bugstrahlruder
22.03.2005, 23:32
Hallo zusammen !
Habe wieder mal so eine richtige Lack-Odyssee hinter mir ...
Vorgeschichte:
Ich verwende Kunstharzlacke, die ich vom Fachhändler besorge. Aus der Blechdose schütte ich ihn in verschliessbare Gläser, danach wird er etwas verdünnt und dann zum Pinseln verwendet (ich habe leider noch kein Airbrush). Die original Blechdose lagere ich hinterher verkehrt damit keine Luft eindringen kann (so hoffe ich). Die Gläser stammen aus dem Lebensmittelbereich ... kleine Gläser für Kapern, Honig, Marmelade ...
Gegenwart:
Bislang ging alles gut ... Nachdem ich das Schanzkleid voller Eifer mehrfach gepinselt hatte (1x mit Grundierung; 4x in grau) verging einige Zeit (wenige Wintermonate) ... dann kam die Innenseite des Steuerhauses an die Reihe. Her mit dem Lack-Glas, kurzer prüfender Blick ins Innere ... hmmmmm ... das ganze nochmals ... Warum hat sich so eine feine Haut auf dem Lack gebildet ??? Macht nichts, Mann nimmt ein Rührstab und verquirlt den Brei ... sieht nicht gerade gut aus, denn es scheint, als ob kurze schwarze Borsten im grauen Lack schwimmen würden. Was soll's, ist ja nur für das Innere des Steuerhauses gedacht. Kein ***** wird daran herumschaben wollen oder können ... :Beule:
Nach der 1. Lage Lack vergingen ein paar Tage, die Schicht sah wie üblich scheusslich aus ... ist aber doch normal nach den ersten Lackschichten.
Irgendwie traute ich dem Lack aber nicht mehr. Nach genauerer Untersuchung des Glases fand ich heraus, dass der Deckel eine kleine Delle hatte. Diese Delle stammte von meiner Holden, die die Angewohnheit hat, die Deckel mit einem (Küchen)Messer zu traktieren, damit etwas Luft ins Innere gelangt, somit das Lösen des Deckels erleichtert und den wohlschmeckenden Inhalt freigibt.
Folglich hatte ich ein neues, frisch ausgespültes Glas genommen, neue Farbe (grau) angerührt und mehrfach gepinselt.
Es sah so aus, dass nurmehr eine Lackschicht für die vollkommene Deckung fehlte, doch bevor ich diese auftragen wollte, kratzte ich mit dem Fingernagel an einigen Unebenheiten herum ... bisher hat das jeder Lack ausgehalten.
Da passierte es: Es löste sich eine kleine Fläche der Lackschicht problemlos bis auf den Untergrund (= Polystyrol). :ohno:
Natürlich war dies nicht das Ende, denn der o.a. ***** :pfeif: kratzte unter Schweißausbrüchen weiter. Schlussendlich wurde ein Stemmeisen genommen und die ganze Innenbemalung abgeschabt. Die Lackhaftung war absolut miserabel. Es ging gar nicht schlecht von statten.
Zukunft:
Allerdings wird nun kräftig gespachtelt werden müssen bevor eine frische Lackschicht aufgetragen wird.
Wahrscheinlcih werde ich (wieder) kräftig anschleifen, dann mit 1K-Spachtel ausfülle, schleifen, dann (frisch) lackieren ...
Was meint ihr dazu ??? Dürfte das dann passen ??? 1K- oder 2K-Spachtel ???
Habe wieder mal so eine richtige Lack-Odyssee hinter mir ...
Vorgeschichte:
Ich verwende Kunstharzlacke, die ich vom Fachhändler besorge. Aus der Blechdose schütte ich ihn in verschliessbare Gläser, danach wird er etwas verdünnt und dann zum Pinseln verwendet (ich habe leider noch kein Airbrush). Die original Blechdose lagere ich hinterher verkehrt damit keine Luft eindringen kann (so hoffe ich). Die Gläser stammen aus dem Lebensmittelbereich ... kleine Gläser für Kapern, Honig, Marmelade ...
Gegenwart:
Bislang ging alles gut ... Nachdem ich das Schanzkleid voller Eifer mehrfach gepinselt hatte (1x mit Grundierung; 4x in grau) verging einige Zeit (wenige Wintermonate) ... dann kam die Innenseite des Steuerhauses an die Reihe. Her mit dem Lack-Glas, kurzer prüfender Blick ins Innere ... hmmmmm ... das ganze nochmals ... Warum hat sich so eine feine Haut auf dem Lack gebildet ??? Macht nichts, Mann nimmt ein Rührstab und verquirlt den Brei ... sieht nicht gerade gut aus, denn es scheint, als ob kurze schwarze Borsten im grauen Lack schwimmen würden. Was soll's, ist ja nur für das Innere des Steuerhauses gedacht. Kein ***** wird daran herumschaben wollen oder können ... :Beule:
Nach der 1. Lage Lack vergingen ein paar Tage, die Schicht sah wie üblich scheusslich aus ... ist aber doch normal nach den ersten Lackschichten.
Irgendwie traute ich dem Lack aber nicht mehr. Nach genauerer Untersuchung des Glases fand ich heraus, dass der Deckel eine kleine Delle hatte. Diese Delle stammte von meiner Holden, die die Angewohnheit hat, die Deckel mit einem (Küchen)Messer zu traktieren, damit etwas Luft ins Innere gelangt, somit das Lösen des Deckels erleichtert und den wohlschmeckenden Inhalt freigibt.
Folglich hatte ich ein neues, frisch ausgespültes Glas genommen, neue Farbe (grau) angerührt und mehrfach gepinselt.
Es sah so aus, dass nurmehr eine Lackschicht für die vollkommene Deckung fehlte, doch bevor ich diese auftragen wollte, kratzte ich mit dem Fingernagel an einigen Unebenheiten herum ... bisher hat das jeder Lack ausgehalten.
Da passierte es: Es löste sich eine kleine Fläche der Lackschicht problemlos bis auf den Untergrund (= Polystyrol). :ohno:
Natürlich war dies nicht das Ende, denn der o.a. ***** :pfeif: kratzte unter Schweißausbrüchen weiter. Schlussendlich wurde ein Stemmeisen genommen und die ganze Innenbemalung abgeschabt. Die Lackhaftung war absolut miserabel. Es ging gar nicht schlecht von statten.
Zukunft:
Allerdings wird nun kräftig gespachtelt werden müssen bevor eine frische Lackschicht aufgetragen wird.
Wahrscheinlcih werde ich (wieder) kräftig anschleifen, dann mit 1K-Spachtel ausfülle, schleifen, dann (frisch) lackieren ...
Was meint ihr dazu ??? Dürfte das dann passen ??? 1K- oder 2K-Spachtel ???