Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Torpedos M 1: 25 Fahrbereit incl. Abschussvorrichtung
Eurodealer
23.04.2005, 21:04
Hallo,
versuche im Moment Torpedos im M 1:25 fahrtüchtig zu machen, jemand ne Idee, oder schon mal diese 240 mm zum Schwimmen gebracht?
Es gibt im Archive schon mal ein Thread, da ging es aber um Torpedos in 1/100. Einfach mal die Suche benutzen!
Vielleicht kannst du ja auch mal etwas mehr über die Torpedos sagen, da es mir als nur einen Torpedo Typ gibt. :wink:
Eurodealer
24.04.2005, 14:53
Es handelt sich hierbei um Torpedos des WWII Typ MKII, sind vohrnehmlich eingesetzt worden auf PT Booten. Habe bereits die Seite PT-Boat.com durchforstet.
Bin aber der Meinung das man durchaus auf den Zweiten gegenläufigen Propeller verzichten könnte, sofern man innerhalb des Torpedos einen zweiten Motor mit einem Kontergewicht entgegengesetzt laufen läßt, der die Drehung des Torpedos im Wasser verhindern sollte.
Burkhardt
24.04.2005, 16:33
Löle,
in der Modellwerft 5/2003 war ein Bericht über einen Torpedo in 1:10!
In dem Buch "Sonderfunktionen im Schiffsmodellbau" von Helmut Harhaus ist auch ein gutes Kapitel über Torpedos drinnen. Oder im Buch "Effektvolle Sonderfunktionen im Schiffsmodell" von Manfred Ufer ist auch etwas von Torpedos geschrieben. Inwiefern es Dir hilft weiss ich noch nicht aber wenn Du magst kann ich Dir da weiter helfen! Dazu PN an mich!
Gruß
Burkhardt
Hier (http://www.micmo.de/uboot/g7e/index.htm) ist ein G7E im Maßstab 1:50 zu sehen. Voll Funktionsfähig.
Und hier (http://www.micmo.de/uboot/schwertwal/04070030.JPG) nochmal in Betrieb.
Wenn das im Maßstab 1:50 klappt dann ist 1:25 auch möglich.
Wo wir doch gerade bei Torpedos sind! Hat von euch schon mal jemand versucht einen Werfer auf einem Zerstörer funktionsfähig zubekommen?
Das ist doch technisch gar kein Problem!
Der Abschuß erfolgt über Feder, die Spannkraft bestimmt dann die Weite. Sobald das Torpedo die Abschußröhre verlassen hat, wird der Motor aktiviert. So verliert man zwar etwas Reichweite, aber das dürfte minimal sein.
Das Prinzip ist mir schon klar! Ich wollte nur wissen ob dass schon jemand versucht hat. :wink:
Na dann solltest Du das auch so schreiben.
Außerdem liest der keine Mails!
Bin aber der Meinung das man durchaus auf den Zweiten gegenläufigen Propeller verzichten könnte, sofern man innerhalb des Torpedos einen zweiten Motor mit einem Kontergewicht entgegengesetzt laufen läßt, der die Drehung des Torpedos im Wasser verhindern sollte.
Du irrst Dich allerdings mit Deiner Meinung. Du hast am Propeller ein Drehmoment, das auf den Torpedo wirkt. Und Du brauchst ein gegensinniges Drehmoment, um die Rotation des Torpedos zu verhindern. Zum Beispiel ein zweiter gegenläufiger Propeller oder Trimmklappen, die aber nur während der Fahrt funktionieren. Was Schwimmstabilität bei einem getauchten Fahrzeug angeht, bin ich mir nicht so sicher. Aber ich meine, auch die kann dem Drehmoment entgegenwirken, der Torpedo läuft dann mit "Schlagseite".
Ein drehender Motor im Torpedo mit einem Kontergewicht (was soll das sein?) wird Dir keine Hilfe sein. Oder willst Du damit den Schwerpunkt des Torpedos verschieben, er soll das Drehmoment also aus seiner Schwimmstabilität erzeugen?
Viele Grüsse
Harry
Ich kann Harry da nur Recht geben. Um den Torpedo im Wasser zu stabilisieren kommt man an den gegenläufigen Propeller nicht vorbei.
Bei den Torpedos im 2. WK wurde die Lage des Torpedos durch Steuerflossen und einen Kreisel geregelt. Der Antriebsmotor wurde erst kurz nach dem Verlassen des Rohres zugeschaltet.
Der Propeller der im Gegensinn zum Antriebsmotor drehte war etwas größer als der gegenläufige um das Drehmoment des Motorankers zu kompensieren.
Wenn der Motor auf Nenndrehzahl lief stabilisierte sich der Torpedo von selbst. Eine Nachregelung war normalerweise nicht mehr nötig.
Eine Alternative wäre die unterschiedliche Regelung der Drehzahl gewesen. Da die Drehrichtungen der Propeller allerdings durch ein Getriebe erzeugt wurden wäre ein zweiter Motor nötig gewesen. Auf diesen hat man aus Gewichtsgründen verzichtet.
Die Lageregelung mit den Steuerflossen dürfte beim Modell aufgrund der Größe wohl kaum zu realisieren sein. Alternativ bietet sich der Einsatz eines innenliegenden Kiels an. Damit könnte man die Lage im Wasser festlegen. Bei den Originaltorpedos hat man auf diese Möglichkeit zugunsten der Traglast verzichtet. Bei einem Gewicht von 711kg beim G7E wäre der Ballastkiel wahrscheinlich recht groß ausgefallen.
Der Ausstoß der Torpedos wurde zumindestens Unterwasser mit einem Kolben realisiert um einen Luftausstoß zu vermeiden. Dies ist beim Modell also dem Federprinzip sehr ähnlich.
Wie der Ausstoß Überwasser (z.B. bei einem Zerstörer) aussah weiß ich nicht. Allerdings hätte man dort auf einen Kolben verzichten können. Und da die G7E auch überwasser verschossen wurden dürfte der Ablauf der Selbe sein.
Moin!
@Teddy:
Schau mal in die neuen Modellwerft. Dein Torpedodrilling als Mehrseitiger Bericht. Schöne Bilder. :that:
Schönes WE
Matthias
Hallo Teddy,kenne da noch ein Prinzip mit elektrischer Abfeuerung von Werfern.Einen kleinen Glühdraht am Ende des Werfers einbauen und über die Fernsteuerung auslösen.Als Raketen die Dinger nehmen die es für solche Zwecke gibt im Modellbauhandel(Raketenmodellbau etc.).Probieren,aber in Deckung gehen.Da gibt es ein paar Leute bei Leuna in Sachsen-Anhalt,die haben da Erfahrung mit solchen Funktionen.Kann aber leider nicht mit einer Anschrift dienen.
MfG guenter
Danke Guenter! :that: Aber ich befürchte das wird zu gefährlich.
Der Drilling in der Modellwerft ist aber recht schön! Ich überlege mir mal was dazu und melde mich dann wieder
Frankenmatrose
04.05.2005, 16:34
Moin,
@guenter & all:
Das mit den Modellraketentreibsätzen lass mal lieber sein!
In die horizontale Verschossen kann son'n Ding ganz schön weit fliegen (im richtigen Winkel bestimmt paar hundert meter).
Ausserdem werden die die Dinger Sauheiss und hinterlassen Salpeter oder sowass, was Metalle angreift.
Wie Teddy schon sagte: viel zu gefährlich!
Es ist sehr wichtig dass ihr euch im klaren seid das ihr für Schäden durch euer Schiff verantworlich seid! Und System die man nicht unter kontrolle hat machen sich da immer schlecht!
bleiente
11.01.2006, 16:10
Moin,
ist das mit den Torpedos noch aktuell?
Ist ja schon länger her, aber Torpedos besonders in der Grösse, sollten wirklich kein Problem sein !
Kommt nur drauf an, was Ihr damit wollt!
Wenn noch bedarf besteht, einfach noch mal nachfragen, nicht das ich mir hier die Finger wund schreibe und niemanden interessiert es ....
mfg
Jürgen
Moin, Moin!
Wenn noch bedarf besteht, einfach noch mal nachfragen, nicht das ich mir hier die Finger wund schreibe und niemanden interessiert es ....
Mal grundsätzlich:
Wenn Du etwas zu dem Thema weisst, lohnt es sich immer hier was zu schreiben!
Zum Antrieb des Torpedos gitb es eine weitere Überlegung, welche in den Ausgaben der Schiffspropeller 03/04 1990 beschrieben wird.
Es wurde ein G7-Torpedo mit einer Länge von 175mm mittels CO2 angetrieben. Wobei auf die Drehung der Propeller verzichtet wird und mittels einer kleinen Düse das Gas den Torpedo bewegt.
Ein System, welches natürlich sehr komplex ist und bei dem auch die nötigen feinmechanischen Voraussetzungen notwendig sind. Allerdings sicherlich eine Herausforderung. Ich hab mir den Beitrag dazu aufgehoben.
Jens
bleiente
12.01.2006, 14:24
Moin
Das mit dem CO2 Antrib habe ich auch gelesen.
Ich denke es kommt immer darauf an, was der Torpedo machen soll! Mit CO2 ist die Reichweite ein Witz, E-Torpedos sehen gut aus, sind aber sehr langsam.
Mit Feststoff betriebene Aale sind verdammt schnell und haben eine gute Reichweite, aber die sind nicht ganz ungefährlich!
Nagut, wenn mir ein 10 kg Hafenschlepper auf den Fuss fällt, ist das auch nicht ganz ungefährlich!
Das Rumgebastel mit zwei Schrauben, kann man sich auch sparen!
Mein Lieblings-E-Torpedo hatte nur einen Motor und eine Schraube. Normalerweise dreht so eine Konstruktion nur auf der Stelle, aber ich habe alle Heckflossen in eine Richtung gebogen. Entgegengestzt der Schraubendrehung. Er Rotiert zwar immer noch, aber das ist eher ein Vor - als ein Nachteil, denn mit der Rotation läuft er
garantiert geradeaus. Egal wie krumm man sich den Torpedo hingedengelt hat !
Das Herzstück ist allerdings mein selbstgebastelter "Multifunktionsschalter!"
Ich mache mal ein paar Bilder von den Dingern,
mal sehen ob, ich meine alten VHS Aufnahmen digitalisiert bekomme, dann kann ich noch ein paar Videos versenden!
Die sind wesentlich interessanter als Fotos!
mfg Jürgen
Ich denke es kommt immer darauf an, was der Torpedo machen soll! Mit CO2 ist die Reichweite ein Witz, E-Torpedos sehen gut aus, sind aber sehr langsam.
Was soll Deiner Meinung nach ein Modell-Torpedo machen?
Die vorgestellte Lösung mit dem CO2 ist für den Zweck eines Abschusses vom Boot mehr als ausreichend.
Bei einer Länge von 175mm wiegt der Torpedo max. 22g und legt innerhalb 12sek. eine Strecke von 15m zurück. Das sollte auch im Verhältnis zum Original stehn.
Jens
Ich muss mich da Zatzi anschließen! Warum mehr? Ich will doch nur ein Torpedo simulieren und muss das Ding auch wieder bekommen, was bringt mir da ein Torpedo das sich erst mal quer durch den See bewegt? :???:
bleiente
16.01.2006, 14:37
Moin
Naja er könnte z.B. ein Zieldarstellungsboot versenken!
Das Stichwort ist wiederbekommen! Wenn er sich durch den ganzen See arbeitet, nehme ich ihn gegenüber wieder in Empfang!
Wenn ich einen Einwegtorpedo habe, der sich in Rauch und Papier auflöst, brauche ich mir auch nicht viel Sorgen zu machen!
Früher, als ich klein war, habe ich auch mit CO2 Torpedos rumexperimentiert!
Die Idee war eigentlich genial! Das ist lange her, vieleicht sollte ich mich damit mal wieder beschäftigen!
Ich habe einfach Natriumhydrogencarbonat mit Zitronensäurepulver gemischt! Das Pulvergemisch habe ich in die Torpedospitze gepresst.
Danach habe ich, den Torpedo mit der Spitze nach oben ins Wasser gestellt und mit einem Schlauch die Luft abgesaugt. Solange bis nur noch 1 cm Luft zwischen Pulver und Wasser war. Den Schlauch habe ich wieder aus der Düse gezogen! Wenn ich den Torpedo losgelassen habe, kam das Wasser mit dem Pulver in berührung, es entwickelte sich CO2, daß das Wasser mit hohem druck nach draussen beförderte!
Für alle, die jetzt an eine chemische verseuchung des Sees denken...
Das Zeug kann man sogar trinken! Mit etwas Zucker schmeckt es richtig lecker und erfrischend!
( Wikipedia: Brausepulver )
mfg
Jürgen
Geposted nach 20 Stunden 58 Minuten 16 Sekunden:
Torpedobilder
Moin
Ich habe mein Fotocenter neu sortiert!
Ich habe meinen E-Torpedo noch mal fotografiert.
Auf dem Bild, kann man das mit der Einzelschraube und der Rudereinstellung, ganz gut erkennen!
Die S100 Abschussvorrichtung, ist auch noch mal detailierter drauf!
Hier noch mal der Link:
http://fotocenter.daybyday.de/login/guest/index.html/533327786/5405089142364/409184
mfg
Jürgen
Die Wasserbomben Bilder sehen aber recht gefährlich aus! Wie Funktioniert das ganze?
Mal nebenbei, ist am Heck eigentlich nicht nur Wabo Ablaufbühne?
bleiente
17.01.2006, 13:20
Moin
Am Heck waren normalerweise entweder WaBo`s oder Nebelkannen und nicht wie bei mir beides!
Der Mannschaft waren die Nebelkannen auch wichtiger, denn die S100, war nicht gerade ein guter U-Bootjäger!
Die Wasserbomben:
Sie sind aus 10mm Rundholz! Länge 10mm! Ich habe sie hohlgebohrt mit einem 6mm Bohrer, eine 2mm Sicherheitslunte eingeklebt, Pulver rein und mit 6mm Rundholzstückchen verschlossen! Ganz einfach und umweltfreunlich!
Die Abwurfvorrichtung ist schon komplizierter!
Die letzte WB, ist die, die knallt. In der mittleren sind 2 verschiedene Bohrungen : 2mm und 6mm. In der 6mm Bohrung steckt eine Druckfeder, durch die 2. Bohrung wird die Lunte geschoben!
Die vordere WB ist mit 2mm durchbohrt und von unten mit 6 mm anngebohrt!
Zum Laden stecke ich die hintere, scharfe Bombe, mit der Lunte duch die mittlere, bis die Feder nicht mehr zu sehen ist! In der letzten steckt von unten ein Glühdraht. Am Ende wird die Lunte mit einer Stecknadel durchbohrt!
Unter der 3,7 cm Flak ist der Kontakt. In die Richtung, in die der Turm dreht, die Bombe wird gezündet (optische Hilfe zur der Sicherheit).
Wenn die Lunte Feuer fängt, schleudert die Feder die Bombe nach hinten.
...Und peng !
So einfach ist das !
mfg Jürgen
Bernhardt
09.04.2006, 00:02
Ich hätte noch eine neue Idee für einen Torpedoantieb:
Wie wäre es wenn man einen Raketenmotor von Weko nimmt und ihn in den Torpedo hinten mit einer Düse einbaut. Ein normaler A-Treibsatz hat einen Schub von ca. 7N! Das wird doch wohl für eine vorbildgetreue Geschwindigkeit reichen.
bleiente
09.04.2006, 17:24
Welchen Durchmeser hatten doch gleich A-Treibsätze?
Also für meine S100, kommen nur die Micro Maxx in frage, die haben
einen Durchmesser von 6mm!
Das mit den A-Dingern, kannst du meiner Meinung nach knicken!
Die Schubangabe mag zwar stimmen, aber hast du mal nachgesehen wie lange der Schubimpuls anhält?
Wenn deine Torpedos einen Durchmesser von 16mm vertragen, dann solltest du dir mal die Held 1000 ansehen!
Der Impuls dauert satte 5 Sekunden! Ich habe die Düsen sogar noch etwas aufgebohrt, damit der Held 1000 Torpedo auch ins Wasser kommt und nicht waagerecht über die Wasseroberfläche fliegt!
Die anderen Treibsätze geben ihre Energie, meistens in weniger als 1,5 Sekunden ab! Für Raketen sehr sinnvoll, aber eine Torpedogeschwindigkeit von 200 Km/h bei einem Modelltorpedo, halte ich für ein wenig übertrieben!!!
tag
also was ich mir so vorstellen kann ohne irgend einen gr0ssen und teuren aufwand ist bei einem s-boo torpedo die kinderspielzeug pistolen technick also ein topedo vorne rein biss eine feder sich spannt und servo zum ausloessen um den torpedo im wasser vor zubewegen einen gummi motor technik wie bei freiflugmodelen die gegenlaufigen schrauben muesten also ein wasser verdrehen verhindern das zu schnelle abwickeln der gummi feder koennte man durch klemm keile schleif-druckpunkt dinger begrenzen
na so ungefaehr ihr habt alle meer die erfahrung wie ich
s f g
bleiente
09.04.2006, 19:26
@Thomita
Das mit der Feder ist nicht schlecht, aber bei einer 370g S100
benötigt man zum Torpedoauslösen einen stärkeren Servo!
So habe ich nicht vor, Gewicht zu vergeuden!
Ich löse sogar die Feder durch eine Glühkerze aus!
Das Gummimotorsystem, schwebte mir auch schon vor...
Mich würde mal interessieren, wie du das mit 2 gegenläufigen Schrauben in einen Torpedo bringst, der 11cm lang ist und einen Durchmesser von 8mm hat...
tag
also ich dacht das wen mann zum gegenlauf zahnraeder benutzt also eine stange star von innen an die aeusere schraube koennte mann einen holkoerper darueber stuelpen art rohr auf stange
stange die eine scheibe fest hat und eine auf nadelspitze am rohr innen wand fest eine weitere scheibe auf das rohr was den innen lauf propeller antreipt so wie ein U=8-8 das u ist das scheiben dreh ding wo bei das unter scheibe fest verbunden ist das = ist das ausen rohr das - ist das innen rohr was fest mit der gumiwelle verbunden ist die 8 ist propeller
da der torpedo nur 8 mm durchmesser hat wird die procution mit den raedern fuer das gegen drehn wol nicht so das problem fuer dich sein da du einfach etwas nehmen kanst was du fuer die propeler benutzt hast ich vermute mal das die propeller auch nicht mehr wie 5 mm haben
ich hof das ich helfen kan
s f g
Bernhardt
10.04.2006, 17:00
Hast Recht, die haben nur ca. 3sek. Schub, das reicht für Raketen ja völlig aus, aber wahrscheinlich nicht für einen Torpedo. War auch nur eine Idee.
Die Frage ist immer wie weit das Torpedo mit diesem Schub kommt! ;-)
Viel wichitger finde ich aber die Frage, ob man das wirklich kontrollieren kann!
bleiente
11.04.2006, 15:40
Moin Teddy
Du hast sicherlich noch nie so ein Treibsatz gezündet, oder?
Ein kleines Beispiel:
Ein C Treibsatz mit 1,7 Sec. Schubdauer und 10 Ns Gesamtimpuls!
Horizontal in einer leichten Hülse mit kleinen Flügeln abgeschossen (50g),
dürfte sie in 2 Sec. weiter fliegen als man gucken kann!
Der Schub liegt bei theoretischen 5,8 N ( der Startschub ist meistens 3 mal so stark!)
Ich müsste mal meine Lieblingsexfreundin fragen, ob das nicht ungefähr 12 G sind...
Zu kontrolle ...
Bei einem Gewehr bringe ich das Projektil auch "kontolliert" ins Ziel!
Bei so einer Rakete sieht das nicht viel anders aus!
Ich denke, für Torpedos, taugen nur schwache Treibsätze, oder welche mit schwachem, lang anhaltendem Impuls-wenn überhaupt!
Tag
also ich finde das thema echt super ja im ernst
also ein heistorpedo echt nicht schlecht mal sehn wie schwer der asbest ist dem man braucht damit nicht bei 5,8n das boot nicht eingeraeuchert bzw abfakelt wenn man einfach rechnet das aktion gleich reaktion ist wird es sehr lustig den rueckschlag zu beobachten wenn 5,8n nach vorne schnellen
persoenlicher comment
also das ist wirklich eine sehr gewagt technik wenn das was falsch funktioniert das wird es richtig gefaerlich das ding hat richtig tempo drauf
s f g
Lars Persson
14.04.2006, 20:19
Wow!
Bei einem Posting über neun Zeilen 1(!) Großbuchstabe und kein(!) Satzzeichen.
Sei mir nicht böse Thomita, aber das ist echt krass (und kaum zu lesen). :shock:
Lars, beim nächsten mal bitte das Thema melden! (Der lustige Button mit den roten "!" drin ;-) ) Danke!
Bernhardt
14.04.2006, 23:23
also das ist wirklich eine sehr gewagt technik wenn das was falsch funktioniert das wird es richtig gefaerlich
Die Treibsätze, die ich benutze sind von Weco und haben einen Sicherheitssiegel. Dazu kommt noch, dass diese Treibsätze noch einmal extra getestet sind, weil die Modellraketen so richtig teuer sind, in denen diese Verwendet werden. Andererseits hab ich auch noch nie von einen Treibsatz gehört, der hochgegangen ist.
Das mit dem Rückschlag würde ich aber auch beizweifeln.
Da aber (soweit ich weiß) keiner Erfahrungen damit hat, bringt uns das nicht viel weiter.
Ich hätte noch ein paar Ideen:
-Ich hab schon mal solche kleinen Durckluftflaschen (ca. 6cm lang, 1,5cm Durchmesser), die man zum "kohlensäureversetzen" von Wasser verwendet, vielleicht liefern die Druckluft lang und stark genug, um einen Torpedo anzutreiben. Man sollte aber mal nach den Preis schauen.
-Man könnte aber auch einen passenden Tank selber bauen/suchen und dann jedes Mal wieder mit z.B. mit Butangas auffüllen, das wäre eine billigere Variante.
Ich hoffe, das ich euch nicht zu sehr mit mit diesen Wälzer nicht erschlagen zu haben.
Sei mir nicht böse Thomita, aber das ist echt krass (und kaum zu lesen).
ich stimme da auch Lars Persson zu
Sei mir nicht böse Thomita, aber das ist echt krass (und kaum zu lesen).
ich stimme da auch Lars Persson zuIch hätte nur eine Bitte, fragt Thomita erst mal warum er ein so schlechtes Deutsch hat bevor ihr lästert. (Thomita, es ist an der zeit dich zu outen......)
Ich sehe keine böse Absicht bei Thomita................................
Geposted nach 9 Minuten 9 Sekunden:
Und zu den Modell-Raketen-Antrieben möchte ich nur sagen daß ich mir die nicht in Torpedos vorstellen kann. Die haben einen maximalen Schub auf minimaler Zeit und sind dadurch nicht für Torpedos geeignet, denn die haben einen definierten Schub auf eine bestimmte Länge.
Ausserdem sind Raketen-Antriebe nicht für den Gebrauch in Wasser konzipiert.
Ich glaube nicht daß die Verwendung von Raketen-Antriebssätzen zu einem Erfolg bei Torpedos führen können.
@Didi
Da stimme ich Dir zu, die meisten werden einfach nur ausgehen, sobald sie ins Wasser kommen. Es gibt da schon einen Grund, warum Raketen, welche aus einem UBoot abgefeuert wurden erst mit Preßluft in einem Behälter ueber die Wasseroberfläche gebracht werden, bevor die Triebwerke zuenden.
Bernhardt
15.04.2006, 23:33
Die Raketenteibsätze sind mit gepressten Schwarzpulver gefüllt, das sollte ja klar sein, also funktionieren sie auch unter Wasser, weil Peroxid im Schwarzpulver enthalten ist (deshalb benutzen mache "Pfeifer" als Torpedos).
Es gibt da schon einen Grund, warum Raketen, welche aus einem UBoot abgefeuert wurden erst mit Preßluft in einem Behälter ueber die Wasseroberfläche gebracht werden, bevor die Triebwerke zuenden.
Ja weil sie im Gegensatz zu Modelltreibsätzen Flüssigkeitstriebwerke haben, also kein Sauerstoff als Nebenprodukt.
Ja weil sie im Gegensatz zu Modelltreibsätzen Flüssigkeitstriebwerke haben, also kein Sauerstoff als Nebenprodukt.
Soweit ich weiß ist das nicht Korrekt! Wenn ich recht Informiert bin, sind das alles Reentry (Wiedereintritts) Sprengköpfe. Was bedeuten würde, das sie die Atmosphäre "verlassen". Da ist dann aber auch kein Sauerstoff! :bäh: Mal ganz davon abgesehen, dass man nie Flüssigtreibstoff verwenden würde!
Mal ganz davon abgesehen, dass man nie Flüssigtreibstoff verwenden würde!Stimmt, die Dinger haben alle Feststofftriebwerke und brauchen definitiv keinen Sauerstoff.
also funktionieren sie auch unter Wasser, weil Peroxid im Schwarzpulver enthalten ist (deshalb benutzen mache "Pfeifer" als Torpedos).Also die letzten Pfeifer, die mir (brennend) in eine Pfuetze gefallen sind, sind alle ausgegangen!? Dann muß ich andere Pfeifer gehabt haben.
Burkhardt
16.04.2006, 01:08
Löle,
Helmut Harhaus widmet sich in seinem Buch "Sonderfunktionen im Schiffsmodellbau" der funktionfähigen Torpedos! Selbst mit Trefferanzeige werden sie vorgestellt! Also ich würde das wenn So nachbauen mit E-Motor, Reedkontakt (zum Einschalten beim verlassen des Rohres) und Miniakkus, auf den Fahregler kann hier bestimmt verzichtet werden :P
Gruß
Burkhardt
Selbst mit Trefferanzeige werden sie vorgestellt!Die kann man allerdings nicht mehr nachbauen, da man die Blitzlichtbirnen nicht mehr bekommt. ;-)
Seebär Harry
16.04.2006, 10:12
Die kann man allerdings nicht mehr nachbauen, da man die Blitzlichtbirnen nicht mehr bekommt. ;-)
Nicht sehr oft, aber sie tauchen immer wieder mal auf.
Schau mal hier (http://cgi.ebay.de/6-ALTE-BLITZLICHTBIRNEN-org-verpackt_W0QQitemZ7608245973QQcategoryZ11381QQssPa geNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem) da werden gerade welche angeboten.
bleiente
16.04.2006, 14:00
Moin,
denn will ich mal loslegen...
@Thomita: Das mit dem Rückstoss kannst du vergessen!
Ich hatte mal eine Rakete die im Boot eingeklemmt war,
Es hat nur geraucht! Asbest ... naja Holz machts auch!
Nur ist Holz nicht so Gesundheitsgefährdend!
@Bernhartd: In Deutschland haben alle Pyrotechnischen Produkte
ein "Sicherheitszertifikat" - ein PTB Zeichen!
Da Explodiert nichts und ist auch sicher!
Über CO2 und Butan, habe ich auch hier schon mal gelesen,
ich weiss nur nicht mehr wo!
Peroxyd ? H2O2? hat man mal in Waltertriebwerken im 2.
Weltkrieg benutzt ! In Feststoffraketen werden nur
Pulverförmige Oxydatoren verwendet!
@ Didi : Nicht vorstellen? Gugst du mal in meine AVI`s da ist einer mit
Treibsatz und Aufschlagzünder dabei! Link unten....
@Loeffel: Ich habe Raketen sogar schon unter Wasser gestartet! Mit
Blitzbirnen! Pulver in die Düse, Schutzlack von der Blitzbirne
entfernen und mit PVC Klebeband abdichten!
@Teddy: -Kurzstreckenraketen sind Feststoffraketen: Hellfire, TOW,
Patriot, Nike-Herkules, Stinger u.s.w.
-Langstreckenraketen verbrennen Flüssigtreibstoffe:
Interkontinentalraketen, Ariane, Spaceshuttlebooster
All diese Raketen enthalten Sauerstoff, wenn auch in
verschiedenen Formen, aber ohne Oxydator funktioniert das
einfach nicht!
Es gibt noch hybridraketen aber das sprengt den Rahmen...
Und es gibt noch sogenannte Cruise Missles aber die würde ich
nicht zu den Raketen zählen! Sie nutzen Luftsauerstoff fliegen
horizontal und haben Tragflächen...
@Burkhardt: Die Sache mit den Reedkontakten kannst du auch bei
meinen AVI`s sehen!
Ich hoffe einige Fragen ausreichend beantwortet zu haben, ohne zu viele Rechtschreibfehler....
und hier noch mal der Link:
http://fotocenter.daybyday.de/login/guest/index.html/533308288/0429989142364/419989
Frankenmatrose
16.04.2006, 17:14
Öhm, jetzt ohne hier irgendjemandes Kompetenz anzweifeln zu wollen:
Wieso heißen die lustigen orangenen Zusatztriebwerke an den Spaceshuttles denn dann Feststoffbooster??
Weil es Feststoffraketen sind, aber egal.
bleiente
16.04.2006, 18:16
Nagut war ein Fehler, nur die Haupttriebwerke des Shuttles werden vom grßes Tank mit Flüssigbrennstoff und Flüssigoxydator versorgt!
-Langstreckenraketen verbrennen Flüssigtreibstoffe:
Interkontinentalraketen, Ariane, Spaceshuttlebooster
All diese Raketen enthalten Sauerstoff, wenn auch in
verschiedenen Formen, aber ohne Oxydator funktioniert das
einfach nicht!
Spaceshuttel Haupttank ja! Langstreckenraketten, für Uboote nie und Landgestütze seit Minuteman nicht mehr!!!
Zum Beweise, sie hier
http://www.fas.org/nuke/guide/usa/icbm/lgm-30_1.htm
http://www.fas.org/nuke/guide/usa/icbm/lgm-30_2.htm
http://www.fas.org/nuke/guide/usa/icbm/lgm-30_3.htm
http://www.fas.org/nuke/guide/usa/icbm/lgm-118.htm
Sowie hier
http://www.fas.org/nuke/guide/usa/slbm/c-4.htm
http://www.fas.org/nuke/guide/usa/slbm/d-5.htm
bleiente
16.04.2006, 22:03
Sehr interessante Seiten - man lernt ja nie aus !
Meine Informationen stammen aus dem Buch "Mlitärchemie heute", das ich bei einer Klassenfahrt 1985 mit dem zwangsgetauschten Ostmark in Ostberlin gekauft habe!
Na gut, da haben wir wohl ein Quellen Konflikt. :mrgreen: Aber die Informationen der FAS sind im Normalfall sehr gut. :wink:
Bernhardt
17.04.2006, 21:01
Ich glaube da kommen wir vom Thema ab.
Hat denn jemand noch Ideen für andere Antriebsarten?
bleiente
18.04.2006, 14:27
Noch mehr ?
Reicht das nicht?
-CO2 aus Zuckerfreiem Brausepulver
-verschiedene E-Antriebe
-Pyrotechnisch(Treibsatz)
-Gummimotor
-Druckluft/Butan
-Federmechanismen
:???:
Bernhardt
19.04.2006, 13:32
Nein, ich mein nur, dass wir uns noch nicht auf den "geeignetsten" einigen konnten.
Meiner ansich nach ist der Raketentreibsatz für einen Scale-Torpedo ungeeignet.
Tag
habe da noch was gefunden einfach mal den link weiter betrachten seinen so die richtige groesse zu haben
http://5533.rapidforum.com/topic=103275348533
ist ger marine u-boat board
s f g
Lars Persson
04.05.2006, 12:27
Foren, in denen man sich sogar anmelden muß, nur um Beiträge zu lesen, finde ich echt übel! :neg:
Wieso? Das sagt doch nichts über die Qualität aus, oder sehe ich das falsch? Ich kenne ne Menge Foren die "nicht" Öffentlich sind. :wink:
Lars Persson
04.05.2006, 20:24
Das sagt doch nichts über die Qualität aus, oder sehe ich das falsch?
Nein, natürlich hat es nichts damit zu tun, nur leider habe ich keine Möglichkeit, mir da eine Meinung zu bilden.
Bevor ich Mitglied in einem Forum werde, möchte ich schon wissen, was da so los ist.
So wie bei uns hier. :D
Ich möchte auch nicht mehr Daten ins Netz streuen, als nötig.
Aber ich möchte jetzt auch keine Diskussion darüber anfangen, ist ja nur ´ne Kleinigkeit.
Ist zwar jetzt nicht unbedingt eine neue Idee :dontknow: ,
aber in der aktuellen Modellwerft ist ein Bericht über ein Fahr-/ Tauchtüchtiges VIIC Boot von Revell, welches ebenfalls mit funktionsfähigen El. Torpedos im Masstab 1:72 :shock: bestückt ist.
Angetrieben von einem Vibraalarmmotor aus einem alten Handy und einem in "Form" gerollter LiPo Akku.
Gruss Dani
bleiente
05.05.2006, 13:39
Jau habe ich gelesen,
meine E-Torpedos sind ähnlich, nur nutze ich eine sinnvollere Energiequelle und habe mir mit den Props nicht so viel Arbeit gemacht!
Bernhardt
22.07.2006, 18:02
Was ist mit dem Propellor für einen Torpedo?
Gibt es irgendwelche, Schrauben in der Größe? Also von 1cm abwärts?
Geposted nach 2 Tage 3 Stunden 34 Minuten 22 Sekunden:
Jetzt hab ich noch eine andere Frage:
Wie würdet ihr eure Torpedos bauen?
Welches Material?
Welche Bauweise?
Ich würde sie in Tiefziehbauweise aus Polysterol bauen.
bleiente
22.07.2006, 19:00
Plastikrohre und Plastikstäbe. Alles andere ist zu viel Arbeit und man muss zu genau arbeiten!
Wenn man lange genug sucht, findet man schon was passendes.
Die Spitze und das Heck kann man drehen oder einfach in einen Bleistiftanspitzer schieben!
Props löte ich selber!
Bernhardt
24.07.2006, 13:50
In 1/25 geht ja noch eine 20mm Schiffsschraube von z.B. Graupner, oder?
bleiente
24.07.2006, 15:08
Ja, wohl schon, auf meinem Torpedo, hatte ich ne 20er von G., aber ich weiss nicht wie das mit dem Maßstab hinkommt!
Sind die auf den Bildern weiter oben im Thread!
Bernhardt
31.07.2006, 15:13
Also in 1/20 sollte der Dirchmesser eines G 7e/a ca. 26mm betragen; und im Baumarkt gibt es Kabelkanäle mit 25mm Durchmesser, das sollte hinhauen.
Die Formteile dann aus 0,5mm Polysterol tiefziehen.
Hast du deine Flossen vergrößert?
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