Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Vom Servo zur Winde!?
aufluschi
13.03.2005, 19:14
@all
Ich habe folgendes Problem. Ich habe vor Kurzem gelesen (und weiß leider nicht mehr wo), dass es problemlos möglich wäre ein Servo zur Winde umzubauen. Das habe ich auch gemacht, was handwerklich nicht weiter ein Problem darstellt.
Wie das funktioniert, wurde bereits in dem ein oder anderen Beitrag (zu finden im Archiv) beschrieben (Servopotie raus, Nocke absägen, 10-Gang-Poti anschließen). So weit so gut. Und so sieht das Ganze dann aus. Die Windentrommeln fehlen auf dem Bild natürlich noch.
http://www.aufluschi.de/allerlei/collie_winde_01.jpg
Aber: Die Winde macht nur drei klägliche Umdrehungen! Versprochen wurden aber 4,5 bis 5 Umdrehungen.
Kann das daran liegen, dass ich den Servo über den Empfänger mit Strom versorge (BEC) und einfach die Spannung zu gering ist? Oder an was kann das noch liegen, dass ich von den 10 Gängen gerade mal drei nutzen kann?
Gruß
Markus
... und einfach die Spannung zu gering ist?
Hast du schon mal die Spannung gemessen? Eigentlich kann ich es mir nicht vorstellen. Ich weiß von einigen Winden das diese mit 6 Volt betrieben werden müssen, vielleicht ist da das Problem. Ansonsten habe ich von den Thema nicht viel Erfahrung.
aufluschi
13.03.2005, 19:51
@Teddy
Blöde Frage, aber wo greife ich die Spannung ab und in welchem Betriebszustand?
Gruß
Markus
Jens Thode
13.03.2005, 20:07
Aber: Die Winde macht nur drei klägliche Umdrehungen! Versprochen wurden aber 4,5 bis 5 Umdrehungen.
Hallo,
was für ein Poti hast Du denn genommen? Versuch mal die beiden äusseren Kabel, die zum Poti gehen, zu tauschen.
Das sollte schon den gleichen Wert (Bei Graupner meist 5 Kiloohm) wie das sonnst eingebaute haben.
Ich habe auch schon aus einem Servo eine Winde gebaut und bei mir geht das einwandfrei, ich habe, weil er vorhanden war, sogar nur ein Spindeltrimmer genommen.
Gruß Jens
Hallo,
nach der Spannungsmessung (am besten wenn sich das Servo bewegt) entweder an der Zuleitung zum Servo selbst oder an einem freien Kanal am Empfänger würde ich mir auch noch einmal die Stromaufnahme des umgebauten Servos ansehen.
Spannungsmessung: Minus des Voltmeters ans schwarze Kabel des Servos, Plus kommt ans rote Kabel (weiß ist meistens die Pulsleitung).
Strommessung: geht leider nur unter Zwischenschaltung in die Zuleitung zum Servo. Meßgerät auf Strom umstellen, in die Plus- oder Minusleitung des Meßgerät zwischenschalten, etwa so:
Servo-Plus---Meßgerät-Plus/Meßgerät-Minus---Empfänger-Plus
Hast Du das Original-Poti im Servo ausgelötet (bitte entschuldige die dumme Frage, aber sicher ist sicher)?
Hat das neue Poti den gleichen Widerstandwert?
Stand das neue Poti beim Anschluß ans Servo in Mittelstellung so wie der (entfernte) Servoarm? Sonst könnte es sein, dass das Servo jetzt irgendwo im Grenzbereich in der Nähe eines der Endpunkte arbeitet.
aufluschi
13.03.2005, 20:27
@Jens Thode
Ich habe einen 10-Gang-Poti mit 5 Kiloohm verwendet. Die Äußeren Anschlüsse habe ich schon vertauscht. Allerdings läuft der Servo dann bis zum Endanschlag vom Poti ohne abzustellen!
Am Empfängerausgang zum Servo liegen 4,97 Volt an (ohne Last). Das heißt das BEC liefert genau 5 Volt. Der Akku hat 8 Volt (ohne Last).
Gruß
Markus
Geposted nach 8 Minuten 28 Sekunden:
@JL
ja Poti ist ausgelötet!
Das neue Poti hat den selben Widerstandswert (laut Aufschrift und Angabe des Verkäufers).
Spannung am Empfängerausgang ohne Last 4,97 Volt (ohne Last).
Wo das Poti steht weiß ich ehrlich gesagt nicht :oops:. Wo sollte es denn stehen? In Mittelstellung?
Messungen unter Last werde ich mal versuchen. Auch den Strom werde ich versuchen zu messen.
Gruß
Markus
Jens Thode
13.03.2005, 20:40
Ich habe einen 10-Gang-Poti mit 5 Kiloohm verwendet. Die Äußeren Anschlüsse habe ich schon vertauscht. Allerdings läuft der Servo dann bis zum Endanschlag vom Poti ohne abzustellen!
Hallo,
also wieder anders anlöten.
Am Empfängerausgang zum Servo liegen 4,97 Volt an (ohne Last). Das heißt das BEC liefert genau 5 Volt. Der Akku hat 8 Volt (ohne Last).
Mit dem Strom oder der Spannung hat das nichts zu tun.
Ich war gerade mal in meiner Werkstatt und hab noch mal geschaut, also das mit den 3- 4 Umdrehungen ist Normal, ich hatte nicht mehr dran gedacht das ich das Poti mittels Getriebe untersetzt habe, dadurch bekommst Du dann mehr Umdrehungen an der Trommel.
Was willst Du denn damit bewegen?
Ich habe das Umgebaute Servo ohne Untersetzung in einer Optimistenjolle zur Segelverstellung, die Trommel hat 14 mm Durchmesser, das mach dann bei 4,5 Umdrehungen (Mit Trimmung) dann immerhin ca. 200 mm Seillänge aus.
Gruß Jens
aufluschi
13.03.2005, 20:58
@Jens Thode
ich habe genau das Gleiche vor. Zur Segelverstellung bei der Collie, von Graupner. Allerdings brauche ich ca. das Doppelte an Schotlänge. Aber das ist bei 5 Umdrehungen und einer Trommel von ca. 3 cm ja kein Problem. Ich habe ein 10 Kilo Servo mit Metallgetriebe, das müsste locker reichen!?
Du meinst also ich sollte mit einem Getriebe (zwischen Servo und Poti) arbeiten? Kräfte werden ja so gut wie keine übertragen, das Poti läuft superleicht. Ein paar alte Zahnrädchen habe ich sicher auch noch rumliegen.
Wo kommt das größere und wo das kleinere Zahnrad hin?
Gruß
Markus
Jens Thode
13.03.2005, 21:12
Allerdings brauche ich ca. das Doppelte an Schotlänge. Aber das ist bei 5 Umdrehungen und einer Trommel von ca. 3 cm ja kein Problem. Ich habe ein 10 Kilo Servo mit Metallgetriebe, das müsste locker reichen!?
Hallo,
na bei 3 cm Trommeldurchmesser und 4 Umdrehungen kommst Du doch schon auf knapp 400 mm Wickellänge (D x pi x Umdrehungen) 30 x 3,14 x 4 = 37,68 cm.
Wo kommt das größere und wo das kleinere Zahnrad hin?
Das kleine auf das Servo, also die Trommel und das große auf das Poti. Die Untersetzung kannst Du ja errechnen, aber mehr wie 2:1 würde ich nicht machen, sonnst bekommst Du Probleme mit der Nullstellung.
Gruß Jens
aufluschi
13.03.2005, 21:35
@Jens Thode
Danke! Das bringt mich ein ganzes Stück weiter. Jetzt muss ich mir überlegen, wie sich der Rollendurchmesser auf die Segelverstellgeschwindigkeit auswirkt.
Die Servodrehzahl (U/min) bleibt ja immer gleich. Je größer der Trommeldurchmesser, desto schneller die Segelverstellung. Je kleiner der Durchmesser der Trommel (mehr Umdrehungen notwendig), desto langsamer die Verstellung, aber desto feinfühliger.
Die eine Grenze ist die Nullstellung. Ich habe eine Zahnradübersetzung von 1/1,7 rumliegen. Die werde ich wohl nehmen.
Wie bist Du mit Deiner Segelverstellung zufrieden? Funktioniert die Fehlerfrei? Wie verhinderst Du, dass sich die Schoten von der Rolle hüpfen? Hast Du zufällig Bilder von der Jolle z.B. auf Deiner HP, wo man Details erkennen kann?
Danke und Gruß
Markus
Klabautermann
13.03.2005, 23:46
Wie verhinderst Du, dass sich die Schoten von der Rolle hüpfen?
Du kannst du Schoten nicht unbedingt direkt von der Trommel bedienen. Geht auch, aber die sicherere Methode ist hier (http://www.modellskipper.de/archive/tipps_und_tricks/dokumente/segler_schotspanner/spannen_der_schotenansteuerung_unter_deck.htm) beschrieben
@Jens Thode
Danke! Das bringt mich ein ganzes Stück weiter. Jetzt muss ich mir überlegen, wie sich der Rollendurchmesser auf die Segelverstellgeschwindigkeit auswirkt.
Die Servodrehzahl (U/min) bleibt ja immer gleich. Je größer der Trommeldurchmesser, desto schneller die Segelverstellung. Je kleiner der Durchmesser der Trommel (mehr Umdrehungen notwendig), desto langsamer die Verstellung, aber desto feinfühliger.
Die eine Grenze ist die Nullstellung. Ich habe eine Zahnradübersetzung von 1/1,7 rumliegen. Die werde ich wohl nehmen.
Wie bist Du mit Deiner Segelverstellung zufrieden? Funktioniert die Fehlerfrei? Wie verhinderst Du, dass sich die Schoten von der Rolle hüpfen? Hast Du zufällig Bilder von der Jolle z.B. auf Deiner HP, wo man Details erkennen kann?
Danke und Gruß
Markus
Hallo,
nun auch ich habe das Servo mit einer Überstzung versehen .
(guckst du hier: http://people.freenet.de/gueschmodelle/11.htm ) und
den benötigten Trommeldurchmesser errechnet. Leider fielen dann immer die Seile von den Rollen. Lösung war bei mir ein langes Gummiseil, dass das Seil stets auf Spannung hält. Das Gummiseil stammt aus einem Bastelgeschäft und ist ursprünglich für selbst zubastelnde Kettchen gedacht.
Gruß
Günter
aufluschi
14.03.2005, 08:35
@Skipper
Ich sehe das Problem! Ich kann aber doch mit der Winde jede der von Dir aufgezeigten Varianten wählen, oder sehe ich das falsch?
Mein Problem besteht noch darin, dass ich ja für das Fock- und das Großschot ganz unterschiedliche Längen brauche. Das Großschot hat etwa die doppelte Lauflänge. Ich brauche somit in jedem Fall zwei verschiedene Rollen/Trommeln.
Jetzt erkenne ich auch den Vorteil des Segelservos. Ich brauche nicht vom Bug bis zum Heck Wäscheleinen spannen.
@Günter
Deine Übersetzung ist größer als 2/1. Hast Du Probleme mit der Null- bzw. Neutralstellung, wie sie Jens oben angesprochen hat? Wie viele Umdrehungen macht Deine Winde? Was hast Du für eine Überstzung gewählt?
Gruß
Markus
Klabautermann
14.03.2005, 10:08
Ich kann aber doch mit der Winde jede der von Dir aufgezeigten Varianten wählen, oder sehe ich das falsch?
Wenn du eine baumlose Fock fahren möchtest, dann musst du diese mit zwei Schotenden ansteueren. Du benötigst dann für die Fock eine und für das Großsegel eine weitere Winde.
Fährst du eine Pendelfock, also Fock mit Baum, dann benötigst du nur eine Segelwinde.
Mein Problem besteht noch darin, dass ich ja für das Fock- und das Großschot ganz unterschiedliche Längen brauche.
Nur im ersteren Fall, dann ist die Wirkungsweise der Fockwinde auch anders, als die der Großwinde.
Bei der Verwendung von nur einer Winde, hast du keine unterschiedlichen Verstellwege. Anderfalls würdest du, je weiter die Segel gefiert werden, für die Fock einen anderen Öffnungswinkel haben als für das Großsegel, das sollte man allerdings vermeinden. Optimal sind bei jeder Stellung der Segel, in etwa der gleiche Öffnungswinkel.
Der beste Vorwindekurs mit optimaler Segelfläche ist der sog. Schmetterling. Das heißt der Wind kommt genau, bis leicht schräg von achtern, das Großsegel befindet sich voll gefiert auf der einen, das Focksegel dagegen auf der anderen Seite. Beide Bäume stehen im rechten Winkel zur Schiffsmittellinie.
Der Abstand zwischen dem Drehpunkt und dem Anschlag der Schot am Baum, muss dabei gleich sein.
Ich brauche somit in jedem Fall zwei verschiedene Rollen/Trommeln.
Nein, brauchst du nicht.
Ich brauche nicht vom Bug bis zum Heck Wäscheleinen spannen.
Dann musst du darauf achten, dass immer genügend Spannung/Zug an der Schot anliegt. Gerade im Fall, wenn einmal Flaute herrscht. Dann hast du keinen Wind, der das Segel nach außen drückt und somit die Schot aus dem Rumpf zieht. In diesem Fall darf die Winde nicht weiter abwickeln, sonst springt sie von der Trommel.
Irgendwo habe ich mal einen Artikel darüber gelesen, dass hier ein Schalter zwischengesetzt werden muss, der bei loser Schot die Stromzufuhr der Winde unterbricht. Siehe z.B. in diesem Artikel (http://www.minisail-classic.de/werkstatt25_burgmann.html) das letzte Bild.
*******
Der Vorteil bei der Verwendung von zwei getrennten Winden ist der, das es einmal originalgetreuer aussieht (es gibt allerdings auch bei manchen Originalen einen Fockbaum) und andererseits, die Stellung/Öffnungswinkel des Vorsegels separat steuer kann. Allerdings werden sich solche Feintrimmungen bei der kleinen Collie kaum bemerkbar machen.
Der Nachteil ist die Größe der Collie und die damit eingeschränkten Gewichtsreserven.
aufluschi
14.03.2005, 10:35
@Skipper
ich habe deswegen verschiedene Schotwege, weil der Fockbaum wesentlich kürzer ist, als der Großbaum. Will ich nicht schräg über die Kajüte eine Wäscheleine spannen, muss ich die Schot am Großbaum weiter hinten (Großbaum bei ca. 30 - 34 cm cm vom Mast, Fockbaum ca. 15 - 17 cm) befestigen. Ansonsten müsste die Schot für den Großbaum aus dem Achterschott oder dem Kajütdach herauskommen, was mir nicht gefällt. Spanne ich das Schot über die Plicht, stimmt der Winkel nicht mehr, so dass sich die Bäume so oder so unterschiedlich öffnen würden, auch wenn ich die Schoten in der gleichen Entfernung vom Drehpunkt an den Bäumen befestige. Ob ich will oder nicht, ich muss unterschiedliche Trommeln verwenden. Das Gleich passiert mir aber auch beim Servohebel. Das Fockschot müsste ich weiter innen am Servoarm anhängen.
Gruß
Markus
Klabautermann
14.03.2005, 11:32
müsste die Schot für den Großbaum aus dem Achterschott ... herauskommen
Das ist das Problem mit den Kompromissen zwischen Originalität und Funktionalität. Und gerade bei einem Segler stehts du dabei öfters vor einem "gefällt mir nicht". Im Auge solltes du ein möglichst störungsfreies Arbeiten der Winde oder des Segelservos behalten, unbedingt. Vergiss nicht, das die "Wäscheleinen-Variante" alt erprobt, funktionell bestens funktioniert und so gut wie fehlerunanfällig ist. Wenn man die diversen Berichte bei den Minisailorn liest, gibt es kaum eine Variante, die diese Sicherheit und Funktionalität bietet.
Es besteht immer noch die Möglichkeit, für einen Fahreinsatz die optimale und für den "Nabereich", sprich dann, wenn man alle Details sieht, die "Schönheitsvariante" zu verwenden.
Und du hast keine Chance, aus dem Plichtboden "herauszukommen"? Was durchaus nicht unüblich wäre.
Dann haben wir immer noch die Möglichkeit einen Umlenkblock zwischen zu setzen. So erreichst du für die Großschot 2:1, während du bei der Fock 1:1 bleiben kannst. Wiederum eine sicherere Alternative gegenüber der Zweitrommel-Variante.
Wenn nicht, mach wie du sagen tust.
Hartmut Wlodarczyk
14.03.2005, 11:32
Hallo Markus,
führe die Großschot über eine Umlenkrolle und schon hast Du den doppelten Schotweg. Das klappt ganz gut, fertig.
Gruß
Hartmut :idea:
Klabautermann
14.03.2005, 11:37
@Hartmut
Zwei Dumme, ein Gedanke und dann noch auf die Minute genau ... da muss doch was dran sein :that:
Hartmut Wlodarczyk
14.03.2005, 11:51
@modellskipper
Du hast vollkommen Recht, aber wir müssen Markus doch zu einem gut funktionierenden Schiff verhelfen.
@Markus
mach Dir wirklich nicht zu viele Gedanken über Curryklemmen und Klampen. Führe die Schoten mit Röhrchen ( Reibungswiderstand ) sauber unter Deck und setze allenfalls noch eine Vorschotwinsch als Atrappe rechts und links also Steuerbord und Backbord außerhalb des Plichtsülls an Deck, das ist dann für die Kleine Collie sicher genug.
Hartmut
Seebär Harry
14.03.2005, 12:18
Führe die Schoten mit Röhrchen ( Reibungswiderstand ) sauber unter Deck So Mache ich es auch, habe mir Schootdurchfürungen im Modellbauladen geholt.
Vorteil, geringer Reibungswiederstand und Optisch fallen sie kaum auf.
Auch das durchscheuern der Schootleine wird verhindert.
Hier sind neben den Bulaugen die gekauften Schootdurchführungen zu sehen.
http://www.schiffsmodell.net/bilder/seebaerharry/forum/bulauge_schootdurch2.jpg
aufluschi
14.03.2005, 14:24
@all
Danke für Eure Tipps. Die Winde funktioniert jetzt. Das raumSCHIFF (Raabs Space-Taxi) daneben habe ich wegen des Stroms angezapft. Im ehemaligen Tischstaubsauger ist nämlich gerade der Empfänger eingebaut.
http://www.aufluschi.de/allerlei/collie_winde_02.jpg
Das Zahnrad am Servo (17 Zähne, Modul?) wird von der Ruderscheibe verdeckt. Auf dem Poti sitzt ein Zahnrad mit 34 Zähnen. Das ganze ist also mit 1,7:1 Untersetzt. Wie bereits oben erwähnt handelt es sich bei dem Poti um ein 10-Gang-Poti mit einem Widerstand von 5 Kiloohm und kostete ca. 8,- Euronen. Die Winde macht jetzt ziemlich genau 5 Umdrehungen. Das reicht locker für einen Schotweg von 20 bis 40 cm. Ich weiß allerdings noch nicht für welche Variante ich mich entscheide. Anregungen habe ich jetzt jedenfalls genug.
Danke und Gruß
Markus
hab da mal eine kleine bitte an die Elektro-Bastler unter uns *ganzliebschau* :oops:
Ich bin nicht so der Elektro-Experte und deshalb wollt ich fragen ob mir vielleicht jemand so eine Winde bauen könnte. Ich würd natürlich alle Kosten übernehmen.
Gruß
Philipp
Ps.: Hab mir erst nen ausgedienten Servo von innen angeschaut --> :???: :dontknow:
aufluschi
30.05.2007, 14:36
Hallo Philipp,
du könntest meine "Winde" haben. Siehe Bild/Link oben. Für 20,- Euro. Das 10 Kilo-Servo (100 Ncm) hat schon 27,- Euro gekostet. Der Poti war auch nicht billig. Die Winde war noch nie in Betrieb bzw. noch nie im Einsatz. War mir zu viel Fummelei bei der kleinen Decksöffnung.
Ich persönlich habe die Winde wieder raus geworfen und verwende stattdessen ein Segelservo. Für die Collie ist meines Erachtens eine Winde übertrieben. Ich verwende nun ein C5077 von Graupner (50 Ncm) und entsprechende Umlenkrollen.
Wenn Du Interesse haben solltest schick mir eine PN.
Gruß
Markus
Hartmut Wlodarczyk
30.05.2007, 17:22
Hallo Philip,
wie Markus schon schrieb, nimm ein Servo für die Collie, das reicht. Ich habe von Hitec das Segelservo eingebaut, was sicher schon zu kräftig ist. Damit wärest Du aber auf der sicheren Seite.
Gruß
Hartmut
PS schau doch mal in den Collie Thread.
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