Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kupplung, Motor-Welle und Welle-Schraube (siehe auch Archiv)
Klabautermann
02.03.2005, 19:53
Originalthread: Einkleben von Steevenrohren in den GFK Rumpf (http://www.schiffsmodell.net/showthread.php?t=26913)
Welche Vibrationen soll das Silikon dämpfen?
ungenaue Flucht von Welle Kupplung und Motor, aber auch das ist ein umstrittenes und oft diskutiertes Thema.
Aber wenn die Sache unrund läuft, übertragen sich Vibrationen zusätzlich auch noch über den Motorträger, viel hilft dann das Silikon auch nicht.
Was vielleicht noch zu beachten und interessant wäre, ist die Frage, wie ist das GFK hergestellt wurde, Epoxy oder Polyester, denn auch Epoxy hat so seine Problem mit Kleben, dann auf jeden Fall Anrauhen nicht vergessen.
Ich glaube die Silikonverfechter wissen wass sie schreiben und haben keine Probleme mit nicht haftender Farbe. Ich denke wenn man das Stevenrohr entsprechend fixiert, provisorisch die Rumpföffnung mit Spachtelmasse verschließt oder irgendwie abgeklebt, wird das Silikon dann auch im Rumpf bleiben und nicht nach außen dringen.
Übrigens ist Knete ein guter "temporärer" Dichtstoff für solche und ähnliche Aktionen, wenn kein Druck ausgeübt wird und keine Wärmeentwicklung zu erwarten ist. Läßt sich gut mit Spiritus wieder entfernen und aus den Ecken und Spalten mit warmer Seifelaufe und alter Zahnbürste.
ungenaue Flucht von Welle Kupplung und Motor, aber auch das ist ein umstrittenes und oft diskutiertes Thema.
Ich dachte die Kupplung hat die Aufgabe die ungenaue Flucht auszugleichen und zu verhindern, dass sich Vibrationen vom Motor/Getriebe über die Welle/Stevenrohr auf den Rumpf übertragen. Deswegen hatte ich auch gefragt welche Vibrationen.
Hallo Deede,
die Kupplung hat wohl die Aufgabe, die ungenaue Flucht auszugleichen.
Aber sie soll auch Kräfte übertragen und das macht sie auch bei solch kleinen, wie Unwuchten, wenn sie nicht speziell dagegen ausgelegt ist.
Wenn man also Motor/Getriebe und Welle entkoppeln will, muß man elastische, dämpfende Kupplungen (z.B. Silikonkupplungen) einsetzen.
Diese Kupplungen übertragen aber meist nur kleine Leistungen.
Ein normaler Kardan wird eher noch zusätzliche Geräusche entwickeln.
Grüße
odlanir
Klabautermann
03.03.2005, 10:30
die Kupplung hat wohl die Aufgabe, die ungenaue Flucht auszugleichen ... sie soll auch Kräfte übertragen
Eigentlich anders herum:
Die Hauptaufgabe ist, die Kraft zu übertragen. Die Idealkupplung für einen Schiffsantrieb ist die direkte oder starre Kupplung.
Aber bei einer starren Verbindung benötigst du eine absolut genaue Flucht.
Minimale Ungenauigkeiten, führen dazu, das sich dieses Kupplungen festfressen und sehr schwer wieder zu entfernen sind. Hier ....
http://www.modellskipper.de/bilder/modelle/images/15120.jpg
mussten sie mit einer Minitrennscheibe aufgesägen werden.
Dann kannst du nur noch flexible Kupplungen einsetzen. Kardankupplungen sind bei hohen Drehzahlen bis zu einem bestimmten Prozentsatz Abweichung geeignet, aber dann werden sie zum Rabatzmacher - je größer der Versatz, desto lauter die Nebengeräusche.
Und diese Geräusche übertragen sich dann zwangsläufig über das Stevenrohr und den Motorträger auf den Rumpf. Der wirkt dann wieder wie ein Resonanzkörper.
Nun kommen manche auf die Idee, Gummipuffer zwischen die Verbindung Motorträger und Rumpf zu tun um die Gerräusche zu dämpfen, aber genau das Gegenteil ist der Fall, der Wellversatz vergrößert sich noch weiter. Entweder man lebt damit oder muss eine neue Motorhalterung einbauen.
Didi hatte mal einen Beitrag geschrieben mit Gummikupplungen, vielleicht meldet er sich ja noch einmal, die Lösung war sehr gut, aber es war auch Eigenbau und setzt eine Drehbank vorraus.
Am besten ist, die komplette Antriebseinheit Motor, Motorträger und Antriebswelle, vorzugsweise mit einer starren Verbindung in den Rumpf einzukleben. Den Abstand von der Motorwelle zur Antriebswelle so wählen, das ggf. verschiedene Kupplungen eingesetzt werden können.
Nach dem Abbinden des Klebers den Stromverbrauch des Motors messen und dann den Motor ausbauen und nochmals den Verbrauch messen.
Ergeben sich erhebliche Unterschiede, dann statt einer starren eine flexible Kupplung einsetzen. Durch den Einbau der kompletten Antriebseinheit, hat man ein sehr genaue Flucht und dann kann man auch Kardangelenke verwenden ohne größere Nebengeräusche.
Schaut ihr einfach hier (http://www.schiffsmodell.net/showthread.php?p=266468#post266468). Dank der Suche ganz einfach zu finden.
Guten Morgen,
die Kardangelenke bekommt man auch mit Tesa Gewebeband schön ruhig. Einfach zweimal das Gelenk umwickeln und Ruhe ist im Schiff. :)
Geht natürlich nicht für Rennboote... :pfeif:
matthias
Moin, Moin!
Didi hatte mal einen Beitrag geschrieben mit Gummikupplungen, vielleicht meldet er sich ja noch einmal, die Lösung war sehr gut, aber es war auch Eigenbau und setzt eine Drehbank vorraus.
Das Thema kommt gerade richtig...
Ich hab' das Material von Didi für 'ne Kupplung getestet. Die Fotos sind jedoch noch nicht entwickelt (ich hab' halt nicht so ein digitales Fotoknipsgerät). Stattdessen habe ich erst mal mit 'ner Webcam ein Bild gemacht.
http://www.bothego.de/sms/download/kupplung_01.jpg
Geht natürlich nicht für Rennboote... :pfeif:
Genau das wollte ich testen...
Da bei mir der Motor bis über 20.000 Umdrehungen hoch geht und auch ein gewisser "Bums" vom Motor ausgeht, hab ich das Teil mal laufen lassen.
Das Ergebnis war unter den Voraussetzungen, dass das Boot nicht im Wasser fuhr (ist nämlich nocht nicht fertig) recht zufrieden stellend. Ich hab' das gesamte "Triebwerk" so aufgebaut und mit verschiedenen Widerständen dagegen gehalten. Also Risse hat das Gummi keine...
Aber naja, es gibt noch festeres Mateial davon. Mal schauen, ob ich dasselbe noch mal damit testen kann.
Ach so:
Ist schon super wenn man 'ne Drehmaschine hat.... 8)
Sonnige Grüße
Jens
aufluschi
03.03.2005, 15:41
@all
Die Sache mit der elastischen Lagerung (Schwingungsdämpfung) ist so eine Sache für sich. So eine elastische Lagerung kann man nur für einen relativ schmalen Frequenzbereich auslegen. Darüber oder darunter ergeben sich unter Umständen erhebliche Verschlechterungen. Die Sache kann sich sogar so weit aufschaukeln, dass es die gesamte Konstruktion in Stücke reißt.
Hat von Euch schon mal jemand gesehen, wenn sich bei Wind eine Brücke aufschaukelt? Das Prinzip ist das Gleiche! Jedes System hat eine Frequenz bei der es sich besonders gut zum Schwingen anregen lässt. Einige Parameter heißen: rotierende Masse, Drehzahl, Elstizitätsmodul etc. Im U-Bootbau ist das (Schwingungsdämpfung) ein ganz heißes Thema.
Gruß
Markus
Klabautermann
03.03.2005, 16:33
Nur eine kleine Bemerkung am Rande.
Originalthread: Einkleben von Steevenrohren in den GFK Rumpf (http://www.schiffsmodell.net/showthread.php?t=26913)
Ich halte die Trennung der Threads nicht unbedingt für sinnvoll. Auch wenn das ursprüngliche Thema mit der Frage des Einklebens von Stevenrohren eingeleitet wurde.
Stevenrohr und damit die Antriebswelle, Motor und Kupplung sind eine Einheit und ich finde es gut, wenn ein Diskussionthema zu einem Stevenrohr ggf. auch die eng damit zusammenhängende Aspekte beleuchtet. Wir wissen alle das es mit dem Einkleben des Stevenrohrs allein nicht getan ist. Vielleicht könnte man so eine Diskussion noch ein "Weile" laufen lassen.
Sagte der, welcher früher als erstes hier geschriehen hat, wenn ein solcher Thread nicht getrennt wurde.
Ich habe nun schon einige Erfahrungen mit Rennbooten gemacht - dort wird einiges an Leistungen übertragen :wink:
Grundsätzlich erfolgt die Motor/Wellenverbindung mit einer starren Alukupplung.
Die Welle wird dabei fest mit dem Motor verschraubt:
http://www.j-kalt.de/kleine_Schiffe/Falcon/Motor_und_Welle/fmot1.jpg
http://www.j-kalt.de/kleine_Schiffe/Falcon/Motor_und_Welle/fmot2.jpg
Sollte die Plazierung des Motors nicht in der Wellenflucht erfolgen können, hilft man sich mit sogenannten Flexwellen. Hier kann das Stevenrohr in der gewünschten Form gebogen werden.
Die notwendigen Teile gibt's bei den einschlägigen Händlern wie Hopf, Gundert, Hydro-Marine oder Kehrer (die haben z.B. auch schon die Gummi-Kupplungen)
http://www.hopf-shop.de/images/la1.JPG
Gruss Jürgen
Grundsätzlich erfolgt die Motor/Wellenverbindung mit einer starren Alukupplung.
Grundsätzlich??
Das kannst Du nur machen bei kleien Booten wie, Eco's oder ähnliches...
Da die Welle, besonders bei größeren Booten, gerade nach hinten verläuft, wirst Du um eine Flexwelle mit passender Kupplung nicht umhinkommen. Es sei denn Du schraubst den Motor parallel unter's Boot. :lol:
Ich werd' noch ein paar Kupplungen ähnlich wie oben bauen, nur diesmal statt dem Gummi mit ein Stück Flexwelle dazwischen. Die kann schon ein bisschen mehr ab und läßt außerdem ein geringen Versatz oder Schwingungen zu.
Sonnige Grüße
Jens
Grundsätzlich??
Das kannst Du nur machen bei kleien Booten wie, Eco's oder ähnliches...
Jens
http://www.j-kalt.de/kleine_Schiffe/Inferno/inferno2.jpg
Leider ist die Kupplung hier nicht erkennbar: das ist mein Mono3-Boot. Mit knapp ein Meter Gesamtlänge nicht unbedingt klein.
Motor ist ein Plettenberg 290/8/30 torque. Mit einer festen Alukupplung verbunden mit einer 2mm Federstahlwelle die im leicht gebogenen Stevenrohr läuft - da rappelt nichts und ist auch in dieser Bootsgrösse absoluter Standard.
Gruss Jürgen
Moin, Moin!
Das ist der Vorteil bei Elektro. Die Motoren sind schön klein und bei so weit oben liegender Welle natürlich optimal. http://www.bothego.de/sms/download/smiley/applaus_01.gif
Beim Verbrenner sieht's da schon etwas anders aus. Deshalb bin ich auch davon ausgegangen...
Sonnige Grüße
Jens
Hallo Jens,
bei den Verbrennern habe ich gute Erfahrungen mit der PowerGrip-Kupplung von Gundert gemacht - die lässt leider auch nur einen geringen Seiten/Winkel-Versatz zu.
Durch die verschiedenen Kupplungsteile kann man die Motoren aber sehr schnell wechseln - so kann ich meine Crackerbox innerhalb von 10 Minuten von V auf E-Antrieb umbauen.
http://www.moorkapitaene.de/unsere_Modelle/Renner/Crackerbox/cb2.jpg
Schönen Abend noch
Jürgen
Seebär Harry
05.03.2005, 02:38
Tja, und bei so vielen verschiedenen Kuplungen, wollen wir nicht vergessen, es geht auch ohne.
Wenn der Platz ausreicht, den Motor über dem Stevenrohr plazieren und
das ganze mit Zahnrieme verbinden.
Bringt den Vorteil, das man auch noch verschiedene Übersetzungen wählen kann.
Aber ein Getriebe macht meist auch sehr viel Lärm, dann könnten du ja auch gleich noch Gelenkkupplung nehmen. Außer natürlich einer brauch die Übersetzung um mehr Kraft zuhaben!
Seebär Harry
05.03.2005, 10:43
Aber ein Getriebe macht meist auch sehr viel Lärm, Negativ, Getriebe mit Zahnriemen machen keinen Lärm.
Klaus.Schirmers
05.03.2005, 12:36
Moin Skipper, :that:
vieleicht kann man das Problem der Unwucht(Flucht) damit lösen, indem man vor der Entmontage über die Kupplung und Motorwelle ein gleichstarkes Röhrchen schiebt und dann den Motor fiexiert. Danach das Röhrchen wieder entfernt. :idea:
Garantiert gibt es dann keine Unwucht (Flucht) mehr.
http.//www.schirmers-schiffsmodellbau.de
@Klaus.Schirmers
http.//www.schirmers-schiffsmodellbau.de
Was möchtest du uns denn jetzt damit sagen? :???:
Seebär Harry
06.03.2005, 10:55
Was möchtest du uns denn jetzt damit sagen? :???:Die Idde von Klaus ist gut, denn wenn man den Motor so mit dem Stevenrohr verbindet, hat man ihn in der Flucht
und kann dann alles im Rumpf ausrichten, den Motor und die Welle befestigen,
danach den Motor aus der Halterung nehmen, damit das Röhrchen entfernt werden kann.
Wenn dann der Motor mit éiner Kuplung wieder eingebaut wird,
hat man eine optimale fluchtung von Welle und Motor.
Ich finde die Idee von Klaus gut und werde sie beim nächsten Schiff, das
mit Motor versehen wird nutzen.
Du mußt richtig lesen Harry, Kai wollte wissen, was Klaus mit dem Zitat sagen will!
Seebär Harry
06.03.2005, 11:15
:oops: :cry: :oops:
Nee Harry, an der Idee habe ich nichts auszusetzen! Die ist wirklich gut! :wink:
Seebär Harry
06.03.2005, 12:21
Nee Harry, an der Idee habe ich nichts auszusetzen! Die ist wirklich gut! :wink:Hab hier noch ´ne Dolly liegen, leider hab ich die Welle schon eingeklebt.
Aber, wenn ich den Motor einsetze, werde ich den Tipp von Klaus in die Tat umsetzen.
mmolkenthin
06.03.2005, 12:43
Hallo!
Die Idee von Klaus ist schon ein extrem alter Hut. Er wird sogar schon in Baukästen umgesetzt. Bei der "Felix" von Krick zum Beispiel. Ich habe den Tip auch in Zeitschriften gefunden die schon einige Jährchen auf dem Buckel haben.
Womit ich nix gegen Klaus oder seinen Tip gesagt haben will. Der Tip funktioniert gut. Habe ihn selber schon ausprobiert. Man muss halt nur Messingrohr mit dem richtigen Innendurchmesser parat haben.
Grüsse
Micha
Jetzt habt ihr mich etwas verunsichert. Ich habe noch einen alten Versorger, aus zweiter Hand, da waren 2 von diesen Getriebemotoren und jeweils so ein Kardangelenk dabei
http://www.tonne14.de/assets/images/motorkardan.jpg
kann ich das verwenden(vorausgesetzt ich komme jemals dazu :wink: ) oder ist dass ungeeignet für einen 120cm langen Pott, weil es so bisschen nach LEGO aussieht. Aber ein Kardan ist ja ein Gelenk und keine Kupplung :dontknow:
Klaus.Schirmers
06.03.2005, 13:29
Hallo,Micha,
zunächst mal haben Verfasser auch einen Namen, oder?, mit dem kann diese Schiffsmodellbauer auch ansprechen.
Aber Du bist ja ein alter IG-Spezialschiffe-Bauer!.
Es gibt aber auch noch Schiffsmodellbauänfänger oder? :yessir: , ja und diese möchten auch gerne mal etwas, wie Du es nennst "Alter Hut" wissen. Ich jedenfalls habe mir dies nicht aus Bausätzen? oder alten Zeitungen erworben denn solche alten Hüte/Schwaten besitze ich nicht.
Also, ich hatte als Anfänger gedacht, ich hätte dem Fragensteller helfen können, nachdem dieser vieles und nichts zu seiner Frage /Problem als Antwort bekam.
Gruß
Seebär Harry
06.03.2005, 13:52
@Deede,
wenn Motor und Getriebe genug Leistung für dein Schiff bringen, warum nicht.
Von den Kardangelenken habe ich selber noch etliche in meiner Zubehörkiste.
Da gibt es auch Schiebestücke für, die hab ich in der Araschi eingesetzt, weil der Akku unter der Welle vom Flautenschieber liegt.
Der Vorteil ist, ich kann ein ca. 4cm langes Stück des Kardangelenkes rausnehmen und komme so an die Akkus.
Ich würde darun ruhig die Kombination verwenden.
Ob Lego, Fischertechnick oder Ähnliches, haupsache man kommt zu einem Ergebniss, das Zufrieden stellt.
Also, ich hatte als Anfänger gedacht, ich hätte dem Fragensteller helfen können, nachdem dieser vieles und nichts zu seiner Frage /Problem als Antwort bekam.
GrußIch mache nun schon ca. 15 Jahre Schiffsmodellbau, trotzdem war dein Tipp für mich neu.
Gut, mit ein bischen überlegen, hätte man evt. drauf kommen sollen, bin aber nicht drauf gekommen.
So das dein Tipp nicht nur den Anfängern hilft.
Der Tipp ist OK und Hilfreich. Mach weiter so.
Wenn ich das Projekt mal angehen werde, werde ich auf Didi´s Version mit der Kupplung zurückgreifen denn ich habe eine Drehmaschine. Schiffswelle und Getriebewelle so genau wie möglich ausrichten und dann die Kupplung dazwischen, nur der Gummi bereitet mir schon wieder Kopfzerbrechen, was kann man da nun wieder verwenden... Die Kardangelenke landen Himmelfahrt in der Grabbelkiste.. :mrgreen:
mmolkenthin
06.03.2005, 14:36
@Klaus
Ich habe nicht vor irgendjemanden anzugreifen. Ich bin immer bereit, tue es zur Zeit auch, Anfängern mit Rat gegebenenfalls auch mit Tat zur Seite zu stehen.
Die Modellbauer die ich kenne werden niemanden der Fragen stellt abweisen oder, ob seiner Unkenntnis, sich über ihn lustig machen. Wir haben alle mal angefangen und waren damals und sind es auch jetzt noch dankbar für alle Hinweise, Hilfestellungen und Tips.
Ich habe eine grosse Plansammlung mit der ich schon Kollegen mit Detailzeichnungen unter die Arme greifen konnte. Ich werde immer jede mir gestellte Frage nach bestem Wissen und Gewissen in angemessener Zeit beantworten. Ebenso habe ich über 500 Schiffsmodellzeitschriften und mehr als 20 Bücher über unser Hobby. Aus diesem Fundus von Wissen und Kenntnissen kann ich schöpfen. Und andere mit ihren Fragen auch.
Dein Tip ist klasse und bei manchen Montagen die einzig mögliche Hilfe. Aber Du bist halt nicht der erste der darauf gekommen ist. Und nur darauf wollte ich hinweisen, falls ich dafür die falschen Worte gewählt haben sollte, tut mir das leid.
Weil wir alle auf die Hilfe anderer angewiesen sind. Niemand kann immer und zu jeder Zeit alle Fragen beantworten, alles kennen, aber immer findet man irgendwo jemand der das schon mal gemacht hat oder jemanden kennt der das getan hat.
Also Klaus: Entschuldige.
Bye the way: Ich benutze bei Direktantrieben gerne Kupplungen von Gundert. Teuer, aber leise.
Grüsse
Micha
Moin Deede!
, nur der Gummi bereitet mir schon wieder Kopfzerbrechen, was kann man da nun wieder verwenden...
Das Material dazu hat Didi aus 'ner Firma in seiner Nähe, welche Gummi- und Kunststoffprofile herstellen und vertreiben. Den Link hab' ich leider nicht mehr.
Die Beschreibung meiner Kupplung weiter oben ist aus diesem Material und recht belastbar. Ich probier noch ein paar andere Versionen.
Ich denke ebenfalls, dass die Kardangelenke gut und ausreichend sind. Komplizierter wird es wirklich erst bei hohen Drehzahlen und Belastungen - wie bei Rennbooten z.B..
Jens
Seebär Harry
06.03.2005, 15:47
@Zatzi,
wie befestigst du den Gummi im Metall?
Wenn du klebst, welchen Kleber verwendest du.
@Zatzi
deine ist im Prinzip die gleiche und sieht auch eleganter aus :wink:
Irgendwoher bekomme ich schon den richtigen Gummi könnte mir Autoreifen vorstellen, aber ist ja noch Zeit.
Moin, Moin!
Irgendwoher bekomme ich schon den richtigen Gummi könnte mir Autoreifen vorstellen,
Das Gummi ist soweit super. Ich denke, ein etwas festeres ist dann optimal.
Wenn du klebst, welchen Kleber verwendest du.
Das war anfangs meine größte Sorge. Ich hab' UHU Endfest genommen und anschließend bei knapp 80° in den Ofen neben die Pizza geschoben. :popcorn:
Damit eine bessere Verbindung in den Aluaufnahmen entsteht, habe ich kleine Rillen eingebracht und durch das Gummiende ein Loch gebohrt. Der Kleber sollte sicherheitshalber alles miteinander verbinden.
Naja, und beim Test ist alles gut gegangen...
Sonnige Grüße
Jens
Wenn du klebst, welchen Kleber verwendest du.Ich habe Sekundenkleber genommen. Hält Bombenfest.
Irgendwoher bekomme ich schon den richtigen Gummi könnte mir Autoreifen vorstellen, Autoreifen kannste total vergessen, Du brauchst ein Rundes Stück von ca. 40mm Länge. Wie willste das aus einem Autoreifen schnitzen? :twisted:
@Didi
ja...man braucht nur die richtigen (http://rsc.anu.edu.au/~uniche/Bigtruck.jpg) Autoreifen :mrgreen:
die richtigen (http://rsc.anu.edu.au/~uniche/Bigtruck.jpg) Autoreifen :mrgreen: :shock: :mrgreen:
Na wenn du dir da ein Stück vom Profil wegschnitzt fällts garantiert nicht auf. :wink:
...und wenn der mich dabei überrollt und ich klebe irgendwo im Profil auch nicht :D
Da wärs für Dich nicht so gefährlich mir ne PN zu schreiben, vielleicht hab ich ja noch was von dem Gummi übrig..... *winkmitZaunpfahl*
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