Hellmut Kohlsdorf
03.02.2005, 18:23
Hallo Freunde
Wie es einigen von Euch bekannt ist, setze ich in meinem Segelboot Elektromotoren ein mit Inkrementalwertgebern welche es mir ermöglich die aktuelle Position zu bestimmen und spezifische Positionen anzufahren. Ich verwende 2 Schrittmotoren, einen um das Achterstag zum Trimmen des Hauptsegels einzusetzen und eines am Vorstag um die Spannung konstant zu halten während ich den Vorstagbefestigungspunkt am Bug hinter die Öffnung im Deck für das Spinnaker-Bergungsrohr fahre wann immer ich den Spi setze oder einfahre.
Um den Stromverbrauch der Schrittmotoren und der Getriebemotoren während des Haltends einer Position auf Null zu fahren habe ich lange eine Bremse gesucht und jetzt gefunden. Bei Dunkermotoren, Bez. E38 R. Diese Bremse ist aktiv solange keine Spannung angelegt ist, sobald 24V anliegen löst sich die Bremse. Wer Interesse hat kann von mir technische Details per email erhalten. 1. Info unter www.dunkermotoren.de, Downlad-Bereich, Kataloge, GR-Motoren, Seite 45. Die gleiche Bremse setze ich beim Antrieb der Vorstagverstellung ein. Äußere Abmessungen 38mm Durchmesser, 26mm Höhe, Bremsmoment 20 Ncm. Allen diesen Einsatzorten ist gemeinsam, das sie nur kurze Zeit bewegt werden, und sonst durch die Bremse in ihrer Position gehalten werden. Betätigen tuhe ich diese Bremsen über eine Relai-Karte die über I2C angesprochen wird. Durch das Schalten der Relais durch den uController wird meine 24V Bordspannung an die Bremsen zum Lösen angelegt.
Sie Sequenz ist:
Schrittmotor:
1. Schrittmotor einschalten und Strombegrenzung programmieren
(Spannung angelegt, Motor hat großes Haltemoment,
max. Strom definiert)
2. Bremse lösen.
3. Schrittmotor in Endposition fahren,
bzw. durch Stromüberwachung Spannung auf Stag konstant halten.
bis z.B. Vorstagverstellung Endposition erreicht hat
4. Bremse aktivieren (Relai schaltet Strom ab)
5. Schrittmotor ausschalten, Motor ohne Strom.
Getriebemotor:
1. Beim Getriebemotor überwacht die Software im Fahrtregler dauernd über den Inkrementalwertgeber das sich nichts bewegt und korrigiert, falls erfoderlich durch das Fahren des Motors in seine Position. Also kein Anschalten wie beim Schrittmotor, allerdings ist die EMK-bremse aktiv und natürlich die hier angesprochene Bremse E38 R.
2. Bremse lösen, siehe oben
3. Getriebemotor in neue Position fahren oder ungewollt verstellte Position wieder anfahren, dabei Stromüberwachung um z.B. Blockieren durch mechanisches Problem zu erkennen. Sollte dieses passieren Fehlerbehandlungsroutine die in der jeweiligen Anwendung das Problem zu beheben versucht, sonst failsafe-Verfahren und Bremse aktivieren.
4. Bremse aktivieren.
Wie man an den Abläufen sehen kann, ist die Implementation in Teilfunktionen gegliedert um Kode-Wiederverwendung zu ermöglichen und, was entscheidender ist, Kode Parameter gesteuert an jegliche Anwendung anzupassen. damit ist es für die Routinen egal ob ein Schrittmotor oder ein Getriebemotor eingesetzt wird und welche Funktion damit implementeirt wurde.
Damit braucht man zur Konfiguration nur ein kleines Display, die Tasten zur Eingabe sind in der Steuerkarte vorhanden. Ein PC am Seeufer halte ich für nicht geeignet.
Ich hoffe die Info ist für jemanden Interessant.
MfG
Hellmut
Wie es einigen von Euch bekannt ist, setze ich in meinem Segelboot Elektromotoren ein mit Inkrementalwertgebern welche es mir ermöglich die aktuelle Position zu bestimmen und spezifische Positionen anzufahren. Ich verwende 2 Schrittmotoren, einen um das Achterstag zum Trimmen des Hauptsegels einzusetzen und eines am Vorstag um die Spannung konstant zu halten während ich den Vorstagbefestigungspunkt am Bug hinter die Öffnung im Deck für das Spinnaker-Bergungsrohr fahre wann immer ich den Spi setze oder einfahre.
Um den Stromverbrauch der Schrittmotoren und der Getriebemotoren während des Haltends einer Position auf Null zu fahren habe ich lange eine Bremse gesucht und jetzt gefunden. Bei Dunkermotoren, Bez. E38 R. Diese Bremse ist aktiv solange keine Spannung angelegt ist, sobald 24V anliegen löst sich die Bremse. Wer Interesse hat kann von mir technische Details per email erhalten. 1. Info unter www.dunkermotoren.de, Downlad-Bereich, Kataloge, GR-Motoren, Seite 45. Die gleiche Bremse setze ich beim Antrieb der Vorstagverstellung ein. Äußere Abmessungen 38mm Durchmesser, 26mm Höhe, Bremsmoment 20 Ncm. Allen diesen Einsatzorten ist gemeinsam, das sie nur kurze Zeit bewegt werden, und sonst durch die Bremse in ihrer Position gehalten werden. Betätigen tuhe ich diese Bremsen über eine Relai-Karte die über I2C angesprochen wird. Durch das Schalten der Relais durch den uController wird meine 24V Bordspannung an die Bremsen zum Lösen angelegt.
Sie Sequenz ist:
Schrittmotor:
1. Schrittmotor einschalten und Strombegrenzung programmieren
(Spannung angelegt, Motor hat großes Haltemoment,
max. Strom definiert)
2. Bremse lösen.
3. Schrittmotor in Endposition fahren,
bzw. durch Stromüberwachung Spannung auf Stag konstant halten.
bis z.B. Vorstagverstellung Endposition erreicht hat
4. Bremse aktivieren (Relai schaltet Strom ab)
5. Schrittmotor ausschalten, Motor ohne Strom.
Getriebemotor:
1. Beim Getriebemotor überwacht die Software im Fahrtregler dauernd über den Inkrementalwertgeber das sich nichts bewegt und korrigiert, falls erfoderlich durch das Fahren des Motors in seine Position. Also kein Anschalten wie beim Schrittmotor, allerdings ist die EMK-bremse aktiv und natürlich die hier angesprochene Bremse E38 R.
2. Bremse lösen, siehe oben
3. Getriebemotor in neue Position fahren oder ungewollt verstellte Position wieder anfahren, dabei Stromüberwachung um z.B. Blockieren durch mechanisches Problem zu erkennen. Sollte dieses passieren Fehlerbehandlungsroutine die in der jeweiligen Anwendung das Problem zu beheben versucht, sonst failsafe-Verfahren und Bremse aktivieren.
4. Bremse aktivieren.
Wie man an den Abläufen sehen kann, ist die Implementation in Teilfunktionen gegliedert um Kode-Wiederverwendung zu ermöglichen und, was entscheidender ist, Kode Parameter gesteuert an jegliche Anwendung anzupassen. damit ist es für die Routinen egal ob ein Schrittmotor oder ein Getriebemotor eingesetzt wird und welche Funktion damit implementeirt wurde.
Damit braucht man zur Konfiguration nur ein kleines Display, die Tasten zur Eingabe sind in der Steuerkarte vorhanden. Ein PC am Seeufer halte ich für nicht geeignet.
Ich hoffe die Info ist für jemanden Interessant.
MfG
Hellmut