groß... :?:
Frank Andrees
09.05.2005, 14:10
Hallo Jutta,
welche Größe suchst Du denn ???
Stell einfach mal die Maße rein. Wir finden dann schon einen Lösung.
Mit freundlichen Grüßen
Frank
Schlickrutscher
09.05.2005, 14:15
Das wird aber fummelig in diesem Maßstab, falls überhaupt noch möglich. Selbst im Maßstab 1:30 ist schon Fingerdisziplin angesagt. Ein Originalblock von 20cm Länge wäre ja dann nur noch 2mm groß, oder sehe ich das falsch?
Schlickrutscher
sea-breeze
09.05.2005, 14:22
der Maßstab ist 1:87...die genauen Maße der einzelnen Blöcke kenne ich nicht...
...und ich hab auch kein anständiges Foto parat...nur das hier:
http://public.fotki.com/seabreeze/sea_cloud/imm016_14a7.html
mit ein bisschen Mühe, könnte ich vermutlich auf einem der anderen Papier-Fotos was finden...
Geposted nach 3 Minuten 38 Sekunden:
20cm Länge wäre ja dann nur noch 2mm groß, oder sehe ich das falsch?
nein, das kommt wohl leider so etwa hin...
Sorry Jutta,
aber der Link geht nicht. Wofür sind diese Dinger eigentlich wenn ich mal fragen draf? Ich kann mir unter "funktionstüchtig" überhaupt nichts vorstellen. :oops:
aber der Link geht nicht. Mann, da schreib ich ihr ne PN damit sie den Link noch editieren kann (ein http/ ist zuviel) und da quasselt der Teddy drein :wink:
Aber zu den Blöcken, die kann man doch selber machen. Ein Rundmaterial in die richtige Aussenform schleifen, dünne Scheiben abschneiden und mit dem Dremel/proxxon kleine 0,2er Löcher rein.
Wenn ich mich nicht täusche hat der Skipper das in seinem Lexikon, musste mal gucken.
sea-breeze
09.05.2005, 14:54
ich kann den Beitrag nicht mehr ändern, weil ihr schon geantwortet habt :wink:
also hier nochmal: http://public.fotki.com/seabreeze/sea_cloud/imm016_14a7.html
Geposted nach 1 Minute 25 Sekunden:
Wenn ich mich nicht täusche hat der Skipper das in seinem Lexikon, musste mal gucken.
Ja, hat er....aber ich bezweifel, dass ich das mit meinen tolpatschigen Wurschtfingern hinbekomme :roll: Deshalb dachte ich, wenn es sowas schon fertig gäbe, mit rollender Rolle zwischen den Backen, wäre das ungemein praktisch
PS: Die Tehnik will heute nicht so wie ich...
Frank Andrees
09.05.2005, 15:07
Hallo Jutta,
für welche Funktionen willst Du die Blöcke denn benutzen ??
Wenn Du darüber evt. die Steuerung der Segel durchführen willst, wirst Du vermutlich ein Kraftproblem haben. Diese kleinen Blöcke halten der auftretenden Kraft nicht aus.
Mit freundlichen Grüßen
Frank
sea-breeze
09.05.2005, 16:06
Ich würde sie gerne als Umlenkrollen für die Segelansteuerung verwenden...
Klaus Deisenberger
09.05.2005, 22:51
der Maßstab ist 1:87...die genauen Maße der einzelnen Blöcke kenne ich nicht...
ca 100 mm für die kleinsten (Royals) bis ca 450 x 350 x250 für die größten Blöcke (Vor- und Großbrassen, Marssfallen) also ca 1,15 bis ca 5 mm bei 1:87 und jede Größe dazwischen je nach Verwendungszweck.
Bei den größten könnte ich mir das funktionsfähige noch vorstellen, bei den kleinsten nicht mehr so recht und das noch einige hundert mal!
Willst du die Takelage fergesteuert bedienen?
mfg
Klaus
Moin Jutta!
[align=justify:6e8368e348]
Die einzigen 2mm-Blöcke, die es scheinbar zu kaufen gibt, findest Du bei Krick (http://www.krick-modell.de/shop_fachhandel/produktuebersicht.asp?grp=0,7,2). Leider ist dort kein Bild vorhanden. Allerdings bezweifel ich, dass die Blöcke funktionstüchtig sind.
Wie bereits angesprochen, wird es eher ein Belastungsproblem geben. Die Rolle selbst würde meines Erachtens standhalten. Aber die dünne Achse, welche die Rolle aufnimmt (@Didi: 0,2mm) macht das nicht mit...
Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass eine Variante mit statischer oder nichtdrehender Rolle möglich wäre. Da es sehr stabiles und reibungsfestes Takelgarn gibt, sollte ein fester selbstgebauter Block ausreichen.
Die nächst größeren Blöcke hab' ich bei MVD (http://www.modellbauschrauben.de/catalog.php?gruppid2=56) gefunden. Die sind funktionstüchtig allerdings für Deine Zwecke wahrscheinlich zu groß. :dontknow:
Kurzum, ich würde zu einer statischen Variante greifen und das ganze natürlich vorher testen. Insbesondere ob das Takelgarn, das ständige Hin- und Herschleifen mitmacht.
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Sonnige Grüße
Jens
sea-breeze
10.05.2005, 10:50
Vielen Dank erstmal für eure Hilfe! :that:
@Klaus
Ich würde gerne die Rahen ansteuern - so wie ich es mir vorstelle, müssten nur die größten Blöcke funktionstüchtig sein, die anderen statisch.
Vor- und Hauptmast möchte ich über eine Winde, die Zug auf die untersten Rahen (wie heißen die denn auf deutsch?) gibt. Der Mizzenmast soll über eine zweite Winde laufen - Besan bleibt wie im Original auch meistens ungenutzt.
Um den Druck auf die Segel zu optimieren, werde ich wohl das Böötchen unter "Lunch-Besegelung", sprich Lower, Upper und Course-Segel setzen und Royal und Topgallant aussparen. Die Segel selber habe ich nicht vor, anzusteuern.
Ich werde mir mal die Links von Jens ansehen und sehen, was sich daraus machen lässt...
Beste Grüße,
Jutta :yessir:
Klaus Deisenberger
10.05.2005, 22:23
die untersten Rahen (wie heißen die denn auf deutsch?)
enstprechend der Masten:
Foremast bzw. -yard - Fockmast bzw -rah
Main- Großmast bzw -rah
Mizzen- Kreuzmast bzw. -rah
Jigger- Besan
Ich würde gerne die Rahen ansteuern - ........Vor- und Hauptmast möchte ich über eine Winde, die Zug auf die untersten Rahen gibt, der Mizzenmast soll über eine zweite Winde laufen.
Das liest sich als sollen die Rahen des Vor- und Großmastes über eine gemeinsame Winde bedient werden!? Ist das so gemeint?
Sollen die Brassen wie beim Original geführt werden? Dann denke ich brauchst du eigene Winden pro Mast.
- Besan bleibt wie im Original auch meistens ungenutzt.
Wieso ungenutzt, das kann nur sein wenn man zum Wenden oder Halsen die Maschine benutzt.
Jedenfalls hast du dir ganz schön was vorgenommen.
Falls du es nicht weißt:
Worauf du bei den Winden achten mußt ist, dass gleichzeitig auf der einen Seite nicht gleich viel abgewickelt als auf der anderen Seite aufgewickelt werden muß, sonst verspannst du die Brassen der gegenüberliegenden Seiten. Je schärfer die Rahen angebrasst werden, umso größer ist der Unterschied (du musst das Prinzip der Jarvis Bracewinch anwenden).
beste Grüße
Klaus
...ganz unabhängig von den kleinen Blöcken: neulihc habe ich mal von einem Bekannten gehört, der als Takelgarn für einen Rahsegler sogenannte 'Perlschnur' verwendet hat und damit supergute Erfahrungen macht.
Das Material (wird normalerweise zum Knüpfen von Perlenketten verwendet) ist in verschiedenen Durchmessern erhältlich und hat eine sehr niedere Reibung.
Erhältlich ist es vielleicht auch im Bastelladen, aber auf jeden Fall auch über Goldschmiedebedarf. Also entweder mal beim 'Edelklempner' ums Eck vorbeischauen oder beispielsweise in Pforzheim...
Viel erfolg jedenfalls!
Ahoi und Gruß!
Ralf
sea-breeze
11.05.2005, 11:25
Foremast bzw. -yard - Fockmast bzw -rah
Main- Großmast bzw -rah
Mizzen- Kreuzmast bzw. -rah
Jigger- Besan
danke!
Das liest sich als sollen die Rahen des Vor- und Großmastes über eine gemeinsame Winde bedient werden!? Ist das so gemeint?
ja
Sollen die Brassen wie beim Original geführt werden? Dann denke ich brauchst du eigene Winden pro Mast.
Ich würde die Brassen dann anders führen - die Möglichkeit mit Vor- und hauptmast über eine Winde anzusteuern hab ich aus nem Buch... (Ich glaub es war "historische Segler ferngesteuert")
Wieso ungenutzt, das kann nur sein wenn man zum Wenden oder Halsen die Maschine benutzt.
ungenutzt im Original, weil der Besan mitten über das Sonnendeck geht :wink: Und ja, das Boot hat Motorunterstützung
Jedenfalls hast du dir ganz schön was vorgenommen.
ich weiß auch noch nicht, ob das alles so klappen wird, wie ich es mir vorstelle...
Falls du es nicht weißt:
Worauf du bei den Winden achten mußt ist, dass gleichzeitig auf der einen Seite nicht gleich viel abgewickelt als auf der anderen Seite aufgewickelt werden muß, sonst verspannst du die Brassen der gegenüberliegenden Seiten. Je schärfer die Rahen angebrasst werden, umso größer ist der Unterschied (du musst das Prinzip der Jarvis Bracewinch anwenden).
In dem oben genannten Buch stehen ein paar Förmelchen drin, um die unterschiedlichen Schotlängen zu berechnen...
beste Grüße
Klaus
dito :matrose:
Geposted nach 1 Minute 16 Sekunden:
sogenannte 'Perlschnur' verwendet hat
ist das sowas wie Angelschnur?
Schlickrutscher
11.05.2005, 12:08
ist das sowas wie Angelschnur?
Im Angelgeschäften gibt es sogenannte geflochtene Schnüre in verschieden Stärken und Farben, die haben den Vorteil das sie sich nicht dehnen und kräftig was aushalten bei Belastung. Vielleicht sind die auch brauchbar.
Schlickrutscher
also mit geflochtener Angelschnur hat die Perlschnur wohl eher nichts zu tun....
Sie ist zwar auch hochbelastbar und reckarm (das heißt bei Belastung dehnt sie sich kaum), dazu kommt aber, daß sie hochflexibel ist und somit auch um enge Radien (wie es in den Miniblöcken der Fall sein wird) fast reibungsfrei geführt werden kann.
Ok, vielleicht ist es nicht so leicht zu besorgen wie die Angelschnur, notfalls kann aber auch ich gerne weiterhelfen!
Für nen kleinen Eindruck von dem Material: schaut Euch vielleicht mal ne gute Perlenkette an... ;-)
Ahoi und Gruß!
Ralf
Ok, vielleicht ist es nicht so leicht zu besorgen wie die Angelschnur, notfalls kann aber auch ich gerne weiterhelfen!
Für nen kleinen Eindruck von dem Material: schaut Euch vielleicht mal ne gute Perlenkette an... ;-)
Ahoi und Gruß!
Ralf
Hallo,
Perlschnur auch Perlseide genannt verwende ich seit langem anstelle von Takelgarnen. Auch bei Sonderfunktionen wie z.B. Boot aussetzen.
Perlseide ist bei uns in fast allen Bastelgeschäften die auch die ganzen Mädlsbastelsachen haben zu bekommen.
Es gibt sie in verschiedenen Stärken und in schwarz und silbergrau.
Allerdings sind auf so einem kleinen Kartonstreifen nur ich glaube so ca 1-1,5 m daher sind nicht beliebig lange Takelungen realisierbar.
Ein großer Vorteil: das Zeug ist extrem "scheuerfest" an meiner Ursus läuft ein Faden seit Jahren über eine scharfe Kante und das ohne Scheuerstellen aufzuweisen.
Ebenso gibt es keine Probleme wenn es mal nass wird. Alle Seile, Zwirnfäden die ich bis dato ausprobierte werden wenn sie nass und wieder getrocknet sind hart und steif. Die Perlseide bleibt unverändert.
So genug geworben :lol: :lol:
bis denne
Günter
sea-breeze
11.05.2005, 18:42
überzeugt. Dann werde ich mich beizeiten auf die Suche nach dieser Perlseide machen... :that:
Dirk Hartmann
11.05.2005, 21:58
In welcher Stärke brauchst du das Takelgarn??
Gruß Dirk
sea-breeze
12.05.2005, 08:55
Ich bin noch nicht ganz soweit...also um genau zu sein, bin ich noch ganz weit weg von der Takelage - bin ein bißchen langsam...
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