Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kielewer "Margaretha"
Schlickrutscher
11.05.2005, 21:56
Moin Zusammen,
nach dem der Bau des Giekewers "Gustav" beendet wurde, war die Frage was kommt nun für ein Schiff an der Reihe?
Nach einigen hin und her entschied ich mich wieder für einen Ewer. Auslöser war auch die Buchreihe von Herbert Karting "Schiffe aus Wewelsfleth", wo viele original Linienrisse zu finden sind.
Ich entschied mich dann für den Kielewer "Margaretha" der 1876 auf der Junge-Werft in Wewelsfleth gebaut wurde.
Rumpflänge: 20,0m
Rumpfbreite: 5,7 m
Tiefgang: 1,4 m
Kielewer waren eine Weiterentwicklung der plattbodigen Ewer. Sie hatten einen Balkenkiel, einen muldenförmigen Boden und eine große Bünn im hinteren Schiffsbereich.
Kielewer wurden als Fischereisegler in der Nordsee eingesetzt.
Kleine Historie zum Kielewer ?Margaretha? S.B.13 aus Blankenese
Durch die Vermittlung von Ehlert Kühn konnte der Werftbesitzer Johann Junge am 6.Januar 1876 mit dem Blankeneser Fischer Dittmer Molkenbuhr einen Vertrag zum Bau eines Kielewers abschließen.
Der Preis wurde mit 2480 preußischen Thalern ausgehandelt und das Schiff sollte Anfang April 1876 abgeliefert werden. Die Bauzeit betrug also nur drei Monate.
Pünktlich zum Abgabetermin war der Ewer fertig und erhielt die Nummer S.B.13 und das Unterscheidungsmerkmal LFTV, sowie den Namen ?Margaretha?.
Nach dreijähriger erfolgreicher Fahrt ertrank der Fischer Molkenbuhr bei der Ausübung seines Berufes. Seine Witwe nahm nun den Setzfischer Georg Heinrich Jürs an Bord, der im Juni 1885 alleiniger Eigner des Schiffes wurde.
Nach fünfzehn Jahren erfolgreicher Seefischerei sank die ?Margaretha? bei schlechtem Wetter in der Nordsee zwischen Helgoland und Amrum. Die Besatzung konnte sich mit dem Beiboot nach Amrum retten.
Als Ursache für den Untergang wurde die durch Kohlestücke verstopfte Lenzpumpe ermittelt. Hätte diese einwandfrei funktioniert hätte das Schiff gerettet werden können.
Das Modell soll als Standmodell im Maßstab 1:30 gebaut werden.
Die erste Aufgabe bestand darin, den im Buch abgebildeten Orignalplan auf den Maßstab 1:30 zu bringen. Da für den abgebildeten Plan kein Maßstab angegeben war, mußte ich etwas rechnen bis ich einen 1:30 Linienriss bekam. Dank moderner Kopiertechnik war es dann kein Problem den Buchplan auf die gewünschte Größe zu bringen.
Die kopierten Spantenrisse wurden auf Pappe aufgeklebt und ausgeschnitten.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke1.JPG
Im nächsten Schritt wurden der Kiel und die Steven angefertigt.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke2.JPG
Dann folgten die Bodenwrangen, die Lotgerecht auf den Kielgesetzt wurden.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke3.JPG
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke4.JPG
Nach knapp zwei Wochen nimmt das Vorderschiff schon Gestalt an.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke5.JPG
So jetzt folgt eine kurze Urlaubspause und dann gehts weiter.
Schlickrutscher :matrose:
Geposted nach 4 Tage 6 Stunden 13 Minuten:
So, die Urlaubspause ist vorbei und es geht weiter mit dem Bau der "Margaretha"
Im nächsten Schritt wurden die Heckspanten doppelt auf Sperrholz aufgezeichnet, ausgesägt und die Doppelspanten zusammengeklebt.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke6.JPG
Die Heckspanten wurden dann auf dem Kielbalken befestigt.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke7.JPG
Fortsetzung folgt :matrose:
[i]Geposted nach 21 Tage 2 Minuten 36 Sekunden:
Im nächsten Arbeitsschritt wurden die Auflanger an den Bodenwrangen befestigt. Es überrascht einen, wenn man nach Originalplan baut, wie dicht die Spanten bei den Schiffen damals standen.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke8.JPG
Unregelmäßigkeiten in der Symetrie des Rumpfes, die trotz aller Sorgfalt entstanden sind, werden mit Spachtelmasse und kräftigen Schleifen behoben.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke9.JPG
Fortsetzung folgt.[/b]
Hallo
Unregelmäßigkeiten in der Symetrie des Rumpfes, die trotz aller Sorgfalt entstanden sind, werden mit Spachtelmasse und kräftigen Schleifen behoben.
Sag mal Michael, da sind aber ganz schöne Kurven drin...denkst du die herauszubekommen? Ist das ein offenes Boot, sonst hättest du ja auch Spantplatten verwenden können, also volles Material, das ist ev. stabiler.
Ich habe meine Standmodelle immer klassisch auf einer Helling gebaut, da kann man die Spanten sehr gut auf dem Kiel ausrichten und fixieren. Ich habe immer versucht die Spantplatten so groß wie möglich zu machen so wie hier:
http://www.tonne14.de/assets/images/benzaiboot.jpg
http://www.tonne14.de/assets/images/benzaiboot1.jpg
Wie du auf den schlechten Fotos hoffentlich erkennen kannst habe ich die Spantplatten/Kielplatte dieses Banzaischiffes so groß wie den Schiffsquerschnitt/Längsschnitt gemacht ohne jegliche Durchbrüche. Nach dem Straken habe ich mit 1mm Leisten beplankt, einfach, Kieloben auf einer Helling.
Aber kann auch sein das sieht nur auf dem Bild so unregelmässig aus.
Schlickrutscher
12.05.2005, 08:00
Hallo Deede,
inzwischen sind die "Kurven" geglättet. Spachtelmasse und schleifen hatben es wieder gerichtet. Ich hätte die Spanten natürlich auch aus einer Platte herstellen können, aber ich wollte mit Absicht mich mal die an Orignalbauweise anlehnen, um ein Gefühl für die damlige Bauweise zu bekommen.
Na ja, ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, nach dem Beplanken sieht man es nicht mehr.
Dein Banzaischiff sieht aber auch nicht schlecht aus. Modelle aus Fernost sieht man selten.
Gruß Schlickrutscher
Klabautermann
12.05.2005, 11:40
ist noch kein Meister vom Himmel gefallen
Da hätte aber auch die Meister Probleme. Du wirst dir wahrscheinlich noch so viel Mühe geben können und trotzdem Probleme haben.
Absicht mich mal die an Orignalbauweise anlehnen, um ein Gefühl für die damlige Bauweise zu bekommen.
Wenn du die Planken wie im Original darstellen möchtest, solltest du dir zumindest Mallen (Spantschablonen) herstellen
nach dem Beplanken sieht man es nicht mehr.
Täusch dich da mal nicht. Wenn die Spanten nicht fixiert sind, besteht hohe Wahrscheinlichkeit, daß sich der Rumpf ordentlich verzieht.
Hier (http://www.sea-serpent.de/Hansa_Jolle/Werkstattgalerie_19/werkstattgalerie_19.html) findet man einige gute Bilder wie das mit den Mallen gemacht wird.
aber ich wollte mit Absicht mich mal die an Originalbauweise anlehnen, um ein Gefühl für die damalige Bauweise zu bekommen.
Warum nicht für viele ist der Weg das Ziel. Ich wollte auch schon einen genieteten Stahlrumpf einer Pinasse wirklich, aber in Alublech, zusammennieten aber mir fehlen noch Informationen über die korrekte Bauweise. Die Literatur die ich habe beschäftigt sich nur mit Holzbau. Vielleicht kann mir da jemand weiterhelfen.
Ich bin aber schon gespannt wie es bei dir weitergeht bzw. wie das Ergebnis aussieht. Man könnte auch mal ein Standmodell zum UT ausstellenÂ?
Hier (http://www.sea-serpent.de/Hansa_Jolle/Werkstattgalerie_19/werkstattgalerie_19.html) findet man einige gute Bilder wie das mit den Mallen gemacht wird.
Es gibt schon tolle Bauberichte, man müsste darüber eine Linksammlung einrichten. Diese Hansa Jolle z.B. könnte man genau wie im Original 1:6 oder 1:5 bauen.
Man könnte auch mal ein Standmodell zum UT ausstellenÂ?
Wenn wir einen trockenen Platz dafür haben, ich habe leider einige Sachen absaufen sehen, die es nicht vertragen haben.
Schlickrutscher
12.05.2005, 15:24
Man könnte auch mal ein Standmodell zum UT ausstellenÂ?
Wenn wir einen trockenen Platz dafür haben, ich habe leider einige Sachen absaufen sehen, die es nicht vertragen haben.
z.B Zelte, Matrazen Schlafsäcke, Ladegeräte usw. Ok ist jetzt OT. Zurück zum eigendlichen Thema. :pfeif:
Klabautermann
12.05.2005, 16:13
Diese Hansa Jolle z.B. könnte man genau wie im Original 1:6 oder 1:5 bauen.
Ach sooooo? :roll: Schau mal hier (http://www.aero-naut.de/aeronaut/de/schiffsmodelle/hansajolle.htm)
Aber nun zurück zum Ewer.
Schlickrutscher
01.07.2005, 14:23
Hallo,
da es mal wieder regnet, ergab sich die Gelegenheit mit der Beplankung zu beginnen. Der erste Plankengang wurde gesetzt und gerichtet.
Ansicht vom Bug;
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke10.JPG
Ansicht vom Heck:
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke11.JPG
Fortsetzung folgt.
Geposted nach 15 Tage 16 Stunden 19 Minuten 16 Sekunden:
Täusch dich da mal nicht. Wenn die Spanten nicht fixiert sind, besteht hohe Wahrscheinlichkeit, daß sich der Rumpf ordentlich verzieht.
:ohno: Er hat recht gehabt, der Kiel hat sich aufgewölbt und die ganze Arbeit ist für die Tonne.
Also wieder auf die bewährte Standmodelltechnik besonnen und ein stabiles Kielbrett als Rückgrat genommen. Die Steven konnte ich noch retten und am Kielbrett befestigen.
Jetzt heißt es wieder Spanten sägen.
Wie heißt es so schön? Aus Schaden wird man klug :pfeif:
Moin Schlickrutscher!
Schad' eigentlich... :(
Aber dafür gibt's ja aktuell gute Anregungen bei Skipper's Schouw für den Neuanfang.
Jens
Klabautermann
01.07.2005, 18:46
Die Steven konnte ich noch retten und am Kielbrett befestigen.
Baust du jetzt nicht nach der klassichen "Über-Kopf-Methode"? Ich meine, wenn du sowieso die Spanten noch einmal neu aussägen musst und viel mehr Arbeit ist es auch nicht.
Baust du jetzt nicht nach der klassichen "Über-Kopf-Methode"?
Sorry...aber ich kann nicht erkennen, warum man ein Modellschiff/-boot anders bauen sollte :dontknow: egal ob Sperrholzspanten, Mallen, Echtholzspanten oder Skippers´ Mischversion.... auf Helling und Kiel oben.
Klabautermann
01.07.2005, 23:20
auf Helling und Kiel oben.
Ja mein ich doch, deshalb fragte ich nach, weil mir nicht klar ist, was Schlickrutscher meinte mit:
Die Steven .. am Kielbrett befestigen.
Beachte das Wort "nicht" in meiner Frage. Das Material der Spanten meinte ich nicht, sondern die Art, wie er den Rumpfbau realisiert.
Falls das missverstandlich war, noch mal die Frage anders:
@Schlickrutscher, baust du jetzt nach der "Über-Kopf-Methode"?
Moin, Moin!
...aber ich kann nicht erkennen, warum man ein Modellschiff/-boot anders bauen sollte :dontknow: egal ob Sperrholzspanten, Mallen, Echtholzspanten oder Skippers´ Mischversion.... auf Helling und Kiel oben.
Naja, Möglichkeiten gibt's ja zumeist viele. Zum Beispiel diese Bauweise (http://home.tiscali.nl/~staithes/wieringeraak/wr17_01.htm) finde ich auch interessant...
Sonnige Grüße
Jens
Klaus Deisenberger
02.07.2005, 21:35
Wie ich deine ersten Fotos im Baubericht gesehen habe, habe ich mich schon gefragt wie du es anstellen wirst, die Bauteile alle so genau auszurichten, dass du keinen verzogenen Rumpf bekommst.
Â?Â?aber ich wollte mit Absicht mich mal die an Orignalbauweise anlehnenÂ?..Also wieder auf die bewährte Standmodelltechnik besonnen und ein stabiles Kielbrett als Rückgrat genommen Â?Â?
Ein stabiles Kielbrett ist nicht unbedingt notwendig, du musst allerdings die Spanten entsprechend untereinander abstützen (zumindest bis die Beplankung fertig ist)
Die Frage ist allerdings warum du dich an die Originalbauweise anlehnen willst, der Aufwand lohnt sich eigentlich nur, wenn man beim fertigen Modell auch die Innenseite sieht, dann sollten die Spanten aber nicht aus Sperrholz sein.
Â?Über-Kopf BauweiseÂ? und Annäherung an Originalbauweise lässt sich auch vereinbaren
Das folgende Bild ist aus dem Anfangsstadium eines Â?Dockyard-ModellsÂ?
http://members.aon.at/navalis/Spanten3.jpg,
so sieht es später aus:
http://members.aon.at/navalis/Deck_unbeplankt1.jpeg
Die Spanten sind Anfangs alle nach oben auf eine Referenzebene verlängert um sie genau ausrichten zu können und werden erst nach dem Beplanken abgeschnitten.
mfg
Klaus
Schlickrutscher
05.07.2005, 08:09
Falls das missverstandlich war, noch mal die Frage anders:
@Schlickrutscher, baust du jetzt nach der "Über-Kopf-Methode"?
So da bin ich wieder und erkläre hiermit "Nein, ich baue nicht nach der Über-Kopf-Methode", ich baue anders herum.
Also Kiel unten und Spanten oben. Die Über-Kopf-Methode habe ich noch nicht ausprobiert, muß darüber noch mal in Klausur gehen.
@Klaus Deisenberger
Ja warum ich nach der Originalbauweise bauen wollte kann ich gar nicht beantworten. War so spontaner Impuls von mir.
Klaus Deisenberger
05.07.2005, 19:42
"Nein, ich baue nicht nach der Über-Kopf-Methode"
Würde ich dir aber empfehlen, Annäherung an Originalbauweise oder nicht, oder mit oder ohne Helling, kopfüber geht es einfacher
mfg
Klaus
Schlickrutscher
19.02.2006, 22:09
So der zweite Versuch den Kielewer Margaretha zu bauen.
Diesmal mit stabilen Kielbrett und darauf die Spanten.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke12.JPG
Und nun das Deck auf die Spanten gesetzt.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke13.JPG
Fortsetzung folgt.
Geposted nach 7 Tage 11 Stunden 14 Minuten 7 Sekunden:
Der September wurde mit dem Beplanken des Bodens ausgefüllt. Auf dem Foto erahnt man schon die Rumpfform, Kielewer waren flache aber relativ breit gebaute Küstensegler. Halt richtige Flundern.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke14.JPG
Fortsetzung folgt
Geposted nach 24 Tage 2 Minuten 35 Sekunden:
So es hat sich wieder was getan auf der Werft. Die "Margaretha" hat ihr ausladenes Hinterteil, in Fachkreisen auch Heck genannt in Form gebracht bekommen.
So langsam nimmt das ganze Gebilde die Form eines Schiffes an.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke15.JPG
Fortsetzung folgt.
PS: Bin ehrlich erstaunt welche Resonanz der Baubericht hat, schon über achthundert Aufrufe. Das gibt mir Auftrieb den Bugbereich in Angriff zu nehmen.
Geposted nach 18 Tage 1 Stunde 18 Minuten 41 Sekunden:
Hallochen,
wieder was Neues von Schlickrutschers Werft. Inzwischen nimmt die Bugsektion Gestalt an und man erkennt, es wird ein Schiff.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke16.JPG
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke17.JPG
PS: Fortsetzung folgt
Geposted nach 24 Tage 29 Minuten 46 Sekunden:
Die Bordhunde
Hallochen,
wieder was Neues vom Kielewer "Margaretha". Das beplanken des Rumpfes geht langsam aber stetig vorran. Um die Wartezeiten zwischen dem trockenen der einzelnen Planken abzukürzen, habe ich zwei Bordhunde ins Leben gerufen, die sollen später der Besatzung Gesellschaft leisten.
Woher nimmt man Hunde im Maßstab 1:30?
Nach einigen suchen, wurde ich den Hinweis meiner Tochter folgend, bei Playmobil fündig. Dort gab es eine Hundemutter mit Jungen und diese Junghunde hatten genau die richtige Größe.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/h1.JPG
Von der Form her ok, aber das Erscheinungsbild mußte aufgepeppt werden. Dazu wurden die Hunde mit 1K-Spachtel verziert.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/h2.JPG
Nach dem Aushärten wurde mit einer runden Schlüsselfeile und mit 600er Schleifpapier alles wieder geglättet. Danach war die Körperform fertig.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/h3.JPG
Als nächtes wurde mit brauner Farbe grundiert und die Hundchen sahen schon recht natürlich aus.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/h4.JPG
Um ein realistisches Aussehen zubekommen, wurde den Hunden mit Farbe ein Fell imentiert. Das Resultat ist ganz brauchbar und vom weiten betrachtet sehen die Hundchen fast wie echt aus.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/h5.JPG
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/h6.JPG
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/h7.JPG
Demnächst wieder mit Bilder vom Rumpf.
Geposted nach 4 Tage 23 Stunden 10 Minuten 41 Sekunden:
Aktuelles Bild vom Rumpf
So,
hier ist ein aktuelles Bild vom derzeitigen Rumpfzustand.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke18.JPG
Geposted nach 68 Tage 26 Minuten 59 Sekunden:
So nach längerem Schwiegen wieder was neues von der "Margaretha".
Der Rumpfrohbau ist jetzt fertig.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke19.JPG
Als Vergleich im Hintergrund der Giekewer "Gustav" mit einer Länge von 15 Meter, während die "Margaretha" auf stolze 20 Meter kam.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke20.JPG
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke21.JPG
Jetzt mache ich mal ne künstlerische Denkpause und Überlege wie es weiter gehen kann. Es müssen am Rumpf noch ein paar Feinarbeiten getätigt werden und dann ja was dann?
Entweder lackiere ich den Rumpf oder verlege einen zweite Beplankung um die Optik zu verbessern.
Ich werde wohl den Rumpf probeweise lackieren und dann das Ergebnis kritisch begutachten und dann entscheiden was zu tun ist.
Fortsetzung folgt
Lars Persson
19.02.2006, 22:43
Moin,
das sieht ja schon gut aus.
Besonders der Ausflug in die Welt des Hundebauers gefällt mir. :that:
Sind echt gelungen, die beiden!
Schlickrutscher
20.02.2006, 08:23
Moin Lars,
ja sieht erstaunlich gut aus. Dabei habe ich mir diesmal echt einen abgebrochen beim Beplanken. Aber Spachtelmasse und Schleifpapier haben es wieder gerichtet :wink:
Gruß vom Schlickrutscher
Tach Michael, ich würde eine zweite Beplankung draufkleben, wegen der Spachtelei und der Rumpf wird fester... :popcorn:
...wegen der Spachtelei und der Rumpf wird fester... :popcorn:
Und es sieht besser aus. Die Frage ist nur, wie stark die sein darf, ohne dass Dein Kiel/Steven verschwindet.
Auch wenn anschließend Farbe drauf kommt, kann man die Beplankung mittels Leisten noch sehen.
Jens
Schlickrutscher
18.07.2006, 10:27
So es geht weiter,
aktuell wird die zweite und endgültige Rumpfbeplankung angebracht. zwischen dem trocknen der einzelnen Planken habe ich begonnen die Umrisse der Decksaufbauten mal aufs Deck zu zeichnen.
Vorschiff
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke22.JPG
Achterschiff
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke23.JPG
Blick über den Bug aufs Deck
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke24.JPG
Geposted nach 133 Tage 1 Stunde 13 Minuten 10 Sekunden:
So mal wieder was Neues von der "Margaretha":
Die zweite Beplankung ist nun angebracht.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke25.JPG
Mit Spachtelmasse wurden noch einige Unebenheiten kaschiert und nach dem Schleifen war der Rumpf glatt wie ein Kinderpopo.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke31.JPG
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke32.JPG
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke33.JPG
Beplankt wurde der Rumpf mit 1mm starken Fliegersperrholz. Die Plankenbriete betrug 5mm bei einer Länge von ca.200mm.
Fortsetzung folgt.
Geposted nach 1 Tag 11 Minuten 9 Sekunden:
Konstruktion Ruderstand
So nach dem der Rumpf soweit fertig gestellt ist, wende ich mich mal dem Deck zu.
Als erstes wird der Ruderstand konstruiert. Der Ruderstand war eine Verteifung im Heckbereich, hinter dem Besanmast. Seinen Darseinszweck hatt er wohl daher, das man die Ruderpinne nicht so hoch über Deck legen wollte, daher wurde der Ruderstand tiefergelegt.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke26.JPG
Die Umrisse der hinteren Decksaufbauten.
Als erstes wurde den Umriß mit Bohrlöchern versehen.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke27.JPG
Dann wurde die Decksplatte ausgebrochen und oh Schreck genau darunter ist ein Spant.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke28.JPG
Mit einer Fräse wurde die Decksausparrung dann weiter vertieft.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke29.JPG
Der eigendliche Ruderstand wurde aus Pappe konstruiert und kann dann in die Ausparrung gesenkt werden. Von Innen wird der Ruderstand mit Furnierholzplanken verkleidet.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke30.JPG
Fortsetzung folgt.
Dann wurde die Decksplatte ausgebrochen und oh Schreck genau darunter ist ein Spant.
Sag mal Michael, hast du denn keinen Bauplan und ...wieso hast du die 2. Beplankung auch wieder gespachtelt? :popcorn:
Schlickrutscher
19.07.2006, 08:09
Hallo Deede,
einen Bauplan im eigendlichen Sinne habe ich nicht. Ich baue nach Linien- und Spantenriss. Das mit dem Spant im Ruderstand sollte mehr ironisch gemeint sein.
Warum ich wieder gespachtelt habe? Weil ich halt so ein guter Modellbauer bin und die Spantenverläufe nicht so wollen wie ich mir das vorstelle. :pfeif:
Das mit dem Spant im Ruderstand sollte mehr ironisch gemeint sein.
achsooo.... :mrgreen:
Schlickrutscher
26.08.2006, 22:06
So der Ruderstand wurde nun von Innen beplankt und ist damit soweit erst mal fertig.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke34.JPG
Und so sieht es dann aus wenn er in der Decksöffnung eingebaut ist.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke35.JPG
Das PM-Figürchen hat die genau den richtigen Maßstab zum Modell, mal sehen ob ich es modifizieren kann, damit es echter aussieht.
Fortsetzung folgt.
Geposted nach 7 Tage 13 Stunden 47 Minuten 50 Sekunden:
So, weiter gehts.
Die Werftarbeiter waren fleißig und haben das Unterwasserschiff geteert.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke36.JPG
Fortsetzung folgt
Geposted nach 2 Tage 3 Minuten 20 Sekunden:
So die "Margaretha" hat sich etwas geschminkt und hat im Bugbereich das typische norddeutsche Schiffsoutfit bekommen.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke37.JPG
Fortsetzung folgt
Geposted nach 4 Tage 10 Stunden 9 Minuten 21 Sekunden:
16.08.2006
Als nächster Arbeitsschritt stand die Rumpflackierung an. Das hörte sich leichter an als es ist, denn in welcher Farbe waren die Rümpfe dieser Fischereisegler bemalt?
Unterwasserschiff war klar, das ist grundsätzlich geteert gewesen und damit schwarz. Aber das Überwasserschiff? In meiner Literatur sind unzählige Fotos aber alle in schwarzweiß. Auf diesen Fotos ist das Überwasserschiff genauso dunkel wie das Unterwasserschiff, bestenfalls einen Tick heller und ob die Schiffe wirklich so bunt waren wie die noch wenigen restaurierten Ewer glaub ich nicht.
Also entschloß ich mich dazu das Überwasserschiff in einem dunklen Braun zu lackieren.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke38.JPG
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke39.JPG
Fortsetzung folgt
Geposted nach 3 Tage 13 Stunden 41 Minuten 42 Sekunden:
20.08.2006
So zwei Details am Bug sind fertig gestellt worden. Einmal die Ankerklüsen mit Verzierung und die Schiffskennung.
Das Kürzel S.B.13 steht für "Schleswig-Holstein Nr.13"
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke40.JPG
Fortsetzung folgt.
Geposted nach 6 Tage 8 Minuten 56 Sekunden:
26.08.06
Das nächste Detail an Bord war die Luke zum Netzraum.
Aus 1mm Sperholz wurde sie zusammen gezimmert.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke41.JPG
Dann wurde sie Rehbraun grundiert, dunkelbraun übertönt und die noch feuchte Farbe wieder abgewischt, dadurch ergab sich ein alter abgenutzter Eindruck der Luke. Dieser Eindruck kommt auf dem Foto leider nicht richtig rüber.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke42.JPG
Die Luke wurde dann an ihren Platz auf dem Achterdeck geklebt.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke43.JPG
Fortsetzung folgt.
Mit dem künstlichen Altern ist das so eine Sache, Michael. Mir gelingt es nicht so richtig, aber ein Kollege von mir ist da ein richtiger Spezi.
Letzte Woche war ich im Museumshafen Greifswald, da liegt eine Ewer (kann das sein eine Gaffelewer, das stand vor dem Schiff auf einem Schild). Wenn man das wirklich so hinbekommen will, das es echt (sprich gebraucht) aussieht, muss man ganz schön zaubern.
muss man ganz schön zaubernOder einfach nur tricksen und die Zeit die Arbeit machen lassen. Rost nachzumachen z.B. ist nicht einfach, aber was spricht dagegen einfach echten Rost zu benutzen?
Man mixt etwas Eisenstaub in die Farbe, läßt alles trocknen und dann benutzt man etwas Salzwasser und der Rest passiert ganz von alleine. Wenn man die Farbe mit dem Eisenstaub verlaufen läßt, hat man auch richtig Läufer.
Schaut Euch die Nautilus im aktuellen Stand an. Sie wurde auch nur mit Salzwasser gealtert, innerhalb von 2 Tagen.
So kann man viele Dinge nutzen. Wie wäre es mit Kohlestaub, oder Grafitstaub und Wasser. Die dadurch entstehenden schwarzen Läufer mit Lack versiegeln und man hat die schwarzen Läufer, die nach Jahren entstehen.
Natuerlich muß man auch dort probieren, aber man muß nicht immer Farbe nutzen. Mit Farbe ist es oft um ein vielfaches schwerer.
Schlickrutscher
26.03.2008, 21:43
27.08.06
Auch am Sonntag wird in Schlickrutschers Werft gewerkelt. Nach dem Kirchgang haben die Handwerker die Namensschilder gepinselt und am Heckspiegel befestigt.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke44.JPG
Geposted nach 7 Tage 10 Stunden 17 Minuten 33 Sekunden:
4.9.2006
das nächste Detail auf dem Deck ist die Großluke. Die Konstruktion ist einfach und die Einzelheiten des Lukendeckel sind nicht relvant, da die Luke mit einer Persenning abgedeckt wird.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke45.JPG
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke46.JPG
Um eine Persenning richtig zu verschalken, brauch man natürlich Schalklatten.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke47.JPG
Die Persenning wird schön stramm gezogen und....
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke48.JPG
von oben wird mit Verschlußlatten gesichert.
Die endgültige Montage der Luke erfolgt etwas später.
Geposted nach 45 Tage 5 Stunden 41 Minuten 1 Sekunde:
Das nächste Deckdetail soll ein Oberlicht werden.
Zunächst der Unterbau des Oberlichtes.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke49.JPG
Dann der im Orignal zu öffnene obere Teil,
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke50.JPG
und Details anbringen
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke51.JPG
So sah das Original aus.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke51-2.JPG
Zum Schluß noch eine Luke zur vorderen Kajüte und wieder was fertig.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke52.JPG
[i]Geposted nach 13 Tage 19 Stunden 26 Minuten 31 Sekunden:
Inzwischen wurde mit dem Beplanken des Decks begonnen. Das bedeutet wieder Fleißarbeit für die Werftarbeiter.
Als Beplankungsmaterial dient 1mm Sperrholz.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke53.JPG
Geposted nach 13 Tage 14 Stunden 10 Minuten 42 Sekunden:
Schlickrutschers Werft ist wieder fleißig.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke54.JPG
Geposted nach 38 Tage 19 Stunden 24 Minuten 21 Sekunden:
So inzwischen ist die Decksbeplankung abgeschlossen und auch der Wassergang wurde verlegt.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke55.JPG
Mit verdünnter Wasserfarbe und Acryllack wurde das Deck rötlichbraun eingefärbt.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke56.JPG
Der nächste Bauabschnitt wird das Schanzkleid, hier die Montage des ersten Teilstücks
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke57.JPG
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke58.JPG
Teilstück paßt wackelt und hat Luft. Ob das Unterscheidungskennzeichen beim Original wirklich sichtbar außen am Schiff zusehen war, weis ich nicht. In der Literatur finde ich keinen Hinweis darüber. Fakt ist nur, das jedes Schiff so eínen vierstelligen Code zugeteilt bekam.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke59.JPG
Fortsetzung folgt.
Geposted nach 14 Tage 19 Stunden 48 Minuten 42 Sekunden:
So wieder was neues von Schlickrutschers Werft.
Das Schanzkleid der "Margaretha" wächst kontinuierlich.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke60.JPG
und ist inzwischen fast komplett fertig gestellt.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke61.JPG
Fortsetzung folgt.
Geposted nach 13 Tage 18 Stunden 32 Minuten 21 Sekunden:
So Schanzkleid und Reling sind fertig.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke62.JPG
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke63.JPG
Weiter gehts mit einigen Details am Bug.
Geposted nach 21 Tage 14 Stunden 6 Minuten 31 Sekunden:
Im Bugbereich sind einige Detalis entstanden. Zwei Poller und der sogenannte Pallpfosten. Nebenbei mußte der Vordersteven noch eine Aufklotzung bekommen. Im Original gab es diese natürlich nicht, dort war der Vordersteven in einen Stück, aber Schlickrutscher hat einen Gedankenfehler gemacht.
Bevor es an den Bau des Ankerspills geht, habe ich schon mal den Bugspriet in Angriff genommen.
Als Ausgangsmaterial dient eine 9x9mm Vierkant-Kieferleiste von 250mm Länge. Das Original hatte eine Länge von 7,5m bei einer Stärke am hinteren Ende von 30 cm.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke64.JPG
Die Vierkantleiste wurde mit Hobel und Schleifpapier in die gewünsche Grundform gebracht. Feinarbeiten werden folgen.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ke65.JPG
Fortsetzung folgt.
Geposted nach 6 Tage 23 Stunden 46 Minuten 44 Sekunden:
Als nächstes Deckdetail wurde der Bratspill gebaut. Aus nützlichen Elementen eines CD-Laufwerks, gepaart mit diversen Holzteilen entstand der Rohling.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/bs1.JPG
Dann wurde etwas Farbe ins Spiel gebracht.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/bs2.JPG
Zum Schluß wurde das Bauelement an seinen vorgesehenden Platz mit Sekundenkleber befestigt. Zu sehen sind auch schon die Halterungen für den Bugspriet.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/bs3.JPG
Bis demnächst.
Geposted nach 4 Tage 26 Minuten 4 Sekunden:
So die Deckdetails am Bug wurden weiter ergänzt. Am Bratspill wurde der Pallen angebracht, das ist das Teil, das ein Zurückdrehen des Spills verhindert. Des weiteren wurde die Ankerkette um die Trommel gelegt, dabei kam mir eine interessante Frage auf. Von der Klüse kam die Ankerkette durch ein Loch im Deck zum Bratspill wurde aber auf diesem nicht aufgerollt. Was geschah dann mit der Kette an Bord?
Bei größeren Seglern gab es im Bugbereich den Kettenraum in dem die Ankerkette durch eine Öffnung im Deck verschwand. Bei Ewern ist in der Literatur davon nichts zu finden, noch wird in den Konstruktionszeichnungen etwas ausgewiesen. Wo also blieb die Ankerkette? Beim Durchforsten meiner Fotosammlung wurde ich dann fündig. Bei einem noch erhaltenen stählernen Ewer wurde die Ankerkette hinter dem Bratspill in einer offenen Kiste abgelegt. Dieses Detail war anscheinend so Banal das es in der Literatur nicht erwähnt wurde. Zum Abschluss wurde der Bugspriet in seine Halterungen geschoben.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/bs4.JPG
Der Blick in die Vitrine zeigt das der Maßstab 1:30 genau passt, viel größer hätte das Modell nicht sein dürfen.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/v1.JPG
Geposted nach 4 Tage 23 Stunden 25 Minuten 6 Sekunden:
So als Abschluß des Bratspills kam noch ein Haltetau dazu. Damit sind die Details im Bugbereich erst mal abgeschlossen.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/bs8.JPG
Geposted nach 12 Stunden 44 Minuten 47 Sekunden:
Einer der wichtigsten Einrichtungen an Bord eines Fischereiseglers war das sogenannte Kopfspill das sich im vorderen Schiffbereich befand. Es diente zum einholen der Kurrleíne. Die Kurrleine war die Leine an dem das Schleppnetz hing.
Die Konstruktion im Modellmaßstab war einfacher als ich dachte. Mit einigen Teilen aus dem Innenleben eines CD-Laufwerks und Kasettenrecordes, sowie etwas Draht wurde der Rohling zusammengeklebt.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ks1.JPG
Dann wurde alles schwarz lackiert und die Kurrleine aufgewickelt.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ks2.JPG
Nach erfolgreicher Konstruktion wurde das Kopfspill auf das Deck geklebt und macht dort einen realistischen Eindruck.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ks3.JPG
Nachdem mehrmals unbefugte Personen sich an Deck herum trieben mußte ein Wachhund angeschaft werden. :wink:
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ks4.JPG
Fortsetzung folgt.
Geposted nach 41 Tage 10 Stunden 22 Minuten 33 Sekunden:
Die Seitenschwerter
Das Thema Seitenschwerter ist bei Kielewern etwas undurchsichtig. Von der Konstruktion her, waren Kielewer mit Mittelschwerter ausgestattet, entweder als Klapp- oder als Senkschwert. So nachzulesen bei H.Szymanski „Ever der Niederelbe“. H.Karting schreibt in „Schiffe aus Wewelsfleth Bd.III“ das manche Kielewer mit Seitenschwerter ausgestattet waren, je nach Laune des Eigners. Da vom Mittelschwert am Modell nicht zu viel zu sehen ist, habe ich mich für Seitenschwerter entschieden, die optisch mehr hergeben. Weiter schreibt H.Karting das die „Margaretha“ sowohl Mittel- wie auch Seitenschwerter führte.
Teil 1: Konstruktion der Seitenschwerter
Die Seitenschwerter von Fischereisegler waren länger und schmäler als die der Frachtsegler. Also wurde nach den Angaben aus dem Buch von H.Karting eine Schablone gezeichnet.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ss1.JPG
Nach dieser Schablone wurden dann die einzelnen Planken aus Sperrholz gefertigt. Für das Seitenschwert wurde je eine Ober- und Unterplanke und ein Zungenstück benötigt.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ss2.JPG
Diese Planken wurden zusammengeklebt und der obere Teil des Schwertes wurde mit dem sogenannten Schwertkopf verstärkt.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ss3.JPG
Das fertige Seitenschwert sieht dann so aus. Die Metalllaschen wurden aus Alufolie gefertigt und die Bolzen sind aus kleinen Drahtstiften. Am unteren Ende ist der Ring zu Aufnahme des Schwertläufers zu sehen.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ss4.JPG
Geposted nach 49 Tage 16 Stunden 17 Minuten 18 Sekunden:
Teil 2: Montage der Seitenschwerter
Die Seitenschwerter wurden etwa Mittschiffs vor der Großluke montiert. Als Schwertläufer dient eine Kette, die über eine Umlenkrolle binnenbords geführt wurde und in einer Schwerttalje ausläuft.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ss5.JPG
Blick auf die Backbord-Schwerttalje
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ss7.JPG
Blick auf den Ruderstand mit Schwertaljien mit deren Hilfe die Schwerter gefiert wurden.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ss8.JPG
Vor Beschädigungen von vorne wird das Schwert durch den Schwertstoß geschützt.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ss6.JPG
Damit ist das Kapitel Seitenschwerter beendet.
Geposted nach 31 Tage 18 Stunden 55 Sekunden:
Das Ruder
Die Konstruktion des Ruders war wieder eine spannende Sache. Trotz umfangreicher Literatur fand ich keine Abbbildung eines Ruders von einem Kielewer. Erst bei den Nachfolgetypen Kutterewer und Kutter fand ich Abbildungen und habe mich daran angelehnt.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ru1.JPG
Das Ruder wurde wie die Seitenschwerter aus 1mm Buchenholzleisten zusammengesetzt. Für die Laschungen verwendete ich Metallfolie vom Flaschenhals einer Weinflasche. Die Fingerlinge wurden aus einer Klemmhülse und einem kleinen Nagel gefertigt.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ru2.JPG
Nahaufmahme des unteren Ruderteils.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ru4.JPG
Nach dem lackieren wurde das Ruder an seinen Platz eingehängt und mit einer Sorgleine versehen. Ob Kielewer Rudertaljien hatten wie die Frachtewer oder Tjalken konnte ich auch nicht klären.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/ru5.JPG
Blick auf den Ruderstand. Ganz klar ist auch nicht ob an der Ruderpinne Steuertaljien angebracht waren. Auf den wenigen Fotos die es gibt ist jedenfalls keine zu sehen.
Fortsetzung folgt.
Geposted nach 13 Tage 14 Stunden 44 Minuten 38 Sekunden:
Ein weiteres wichtiges Detail auf dem Deck ist die Segelwinde. Sie diente dazu um das Hauptsegel zu setzen und um das Ende des Schleppnetzes an Bord zu hieven.
Zusammengesetzt aus Holzleisten und diversen Zahnräder aus dem Innenleben eines CD-Laufwerkes, kommt es seinem Original schon recht nahe.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/sw1.JPG
Mit etwas Farbe wirkt es auch realistisch.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/sw2.JPG
Und findet seinen provisorischen Platz auf dem Deck. Endgültig wird sie erst plaziert, wenn der Hauptmast steht.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/sw3.JPG
Geposted nach 36 Tage 11 Stunden 27 Minuten 17 Sekunden:
Der Besanmast
Teil1: Konstruktion des Mastes und stehendes Gut
Der Mast wurde aus einer 12mm Rechteckleiste gefertigt.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/bm1.JPG
Durch hobeln und schleifen wurde aus der Rechteckleiste ein Rundholz mit 10mm Fußdurchmesser.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/bm2.JPG
Komplettiert wurde der Mast durch Wantenauflage, Mastringe, Klampen und Halterung für den Besambaum.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/bm3.JPG
Zur seitlichen Abstützung wurde an jeder Seite ein Paar Wanten befestigt.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/bm4.JPG
Damit ist der Besanmast erstmal soweit fertig.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/bm5.JPG
Geposted nach 9 Tage 1 Minute 52 Sekunden:
Ein kleines aber wichtiges Detail im Bereich des Besanmastes ist das Kompasshäuschen.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/kh-1.JPG
Der Rohbau aus 1mm Speerholz und zwei Leisten aus Abachiholz.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/kh-3.JPG
Das fertige Kompasshäuschen an seinem Platz vor dem Ruderstand.
Geposted nach 13 Tage 3 Stunden 42 Minuten 9 Sekunden:
Am Besanmast ist nun der Baum mit der Dirk und der Baumtalje dazu gekommen.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/bm7.JPG
Geposted nach 21 Tage 8 Stunden 20 Minuten 39 Sekunden:
Durch neue Unterlagen aus dem deutschen Museum in München, habe ich nun doch noch Rudertaljen am Ruder angebracht.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/bm11.JPG
Geposted nach 4 Tage 9 Stunden 34 Minuten 41 Sekunden:
Die Besangaffel wurde aus einem 5mm Rundholz und zwei Rechteckleistenstücke gefertigt. Hier der Rohling:
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/bm8.JPG
Nach einigen Schleifarbeiten:
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/bm9.JPG
Fertig am Besanmast mit Klaufall und Peikfall:
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/bm10.JPG
Geposted nach 50 Tage 1 Stunde 6 Sekunden:
So da bin ich wieder. In der Zwischenzeit mit größeren Pausen weiter rumgepusselt. So ist der Kurrbaum für das Schleppnetz entstanden.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/gm2.JPG
und der Großmast ist nun auch in die Senkrechte gewachsen. Mitschiffs sieht man nun das fertige Schleppnetz.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/gm1.JPG
Geposted nach 30 Tage 7 Stunden 38 Minuten 46 Sekunden:
Inzwischen ist der Großmast mit Wanten abgestüzt worden.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/gm3.JPG
Back- und Steuerbords sind Positionslichter dazugekommen.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/gm4.JPG
Details am Großmast.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/gm5.JPG
Geposted nach 16 Tage 22 Stunden 5 Minuten 33 Sekunden:
In der Zwischenzeit wurde der Großbaum montiert, im Bild ist die Großbaumtalje zusehen.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/gm7.JPG
und hier die Großbaumdirktalje. Der Großbaum wurde auch als Ladebaum benutzt, daher die eigenwillige Anordnung der Dirktalje deren Ende am Top des Besanmastes ansetzt.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/gm8.JPG
Details am Besanmastfuß
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/gm9.JPG
Geposted nach 16 Tage 8 Stunden 7 Minuten 10 Sekunden:
Am Großmast wurde nun auch die Gaffel angebracht und damit ist das Kapitel Großmast abgeschlossen.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/gm10.JPG
Geposted nach 5 Tage 14 Stunden 9 Minuten 2 Sekunden:
Die Segel
Der Bau der "Margaretha" geht in die Endphase. Jetzt heißt es Segel setzen. Da ist wieder viel Pusselkram angesagt. Den Anfang macht die Stagfock, das ist der unterste und meist binnenbords befindliche Klüver.
Die Segel fertige ich aus simplen weißen Kopfkissenstoff der ca. 30mal in der Kochwäsche gewesen ist.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/sf-1.JPG
Geposted nach 9 Tage 9 Stunden 40 Minuten 18 Sekunden:
Die Längsnähte, die die einzelnen Segelbahnen darstellen sind fertig.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/sf2.JPG
Geposted nach 4 Tage 9 Minuten 58 Sekunden:
Die Stagfock nimmt Gestalt an. Nun sind die Säume, die Dopplungen und das Reffband dazu gekommen. Als nächstes kommt das Liektau.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/sf3.JPG
Geposted nach 5 Tage 37 Minuten 29 Sekunden:
Inzwischen wird das Liektau am Segelrand angenäht und das Schothorn mit eingefügt.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/sf4.JPG
Fertig sieht das dann so aus.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/sf5.JPG
Geposted nach 9 Tage 23 Stunden 38 Minuten 15 Sekunden:
Die Stagfock ist soweit fertig gestellt, es fehlen nur noch die Reffbänsel. In diesem Zustand wurden Originalsegel von den Segelmachern ausgeliefert. Um sie wetter- und windfest zu machen wurden sie von den Fischern nach überlieferten Rezepturen weiter bearbeitet. Das Ergebnis war die typische Segelfärbung für die einzelnen Regionen an der Küste.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/sf6.JPG
Die Färberei kommt demnächst.
Geposted nach 6 Tage 3 Minuten 26 Sekunden:
Neben dem Nähen des Segels habe ich mich mit der Färberei beschäftigt. Die typische Segelfarbe der Blankeneser Fischereisegler war ein rotbrauner Farbton. Die klassische Methode mit Tee die Segel zu färben war mir zu mühselig, da ich erst mal Teemischungen kreieren müßte um den Farbton zu treffen.
Da war es einfacher eine Acrylfarbe zu finden, die dem Farbton entsprach. Die Farbkonsistenz eignet sich aber nicht um das Segel damit zu bemalen, denn sie ist zu dickflüssig. Ich habe dann von der Farbe eine 10%ige wässrige Lösung angesetzt und damit ging es wunderbar. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Nach der Färberei wurden die Reffbänsel angebracht.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/sf7.JPG
Um den Segel ein gebrauchtes Outfit zu geben, habe ich es nach draußen in den Garten gehangen, wo es den Naturelementen ausgesetzt ist. Mal sehen wie in ein paar Wochen das Ergebnis ist.
Das nächste Segel wird der Außenklüver sein, bis dahin heißt es warten.
Geposted nach 16 Tage 23 Stunden 30 Minuten 39 Sekunden:
Zwei heftige Stürme in letzter Zeit hätten fast die Stagfock zerfetzt, so das ich das Experiment altern in freier Natur abgebrochen habe. Nach einigen kleinen Ausbesserungen, ist jetzt die Stagfock gehisst worden und die "Margaretha" sieht doch schon etwas wie ein schmucker Fischereisegler aus.
http://schlickrutscher.schiffsmodellweb.de/kielewer/sf8.JPG
Schlickrutscher
02.07.2008, 10:32
Hinweis in eigener Sache.
Die Arbeiten auf der Werft sind bis auf weiteres eingestellt. Größere Renovierungsarbeiten in der Wohnung verhindern wegen Platz- und Zeitmangel den Weiterbau. Daher wird es vorerst auch keine Aktualisierung des Bauberichtes geben.
Schlickrutscher
29.10.2008, 22:14
Nach längerer Kunstpause geht es endlich weiter. Als nächtes wurde der Klüver in Form gebracht.
http://lh6.ggpht.com/schlickrutscher1902/SQjBphQD42I/AAAAAAAAAbw/SImPpwzoWi4/s800/kluever1.JPG
und anschließend mit verdünnter Acrylfarbe eingefärbt. Insgesamt waren zwei an manchen Stellen auch drei Schritte notwendig um den Farbton zuerreichen.
http://lh6.ggpht.com/schlickrutscher1902/SQjBqLglDlI/AAAAAAAAAb4/BPTsPRBBkhA/s800/kluever2.JPG
Der Klüver wurde gesetzt und die "Margaretha" sieht langsam wie ein schnittiger Segler aus.
http://lh5.ggpht.com/schlickrutscher1902/SQjBsI8cIsI/AAAAAAAAAcI/aL6OvF-9A8Q/s800/kluever3.JPG
Schlickrutscher
31.10.2008, 22:09
Der Rohling für das Besansegel wurde angefertigt. Material ist Stoff aus einem altem Kopfkissen. Die Maße des Segel wurden am Modell ermittelt. Nach dem Auschneiden wurden mit einem Buntstift die Nähte auf den Rohling aufgezeichnet.
http://lh4.ggpht.com/_LyPvKooKbbk/SQtjYvW6eLI/AAAAAAAAAdM/aNV7hSSxa_Q/s800/besan1.JPG
Mit Zwirn wurden die angezeichneten Nähte abgestept und das Reffband mit wenig Bastelkleber fixiert.
http://lh6.ggpht.com/_LyPvKooKbbk/SRNH2Sz1tVI/AAAAAAAAAeQ/yEwM6rXAIhE/s800/besan2.JPG
Schlickrutscher
14.11.2008, 08:37
Der Rohling für das Besansegel wurde angefertigt. Material ist Stoff aus einem altem Kopfkissen. Die Maße des Segel wurden am Modell ermittelt. Nach dem Auschneiden wurden mit einem Buntstift die Nähte auf den Rohling aufgezeichnet.
http://lh4.ggpht.com/_LyPvKooKbbk/SQtjYvW6eLI/AAAAAAAAAdM/aNV7hSSxa_Q/s800/besan1.JPG
Mit Zwirn wurden die angezeichneten Nähte abgestept und das Reffband mit wenig Bastelkleber fixiert.
http://lh6.ggpht.com/_LyPvKooKbbk/SRNH2Sz1tVI/AAAAAAAAAeQ/yEwM6rXAIhE/s800/besan2.JPG
Das Segel ist jetzt mit Dopplungen und Liektau versehen.
http://lh6.ggpht.com/_LyPvKooKbbk/SRyCEzPqOdI/AAAAAAAAAgE/em8mj3zkfKU/s800/besan3.JPG
Etwas Farbe tut dem Segel gut
http://lh5.ggpht.com/_LyPvKooKbbk/SRyCFwVZ8BI/AAAAAAAAAgM/nPHeA5j-I3I/s800/besan4.JPG
Schlickrutscher
16.11.2008, 21:58
Das Besansegel ist fertig zum Anschlagen an dem Besanmast. Man erkennt die Reffbänsel und Beschlagzeisige.
http://lh5.ggpht.com/_LyPvKooKbbk/SSB5xYkD3gI/AAAAAAAAAho/A-bzADfDmks/s800/besan5.JPG
Schlickrutscher
18.11.2008, 21:58
Das Besansegel ist fertig.
http://lh6.ggpht.com/_LyPvKooKbbk/SSMcZ8of7WI/AAAAAAAAAi4/uTuuj5verRo/s800/besan6.JPG
Blick auf die "Margaretha" von achtern.
http://lh3.ggpht.com/_LyPvKooKbbk/SSMcbfrCrRI/AAAAAAAAAjA/1kO6hoH9dAQ/s800/besan7.JPG
Damit ist das Kapitel Besansegel beendet.
Weiter geht es mit dem Großsegel.
Schlickrutscher
30.11.2008, 22:17
Der nicht ganz gelungende Versuch ein Beiboot zu basteln.
http://lh4.ggpht.com/_LyPvKooKbbk/STLyRpwLPaI/AAAAAAAAAjg/cLgSb5RNqog/s800/beiboot.JPG
Schlickrutscher
03.12.2008, 22:06
Nun kommt endlich das gewaltige Großsegel der "Margaretha" in die Mache. Quasi der Hauptantrieb eines Gaffelgetakelten Seglers.
Der Rohling mit den aufgezeichneten Nahtbahnen.
http://lh3.ggpht.com/_LyPvKooKbbk/STbjAMysLrI/AAAAAAAAAkk/-wUEzv7KWGY/s800/gs1.JPG
Kaptän Schlicki fließig bei der Arbeit.
http://lh6.ggpht.com/_LyPvKooKbbk/STbjBsItdLI/AAAAAAAAAks/-c6N-yJBVL8/s800/gs2.JPG
Schlickrutscher
19.12.2008, 13:29
Ein Anker fehlte auch noch auf dem Schiff. Ganz einfach aus einem Streichholz und Pappe kreiert.
http://lh6.ggpht.com/_LyPvKooKbbk/SUuDMTS54CI/AAAAAAAAAmw/GjgcdHhCxBo/s800/anker-1.JPG
http://lh3.ggpht.com/_LyPvKooKbbk/SUuDNASP5hI/AAAAAAAAAm4/38ZL7iYkmPU/s800/anker-2.JPG
Modell
http://lh3.ggpht.com/_LyPvKooKbbk/SUuDN4h80HI/AAAAAAAAAnA/B9eU6-O0VHY/s800/anker-3.JPG
und Original
http://lh4.ggpht.com/_LyPvKooKbbk/SUuDL0cJV2I/AAAAAAAAAmo/gsHygyqVa_w/s800/anker-4.JPG
Schlickrutscher
24.12.2008, 21:59
Das Schleppnetz
http://lh3.ggpht.com/_LyPvKooKbbk/SVKSkc4HD4I/AAAAAAAAAng/fgA4IEBmo8I/s800/netz.JPG
und eine Fischkiste für die großen Exemplare sind dazu gekommen.
http://lh3.ggpht.com/_LyPvKooKbbk/SVKSljFqxbI/AAAAAAAAAno/nV5pp4oVhbk/s800/fischkiste.JPG
vBulletin® v3.7.3, Copyright ©2000-2009, Jelsoft Enterprises Ltd.