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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Flugzeugkanzel


Magicve
19.04.2005, 10:06
Hallo aus Elmi. So, jetzt geht es an die Flugzeuge. Habe sie in Resin gegossen. Jetzt taucht das Problem der Kanzel auf. lackieren einer Glaskanzel sieht nicht wirklich echt aus. Gibt es eine Möglichkeit. die kanzel aus Resin zu entfernen und durch klares material zu ersetzen?

Bei Acryl ist das Problem das die Schnittflächen matt bleiben oder kann man etwas gießen. Stehe so ein bischen auf dem Schlauch.

Gruß

Volker

Seebär Harry
19.04.2005, 10:26
Bei Acryl ist das Problem das die Schnittflächen matt bleiben oder kann man etwas gießen. Stehe so ein bischen auf dem Schlauch. Hast du schon mal versucht, die Schnittflächen zu schleifen?

Erst Grob und dann immer feiners Schleifpapier verwenden.

Danach mit Schleifpolierpaste.

Ist allerdings sehr Zeitaufwendig.

Magicve
19.04.2005, 10:58
Nein, habe ich mich noch nicht rangetraut. welche Körnung ist vor der Schleifpaste wohl anzuwenden? 1000?

Gruß

Volker

Seebär Harry
19.04.2005, 11:23
@Volker,

die Schleifpaste sollte so fein wie möglich seien.

Damit werden die letzten blinden Stellen entfernt.

Solltest du sowas noch nicht gemacht haben, empfehle ich,

ein Reststück zum ausprobieren und Experimentieren zu nehmen.

Wenn dann das Ergebniss zufriedenstellend ist, dann kannst du ans Original gehen.

Jens Thode
19.04.2005, 11:26
die kanzel aus Resin zu entfernen und durch klares material zu ersetzen?

Hallo,

kannst Du nicht eine Holzform von der Kanzel machen und das ganze dann aus klarem Material tiefziehen.

Gruß Jens

Seebär Harry
19.04.2005, 11:26
@Volker

Ich kenne deine Möglichkeiten nicht, ich habe hier einen Schleifteller,

der wird an der Werkbank befestigt, so das ich das Werckstück mit beiden Händen an den Schleifteller halten kann.

Beim Schleifpapier würde ich bei Bedarf bis auf 1200er runtergehen.

Das gibt schon eine sehr feine Oberfläche.

JL
19.04.2005, 11:35
Hallo,



und wenn gerade nichts feineres zur Hand ist, tut's auch Zahnpasta.

Klabautermann
19.04.2005, 12:13
Was ich noch nicht ganz verstanden haben: soll die Grundfläche (Schnitt-/Trennstelle) der Kanzel poliert werden? Warum? Wird sie da nicht wie aufgeklebt?

Wenn es darum geht, dass die "Schnittstelle" immer noch grau durchscheint, muss man nicht unbedingt auf Hochglanz polieren. Es genügt das Entfernen der gröbsten Kratzer. Anschließend mit einer klaren Flüssigkeit versiegeln, es reicht eine hauchdünne Schicht mit verdünntem Klarlack (glänzend). Ich kenne das von aus Plexiglas hergestellten Lampenrohlingen, die für die Glühbirne aufgebohrt werden. An der Innenseiten kann man kaum mehr polieren.

Was hast du denn für eine Form um die Flugzeuge zu gießen? Silikon?

Gib es vielleicht einen Bausatz von dem Flugzeug, z.B. von Revell? Da sind doch meistens "richtige Glaskanzeln" dabei.

Man könnte daraus wiederum eine Form erstellen und die Kanzel einzeln abgießen. Mit einer zweiteiligen Form, bekommst du sogar eine "richtige Schale" hin.

Andernfalls, trennst du von einem deiner Flugzeuge die Kanzel ab und stellst daraus einen Form her und gießt einen "Vollglasköper".

Falls du auf der Kanzel noch Verstrebungen hast, ist das Gießen (mit niedrigviskosem Harz) ein gute Alternative, um die entsprechenden Details zu erhalten.

Magicve
19.04.2005, 13:42
Ersteinmal danke für die vielen antworten.

Die Grundfläche soll nicht poliert werden ist überflüssig. Da ich aber fertiges Acryl nicht in ovaler Form bekomme müßte ich den Rohblock aus einer Platte sägen. Daher ist eine Schnittkante immer sichtbar.

Da es sich um den Maßstab 1:200 handelt gibt es leider keine Flugzeuge im Bausatz. Der Träger in 1:144 wäre mir aber zu groß.

Es wäre eine Möglichkeit die Kanzel vom Original abzutrennen und eine Form zu erstellen und dann ausgießen. Aber mir welchem Material.

Gibt es etwas das glasklar ist und gießbar. Bin nicht so firm auf dem Gebiet. Vielleicht gibt es ja im Forum jemanden der mir die Kanzeln gießen könnte.

Natürlich gegen Kostenerstattung.

Man kann eben doch nicht alles selber machen.

Gruß Volker

Günter
19.04.2005, 15:16
Hallo,

zur Herstellung der Kanzel kannst du das in jedem guten Bastelgeschäft erhältliche Gießharz verwenden.

Und so wird es verwendet :http://www.freenet.de/freenet/hobby_freizeit/hobbys/basteln/artikel/?frn303_show=article&frn303_article=90692

Gruß

Günter

odlanir
19.04.2005, 18:03
Hallo Magicve,

schau mal nach der Miniserie von Revell. Die mit den rosa Verpackungen.

Da gibt es F 14, F 18, Harrier, UH 1. Der Maßstab kommt ganz gut.

Für die Kanzeln kann man dem Lübbesmeier mal einen Tip abnehmen. Kanzel weiß grundieren, Rahmen anzeichnen und mit etwas schwarz getöntem Klarlack überpinseln. Sieht aus einem halben Meter annehmbar aus.

edit - viele Flugzeuge, insbesondere ECM wie EA-6C etc. haben vergoldete Scheiben. - edit

So ein Träger in 1:200 ist nicht ohne, ich hatte mich an LHA 5 versucht - neverending story.

Grüße

odlanir

Bernhardt
05.05.2006, 21:43
Wie wärs mit Kleber (natürlich transparent)?

Man sollte halt eine Kleberbeständige Form haben, weil der die Form auch aufweicht.

Ich glaub Uhu-Hart ist da ganz gut; Uhu-Zweikomponenten Kleber wird (leider) gelblich.

bleiente
06.05.2006, 18:00
Ich weiss nicht, wie gross die Flieger sind, aber wenn sie wirklich sehr klein sind, dann könntest du vieleicht die Blisterpackung deines Klebers

verwenden: Irgendeine Ecke könnte mit Glück passen.

DaniS
06.05.2006, 19:17
Die Schnittstelle vorsichtig erwärmen wäre auch eine Möglichkeit, damit diese nicht matt sind, bei "Plexiglas" funktioniert das wunderbar..

Das Problem an dieser möglichkeit ist sicher die Grösse der Kuppel, damit diese nicht verformt wird.

Wellenbrecher
06.05.2006, 23:48
Moin Volker,

ne interessante Seite für Dich wäre evtl. :link:

http://www.bm-chemie.de/content/de/polymere/index.shtml

Ich denke dort findest Du alles was Du brauchst :!:

AchimS
07.05.2006, 01:40
Sehe ich zwei einfache Möglichkeiten:

Tiefziehen von dünnem Vivak über das Resinpositiv. Die nötige Vorrichtung läßt sich einfach + preisgünstig ( 5-20 ? ) bauen.

Einschrumpfen des Resinpositivs mit klarem Schrumpfschlauch. Ist nach dem Erkalten hinreichend fest.

Achim